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Achtung Seasonic S12-550 Energy Plus Series Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Seasonic S12-550 Energy Plus Series







Einleitung:

Neue Netzteile werden mittlerweile nach anderen Kriterien ausgewählt, als noch vor ein paar Jahren. Sie sollen nicht nur höchstmögliche Stabilität und umfangreiche Anschlussmöglichkeiten bieten, sie sollen auch und gerade effizient arbeiten, also einen hohen Wirkungsgrad erwirtschaften und darüber hinaus möglichst leise sein. Was nützt das stärkste Netzteil, wenn es einen Großteil seiner Energie in ungenutzte Abwärme umwandelt und damit die Temperatur im Netzteil unnötig nach oben schraubt, was im Gegenzug auch gleich einen leisen Betrieb weitestgehend ausschließt, denn die Abwärme muß schließlich auch abtransportiert werden.
Seasonic ist seit Jahren bekannt für seine höchst effizienten Netzteile, die durch ihren sehr hohen Wirkungsgrad auch einen sehr leise Betrieb gewährleisten. Stillstand ist bekanntlich Rückschritt und so hat Seasonic seine Netzteilserien entscheidend überarbeitet, um diesem Anspruch noch intensiver Rechnung zu tragen.
In unserem neuen Seasonic-Test befassen wir uns mit der überarbeiteten S12-Serie, die jetzt ab 550 Watt einen nicht unerheblichen Zusatznamen erhalten hat: Energy Plus. Diese Netzteile haben eine neue Platine und sollen auch hohe Effizienz bei geringer Belastung liefern (Low Power Requirement), ein Manko vieler Kokurrenten. Darüber hinaus stehen jetzt vier +12V Leistungsschienen zur Verfügung, die vorherige S12 Serie bot lediglich 2 Schienen an.
Wie sich das S12 Energy Plus Netzteil bewährt hat, erfahrt ihr wie immer in unserem ausführlichem Praxistest, viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

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- Netzteil in Retailverpackung.
- Kaltgeräteanschlußkabel.
- Befestigungsschrauben.
- Kabelbinder.
- Case Badge.
- Molex to FDD Adapter.
- Handbuch (mehrsprachig).





Die technischen Daten Netzteil:

- Gehäusematerial: Stahl.
- 550 Watt Gesamtleistung.
- 170 Watt kombinierte Ausgangsleistung (+3,3 und +5 Volt).
- 41A kombinierte Ausgangsleistung (+12 VoltV1 bis 12 VoltV4).
- universeller Weitbereichseingang: 100-240 VAC für unterschiedliche Stromnetze.
- maximale Belastbarkeit der einzelnen Strom-Schienen:
- +3,3 Volt: 24 A
- +5,0 Volt: 30 A
- +12 Volt erste Leitung: 18 A.
- +12 Volt zweite Leitung: 18 A.
- +12 Volt dritte Leitung: 18 A.
- +12 Volt vierte Leitung: 18 A.
- +5 Volt Standby: 3 A
- ATX Version: 2.0, 2.1, 2.2.
- EMV-geschirmte Kabelstränge.
- Aktiv PFC (99%).
- 1x 120mm Lüfter (doppelt kugelgelagert und thermogeregelt).
- eloxierte Kühlkörper.
- Kurzschlusssicherung (SCP).
- Überspannungsschutz (OVP).
- Überlastungsschutz (OLP).
- Lastfreier Betrieb (NLO).
- Standard-PS/2-Abmessungen (B×H×T): (150×86×160) mm.
- Gewicht: ca. 3,3 Kg.
- Fertigung nach RoSH Verordnung.
- MTBF: ca. 100.000 Stunden.
- aktueller Marktpreis: ca. 140 €.
- Garantie: 3 Jahre.




Der Intel-Testrechner:

CPU
Intel Core 2 Duo E6700
Mainboard
Asus P5W DH Deluxe
Arbeitsspeicher
G.Skill F2-6400PHU2-2GBHZ PC6400
Grafikkarte
Asus Extreme N7950GX2
Soundkarte
Soundblaster Audigy 2 ZS Platinum
CPU-Kühler
Scythe Infinity
CPU-Lüfter
Scythe
Festplatten System
2x Western Digital Raptor a´150GB (10000 U/min, S-ATA) Raid-0
Festplatten Backup
1x Hitachi T7K250 (7200 U/min, UDMA-133)
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
DVD-ROM
Samsung SH-D163 SATA
Gehäuse
Cooler Master Stacker STC-T01
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 2 PreSP3
Zubehör
2x Aerocool Turbine 120mm @5Volt


Der AMD-Testrechner:

CPU
Athlon64 FX-60 Dualcore
Mainboard
DFI LANPARTY nF4 SLI-DR
Arbeitsspeicher
2x G.Skill 3200BIU2-2GBZX DDR400
Grafikkarte
2x Leadtek PX7900 GT TDH Extreme GeForce 7900 GT SLI
Soundkarte
Soundblaster Audigy 2 ZS
CPU-Kühler
Thermalright SI-120
CPU-Lüfter
Aerocool Turbine1000
Festplatten System
2x Western Digital Raptor X 150GB SATA Raid-0
DVD-Brenner
Plextor PX-760A
DVD-ROM
Toshiba M-1712
Gehäuse
Coolermaster Stacker RC-810-SKN1
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 2 PreSP3
Zubehör
2x Aerocool Turbine/1000




Verarbeitung und erster Eindruck:

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Schwarz ist bei aktuellen Netzteilen einfach angesagt, mal matt gepulvert, mal aufwendig poliert, die Schattierungen sind so unterschiedlich, wie die Geschmäcker des Betrachters. Seasonic präferiert eine matte Pulverbeschichtung, die weniger Aufwand erfordert, aber auch sehr robust den Stahl ummantelt.
Wabenförmige Aussparungen minimieren den Luftwiderstand der abzutransportierenden Abwärme aus dem Netzteil, was die Wirkung des Lüfters tatkräftig unterstützt. Die Lüftergitter ragen nicht über das Netzteilgehäuse hinaus, so das es keine Versatzprobleme beim Einbau geben sollte.
Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben, wenn man wieder mal von dem kleinen Schönheitsfehler einer fehlenden richtigen Kabelmuffe am Kabelausgang des Netzteil absieht, da haben wir schon elegantere Lösungen gesehen.
Die Abmesssungen entsprechen der ATX-Norm, was dem Netzteil eine Kompatibilität für eigentlich jedes Gehäuse ermöglicht.

Verarbeitung und erster Eindruck:

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Die Qualität der Verarbeitung setzt sich auf den ersten Blick nahtlos im Inneren fort, die Platine ist ATX 2.2 kompatibel bestückt. Die Kühlkörper wurden akkurat gefräst, gegen Korrosion werden sie durch eine Eloxalschicht geschützt. Gestanzte Billigbleche, die den Luftstrom des Lüfters im Inneren erfolgreich behindern, konnten wir keine ausmachen.
Die Form der Kühlkörper schaut zwar nach wie vor etwas gewöhnungsbedürftig aus, aber sie ermöglichen durch ihre Anordnung eben einen guten Luftstrom im Netzteilgehäuse und das ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt.
Auch das S12 Energy Plus entspricht bereits der RoSH Umweltverordung (Restriction of certain Hazardous Substances) entsprechen, die ab Juli 2006 in Kraft getreten ist, womit eine separate Werbung auf dieses Attribut entfällt, es ist mittlerweile einfach Vorschrift...
Was die Lüfter angeht, so setzt Seasonic auch weiterhin auf Adda. Der 120mm Lüfter hat laut ADDA folgende Eckdaten: 79 CFM (134 m³/h) bei 2000 U/min. Das ganze wird natürlich durch die Thermoregelung von Seasonic entsprechend angepaßt geregelt, der Lüfter läuft zu keinem Zeitpunkt mit 2000 U/min...
Der Lüfter wurde natürlich ins Netzteilgehäuse blasend montiert, was nicht nur die Abwärme aus dem Netzteil befördert, sondern auch durch seinen Sog zum Abtransport der Abwärme aus dem Bereich CPU/Mainboard usw. beiträgt.
Für eine lange Lebensdauer sprechen neben dem doppelt Kugelgelagerten Lüfter auch die verwendeten neuen Aluminium-Elektrolyt Kondensatoren.
Universal AC Input [Full Range] ermöglicht einen Betrieb an jedem Stromnetz in der Welt, ein nicht zu unterschätzender Sicherheitsfaktor.

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Ein Kabelmanagement ist zwar recht praktisch, aber machen wir uns nichts vor, die dafür benötigten zusätzlichen Platinen und Anschlüsse kosten nicht nur mehr Geld, sie erhöhen auch das Risko von korrosionsbedingten Spannungsabfällen, das wollen wir nicht verschweigen.
Alle sorgfältig verdrillten Verkabelungsstränge sind ausreichend lang (deutlich über 85cm) und sehr üppig bestückt, im einzelnen sind folgende Anschlußmöglichkeiten vorhanden:

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- 1x Molex to Floppy-Adapter.
- 9x 4 Pin Stromstecker.
- 6x S-ATA Connectoren.
- 2x PCI-Express.
- 1x 4+4-Pin 12V AUX-Anschluß.
- 1x 12Volt 4-pin Anschluß.
- 1x 24/20 Pin Mainboard-Stromanschluß.

Der 24 Pin Mainboard-Stromanschluß entspricht der aktuellen ATX 2.0/2.2 Norm und kann bei Bedarf um 4 Anschlüsse gekürzt werden, in dem man ihn einfach wegklippst, dadurch entfällt ein Adpater für Mainboards mit 20-poligem Anschluß.
Ein SLI-oder Crossfire System kann dank der beiden separaten PCI-Express Stromkabel problemlos versorgt werden.
Was uns sehr gut gefallen hat, ist die Easy-Swap Technik für die 4 Pin Stromstecker, denn nur so kann man ohne abgebrochene Fingernägel und herausgezogene Pins sehr komfortabel und sicher die Steckverbindungen lösen.
Möglicherweise vermissen einige User Tachosignalgeber und temperaturgeregelte Anschlüsse, denen sei aber gesagt, daß sich genau dadurch nicht selten Probleme ergeben, denn es gibt nicht wenige Mainboards, die bei einer Drehzahl von unter 1000 U/min schlichtweg streiken.




Technische Aspekte zur aktuellen Netzteiltechnik:

1. Leistungsspezifikationen von Netzteilen:
Es zeigt sich immer wieder in unseren Tests, daß weder die vollmundigen Herstellerangaben auf den Typenschildern, noch die angegebenen Wattzahlen auch nur annähernd etwas über das tatsächliche Leistungsvermögen eines Netzteils aussagen! Die Erfahrung hat oft genug gezeigt, daß es auch 450 Watt Netzteile gibt, die schon bei geringster Last einbrechen und nicht im entferntesten die angegebenen Leistungsparameter abliefern können. Im Gegensatz dazu existieren sehr leistungsstarke 300 Watt Netzteile, die auch hochgerüstete Systeme durchaus ausreichend versorgen können. Es ist also offensichtlich, daß die Wattangabe absolut nichts über die Leistungsfähigkeit eines Netzteils aussagt, die aufgeklebten Herstellerangaben leider sehr oft ganz genauso wenig.
Um dergleichen zu vermeiden, greift man am besten zu leistungsseitig ausreichend dimensionierten Qualitätsnetzteilen.
Ein vor allem in der Übertaktergemeinde zentrales Problem und Qualitätskriterium ist die sogenannte "Stabilität" der einzelnen Spannungsschienen. Gerade bei qualitativ schlechteren oder schlichtweg überlasteten Netzteilen kann es dazu führen, daß die Spannungslinien von ihren Werten her einbrechen. So liefert ein Netzteil statt der erwünschten 12V dann etwa 11V und statt der benötigten 5V nur noch 4,7V. Während eine gewisse Abweichung im Bereich der Toleranz liegt (siehe ATX V2.03 Spezifikation) und vollkommen unproblematisch ist, führen gröbere Abweichungen in der Regel zu Instabilität und Systemabstürzen, die leider auch nicht immer sofort als Netzteilproblem verifizierbar sind.
Grundsätzlich ist es so:
Bei einem PC-Netzteil wird die Leistung oft mit der Angabe "Total DC Output" (DC steht für Gleichstrom) ausgewiesen. Dieser Maximal-Wert sagt aus, wieviel Watt das Netzteil insgesamt auf allen Leitungen liefern kann. "Combined Power" setzt sich hingegen aus der maximalen Leistung der +3,3-Volt- und +5-Volt-Leitung zusammen. Einzel belastet ist mehr möglich, aber zusammen eben nicht, da müssen dann entsprechende Abstriche hinsichtlich der Belastung gemacht werden.
Über die +12-Volt- und +5-Volt-Leitung werden u.a. Festplatten, CD-/ DVD-Drives und Disketten-Laufwerke mit Spannung versorgt. Die wichtigste Leitung ist jedoch die 3,3-Volt-Leitung, über die das Mainboard den Prozessor (CPU), den Hauptspeicher (RAM), den AGP-Bus und nahezu alle PCI-Steckkarten mit Power versorgt. Vor dem Release der ATX-Spezifikation wurde diese sog. "I/O-Spannung" aus der 5-Volt-Leitung gewandelt. Ein gut dimensioniertes Netzteil sollte ~30 Ampere auf der +5-Volt Leitung und ~25 Ampere auf der +3.3-Volt-Leitung liefern können, sowie mindestens 200 Watt Combined Power liefern.
Diese Empfehlung gilt nach wie vor wenn auch mit Abstrichen, denn mittlerweile beziehen aktuelle Komponenten ihr Lebenselixier vermehrt aus den 12 Volt Leitungen. Intel hatte seinerzeit bekanntermaßen den ATX12V Stromstecker zur Entalstung eingeführt. Mittlerweile haben es die Hersteller auf den nForce 2/3/4 und Athlon 64 Boards nachempfunden und bietet dort einen entsprechenden 12V-Anschluß an. Bei der nicht geringen Stromaufnahme der nForce und Athlon 64 Boards ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Selbstverständlich sollte diese +12 Volt Schiene (mittlerweile dank ATX 2.0 2 Schienen) ausreichend dimensioniert sein und wenigstens 15 Ampere liefern können, je mehr desto besser...

2. Power Factor Correction (PFC):
"Power Factor Correction" oder kurz PFC ist ein in der EU für PC-Netzteile mittlerweile vorgeschriebener Standard, um die Stromaufnahme von Geräten für das Stromnetz weniger belastend auszulegen. Schaltnetzteile beziehen den Strom in Form kurzer Impulse, was dazu führt, daß die sinusförmige Netzspannung durch die Erzeugung harmonischer Oberwellen verzerrt wird. Insgesamt ist die komplexe Lastcharakteristik eines gewöhnlichen PC-Netzteils für das Stromnetz sehr ungünstig, da eine hohe Phasenverschiebung von Spannung und Strom sowie eine allgemein hohe Verzerrung der Wellenform auftritt. Je größer diese Phasenverschiebung ist, desto niedriger ist der "Power Factor" oder Leistungsfaktor eines Gerätes: Beträgt die Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom 90° ist der Leistungsfaktor 0 (0%, cos(90) = 0). Tritt hingegen keine Phasenverschiebung auf, d.h. sind Spannung und Strom perfekt synchron, ist der Leistungsfaktor 1 (100%, cos(0) = 1). Zu unterscheiden ist daher die sich aus der einfachen Rechnung Spannung*Stromstärke ergebende "Scheinleistung" sowie die den Phasenwinkel berücksichtigende "Wirkleistung": Stromstärke*Spannung*Leistungsfaktor. Der Leistungsfaktor beschreibt also zugleich das Verhältnis zwischen der an den Stromanschluß übertragenen "Wirkleistung" und der vom Verbraucher tatsächlich entnommenen "Scheinleistung" (Leistungsfaktor = Wirkleistung / Scheinleistung). Je weiter der Leistungsfaktor vom optimalen Wert 1 (100%) absinkt, desto höher ist die aus dem Stromnetz entnommene sogenannte "Blindleistung".
Passiv-PFC Systeme erreichen einen Leistungsfaktor von bis zu 0,8 durch Unterdrückung der harmonischen Oberwellen mittels eines relativ simplen, passiven Bausteins. Activ-PFC Systeme hingegen beziehen das Verhältnis zwischen der bestehenden Grundschwingung und den hinzugekommenen Oberwellen, den sogenannte Klirrfaktor, mittels einer integrierten Schaltung (IC) ein und regeln die Stromaufnahme gemäß dem Spannungsverlauf, als ob eine reine Widerstands-Last ohne Phasenverschiebung (d.h. Leistungsfaktor = 1) angeschlossen wäre. Active-PFC erreicht daher einen deutlich höheren Leistungsfaktor von über 95%. Zusätzlich ermöglicht die Schaltung eine einfachere Adaption an alle Stromnetze von 85 bis 265V.
Unser bevorzugtes Gerät, um den Wirkungsgrad in Zusammenarbeit mit einem Energy Monitor 3000 zu verifizieren, ist der grafische Leistungsmesser Peak Tech 2535. Mit diesem Gerät kann man sowohl Wirkleistung >Scheinleitung als auch Blindleistung und Leistungsfaktor ermitteln.
Allgemein handelt es sich bei PFC um eine Technologie, die der Verbesserung der allgemeinen Stromversorgung dienen soll, indem die komplexe Lastcharakteristik von Verbrauchern möglichst weit an jene einfacherer Geräte angepaßt wird.

3. Worin liegen die Neuerungen der ATX12V v2.0 bzw. 2.2 Norm?
Dies ist die modernste Spezifikation für Desktop Motherboards und Netzteilen, welche wesentliche Änderungen im Vergleich zum v1.3 Standard beeinhaltet:

- Die SATA Anschlüsse sind jetzt offiziell zertifiziert.
- Der Motherboard Hauptanschlussstecker wurde von 20 auf 24 Pins erweitert, um den Stromverbrauch auf dem PCI Express Bus besser verarbeiten zu können.
- Die neuen Spezifikationen fordern unter Volllast und typischer Last (50 Prozent) lediglich 70 Prozent Wirkungsgrad, bei geringer Belastung (bei unbelastetem Prozessor) sind sogar nur 60 Prozent gefordert. Als Empfehlungen nennt die Spezifikation 80 Prozent im typischen Lastfall, 75 Prozent unter Volllast und 68 Prozent bei geringer Belastung. Dazu der aktuelle ATX 2.2 Netzteil Design Guide.
Zu Thema Effizienz ist anzumerken, das sich wohl sehr wenig ändern wird, solange die überwiegende Mehrzahl der Käufer hauptsächlich auf Preis, Ausstattung und Leistung achtet und nicht bereit ist, für Energie-Effizienz mehr Geld zu bezahlen...
- Die 6 Pin Aux Stecker sind weggefallen.
- Die Schaltungstechnik wurde zu dualen 12V Ausgängen modernisiert, welches CPU und Peripheriegeräten größere Stabilität garantiert.
Zusätzlich wurde die +12V Ausgangsleistung insgesamt erhöht, um den Verbrauch des PCI Express Erweiterungsteckplatz auszugleichen.

4. Belüftung Lautstärke und Effizienz:
Zwar steht heute bereits auf beinahe jeder Netzteil-Verpackung werbewirksam "Silent", gut beraten ist man damit zwangsläufig allerdings noch nicht. Oft entpuppt sich, was beim Start noch erstaunlich leise klang bei entsprechender Belastung als störende Lärmquelle. Ursache dafür sind zumeist nicht nur die hochdrehenden, lastgesteuerten Lüfter, sondern oft auch ein von den überlasteten Spannungswandlern verursachtes Pfeifen oder Brummen, das nicht selten von heftigen Vibrationen begleitet wird.
Allgemein läßt sich im Hinblick auf Lautstärke und Belüftung bei Netzteilen folgendes attestieren:
Moderne ATX- Netzteile verfügen je nach Bauart und Qualität über eine Wirkungsgrad von rund 60-80%. Daraus ergibt sich, daß in Situationen, wo das Netzteil 150W Strom ans System liefert, im Gerät gleichzeitig gut 60Watt an Wärmeenergie entstehen, die abgeführt werden müssen um eine zu Instabilität führende Überhitzung zu vermeiden - ein nicht unbeträchtlicher Wert! Die meisten aktuellen Netzteile verfügen dafür entweder über eine Last-oder Temperatursteuerung (oder eine Kombination), d.h. die Drehzahl der Lüfter wird automatisch angepaßt - die Lautstärke steigt mit Last bzw. Temperatur. Alternativ gibt es Modelle mit manueller oder halbautomatischer Regelung. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Zu viel Lärmempfindlichkeit wird oft mit Überhitzung bezahlt. Wer also seine Hardware nicht riskieren oder dauernd zur Anpassung der Drehzahl hinter den Rechner krabbeln möchte, müßte diese zur Sicherheit entsprechend hoch einstellen und ist daher mit einem guten automatisch gesteuerten Netzteil bedeutend besser beraten.
Klar ist jedenfalls, daß z.B. Belüftungskonzepte, welche vorsehen, die vom System erhitzte Luft ausschließlich durch das Netzteil abzuführen, in doppelter Hinsicht problematisch sind: Erstens wird das Netzteil schlechter gekühlt, was unter Umständen wieder zu instabilen Spannungsschienen führen kann. Zweitens müssen die Lüfter des Netzteils schneller drehen, um das gleiche Maß an Kühlung zu erzielen und werden somit zu einem stärkeren Lärmfaktor. Es sei denn man dimensioniert den Netzteillüfter grundsätzlich so, daß ein Kompromiss möglich ist, z.B. durch einen volumenintensiven 120mm oder 140mm Lüfter.
Grundsätzlich sind darum Silentnetzteile die mit einem oder 2 langsam drehenden 80mm Lüfterm daher kommen, ob ihrer Kühlleistung sehr skeptisch zu beurteilen.




Die Montage:

Ein Netzteiltausch sollte auch den ungeübten Anwender vor keine größeren Probleme stellen, insofern schenken wir uns den detaillierten Ablauf, weisen aber auf wichtige Aspekte deutlich hin.
Die wichtigste Grundregel bei Bauarbeiten am eigenen Rechner ist, daß ihr alle Komponenten spannungsfrei macht.
Dazu müßt ihr als erstes das Netzteil ausschalten oder noch besser das Netzkabel abziehen.
Doch jetzt ist der Rechner noch nicht völlig spannungsfrei, da sich auf dem Mainboard und dem Netzteil noch geladene Kondensatoren befinden.
Diese Kondensatoren sollen im Betrieb Stromschwankungen ausgleichen.Normalerweise entladen sich die Bauteile von selbst, dies kann aber bis zu 10 Minuten dauern.
Wer hat aber schon so viel Zeit und möchte dies abwarten ? Mit einem kleinem Trick könnt ihr die Restelektrizität loswerden: Ihr müßt einfach noch einmal den Einschaltknopf drücken,nachdem ihr das Netzkabel entfernt habt.
Ihr werdet merken, daß die Lüfter nochmals kurz anlaufen und sofort wieder stillstehen.
Jetzt ist der Rechner garantiert spannungsfrei und das alte Netzteil kann problemlos gegen das Neue getauscht werden.

Vergeßt bitte nicht, euch vor den Arbeiten zu erden !




Der Test:

Vor dem Einbau des Netzteils findet grundsätzlich ein erster Funktionstest statt, den wir mit dem Power Supply Tester durchführen. Sollten sich hier bereits Probleme einstellen, brechen wir den Test ab...

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Nachdem wir unseren 12-stündigen Belastungstest abgeschlossen hatten (Prime95 und 3DMark2005 im Loop), konnten wir die Meßwerte unserer eingesetzten Testprogramme (AIDA32, Everest, SiSoftSandra, MBM) vergleichen und haben sie danach zur besseren Fehlerkorrektur gemittelt sowie mit den direkt gemessenen Multimeter-Werten verglichen, wobei die real gemessenen Werte natürlich eine größere Relevanz aufweisen, als ungenaue Software Resultate.
Die Effizienz haben wir mit Hilfe des grafischen Leistungsmessers Peak Tech 2535 und einem Energy Monitor 3000 von Voltcraft ermittelt.
Die Lautheit der Lüfter haben wir ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem geliehenen ACR-264-plus Messgerät verifiziert und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.
Mit dem Digitalen Temperaturmessgerät TL-305 haben wir während sämtlicher Testdurchläufe die Abluft des Netzteils direkt per Sensor gemessen und aufgezeichnet. Somit erhält der mögliche Käufer auch eine gute Übersicht bezüglich der zu erwartenden Kühlleistung respektive Eigenkühlung des Netzteils.



Die ATX V2.03 Spezifikation lässt folgende Grenzwerte zu :

Ausgang Toleranz Umin. UNom. Umax.
[%] Volt Volt Ampere
+12 V* 5 11,4 12,00 12,60
+5V 5 4,75 5,00 5,25
+3,3V 5 3,14 3,30 3,47
-5V 10 4,50 5,00 5,50
-12V 10 10,80 12,00 13,20
+5Vsb 5 4,75 5,00 5,25




Die Testwerte des Seasonic-Netzteil:


Richtspannung
+3.3V
+5V
+12V
niedrigster Wert
3,31V
4,98V
12,01V
höchster Wert
3,38V
5,07V
12,10V
durchschnittlicher Wert
3,34V
5,03V
12,05V





Auf den ersten Blick mag die combined Power von 170 Watt für die 3,3 Volt und 5 Volt Schiene etwas knapp bemessen erscheinen, aber die Skeptiker können wir nachhaltig trösten, aktuelle Systeme belasten das Netzteil überwiegend auf den vorhandenen 12 Volt-Leitungen und dort sind 41 Ampere nun wirklich mehr als genug.
Leistung und Stabilität sind fern jeder Kritik, auch unser SLI-Rechner prozierte keine Leistungseinbrüche oder besorgniserregenden Schwankungen, egal ob Idle >Vollast oder Übertaktung, die Stabilität stimmt in jedem Bereich.
Wie erwartet konnte das neue Intel Core 2 Duo System trotz der Geforce 7950GX2 auch unter Last und Übertaktung nicht mehr als 285 Watt abrufen (übertaktet maximal 355 Watt), was den schönen Nebeneffekt hatte, das der 120mm Lüfter äußerst zurückhaltend rotierte (800 U/min. bei 23 dBA), das Netzteil war aus dem Intel-System heraus kaum zu identifizieren.
Unser AMD-SLI System ging da schon anders zur Sache, denn hier wurden unter Dauerlast und Übertaktung (Prime95, 3DMark2006 Loop) als Spitzenwert 396 bis knapp 410 Watt gefordert (durchschnittliche Last von 351 Watt). Der Lüfter quittierte dies natürlich mit etwas höherer Drehzahl (950 U/min bei 25 dBA), aber das ist immer noch sehr leise.
Die Netzteilelektronik trat geräuschtechnisch kaum in Erscheinung, weder Pfeiffgeräusche noch anders geartete Störgeräusche waren zu identifizieren.
Zur Information: die 650 Watt Variante des Energy Plus Serie hat einen anderen Adda Lüfter verbaut, der minimal schneller dreht, aber trotzdem sehr leise werkelt.
Die Skalierung des Adda-Lüfters ersteckt sich unter allen Last-Bedingungen von 3,8 bis maximal 11,2 Volt. Erst ab ca. 400 Watt Last, erhöht sich die Ansteuerung langsam in Richtung 10 Volt, womit dann auch die Geräuschintensität geringfügig zunimmt. Damit wir uns richtig verstehen, diese Lastwerte wird kaum jemand mit einem Durchschnittsrechner erreichen und selbst wenn, stellt sich die Geräuschcharakteristik auch dann als absolut nichtstörend dar. In diesen Lastkategorien werden auch ganz andere Komponenten das Netzteil ohnehin übertönen...
Die Eigenkühlung des Netzteils funktioniert ausgezeichnet, denn auch unter Last konnten wir keine Netzteilgehäuse-Temperaturen über 42°C messen (Innenraum bis 47°C), im Idle Modus 32°C bei 20°C Zimmertemperatur. Die warme Abluft erreicht unter Vollast Temperaturen bis zu 57°C, das zur Information für all diejenigen, die sich über den warmen Luftstrom aus dem Netzteilgehäuse wundern. Die Werte sind absolut ok, unter 20% Last liegen diese Werte bei 25°C.
Noch eine kleine Erklärung zur dBA Definition:
Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.
Bei 80% Last konnten wir eine Effizienz von knapp 84.5% attestieren, der beste jemals bei uns gemessene Wert. Bei 20% Last wurden immerhin noch 81% Effizienz erreicht, ein ebenfalls erstklassiges Resultat, denn welches System läuft schon permanent unter 80% Last...
Dagegen stehen knapp 0,5 Watt Stromverbrauch im Standbymodus, das geht in Ordnung...

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Resultate sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau mit den verwendeten Test-Systemen beziehen...



Die wichtigsten Daten aller bisher von uns getesteten Netzteile im Vergleich:

Netzteil Ø Spannungswerte Effizienz Temp-Idle Temp-Last
Aerocool Turbine Power ATX 450Watt 3,35V 5,02V 12,19V 74% 30° 38°
be quiet! Blackline PFC Serie 1.3 350Watt 3,35V 5,03V 11,99V 70% 35° 44°
be quiet! BQT P5 S1.3 470Watt 3,33V 5,06V 12,09V 70% 35° 43°
be quiet! BQT P6 Dark Power 520Watt 3,30V 4,98V 12,07V 78% 35° 42°
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 600Watt 3,32V 5,05V 12,03V 78% 31° 44°
be quiet! Straight Power BQT ES-600Watt 3,34V 5,04V 12,07V 79,5% 32° 45°
Enermax Coolergiant EG 485AX 480Watt 3,33V 5,10V 12,06V 69% 35° 47°
Enermax Coolergiant EG565AX-VH 535Watt 3,35V 5,02V 12,03V 75% 34° 46°
Enermax Coolergiant EG 701AX-VH 600Watt 3,31V 5,08V 12,19V 76% 33° 45°
Enermax Liberty 500 Watt Yate-Loon NMT3 3,35V 5,08V 12,09V 79% 35° 46°
Enermax Liberty ELT 620Watt AWT 3,36V 5,09V 12,13V 79% 34° 45°
Etasis ET EFN-560 550Watt 3,28V 4,99V 11,96V 78% 51° 58°
NoiseMagic AcBel NMT-2 F/2GL 400Watt 3,29V 4,99V 12,06V 76% 33° 43°
NorthQ NQ-4775 400Watt 3,26V 4,92V 12,11V 62% 30° 39°
Revoltec Chromus II 400 Watt 3,33V 4,81V 11,97V 77% 34° 44°
Seasonic S12 Energy Plus 550Watt 3,34V 5,03V 12,05V 84,5% 32° 42°
Seasonic M12 600Watt 3,35V 5,04V 12,14V 82% 32° 42°
Seasonic S-12 600Watt 3,34V 5,06V 12,14V 82% 32° 43°
NoiseMagic Seasonic S12 500Watt F/2GML 3,29V 5,07V 12,05V 81% 32° 43°
Seasonic S-12 430Watt 3,30V 5,03V 12,06V 80% 31° 41°
Silverstone Strider ST56F 560Watt 3,39V 4,90V 12,22V 80% 31° 43°
Silverstone Element ST50EF 500Watt 3,32V 5,01V 12,10V 81% 32° 44°
Silverstone Strider ST60F 600Watt 3,35V 5.03V 12,34V 78% 31° 42°
Silverstone Zeus ST56ZF 560Watt 3,31V 5.08V 12,19V 76% 34° 45°
Silverstone Zeus ST75ZF 750Watt 3,31V 4,98V 12,06V 79% 30° 42°
Tagan TG420-U02 i-Xeye 420Watt 3,32V 5,01V 12,02V 75% 36° 46°
Tagan TG480-U01 480Watt 3,39V 5,05V 12,05V 72% 35° 46°
Tagan TG480-U15 Easycon 480Watt 3,32V 5,01V 12,10V 75% 34° 46°
Tagan TG480-U22 2Force 480Watt 3,34V 5,12V 12,13V 70% 35° 45°
Tagan TG600-U25 Dualengine 600Watt 3,29V 5,12V 12,22V 79% 34° 44°



Netzteil dBA-Idle dBA-Last Standby-Verbrauch Preis
Aerocool Turbine Power ATX 450Watt 23 dBA 30 dBA 2,6 Watt 90 €
be quiet! Blackline PFC Serie 1.3 350Watt 23 dBA 31 dBA 1,8 Watt 66 €
be quiet! BQT P5 S1.3 470Watt 24 dBA 28 dBA 1,6 Watt 95 €
be quiet! BQT P6 Dark Power 520Watt 24 dBA 30 dBA 1,9 Watt 119 €
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 600Watt 26 dBA 34 dBA 2,2 Watt 149,90 €
be quiet! Straight Power BQT ES-600Watt 20 dBA 29 dBA 1,5 Watt 99,90 €
Enermax Coolergiant EG 485AX 480Watt 26 dBA 32 dBA 2,6 Watt 139 €
Enermax Coolergiant EG565AX-VH 535Watt 25 dBA 31 dBA 2,1 Watt 119 €
Enermax Coolergiant EG 701AX-VH 600Watt 27 dBA 34 dBA 2,7 Watt 140 €
Enermax Liberty 500 Watt Yate-Loon NMT3 19 dBA 28 dBA 1,9 Watt 133 €
Enermax Liberty ELT 620Watt AWT 27 dBA 32 dBA 1,9 Watt 169 €
Etasis ET EFN-560 550Watt 0 dBA 36 dBA 3,6 Watt 179 €
NoiseMagic AcBel NMT-2 F/2GL 400Watt 29 dBA 38 dBA 4,4 Watt 104 €
NorthQ NQ-4775 400Watt 27 dBA 35 dBA 4,4 Watt 95 €
Revoltec Chromus II 400 Watt 23 dBA 33 dBA 2,7 Watt 89 €
Seasonic S12 Energy Plus 550Watt 23 dBA 25 dBA 0,5 Watt 140€
Seasonic M12 600Watt 23 dBA 25 dBA 1,3 Watt 160 €
Seasonic S-12 600Watt 22 dBA 28 dBA 1,4 Watt 135 €
NoiseMagic Seasonic S12 500Watt F/2GML 20 dBA 28 dBA 1,3 Watt 134 €
Seasonic S-12 430Watt 19 dBA 24 dBA 1,8 Watt 89 €
Silverstone Strider ST56F 560Watt 29 dBA 33 dBA 5 Watt 114 €
Silverstone Element ST50EF 500Watt 27 dBA 32 dBA 2,5 Watt 88 €
Silverstone Strider ST60F 600Watt 31 dBA 36 dBA 9 Watt 144 €
Silverstone Zeus ST56ZF 560Watt 32 dBA 41 dBA 7 Watt 120 €
Silverstone Zeus ST75ZF 750Watt 27 dBA 33 dBA 3 Watt 183 €
Tagan TG420-U02 i-Xeye 420Watt 27 dBA 34 dBA 2,8 Watt 90 €
Tagan TG480-U01 480Watt 26 dBA 35 dBA 3,3 Watt 90 €
Tagan TG480-U15 Easycon 480Watt 25 dBA 35 dBA 2,9 Watt 99 €
Tagan TG480-U22 2Force 480Watt 25 dBA 36 dBA 2,7 Watt 95 €
Tagan TG600-U25 Dualengine 600Watt 27 dBA 31 dBA 0,8 Watt 160 €





Fazit:

Die 550Watt Variante der neuen Energy Plus Serie von Seasonic überzeugt auf der ganzen Linie, schiere Stabilität gepaart mit extrem hoher Effizienz, kann es eine bessere Visitenkarte für ein modernes Netzteil geben?
Zur besseren Übersicht unsere Test-Resultate aber noch einmal in einer kompakteren Zusammenfassung:

Plus:
- erstklassige Verarbeitung.
- herausragende Stabilität.
- sehr robustes Gehäuse.
- sehr leiser Betrieb.
- gute Integration des Netzteils ins Kühlmanagement des Gehäuses.
- keine Störgeräusche durch die Netzteilelektronik.
- SLI und Crossfire Unterstützung.
- actives PFC.
- sehr gute Eigenkühlung.
- mehr als ausreichende Kabellängen (über 50cm).
- umfangreiche Anschlußmöglichkeiten.
- Netzteilgehäuse ATX-konform.
- herausragende Effizienz (auch unter 20% Last).

Minus:
- hoher Preis.

Leider beginnt die Energy Plus Serie auch erst bei 550 Watt, ein Umstand den wir nicht nachvollziehen können, zumal die allermeisten Endanwender diese Leistung nicht benötigen. Wer also ein weniger üppig dimensioniertes Exemplar von Seasonic kaufen möchte, der muß sich zur Zeit mit der "normalen" S12 Serie begnügen, die ab 330Watt zu haben ist und die hoffentlich auch bald mit den verbesserten Platinen ausgestattet wird.
140 € sind zweifellos viel Geld, aber dafür erhält der geneigte Käufer das aktuell effizienteste Netzteil, das wir bisher durch unseren Testparcour scheuchen konnten, die Aufnahme in der begehrten 80 Plus Zertifizierungsliste erscheint somit schon beinahe obligatorisch...







Gesamtergebnis unseres Reviews:

Das Seasonic S12-550 Energy Plus Series 550Watt Netzteil erhält den PC-Experience Award in Gold







Weiterführende Links:

Seasonic

Maxpoint

80+ Zertifizierung




Wir bedanken uns herzlich bei Maxpoint für die Bereitstellung des Testexemplars


euer PC-Experience.de Team

Cerberus




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