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Go to the bottom of this page 140mm Lüfter Roundup 2009
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Achtung 140mm Lüfter Roundup 2009 Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

140mm Lüfter Roundup 2009







Einleitung:

Wenn man sich die Entwicklung der aktuellen Luftkühler, PC-Gehäuse, Netzteile, Radiatoren für Wasserkühlungen usw. anschaut, ist eine leichte bis mittlere Trendwende kaum zu übersehen. Die lange dominierenden 120mm Lüfter werden schlucksessive durch 140mm Pendents ersetzt, von denen mittlerweile sogar eine gewisse Auswahl in den Katalogen existiert.
Wer sich verwundert die Augen reibt, sollte sich bewußt werden, das die Vergrößerung der Lüfterdurchmesser in der Regel auch mehr Volumenstrom ermöglicht. Kombiniert man dies mit einer Drehzahl Minimierung, erhalten wir das, was alle wollen: einen Lüfter der langsam und leise seine Runden dreht und trotzdem genug Luftvolumen transportiert, soweit zumindest die Theorie...
Unsere Testverfahren haben wir analog zu den 120mm Tests beibehalten, wobei wir auf unbrauchbare Testabläufe verzichteten und dafür aussagekräftigere Faktoren hinzuaddierten, wie ihr bitte im nächsten Kapitel nachlesen könnt.
Für Spannung ist also gesorgt, viel Spaß bei unserem ersten Einstieg in das 140mm Lüftersegment, bei dem zehn 140mm Lüfter ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen mußten...




Das Testprozedere:

Für das 140mm Lüfter Roundup haben wir uns an den bisherigen 120mm Lüfter Roundups orientiert, unser Roundup wird also auch hier wieder 7 Grundsäulen beinhalten:

Die technischen Daten aus der Sicht der Hersteller, mit entsprechenden Bildern

Testergebnisse-Lautstärke in dBA über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Geräuschcharakteristik über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Testergebnisse-Fördervolumen in CFM bzw. m³ über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Testergebnisse-Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen)

Testergebnisse-Reale Drehzahlen in U/min. über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Einzelbewertungen und Fazit



Temperaturmessung haben wir ganz bewußt weggelassen, weil sich anhand der jeweiligen Förder-Volumina in Abhängigkeit der Ansteuerung sehr schnell herauskristallisiert, welche Lüfter wofür am besten geeignet ist, da sind Temperaturangaben doch zu sehr kühlerspezifisch. Im Übrigen unterscheiden sich Lüfter bei identischen Fördervolumina (über alle Ansteuerungen) doch eher rudimentär bis gar nicht.

Auf eine PWM Ansteuerung haben wir ebenfalls verzichtet, da die Hersteller sich einerseits über dessen Integrations-Details doch weitestgehend ausschweigen und weil die PWM Qualität sehr schwankt, um es mal vorsichtig zu formulieren. Darüber hinaus existieren aktuell auch keine erwähnenswerten 140mm PWM Lüfter.

Unser Fazit bildeten wir für jeden Lüfter einzeln, in dem wir auch eine deutliche Empfehlung für seinen jeweiligen Einsatzzweck skizzieren.




Zur grundsätzlichen Lüftertechnik:

Was prädestiniert einen Lüfter, um ihn als wirklich leise zu bezeichnen? zumal ja der subjektive Höreindruck auch eine nicht geringe Rolle spielt und jeder Lüfter eine eigene Geräuschcharakteristik besitzt...

• Grundsätzlich sollte man sich nicht auf vollmundige Produktbeschreibungen der Hersteller verlassen, denn im Prospekt ist jeder Lüfter leise und eine Messung im schalltoten oder schallarmen Raum hat mit der Realität in einem Rechner wenig bis nichts zu tun. Außerdem trägt ein Lüfter durch sein Rotor- und Motorgeräusch selbst nicht wenig zu der Geräuschcharakteristik eines Rechners bei, das sollte man dabei berücksichtigen. Ein Rechner mit einem oder zwei Gehäuse-Lüftern klingt ganz anders anders, als ein Lüfter mit 5 oder 7 Lüftern, wobei man dann natürlich auch noch die Lautheit als solche dazuaddieren darf.

• Die Lagerungstechnik der Axiallüfter spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle, denn es ist hörbar, ob ein Lüfter Kugel-oder gleitgelagert ist. Die bei Gehäuselüftern gerne eingesetzten Sintec Gleitlager (Papst) oder Bronze Gleitlager (z.B. Yate Loon) weisen einige sigifikante Unterschiede zu ihren Kugellagerpendents auf:

Sintec Gleitlager werden aus Metallpulver gefertigt, das unter Druck in die gewünschte Form gepresst und bei hohen Temperaturen gesintert wird (daher der Name). Gegenüber massiven Gleitlagern bietet dieser Werkstoff einen Vorteil: Er ist porös. Das Porensystem nimmt etwa 15 bis 30 % des Lagerkörpers ein, wird mit Schmierstoff gefüllt und verbessert als zusätzliches Ölreservoir die Lagereigenschaften. Ein weiteres Argument für Gleitllager ist der Preis, denn die Fertigung dieser Lager kostet nur etwa die Hälfte der Kugellagerfertigung. Kugellager haben den Vorteil der längeren Lebensdauer bei nicht sofortigem verschleißbedingten Ausfall, denn ein Gleitlager stellt seinen Betrieb bei finalem Verschleiß einfach ad hoc ein, ein Kugellager läuft weiter, wenn auch mit lauten Klappergeräuschen begleitet.
Grundsätzlich laufen Kugellager etwas lauter als Gleitllager, man hört immer ein leichtes Lagerschleifen. Wenn man also 2 Lüftermodelle eines Herstellers vergleicht, wobei der eine gleit-und der andere kugelgelagert ist, wird der Gleitgelagerte in der Regel leiser sein. Selbstverständlich gibt es auch laute Gleitlagerlüfter, das hängt wie immer von der Fertigungsgüte ab und die ist bei Billigprodukten naturgemäß nicht allzu hoch.

• Es hat diesbezüglich in den letzten 2 Jahren eine Reihe von Verbesserungen gegeben, über welche die Gleitlagertechnik zum Teil deutlich optimiert werden konnte. So existieren seit geraumer Zeit die von Sony patentierte Fluid Dynamic Bearing und die NB Nano-SLI Gleitlager von Noiseblocker. Beide Techniken bilden aktuell die Speerspitze in punkto Innovation und Laufruhe.

Bleibt die Frage, warum setzen dann nicht alle Hersteller auf die Gleitlagerschiene? Diese Frage stellten sich scheinbar auch die Hersteller und so verwundert es wenig, das immer mehr Hersteller auf diese Lagertechnik umschwenken, eine kluge Wahl...

• Die Anordnung der Rotoren hat auch ihre Relevanz, denn die Strömungsgeschwindigkeiten und demzufolge Strömungsgeräusche werden auch durch die Form und Stellung der Rotorblätter beinflußt. Diesbezüglich spielen auch die Lüftergitter in den PC-Gehäusen eine nicht unwesentliche Rolle, denn es macht naturgemäß einen Unterschied, ob ein Lüfter sich frei entfalten kann, oder ob er durch winzige Perforationen im Gehäuse atmen muß.

• Die Drehzahlen sind ebenfalls ein wichtiges Kriterium, zumal man mit dem Absenken der Lüfter-Drehzahlen automatisch auch das Grundgeräusch eines Lüfters absenken kann, sofern die Skalierbarkeit des Lüfters dies zuläßt.

• Die Ansteuerung der Lüfter sollte frei einstellbar sein, d.h. der Lüfter sollte nicht nur mit 12 Volt sondern auch mit 5 Volt störungs-und klapperfrei laufen, zumal wir erst dann durch die Absenkung der Drehzahl wirklich einen geräuscharmen Modus erreichen. Viele Lüfter "glänzen" bei 5 oder 7 Volt leider durch deutliche Motorengeräusche, oder laufen überhaupt nicht mehr an. Zu diesem Thema sind ein paar Umstände zu berücksichtigen, die in der Praxis oft falsch verstanden werden:
es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft !
Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen, weil viele Lüfter eben nicht anlaufen...

• Interessant ist auch der Durchmesser der Lüfternaben, da sie Rückschlüsse auf die zu erwartende Luftfördermenge zulassen. Der Grund dafür sollte einleuchten, je kleiner die Nabe, desto größer ist die Strömungsfläche. Rückschlüsse auf die Qualität oder Laufruhe der Lager lassen die Nabendurchmesser allerdings keine zu. Es existieren große Naben mit laufruhigen Lagern ebenso, wie kleine Naben mit klappernden oder schleifenden Lagern.




Das Testsystem:





Die Herstellerdaten der Lüfter:

bitte klicken bitte klicken
Aerocool
Lightwave V14
Leistungsaufnahme
3,6 Watt
Betriebsspannung
6 bis 13,8 Volt
Lüfterblätter
9
Lüftergehäuse
Kunststoff
Gewicht
145g
Abmessungen
140 x 140 x 25mm
Nenndrehzahl
1300 U/min (+/- 300 U/min)
max. Volumenstrom
110,5 m³/Std (65 CFM)
Lautstärke
ca. 20 dBA
Lagerung
Gleitlager
beleuchtet
ja (blau)
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
ca. 40 cm sleeved
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 50.000 Stunden
Garantie
2 Jahre
Extras
u.a. Entkoppelungsstifte
Preis
14,90 €
Bezugsquelle
Caseking
bitte klicken bitte klicken
Aerocool
Streamliner silver
Leistungsaufnahme
2,76 Watt
Betriebsspannung
10,2 bis 13,8 Volt
Lüfterblätter
11
Lüftergehäuse
Kunststoff
Gewicht
130g
Abmessungen
140x140x33mm (incl. Adapter)
Nenndrehzahl
1000 U/min
max. Volumenstrom
92,99 m³/Std (54,7 CFM)
Lautstärke
ca. 20 dBA
Lagerung
Gleitlager
beleuchtet
ja (blau)
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
40 cm sleeved
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 50.000 Stunden
Garantie
2 Jahre
Extras
Schrauben, 120mm Adapter
Preis
10,90 €
Bezugsquelle
Caseking




bitte klicken bitte klicken
Aerocool
V14 Blueline Edition
Leistungsaufnahme
3,6 Watt
Betriebsspannung
6 bis 13,8 Volt
Lüfterblätter
9
Lüftergehäuse
Kunststoff
Gewicht
117g
Abmessungen
140 x 140 x 25mm
Nenndrehzahl
1.000 U/min ± 10%
max. Volumenstrom
85 m³/Std (50 CFM)
Lautstärke
ca. 20 dBA
Lagerung
Gleitlager
beleuchtet
ja (blau)
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
ca. 40 cm sleeved
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 50.000 Stunden
Garantie
2 Jahre
Extras
u.a. Entkoppelungsstifte
Preis
14,90 €
Bezugsquelle
Caseking
bitte klicken bitte klicken
Alpenföhn
Föhn 140
Leistungsaufnahme
2,4 Watt
Betriebsspannung
12 Volt
Lüfterblätter
7
Lüftergehäuse
Kunststoff
Gewicht
120g
Abmessungen
140 x 140 x 25mm
Nenndrehzahl
800 U/min
max. Volumenstrom
76 m³/Std (44,7 CFM)
Lautstärke
ca. 17 dBA
Lagerung
Gleitlager
beleuchtet
ja (blau)
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
30 cm sleeved
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
k.A.
Garantie
2 Jahre
Extras
Entkoppelungsstifte
Preis
10,90 €
Bezugsquelle
Caseking




bitte klicken bitte klicken
Cooler Master
R4
Leistungsaufnahme
1,68 Watt
Betriebsspannung
12 Volt
Lüfterblätter
7
Lüftergehäuse
Kunststoff
Gewicht
170g
Abmessungen
140 x 140 x 25mm
Nenndrehzahl
1000 U/min
max. Volumenstrom
max 103,5 m³/Std (60,9 CFM)
Lautstärke
ca. 16 dBA
Lagerung
Gleitlager
beleuchtet
ja (blau)
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
ca. 30 cm sleeved
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 35.000 Stunden
Garantie
2 Jahre
Extras
Adapter, Schrauben
Preis
7,90 €
Bezugsquelle
Caseking
bitte klicken bitte klicken
Lian Li
BS-05A
Leistungsaufnahme
1,68 Watt
Betriebsspannung
7 bis 12 Volt
Lüfterblätter
11
Lüftergehäuse
Kunststoff
Gewicht
155g
Abmessungen
140 x 140 x 25mm
Nenndrehzahl
900 U/min (+ /- 10%)
max. Volumenstrom
102,71 m³/Std (60,42 CFM)
Lautstärke
ca. 21 dBA
Lagerung
Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
40 cm sleeved
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 50.000 Stunden
Garantie
2 Jahre
Extras
Meshgitter, Schrauben
Preis
14,90 €
Bezugsquelle
Caseking




bitte klicken bitte klicken
Scythe
Kaze Maru 1200
Leistungsaufnahme
2,28 Watt
Betriebsspannung
12 Volt
Lüfterblätter
11
Lüftergehäuse
Kunststoff
Gewicht
137g
Abmessungen
140 x 140 x 25mm
Nenndrehzahl
1200 U/min ( + /- 10% )
max. Volumenstrom
104,21 m³/Std (61,3 CFM)
Lautstärke
ca. 26 dBA
Lagerung
Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
ca. 30 cm
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 30.000 Stunden
Garantie
2 Jahre
Extras
Adapter, Schrauben
Preis
9,90 €
Bezugsquelle
Caseking
bitte klicken bitte klicken
Sharkoon
Systemfan Silent
Leistungsaufnahme
0,84 Watt
Betriebsspannung
12 Volt
Lüfterblätter
11
Lüftergehäuse
Kunststoff
Gewicht
158g
Abmessungen
140 x 140 x 25mm
Nenndrehzahl
900 U/min ( + /- 10% )
max. Volumenstrom
82,81 m³/Std (48,71 CFM)
Lautstärke
ca. 22 dBA
Lagerung
Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
30 cm
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
k.A.
Garantie
2 Jahre
Extras
Schrauben
Preis
8,90 €
Bezugsquelle
Caseking




bitte klicken bitte klicken
Sharkoon
Systemfan Midrange
Leistungsaufnahme
1,44 Watt
Betriebsspannung
12 Volt
Lüfterblätter
11
Lüftergehäuse
Kunststoff
Gewicht
160g
Abmessungen
140 x 140 x 25mm
Nenndrehzahl
1200 U/min
max. Volumenstrom
109,65 m³/Std (64,5 CFM)
Lautstärke
ca. 27 dBA
Lagerung
Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
ca. 30 cm
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
k.A.
Garantie
2 Jahre
Extras
Schrauben
Preis
8,90 €
Bezugsquelle
Caseking
bitte klicken bitte klicken
Yate Loon
D14SL-12
Leistungsaufnahme
6 Watt
Betriebsspannung
12 Volt
Lüfterblätter
11
Lüftergehäuse
Kunststoff
Gewicht
148g
Abmessungen
140 x 140 x 25mm
Nenndrehzahl
1000 U/min
max. Volumenstrom
79,73 m³/Std (46,9 CFM)
Lautstärke
ca. 25 dBA
Lagerung
Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
60 cm
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
k.A. Stunden
Garantie
2 Jahre
Extras
---
Preis
7,90 €
Bezugsquelle
Caseking





Lautstärke über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung:

Da ein 140mm Lüfter einiges mehr an Masse zu bewegen hat, als ein 80mm oder 92mm Lüfter, gehört sehr viel Feingefühl beim Auswuchten dazu, so einen Lüfter wirklich ausgewogen zu fertigen. Das bedeutet, das sich erst im eingebauten Zustand wirklich zeigt, ob er bedingt durch eine eventuell minderwertige Fertigung Vibrationen ans Gehäuse oder den Kühler überträgt. Wenn wir ihn ausgebaut begutachten würden, kämen diese Faktoren kaum zum Tragen, Vibrationen werden so unnötigerweise kaschiert und das kann nicht die Intention unseres Artikels sein.
Die Lautheit der Lüfter haben wir ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem aktuell kalibrierten ACR-264-plus Messgerät verifiziert, das normalerweise einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt. Der Hersteller hat auf unseren Wunsch hin den Messbereich aber auf 5 bis 75 dBA reduziert, so daß wir auch geringere Bereiche berücksichtigen können. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für diesen tollen Service.
Durch die Entkoppelung der Lüfter vom Gehäuse haben wir die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis z.B. durch Gehäusebrummen nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, sondern in einem aktiven Rechner testen, waren Kompromisse unumgänglich. Derjenige, der seinen Lüfter daheim einbaut, steht ja vor dem selben Problem, da haben Messwerte aus dem Labor wenig Praxiswert.
Das n/a in unseren Tabellen bedeutet, das dieser Modus nicht anwendbar ist. Wenn also z.B. beim 5 Volt Modus ein n/a auftaucht, dann läuft der jeweilige Lüfter nicht bei 5 Volt Ansteuerung an.


Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.
Es zeigt sich wieder einmal, das die Herstellerangaben nicht allzu ernst genommen werden dürfen, denn bis auf ganz wenige Ausnahmen, differieren unsere Ergebnisse nicht unerheblich.
Als Ergänzung dazu schaut euch bitte auch unsere nächste Kategorie an, in der wir unsere subjektiven Hörerlebnisse schildern...




Geräuschcharakteristik über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung:


Die Geräusch Chrarakteristika machen eines ganz deutlich, was aber sicherlich auch jeder erwartet hatte. Ein 140mm Lüfter, der deutlich über 1000 U/min dreht, kann lautstärketechnisch nicht mit einem vergleichbaren 120mm konkurrieren. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, die größeren Rotorflächen bewirken naturgemäß mehr Luftverwirbelungen, Vibrationen und dementsprechend mehr Geräuschentwicklung. Um das zu minimieren, ist sehr viel Aufwand nötig, den einfach nicht jeder Hersteller leisten will oder kann, was angesichts der Preise auch nicht weiter verwundert. Das aber teurer wiederum nicht in jedem Fall gleichzusetzen ist mit besser, zeigt sich hier auch wieder überdeutlich.




Fördervolumen in m³ pro Stunde über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Um das reale Fördervolumen unserer Lüfter über alle Ansteuerungen zu verifizieren, verwendeten wir keinen dafür präparierten Raum oder Teststand, sondern verbauten wir die Lüfter wechselweise in unserem Lian Li Gehäuse und an unserem Thermalright True Copper Kühler. Die Begründung dafür ist realtiv einfach, weil sich das Volumen verändert, je mehr Widerstände im Rechner zu überwinden sind, hat ein offener Lüfteraufbau auf einem Schreibtisch keinerlei Aussagekraft. Ein Lüfter, der auf dem Tisch steht, kann sein Volumen ungehindert entfalten, ein Lüfter der im System als Gehäuselüfter fungiert eben nicht, denn dort befinden sich Kabel und Komponenten und die machen sich nach dem Einbau eines Lüfters nicht automatisch unsichtbar, sondern beeinflussen erfolgreich den Luftstrom. Als Messgerät für die jeweiligen Luftvolumina unserer Testlüfter kam ein Extech AN-200 Messgerät zum Einsatz. Das Gerät wurde mittig im Gehäuse befestigt, wobei die Lüfter als einblasender Gehäuselüfter eingesetzt wurden. Schlußendlich haben wir dann die Werte nach 5 Versuchen gemittelt.


Auch hier zeigen sich deutliche Abweichungen zu den Herstellerangaben, aber das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn deren Werte werden nicht aus einem komplettierten System heraus gemessen, was wir ja bereits eingangs erwähnt hatten.
Lüfter, die unter 5 Volt weniger als 25 m³/h Luft transportieren, eignen sich in dieser Ansteuerung kaum noch für den Einsatz auf einem CPU-Kühler, insbesondere dann nicht, wenn die Lamellen des Kühlers eng zusammenstehen, der notwendige Druck zum Abtransport der Abwärme ist einfach zu gering. Als Gehäuselüfter sind sie schon noch zu gebrauchen, allerdings sollten dann die Kabel im Gehäuse auch gut verlegt sein, damit die Luft-Widerstände klein gehalten werden.




Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen)

Die Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) der Lüfter wird in diesem Test-Kapitel dokumentiert. Eines sei aber deutlich vermerkt, es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft !
Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Gemessen haben wir die jeweiligen Anlaufspannungen der Lüfter über eine extra dafür justierte Zalman ZM-MFC1+ Lüftersteuerung in Verbindung mit einem Fluke 179 Multimeter.


Die Lüfter, die ziemlich exakt mit 5 Volt oder knapp darüber anlaufen, sind weitere Wackelkandidaten aus diesem Test-Kapitel, denn die Serienstreuung bestimmt, ob sie denn wirklich anlaufen oder nicht, das muß man einfach so realistisch sehen.
Auf der anderen Seite fördern die Lüfter, die unter 5 Volt gar nicht oder gerade eben anlaufen, so wenig Luft, das sie ohnehin bestenfalls als Gehäuselüfter eine Daseinsberechtigung vorweisen können. Darüber hinaus sind diese Lüfter aber unter 7 Volt auch schon relativ leise, so daß sich dieses Manko oftmals wieder etwas relativiert.




Die realen Drehzahlen über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Als Abschluß unserer Testserien konnten wir mit einem aktuell kalibrierten RPM Check Rc200 Meßgerät die realen Drehzahlen der Lüfter in den Bereichen 12V, 7V und 5V ermitteln


Die Diskrepanzen zu den Herstellerangaben halten sich weitestgehend in Grenzen und sind tolerabel. Richtige Ausreisser konnten wir anhand der gelieferten Lüfter nicht attestieren, wobei man diesbezüglich natürlich die Toleranzen in den jeweiligen Lieferchargen und die Serienstreuung berücksichtigen sollte.
Viele werden sich natürlich dafür interessieren, wie sich die Lüfter bei der Absenkung der Nenndrehzahlen über die Volt-Ansteuerung luftfördertechnisch verhalten. Dazu sollte man wissen, was diese Reduzierung tatsächlich bewirkt:
bei 7 Volt dreht ein Lüfter nur noch mit 58% seiner Nenn-Drehzahl und bei 5 Volt nur noch mit 42%. Das macht deutlich, warum ein Lüfter, der nominell bei 12Volt Ansteuerung 1000 U/min dreht, unter 5Volt Ansteuerung und somit nur noch 420 U/min zwangsläufig deutlich weniger Luft transportieren muß. Dabei spielt es auch keine Rolle, was für Tricks aus dem Hut gezaubert wurden, um das Volumen von Haus aus schon zu erhöhen, eine klare Reduzierung findet immer statt. Insofern ist es sehr interessant, was vom Luftvolumen eines Lüfters nach der Reduzierung auf 5Volt überhaupt noch übrig bleibt und dann wird auch klar, wofür sich der entsprechende Lüfter eignet. Ein Lüfter, der unter 5Volt nur noch mit 300 U/min rotiert, ist selbstverständlich nahezu unhörbar, wird sich produktiv betrachtet aber für nahezu überhaupt nichts in unserem Rechner eignen, da er de Facto kaum noch Luft transportiert...




Entkoppelung, wichtige Hinweise und Pflegetipps:

Eine sehr beliebte und in der Praxis auch sehr taugliche Maßnahme, um Lüfter wirksam zu entkoppeln, sind entsprechende Schwingungsdämpfer oder auch Entkoppelungsstifte:

Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken !
bitte klicken

Die Funktionsweise gestaltet sich gleichermaßen simpel wie wirkungsvoll, denn so werden die Schwingungen, die jeder Lüfter mehr oder weniger an unser PC-Gehäuse oder Kühler weiterleitet, entsprechend unterbunden. Besonders geeignet sind diesbezüglich sehr weiche Gummies, insofern konnten uns die Stifte von Noiseblocker (blau) und Noctua (braun) uneingeschränkt überzeugen.
Oft angepriesene Entkoppelungsrahmen und auch Unterlegscheiben aus Gummi, wie sie gerne in Netzteilen verwendet werden, haben bei weitem nicht den selben Entkoppelungseffekt und sind darum eher nicht zu empfehlen. Die Entkoppelungsrahmen bewirken so gut wie nichts, da über die Schrauben die Vibrationen der Lüfter trotzdem ans Gehäuse übertragen werden. Größter Nachteil der Stifte ist die meistens friggelige Integration in die Lüfterbohrungen, aber mit einem Tropfen Oel kann man das Ganze etwas geschmeidiger und sicherer abwickeln. Denn allzu große Motorik halten die fragilen Silicon-Stifte nicht aus und reißen spontan und ohne Vorankündigung.
Angesicht der Tatsache, das diese Gummiestifte nur wenige Cent kosten und leicht zu verbauen sind, kann man für wenig Geld kaum mehr für seinen angestrebt leisen Rechner tun.

Für den einen oder anderen ist das Thema eventuell zu profan, aber wir erwähnen es trotzdem: beachtet bitte die Richtungspfeile auf den Lüftern. Sie bestimmen nämlich die Richtung des erzeugten Luftstroms und der soll ja schließlich dorthin blasen, wo er benötigt wird. Da diese Pfeile sehr klein sind, werden sie gerne übersehen:

Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken !
bitte klicken

Ein weiteres Thema sind die oft vorhandenen Stege der Lüfter an den Befestigungslöcher. Diese Stege dienen zur Versteifung des Kunststoffrahmens und sind leider auch oft im Weg, wenn es darum geht, den Lüfter per Haken auf einem CP-Kühler zu befestigen:

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken bitte klicken

Wer also gerne beispielsweise die beliebten Thermalright oder Scythe Kühler mit einem Lüfter seiner Wahl ausstatten möchte, der sollte berücksichtigen, das auf Grund dieser Stege sein Vorhaben eventuell nicht zu realisieren ist !

Auch ein Lüfter braucht mal Pflege und das nicht nur 1x im Jahr, sondern regelmäßig.
Gehäuse-und CPU-Lüfter sind potentielle Druckluftspray-Kunden. Seit aber bitte vorsichtig und bringt den Lüfter mit dem Spray nicht auf abnormale Drehzahlen, euer Lüfterlager wird es euch danken. Als grobe Vorarbeit solltet ihr einen weichen und nicht haarenden Pinsel einsetzen, vorzugsweise einen mit hochwertigen Chinaborsten.
Sollten eure Gehäuselüfter bereits rauh laufen, empfiehlt sich der Ausbau und die Kontrolle der Lager.
Dazu müßt ihr den Aufkleber auf der Lagerseite entfernen und den Lagerbereich mit Druckluftspray reinigen.
Wenn diese Prozedur erfolglos bleibt, weil die Lagerung doch zu sehr verschlissen ist, bleibt nur noch der Austausch.
Die Kühllammelen der Kühler kann man natürlich auch problemlos mit Druckluftspray und Pinsel reinigen.




Die Einzelbewertung:


Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken !
bitte klicken

In unserer Einzelbewertung heben noch einmal die Vorzüge respektive Nachteile der jeweiligen Lüfter hervor und sprechen deutliche Empfehlungen aus, denn nicht jeder Lüfter kann auf Grund seines Fördervolumens universell eingesetzt werden. Lüfter mit geringem Fördervolumen eignen sich nicht zwangsläufig für CPU-Kühler, wären aber als Gehäuse-oder Netzteillüfter durchaus eine Empfehlung.
Dazu wäre noch anzumerken, das auch die Einbaulage eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt, da manche Lüfter einen vertikalen Einbau präferieren. Ideal wäre natürlich, wenn der Lüfter sowohl vertikal als auch horizontal verbaubar wäre, das ist leider nicht immer der Fall und äußert sich gelegentlich in auffallenden Lagergeräuschen oder sogar Ausfällen.

Aerocool Lightwave V14:
dieser Lüfter gibt Grund zur Hoffnung und sollte das stellenweise angeschlagene Lüfterimage von Aerocool wieder etwas aufpolieren. Die Scalierung ist sehr gut, das Laufverhalten mehr als zufriedenstellend und die Beleuchtung kann durchaus punkten. Die Ausstattung stimmt ebenfalls, sogar Entkoppelungs Gummies und eine Beleuchtungsumschaltung fehlen nicht. Einzig das leichte Brummen bei 7 Volt hat uns etwas irritiert...
Empfehlung: CPU- und/oder Gehäuselüfter
Einbaulage: vertikal und horizontal

Aerocool Streamliner silver:
der Aerocool Streamliner Silver ist schon etwas länger im Einsatz und war 2006 einer der ersten erwähnenswerten 140mm Lüfter. Der 140mm Lüfter Bolide kann mit einem entsprechenden Adapter an einer 120mm Befestigung montiert werden, insofern existieren kaum Kompatiblitätsprobleme. Wem der Lüfter bekannt vorkommen sollte, liegt richtig, denn der Lüfter ist absolut identisch mit dem 140mm Aerocool Silver Lightning Lüfter, lediglich die Beleuchtung variiert. Die Verarbeitung stimmt, allerdings wurden die Lager samt Steuerung nicht wirklich weiterentwickelt, auch dieses Muster läuft nicht unter 5 Volt an und bringt das typische Lagerschleifen dieser Modelle mit.
Empfehlung: Gehäuselüfter
Einbaulage: vertikal

Aerocool V14 Blueline Edition :
Aerocool V14 Blueline Edition und Aerocool Lightwave V14 sind fast baugleich, insofern triffen die schon erwähnten Attribute auch auf diesen Lüfter zu. Mit einer Ausnahme, der V14 Blueline Edition brummt nicht, dafür schleift er unter 5 Volt minimal.
Empfehlung: CPU-und/oder Gehäuselüfter
Einbaulage: vertikal und horizontal

Alpenföhn Föhn 140:
dieser umgelabelte Everflow Lüfter läuft weder unter 5 Volt an, noch kann er sich durch besonders leisen oder störgeräuschfreien Lauf in Szene setzen. Daran ändern auch die Käsespätzle Entkoppler nichts, die auch zwingend eingesetzt werden sollten.
Empfehlungen: Gehäuselüfter (bei 7 Volt)
Einbaulage: vertikal (entkoppelt)

Cooler Master R4: eine der Enttäuschungen im Testfeld, der Lüfter neigt zu Vibrationen, läuft nicht unter 5 Volt an und das Lager schleift in nahezu allen Voltansteuerungen, da hat Cooler Master noch einiges zu tun...
Empfehlung: Gehäuselüfter
Einbaulage: vertikal (unbedingt entkoppelt)

Lian Li BS-05A: der Lian Li BS-05A kommt gleich mit einem Gehäusepaket daher, denn die Verpackung enthält nicht nur den Lüfter, sondern auch ein Mesh-Gitter sowie ein Schutzgitter für das Gehäuse-Innere. Ansonsten herrscht im Paket gähnende Leere, keine Entkoppelungsstifte und auch sonst keinerlei Zubehör, das ist für den Preis zu wenig. Insbesondere auch darum, weil der Lüfter sich nicht unbedingt durch besondere Laufruhe oder Scalierbarkeit empfiehlt.
Empfehlung: Gehäuselüfter
Einbaulage: vertikal und horizontal

Scythe Kaze Maru 1200 : ein weiterer Lichtblick im Testfeld, der Lüfter scaliert ausgezeichnet, besitzt ein sehr gut austariertes Lager und ist geradezu prädestiniert, als Gehäuselüfter eingesetzt zu werden. Zum CPU-Lüfter fehlt ihm leider das passende Gestell und somit die Kompatibilität.
Empfehlung: Gehäuselüfter
Einbaulage: vertikal und horizontal

Sharkoon Systemfan Silent und Systemfan Midrange: beide Lüfter konnten uns nicht überzeugen. Der 5 Anlauf funktioniert nicht und die Lager schleifen munter vor sich hin, darüber hinaus neigen beide zum Brummen, darum sollten sie als Gehäuselüfter in jedem Fall entkoppelt verbaut werden.
Empfehlung: Gehäuselüfter
Einbaulage: vertikal (unbedingt entkoppelt)

Yate Loon D14SL-12 : wie schön, das Qualität auch hier nicht über den Preis definiert wurde, denn der Yate Loon D14SL-12 kostet am wenigsten und stellt zusammen mit dem Scythe das dar, was im 140mm Segment aktuell möglich ist. Makellose Scalierbarkeit gepaart mit sehr gutem Lager und störungsfreiem Lauf. Da kann man über die geringe Haptik gerne hinwegsehen.
Empfehlung: Gehäuselüfter
Einbaulage: vertikal (unbedingt entkoppelt)






Fazit:

Unser erster 140mm Lüftertest fällt insgesamt betrachtet ziemlich ernüchternd aus, mit dieser Qualität dürfte der Durchbruch für die 140mm Riege auf sehr wackeligen Füssen stehen. Einzig die beiden neuen Aerocool Lüfter, Scythe und Yate Loon konnten sich positiv in Szene setzen und das sind nicht mal 50% des Testfeldes...
Uns ist natürlich klar, das wir wieder Emails bekommen werden mit dem Inhalt "ja aber meiner brummt gar nicht, oder der Lüfter schleift doch nicht". Dazu sollte man sich aber vor Augen führen, das insbesondere im Lüftersegment eine ziemliche Serienstreuung existiert und die ist leider nicht wegzudiskutieren. Darüber hinaus kauft der Kunde im Laden das, was ihm der Verkäufer einpackt und hat keine 10 Lüfter zur Auswahl, aus denen er sich den Besten herauspicken kann. Das für den Fall, wenn jemand anmerken möchte, wir hätten von jedem Typ 10 Lüfter ordern sollen...
Sei wie es ist, dies war ganz sicher nicht unser letzter 140mm Lüftertest. Im Herbst 2009 werden wir erneut den Markt abklopfen und dann können wir uns gemeinsam anschauen, ob unsere Kritik entsprechend umgesetzt wurde oder ob neue Lüfter existieren, die unsere bisherigen Resultate toppen. Nach den bisherigen Erkenntnissen kann von einem neuen Lüfterstandrad noch lange keine Rede sein, die 120mm Fraktion sitzt wohlbehütet in ihren Chefsesseln und das mit Recht...

Unsere Empfehlung für den jeweiligen Einsatzbereich haben wir ja bereits in der Einzelbewertung definiert, kommen wir also abschließend zur Awardverteilung:

Auf Grund ihrer extremen Laufruhe, exzellenter Scalierbarkeit, minimaler Lautheit und universellen Einsatzmöglichkeiten erhalten die Lüfter Scythe Kaze Maru 1200 und Yate Loon D14SL-12 den PC-Experience Award in Gold:


Darüber hinaus stimmt auch das Preis-Leistungsverhältnis, daran dürfen sich andere Hersteller gerne ein Beispiel nehmen, denn ein guter Lüfter muß keine 20 € kosten...


Mit etwas Abstand dahinter folgen die Lüfter Aerocool Lightwave V14 und der Aerocool V14 Blueline Edition , die den PC-Experience Award in Silber erhalten:


Auch diese Lüfter liefern sehr gute Eindrücke über ihr Leistungsvermögen, allerdings auch mit ersten minimalen Abstrichen wie z.B. Lager-oder störenden Luftgeräuschen (siehe Einzelbewertung).

Alle anderen sechs Lüfter gehen leer aus, die Leistungen dieser Lüfter rechtfertigen keinen Award, egal in welcher Farbe. Da wir 2008 die Messlatte für eine Auszeichnung unsererseits grundsätzlich um einiges angehoben haben, rutscht auch keine Hardware mehr in einen Award Bereich hinein, die es nicht verdient...








Final Words:



Wir bedanken uns ganz herzlich bei Caseking, für die unkomplizierte Bereitstellung der Testexemplare, ohne die unser Lüfterroundup nicht möglich gewesen wäre





euer PC-Experience.de Team

Cerberus




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