PC-Experience - IT-Portal für Reviews, Artikel, Windows Tipps und Problemlösungen -

PC-Experience
Registerdie Foren-RegelnForen-FAQsImpressum und Datenschutzunser Partner-BlogSearchKalenderMitgliederlisteunsere Downloadübersichtzu unseren ArtikelnTutorialsZur Startseitezur Forenübersicht



PC-Experience » Hardware Reviews : » Reviews : » Akasa AK-P050FG8 Ultra quiet 80+ Netzteil » Hello Guest [Login|Register]
Last Post | First Unread Post Print Page | Recommend to a Friend | Add Thread to Favorites
Post New Thread Thread is closed
Go to the bottom of this page Akasa AK-P050FG8 Ultra quiet 80+ Netzteil
Author
Post « Previous Thread | Next Thread »
Cerberus $posts[username] is a male
Chefredakteur


Registration Date: 23.07.2002
Posts: 11,637
Herkunft: Lübeck

Achtung Akasa AK-P050FG8 Ultra quiet 80+ Netzteil Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Akasa AK-P050FG8 Ultra quiet 80+ Netzteil







Einleitung:

Die taiwanesische Firma Akasa offeriert seit 1997 hochwertige Produkte im Bereich Kühlung und Gehäuse und hat sein Portfolio nun auch auf das Netzteil-Segment ausgedehnt. Das überrascht eigentlich niemanden, denn das Netzteil-Geschäft ist ein lukratives und läßt sich zur Zeit auch sehr gut vermarkten, zumal den Kunden immer stärkere und teurere Netzteile suggeriert werden, auch wenn sie kaum jemand ernsthaft benötigt...
Wir haben uns diesmal ein Netzteil der Mittelklasse ausgesucht, das einerseits sehr hohe Effizienz verspricht und andererseits sowohl preislich, also auch leistungstechnisch in einem überschaubarem Rahmen bleibt: das Akasa AK-P050FG8 Ultra quiet 80+ Netzteil.
Wie sich das Akasa im rauhen Testalltag bewährt hat, erfahrt ihr wie immer in unserem ausführlichen Review, viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken bitte klicken


- Netzteil in Retailverpackung.
- US-Kaltgeräteanschlußkabel.
- Befestigungsschrauben.
- Kabelbinder.
- Handbuch (englisch).





Die technischen Daten Netzteil:

- Gehäusematerial: Stahl.
- 500 Watt Gesamtleistung.
- 150 Watt kombinierte Ausgangsleistung (+3,3 und +5 Volt).
- 432 (36A) Watt kombinierte Ausgangsleistung (+12 VoltV1 bis 12 VoltV2).
- universeller Weitbereichseingang: 100-250 VAC für unterschiedliche Stromnetze.
- maximale Belastbarkeit der einzelnen Strom-Schienen:
- +3,3 Volt: 25 A
- +5,0 Volt: 25 A
- +12 Volt erste Leitung: 18 A.
- +12 Volt zweite Leitung: 18 A.
- +5 Volt Standby: 3 A
- 12V: 0,5 A.
- ATX Version: 2.2.
- EMV-geschirmte Kabelstränge.
- Aktiv PFC (99%).
- 1x120mm Lüfter, doppelt kugelgelagert und thermogeregelt.
- eloxierte Kühlkörper.
- OCP (Over Current Protection) - Schutz vor Stromspitzen.
- OTP (Over Temperature Protection) - Überhitzungsschutz.
- OVP (Over Voltage Protection) - Überspannungsschutz.
- OPP (Over Power Protection) - Überlastungsschutz.
- UVP (Under Voltage Protection) - Unterspannungsschutz.
- SCP (Short Circuit Protection) - Schutz vor Kurzschlüssen.
- Abmessungen (B×H×T): (150×86×180) mm.
- Gewicht: ca. 2,5 Kg.
- Fertigung nach RoSH Verordnung.
- MTBF: ca. 100.000 Stunden bei 25°C.
- aktueller Marktpreis: ca. 89,80 €.
- Garantie: 2 Jahre.





Der Intel-Testrechner:

CPU
Intel Core 2 Duo E6700
Mainboard
Asus P5W DH Deluxe
Arbeitsspeicher
4x1GB G.Skill F2-6400CL5D-2GBNQ
Grafikkarte
BFG Geforce 8800GTX
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatality
CPU-Kühler
Scythe Infinity
CPU-Lüfter
Scythe
Festplatten System
2x Western Digital Raptor a´150GB (10000 U/min, S-ATA) Raid-0
Festplatten Backup
1x Samsung SpinPoint T133 400GB 16MB SATA II
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
DVD-ROM
Plextor PX-130A
Gehäuse
Cooler Master Stacker STC-T01
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 2 PreSP3 und Vista Ultimate 64bit
Zubehör
2x Aerocool Turbine 120mm @5Volt




Verarbeitung und erster Eindruck:

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken bitte klicken

Die etwas schlichte Verpackung enthüllt die gewohnt schwarze Optik, nichts was einen vom Hocker reißt, aber die Optik eines Netzteils ist ja auch kein Bewertungskriterium, da existieren vorrangigere Aspekte.
Die Verarbeitung bewegt sich ansonsten auf hohem Niveau, auf seitliche Belüftungsöffnungen wurde sinnvollerweise verzichtet, dadurch wird der Airflow im Netzteil nicht negativ tangiert..
Die Kabelmuffe für den Hauptkabelstrang ist für unseren Geschmack etwas spartanisch ausgefallen, da existiert noch Optimierungspotential, zumal sie ja nicht nur den Kabelstrang sicher nach außen führt, sondern auch etwas stabilisierend wirken sollte.
Die nicht ATX-konforme Bautiefe kann bei bestimmten Gehäusen Probleme bereiten, muß aber nicht.
Wabenförmige Aussparungen an der Front minimieren den Luftwiderstand der abzutransportierenden Abwärme aus dem Netzteil, was die Wirkung des Lüfters tatkräftig unterstützt.

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken bitte klicken

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken

Beim Lüfter handelt es sich um ein kugelgelagertes 120mm Exemplar von ADDA mit der Typenbezeichnung AD1212MB-A71GL. Dieser Lüfter befördert 130m³/h bei 2050 U/min und 12 Volt Ansteuerung, bei einer Geräuschentwicklung von maximal 38 dBA, dies verrät zumindest die Webseite von ADDA. Wie sich diese Eckdaten in der Praxis verhalten, klären wir in unserem Testkapitel, zumal ja die Thermoregelung von Akasa den Lüfter entsprechend angepaßt steuert. Der Lüfter wurde natürlich ins Netzteilgehäuse blasend montiert, was nicht nur die Abwärme aus dem Netzteil befördert, sondern auch durch seinen Sog zum Abtransport der Abwärme aus dem Bereich CPU/Mainboard usw. beiträgt. Die Qualität der Verarbeitung setzt sich auf den ersten Blick nahtlos im Inneren fort, das Platinenlayout wirkt aufgeräumt und akurat verlötet, hochwertige Komponenten versprechen eine lange Lebensdauer. Die Kühlkörper wirken zwar etwas lieblos gefräst, gegen Korrosion werden sie aber durch eine schwarze Eloxalschicht geschützt.
Das Akasa Netzteil entspricht bereits der RoSH Umweltverordung (Restriction of certain Hazardous Substances) entsprechen, die ab Juli 2006 in Kraft getreten ist, womit eine separate Werbung auf dieses Attribut entfällt, es ist mittlerweile einfach Vorschrift...

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken bitte klicken

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken bitte klicken

Ein Kabelmanagement ist zwar recht praktisch, aber machen wir uns nichts vor, die dafür benötigten zusätzlichen Platinen und Anschlüsse kosten nicht nur mehr Geld, sie erhöhen auch das Risko von korrosionsbedingten Spannungsabfällen, das sollte man bei allem Komfort immer vor Augen haben...
Verkabelungstechnisch ist alles vorhanden, was notwendig ist, um ein aktuelles System zu bestücken, sei es nun 1 bzw. 2 PCIe Grafikkarten (SLI) ->S-ATA Festplatten (8 Stück) oder was auch immer. Das Problem ist nur, das die Kabelstränge mit maximal 55cm relativ kurz bemessen sind, was in großen Gehäuse durchaus zu Problemen führen kann. Dazu kommt die bei Kabelsträngen aus dem Kabelmanagement sehr oft anzutreffende Starrheit und Unflexibilität der Kabel, was eine schnelle und unproblematische Verlegung nicht gerade erleichtert, wenns mal etwas um die Ecke geht.
Im Einzelnen sind folgende Anschlußmöglichkeiten (inklusive der Kabellängen) vorhanden:

- 2x Floppy-Anschluss (95cm).
- 6x 4 Pin Stromstecker (95cm).
- 4x S-ATA (70cm).
- 2x PCI-Express Stromanschluß (53 bis 68cm).
- 1x ATX 4+4pin Stecker (51cm).
- 1x 20/24 Pin Mainboard-Stromanschluß (50cm).

Der 24 Pin Mainboard-Stromanschluß entspricht der aktuellen ATX 2.0/2.2 Norm und kann bei Bedarf um 4 Anschlüsse gekürzt werden, in dem man ihn einfach wegklippst, dadurch entfällt ein Adpater für Mainboards mit 20-poligem Anschluß. Ein SLI-oder Crossfire System kann dank der beiden separaten PCI-Express Stromkabel problemlos versorgt werden.
Was uns sehr gut gefallen hat, ist die Easy-Swap Technik für die 4 Pin Stromstecker, denn nur so kann man ohne abgebrochene Fingernägel und herausgezogene Pins sehr komfortabel und sicher die Steckverbindungen lösen. Möglicherweise vermissen einige User Tachosignalgeber und temperaturgeregelte Anschlüsse, denen sei aber gesagt, daß sich genau dadurch nicht selten Probleme ergeben, denn es gibt nicht wenige Mainboards, die bei einer Drehzahl von unter 1000 U/min schlichtweg streiken.
Leider wurden keine 8-pin PCI-E Leitungen implementiert, so das die jetzt kommenden überarbeiteten Directx10 Grafikkarten nur über Adapter zu versorgen sind.
Alle wichtigen Kabelstränge sind ummantelt und akribisch isoliert worden, das sieht nicht nur gut aus und unterstützt die Kabelordnung, es hält auch Störfrequenzen fern.




Technische Aspekte zur aktuellen Netzteiltechnik:

1. Leistungsspezifikationen von Netzteilen:
Es zeigt sich immer wieder in unseren Tests, daß weder die vollmundigen Herstellerangaben auf den Typenschildern, noch die angegebenen Wattzahlen auch nur annähernd etwas über das tatsächliche Leistungsvermögen eines Netzteils aussagen! Die Erfahrung hat oft genug gezeigt, daß es auch 450 Watt Netzteile gibt, die schon bei geringster Last einbrechen und nicht im entferntesten die angegebenen Leistungsparameter abliefern können. Im Gegensatz dazu existieren sehr leistungsstarke 300 Watt Netzteile, die auch hochgerüstete Systeme durchaus ausreichend versorgen können. Es ist also offensichtlich, daß die Wattangabe absolut nichts über die Leistungsfähigkeit eines Netzteils aussagt, die aufgeklebten Herstellerangaben leider sehr oft ganz genauso wenig.
Um dergleichen zu vermeiden, greift man am besten zu leistungsseitig ausreichend dimensionierten Qualitätsnetzteilen.
Ein vor allem in der Übertaktergemeinde zentrales Problem und Qualitätskriterium ist die sogenannte "Stabilität" der einzelnen Spannungsschienen. Gerade bei qualitativ schlechteren oder schlichtweg überlasteten Netzteilen kann es dazu führen, daß die Spannungslinien von ihren Werten her einbrechen. So liefert ein Netzteil statt der erwünschten 12V dann etwa 11V und statt der benötigten 5V nur noch 4,7V. Während eine gewisse Abweichung im Bereich der Toleranz liegt (siehe ATX V2.03 Spezifikation) und vollkommen unproblematisch ist, führen gröbere Abweichungen in der Regel zu Instabilität und Systemabstürzen, die leider auch nicht immer sofort als Netzteilproblem verifizierbar sind...
Grundsätzlich ist es so:
Bei einem PC-Netzteil wird die Leistung oft mit der Angabe "Total DC Output" (DC steht für Gleichstrom) ausgewiesen. Dieser Maximal-Wert sagt aus, wieviel Watt das Netzteil insgesamt auf allen Leitungen liefern kann. "Combined Power" setzt sich hingegen aus der maximalen Leistung der +3,3-Volt- und +5-Volt-Leitung zusammen. Einzel belastet ist mehr möglich, aber zusammen eben nicht, da müssen dann entsprechende Abstriche hinsichtlich der Belastung gemacht werden.
Über die +12-Volt- und +5-Volt-Leitung werden u.a. Festplatten, CD-/ DVD-Drives und Disketten-Laufwerke mit Spannung versorgt. Die wichtigste Leitung ist jedoch die 3,3-Volt-Leitung, über die das Mainboard den Prozessor (CPU), den Hauptspeicher (RAM), den AGP-Bus und nahezu alle PCI-Steckkarten mit Power versorgt. Vor dem Release der ATX-Spezifikation wurde diese sog. "I/O-Spannung" aus der 5-Volt-Leitung gewandelt. Ein gut dimensioniertes Netzteil sollte ~30 Ampere auf der +5-Volt Leitung und ~25 Ampere auf der +3.3-Volt-Leitung liefern können, sowie mindestens 200 Watt Combined Power liefern.
Diese Empfehlung gilt nach wie vor wenn auch mit Abstrichen, denn mittlerweile beziehen aktuelle Komponenten ihr Lebenselixier vermehrt aus den 12 Volt Leitungen. Intel hatte seinerzeit bekanntermaßen den ATX12V Stromstecker zur Entlastung eingeführt. Mittlerweile haben es die Hersteller auf den nForce 2/3/4 und Athlon 64 Boards nachempfunden und bietet dort einen entsprechenden 12V-Anschluß an, bei aktuellen Sockel 775 Boards sieht es nicht anders aus. Bei der nicht geringen Stromaufnahme dieser Mutterbretter ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Selbstverständlich sollte diese +12 Volt Schiene (mittlerweile bedingt durch ATX 2.0: mindestens 2 Schienen) ausreichend dimensioniert sein und wenigstens 15 Ampere pro 12V-Schiene liefern können, je mehr desto besser...

2. Power Factor Correction (PFC):
"Power Factor Correction" oder kurz PFC ist ein in der EU für PC-Netzteile mittlerweile vorgeschriebener Standard, um die Stromaufnahme von Geräten für das Stromnetz weniger belastend auszulegen. Schaltnetzteile beziehen den Strom in Form kurzer Impulse, was dazu führt, daß die sinusförmige Netzspannung durch die Erzeugung harmonischer Oberwellen verzerrt wird. Insgesamt ist die komplexe Lastcharakteristik eines gewöhnlichen PC-Netzteils für das Stromnetz sehr ungünstig, da eine hohe Phasenverschiebung von Spannung und Strom sowie eine allgemein hohe Verzerrung der Wellenform auftritt. Je größer diese Phasenverschiebung ist, desto niedriger ist der "Power Factor" oder Leistungsfaktor eines Gerätes: Beträgt die Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom 90° ist der Leistungsfaktor 0 (0%, cos(90) = 0). Tritt hingegen keine Phasenverschiebung auf, d.h. sind Spannung und Strom perfekt synchron, ist der Leistungsfaktor 1 (100%, cos(0) = 1). Zu unterscheiden ist daher die sich aus der einfachen Rechnung Spannung*Stromstärke ergebende "Scheinleistung" sowie die den Phasenwinkel berücksichtigende "Wirkleistung": Stromstärke*Spannung*Leistungsfaktor. Der Leistungsfaktor beschreibt also zugleich das Verhältnis zwischen der an den Stromanschluß übertragenen "Wirkleistung" und der vom Verbraucher tatsächlich entnommenen "Scheinleistung" (Leistungsfaktor = Wirkleistung / Scheinleistung). Je weiter der Leistungsfaktor vom optimalen Wert 1 (100%) absinkt, desto höher ist die aus dem Stromnetz entnommene sogenannte "Blindleistung".
Passiv-PFC Systeme erreichen einen Leistungsfaktor von bis zu 0,8 durch Unterdrückung der harmonischen Oberwellen mittels eines relativ simplen, passiven Bausteins. Activ-PFC Systeme hingegen beziehen das Verhältnis zwischen der bestehenden Grundschwingung und den hinzugekommenen Oberwellen, den sogenannte Klirrfaktor, mittels einer integrierten Schaltung (IC) ein und regeln die Stromaufnahme gemäß dem Spannungsverlauf, als ob eine reine Widerstands-Last ohne Phasenverschiebung (d.h. Leistungsfaktor = 1) angeschlossen wäre. Active-PFC erreicht daher einen deutlich höheren Leistungsfaktor von über 95%. Zusätzlich ermöglicht die Schaltung eine einfachere Adaption an alle Stromnetze von 85 bis 265V.
Unser bevorzugtes Gerät, um den Wirkungsgrad in Zusammenarbeit mit einem Energy Monitor 3000 zu verifizieren, ist der grafische Leistungsmesser Peak Tech 2535. Mit diesem Gerät kann man sowohl Wirkleistung >Scheinleitung als auch Blindleistung und Leistungsfaktor ermitteln.
Allgemein handelt es sich bei PFC um eine Technologie, die der Verbesserung der allgemeinen Stromversorgung dienen soll, indem die komplexe Lastcharakteristik von Verbrauchern möglichst weit an jene einfacherer Geräte angepaßt wird.

3. Worin liegen die Neuerungen der ATX12V v2.0 bzw. 2.2 Norm?
Dies ist die modernste Spezifikation für Desktop Motherboards und Netzteilen, welche wesentliche Änderungen im Vergleich zum v1.3 Standard beeinhaltet:

- Die SATA Anschlüsse sind jetzt offiziell zertifiziert.
- Der Motherboard Hauptanschlussstecker wurde von 20 auf 24 Pins erweitert, um den Stromverbrauch auf dem PCI Express Bus besser verarbeiten zu können.
- Die neuen Spezifikationen fordern unter Volllast und typischer Last (50 Prozent) lediglich 70 Prozent Wirkungsgrad, bei geringer Belastung (bei unbelastetem Prozessor) sind sogar nur 60 Prozent gefordert. Als Empfehlungen nennt die Spezifikation 80 Prozent im typischen Lastfall, 75 Prozent unter Volllast und 68 Prozent bei geringer Belastung. Dazu der aktuelle ATX 2.2 Netzteil Design Guide.
Zu Thema Effizienz ist anzumerken, das sich wohl sehr wenig ändern wird, solange die überwiegende Mehrzahl der Käufer hauptsächlich auf Preis, Ausstattung und Leistung achtet und nicht bereit ist, für Energie-Effizienz mehr Geld zu bezahlen...
- Die 6 Pin Aux Stecker sind weggefallen.
- Die Schaltungstechnik wurde zu dualen 12V Ausgängen modernisiert, welches CPU und Peripheriegeräten größere Stabilität garantiert.
Zusätzlich wurde die +12V Ausgangsleistung insgesamt erhöht, um den Verbrauch des PCI Express Erweiterungsteckplatz auszugleichen.

4. Belüftung Lautstärke und Effizienz:
Zwar steht heute bereits auf beinahe jeder Netzteil-Verpackung werbewirksam "Silent", gut beraten ist man damit zwangsläufig allerdings noch nicht. Oft entpuppt sich, was beim Start noch erstaunlich leise klang bei entsprechender Belastung als störende Lärmquelle. Ursache dafür sind zumeist nicht nur die hochdrehenden, lastgesteuerten Lüfter, sondern oft auch ein von den überlasteten Spannungswandlern verursachtes Pfeifen oder Brummen, das nicht selten von heftigen Vibrationen begleitet wird.
Allgemein läßt sich im Hinblick auf Lautstärke und Belüftung bei Netzteilen folgendes attestieren:
Moderne ATX- Netzteile verfügen je nach Bauart und Qualität über eine Wirkungsgrad von rund 60-80%. Daraus ergibt sich, daß in Situationen, wo das Netzteil 150W Strom ans System liefert, im Gerät gleichzeitig gut 60Watt an Wärmeenergie entstehen, die abgeführt werden müssen um eine zu Instabilität führende Überhitzung zu vermeiden - ein nicht unbeträchtlicher Wert! Die meisten aktuellen Netzteile verfügen dafür entweder über eine Last-oder Temperatursteuerung (oder eine Kombination), d.h. die Drehzahl der Lüfter wird automatisch angepaßt - die Lautstärke steigt mit Last bzw. Temperatur. Alternativ gibt es Modelle mit manueller oder halbautomatischer Regelung. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Zu viel Lärmempfindlichkeit wird oft mit Überhitzung bezahlt. Wer also seine Hardware nicht riskieren oder dauernd zur Anpassung der Drehzahl hinter den Rechner krabbeln möchte, müßte diese zur Sicherheit entsprechend hoch einstellen und ist daher mit einem guten automatisch gesteuerten Netzteil bedeutend besser beraten.
Klar ist jedenfalls, daß z.B. Belüftungskonzepte, welche vorsehen, die vom System erhitzte Luft ausschließlich durch das Netzteil abzuführen, in doppelter Hinsicht problematisch sind: Erstens wird das Netzteil schlechter gekühlt, was unter Umständen wieder zu instabilen Spannungsschienen führen kann. Zweitens müssen die Lüfter des Netzteils schneller drehen, um das gleiche Maß an Kühlung zu erzielen und werden somit zu einem stärkeren Lärmfaktor. Es sei denn man dimensioniert den Netzteillüfter grundsätzlich so, daß ein Kompromiss möglich ist, z.B. durch einen volumenintensiven 120mm oder 140mm Lüfter.
Grundsätzlich sind darum Silentnetzteile die mit einem oder 2 langsam drehenden 80mm Lüfterm daher kommen, ob ihrer Kühlleistung sehr skeptisch zu beurteilen.

5. Schutzschaltungen:
Aktuelle hochwertige Netzteile verfügen über zahlreiche Schutzmechanismen, um unsere verbaute teure Hardware vor Beschädigungen durch Kurzschlüsse, Spannungsspitzen und anders geartete Irritationen zu schützen:

- OCP (Over Current Protection) - Schutz vor Stromspitzen.
- OTP (Over Temperature Protection) - Überhitzungsschutz.
- OVP (Over Voltage Protection) - Überspannungsschutz.
- OPP (Over Power Protection) - Überlastungsschutz.
- UVP (Under Voltage Protection) - Unterspannungsschutz.
- SCP (Short Circuit Protection) - Schutz vor Kurzschlüssen.
- NLO (No Load Operation) - Schutz vor lastlosen Operationen.

Sollten eure ins Auge gefassten Netzteile, dieses Schutzmechanismen nicht beinhalten, solltet ihr von einem Kauf Abstand nehmen, denn diese Netzteile reissen bei entsprechenden Problemen nicht selten angeschlossene Hardware mit in den Abgrund...!




Die Montage:

Ein Netzteiltausch sollte auch den ungeübten Anwender vor keine größeren Probleme stellen, insofern schenken wir uns den detaillierten Ablauf, weisen aber auf wichtige Aspekte deutlich hin.
Die wichtigste Grundregel bei Bauarbeiten am eigenen Rechner ist, daß ihr alle Komponenten spannungsfrei macht.
Dazu müßt ihr als erstes das Netzteil ausschalten oder noch besser das Netzkabel abziehen.
Doch jetzt ist der Rechner noch nicht völlig spannungsfrei, da sich auf dem Mainboard und dem Netzteil noch geladene Kondensatoren befinden.
Diese Kondensatoren sollen im Betrieb Stromschwankungen ausgleichen.Normalerweise entladen sich die Bauteile von selbst, dies kann aber bis zu 10 Minuten dauern.
Wer hat aber schon so viel Zeit und möchte dies abwarten ? Mit einem kleinem Trick könnt ihr die Restelektrizität loswerden: Ihr müßt einfach noch einmal den Einschaltknopf drücken,nachdem ihr das Netzkabel entfernt habt.
Ihr werdet merken, daß die Lüfter nochmals kurz anlaufen und sofort wieder stillstehen.
Jetzt ist der Rechner garantiert spannungsfrei und das alte Netzteil kann problemlos gegen das Neue getauscht werden.

Vergeßt bitte nicht, euch vor den Arbeiten zu erden !




Der Test:

Vor dem Einbau des Netzteils und vor den eigentlichen Tests findet grundsätzlich eine erste Funktionskontrolle statt, den wir mit dem Power Supply Tester durchführen. Sollten sich hier bereits Probleme einstellen, wie z.B. ein nicht anlaufender Lüfter, brechen wir den Test grundsätzlich ab und das Netzteil geht return to Sender...

Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken !
bitte klicken

Nachdem wir unseren 12-stündigen Belastungstest abgeschlossen hatten (Prime95 und 3DMark2005 im Loop), konnten wir die Meßwerte unserer eingesetzten Testprogramme (AIDA32, Everest, SiSoftSandra, MBM) vergleichen und haben sie danach zur besseren Fehlerkorrektur gemittelt sowie mit den direkt gemessenen Multimeter-Werten verglichen, wobei die real gemessenen Werte natürlich eine größere Relevanz aufweisen, als ungenaue Software Resultate.
Die Effizienz haben wir mit Hilfe des grafischen Leistungsmessers Peak Tech 2535 und einem Energy Monitor 3000 von Voltcraft ermittelt.
Die Lautheit der Lüfter wurde ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem geliehenen ACR-264-plus Messgerät verifiziert und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.
Mit dem Digitalen Temperaturmessgerät TL-305 haben wir während sämtlicher Testdurchläufe die Abluft des Netzteils direkt per Sensor gemessen und aufgezeichnet. Somit erhält der mögliche Käufer auch eine gute Übersicht bezüglich der zu erwartenden Kühlleistung respektive Eigenkühlung des Netzteils.



Die ATX V2.03 Spezifikation lässt folgende Grenzwerte zu :

Ausgang Toleranz Umin. UNom. Umax.
[%] Volt Volt Ampere
+12 V* 5 11,4 12,00 12,60
+5V 5 4,75 5,00 5,25
+3,3V 5 3,14 3,30 3,47
-5V 10 4,50 5,00 5,50
-12V 10 10,80 12,00 13,20
+5Vsb 5 4,75 5,00 5,25




Die Testwerte des Akasa-Netzteil:


Richtspannung
+3.3V
+5V
+12V
niedrigster Wert
3,31V
5,05V
12,01V
höchster Wert
3,39V
5,11V
12,09V
durchschnittlicher Wert
3,36V
5,08V
12,05V





Auf den ersten Blick mag die combined Power von 150 Watt für die 3,3 Volt und 5 Volt Schiene etwas knapp bemessen erscheinen, aber die Skeptiker können wir nachhaltig trösten, aktuelle Systeme belasten das Netzteil überwiegend auf den vorhandenen 12 Volt-Leitungen und dort sind 432 Watt verteilt auf insgesamt zwei 12-Leitungen für jedes normale Desktopsystem mehr als genug.
Leistung und Stabilität sind fern jeder Kritik, unser Rechner produzierte keine Leistungseinbrüche oder besorgniserregenden Schwankungen, egal ob Idle >Vollast, die Laststabilität stimmt in jedem Bereich perfekt.
Unser aktuelles Intel Core 2 Duo System konnte trotz der Geforce 8800GTX auch unter Last nicht mehr als 345 Watt abrufen (übertaktet maximal 440 Watt).
Die Lautstärke des Lüfters ohne Last war subjektiv als nicht warnehmbar zu deklarieren, im Idle Modus konnten wir den Lüfter aus dem System heraus definitiv nicht identifizieren, es ergaben sich gute 870 U/min. bei 23,5 dBA. Unter Last und deutlicher Drehzahlsteigerung des Lüfters stellt sich die Situation nur unwesentlich etwas anders dar, hier steigert sich die Lüfter auf immer noch leise 1060 U/min bei 26,5 dBA...
Die Skalierung des Adda-Lüfters ersteckt sich unter allen Last-Bedingungen von 4 bis maximal 10,8 Volt. Erst ab ca. 400 Watt Last, erhöht sich die Ansteuerung langsam in Richtung 10 Volt, womit dann auch die Geräuschintensität geringfügig zunimmt. Damit wir uns richtig verstehen, diese Lastwerte wird kaum jemand mit einem Durchschnittsrechner erreichen und selbst wenn, stellt sich die Geräuschcharakteristik auch dann als absolut nichtstörend dar. In diesen Lastkategorien werden auch ganz andere Komponenten das Netzteil ohnehin übertönen...
Die Netzteilelektronik trat geräuschtechnisch kaum in Erscheinung, weder Pfeiffgeräusche noch anders geartete Störgeräusche waren zu identifizieren.br> Die Eigenkühlung des Netzteils funktioniert gut, auch unter Last konnten wir keine Netzteilinnenraum-Temperaturen über 43°C messen, im Idle Modus 34,5°C bei 20°C Zimmertemperatur. Die warme Abluft erreicht unter Last Temperaturen bis zu 45°C, das zur Information für all diejenigen, die sich über den warmen Luftstrom aus dem Netzteilgehäuse wundern. Die Werte sind absolut ok, unter 20% Last liegen diese Werte bei 34°C.
Noch eine kleine Erklärung zur dBA Definition:
Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.
Bei 80% Last konnten wir eine Effizienz von knapp 82,5% attestieren, das liegt in etwa auf dem Level aktueller Marktführer. Bei 20% Last wurden immerhin noch 79% Effizienz erreicht, ein ebenfalls gutes Resultat.
Dagegen stehen 7,3 Watt Stromverbrauch im Standbymodus (ausgeschalteter Rechner), das ist eindeutig zu viel...

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Resultate sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau mit den verwendeten Test-Systemen beziehen...



Die wichtigsten Leistungsdaten und Temperaturen aller bisher von uns getesteten Netzteile im Vergleich:

Netzteil Ø Spannungswerte max. Effizienz Temp-Idle Temp-Last
Aerocool Turbine Power ATX 450Watt 3,35V 5,02V 12,19V 74% 30° 38°
Akasa Ultra quiet 80+ 500Watt 3,36V 5,08V 12,05V 82,5% 34,5° 43°
be quiet! BQT P6 Dark Power 520Watt 3,30V 4,98V 12,07V 78% 35° 42°
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 600Watt 3,32V 5,05V 12,03V 78% 31° 44°
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 850Watt 3,36V 5,01V 12,15V 83% 33° 46°
be quiet! Straight Power BQT ES-600Watt 3,34V 5,04V 12,07V 79,5% 32° 45°
Enermax Liberty 500 Watt Yate-Loon NMT3 3,35V 5,08V 12,09V 79% 35° 46°
Enermax Liberty ELT 620Watt AWT 3,36V 5,09V 12,13V 79% 34° 45°
Enermax Infiniti 720Watt 3,37V 5,07V 12,19V 86,5% 31° 43°
Etasis ET EFN-560 550Watt 3,28V 4,99V 11,96V 78% 51° 58°
Mushkin XP-650 650Watt 3,32V 5.01V 12,11V 81% 35,5° 45°
Revoltec Chromus II 400 Watt 3,33V 4,81V 11,97V 77% 34° 44°
Seasonic S12 Energy Plus 550Watt 3,34V 5,03V 12,05V 84,5% 32° 42°
Seasonic M12 600Watt 3,35V 5,04V 12,14V 82% 32° 42°
Seasonic S-12 600Watt 3,34V 5,06V 12,14V 82% 32° 43°
NoiseMagic Seasonic S12 500Watt F/2GML 3,29V 5,07V 12,05V 81% 32° 43°
Seasonic S-12 430Watt 3,30V 5,03V 12,06V 80% 31° 41°
Silverstone Element ST40EF 400Watt 3,29V 5,09V 12,30V 85% 32° 42°
Silverstone Element ST50EF 500Watt 3,32V 5,01V 12,10V 81% 32° 44°
Silverstone Olympia OP 650Watt 3,36V 4,99V 12,10V 82,5% 33,5° 43,5°
Silverstone Strider ST56F 560Watt 3,39V 4,90V 12,22V 80% 31° 43°
Silverstone Strider ST60F 600Watt 3,35V 5.03V 12,34V 78% 31° 42°
Silverstone Strider ST75F 750Watt 3,34V 5.02V 12,30V 81% 30° 40°
Silverstone Strider ST85F 850Watt 3,31V 5.09V 12,05V 81% 32,5° 41,5°
Silverstone Zeus ST56ZF 560Watt 3,31V 5.08V 12,19V 76% 34° 45°
Silverstone Zeus ST75ZF 750Watt 3,31V 4,98V 12,06V 79% 30° 42°
Tagan TG420-U02 i-Xeye 420Watt 3,32V 5,01V 12,02V 75% 36° 46°
Tagan TG700-U26 i-Xeye II 700Watt 3,31V 5,03V 12,15V 82% 33,5° 43,5°
Tagan TG480-U15 Easycon 480Watt 3,32V 5,01V 12,10V 75% 34° 46°
Tagan TG480-U22 2Force 480Watt 3,34V 5,12V 12,13V 70% 35° 45°
Tagan TG600-U25 Dualengine 600Watt 3,29V 5,12V 12,22V 79% 34° 44°
Tagan TG600-U35 EasyCon XL 600 Watt 3,37V 5,13V 12,15V 79% 34° 44°



Netzteil dBA-Idle dBA-Last Standby-Verbrauch Preis
Aerocool Turbine Power ATX 450Watt 23 dBA 30 dBA 2,6 Watt 90 €
Akasa Ultra quiet 80+ 500Watt 23,5 dBA 26,5 dBA 7,3 Watt 89,90 €
be quiet! BQT P6 Dark Power 520Watt 24 dBA 30 dBA 1,9 Watt 119 €
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 600Watt 26 dBA 34 dBA 2,2 Watt 149,90 €
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 850Watt 25 dBA 36 dBA 3,6 Watt 249,90 €
be quiet! Straight Power BQT ES-600Watt 20 dBA 29 dBA 1,5 Watt 99,90 €
Enermax Liberty 500 Watt Yate-Loon NMT3 19 dBA 28 dBA 1,9 Watt 133 €
Enermax Liberty ELT 620Watt AWT 27 dBA 32 dBA 1,9 Watt 169 €
Enermax Infiniti 720Watt 26 dBA 37 dBA 1,9 Watt 214 €
Etasis ET EFN-560 550Watt 0 dBA 36 dBA 3,6 Watt 179 €
Mushkin XP-650 650Watt 25 dBA 30 dBA 1,3 Watt 104 €
Revoltec Chromus II 400 Watt 23 dBA 33 dBA 2,7 Watt 89 €
Seasonic S12 Energy Plus 550Watt 23 dBA 25 dBA 0,5 Watt 140€
Seasonic M12 600Watt 23 dBA 25 dBA 1,3 Watt 160 €
Seasonic S-12 600Watt 22 dBA 28 dBA 1,4 Watt 135 €
NoiseMagic Seasonic S12 500Watt F/2GML 20 dBA 28 dBA 1,3 Watt 134 €
Seasonic S-12 430Watt 19 dBA 24 dBA 1,8 Watt 89 €
Silverstone Element ST40EF 400Watt 24 dBA 29 dBA 1,8 Watt 79 €
Silverstone Element ST50EF 500Watt 27 dBA 32 dBA 2,5 Watt 88 €
Silverstone Olympia OP 650 Watt 24,5 dBA 33,5 dBA 1,9 Watt 148 €
Silverstone Strider ST56F 560Watt 29 dBA 33 dBA 5 Watt 114 €
Silverstone Strider ST60F 600Watt 31 dBA 36 dBA 9 Watt 144 €
Silverstone Strider ST75F 750Watt 29 dBA 35 dBA 4 Watt 165 €
Silverstone Strider ST85F 850Watt 24 dBA 35,5 dBA 1,9 Watt 225 €
Silverstone Zeus ST56ZF 560Watt 32 dBA 41 dBA 7 Watt 120 €
Silverstone Zeus ST75ZF 750Watt 27 dBA 33 dBA 3 Watt 183 €
Tagan TG420-U02 i-Xeye 420Watt 27 dBA 34 dBA 2,8 Watt 90 €
Tagan TG700-U26 i-Xeye II 700Watt 26 dBA 31 dBA 1,1 Watt 160 €
Tagan TG480-U15 Easycon 480Watt 25 dBA 35 dBA 2,9 Watt 99 €
Tagan TG480-U22 2Force 480Watt 25 dBA 36 dBA 2,7 Watt 95 €
Tagan TG600-U25 Dualengine 600Watt 27 dBA 31 dBA 0,8 Watt 160 €
Tagan TG600-U35 EasyCon XL 600 Watt 25 dBA 29 dBA 2 Watt 160 €





Fazit:

Das Akasa AK-P050FG8 Ultra quiet 80+ Netzteil konnte uns in vielen Belangen mehr als überzeugen, insbesondere durch seinen äußerst leisen und stabilen Betrieb. Zweifellos hat Akasa denselben Lieferanten wie Silverstone für seine Element Serie, das wäre in dem Fall Enhance und somit eine gute Adresse, wenn es um erstklassige Netzteile geht. Die 80+ Zertifizierung war darum auch reine Formsache: Report dazu, auch wenn unser Testproband die dortigen Werte nicht ganz erreicht.
Kein Licht ohne Schatten, darum zur besseren Übersicht noch einmal die Resultate unseres Tests in der Gesamtübersicht:

Plus:
- sehr gute Verarbeitung.
- ausgezeichnete Stabilität.
- sehr leiser Betrieb.
- keine Störgeräusche durch die Netzteilelektronik.
- SLI und Crossfire Unterstützung.
- actives PFC.
- gute Eigenkühlung.
- ausreichende Anschlußmöglichkeiten.
- sehr gute Effizienz.
- gutes Preis-Leistungsverhältnis (ca. 89,90€).

Minus:
- nur 6-polige PCI-Express Anschlüsse.
- keine schützende Kabelmuffe am Netzteilgehäuse.
- kein Handbuch vorhanden.
- viel zu hoher Stromverbrauch bei ausgeschaltetem Rechner.

Der enorm hohe Standby-Verbrauch von 7,3 Watt bei ausgeschaltetem Rechner und ein nicht vorhandenes Handbuch sind dafür verantwortlich, das wir keine bessere Wertung vergeben. Wenn Akasa diese ärgerlichen Details abstellt, erhält der geneigte Kunde eines der aktuell besten 500Watt Netzteile auf dem Markt und das zu einem fairen Preis...





Gesamtergebnis unseres Reviews:

Das Akasa AK-P050FG8 Ultra quiet 80+ Netzteil erhält den PC-Experience-Award in Silber !






Weiterführende Links:

Akasa

Caseking



Wir bedanken uns herzlich bei Caseking für die Bereitstellung des Testexemplars


euer PC-Experience.de Team

Cerberus




__________________
Unsere Suchfunktion , unsere Artikel und Workshops , unsere Forenregeln , Kein Support über E-Mail oder PN ! .
04.05.2007 17:16 Cerberus is offline Homepage of Cerberus Search for Posts by Cerberus Add Cerberus to your Buddy List
Tree Structure | Board Structure
Post New Thread Thread is closed
PC-Experience » Hardware Reviews : » Reviews : » Akasa AK-P050FG8 Ultra quiet 80+ Netzteil


Designed by PC-Experience.de, online seit 06.August 2002
Copyright © 2002 - 2016 PC-Experience.de