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Achtung Nexus NX-8050 500Watt Netzteil Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Nexus NX-8050 500Watt Netzteil







Einleitung:

An dieser Stelle präsentieren wir euch einen zumindest in Deutschland noch recht unbekannten Hersteller aus den Niederlanden: die Firma Nexus.
Nexus wurde im Jahr 2000 von Computerexperten gegründet, die sich unisono ein gemeinsames Ziel auf die Fahnen geschrieben haben: leise Hardware mit effektiver Kühlung. Zum Portfolio von Nexus gehören dementsprechend natürlich Gehäuse, Dämmatten, CPU-Kühler, Lüfter und nicht zuletzt auch leise Netzteile.
Schon sind wir mitten im eigentlichen Thema, das neue NX 8050 Netzteil soll durch ausnahmslos gute Werte in den Kategorien Silence, Effizienz, Stabilität und Flexibilität punkten. Das die Nexus-Macher sich Gedanken um sinnvolle Leistungskapazitäten gemacht haben, läßt sich an der Produktpalette ablesen, die sich von 400 bis 600 Watt erstreckt.
Inwieweit sich das Nexus den hochgesteckten Zielen nähern konnte, erfahrt ihr wie immer in unserem ausführlichen Review, viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

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- Netzteil in Retailverpackung.
- Kabelstränge.
- Befestigungsschrauben.




Die technischen Daten Netzteil:

- Gehäusematerial: Stahl.
- bleifreie Lackierung.
- 500 Watt Gesamtleistung.
- 155 Watt kombinierte Ausgangsleistung (+3,3 und +5 Volt).
- 480 Watt kombinierte Ausgangsleistung (+12 Volt).
- universeller Weitbereichseingang: 100-240 VAC für unterschiedliche Stromnetze.
- maximale Belastbarkeit der einzelnen Strom-Schienen:
- +3,3 Volt: 36 A
- +5,0 Volt: 30 A
- +12 Volt V1: 18 A.
- +12 Volt V2: 18 A.
- +12 Volt V3: 18 A.
- +12 Volt V4: 18 A.
- +5 Volt Standby: 3 A
- -12V: 0,8 A.
- ATX Version: 2.2.
- EMV-geschirmte Kabelstränge.
- Aktiv PFC (max. 99%).
- 1x120mm Lüfter, doppelt kugelgelagert, thermogeregelt.
- eloxierte Kühlkörper.
- Kurzschlussicherung (SCP).
- Überspannungsschutz (OVP).
- Überlastungsschutz (OPP).
- Schutz vor Stromspitzen (OCP).
- Abmessungen (B×H×T): (165×86×150) mm.
- Gewicht: ca. 2,9 Kg.
- Fertigung nach RoSH Verordnung.
- Modellvarianten: 400 Watt, 500 Watt, 600 Watt.
- aktueller Marktpreis: ca. 125 €.
- Garantie: 2 Jahre.





Der Intel-Testrechner:

CPU
Intel Core 2 Duo E6700
Mainboard
Asus P5W DH Deluxe Revision 1.04G
Arbeitsspeicher
Mushkin XP2-6400 DDR2-800 4GB-Kit
Grafikkarte
XFX Geforce 8800 Ultra
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatality
CPU-Kühler
Thermalright Ultra-120 extreme
CPU-Lüfter
Scythe
Festplatten System
2x Western Digital Raptor a´150GB (10000 U/min, S-ATA) Raid-0
Festplatten Backup
1x Samsung SpinPoint T133 400GB 16MB SATA II
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
DVD-ROM
Plextor PX-130A
Diskettenlaufwerk
Scythe Combo
Gehäuse
Cooler Master Stacker RC-832
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 2 PreSP3 und Vista Ultimate 64bit im Dualboot
Zubehör
2x Aerocool Turbine@Akasa Lüftersteuerung




Verarbeitung und erster Eindruck:

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Auch Nexus orientiert sich am "Black is Beautiful" Trend, die Außenhaut ist schwarz gepulvert, was Langlebigkeit und Kratzfestigkeit beschert.
Wabenförmige Aussparungen an der Frontseite, minimieren den Luftwiderstand der abzutransportierenden Abwärme aus dem Netzteil, was die Wirkung des Lüfters tatkräftig unterstützt. Die Lüftergitter ragen freundlicherweise nicht über das Netzteilgehäuse hinaus, so das es keine Versatzprobleme beim Einbau geben sollte. Die Abmesssungen entsprechen nicht exakt der ATX-Norm, die Abweichungen sind aber eher zu vernachlässigen, als das sie zu Problemen beim Einbau führen könnten.
Die Verarbeitung bewegt sich insgesamt auf hohem Niveau, die Hauptkabelstrang wird durch eine kleine Kabelmuffe fixiert. Die seitlichen und hinteren Lufteinlässe sind allerdings fehl am Platz, denn auf diesem Weg kann immer wieder Abwärme aus dem PC-Gehäuseinnenraum ins Netzteil strömen, was für die Eigenkühlung nicht gerade optimal ist.

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Das Layout der Nexus Innereien wirkt etwas spartanisch, aber diese Aufräumaktion bewirkt einen sehr günstigen Airflow im Netzteilgehäuse, ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Im Primären Bereich sind die üblichen Elkos (leider noch keine Polymer-Aluminium Elkos) positioniert, dazu gesellen sich ein großer Trafo nebst einem kleinen für den 5V Standby-Betrieb. Der sekundäre Bereich offenbart eine kleine Platine für die Lüfterkontrolle, sowie entsprechende Sicherungsfunktionalität. Die Kühlkörper wirken insgesamt betrachtet sehr dezent und klein, sie sitzen aber direkt an den Wandlern und genau dort gehören sie letzendlich auch hin.
Die Platine stammt zweifelsfrei von FSP (Fortron) und wird für alle Nexus-Netzteilvarianten verwendet, das spricht für dieses Netzteil, denn die FSP Platinen sind sehr hochwertig gefertigt. Der eingesetzte Lüfter von ADDA ist ein alter Bekannter und kommt in vielen guten Netzteilen zum Einsatz. Er hat laut ADDA folgende Eckdaten: 72 CFM (122 m³/h) bei 1800 U/min. Das ganze wird natürlich durch die Thermoregelung von Nexusentsprechend angepaßt geregelt, der Lüfter läuft zu keinem Zeitpunkt mit 1800 U/min...
Der Lüfter wurde sinnvollerweise blasend ins Netzteilgehäuse montiert, was nicht nur die Abwärme aus dem Netzteil befördert, sondern auch durch seinen Sog zum Abtransport der Abwärme aus dem Bereich CPU/Mainboard usw. unterstützend beiträgt.
Das Nexus Netzteil entspricht bereits der RoSH Umweltverordung (Restriction of certain Hazardous Substances) entsprechen, die ab Juli 2006 in Kraft getreten ist, womit eine separate Werbung auf dieses Attribut entfällt, es ist mittlerweile einfach Vorschrift...

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Die einzelnen Stränge des Nexus Kabelmanagements und auch die Anschlußports sind gut beschriftet und ohne großen Kraftaufwand platinenschonend eingesteckt bzw. zu entfernen. An dieser Stelle wollen wir noch einmal darauf hinweisen, das ein vorhandenes Kabelmanagement grundsätzlich eine sehr sinnvolle Entwicklung darstellt, um dem Kabelwirrwarr im Gehäuse entsprechend zu begegnen. Die zusätzlichen Platinen und Anschlüsse stellen aber auch u.U. das Risko von korrosionsbedingten Spannungsabfällen dar, das wollen wir nicht verschweigen. Darüber hinaus erhöht diese zusätzliche Platinenschnittstelle naturgemäß die Widerstände in den Leitungen, auch wenn wir dies bisher nicht als Negativum herausfiltern konnten.
Alle Verkabelungsstränge sind stellenweise recht knapp bemessen (von 50cm bis zu 80cm) und ausreichend bestückt, im einzelnen sind folgende Anschlußmöglichkeiten vorhanden:

- 1x 20/24pin Mainboard (Hauptstrom)
- 1x 4pin ATX 12V CPU
- 1x 8pin EPS 12V
- 7x 4pin Molex (Peripherie)
- 6x SATA
- 2x 4pin Floppy
- 2x 6pin PCIe

Der 20/24 Pin Mainboard-Stromanschluß entspricht der aktuellen ATX 2.0/2.2 Norm und kann für die Verwendung auf einem 20-poligem ATX 1.3 Mainboard entsprechend um 4 Pins verkürzt werden. Das gilt gleichermaßen auch für den 4/8-poligen CPU Anschluß, der ebenso aufgeteilt werden kann. SLI- oder Crossfire Systeme können dank der separaten PCI-Express Stromleitungen problemlos versorgt werden. An die kommende Generation der DirectX10 Grafikkarten wurde leider nicht gedacht, die dafür notwendigen speziellen 8-pin PCI-E Connectoren sind nicht vorhanden.
Sehr gut gefallen hat uns wieder einmal die Easy-Swap Technik für die 4 Pin Stromstecker, denn nur so kann man ohne abgebrochene Fingernägel und herausgezogene Pins sehr komfortabel und sicher die Steckverbindungen lösen.
Möglicherweise vermissen einige User Tachosignalgeber und temperaturgeregelte Anschlüsse, denen sei aber gesagt, daß sich genau dadurch nicht selten Probleme ergeben, denn es gibt nicht wenige Mainboards, die bei einer Drehzahl von unter 1000 U/min schlichtweg streiken.
Alle wichtigen Kabelstränge sind ummantelt worden, das sieht nicht nur gut aus, sondern sorgt für Ordnung und reduziert Interferenzen.




Technische Aspekte zur aktuellen Netzteiltechnik:

1. Leistungsspezifikationen von Netzteilen:
Es zeigt sich immer wieder in unseren Tests, daß weder die vollmundigen Herstellerangaben auf den Typenschildern, noch die angegebenen Wattzahlen auch nur annähernd etwas über das tatsächliche Leistungsvermögen eines Netzteils aussagen! Die Erfahrung hat oft genug gezeigt, daß es auch 450 Watt Netzteile gibt, die schon bei geringster Last einbrechen und nicht im entferntesten die angegebenen Leistungsparameter abliefern können. Im Gegensatz dazu existieren sehr leistungsstarke 300 Watt Netzteile, die auch hochgerüstete Systeme durchaus ausreichend versorgen können. Es ist also offensichtlich, daß die Wattangabe absolut nichts über die Leistungsfähigkeit eines Netzteils aussagt, die aufgeklebten Herstellerangaben leider sehr oft ganz genauso wenig.
Um dergleichen zu vermeiden, greift man am besten zu leistungsseitig ausreichend dimensionierten Qualitätsnetzteilen.
Ein vor allem in der Übertaktergemeinde zentrales Problem und Qualitätskriterium ist die sogenannte "Stabilität" der einzelnen Spannungsschienen. Gerade bei qualitativ schlechteren oder schlichtweg überlasteten Netzteilen kann es dazu führen, daß die Spannungslinien von ihren Werten her einbrechen. So liefert ein Netzteil statt der erwünschten 12V dann etwa 11V und statt der benötigten 5V nur noch 4,7V. Während eine gewisse Abweichung im Bereich der Toleranz liegt (siehe ATX V2.03 Spezifikation) und vollkommen unproblematisch ist, führen gröbere Abweichungen in der Regel zu Instabilität und Systemabstürzen, die leider auch nicht immer sofort als Netzteilproblem verifizierbar sind...
Grundsätzlich ist es so:
Bei einem PC-Netzteil wird die Leistung oft mit der Angabe "Total DC Output" (DC steht für Gleichstrom) ausgewiesen. Dieser Maximal-Wert sagt aus, wieviel Watt das Netzteil insgesamt auf allen Leitungen liefern kann. "Combined Power" setzt sich hingegen aus der maximalen Leistung der +3,3-Volt- und +5-Volt-Leitung zusammen. Einzel belastet ist mehr möglich, aber zusammen eben nicht, da müssen dann entsprechende Abstriche hinsichtlich der Belastung gemacht werden.
Über die +12-Volt- und +5-Volt-Leitung werden u.a. Festplatten, CD-/ DVD-Drives und Disketten-Laufwerke mit Spannung versorgt. Die wichtigste Leitung ist jedoch die 3,3-Volt-Leitung, über die das Mainboard den Prozessor (CPU), den Hauptspeicher (RAM), den AGP-Bus und nahezu alle PCI-Steckkarten mit Power versorgt. Vor dem Release der ATX-Spezifikation wurde diese sog. "I/O-Spannung" aus der 5-Volt-Leitung gewandelt. Ein gut dimensioniertes Netzteil sollte ~30 Ampere auf der +5-Volt Leitung und ~25 Ampere auf der +3.3-Volt-Leitung liefern können, sowie mindestens 200 Watt Combined Power liefern.
Diese Empfehlung gilt nach wie vor wenn auch mit Abstrichen, denn mittlerweile beziehen aktuelle Komponenten ihr Lebenselixier vermehrt aus den 12 Volt Leitungen. Intel hatte seinerzeit bekanntermaßen den ATX12V Stromstecker zur Entlastung eingeführt. Mittlerweile haben es die Hersteller auf den nForce 2/3/4 und Athlon 64 Boards nachempfunden und bietet dort einen entsprechenden 12V-Anschluß an, bei aktuellen Sockel 775 Boards sieht es nicht anders aus. Bei der nicht geringen Stromaufnahme dieser Mutterbretter ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Selbstverständlich sollte diese +12 Volt Schiene (mittlerweile bedingt durch ATX 2.0: mindestens 2 Schienen) ausreichend dimensioniert sein und wenigstens 15 Ampere pro 12V-Schiene liefern können, je mehr desto besser...

2. Power Factor Correction (PFC):
"Power Factor Correction" oder kurz PFC ist ein in der EU für PC-Netzteile mittlerweile vorgeschriebener Standard, um die Stromaufnahme von Geräten für das Stromnetz weniger belastend auszulegen. Schaltnetzteile beziehen den Strom in Form kurzer Impulse, was dazu führt, daß die sinusförmige Netzspannung durch die Erzeugung harmonischer Oberwellen verzerrt wird. Insgesamt ist die komplexe Lastcharakteristik eines gewöhnlichen PC-Netzteils für das Stromnetz sehr ungünstig, da eine hohe Phasenverschiebung von Spannung und Strom sowie eine allgemein hohe Verzerrung der Wellenform auftritt. Je größer diese Phasenverschiebung ist, desto niedriger ist der "Power Factor" oder Leistungsfaktor eines Gerätes: Beträgt die Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom 90° ist der Leistungsfaktor 0 (0%, cos(90) = 0). Tritt hingegen keine Phasenverschiebung auf, d.h. sind Spannung und Strom perfekt synchron, ist der Leistungsfaktor 1 (100%, cos(0) = 1). Zu unterscheiden ist daher die sich aus der einfachen Rechnung Spannung*Stromstärke ergebende "Scheinleistung" sowie die den Phasenwinkel berücksichtigende "Wirkleistung": Stromstärke*Spannung*Leistungsfaktor. Der Leistungsfaktor beschreibt also zugleich das Verhältnis zwischen der an den Stromanschluß übertragenen "Wirkleistung" und der vom Verbraucher tatsächlich entnommenen "Scheinleistung" (Leistungsfaktor = Wirkleistung / Scheinleistung). Je weiter der Leistungsfaktor vom optimalen Wert 1 (100%) absinkt, desto höher ist die aus dem Stromnetz entnommene sogenannte "Blindleistung".
Passiv-PFC Systeme erreichen einen Leistungsfaktor von bis zu 0,8 durch Unterdrückung der harmonischen Oberwellen mittels eines relativ simplen, passiven Bausteins. Activ-PFC Systeme hingegen beziehen das Verhältnis zwischen der bestehenden Grundschwingung und den hinzugekommenen Oberwellen, den sogenannte Klirrfaktor, mittels einer integrierten Schaltung (IC) ein und regeln die Stromaufnahme gemäß dem Spannungsverlauf, als ob eine reine Widerstands-Last ohne Phasenverschiebung (d.h. Leistungsfaktor = 1) angeschlossen wäre. Active-PFC erreicht daher einen deutlich höheren Leistungsfaktor von über 95%. Zusätzlich ermöglicht die Schaltung eine einfachere Adaption an alle Stromnetze von 85 bis 265V.
Unser bevorzugtes Gerät, um den Wirkungsgrad in Zusammenarbeit mit einem Energy Monitor 3000 zu verifizieren, ist der grafische Leistungsmesser Peak Tech 2535. Mit diesem Gerät kann man sowohl Wirkleistung >Scheinleitung als auch Blindleistung und Leistungsfaktor ermitteln.
Allgemein handelt es sich bei PFC um eine Technologie, die der Verbesserung der allgemeinen Stromversorgung dienen soll, indem die komplexe Lastcharakteristik von Verbrauchern möglichst weit an jene einfacherer Geräte angepaßt wird.

3. Worin liegen die Neuerungen der ATX12V v2.0 bzw. 2.2 Norm?
Dies ist die modernste Spezifikation für Desktop Motherboards und Netzteilen, welche wesentliche Änderungen im Vergleich zum v1.3 Standard beeinhaltet:

- Die SATA Anschlüsse sind jetzt offiziell zertifiziert.
- Der Motherboard Hauptanschlussstecker wurde von 20 auf 24 Pins erweitert, um den Stromverbrauch auf dem PCI Express Bus besser verarbeiten zu können.
- Die neuen Spezifikationen fordern unter Volllast und typischer Last (50 Prozent) lediglich 70 Prozent Wirkungsgrad, bei geringer Belastung (bei unbelastetem Prozessor) sind sogar nur 60 Prozent gefordert. Als Empfehlungen nennt die Spezifikation 80 Prozent im typischen Lastfall, 75 Prozent unter Volllast und 68 Prozent bei geringer Belastung. Dazu der aktuelle ATX 2.2 Netzteil Design Guide.
Zu Thema Effizienz ist anzumerken, das sich wohl sehr wenig ändern wird, solange die überwiegende Mehrzahl der Käufer hauptsächlich auf Preis, Ausstattung und Leistung achtet und nicht bereit ist, für Energie-Effizienz mehr Geld zu bezahlen...
- Die 6 Pin Aux Stecker sind weggefallen.
- Die Schaltungstechnik wurde zu dualen 12V Ausgängen modernisiert, welches CPU und Peripheriegeräten größere Stabilität garantiert.
Zusätzlich wurde die +12V Ausgangsleistung insgesamt erhöht, um den Verbrauch des PCI Express Erweiterungsteckplatz auszugleichen.

4. Belüftung Lautstärke und Effizienz:
Zwar steht heute bereits auf beinahe jeder Netzteil-Verpackung werbewirksam "Silent", gut beraten ist man damit zwangsläufig allerdings noch nicht. Oft entpuppt sich, was beim Start noch erstaunlich leise klang bei entsprechender Belastung als störende Lärmquelle. Ursache dafür sind zumeist nicht nur die hochdrehenden, lastgesteuerten Lüfter, sondern oft auch ein von den überlasteten Spannungswandlern verursachtes Pfeifen oder Brummen, das nicht selten von heftigen Vibrationen begleitet wird.
Allgemein läßt sich im Hinblick auf Lautstärke und Belüftung bei Netzteilen folgendes attestieren:
Moderne ATX- Netzteile verfügen je nach Bauart und Qualität über eine Wirkungsgrad von rund 60-80%. Daraus ergibt sich, daß in Situationen, wo das Netzteil 150W Strom ans System liefert, im Gerät gleichzeitig gut 60Watt an Wärmeenergie entstehen, die abgeführt werden müssen um eine zu Instabilität führende Überhitzung zu vermeiden - ein nicht unbeträchtlicher Wert! Die meisten aktuellen Netzteile verfügen dafür entweder über eine Last-oder Temperatursteuerung (oder eine Kombination), d.h. die Drehzahl der Lüfter wird automatisch angepaßt - die Lautstärke steigt mit Last bzw. Temperatur. Alternativ gibt es Modelle mit manueller oder halbautomatischer Regelung. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Zu viel Lärmempfindlichkeit wird oft mit Überhitzung bezahlt. Wer also seine Hardware nicht riskieren oder dauernd zur Anpassung der Drehzahl hinter den Rechner krabbeln möchte, müßte diese zur Sicherheit entsprechend hoch einstellen und ist daher mit einem guten automatisch gesteuerten Netzteil bedeutend besser beraten.
Klar ist jedenfalls, daß z.B. Belüftungskonzepte, welche vorsehen, die vom System erhitzte Luft ausschließlich durch das Netzteil abzuführen, in doppelter Hinsicht problematisch sind: Erstens wird das Netzteil schlechter gekühlt, was unter Umständen wieder zu instabilen Spannungsschienen führen kann. Zweitens müssen die Lüfter des Netzteils schneller drehen, um das gleiche Maß an Kühlung zu erzielen und werden somit zu einem stärkeren Lärmfaktor. Es sei denn man dimensioniert den Netzteillüfter grundsätzlich so, daß ein Kompromiss möglich ist, z.B. durch einen volumenintensiven 120mm oder 140mm Lüfter.
Grundsätzlich sind darum Silentnetzteile die mit einem oder 2 langsam drehenden 80mm Lüfterm daher kommen, ob ihrer Kühlleistung sehr skeptisch zu beurteilen.

5. Schutzschaltungen:
Aktuelle hochwertige Netzteile verfügen über zahlreiche Schutzmechanismen, um unsere verbaute teure Hardware vor Beschädigungen durch Kurzschlüsse, Spannungsspitzen und anders geartete Irritationen zu schützen:

- OCP (Over Current Protection) - Schutz vor Stromspitzen.
- OTP (Over Temperature Protection) - Überhitzungsschutz.
- OVP (Over Voltage Protection) - Überspannungsschutz.
- OPP (Over Power Protection) - Überlastungsschutz.
- UVP (Under Voltage Protection) - Unterspannungsschutz.
- SCP (Short Circuit Protection) - Schutz vor Kurzschlüssen.
- NLO (No Load Operation) - Schutz vor lastlosen Operationen.

Sollten eure ins Auge gefassten Netzteile die allermeisten dieser Schutzmechanismen nicht beinhalten, solltet ihr von einem Kauf Abstand nehmen, denn diese Netzteile reissen bei entsprechenden Problemen nicht selten angeschlossene Hardware mit in den Abgrund...!




Die Montage:

Ein Netzteiltausch sollte auch den ungeübten Anwender vor keine größeren Probleme stellen, insofern schenken wir uns den detaillierten Ablauf, weisen aber auf wichtige Aspekte deutlich hin.
Die wichtigste Grundregel bei Bauarbeiten am eigenen Rechner ist, daß ihr alle Komponenten spannungsfrei macht.
Dazu müßt ihr als erstes das Netzteil ausschalten oder noch besser das Netzkabel abziehen.
Doch jetzt ist der Rechner noch nicht völlig spannungsfrei, da sich auf dem Mainboard und dem Netzteil noch geladene Kondensatoren befinden.
Diese Kondensatoren sollen im Betrieb Stromschwankungen ausgleichen.Normalerweise entladen sich die Bauteile von selbst, dies kann aber bis zu 10 Minuten dauern.
Wer hat aber schon so viel Zeit und möchte dies abwarten ? Mit einem kleinem Trick könnt ihr die Restelektrizität loswerden: Ihr müßt einfach noch einmal den Einschaltknopf drücken,nachdem ihr das Netzkabel entfernt habt.
Ihr werdet merken, daß die Lüfter nochmals kurz anlaufen und sofort wieder stillstehen.
Jetzt ist der Rechner garantiert spannungsfrei und das alte Netzteil kann problemlos gegen das Neue getauscht werden.

Vergeßt bitte nicht, euch vor den Arbeiten zu erden !




Der Test:

Vor dem Einbau des Netzteils und vor den eigentlichen Tests findet grundsätzlich eine erste Funktionskontrolle statt, den wir mit dem Power Supply Tester durchführen. Sollten sich hier bereits Probleme einstellen, wie z.B. ein nicht anlaufender Lüfter, brechen wir den Test grundsätzlich ab und das Netzteil geht return to Sender...
Der Power Good Wert (PG) gibt übrigens den Zeitraum an, in dem Mainboard und Netzteil miteinander korrespondieren und alles für ok befinden. Teile des Mainboards werden ja über das Slave Power Supply permanent mit +5V versorgt. Diese liegen dann auf der grünen Leitung, die vom Board zum Netzteil führt, an. Durch drücken des Einschaltknopfes wird diese Spannung auf Null gezogen, das Netzteil startet. Sollte irgendwas nicht i.O. sein, bricht das Netzteil seine Versorgung ab und der Rechner würde resetten. Im Normalfall liegt der Power Good Wert zwischen 100 und 500ms, was auch beim Nexus Netzteil der Fall war.

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Nachdem wir unseren 12-stündigen Belastungstest abgeschlossen hatten (Prime95 und 3DMark2005 im Loop), konnten wir die Meßwerte unserer eingesetzten Testprogramme (AIDA32, Everest, SiSoftSandra, MBM) vergleichen und haben sie danach zur besseren Fehlerkorrektur gemittelt sowie mit den direkt gemessenen Multimeter-Werten verglichen, wobei die real gemessenen Werte natürlich eine deutlich größere Relevanz aufweisen, als rudimentäre Software Resultate entsprechender Tools.
Die Effizienz haben wir mit Hilfe des grafischen Leistungsmessers Peak Tech 2535 und einem Energy Monitor 3000 von Voltcraft ermittelt.
Die Lautheit der Lüfter wurde ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem geliehenen ACR-264-plus Messgerät verifiziert und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.
Mit dem Digitalen Temperaturmessgerät TL-305 haben wir während sämtlicher Testdurchläufe die Abluft des Netzteils direkt per Sensor gemessen und aufgezeichnet. Somit erhält der mögliche Käufer auch eine gute Übersicht bezüglich der zu erwartenden Kühlleistung respektive Eigenkühlung des Netzteils.



Die ATX V2.03 Spezifikation lässt folgende Grenzwerte zu :

Ausgang Toleranz Umin. UNom. Umax.
[%] Volt Volt Ampere
+12 V* 5 11,4 12,00 12,60
+5V 5 4,75 5,00 5,25
+3,3V 5 3,14 3,30 3,47
-5V 10 4,50 5,00 5,50
-12V 10 10,80 12,00 13,20
+5Vsb 5 4,75 5,00 5,25




Die Testwerte des Nexus-Netzteil:


Richtspannung
+3.3V
+5V
+12V
niedrigster Wert
3,25V
4,98V
12,21V
höchster Wert
3,29V
5,05V
12,26V
durchschnittlicher Wert
3,27V
5,01V
12,24V





Auf den ersten Blick mögen die 155 Watt combined Power für die 3,3 Volt und 5 Volt Schiene etwas knapp bemessen erscheinen, aber die Skeptiker können wir nachhaltig trösten, aktuelle Systeme belasten das Netzteil überwiegend auf den vorhandenen 12 Volt-Leitungen und dort sind 480 Watt, verteilt auf vier 12-Leitungen, für jedes normale Desktopsystem und darüber hinaus mehr als genug.
Leistung und Stabilität sind ausgezeichnet, unser Rechner produzierte keine Leistungseinbrüche oder besorgniserregenden Schwankungen, egal ob Idle oder Vollast, die Laststabilität stimmt in jedem Bereich perfekt.
Unser aktuelles Intel Core 2 Duo System rief zusammen mit der Geforce 8800 Ultra unter Last 365 Watt ab (übertaktet maximal 455 Watt), so daß allen Skeptikern zum trotz unser System bestens versorgt wurde.
Die Lautstärke des Lüfters ohne Last war subjektiv als kaum hörbar zu deklarieren, der Lüfter rotierte mit 870 U/min. bei 22,5 dBA. Unter Last und Drehzahlsteigerung des Lüfters stellt sich die Situation nicht wesentlich anders dar, hier steigert sich der Lüfter auf immer noch sehr gute 26 dBA bei 1030 U/min, das ist gemessen an der Leistung des Netzteils ganz ausgezeichnet. Die Skalierung des Adda-Lüfters ersteckt sich unter allen Last-Bedingungen von 4 bis maximal 11,5 Volt. Erst ab ca. 400 Watt Last, erhöht sich die Ansteuerung langsam in Richtung 10 Volt, womit dann auch die Geräuschintensität naturgemäß geringfügig zunimmt. Damit wir uns richtig verstehen, diese Lastwerte wird kaum jemand mit einem Durchschnittsrechner erreichen und selbst wenn, stellt sich die Geräuschcharakteristik auch dann als absolut nichtstörend dar. In diesen Lastkategorien werden auch ganz andere Komponenten das Netzteil ohnehin übertönen...
Die Netzteilelektronik trat geräuschtechnisch überhaupt nicht in Erscheinung, weder Pfeiffgeräusche noch anders geartete Störgeräusche waren zu identifizieren.br> Die Eigenkühlung des Netzteils funktioniert gut, auch unter Last konnten wir keine Netzteilinnenraum-Temperaturen über 45,5°C messen, im Idle Modus 35,5°C bei 20°C Zimmertemperatur. Die warme Abluft erreicht unter Last Temperaturen bis zu 46°C, das zur Information für all diejenigen, die sich über den warmen Luftstrom aus dem Netzteilgehäuse wundern. Die Werte sind absolut ok, unter 20% Last liegen diese Werte bei 35°C.
Noch eine kleine Erklärung zur dBA Definition:
Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.
Bei 80% Last konnten wir eine Effizienz von knapp 82,5% attestieren, damit reiht sich das Nexus Netzteil nahtlos in die Riege der sehr effizienten Netzteile ein. Bei 20% Last wurden immerhin noch 80,5% Effizienz erreicht, ein ebenso gutes Ergebis, somit dürfte ein Eintrag in der 80+ Zertitifizierungsliste eigentlich nur reine Formsache sein.

80+ Zertifizierung

Dagegen stehen 1,1 Watt Stromverbrauch im Standbymodus (ausgeschalteter Rechner), da gibt es kaum etwas zu bemängeln...

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Resultate sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau mit den verwendeten Test-Systemen beziehen...



Die wichtigsten Leistungsdaten und Temperaturen aller bisher von uns getesteten Netzteile im Vergleich:

Netzteil Ø Spannungswerte max. Effizienz Temp-Idle Temp-Last
Aerocool Turbine Power ATX 450Watt 3,35V 5,02V 12,19V 74% 30° 38°
Akasa Ultra quiet 80+ 500Watt 3,36V 5,08V 12,05V 82,5% 34,5° 43°
be quiet! BQT P6 Dark Power 520Watt 3,30V 4,98V 12,07V 78% 35° 42°
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 600Watt 3,32V 5,05V 12,03V 78% 31° 44°
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 850Watt 3,36V 5,01V 12,15V 83% 33° 46°
be quiet! Straight Power BQT ES-600Watt 3,34V 5,04V 12,07V 79,5% 32° 45°
Enermax Liberty 500 Watt Yate-Loon NMT3 3,35V 5,08V 12,09V 79% 35° 46°
Enermax Liberty ELT 620Watt AWT 3,36V 5,09V 12,13V 79% 34° 45°
Enermax Infiniti 720Watt 3,37V 5,07V 12,19V 86,5% 31° 43°
Etasis ET EFN-560 550Watt 3,28V 4,99V 11,96V 78% 51° 58°
Mushkin XP-650 650Watt 3,32V 5,01V 12,11V 81% 35,5° 45°
Nexus NX-8050 500Watt 3,27V 5,01V 12,24V 82,5% 35,5° 45,5°
Revoltec Chromus II 400 Watt 3,33V 4,81V 11,97V 77% 34° 44°
Seasonic S12 Energy Plus 550Watt 3,34V 5,03V 12,05V 84,5% 32° 42°
Seasonic M12 600Watt 3,35V 5,04V 12,14V 82% 32° 42°
Seasonic S-12 600Watt 3,34V 5,06V 12,14V 82% 32° 43°
NoiseMagic Seasonic S12 500Watt F/2GML 3,29V 5,07V 12,05V 81% 32° 43°
Seasonic S-12 430Watt 3,30V 5,03V 12,06V 80% 31° 41°
Seasonic S-12 II 500Watt 3,35V 4,99V 12,05V 87% 33° 43°
Silverstone Decathlon DA 750Watt 3,39V 5,16V 12,20V 82% 34° 44°
Silverstone Element ST40EF 400Watt 3,29V 5,09V 12,30V 85% 32° 42°
Silverstone Element ST50EF 500Watt 3,32V 5,01V 12,10V 81% 32° 44°
Silverstone Olympia OP 650Watt 3,36V 4,99V 12,10V 82,5% 33,5° 43,5°
Silverstone Strider ST56F 560Watt 3,39V 4,90V 12,22V 80% 31° 43°
Silverstone Strider ST60F 600Watt 3,35V 5.03V 12,34V 78% 31° 42°
Silverstone Strider ST75F 750Watt 3,34V 5.02V 12,30V 81% 30° 40°
Silverstone Strider ST85F 850Watt 3,31V 5.09V 12,05V 81% 32,5° 41,5°
Silverstone Zeus ST56ZF 560Watt 3,31V 5.08V 12,19V 76% 34° 45°
Silverstone Zeus ST75ZF 750Watt 3,31V 4,98V 12,06V 79% 30° 42°
Tagan TG420-U02 i-Xeye 420Watt 3,32V 5,01V 12,02V 75% 36° 46°
Tagan TG700-U26 i-Xeye II 700Watt 3,31V 5,03V 12,15V 82% 33,5° 43,5°
Tagan TG480-U15 Easycon 480Watt 3,32V 5,01V 12,10V 75% 34° 46°
Tagan TG480-U22 2Force 480Watt 3,34V 5,12V 12,13V 70% 35° 45°
Tagan TG600-U25 Dualengine 600Watt 3,29V 5,12V 12,22V 79% 34° 44°
Tagan TG600-U35 EasyCon XL 600 Watt 3,37V 5,13V 12,15V 79% 34° 44°



Netzteil dBA-Idle dBA-Last Standby-Verbrauch Preis
Aerocool Turbine Power ATX 450Watt 23 dBA 30 dBA 2,6 Watt 90 €
Akasa Ultra quiet 80+ 500Watt 23,5 dBA 26,5 dBA 7,3 Watt 89,90 €
be quiet! BQT P6 Dark Power 520Watt 24 dBA 30 dBA 1,9 Watt 119 €
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 600Watt 26 dBA 34 dBA 2,2 Watt 149,90 €
be quiet! BQT P6 Dark Power Pro 850Watt 25 dBA 36 dBA 3,6 Watt 249,90 €
be quiet! Straight Power BQT ES-600Watt 20 dBA 29 dBA 1,5 Watt 99,90 €
Enermax Liberty 500 Watt Yate-Loon NMT3 19 dBA 28 dBA 1,9 Watt 133 €
Enermax Liberty ELT 620Watt AWT 27 dBA 32 dBA 1,9 Watt 169 €
Enermax Infiniti 720Watt 26 dBA 37 dBA 1,9 Watt 214 €
Etasis ET EFN-560 550Watt 0 dBA 36 dBA 3,6 Watt 179 €
Mushkin XP-650 650Watt 25 dBA 30 dBA 1,3 Watt 104 €
Nexus NX-8050 500Watt 22,5 dBA 26 dBA 1,1 Watt 125 €
Revoltec Chromus II 400 Watt 23 dBA 33 dBA 2,7 Watt 89 €
Seasonic S12 Energy Plus 550Watt 23 dBA 25 dBA 0,5 Watt 140€
Seasonic M12 600Watt 23 dBA 25 dBA 1,3 Watt 160 €
Seasonic S-12 600Watt 22 dBA 28 dBA 1,4 Watt 135 €
NoiseMagic Seasonic S12 500Watt F/2GML 20 dBA 28 dBA 1,3 Watt 134 €
Seasonic S-12 430Watt 19 dBA 24 dBA 1,8 Watt 89 €
Seasonic S-12 II 500Watt 22 dBA 25,5 dBA 0,7 Watt 90 €
Silverstone Decathlon DA 750Watt 24,9 dBA 33 dBA 2,2 Watt 179 €
Silverstone Element ST40EF 400Watt 24 dBA 29 dBA 1,8 Watt 79 €
Silverstone Element ST50EF 500Watt 27 dBA 32 dBA 2,5 Watt 88 €
Silverstone Olympia OP 650 Watt 24,5 dBA 33,5 dBA 1,9 Watt 148 €
Silverstone Strider ST56F 560Watt 29 dBA 33 dBA 5 Watt 114 €
Silverstone Strider ST60F 600Watt 31 dBA 36 dBA 9 Watt 144 €
Silverstone Strider ST75F 750Watt 29 dBA 35 dBA 4 Watt 165 €
Silverstone Strider ST85F 850Watt 24 dBA 35,5 dBA 1,9 Watt 225 €
Silverstone Zeus ST56ZF 560Watt 32 dBA 41 dBA 7 Watt 120 €
Silverstone Zeus ST75ZF 750Watt 27 dBA 33 dBA 3 Watt 183 €
Tagan TG420-U02 i-Xeye 420Watt 27 dBA 34 dBA 2,8 Watt 90 €
Tagan TG700-U26 i-Xeye II 700Watt 26 dBA 31 dBA 1,1 Watt 160 €
Tagan TG480-U15 Easycon 480Watt 25 dBA 35 dBA 2,9 Watt 99 €
Tagan TG480-U22 2Force 480Watt 25 dBA 36 dBA 2,7 Watt 95 €
Tagan TG600-U25 Dualengine 600Watt 27 dBA 31 dBA 0,8 Watt 160 €
Tagan TG600-U35 EasyCon XL 600 Watt 25 dBA 29 dBA 2 Watt 160 €





Fazit:

Nexus hat seinen Netzteileinstieg bestanden, unsere NX-8050 Testproband absolvierte den Testparcour mit müheloser Leichtigkeit, allerdings nicht ohne einige Fragezeichen zu hinterlassen, darum zur besseren Übersicht unsere Test-Resultate noch einmal in einer etwas gebündelteren Form:

Plus:
- gute Effizienz über alle Lastbereiche.
- erstklassige Verarbeitung.
- sehr gute Stabilität.
- sehr robustes Gehäuse.
- sehr leiser Betrieb.
- gute Integration des Netzteils ins Kühlmanagement des Gehäuses.
- keine Störgeräusche durch die Netzteilelektronik.
- SLI und Crossfire Unterstützung.
- actives PFC.
- gute Eigenkühlung.
- umfangreiche Anschlußmöglichkeiten.

Minus:
- fehlendes Kaltgerätekabel.
- kein Handbuch.
- zu hoher Preis.
- keine 8-pin PCI-E Connectoren.
- Kabelstränge teilweise recht kurz.

Das Preisgefüge stellt sich für das Gebotene ohne Handbuch/Kaltgerätekabel/8-pin PCI-E Connectoren einfach zu hoch dar, denn für knapp 90€ erhält man ein Seasonic S12 II, das aktuellere Technik bei höherer Effizienz bietet.
Die Produktpalette als solches paßt und von der Betriebslautstärke gehört das Nexus zu den sehr leisen Netzteilen, das allein reicht aber nicht mehr aus, um am Netzteilmarkt bestehen zu können...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Das Nexus NX-8050 500 Watt Netzteil erhält den PC-Experience-Award in Bronze !






Weiterführende Links:

Nexus




Wir bedanken uns bei Nexus sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars


euer PC-Experience.de Team

Cerberus




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