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Achtung Scythe Zipang 2 CPU-Kühler Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Scythe Zipang 2 CPU-Kühler






Einleitung:

Im Februar 2008 offerierte uns Scythe mit dem damaligen Zipang Kühler einen würdigen neuen Vertreter der Top-Flow Kühler Zunft. Da die Konkurrenz inzwischen nachgezogen hatte, wäre die Krone dieser CPU-Kühler Kategorie zumindest wieder ein erstrebenswertes Ziel. Scythe sieht dies offenbar genauso und schickt aktuell mit dem Zipang 2 einen Nachfolger ins Rennen, der die früheren Verhältnisse wieder zurechtrücken soll.
Doch zunächst noch ein kurzer Technik Schwenk: die Beliebheit dieser Kühlerspezies kommt nicht von ungefähr, kühlen sie doch gerade den sensiblen Bereich um den Prozessorsockel herum mit seinen Spannungswandlern und Mosfets sehr intensiv, da die Lüfter auf Grund ihrer Top-Flow Ausrichtung (von oben herab auf den zu kühlenden Bereich) genau dorthin fokussiert wurden. Man durfte also gespannt sein, ob der Kabuto aus eigenem Hause und vor allem der Thermalright AXP-140 übertroffen werden konnten, viel Spaß beim Lesen unserer Resultate...




Lieferumfang:

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• Scythe Zipang 2 CPU-Kühler in Retail-Verpackung
• V.T.M.S. (Versatile Tool-Free Multiplatform System) für die Sockel: 775, 1366, 754, 939, AM2, AM2+, AM3
• Scythe Kaze Maru 140mm Lüfter
• 4x Haken zur Lüfterbefestigung
• Wärmeleitpaste
• Montageanleitung (mehrsprachig)





Die technischen Daten: Scythe Zipang 2 Kühlkörper

• Gewicht: 579g (ohne Lüfter)
• Konstruktion: Top-Flow Kühler
• Abmessungen: 106mm x 149mm x 145mm (Höhe x Breite x Tiefe, ohne Lüfter)
• Material: Aluminium-Kupfer Hybrid
• Heatpipes: 6 Stück a´6mm Durchmesser, Kupfer
• Kontaktfläche: ebene Bodenplatte (vernickeltes Kupfer)
• Material-Lamellen: Aluminium (0,3mm stark)
• Anzahl Lamellen: 68Stück x 6 Lamellentürme = 408 Lamellen
• Lamellen-Abstand: 2mm
• Bodenplatte: 2mm stark
• Kühlfläche gesamt: ca. 3600cm²
• Lüfteroptionen: 1x 140x140x25 und 1x 120x120x25mm
• Preis für den kompletten Kühler: ca. 44,90 €
• zugelassen laut Hersteller für folgende CPU's:
Sockel 775, 1366, AM2, AM3 ->ohne Einschränkungen
• Garantie: 2 Jahre



Die technischen Daten: Scythe Kaze Maru Lüfter


• Lüfter: Scythe Kaze Maru
• Lagerung: GleitLager
• Lüfterblätter: 11
• Lüftergehäuse: Kunststoff
• Beleuchtung: nein
• Abmessungen: 140x140x25mm
• max. Luftdurchsatz: 51,43 cfm (87,44 m³/Std)
• Leistungsaufnahme:
• Gewicht: ca. 137g
• Geschwindigkeit: ca. 1000 U/min ( + /- 10% )
• Geräusch: bis ca. 23 dBA
• Anschluß: 3-pin Molex
• Tachosignalleitung: vorhanden
• Kabellänge: ca. 30cm
• PWM-Steuerung möglich: nein
• MTBF in Stunden: 30.000
• Preis: im Kühlerpreis enthalten
• Garantie: 2 Jahre


MTBF: Der MTBF(Mean-Time-between-Failure)-Wert gibt einen statistischen Anhaltspunkt über die Zuverlässigkeit eines Lüfters. Er repräsentiert nicht die tatsächlich angenommene Lebensdauer. MTBF-Werte bewegen sich bei Lüftern im Bereich von mehreren zehntausend Stunden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Lüfter beispielsweise garantiert 100.000 Stunden am Stück fehlerfrei läuft, das ist von sehr vielen Faktoren abhängig, wie z.B. Umgebungstemperaturen >Einsatzdauer >Ein-Ausschaltvorgänge usw. Eine solche Behauptung stellt im Übrigen kein Hersteller auf, schließlich kann auch kein Hersteller seine Lüfter jahrelang am Stück getestet haben, zumal 100.000 Stunden über 10 Jahre bedeuten würden...




Der Testrechner:





Verarbeitung und erster Eindruck:

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Der Größenvergleich macht deutlich, das die Dimensionen des Scythe Zipang 2 Kühlers in einem überschaubarem Rahmen bleiben, so daß kaum mit Kompatibilitätsproblemen zu rechnen sein dürfte und für schmale HTPC's beispielsweise hat Scythe auch entsprechend flachere Kühler im Angebot. Ebenso deutlich wird auch, das Scythe bei allen neuen Kühlern auf das mit dem Mugen 2 eingeführte M.A.P.S. (Multiple Airflow Pass-Through Structure) setzt. Daraus folgt, das jede der sechs Heatpipes ihren eigenen Lamellenturm oder Block vorweisen kann.
Die Kühlfläche der insgesamt 159 Lamellen (68 Lamellen x 6 Blöcke) beträgt jetzt ca. 3600cm² (Noctua NH-C12P: ca. 2800cm², Thermalright AXP-140: ca. 3200cm², Scythe Kabuto: ca. 3100cm²), wobei der Lamellenabstand 2mm beträgt. Berücksichtigt man, das jede Lamelle eine Ober-und Unterseite hat, verdoppelt sich dieser Wert sogar, aber wir wollen uns nicht in mathematischen Spitzfindigkeiten verlieren.

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Aus der akkurat vernickelten Kupferbodenplatte erwachsen jeweils 6 Stück akurat geformte 6mm Heatpipes in Richtung Lamellenblöcke, als Abschluß dienen die üblichen Kupferhütchen, die sich nahtlos ins Finish integrieren. Nun könnte man die Frage stellen: "warum verwendet Scythe eigentlich keine 8mm Heatpipes", die ja den Kühleffekt noch weiter optimieren könnten. Die vermutliche Antwort könnte lauten:"weil sich 6mm Heatpipes biegetechnisch leichter verarbeiten lassen", wobei das mehr oder weniger unserer Spekulation entwachsen ist. Nur wenn Thermalright dies kann, warum nicht auch Scythe...? Da wir auf diese Frage keine Antwort parat haben, konzentrieren wir uns wieder auf das eigentliche Thema. Freunde der passiv betriebenen Kühler müssen wir gleich bremsen, diesbezüglich ist mit einem Lamellen Abstand von 2mm kein Blumentopf zu gewinnen. Dieser Lamellenabstand bewirkt zwar eine größere Kühlfläche, wirkt sich aber auf einen eventuellen Passivbetrieb des Kühlers kontraproduktiv aus, da so die Abwärme des Lamellennachbars natürlich Auswirkungen erzeugt, darum ist der Zipang 2 für passive Kühlungen nicht zu empfehlen und auch nicht konzipert.
Die Lamellen selbst weisen weiterhin eine Materialstärke von 0,30mm auf, was normalerweise genug Resistenz gegen Verbiegen ermöglichen sollte und da Scythe diesmal die Lamellen mit den Heatpipes verlötet hat, verfügt die Konstruktion über mehr als ausreichende Stabilität. Die Verarbeitung wurde von Scythe auch weiter verbessert, wobei wir allerdings eine Vernickelung der Heatpipes präferieren würden, denn die nahezu unbehandelte Kupferoberfläche der Heatpipes wird nach einiger Zeit doch recht unansehnlich. Da dies den Preis natürlich nach oben schrauben würde, kann man wohl mit dem derzeitigen Ist-Zustand leben.
Oberhalb der Bodenplatte wurde ein weiterer Kühlblock angebracht, um einerseits die Kühlfläche der Bodenplatte flächentechnisch zu vergrößern und andererseits die Aufnahme der Wechselhalterungen für die unterschiedlichen Sockelklammern zu ermöglichen. Kurzum, der Kühlblock schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe...

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Die Verarbeitung der Bodenplatte ist als makellos zu attestieren, glücklicherweise verzichtet man bei Scythe auf eine konvexe Kühlfläche, auch wenn diese bei einigen Intel CPU-DIEs Vorteile erbringen könnte, weil diese gelegentlich konkav gefertigt sind, der Hut würde also besser zum Deckel passen. Trotzdem haben wir noch kein System erlebt, wo eine plane Kühlfläche nennenswerte Nachteile mit sich brachte, ganz im Gegenteil. Insofern waren wir froh, das Scythe nun nicht auch noch auf den Konvex-Zug von Thermalright oder Prolimatech aufgesprungen ist.
Der Scythe Kaze Maru Lüfter ist ein alter Bekannter und wurde im Vergleich zu unserem 140mm Lüfter Roundup 2009 etwas heruntergedrosselt, so daß mit etwas reduziertem Schalldruck und Fördervolumen zu rechnen wäre. Das auf PWM verzichtet wurde, deklarieren wir nicht unbedingt als Nachteil. Grundsätzlich beäugen wir die PWM Auslegung immer etwas argwöhnisch, denn es steht und fällt alles mit der PWM Integrität auf dem Mainboard und das diesbezüglich sehr schlechte Beispiele existieren, ist sicherlich hinreichend bekannt. Die PWM Steuerung des Lüfters kann noch so gut implementiert sein, wenn das Mainboard nicht mitspielt, kann schnell Frust aufkommen. Vereinfacht formuliert: über die 4-pin PWM Steuerung erhält der Lüfter sowohl seine 12 Volt Spannung, als auch das notwendigen 5 Volt PWM Signal mit der dazugehörigen 25 khz Basis-Frequenz. Wenn da nun in der Korrespondenz mit dem Mainboard irgendwas falsch interpretiert wird, dreht der Lüfter im Worst Case nie mit der erhofften Drehzahl.
Das Lüfterkabel verfügt über eine Länge von knapp 30cm und wurde leider nicht ummantelt (gesleeved), was nicht nur aus optischen Aspekten heraus sinnig wäre. Alles weitere zum Lüfter und natürlich zur Kühlleistung des Zipang 2 reflektieren wir in unserem Testsegment...




Der Einbau:

Eine Kompatibilitätsliste seitens Scythe existiert bisher nicht, aber generell sollten diesbezüglich keine sonderlich großen Probleme erwachsen. Zumindest auf unseren drei Sockel 775 Intel Mainboards paßt der Kühler problemlos (Asus P5W DH Deluxe, Asus P5E64 WS Evolution und Asus P5E3 WS Professional).
Schon sind wir bei den Einbau Details, zu dem wir auch wieder einige generelle Tipps zusammengetragen haben:

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Da immer wieder leicht vermeidbare Fehler im Umgang mit Wärmeleitpaste gemacht werden, empfehlen wir an dieser Stelle unseren neuen Artikel zu dem Thema Wärmeleitpasten-Workaround zu diesem Thema, der diesbezüglich alle offenen Fragen klärt.

Die Kühlfläche des Zipang 2 haben wir demzufolge gründlich mit etwas ArctiClean gereinigt, um etwaige Konservierungsmittel und vor allem auch unsere fettigen Fingerabdrücke zu entfernen. Dieses Prozedere wiederholten wir anschließend mit dem Heatspreader der CPU, denn auch dort müssen natürlich die Reste der alten Wärmeleitpaste oder Fettfinger rückstandlos entfernt werden. Es empfiehlt sich ohnehin, für den Einbau entsprechende Einweghandschuhe zu verwenden, was auch gleichzeitig den Rest des Kühlers vor hässlichen Fingerabdrücken bewahrt.
Als Paste verwendeten wir nach vielen eigenen Tests grundsätzlich für alle Kühler die MX-2 von Arctic Cooling, damit es diesbezüglich zu keinen ungewollten Diskrepanzen kommt.
Über die Pushpin Kühlerbefestigung von Intels Sockel 775 ist schon viel geschrieben worden, wir empfinden sie auch als mittelschwere Frechheit, zumal allein das Einrastgeräusch keinen Aufschluß darüber gibt, ob der einzelne Pin nun wirklich richtig eingerastet ist oder nicht. Von der Verschleißträchtigkeit dieser Kühlerbefestigung wollen wir dabei noch gar nicht reden. Den Kühler bei nicht ausgebautem Mainboard einzubauen halten wir für risikoreich, zumal nur auf der Rückseite zu erkennen ist, ob die Spreizstifte wirklich weit genug eingesteckt wurden:

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Warum Scythe nun wieder von den deutlich haltbareren Verschrauboptionen abweicht, ist uns ein Rätsel, denn die Vorteile einer Verschraubung liegen auf der Hand:

1. keine verschleißträchtige Push-Pin Befestigung mehr
2. stabilisierende Backplate
3. genügend Druck auf die CPU-DIE
4. immer wieder verwendbar
5. minimale Mehrkosten

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Nach dem Einstecken der Pushpins Gestelle wäre der Kühler im Grunde fertig für die Hochzeit mit unserem Mainboard, wir sollten uns vorher aber noch ein paar Gedanken zur Ausrichtung machen. Die Ausmaße des Kühlers erfordern auf unseren Boards keinen Wechsel der Speichermodule auf die hinteren Bänke, es kann also alles so bleiben, wie vorher schon angeordnet. Man sollte aber grundsätzlich das Mainboardlayout berücksichtigen, insbesondere dann, wenn die Speicherslots nahe am CPU-Sockel angebracht sind, aber dafür hat man ja auch mehrere Einbaurichtungsoptionen zur Verfügung.

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Wir haben uns dafür entschieden, die ausladenden Lamellentürme des Zipang 2 über die Frequenzgeneratoren (PLL) und Transistoren (MOSFET's) zu plazieren, was die speziellen Konstruktionsaspekte dieses Kühlers zur Geltung bringt, denn schließlich wollen wir exakt diesen sensiblen Bereich tatkräftig mitkühlen.
Aber egal ob wir den Kühler nun mit Heck voraus oder umgekehrt montieren, die Heatpipes sind immer horizontal ausgerichtet und niemals vertikal, was die Wirkung dieses Kühlers negativ beeinflussen könnte, da die Heatpipes sonst gegen die Schwerkraft arbeiten. Zumindest nicht so vertikal, das die Abschlußkappen der Heatpipes nach unten in Richtung Fussboden zeigen (mittleres Bild).
Das Verhaken des Lüfters stellt sicherlich niemand mehr vor größere Probleme, es funktioniert auch genauso gut oder schlecht, wie bei allen anderen Kühlern. Damit wäre die Montage auch schon finalisiert und nach dem Anstecken des Lüfterstromkabels auf dem Mainboard CPU-Fan Port kann das System in Betrieb genommen werden.




Die Referenz-Lüfter:

Wir haben vor dem Test für unsere Referenz-Lüfter für uns selbst eine ganz klare Maxime erstellt, es sollten keine Brüllwürfel oder Volumenmonster verwendet werden, die im Betrieb einen Kopfhörer zwingend voraussetzen. Die Lüfter sollten eine ausgewogene Mischung aus möglichst geringer Lautheit, hoher Laufkultur (Lagerqualität), guter Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) und trotzdem noch annehmbarem Förder-Volumen mitbringen. Alle diese Attribute vereinen die Noiseblocker in sich, darum wären sie für jedes Gehäuse das absolute I-Tüpfelchen.
Der Scythe Slipstream verfügt über ähnlich exzellente Eigenschaften, wenngleich die Lagerung des Scythe Slipstream nicht mit der fein austarierten Lagerung des Multiframe Lüfters konkurrieren kann. Darüber hinaus fehlt natürlich die geniale Entkoppelung von Noiseblocker. Dafür bietet er überragende Luftvolumina, die gerade bei eng stehenden Kühlerlamellen sehr viel bewirken können, somit war er für den Thermalright Test wie schon so oft unsere erste Wahl.

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Scythe
Slipstream 1200
Leistungsaufnahme
3,1 Watt
Betriebsspannung
12 Volt
Lüfterblätter
9
Nabendurchmesser
35mm
Lüftergehäuse
Kunststoff
Gewicht
115g
Abmessungen
120 x 120 x 25mm
Nenndrehzahl
1200 U/min (+/- 10%)
max. Volumenstrom
116,5 m³/Std
Lautstärke
ca. 24 dBA
Lagerung
Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
ca. 35 cm
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 30.000 Stunden
Garantie
2 Jahre
Extras
4zu3-pin Adapter
Entkoppelung
nein
Preis
7,90 €
Bezugsquelle
Scythe
bitte klicken bitte klicken
Noiseblocker
Multiframe MF12-S2
Leistungsaufnahme
2,91 Watt
Betriebsspannung
4,5 bis 13,8 Volt
Lüfterblätter
7
Nabendurchmesser
40mm
Lüftergehäuse
PBT 30% GS, PC, Silikon
Gewicht
150g
Abmessungen
120 x 120 x 25mm
Nenndrehzahl
1250 U/min ( + /- 10% )
max. Volumenstrom
87 m³/Std
Lautstärke
ca. 19 dBA
Lagerung
NB Nano-SLI Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
50 cm sleeved
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 160.000 Stunden
Garantie
6 Jahre
Extras
4 Schrauben
Entkoppelung
bereits integriert
Preis
21,95 €
Bezugsquelle
Noiseblocker





Die Tests:

Mit Core Temp 0.99.5, dem Hardware Monitor 1.14 und Everest Ultimate Edition 5.02.1784 wurden die Temperaturen mit den Werten verglichen, die wir nach vier Stunden Stunden 3D Mark 2006 und Prime 95 (Orthos) über unser digitales Temperaturmessgerät TL-305 (Messbereich von Minus 200°C bis plus 1370°C) erhalten haben. Die Zimmertemperatur lag bei 20 °C (klimatisierter Raum). Wir haben die Temperaturen der einzelnen Kühler sowohl im standardmäßigen 12 Volt-Modus, als auch im reduzierten 5 Volt-Modus betrieben (sofern der Lüfter diesen Wert zuläßt), damit wir auch für die Silentfreunde ein aussagekräftiges Resultat vorweisen konnten.
Da wir ausschließlich unser neues Asus P5E64 WS Evolution Mainboard einsetzen, wurden kurzerhand alle bisherigen Sockel 775 Kühler noch einmal getestet, wodurch sich Diskrepanzen zu unseren früheren Einzeltests ergeben haben.
Zur vorsorglichen Fehlerkorrektur, haben wir den Kühler mehrmals gedreht aufgesetzt und wiederum erneut gemessen, denn der Heatspreader der CPU ist leider auch nicht immer wirklich eben. Dazu kommen unterschiedliche Hotspots der CPU, die in gelegentlich unterschiedliche Messungen resultieren.
Für den einen oder anderen ist das Thema eventuell zu profan, aber wir erwähnen es trotzdem: beachtet bitte die Richtungspfeile auf den Lüftern. Sie bestimmen nämlich die Richtung des erzeugten Luftstroms und der soll ja schließlich dorthin blasen, wo er benötigt wird. Da diese Pfeile sehr klein sind, werden sie gerne übersehen:

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Um die wirkliche Kühlleistung der jeweiligen Kühler herauszukristallieren, haben wir für den Load-Test unsere Referenz-Lüfter auf 1200 U/min und für den Low Noise Test alle Lüfter auf 700 U/min einreguliert, denn bei gleichen Drehzahlen und Volumen entscheidet der Kühler über den Ausgang des Vergleichs. Verglichen haben wir den Scythe Zipang 2 Kühler mit allen bisher getesteten Kühlern:


Temperaturvergleichswerte Sockel 775: 1200 U/min
Kühler:
CPU-Kern idle
CPU-Kern Last
ichbinleise®40XX + HR10 2x120+1x80mm 33°C 45°C
Prolimatech Megahalems + Slipstream 1200 34°C 46°C
Thermalright True Copper + Scythe Slipstream 1200 + IFX10 34,5°C 46,5°C
Scythe Mugen 2 + Slipstream 1200 34,5°C 47°C
Thermalright IFX-14 2x140mm 35°C 47°C
Thermalright True Copper + Scythe Slipstream 1200 35,5°C 48°C
Thermolab Baram + Slipstream 1200 35,5°C 49°C
Xigmatek Thor's Hammer + Slipstream 1200 36°C 49,5°C
Noctua NH-U12P + Noctua P12 1300 38°C 52°C
Alpenföhn Brocken + Slipstream 1200 38°C 52,5°C
Xigmatek S1284 Achilles 38,5°C 52,5°C
Alpenföhn Groß-Clock'ner Blue 39°C 53°C
Xigmatek HDT S-1283 39°C 53°C
Thermalright Ultra 120 extreme 39°C 53,5°C
Zerotherm BTF90 40°C 54°C
Scythe Mugen 41,5°C 55,5°C
Scythe Zipang 2 41,5°C 55,5°C
Thermalright AXP-140 42°C 55,5°C
Scythe Kabuto 42°C 56°C
Noctua NH-C12P 42°C 56°C
Cooler Master V8 42,5°C 56,5°C
Scythe Ninja CU 43°C 57°C
Scythe Zipang 43,5°C 58,5°C
ichbinleise® Cooler 13XX 46°C 61°C
Andy Samurai Master 46°C 61,5°C
NoiseBudget Thermalright SI-128 46,5°C 61,5°C
Revoltec Freeze Tower 47°C 61,5°C
Scythe Ninja Mini 47,5°C 63°C
Aerocool X-Fire 48°C 64°C
Intel -boxed- (Penryn) 50°C 68°C



Temperaturvergleichswerte Sockel 775: 700 U/min
Kühler:
CPU-Kern idle
CPU-Kern Last
ichbinleise®40XX 2x120+1x80mm + HR10 37°C 49°C
Prolimatech Megahalems + Slipstream 1200 37,5°C 50,5°C
Thermalright True Copper + Scythe Slipstream 1200 + IFX10 37,5°C 51,5°C
Scythe Mugen 2 + Slipstream 1200 38°C 52°C
Thermalright IFX-14 2x140mm 38°C 52°C
Thermalright True Copper + Scythe Slipstream 1200 39°C 53°C
Thermolab Baram + Scythe Slipstream 1200 39,5°C 53,5°C
Noctua NH-U12P + Noctua P12 1300 40,5°C 54,5°C
Xigmatek Thor's Hammer + Slipstream 1200 42,5°C 54,5°C
Alpenföhn Brocken + Slipstream 1200 42,5°C 55°C
Xigmatek S1284 Achilles 42°C 55,5°C
Alpenföhn Groß-Clock'ner Blue 42,5°C 56°C
Xigmatek HDT S-1283 43°C 56°C
Thermalright Ultra 120 extreme 43,5°C 57,5°C
Zerotherm BTF90 44,5°C 58°C
Scythe Mugen 45°C 58°C
Scythe Zipang 2 45°C 58°C
Scythe Kabuto 45°C 59°C
Noctua NH-C12P 45°C 61°C
Thermalright AXP-140 45,5°C 61°C
Cooler Master V8 45,5°C 61°C
Scythe Ninja CU 46,5°C 62°C
Scythe Zipang 47°C 62,5°C
ichbinleise® Cooler 13XX 49°C 64°C
Andy Samurai Master 49°C 64,5°C
NoiseBudget Thermalright SI-128 46,5°C 61,5°C
Revoltec Freeze Tower 49°C 65°C
Scythe Ninja Mini 50,5°C 65,5°C
Aerocool X-Fire 52°C 66°C
Intel -boxed- (Penryn) 55°C 69°C



Temperaturvergleichswerte Sockel 775: passiv, soweit sinnvoll
Kühler:
CPU-Kern idle
CPU-Kern Last
ichbinleise®40XX + HR10 44°C 59°C
Thermalright IFX-14 45,5°C 60°C
Scythe Mugen 46°C 61°C
Scythe Mugen 2 46,5°C 61°C
Xigmatek Thor's Hammer 46,5°C 62,5°C
Thermolab Baram 51,5°C 67°C
Prolimatech Megahalems 54°C 68°C
Alpenföhn Brocken 55°C 69°C
Thermalright True Copper + IFX10 56°C 69,5°C



Der Zipang 2 setzt sich an die Spitze aller bisherigen Top-Flow Kühler, wenn auch denkbar knapp. Um das überhaupt zu erreichen, benötigt auch der Zipang 2 einen volumenstarken Lüfter, ansonsten bricht er bei langsamen Drehzahlen auf Grund des geringen Lamellenabstandes in seiner Kühlleistung naturgemäß etwas ein. Für einen reinrassigen Passivbetrieb stehen wie bereits erwähnt die Lamellen (2mm Abstand) zu eng zusammen, auch wenn der Passivtest auf unserem System gar nicht so schlecht ausfällt. Die Verringerung des Lamellenabstandes bewirkt zwar grundsätzlich eine größere Kühlfläche, wirkt sich aber auf einen eventuellen Passivbetrieb des Kühlers kontraproduktiv aus, da so die Abwärme des Lamellennachbars thermische Auswirkungen erzeugt. Darüber hinaus erhöht sich durch den engen Lamellenabstand natürlich der Strömungswiderstand. Um das zu kompensieren, bedarf es eben eines Lüfters mit entsprechendem Druck sprich Fördervolumen.
Die Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) des Lüfters stellt ein weiteres wichtiges Test Kriterium dar. Eines sei aber deutlich vermerkt, es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft ! Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Die Lautheit des Lüfter haben wir ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem modifizierten ACR-264-plus Messgerät verifiziert, das einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich. Eventuelle PWM Funktionen klammern wir für unsere Tests grundsätzlich aus, da die Hersteller sich einerseits über dessen Integrations-Details doch weitestgehend ausschweigen und weil die PWM Qualität einfach noch keine konstant hohes Niveau erreicht, um es mal vorsichtig zu formulieren.
Der Scythe Slipstream 1200 Lüfter fristet nicht ohne Grund schon einige Zeit sein Dasein in unserer Referenzliste, da er immer dann zum Einsatz kommt, wenn enge Lamellen entsprechenden Druck benötigen. Der Scythe Slipstream konnte sich in allen Belangen gekonnt in Szene setzen. Bei 12Volt (7 Volt) und realen 1216 U/min (803 U/min) "belastet" der Lüfter das menschliche Ohr mit 25,5 dBA (18,5 dBA). Bei 5 Volt Ansteuerung rotiert der Lüfter noch mit 536 U/min und erzeugt 14 dBA. Dazu gesellen sich nahezu nebengeräuschfreie Lager und eine Scalierung von 4,6 bis 13,8 Volt. Eingesetzt werden kann er auf dem Zipang 2 aber nur, wenn die mitgelieferten Haken etwas zurechtgebogen werden, was auf der Scythe Homepage ziemlich mißverständlich formuliert wurde: "Optional kann ein marktüblicher 120 mm Lüfter am Zipang CPU Kühler angebracht werden. Hier zu können die separat erhältlichen Scythe 120 mm Lüfterklemmen verwendet werden." Auch wenn der Slipstream weder technisch noch qualitativ dem Multiframe Lüfter gefährlich werden kann, so stellt er doch eine sehr preiswerte und willkommene Alternative dar, wenn es darum geht, eng stehende Kühlerlamellen erfolgreich zu ventilieren. Weitere Daten zu dem Lüfter entnehmt bitte unserem 120mm Lüfterroundup 2008, in dem wir auch die Luftfördermengen gemessen haben.
Was den Scythe Kaze Maru Lüfter angeht, so erhalten wir folgende Werte: Bei 12Volt und realen 1034 U/min "belastet" der Lüfter das menschliche Ohr mit 23,5 dBA (0,4 sone). Die Absenkung auf 7 Volt beschehrt uns 786 U/min und 17,5 dBA (0,1 sone) Schalldruck. Bei 5 Volt Ansteuerung rotiert der Lüfter noch mit 491 U/min und erzeugt 13 dBA (0,1 sone). Dazu gesellen sich nahezu nebengeräuschfreie Lager und eine Scalierung von 4,8 bis 13,7 Volt. Kurz und gut, der Kaze Maru ist also eine mehr als akzeptable Dreingabe von Scythe.

Noch eine kleine Erklärung zur dBA Definition:
Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review erarbeiteten Resultate sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau mit dem entsprechenden Test-System beziehen!




Der Lüfter ->Technische Aspekte:

Was prädestiniert einen Lüfter, um ihn als wirklich leise zu bezeichnen? zumal ja der subjektive Höreindruck auch eine nicht geringe Rolle spielt und jeder Lüfter eine eigene Geräuschcharakteristik besitzt...

• Grundsätzlich sollte man sich nicht auf vollmundige Produktbeschreibungen der Hersteller verlassen, denn im Prospekt ist jeder Lüfter leise und eine Messung im schalltoten oder schallarmen Raum hat mit der Realität in einem Rechner wenig bis nichts zu tun. Außerdem trägt ein Lüfter durch sein Rotor- und Motorgeräusch selbst nicht wenig zu der Geräuschcharakteristik eines Rechners bei, das sollte man dabei berücksichtigen. Ein Rechner mit einem oder zwei Gehäuse-Lüftern klingt ganz anders anders, als ein Lüfter mit 5 oder 7 Lüftern, wobei man dann natürlich auch noch die Lautheit als solche dazuaddieren darf.

• Die Lagerungstechnik der Axiallüfter spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle, denn es ist hörbar, ob ein Lüfter Kugel-oder gleitgelagert ist. Die bei Gehäuselüftern gerne eingesetzten Sintec Gleitlager (Papst) oder Bronze Gleitlager (z.B. Yate Loon) weisen einige sigifikante Unterschiede zu ihren Kugellagerpendents auf:

Sintec Gleitlager werden aus Metallpulver gefertigt, das unter Druck in die gewünschte Form gepresst und bei hohen Temperaturen gesintert wird (daher der Name). Gegenüber massiven Gleitlagern bietet dieser Werkstoff einen Vorteil: Er ist porös. Das Porensystem nimmt etwa 15 bis 30 % des Lagerkörpers ein, wird mit Schmierstoff gefüllt und verbessert als zusätzliches Ölreservoir die Lagereigenschaften. Ein weiteres Argument für Gleitllager ist der Preis, denn die Fertigung dieser Lager kostet nur etwa die Hälfte der Kugellagerfertigung. Kugellager haben den Vorteil der längeren Lebensdauer bei nicht sofortigem verschleißbedingten Ausfall, denn ein Gleitlager stellt seinen Betrieb bei finalem Verschleiß einfach ad hoc ein, ein Kugellager läuft weiter, wenn auch mit lauten Klappergeräuschen begleitet.
Grundsätzlich laufen Kugellager etwas lauter als Gleitllager, man hört immer ein leichtes Lagerschleifen. Wenn man also 2 Lüftermodelle eines Herstellers vergleicht, wobei der eine gleit-und der andere kugelgelagert ist, wird der Gleitgelagerte in der Regel leiser sein. Selbstverständlich gibt es auch laute Gleitlagerlüfter, das hängt wie immer von der Fertigungsgüte ab und die ist bei Billigprodukten naturgemäß nicht allzu hoch.

• Es hat diesbezüglich in den letzten 2 Jahren eine Reihe von Verbesserungen gegeben, über welche die Gleitlagertechnik zum Teil deutlich optimiert werden konnte. So existieren seit geraumer Zeit die von Sony patentierte Fluid Dynamic Bearing und die NB Nano-SLI Gleitlager von Noiseblocker. Beide Techniken bilden aktuell die Speerspitze in punkto Innovation und Laufruhe.

Bleibt die Frage, warum setzen dann nicht alle Hersteller auf die Gleitlagerschiene? Diese Frage stellten sich scheinbar auch die Hersteller und so verwundert es wenig, das immer mehr Hersteller auf diese Lagertechnik umschwenken, eine kluge Wahl...

• Die Anordnung der Rotoren hat auch Relevanz, denn die Strömungsgeschwindigkeiten und demzufolge Strömungsgeräusche werden auch durch die Form und Stellung der Rotorblätter beinflußt. Diesbezüglich spielen auch die Lüftergitter in den PC-Gehäusen eine nicht unwesentliche Rolle, denn es macht naturgemäß einen Unterschied, ob ein Lüfter sich frei entfalten kann, oder ob er durch winzige Perforationen im Gehäuse atmen muß.

• Die Drehzahlen sind ebenfalls ein wichtiges Kriterium, zumal man mit dem Absenken der Lüfter-Drehzahlen automatisch auch das Grundgeräusch eines Lüfters absenken kann, sofern die Skalierbarkeit des Lüfters dies zuläßt.

• Die Ansteuerung der Lüfter sollte frei einstellbar sein, d.h. der Lüfter sollte nicht nur mit 12 Volt sondern auch mit 5 Volt störungs-und klapperfrei laufen, zumal wir erst dann durch die Absenkung der Drehzahl wirklich einen geräuscharmen Modus erreichen. Viele Lüfter "glänzen" bei 5 oder 7 Volt leider durch deutliche Motorengeräusche, oder laufen überhaupt nicht mehr an. Zu diesem Thema sind ein paar Umstände zu berücksichtigen, die in der Praxis oft falsch verstanden werden:
es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft !
Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen, weil viele Lüfter eben nicht anlaufen...

• Interessant ist auch der Durchmesser der Lüfternaben, da sie Rückschlüsse auf die zu erwartende Luftfördermenge zulassen. Der Grund dafür sollte einleuchten, je kleiner die Nabe, desto größer ist die Strömungsfläche. Rückschlüsse auf die Qualität oder Laufruhe der Lager lassen die Nabendurchmesser allerdings keine zu. Es existieren große Naben mit laufruhigen Lagern ebenso, wie kleine Naben mit klappernden oder schleifenden Lagern.




Pflegetipps:

Auch ein Kühler/Lüfter braucht mal Pflege und das nicht nur 1x im Jahr, sondern regelmäßig.
Gehäuse-und CPU-Lüfter sind potentielle Druckluftspray-Kunden. Seit aber bitte vorsichtig und bringt den Lüfter mit dem Spray nicht auf abnormale Drehzahlen, euer Lüfterlager wird es euch danken. Als grobe Vorarbeit solltet ihr einen weichen und nicht haarenden Pinsel einsetzen, vorzugsweise einen mit hochwertigen Chinaborsten.
Sollten eure Gehäuselüfter bereits rauh laufen, empfiehlt sich der Ausbau und die Kontrolle der Lager. Dazu müßt ihr den Aufkleber auf der Lagerseite vorsichtig entfernen und den Lagerbereich mit Druckluftspray reinigen. Danach kommt ein Tropfen des sehr gut bewährten WD-40 zum Einsatz, den wir vorsichtig auf die Lagerachse geben. Dreht dann den Rotor ein paarmal durch, damit sich das Schmiermittel gut verteilt. Wenn diese Prozedur erfolglos bleibt, weil die Lagerung doch zu sehr verschlissen ist, bleibt nur noch der Austausch. Die Kühllamellen des Scythe Zipang 2 Kühlers kann man natürlich ebenso problemlos mit Druckluftspray und Pinseln reinigen.




Fazit:

"The King is back in Town" könnte das Fazit lauten und das wäre nicht einmal übertrieben. Die Kühlleistung liegt nahezu auf dem Niveau des Towerkühler Mittelfeldes und die direkten Top-Flow Konkurrenten werden in Schach gehalten, was ebenso für die Kühler aus eigenem Hause gilt. Verarbeitungstechnisch sind wir abermals sehr zufrieden, der 140mm Lüfter paßt gut ins Gesamtkonzept und der Preis ist mehr als vertretbar. Keine Kritik? doch, warum setzt Scythe wie schon beim Kabuto auf Pushpin Befestigungen? die Erfahrungen aus der Vergangenheit sollten sie eigentlich eines Besseren belehrt haben.
Zur besseren Übersicht noch einmal die Fakten unseres Tests in der Übersicht:

Plus:
• sehr wertige Haptik
• sehr gute Verarbeitung
• recht stabile verlötete Lamellen (0,30mm)
• perfekte polierte ebene Bodenplatte
• sehr gute Kühlleistungen bei volumenstarken Lüftern
• sehr hohe Leistungsreserven
• akzeptables Gewicht
• gute Lüfter-Flexibilität (nur mit separaten Scythe Klemmen)
• sehr ausgewogener 140mm Lüfter
• kaum zu erwartende Kompatibilitätsprobleme
• gutes Ausstattungspaket
• gutes Preis-Leistungs Verhältnis (ca. 44,90)

Minus:
• Pushpins sind nicht mehr zeitgemäß



Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der Scythe Zipang 2 CPU-Kühler erhält den PC-Experience-Award in Gold !






Weiterführende Links:

Scythe


Scythe bei Caseking

wir bedanken uns bei Scythe Deutschland sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support





euer PC-Experience.de Team



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