PC-Experience - IT-Portal für Reviews, Artikel, Windows Tipps und Problemlösungen -

PC-Experience
Registerdie Foren-RegelnForen-FAQsImpressum und DatenschutzAmazon-Partnershopunser Partner-BlogSearchKalenderMitgliederlisteunsere Downloadübersichtzu unseren ArtikelnTutorialsZur Startseitezur Forenübersicht



PC-Experience » Hardware Reviews : » Reviews : » Tagan TG1300-BZ Piperock 1300 Watt Netzteil » Hello Guest [Login|Register]
Last Post | First Unread Post Print Page | Recommend to a Friend | Add Thread to Favorites
Post New Thread Thread is closed
Go to the bottom of this page Tagan TG1300-BZ Piperock 1300 Watt Netzteil
Author
Post « Previous Thread | Next Thread »
Cerberus $posts[username] is a male
Chefredakteur


Registration Date: 23.07.2002
Posts: 11,460
Herkunft: Lübeck

Achtung Tagan TG1300-BZ Piperock 1300 Watt Netzteil Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Tagan TG1300-BZ Piperock 1300 Watt Netzteil







Einleitung:

Einige werden erschrocken zusammenzucken und ihr Handy abstellen, andere mit dezenter Gänsehaut bewaffnet den aktuellen Kontostand abrufen...Nein, SAW 4 ist noch nicht in den Kinos, wir reflektieren einmal mehr auf ein neues Netzteil. Tagans neue Piperock oder besser gesagt BZ Serie ist fertig und mittlerweile in allen Varianten bereits größtenteils lieferbar.
Für unser erstes Review dieser Serie erhielten wir das 4Kg schwere 1300 Watt Topmodell, das mit allem ausgestattet wurde, was das Herz der Enthusiasten mit extremem Leistungsbedarf höher schlagen läßt. Verschwenderische Leistungsindikatoren, viele technische Finessen, Kabelmanagement, ein üppig geschnürtes Zubehör Paket kombiniert mit hoher Effizienz und möglichst leisem Betrieb und das zu einem in dieser Leistungskategorie erstaunlich günstigem Preis.
Stellt sich die Frage nach der Zielgruppe für diesen Kraftmeier, denn ein halbwegs normal ausgestatteter Home Rechner wird so ein Netzteil niemals auch nur ansatzweise auslasten können. Es sind die Extrem Übertakter mit Quadcore Prozessoren und Crossfire-X/Quad-SLI Grafikkarten-Systemen, die so ein Netzteil benötigen.
Unabhängig davon ist es natürlich auch für uns interessant, mit welcher Technik diese Leistung de facto realisiert wurde und darum haben wir diesem Boliden ausgiebig auf die Elkos geschaut, viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken bitte klicken

• Netzteil in Retailverpackung.
• Kaltgeräteanschlußkabel.
• Befestigungsschrauben.
• Kabelstränge.
• Netzteilentkopplungsrahmen.
• Kabelbinder.
• ein Paar Handschuhe.
• einen Schraubendreher.
• Handbuch (mehrsprachig).




Die technischen Daten:

• Gehäusematerial: Stahl .
• 1300 Watt Gesamtleistung.
• 170 Watt kombinierte Ausgangsleistung (+3,3 und +5 Volt).
• 1104 Watt (92 Ampere) kombinierte Ausgangsleistung (+12 Volt).
• universeller Weitbereichseingang: 115-230 VAC für unterschiedliche Stromnetze.
• maximale Belastbarkeit der einzelnen Strom-Schienen:
• +3,3 Volt: 26 A
• +5,0 Volt: 30 A
• +12 Volt V1: 20 A.
• +12 Volt V2: 20 A.
• +12 Volt V3: 20 A.
• +12 Volt V4: 20 A.
• +12 Volt V5: 20 A.
• +12 Volt V6: 20 A.
• -12 Volt: 1 A.
• +5 Volt Standby: 6 A
• ATX Version: 2.2 .
• EMV-geschirmte Kabelstränge.
• Aktiv PFC (99%).
• 1x 135mm Lüfter, kugelgelagert.
• Kabelmanagement mit beleuchteten Ports.
• Turbo Mode Switch zur Zusammenschaltung der 12V-Leitungen.
• Dual Trafo Layout.
• OCP (Over Current Protection) - Schutz vor Stromspitzen.
• OTP (Over Temperature Protection) - Überhitzungsschutz.
• OVP (Over Voltage Protection) - Überspannungsschutz.
• OPP (Over Power Protection) - Überlastungsschutz.
• UVP (Under Voltage Protection) - Unterspannungsschutz.
• SCP (Short Circuit Protection) - Schutz vor Kurzschlüssen.
• Standard-PS/2-Abmessungen (B×H×T): (150×85×175) mm.
• Gewicht: ca. 4,3 Kg (ohne Verpackung).
• Fertigung nach RoSH Verordnung.
• MTBF: ca. 100.000 Stunden bei 25°C.
• aktueller Marktpreis: ca. 250,- €.
• bisherige Varianten: 500, 600, 700, 800, 900, 1100 und 1300 Watt.
• Garantie: 3 Jahre.




Das Testsystem:

CPU
Intel Core 2 Extreme QX6800
Mainboard
Asus P5W DH Deluxe/Striker II/Asus P5E WS Pro
Arbeitsspeicher
Mushkin XP2-6400 DDR2-800 4GB-Kit
Grafikkarte
XFX Geforce 8800 ultra SLI
Monitor
Eizo S2100
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatality
Festplatten System
2x Western Digital Raptor a´150GB (10000 U/min, S-ATA) Raid-0
Festplatten Daten
1x Samsung F1 750GB 32MB SATA II
Festplatten Backup
1x Samsung F1 1TB 32MB SATA II
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
DVD-ROM
Plextor PX-130A
Diskettenlaufwerk
Scythe Combo
Gehäuse
Lian Li PC-G70
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 2 PreSP3 und Vista Ultimate 64bit im Dualboot
Zubehör
2x Aerocool Turbine@5V Akasa Lüftersteuerung




Verarbeitung und Technik:

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken bitte klicken

Auf den ersten Blick wirkt die Außenhülle dezent und ohne große Schnörkel, was wir präferieren, aber eventuell nicht jeden Geschmack treffen dürfte. Die Pulverlackierung ist jedenfalls erfreulich widerstandsfest gegen allzu lange Fingernägel und scharfe Kanten im PC-Gehäuse. Wabenförmige Aussparungen an der Frontpartie minimieren den Luftwiderstand der abzutransportierenden Abwärme aus dem Netzteil, was die Wirkung des Lüfters tatkräftig unterstützt.
Der Ein-Ausschalter ist wie gewohnt in einer isolierenden Kunststoffhülle eingefaßt, damit der Anwender keinen Kontakt zu möglichen Lichtbögen erhält. Sicherheitstechnisch richtig, nur sehr praktikabel ist diese Isolierung nicht, weil sie keinen definierten Druckpunkt zuläßt. Man spürt kaum, ob der Schalter nun umgelegt ist oder nicht...
Das Emblem des Lüftergitters ragt minimal über das Gitter hinaus, das muß nicht aber kann Probleme beim Einbau mit sich bringen. Wir erinnern da gern an ein typisches Beispiel: beim Cooler Master Stacker STC-T01 z.B. wird der Einbau schwierig, da das Lüftergitter auf den seitlichen oder hinteren Auflagen für das Netzteil aufliegt und die Bohrungen für die Verschraubung des Netzteils am Gehäuse dadurch um wenigstens einen Millimeter verlagert werden. Man kann das Emblem aber zur Not entfernen, was die Problematik etwas entschärft.
Die Abmessungen sind mit 150×85×175 nicht ATX-konform, was in einigen PC-Towern den Einbau erschwert, aber die Technik dieses Boliden ist in einem Standard ATX-Gehäuse auch nicht adäquat unterzubringen, jedenfalls nicht so, das noch ein halbwegs vernünftiger Airflow zustande kommt.
Airflow-störende Belüftungsschlitze sucht man glücklicherweise vergebens und das ist auch gut so, da durch diese überflüssigen Öffnungen warme Abluft aus dem PC-Gehäuse eindringen kann, was der Eigenkühlung des Netzteils nicht unbedingt zuträglich ist.
Der kleinen roten Schalter an der Frontseite sorgte in der Vergangenheit nicht selten für Verwirrung, da einige Anwender mit den Bezeichnungen Split und combined nicht viel anfangen konnten und so war nie wirklich klar, wann denn nun was eingeschaltet sein muß. Die neue Bezeichnung Normal und Turbo bei den aktuellen Tagan 2Force II Netzteilen sind verständlicher ausgefallen, denn im Grunde ist es eindeutig: man kann manuell bestimmen, ob die beiden separat vorhandenen 12 Volt-Leitungen einzeln mit jeweils 20 Ampere maximaler Belastung angesteuert werden, oder eben kombiniert mit maximal 36 Ampere. Diese Verantwortung nimmt die Piperock Serie dem Anwender zumindest beim 1100/1300 Watt Modell über den Auto Turbo Switch ab, hier steuert die Elektronik automatisch, ob die vorhandenen 12Volt Leitungen einzeln mit jeweils 20 Ampere beliefert, oder alle zusammengeschaltet werden, wobei dann 92 Ampere zur Verfügung stehen. Das klingt viel oder? aber wenn man sich den angestrebten Einsatzort dieses 1300 Watt Monsters anschaut wird klar, warum Tagan diese Entscheidung nicht dem Anwender überläßt. Schnelle Quadcore Systeme kombiniert mit Crossfire/SLI/Quad-SLI/Crossfire-X usw. würden mit einzelnen 12Volt Leitungen und 20 Ampere nicht mal starten, da kommen schnell 50 Ampere und mehr zusammen...

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken bitte klicken bitte klicken

Das Heck des Tagan erinnert mit seinen Anschlußports etwas an frühere Hyper Netzteilserien und bildet einen willkommenen Kontrast zum schwarzen Rest des Gehäuses. Die Anschlüsse sind klar farblich gegliedert, so daß es zu keinen Verwechselungen kommen kann, da die Kabelstränge ebenso klar definiert wurden, wie wir noch sehen werden. Ein verdrehter Einbau ist dank der Führungsnut ebenfalls nicht möglich.
Leider liefert Tagan keine Verschlusskappen für ungenutzte Ports, was unserer Ansicht nach nicht nur ein optisches Manko darstellt, zumal die Kontaktpunkte in den Buchsen frei zugänglich sind, da sollte man nachbessern. Natürlich wird hoffentlich niemand im laufenden Betrieb dort seinen Daumen oder einen nicht isolierten Schraubendreher reinstecken, aber zur aktiven Sicherheit gehört eben auch Prävention und ein idealer Staubschutz wäre es allemal.
Bei allem Komfort wollen wir zwei Aspekte nicht unter den Tisch fallen lassen:

1. die zusätzlichen Platinen und Anschlüsse stellen nicht nur einen deutlich höheren Fertigungsaufwand und zusätzlichen Kostenfaktor dar, sondern auch u.U. das Risko von korrosionsbedingten Spannungsabfällen...

2. wenn viele Geräte versorgt werden müssen, werden eben auch viele Kabelstränge verlegt und damit geht der optisch/logistische Vorteil ohnehin verloren...

In einem engen Gehäuse dürfte es sehr fummelig werden, die Kabelstränge zu verschrauben, jeder kann sich sicherlich ausmalen, was passiert, wenn die Überwurfmutter verkantet wird, darum sollte man nach Möglichkeit die Stränge schon vor dem Netzteileinbau verschrauben.
Die Kabelmuffe ist sehr gut ausgelegt, so wird der Hauptkabelstrang ausreichend fixiert. Insgesamt betrachtet passen die Anschlussports des Kabelmanagements sehr gut zum Pipe Rock Netzteil, die Verarbeitung ist erstklassig und somit der Leistungsklasse absolut angemessen.
Tagan hat analog zu ihren anderen aktuellen Netzeteilserien einen Netzteilentkopplungsrahmen spendiert, der das PC-Gehäuse von möglichen Störgeräuschen des Netzteils entkoppeln soll, die insbesondere auf die Kappe der Lüfter gehen.

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken

Der Lüfter stammt zweifelsfrei von Globe Fan und weißt folgende Kenndaten auf:

• Modell: RL4B B1352512HB
• Lagerung: doppeltes Kugellager.
• Abmessungen (mm): 135x135x25
• Stromaufnahme: 8,4 Watt.
• Beleuchtung: LED.
• Anschluß: 2-pin
• max. Volumentransport (CFM): 132 (224,4 m³/h)
• max. Geschwindigkeit: 2500 U/min
• max. Geräusch: 49 dBA
• Scalierung: 6 bis 13,8 Volt.

Der 135mm LED Lüfter verfügt über 9 Rotorblätter und entwickelt einen gehörigen Druck, der kaum gebändigt werden kann. Dank der Thermoregelung von Tagan (Tagan Silent Control technologie) arbeitet der Lüfter zumindest bis 500 Watt Leistungsbedarf aber recht sehr zurückhaltend.
Der Lüfter wurde sinnvollerweise blasend ins Netzteilgehäuse montiert, was nicht nur die Abwärme aus dem Netzteil befördert, sondern auch durch seinen Sog zum Abtransport der Abwärme aus dem Bereich CPU/Mainboard usw. unterstützend beiträgt. Darüber hinaus wird der Lüfter durch 4 kleine Gummiringe recht gut vom Netzteilgehäuse entkoppelt.

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken bitte klicken

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken

Das Layout der Innereien stammt einmal mehr von Topower, dem Stammlieferanten von Tagan. Die Platine des EIN-Ausschalters ist für einen Teil der AC Filterung zuständig, in der Nähe befindet sich auch noch eine Sicherung und die ersten Kondensatoren, bevor der Strom dann an die Gleichrichter weitergeleitet wird.
Unverständlicherweise wurden primär zwei große Elkos von CapXon verbaut, die nur bis 85°C selektiert sind, was angesichts der Tatsache, das alle anderen Elkos (von AsiaX und SamXon) bis 105°C ausgelegt sind, mehr als inkonsequent ist, wen auch technisch vertretbar. Darüber hinaus sollte man aber auch ins Kalkül ziehen, das die 105°C Elkos eine beinahe doppelt so lange Lebensdauer im Vergleich zu den 85°C Elkos vorweisen können, falls man das Thema damit abtun möchte, das der ATX12V Power Supply Design Guide V2.2 eine zulässige Betriebstemperatur zwischen +10 und +50°C definiert. Zumindest sind alle Elkos von renommierten Herstellern hergestellt worden, so daß ob ihrer Qualität eigentlich keine Skepsis angebracht ist.
Großes Vertrauen darf man in die duale Auslegung der Trafos (Dual Transfomer Technologie) setzen, die eine enorme Spannungsstabilität insbesondere unter Last erwarten läßt. Der kleiner Trafo für die notwendige 5Volt Standby Leitung wirkt dagegen direkt zierlich.
Im Großen und Ganzen wirkt das Layout durchdacht und technisch gut umgesetzt, allerdings war jemand etwas übereifrig beim Fixieren der Bauteile mit der Siliconpistole. Es ist ja lobenswert, wenn man Schwingungen dadurch minimiert, das die Kompoenten fixiert werden, aber es gibt praktisch keinen Bereich, wo nicht herumgekleckst wurde, da ging es doch deutlich mehr um Quantität als um Qualität.
Im Sekundärbereich wird das Gedränge der Bauteile ziemlich offensichtlich, denn die Spulen, Kondensatoren und Kabelstränge sind sehr eng beieinander angesiedelt, das thermisch natürlich nicht ideal ist und darum vom Lüfter aufgearbeitet werden muß.
Schrumpfschläuche am Kabelende sind vorhanden, ein sehr wichtiger Beitrag zur Netzteilsicherheit. Wer sich immer wieder mal über die seitlichen Plastikfolien wundern sollte, diese Folien diesen dem Schutz vor der Außenhülle, damit Kontaktkurzschlüsse wirksam verhindert werden.
Die sechs +12Volt Leitungen sind auch tatsächlich alle einzeln vorhanden und klar definiert verlötet worden, eine Zusammenschaltung erfolgte über die daneben liegenden kleinen Brücken.
Auch das Tagan Netzteil entspricht bereits der RoSH Umweltverordung (Restriction of certain Hazardous Substances) entsprechen, die ab Juli 2006 in Kraft getreten ist, womit eine separate Werbung auf dieses Attribut entfällt, es ist mittlerweile einfach Vorschrift.

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken bitte klicken

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken

Als absolut vorbildlich entpuppt sich der Inhalt der Kabeltasche, in der sich nicht nur die einzelnen Kabelstränge befinden, sondern auch eine Vielzahl von sehr sinnvollem Zubehör, wie Kreuzschraubendreher ->Handschuhe ->Kabelbinder ->4pin/SATA Adapter ->ein hochwertiges Kaltgerätekabel ->ein 4pin/FDD Adapter und ein Reserve Emblem für das Lüftergitter.
Die Flexibilität der einzelnen modularen Kabelstränge ist trotz der akkuraten Ummantelungen als sehr gut zu bewerten, da haben wir schon störrischere Exemplare begutachten dürfen. Der 24 Pin Mainboard-Stromanschluß entspricht der aktuellen ATX 2.0/2.2 Norm und kann bei Bedarf um 4 Anschlüsse gekürzt werden, in dem man ihn einfach wegklippst, dadurch entfällt ein Adapter für Mainboards mit 20-poligem Anschluß.
Die kommende Generation der DirectX10 Grafikkarten wurde ebenfalls berücksichtigt, 8-polige PCI-Express Stecker sind genauso vorhanden wie ihre 6-poligen Pendents. Zusätzliche Physik Grafikkarten können auch separat versorgt werden, auch an den Kabelstrang wurde gedacht.

Im Einzelnen sind folgende Anschlussoptionen vorhanden:

• Main power connector (24-pin/20-pin): 1x
• ATX 12V (4-pin): 1x
• EPS 12V (8-pin): 1x
• VGA Motherboard (4-pin): 1x
• Ground wire: 1x
• PCI Express (6-pin): 2x
• PCI Express (8-pin): 2x
• Physik Grafikkarte: 2x
• Peripheral Optical/HDD (4-pin): 6x
• Peripheral Serial ATA (15-pin): 12x
• Peripheral FDD (with adapter): 2x
• Combo S2M Adapter (4pin/SATA): 4x

Sämtliche Steckverbindungen wurden mit vergoldeten Anschlüssen für größtmögliche Leitfähigkeit versehen, außerdem ein sehr wirkungsvoller Schutz vor Korrosion.
Eine weiteres Feature dieses Netzteiles ist das zusätzliches Erdungskabel (GND), welches laut Hersteller an den Stand-Offs unter dem Mainboard befestigt werden soll. Dadurch möchte man die Gleichstrommasseschleife stabilisieren und die Abschirmungsfunktion des Gehäuses noch weiter verbessern.
Alle Kabelstränge sind akkurat isoliert und ummantelt worden, das sieht nicht nur gut aus, sondern sorgt für Ordnung und minimiert Interferenzen. Die PCi-Express Kabel besitzen darüber hinaus auch noch Ferritkerne und Entstörkondensatoren, um auch hier die Interferenzen im Zaum zu halten.
Möglicherweise vermissen einige User Tachosignalgeber und temperaturgeregelte Anschlüsse, denen sei aber gesagt, daß sich genau dadurch nicht selten Probleme ergeben, denn es gibt nicht wenige Mainboards, die bei einer Drehzahl von unter 1000 U/min schlichtweg streiken.
Zu guter letzt trumpft das laufende Netzteil auch noch mit schöner LED Beleuchtung durch den Lüfter und die Anschlußports auf. Wohl dem, der ein Window Seitenteil in seinem PC Tower eingebaut hat, dann kommt die Beleuchtung erst richtig gut zur Geltung.




Technische Aspekte zur aktuellen Netzteiltechnik:

1. Leistungsspezifikationen von Netzteilen:
Es zeigt sich immer wieder in unseren Tests, daß weder die vollmundigen Herstellerangaben auf den Typenschildern, noch die angegebenen Wattzahlen auch nur annähernd etwas über das tatsächliche Leistungsvermögen eines Netzteils aussagen! Die Erfahrung hat oft genug gezeigt, daß es auch 450 Watt Netzteile gibt, die schon bei geringster Last einbrechen und nicht im entferntesten die angegebenen Leistungsparameter abliefern können. Im Gegensatz dazu existieren sehr leistungsstarke 300 Watt Netzteile, die auch hochgerüstete Systeme durchaus ausreichend versorgen können. Es ist also offensichtlich, daß die Wattangabe absolut nichts über die Leistungsfähigkeit eines Netzteils aussagt, die aufgeklebten Herstellerangaben leider sehr oft ganz genauso wenig.
Um dergleichen zu vermeiden, greift man am besten zu leistungsseitig ausreichend dimensionierten Qualitätsnetzteilen.
Ein vor allem in der Übertaktergemeinde zentrales Problem und Qualitätskriterium ist die sogenannte "Stabilität" der einzelnen Spannungsschienen. Gerade bei qualitativ schlechteren oder schlichtweg überlasteten Netzteilen kann es dazu führen, daß die Spannungslinien von ihren Werten her einbrechen. So liefert ein Netzteil statt der erwünschten 12V dann etwa 11V und statt der benötigten 5V nur noch 4,7V oder weniger. Während eine gewisse Abweichung im Bereich der Toleranz liegt (siehe ATX V2.03 Spezifikation) und vollkommen unproblematisch ist, führen gröbere Abweichungen in der Regel zu Instabilität und Systemabstürzen, die leider auch nicht immer sofort als Netzteilproblem verifizierbar sind...
Grundsätzlich ist es so:
Bei einem PC-Netzteil wird die Leistung oft mit der Angabe "Total DC Output" (DC steht für Gleichstrom) ausgewiesen. Dieser Maximal-Wert sagt aus, wieviel Watt das Netzteil insgesamt auf allen Leitungen liefern kann. "Combined Power" setzt sich hingegen aus der maximalen Leistung der +3,3-Volt- und +5-Volt-Leitung zusammen. Einzel belastet ist mehr möglich, aber zusammen eben nicht, da müssen dann entsprechende Abstriche hinsichtlich der Belastung gemacht werden.
Über die +12-Volt- und +5-Volt-Leitung werden früher u.a. Festplatten, CD-/ DVD-Drives und Disketten-Laufwerke mit Spannung versorgt. Die wichtigste Leitung war die 3,3-Volt-Leitung, über die das Mainboard den Prozessor (CPU), den Hauptspeicher (RAM), den AGP-Bus und nahezu alle PCI-Steckkarten mit Power versorgt. Vor dem Release der ATX-Spezifikation wurde diese sog. "I/O-Spannung" aus der 5-Volt-Leitung gewandelt. Ein gut dimensioniertes Netzteil sollte demnach ~30 Ampere auf der +5-Volt Leitung und ~25 Ampere auf der +3.3-Volt-Leitung liefern können, sowie mindestens 200 Watt Combined Power liefern.
Diese Empfehlung stammt aus der ATX 1.3 Zeit und hat sich entscheidend geändert, denn mittlerweile beziehen Core2 Duo und K8/K10 Systeme ihr Lebenselixier vermehrt, um nicht zu sagen hauptsächlich, aus den 12 Volt Leitungen. Intel hatte seinerzeit bekanntermaßen den ATX12V Stromstecker zur Entlastung eingeführt. Mittlerweile haben es die Hersteller auf den nForce 2/3/4 und Athlon 64 Boards nachempfunden und bietet dort einen entsprechenden 12V-Anschluß an, bei aktuellen Sockel 775 Boards sieht es nicht anders aus. Bei der nicht geringen Stromaufnahme dieser Mutterbretter ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Selbstverständlich sollte diese +12 Volt Schiene (mittlerweile bedingt durch ATX 2.0: mindestens 2 Schienen) ausreichend dimensioniert sein und wenigstens 15 Ampere pro 12V-Schiene liefern können, je mehr desto besser.
Die Verteilung bei mehrere Leitungen ist ohnehin ein Problem, denn wenn einzelne 12V-Schienen nicht genügend Ampere liefern, schalten seriöse Hersteller diese Leitungen unter extremer Last zusammen und umgehen so eine mögliche Unterversorgung. Die Intel Norm sieht das zwar nicht vor, aber scheinbar hat Intel vergessen, was aktuelle schnelle Systeme aus der 12V-Leitung tatsächlich benötigen. Genau das ist auch der Grund, warum immer mehr Hersteller dazu übergehen, nur noch eine Leitung in ihren Datenblättern anzugeben, obwohl tatsächlich mehrere vorhanden sind, die aber real zusammengeschaltet wurden. Tagan z.B. bietet für einige aktuelle Modelle einen sogenannten Turboschalter an, über den der Anwender die Zusammenschaltung bei Bedarf manuell erledigen kann. Andere Hersteller erledigen dies automatisch, was wir als praktikabler empfinden, zumal so dem Anwender diese Entscheidung abgenommen wird, was in der Konsequenz über Stabilität oder Instabilität in jedem Fall richtig entscheidet.

2. Power Factor Correction (PFC):
"Power Factor Correction" oder kurz PFC ist ein in der EU für PC-Netzteile mittlerweile vorgeschriebener Standard, um die Stromaufnahme von Geräten für das Stromnetz weniger belastend auszulegen. Schaltnetzteile beziehen den Strom in Form kurzer Impulse, was dazu führt, daß die sinusförmige Netzspannung durch die Erzeugung harmonischer Oberwellen verzerrt wird. Insgesamt ist die komplexe Lastcharakteristik eines gewöhnlichen PC-Netzteils für das Stromnetz sehr ungünstig, da eine hohe Phasenverschiebung von Spannung und Strom sowie eine allgemein hohe Verzerrung der Wellenform auftritt. Je größer diese Phasenverschiebung ist, desto niedriger ist der "Power Factor" oder Leistungsfaktor eines Gerätes: Beträgt die Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom 90° ist der Leistungsfaktor 0 (0%, cos(90) = 0). Tritt hingegen keine Phasenverschiebung auf, d.h. sind Spannung und Strom perfekt synchron, ist der Leistungsfaktor 1 (100%, cos(0) = 1). Zu unterscheiden ist daher die sich aus der einfachen Rechnung Spannung*Stromstärke ergebende "Scheinleistung" sowie die den Phasenwinkel berücksichtigende "Wirkleistung": Stromstärke*Spannung*Leistungsfaktor. Der Leistungsfaktor beschreibt also zugleich das Verhältnis zwischen der an den Stromanschluß übertragenen "Wirkleistung" und der vom Verbraucher tatsächlich entnommenen "Scheinleistung" (Leistungsfaktor = Wirkleistung / Scheinleistung). Je weiter der Leistungsfaktor vom optimalen Wert 1 (100%) absinkt, desto höher ist die aus dem Stromnetz entnommene sogenannte "Blindleistung".
Passiv-PFC Systeme erreichen einen Leistungsfaktor von bis zu 0,8 durch Unterdrückung der harmonischen Oberwellen mittels eines relativ simplen, passiven Bausteins. Activ-PFC Systeme hingegen beziehen das Verhältnis zwischen der bestehenden Grundschwingung und den hinzugekommenen Oberwellen, den sogenannte Klirrfaktor, mittels einer integrierten Schaltung (IC) ein und regeln die Stromaufnahme gemäß dem Spannungsverlauf, als ob eine reine Widerstands-Last ohne Phasenverschiebung (d.h. Leistungsfaktor = 1) angeschlossen wäre. Active-PFC erreicht daher einen deutlich höheren Leistungsfaktor von über 95%. Zusätzlich ermöglicht die Schaltung eine einfachere Adaption an alle Stromnetze von 85 bis 265V.
Unser bevorzugtes Gerät, um den Wirkungsgrad in Zusammenarbeit mit einem Energy Monitor 3000 zu verifizieren, ist der grafische Leistungsmesser Peak Tech 2535. Mit diesem Gerät kann man sowohl Wirkleistung >Scheinleitung als auch Blindleistung und Leistungsfaktor ermitteln.
Allgemein handelt es sich bei PFC um eine Technologie, die der Verbesserung der allgemeinen Stromversorgung dienen soll, indem die komplexe Lastcharakteristik von Verbrauchern möglichst weit an jene einfacherer Geräte angepaßt wird.

3. Worin liegen die Neuerungen der ATX12V v2.0 bzw. 2.2 Norm?
Dies ist die modernste Spezifikation für Desktop Motherboards und Netzteilen, welche wesentliche Änderungen im Vergleich zum v1.3 Standard beeinhaltet:

• Die SATA Anschlüsse sind jetzt offiziell zertifiziert.
• Der Motherboard Hauptanschlussstecker wurde von 20 auf 24 Pins erweitert, um den Stromverbrauch auf dem PCI Express Bus besser verarbeiten zu können.
• Die neuen Spezifikationen fordern unter Volllast und typischer Last (50 Prozent) lediglich 70 Prozent Wirkungsgrad, bei geringer Belastung (bei unbelastetem Prozessor) sind sogar nur 60 Prozent gefordert. Als Empfehlungen nennt die Spezifikation 80 Prozent im typischen Lastfall, 75 Prozent unter Volllast und 68 Prozent bei geringer Belastung. Dazu der aktuelle ATX 2.2 Netzteil Design Guide.
Zu Thema Effizienz ist anzumerken, das sich wohl sehr wenig ändern wird, solange die überwiegende Mehrzahl der Käufer hauptsächlich auf Preis, Ausstattung und Leistung achtet und nicht bereit ist, für Energie-Effizienz mehr Geld zu bezahlen...
• Die 6 Pin Aux Stecker sind weggefallen.
• Die Schaltungstechnik wurde zu dualen 12V Ausgängen modernisiert, welches CPU und Peripheriegeräten größere Stabilität garantiert.
Zusätzlich wurde die +12V Ausgangsleistung insgesamt erhöht, um den Verbrauch des PCI Express Erweiterungsteckplatz auszugleichen.

4. Belüftung Lautstärke und Effizienz:
Zwar steht heute bereits auf beinahe jeder Netzteil-Verpackung werbewirksam "Silent", gut beraten ist man damit zwangsläufig allerdings noch nicht. Oft entpuppt sich, was beim Start noch erstaunlich leise klang bei entsprechender Belastung als störende Lärmquelle. Ursache dafür sind zumeist nicht nur die hochdrehenden, lastgesteuerten Lüfter, sondern oft auch ein von den überlasteten Spannungswandlern verursachtes Pfeifen oder Brummen, das nicht selten von heftigen Vibrationen begleitet wird.
Allgemein läßt sich im Hinblick auf Lautstärke und Belüftung bei Netzteilen folgendes attestieren:
Moderne ATX- Netzteile verfügen je nach Bauart und Qualität über eine Wirkungsgrad von rund 60-80%. Daraus ergibt sich, daß in Situationen, wo das Netzteil 150W Strom ans System liefert, im Gerät gleichzeitig gut 60Watt an Wärmeenergie entstehen, die abgeführt werden müssen um eine zu Instabilität führende Überhitzung zu vermeiden - ein nicht unbeträchtlicher Wert! Die meisten aktuellen Netzteile verfügen dafür entweder über eine Last-oder Temperatursteuerung (oder eine Kombination), d.h. die Drehzahl der Lüfter wird automatisch angepaßt - die Lautstärke steigt mit Last bzw. Temperatur. Alternativ gibt es Modelle mit manueller oder halbautomatischer Regelung. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Zu viel Lärmempfindlichkeit wird oft mit Überhitzung bezahlt. Wer also seine Hardware nicht riskieren oder dauernd zur Anpassung der Drehzahl hinter den Rechner krabbeln möchte, müßte diese zur Sicherheit entsprechend hoch einstellen und ist daher mit einem guten automatisch gesteuerten Netzteil bedeutend besser beraten.
Klar ist jedenfalls, daß z.B. Belüftungskonzepte, welche vorsehen, die vom System erhitzte Luft ausschließlich durch das Netzteil abzuführen, in doppelter Hinsicht problematisch sind: Erstens wird das Netzteil schlechter gekühlt, was unter Umständen wieder zu instabilen Spannungsschienen führen kann. Zweitens müssen die Lüfter des Netzteils schneller drehen, um das gleiche Maß an Kühlung zu erzielen und werden somit zu einem stärkeren Lärmfaktor. Es sei denn man dimensioniert den Netzteillüfter grundsätzlich so, daß ein Kompromiss möglich ist, z.B. durch einen volumenintensiven 120mm oder 140mm Lüfter.
Grundsätzlich sind darum Silentnetzteile, die mit einem oder 2 sehr langsam drehenden 80mm Lüfterm daher kommen, ob ihrer Kühlleistung eher skeptisch zu beurteilen.

5. Schutzschaltungen:
Aktuelle hochwertige Netzteile verfügen über zahlreiche Schutzmechanismen, um unsere verbaute teure Hardware vor Beschädigungen durch Kurzschlüsse, Spannungsspitzen und anders geartete Irritationen zu schützen:

• OCP (Over Current Protection) - Schutz vor Stromspitzen.
• OTP (Over Temperature Protection) - Überhitzungsschutz.
• OVP (Over Voltage Protection) - Überspannungsschutz.
• OPP (Over Power Protection) - Überlastungsschutz.
• UVP (Under Voltage Protection) - Unterspannungsschutz.
• SCP (Short Circuit Protection) - Schutz vor Kurzschlüssen.
• NLO (No Load Operation) - Schutz vor lastlosen Operationen.

Sollten eure ins Auge gefassten Netzteile die allermeisten dieser Schutzmechanismen nicht beinhalten, solltet ihr von einem Kauf Abstand nehmen, denn diese Netzteile reissen bei entsprechenden Problemen nicht selten angeschlossene Hardware gleich mit in den Abgrund...!




Die Montage:

Ein Netzteiltausch sollte auch den ungeübten Anwender vor keine größeren Probleme stellen, insofern schenken wir uns den detaillierten Ablauf, weisen aber auf wichtige Aspekte deutlich hin.
Die wichtigste Grundregel bei Bauarbeiten am eigenen Rechner ist, daß ihr alle Komponenten spannungsfrei macht.
Dazu müßt ihr als erstes das Netzteil ausschalten oder noch besser das Netzkabel abziehen.
Doch jetzt ist der Rechner noch nicht völlig spannungsfrei, da sich auf dem Mainboard und dem Netzteil noch geladene Kondensatoren befinden.
Diese Kondensatoren sollen im Betrieb Stromschwankungen ausgleichen.Normalerweise entladen sich die Bauteile von selbst, dies kann aber bis zu 10 Minuten dauern.
Wer hat aber schon so viel Zeit und möchte dies abwarten ? Mit einem kleinem Trick könnt ihr die Restelektrizität loswerden: Ihr müßt einfach noch einmal den Einschaltknopf drücken,nachdem ihr das Netzkabel entfernt habt.
Ihr werdet merken, daß die Lüfter nochmals kurz anlaufen und sofort wieder stillstehen.
Jetzt ist der Rechner garantiert spannungsfrei und das alte Netzteil kann problemlos gegen das Neue getauscht werden.

Vergeßt bitte nicht, euch vor den Arbeiten zu erden !




Der Test:

Vor dem Einbau des Netzteils und vor den eigentlichen Tests findet grundsätzlich eine erste Funktionskontrolle statt, den wir mit dem Power Supply Tester durchführen. Sollten sich hier bereits Probleme einstellen, wie z.B. ein nicht anlaufender Lüfter, brechen wir den Test grundsätzlich ab und das Netzteil geht return to Sender...
Der Power Good Wert (PG) gibt übrigens den Zeitraum an, in dem Mainboard und Netzteil miteinander korrespondieren und alles für ok befinden. Teile des Mainboards werden ja über das Slave Power Supply permanent mit +5V versorgt. Diese liegen dann auf der grünen Leitung, die vom Board zum Netzteil führt, an. Durch drücken des Einschaltknopfes wird diese Spannung auf Null gezogen, das Netzteil startet. Sollte irgendwas nicht i.O. sein, bricht das Netzteil seine Versorgung ab und der Rechner würde resetten. Im Normalfall liegt der Power Good Wert zwischen 100 und 500ms, was auch beim Tagan Netzteil mit 330ms der Fall war.

Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken !
bitte klicken

Nachdem wir unseren 12-stündigen Belastungstest abgeschlossen hatten (Prime95 und 3DMark2005 im Loop), konnten wir die Meßwerte unserer eingesetzten Testprogramme (AIDA32, Everest, SiSoftSandra, MBM) vergleichen und haben sie danach zur besseren Fehlerkorrektur gemittelt sowie mit den direkt gemessenen Fluke 179 Multimeter-Werten verglichen, wobei die real gemessenen Werte natürlich eine deutlich größere Relevanz aufweisen, als rudimentäre Software Resultate entsprechender Tools.
Die Effizienz haben wir mit Hilfe des grafischen Leistungsmessers Peak Tech 2535 und einem Energy Monitor 3000 von Voltcraft ermittelt.
Die Lautheit der Lüfter wurde ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät verifiziert und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.
Mit dem Digitalen Temperaturmessgerät TL-305 haben wir während sämtlicher Testdurchläufe die Abluft des Netzteils direkt per Sensor gemessen und aufgezeichnet. Somit erhält der mögliche Käufer auch eine gute Übersicht bezüglich der zu erwartenden Kühlleistung respektive Eigenkühlung des Netzteils.
Das Seasonic Power Angel ermöglichte uns, die PFC Werte zu ermittleln und so auch eine Aussage über dessen Qualität zu treffen.



Die ATX V2.03 Spezifikation lässt folgende Grenzwerte zu :

Ausgang Toleranz Umin. UNom. Umax.
[%] Volt Volt Ampere
+12 V* 5 11,4 12,00 12,60
+5V 5 4,75 5,00 5,25
+3,3V 5 3,14 3,30 3,47
-5V 10 4,50 5,00 5,50
-12V 10 10,80 12,00 13,20
+5Vsb 5 4,75 5,00 5,25




Die Testwerte des Tagan Netzteil:


Leistungskategorie
+3.3V
+5V
+12V
PFC
niedrigster Wert
3,29V
4,98V
12,16V
97,5%
höchster Wert
3,33V
5,03V
12,20V
98,5%
durchschnittlicher Wert
3,31V
5,01V
12,18V
98%





Auf den ersten Blick mögen die 170 Watt combined Power für die 3,3 Volt und 5 Volt Schiene einmal mehr etwas knapp bemessen erscheinen, aber die Skeptiker können wir nachhaltig trösten, aktuelle Systeme belasten das Netzteil überwiegend auf den vorhandenen 12 Volt-Leitungen und dort sind 1104 Watt (92 Ampere), verteilt auf sechs respektive eine 12Volt Leitung, für jedes Desktopsystem und darüber hinaus mehr als genug.
Leistung und Stabilität sind fern jeder Kritik, unser Rechner produzierte keine Leistungseinbrüche oder besorgniserregenden Schwankungen, egal ob Idle oder Vollast, die Laststabilität stimmt in jedem Bereich perfekt.
Unser sehr stromhungiges Intel Quad Core System (Intel Core 2 Extreme QX6800) rief zusammen mit zwei XFX 8800ultra Grafikkarten im SLI-Modus und deren Übertaktung idle 590 Watt und unter Last und maximaler Übertaktung 860Watt im Peak fast 1000 Watt ab, so daß wir das Netzteil wenigstens ansatzweise auslasten konnten.
Die Lautstärke des Lüfters ohne Last war mit 26,5 dBA bei 1280 U/min subjektiv als leicht wahrnehmbar aber nicht störend zu deklarieren. Unter Last und ab ca. 500 Watt Strombedarf stellt sich die Geräuschsituation deutlich anders dar, hier steigert sich der Lüfter bei 80% Last auf 40,5 dBA bei 2120 U/min, was natürlich nicht mehr leise sein kann. Auf der anderen Seite muß der Leistungsbedarf aber auch entsprechend gekühlt werden, insofern verwundern diese Werte keineswegs.
Die Netzteilelektronik trat geräuschtechnisch außer einem leisen Surren des Lüfters kaum in Erscheinung, weder Pfeiffgeräusche noch anders geartete Störgeräusche waren während unserer Tests zu identifizieren.
Die Eigenkühlung des Netzteils funktioniert dank 135mm Lüfter und optimiertem Airflow ausgesprochen gut. Im Idle Modus beliefen sich die Temperaturen fast durchweg bei ausgezeichneten 30,5°C, unter Last steigerte sich der Thermo-Haushalt auf knappe 41,5°C, was eindeutig für die gute Kühlung dieses Netzteils spricht.
Noch eine kleine Erklärung zur dBA Definition:
Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.
Bei 20%, 50% und 80% Last konnten wir eine Effizienz von 84,5, 85,5 bis maximal 86% attestieren (230VAC), das sind ausgezeichnete Resultate.
Darüber hinaus stehen 2,7 Watt Stromverbrauch im Standbymodus (ausgeschalteter Rechner) zu Buche, das geht noch in Ordnung...

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Resultate sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau mit den verwendeten Test-Komponenten beziehen...



Die wichtigsten Leistungsdaten und Temperaturen aller bisher von uns getesteten Netzteile im Vergleich:

Netzteil Ø Spannungswerte max. Effizienz Temp-Idle Temp-Last
Aerocool Turbine Power ATX 450Watt 3,35V 5,02V 12,19V 74% 30° 38°
Akasa Ultra quiet 80+ 500Watt 3,36V 5,08V 12,05V 82,5% 34,5° 43°
be quiet! BQT P6 Dark Power 520Watt 3,30V 4,98V 12,07V 78% 35° 42°
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 600Watt 3,32V 5,05V 12,03V 78% 31° 44°
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 850Watt 3,36V 5,01V 12,15V 83% 33° 46°
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 1000Watt 3,34V 5,01V 12,12V 84% 37,5° 47°
be quiet! P7 Dark Power Pro 550Watt 3,31V 5,09V 12,08V 87% 33° 43°
be quiet! Straight Power BQT ES-600Watt 3,34V 5,04V 12,07V 79,5% 32° 45°
Corsair HX620W 620Watt 3,32V 5,05V 12,08V 83,5% 35° 44,5°
Corsair TX650W 650Watt 3,29V 4,97V 12,02V 84,5% 34° 42°
Corsair TX750W 750Watt 3,27V 5,06V 12,11V 84,5% 44° 53°
Corsair VX450W 450Watt 3,25V 4,96V 12,13V 84% 46° 55°
Corsair VX550W 550Watt 3,27V 4,91V 12,18V 83,5% 41° 48°
Enermax Liberty 500 Watt Yate-Loon NMT3 3,35V 5,08V 12,09V 79% 35° 46°
Enermax Liberty ELT 620Watt AWT 3,36V 5,09V 12,13V 79% 34° 45°
Enermax Infiniti 720Watt 3,37V 5,07V 12,19V 86,5% 31° 43°
Etasis ET EFN-560 550Watt 3,28V 4,99V 11,96V 78% 51° 58°
Mushkin XP-650 650Watt 3,32V 5,01V 12,11V 81% 35,5° 45°
Nexus NX-8050 500Watt 3,27V 5,01V 12,24V 82,5% 35,5° 45,5°
Revoltec Chromus II 400 Watt 3,33V 4,81V 11,97V 77% 34° 44°
Seasonic S12 Energy Plus 550Watt 3,34V 5,03V 12,05V 84,5% 32° 42°
Seasonic M12 600Watt 3,35V 5,04V 12,14V 82% 32° 42°
Seasonic M12 II 430Watt 3,37V 5,14V 11,92V 86,5% 32,5° 42,5°
Seasonic S-12 600Watt 3,34V 5,06V 12,14V 82% 32° 43°
NoiseMagic Seasonic S12 500Watt F/2GML 3,29V 5,07V 12,05V 81% 32° 43°
Seasonic S-12 430Watt 3,30V 5,03V 12,06V 80% 31° 41°
Seasonic S-12 II 500Watt 3,35V 4,99V 12,05V 87% 33° 43°
Seasonic X900 900Watt 3,34V 5,04V 12,22V 86,5% 32° 41°
Silverstone Decathlon DA 750Watt 3,39V 5,16V 12,20V 82% 34° 44°
Silverstone Element ST40EF 400Watt 3,29V 5,09V 12,30V 85% 32° 42°
Silverstone Element ST50EF 500Watt 3,32V 5,01V 12,10V 81% 32° 44°
Silverstone Olympia OP 650Watt 3,36V 4,99V 12,10V 82,5% 33,5° 43,5°
Silverstone Strider ST35F 350Watt 3,35V 5,02V 12,30V 82,5% 38° 46°
Silverstone Strider ST56F 560Watt 3,39V 4,90V 12,22V 80% 31° 43°
Silverstone Strider ST60F 600Watt 3,35V 5.03V 12,34V 78% 31° 42°
Silverstone Strider ST75F 750Watt 3,34V 5.02V 12,30V 81% 30° 40°
Silverstone Strider ST85F 850Watt 3,31V 5.09V 12,05V 81% 32,5° 41,5°
Silverstone Zeus ST56ZF 560Watt 3,31V 5.08V 12,19V 76% 34° 45°
Silverstone Zeus ST75ZF 750Watt 3,31V 4,98V 12,06V 79% 30° 42°
Tagan TG420-U02 i-Xeye 420Watt 3,32V 5,01V 12,02V 75% 36° 46°
Tagan TG700-U26 i-Xeye II 700Watt 3,31V 5,03V 12,15V 82% 33,5° 43,5°
Tagan TG480-U15 Easycon 480Watt 3,32V 5,01V 12,10V 75% 34° 46°
Tagan TG480-U22 2Force 480Watt 3,34V 5,12V 12,13V 70% 35° 45°
Tagan TG500-U33 2-Force II 500Watt 3,32V 5,13V 12,19V 81,5% 36° 43°
Tagan TG600-U25 Dualengine 600Watt 3,29V 5,12V 12,22V 79% 34° 44°
Tagan TG600-U35 EasyCon XL 600 Watt 3,37V 5,13V 12,15V 79% 34° 44°
Tagan TG1300-BZ Piperock 1300 Watt 3,31V 5,01V 12,18V 86% 30,5° 41,5°



Netzteil dBA-Idle dBA-Last Standby-Verbrauch Preis
Aerocool Turbine Power ATX 450Watt 23 dBA 30 dBA 2,6 Watt 90 €
Akasa Ultra quiet 80+ 500Watt 23,5 dBA 26,5 dBA 7,3 Watt 89,90 €
be quiet! BQT P6 Dark Power 520Watt 24 dBA 30 dBA 1,9 Watt 119 €
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 600Watt 26 dBA 34 dBA 2,2 Watt 149,90 €
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 850Watt 25 dBA 36 dBA 3,6 Watt 249,90 €
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 1000Watt 26 dBA 39 dBA 2,3 Watt 299,90 €
be quiet! P7 Dark Power Pro 550Watt 18,5 dBA 23 dBA 0,9 Watt 130 €
be quiet! Straight Power BQT ES-600Watt 20 dBA 29 dBA 1,5 Watt 99,90 €
Corsair HX620W 620Watt 23,5 dBA 26 dBA 1,2 Watt 130 €
Corsair TX650W 650Watt 24,5 dBA 31,5 dBA 1,3 Watt 105 €
Corsair TX750W 750Watt 28,5 dBA 38,5 dBA 1,6 Watt 130 €
Corsair VX450W 450Watt 21 dBA 25 dBA 0,9 Watt 89 €
Corsair VX550W 550Watt 22,5 dBA 27 dBA 1,05 Watt 105 €
Enermax Liberty 500 Watt Yate-Loon NMT3 19 dBA 28 dBA 1,9 Watt 133 €
Enermax Liberty ELT 620Watt AWT 27 dBA 32 dBA 1,9 Watt 169 €
Enermax Infiniti 720Watt 26 dBA 37 dBA 1,9 Watt 214 €
Etasis ET EFN-560 550Watt 0 dBA 36 dBA 3,6 Watt 179 €
Mushkin XP-650 650Watt 25 dBA 30 dBA 1,3 Watt 104 €
Nexus NX-8050 500Watt 22,5 dBA 26 dBA 1,1 Watt 125 €
Revoltec Chromus II 400 Watt 23 dBA 33 dBA 2,7 Watt 89 €
Seasonic S12 Energy Plus 550Watt 23 dBA 25 dBA 0,5 Watt 140€
Seasonic M12 600Watt 23 dBA 35 dBA 1,3 Watt 160 €
Seasonic M12 II 430Watt 19,5 dBA 27,5 dBA 0,6 Watt 85 €
Seasonic S-12 600Watt 22 dBA 28 dBA 1,4 Watt 135 €
NoiseMagic Seasonic S12 500Watt F/2GML 20 dBA 28 dBA 1,3 Watt 134 €
Seasonic S-12 430Watt 19 dBA 24 dBA 1,8 Watt 89 €
Seasonic S-12 II 500Watt 22 dBA 25,5 dBA 0,7 Watt 90 €
Seasonic X900 900Watt 22 dBA 33 dBA 1,6 Watt 249 €
Silverstone Decathlon DA 750Watt 24,9 dBA 33 dBA 2,2 Watt 179 €
Silverstone Element ST40EF 400Watt 24 dBA 29 dBA 1,8 Watt 79 €
Silverstone Element ST50EF 500Watt 27 dBA 32 dBA 2,5 Watt 88 €
Silverstone Olympia OP 650 Watt 24,5 dBA 33,5 dBA 1,9 Watt 148 €
Silverstone Strider ST35F 350Watt 25,5 dBA 28 dBA 1,3 Watt 59 €
Silverstone Strider ST56F 560Watt 29 dBA 33 dBA 5 Watt 114 €
Silverstone Strider ST60F 600Watt 31 dBA 36 dBA 9 Watt 144 €
Silverstone Strider ST75F 750Watt 29 dBA 35 dBA 4 Watt 165 €
Silverstone Strider ST85F 850Watt 24 dBA 35,5 dBA 1,9 Watt 225 €
Silverstone Zeus ST56ZF 560Watt 32 dBA 41 dBA 7 Watt 120 €
Silverstone Zeus ST75ZF 750Watt 27 dBA 33 dBA 3 Watt 183 €
Tagan TG420-U02 i-Xeye 420Watt 27 dBA 34 dBA 2,8 Watt 90 €
Tagan TG700-U26 i-Xeye II 700Watt 26 dBA 31 dBA 1,1 Watt 160 €
Tagan TG480-U15 Easycon 480Watt 25 dBA 35 dBA 2,9 Watt 99 €
Tagan TG480-U22 2Force 480Watt 25 dBA 36 dBA 2,7 Watt 95 €
Tagan TG500-U33 2-Force II 500Watt 23,5 dBA 33,5 dBA 1,2 Watt 70 €
Tagan TG600-U25 Dualengine 600Watt 27 dBA 31 dBA 0,8 Watt 160 €
Tagan TG600-U35 EasyCon XL 600 Watt 25 dBA 29 dBA 2 Watt 160 €
Tagan TG1300-BZ Piperock 1300 Watt 26,5 dBA 40,5 dBA 2,7 Watt 250 €





Fazit:

Das Tagan TG1300-BZ Piperock 1300 Watt ist ein Kraftpaket der besonderen Sorte, das steht für uns nach den 10 Tagen Test außer Frage. Kein anderes Netzteil konnte die gestellten Aufgaben bisher so souverän bewältigen. Völlig zufrieden waren wir trotzdem nicht, denn Kleinigkeiten wie fehlende Verschlusskappen, dieser nervende Ein-Ausschalter oder die Silicon/Heisskleber Orgie im Innenraum passen nicht so wirklich in dieses Preisgefüge, wobei uns natürlich bewußt ist, das unser Testsample noch eine sehr frühe Version dieses Netzteils darstellt.
Zur besseren Übersicht noch einmal die wichtigsten Eckdaten unseres Tests in einer kurzen Zusammenfassung:

Plus:
• hervorragende Verarbeitung.
• sehr robuste Pulver-Lackierung.
• schicke Beleuchtung.
• herausragende Stabilität und Stützzeit.
• hervorragende Effizienz (unter 20%, 50% und 80% Last).
• sehr gute Eigenkühlung.
• sehr gute active PFC-Werte.
• keine Störgeräusche durch die Netzteilelektronik.
• gute Integration des Netzteils ins Kühlmanagement des Gehäuses.
• ausreichende Kabellängen (über 50cm).
• steckersicheres Kabelmanagement.
• hervorragende Kabelabschirmungen.
• Verwendung sehr hochwertiger Bauteile.
• komplette Ausstattung mit vielen Extras.
• gutes Preis-Leistungsverhältnis (ca. 250,- €).
• lange Garantiezeit (3 Jahre).

Minus:
• keine Verschlusskappen für ungenutzte Kabelports.
• unpraktischer Ein-Ausschalter.
• nur 85°C Elkos im Primärbereich.
• etwas lieblose Innenraumverarbeitung (Vorserie).

Na? Appetit bekommen oder gar neidisch? keine Sorge, 95% aller Desktop Rechner benötigen so ein Netzteil definitiv nicht, daran ändern auch die Marketing Strategen nichts, die uns permanent etwas anderes suggerieren.
Wer aber das letzte Quentchen Leistung aus seiner Hardware quetschen möchte und Quadcore/SLI/QUAD-SLI/Crossfire/Crossfire-X Systeme dazu einsetzt, der wird vom Tagan bestens und unglaublich stabil versorgt. Die Lautstärke spielt dann ohnehin eine eher untergeordnete Rolle und flüsterleise 1300 Watt Netzteile existieren nur in Wunschträumen. Alle anderen freuen sich sicherlich schon auf einen Test der etwas kleiner dimensionierten Piperock Netzteile, damit wir auch in dieser Leistungskategorie eine Aussage über dessen Qualitäten treffen können...





Gesamtergebnis unseres Reviews:

Das Tagan TG1300-BZ Piperock 1300 Watt Netzteil erhält den PC-Experience-Award in Gold






Weiterführende Links:


Maxpoint

Wir bedanken uns bei Maxpoint sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support.


euer PC-Experience.de Team

Cerberus



__________________
"Wir werden von Schildbürgern regiert. Die fahren mit dem Boot aufs Meer, werfen den Schatz über Bord, und markieren die Stelle am BOOT...!"

Unsere Suchfunktion , unsere Artikel und Workshops , unsere Forenregeln , Kein Support über E-Mail oder PN ! .
28.02.2008 10:16 Cerberus is offline Homepage of Cerberus Search for Posts by Cerberus Add Cerberus to your Buddy List
Tree Structure | Board Structure
Post New Thread Thread is closed
PC-Experience » Hardware Reviews : » Reviews : » Tagan TG1300-BZ Piperock 1300 Watt Netzteil


Powered by Burning Board © 2001-2014 WoltLab GbR
Designed by PC-Experience.de, online seit 06.August 2002
Copyright © 2002 - 2014 PC-Experience.de