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Sapphire Radeon HD 4850 Grafikkarte







Einleitung:

"Ring frei zur nächsten Runde" tönt es aus den Lautsprechern und gemeint sind nicht die Kontrahenten aus dem WM-Kampf im SuperSchwergewicht, sondern die üblichen Verdächtigen in der Gestalt von ATI und Nvidia. Die nächste Grafikkarten Generation steht auf der Matte und nachdem Nvidia mit dem neuen G200 schon einen ersten Wirkungstreffer gesetzt hatte, kontert ATI nun seinerseits mit dem RV770 Grafikchip, der locker über die volle Distanz von 15 Runden gehen soll, um dann klar nach Punkten zu gewinnen.
Ganz so einfach wäre dieses symbolische Scenario dann aber doch nicht, denn vor der Siegerehrung steht immer noch der Wettkampf und der sollte mit möglichst fairen Mitteln ausgefochten werden. In unserem ersten Test der frisch lancierten Grafikkarten befassen wir uns mit der neuen Sapphire HD 4850, die sich als direkten Konkurrenten die Geforce 9800 GTX auserkoren hat. Also lassen wir das Silizium qualmen und schauen uns an, was ATIs neue Mittelklasse zu leisten imstande ist, viel Vergnügen beim Lesen...




Die technischen Daten Sapphire Radeon HD 4850:

GPU
RV770
Fertigungsprozess
55 nm
Fertigung
TSMC
Transistoren
ca. 956 Mio.
GPU Geschwindigkeit
625 MHZ
Arbeitsspeicher
512MB onboard GDDR3-SDRAM
RAMDAC
400MHZ
Speicher Geschwindigkeit
993 MHZ
Shader Speed
625 MHZ
Unified Shaders
800
Speicher-Bandbreite
63,552 GB/sec
FLOPs
1000 GFLOPs
ROPs
16
Speicherinterface
256 Bit
Speicher-Chips
Qimonda 1,0ns
Mainboard Schnittstelle
PCI Express 2.0
Pixel Füllrate
10000 MPix/s
Texelfüllrate
25000 MTex/s
Shader Model
4.1
Anti-Aliasing
16x Fullscreen
Multisampling
16x
Transparenz FSAA
ja
DirectX Unterstützung
DirectX 10.1
HDPC Unterstützung
ja
Crossfire Unterstützung
ja
OpenGL version
OpenGL 2.0
Output Anschlüsse
2xDuallink DVI
Maximale Auflösung
3840 x 2400 über DVI
Stromanschluß
1x 6-pin Molex
Stromaufnahme
ca. 110 Watt
Platinenlänge
23cm
Lüfter
55mm Radiallüfter
Gewicht
ca. 620 Gramm mit Kühleinheit
Garantie
2 Jahre




Die technischen Daten im Vergleich:

Sapphire HD4850 ATI Radeon HD3870 X2 ATI Radeon HD3870 Nvidia 9800 GTX Nvidia GTX 280 Nvidia 8800GTX Nvidia 8800 ultra
GPU-Revision
RV770 RV680 R670 G92 A2 G200 G80 G80
GPU-Takt
625 MHz 825 MHz 775 MHz 675 MHz 602 MHz 575 MHz 612 MHz
Fertigung
TSMC TSMC TSMC TSMC TSMC TSMC TSMC
Fertigungsprozess
55 nm 55 nm 55 nm 65 nm 65 nm 90 nm 90 nm
Transistoren
965 Millionen 2x666 Millionen 666 Millionen 754 Millionen 1,4 Milliarden 681 Millionen 681 Millionen
Speichertakt
993 MHz 900 MHz 1125 MHz 1100 MHz 1107 MHz 900 MHz 1080 MHz
Shadertakt
625 MHz 825 MHz 775 MHz 1688 MHz 1296 MHz 1350 MHz 1512 MHz
Speicherinterface
256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit 512 Bit 384 Bit 384 Bit
Speicherart
GDDR3 GDDR3 GDDR4 GDDR3 GDDR3 GDDR3 GDDR3
Speicher-Kapazität
512 MB 2x512 MB 512 MB 512 MB 1024 MB 768 MB 768 MB
RAMDAC
400 MHz 400 MHz 400 MHz 400 MHz 400 MHz 400 MHz 400 MHz
Speicherbandbreite
63,5 GB /s 2x57,6 GB /s 72 GB/s 70,4 GB/s 141,7 GB/s 86,4 GB/s 103,6 GB/s
Interface
PCI Express 2.0 PCI Express 1.1 PCI Express 2.0 PCI Express 2.0 PCI Express 2.0 PCI Express PCI Express
DirectX Version
10.1 10.1 10.1 10 10 10 10
Shader-Model
4.1 4.1 4.1 4.0 4.0 4.0 4.0
Unified Shaders
800 2x320 320 128 240 128 128
Texture Units
40 2x16 16 64 80 64 64
ROPs
16 2x16 16 16 32 24 24
FLOPs
1000 GFLOPs 2x508 GFLOPs 496 GFLOPs 643 GFLOPs 933 GFLOPs 518 GFLOPs 581 GFLOPs
Pixel-Füllrate
10000 MPix/s 2x13200 MPix/s 12400 MPix/s 10800 MPix/s 19264 MPix/s 13800 MPix/s 14688 MPix/s
Texel-Füllrate
25000 MTex/s 2x13200 MTex/s 12400 MTex/s 43200 MTex/s 48160 MTex/s 36800 MTex/s 39168 MTex/s
Preis (aktuell)
ca. 160 € ca. 280 € ca. 150 € ca. 230 € ca. 530 € ca. 250 € ca. 450 €




Lieferumfang und Layout:

• Sapphire HD 4850 Retail
• Sapphire Treiber-CD
• Asus Utilities
• Ruby ROM Volume 1.1
• 3DMark06 • DVD Suite
• Crossfire Brücke
• S-Video Konverter
• 4-pin molex to PCI-E Stromkabel
• VIVO-Kabel und -Adapter
• DVI/HDMI Adapter
• DVI/VGA-Adapter
• 2GB Sapphire USB Stick
• Handbuch

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Das Full Retail Austattungspaket von Sapphire kann sich durchaus sehen lassen, es wurde zwar kein Spiel beigelegt, aber es sind alle wichtigen Kabel und Adapter vorhanden und darüber hinaus jede Menge Software-CDs und als Clou ein 2GB USB-Stick, den wir nicht unbedingt erwartet hätten.

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Outfit und Farbgebung sind ATI-und auch Sapphire typisch gehalten, was keine größeren Überraschungen verbirgt, einen gewissen Wiedererkennungswert kann man dem Design aber nicht absprechen, zumal die Karte sehr große Ähnlichkeit zur HD 3850 aufweist. Das liegt natürlich auch am fast identischen Kühler und am grundsätzlichen Platinenlayout, auch wenn doch hier und da Veränderungen eingeflossen sind. Eines hat sich allerdings nicht geändert, die Platinenlänge der HD 4850 beträgt nach wie vor 23cm, womit kaum Kompatibilitätsprobleme beim Einbau zu erwarten sind.

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Bleiben wir zunächst einmal beim Kühler, der nach dem Abbauen einen etwas deutlicheren Ausblick auf Innereien der Karte offenbart. Der geriffelte Kupferblock sitzt also genau auf den Spannungswandler und das muß er auch, denn die Herrschaften entwickeln einiges an Abwärme. Ob der kleine 55mm Lüfter in Verbindung mit dem Kühlkörpersystem ausreicht, um diese Grafikkarte ausreichend zu kühlen, klären wir detailliert im Testsegement. Eines aber gleich vorweg, es kann nicht schaden, die Werkswärmeleitpaste gegen etwas hochwertigeres (z.B. Arctic Silver 5) zu tauschen, da die Qualität der Werkspaste da nicht ganz mithalten kann. Außerdem wurde deutlich zu viel verwendet, was mehr isoliert als leitet. Darüber hinaus sollte klar sein, das diese Art von Single-Slot Kühlung eine sehr effektive Gehäuse Be-und Entlüftung erfordert, weil die Karte ihre nicht unerhebliche Abwärme nicht selbstständig aus dem PC-Gehäuse abtransportiert.
Deutlich zu sehen sind auch die acht 64MB Speicherchips von Qimonda, deren ringförmige Anordnung kurze und identische Signalwege ermöglicht. Als Zugriffszeit werden für diese Chips 1 Nanosekunde angegeben. Solid State Elkos (Polymer-Aluminium-Kondensatoren) sind in diesem Qualitätslevel längst State-of-the-Art, da sie sehr viele Vorteile bieten:

Polymer-Aluminium-Kondensatoren Hintergrundinformationen:

"All solid Capacitors" und Elektrolyt-Kondensatoren speichern natürlich beide Elektrizität und geben diese bei Bedarf ab. Der entscheidende Unterschied ist aber, das "all solid capacitors" festes organisches Polymer beinhalten, während Elektrolyt-Kondensatoren ein gewöhnliches flüssiges Polymer verwenden und somit auslaufen können, was ja nicht nur im Netzteilbereich ein Problem darstellt, sondern auch die Mainboard-und Grafikkartenhersteller tangiert.

Die Vorteile in der Übersicht:
• Geringer ESR in Hochfrequenzbereichen
• Minimierung der Brummspannung
• besserer Ausgleich von Spannungsspitzen
• wesentlich längere Betriebsdauer, man spricht von über 20 Jahren
• Besserer Ausgleich von Temperaturschwankungen, weniger Wärmeentwicklung
• sehr schnelle Entladung
• ideale Impedanzkurve
• Umweltschutz, es werden keine giftigen Elektrolyte mehr freigesetzt

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Auf der Anschlußleiste finden wir neben zwei HDCP-geschützte Dual-Link-DVI-Ausgänge den mittlerweile standardisierten HDTV-Ausgang verbaut. Jede Radeon HD 4850 verfügt über einen DVI-zu-HDMI-Adapter, mit dem es möglich ist, Video- und Audio-Signale über den DVI-Ausgang wiederzugeben. Der Adapter ist mit dem HDMI-1.3-Standard kompatibel, dadurch können problemlos Dolby-Digital-, Dolby-Digital-Plus, Dolby-TrueHD-, DTS- sowie DTS-HD-Tonspuren von einer DVD, Blu-ray oder HD-DVD entsprechend ausgegeben werden.
Die Verarbeitung der Sapphire kann sich hervorragend in Szene setzen, die Platine wurde akribisch mit den einzelnen Bauteilen verlötet, da wurde nichts dem Zufall überlassen. Die Crossfire-Aufnahme ist sehr gut zugänglich und dank zweier Kontaktflächen Crossfire-X tauglich.
Das die aktuellen Karten nach RoHS Norm gefertigt werden, sei an dieser Stelle auch noch erwähnt, dies ist allerdings nicht nur Feature, sondern Vorschrift. Der einzelne 6-pin Stromanschluss resultiert ebenfalls aus der Leistungsaufnahme der Karte, da mit knapp 110 Watt keine weitere Stromversorgungsleitung nötig ist. Ohne diesen Anschluss geht es prinzipiell nicht, da die PCI-Express Slots maximal 75 Watt zur Verfügung stellen, daran ändern auch neue Mainboards mit PCI 2.0 Schnittstelle nichts.




Die Technik:

Wir wollen euch zwar nicht endlos mit technischen Details und unverständlichen Fachbegriffen langweilen, aber ein paar Eckdaten zur RV770-Technik sollten es schon sein, zumal ATIs Renovierungen durchaus erwähnenswert sind:

Eines der Hauptproblem bei den HD3000 Karten mit dem R670 Chipsatz bestand in der schlechten Texturfüllrate. AMD erhöhte die dafür relevanten TMUs von 16 auf 40 Einheiten. Darüber hinaus wurde die Shaderanzahl von 320 auf 800 mehr als verdoppelt. So erreicht die HD4850 zumindest schon einmal eine theoretische Rechenleitung von über 1 TFLOP/s. Der entscheidene Fortschritt liegt aber auch im Effizienz Beeich, den ATI deutlich optimiert hat. Dazu werfen wir noch einmal einen Blick auf die Rechenleistung, 800 skalare Shader-ALUs, die bei einem Chiptakt von 750 MHz zwei Operationen (MAD - Multiply and Add) pro Takt ausführen können, sprechen eine deutliche Sprache. Die ALUs sind in 10-SIMD-Einheiten zu jeweils 16 Fünfergruppen angeordnet. Trotz der großen Anzahl von Recheneinheiten kommt der Chip mit 956 Millionen Transistoren aus, während Nvidia beim G200 immerhin 1,4 Milliarden Transistoren benötigt. Da AMD außerdem sparsame und kompakte 55-nm-Transistoren präferiert (Nvidia: 65 nm), soll eine Grafikkarte mit dem Radeon HD 4850 nicht mehr als 110Watt benötigen (Nvidia: 236 Watt). Bei diesen erstaunlichen Werten kommen zwar leise Zweifel, aber ATI sagt dazu folgendes: "Eric Demers erklärt, das man sich ein ganzes Jahr Zeit genommen habe, um die Zahl der benötigten Transistoren zu verringern und die Effizienz des Designs zu steigern. So habe man bei den Rechenkernen den Verbrauch an Chipfläche um beachtliche 40 Prozent senken können. Auch das aufwendige Ringbus-Speicherinterface ist aus diesem Grund durch eine direkte Kopplung der Render-Backends und der Level-2-Caches an die Speicher-Controller ersetzt worden, was viel Chipfläche spart und weniger Strom benötigt. Darüber hinaus benötigt man bei der HD 4870 durch den Einsatz von GDDR5-Speicher, der mit einer hohen Taktfrequenz von 1800 MHz läuft, keinen 512 Bit breiten Speicherbus wie Nvidia, sondern lediglich einen 256-Bit-Bus, der zudem die Kosten für Chip und Leiterplatte niedrig hält."
Das ist aber nocht alles, die Zahl der Textureinheiten hat AMD analog zur ALU-Anzahl erhöht. 40 Textureinheiten der 4800er-Chips stehen somit 80 Textureinheiten beim GeForce GTX 280 gegenüber. AMD will aber dank optimierter Datenpfade zum Texture-Cache diesbezüglich trotzdem konkurrenzfähig sein.

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Die Zahl der Rasterendstufen (ROPs) hat AMD nicht gesteigert, sondern wie schon beim Vorgänger bei 16 belassen. Der entscheidene Punkt kommt aber noch: jede Stufe kann jetzt pro Takt doppelt so viele Z-/Stencil- und Blend-Operationen durchführen. Beides soll die Antialiasing Leistung steigern, die bei den Vorgänger-Chips bekannermaßen etwas schwächelte. AMD behauptet, das man ohne größeren Leistungsverlust jetzt achtfaches Antialiasing benutzen kann. Auch die hochwertigen Custom-Edge-Detect-Filter, welche die Subpixel um die Kanten herum anordnen, sollen jetzt mit höheren Bildraten laufen. Dazu trage auch ein schnellerer Datenpfad zwischen den ROPS und den Shader-ALUs bei.
Für eine höhere Leistung in der Geometrie-Shader-Konfiguration hat AMD auch noch einige Schubladen geöffnet, denn die Zahl der gleichzeitig aktiven GS-Thread wurde vervierfacht und die Menge der auf dem Chip speicherbaren Geometrie-Daten erhöht.
Um den Stromverbrauch weiter zu senken, verfügen die Karten neuerdings auch noch über einen eigenen Microcontroller, der zusammen mit einem optimal eingestellten Powermanagement viel zum reduzierten Stromverbrauch beiträgt.
Aber genug der grauen Theorie, kommen wir endlich zum Praxistest...




Das Testsystem:

CPU
Intel Core 2 Duo E8500
Mainboard
Asus P5E WS Professional/Asus Striker II Formula
Arbeitsspeicher
Mushkin XP2-6400 DDR2-800 4GB-Kit
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatality
CPU-Kühler
Thermalright Ultra-120 extreme
CPU-Lüfter
Scythe Slipstream
Festplatten System
2x Western Digital VelociRaptor a´ 300GB SATA II RAID-0
Festplatte Daten
1x Samsung F1 750GB 32MB SATA II
Festplatte Backup
1x Samsung F1 1TB 32MB SATA II
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
DVD-ROM
Plextor PX-810 SATA
Diskettenlaufwerk
Scythe Combo
Gehäuse
Lian Li PC-A77
Netzteil
Enermax Modu82+ 625 Watt
Monitor
Eizo S2100
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP3 und Vista Ultimate 64-bit SP1




Montage, Treiberinstallation und Tipps:

Bevor wir den Vorgänger der Sapphire HD 4850, die Asus EN9800GTX aus dem Rechner entfernt haben, wurde der Nvidia Detonator-Treiber aus dem System verbannt.
Dazu bevorzugen wir die Vorgehensweise aus unserem entsprechenden Artikel:

Catalyst-Workshop II

Wer bereits eine ATI-Grafikkarte im System beherbergt hatte, der sollte ebenfalls unseren Catalyst-Workshop II berücksichtigen, wo neben der Treiberaktualisierung als solches auch Tipps zur Optimierung vorhanden sind.


- Die neue Karte eingebaut und über einen entsprechenden Stromanschluss mit dem Netzteil verbinden, schon ist die Sapphire HD4850 startklar.
Achtet nach Möglichkeit darauf, das sich die Grafikkarte den Stromstecker nicht mit anderen Geräten teilen muß !
- Neu starten, eventuelle Nvidia-Reste aus dem System noch entfernen und die gewünschten Treiber installieren, in unserem Fall den Catalyst 8.6
- Abschließend aktualisierten wir die vorhandene DirectX9.0c Version: DirectX-Endbenutzer-Runtimes Juni 2008

Wer sein Betriebssystem ohnehin neu aufsetzen wollte, der sollte nach Möglichkeit unsere Installationsreihenfolge verwenden:

1. Windows installieren (am besten von einer CD mit integriertem Service Pack 3)
2. Servicepack installieren. (sofern nicht schon auf CD eingebunden, s.o.)
3. Wurmports schließen ->zum Artikel
4. aktuelle Chipsatztreiber installieren
5. DirectX aktualisieren DirectX End-User Runtimes (June 2008)
6. aktuelle Grafikkartentreiber und Monitortreiber installieren
7. aktuelle Soundkartentreiber installieren
8. weitere aktuelle Treiber für Peripheriegeräte installieren
9. die restlichen Windows-Patches installieren
10. die Dienste sicherheitsrelevant konfigurieren ->zum Artikel
11. jetzt erst den Internetzugang konfigurieren (nachdem alle verfügbaren Sicherheitsupdates installiert sind)


Damit war die Montage der GrafikKarte und auch die Treiberinstallation zunächst erfolgreich abgeschlossen und wir installierten die noch fehlenden Treiber für den Eizo S2100 Monitor. Abschließend stellten wir die Auflösung für den Desktop auf 1600x1200 bei 32-Bit und die Bildschirmaktualisierungsrate auf die von Eizo vorgeschriebenen 60 Hertz.
Als ersten Eindruck erhielten wir wie immer von ATI sehr schöne und kontrastreiche 2D-Farben und ein gestochen scharfes Bild. Scheinbar kann der Eizo S2100 die gelieferten Signale optimal umsetzen.
Noch eine kleine nicht unwesentliche Anmerkung am Rande:
wer sich eine teure Grafikkarte kauft, sollte darauf achten, das sein Monitor ebenfalls diesen gehobenen Ansprüchen gerecht wird. Denn Frust ist vorprogrammiert, wenn die teure High-End Grafikkarte mit einem Billig-Monitor kommunizieren muß, der gar nicht in der Lage ist, das erhofft schöne Bild zu reproduzieren...!




Die Tests:

Vor den eigentlichen Tests optimierten wir Windows XP/SP3 nach unserem Performance-Workshop, schließlich sollte eine ideale Basis optimale Voraussetzungen bieten.
Abschließend wurde das gesamte eine Stunde mit Prime95 "vorgeheizt".
Die Lautheit der Grafikkarten-Lüfter haben wir nicht separat gemessen, sondern als Systemgesamtlautstärke in die Tests eingebunden. Dabei wurden die Lautstärke ca. 15cm vom Rechner entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät verifiziert und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich. Mit dem Digitalen Temperaturmessgerät TL-305 haben wir während sämtlicher Testdurchläufe die Temperaturen der Grafikkarte per Sensor gemessen und aufgezeichnet. Somit erhält der mögliche Käufer auch eine gute Übersicht bezüglich der zu erwartenden Kühlleistung der Grafikkarte.
Um den Stromverbrauch möglichst genau wiederzugeben (gesamtes System), haben wir den grafischen Leistungsmesser Peak Tech 2535 verwendet.


Testprogramme:

• Windows XP SP3 mit DirectX 9 aus Juni 2008.
• Windows Vista Ultimate 64Bit SP1
• 3DMark 2006 aktuell gepatcht
• 3DMark Vantage aktuell gepatcht
• aktuelle DirectX9 Spiele
• aktuelle DirectX10 Spiele

Treibereinstellungen Catalyst 8.6 :

- 3D Systemleistung: Balanced
• Vertikale Synchronisierung: Aus
• sonst alles auf Standard

Kommentare zu den synthetischen 3DMark Benchmarkprogrammen ersparen wir uns, dafür gibt es einfach zu viele Irritationen bei Vergleichswerten und ebenso viele Möglichkeiten diese, in welcher Form auch immer, zu beeinflussen. Die Relevanz ist somit zumindest fragwürdig, aber der vollständigkeithalber haben wir sie ebenfalls durchlaufen lassen, wobei wir auf 3DMark 2003 und 2005 wegen fehlender Aktualität gänzlich verzichteten.
Für aussagekräftige Benchmarks sollte als Testeinstieg in jedem Fall die Auflösung 1280x1024 (Standard-TFT-Auflösung für 17 und 19" Geräte)) und die Option Quality 4AAx16AF (4-fach Antialiasing + 16-fach anisotropischer Filter) aktiviert sein, ansonsten gerät die Beurteilung aktueller High-Endgrafikkarten zur Farce. Dies gilt insbesondere für Crossfire/SLI Systeme, wo alles unter 1600x1200 Pixel den Sinn eines solchen Systems mehr als nur in Frage stellt. Ohne entsprechende Qualitätseinstellung, kann man keine Aussage darüber treffen, welche Leistung wirklich erbracht wird, zumal auch eine Mittelklasse Grafikkarte ohne 4xAA und 16xAF recht schnell sein kann.
Grundsätzlich sollte man trotz des neuen 3DMark Vantage synthetischen Benchmarks nicht allzu große Bedeutung beimessen, denn 1. sind einige schon etwas betagt und haben somit kaum einen ernsthaften Bezug zur aktuellen Technik und 2. entstehen immer wieder mal kuriose Situationen, in denen der eine oder andere programmierbedingte Lapsus dieser oder jener Grafikkarte Vorteile verschafft, die eigentlich gar nicht vorhanden sind.
Da sind Spielebenchmarks schon etwas aussagekräftiger, auch wenn viele der Spiele entweder auf ATI oder Nvidia optimiert wurden. Da gilt es dann zu unterscheiden: Open GL Spiele von id-Software wie Quake 4 oder Doom 3 z.B. laufen generell etwas schneller auf Nvidia-Karten und Direct3D Spiele wie Halflife 2 oder Call of Duty 2 favorisieren ATI, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Selbstverständlich kamen auch aktuelle und brandneue DirectX10-Spiele in unserem Testparcour zum Einsatz, die dann unter Vista Ultimate 64 Bit berücksichtigt wurden. Bei Crysis beließen wir es allerdings auf Benchmarks ohne 4xAA/16xAF, da sonst alles deutlich unter 20 Frames pro Sekunde abläuft.
Wer einen Widescreen TFT besitzt, dem sei erklärt, das es bezüglich der Füllrate keinen großen Unterschied macht, ob nun in 1600x1200 (1,9 Millionen Pixel) oder 1680x1050 (1,75 Millionen Pixel) aufgelöst wird.



1a. Spiele-Benchmarks DirectX9:

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Call of Duty 4 1280x1024 4xAA und 16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 144 fps
Sapphire HD3870 X2 115,8 fps
Powercolor HD3870 CF 114 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 106 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 93,7 fps
Sapphire HD4850 93,1 fps
Asus Geforce 9800GTX 91,9 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 89,5 fps
BFG 8800GT OC 81,5 fps
Powercolor HD3870 78,5 fps
ATI Radeon HD 2900XT 76,1 fps
Nvidia Geforce 7950 GX2 71,1 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 65 fps
Nvidia Geforce 8800GTS-320MB 62,8 fps
Call of Duty 4 1600x1200 4xAA und 16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 118 fps
Sapphire HD3870 X2 99,1 fps
Powercolor HD3870 CF 97 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 81 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 73,2 fps
Sapphire HD4850 72,7 fps
Asus Geforce 9800GTX 67,8 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 66,5 fps
BFG 8800GT OC 62,4 fps
Powercolor HD3870 61,6 fps
ATI Radeon HD 2900XT 59,9 fps
Nvidia Geforce 7950 GX2 56 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 51,7 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 50,5 fps
F.E.A.R. 1280x1024 4xAA und 16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 209 fps
Sapphire HD3870 X2 153 fps
Powercolor HD3870 CF 148 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 131 fps
Sapphire HD4850 128 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 116 fps
Asus Geforce 9800GTX 114 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 113 fps
BFG 8800GT OC 103 fps
Powercolor HD3870 91 fps
ATI Radeon HD 2900XT 89 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 85 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 80 fps
Nvidia Geforce 7950 GX2 61 fps
F.E.A.R. 1600x1200 4xAA und 16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 163 fps
Sapphire HD3870 X2 119 fps
Powercolor HD3870 CF 116 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 95 fps
Sapphire HD4850 91 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 86 fps
Asus Geforce 9800GTX 84 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 83 fps
BFG 8800GT OC 77 fps
Powercolor HD3870 71 fps
ATI Radeon HD 2900XT 67 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 64 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 61 fps
Nvidia Geforce 7950 GX2 47 fps



Company of Heroes 1280x1024 4xAA und 16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 177 fps
Sapphire HD3870 X2 160 fps
Powercolor HD3870 CF 159 fps
Sapphire HD4850 138 fps
Asus Geforce 9800GTX 136 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 133 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 131 fps
BFG 8800GT OC 119,4 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 118,9 fps
Powercolor HD3870 109 fps
ATI Radeon HD 2900XT 102,2 fps
Nvidia Geforce 7950 GX2 88,9 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 87,4 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 79,8 fps
Company of Heroes 1600x1200 4xAA und 16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 146 fps
Sapphire HD3870 X2 129 fps
Powercolor HD3870 CF 129 fps
Sapphire HD4850 107 fps
Asus Geforce 9800GTX 104 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 99,3 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 99,1 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 89,5 fps
BFG 8800GT OC 80,9 fps
Powercolor HD3870 79,7 fps
ATI Radeon HD 2900XT 77,8 fps
Nvidia Geforce 7950 GX2 62,6 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 57,4 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 54,7 fps
Half-Life 2: Episode Two 1280x1024 4xAA und 16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 249 fps
Sapphire HD3870 X2 225 fps
Powercolor HD3870 CF 225 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 198 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 182 fps
Asus Geforce 9800GTX 181 fps
Sapphire HD4850 180 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 179 fps
BFG 8800GT OC 176 fps
Powercolor HD3870 146 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 134 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 131 fps
ATI Radeon HD 2900XT 126 fps
Nvidia Geforce 7950 GX2 107 fps
Half-Life 2: Episode Two 1600x1200 4xAA und 16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 211 fps
Powercolor HD3870 CF 189 fps
Sapphire HD3870 X2 188 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 155 fps
Nvidia Geforce 8800 GTX 141 fps
Sapphire HD4850 140 fps
Asus Geforce 9800GTX 140 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 140 fps
BFG 8800GT OC 139 fps
Powercolor HD3870 122 fps
ATI Radeon HD 2900XT 97 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 94 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 91 fps
Nvidia Geforce 7950 GX2 79 fps


1b. Spiele-Benchmarks DirectX10:

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Crysis Time Demo 1280x1024 1xAA und 1xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 58,5 fps
Powercolor HD3870 CF 47,8 fps
Sapphire HD3870 X2 46,1 fps
Sapphire HD4850 45,1 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 44,3 fps
Asus Geforce 9800GTX 42,4 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 40,5 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 39,5 fps
BFG 8800GT OC 35,9 fps
Powercolor HD3870 29,5 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 28,3 fps
ATI Radeon HD 2900 XT 24,3 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 19,8 fps
Crysis Time Demo 1600x1200 1xAA und 1xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 47,4 fps
Powercolor HD3870 CF 37,8 fps
Sapphire HD3870 X2 37,4 fps
Sapphire HD4850 36,6 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 34,8 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 31,6 fps
Asus Geforce 9800GTX 29,2 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 28,5 fps
BFG 8800GT OC 27,9 fps
Powercolor HD3870 23,9 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 22,1 fps
ATI Radeon HD 2900 XT 19,5 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 14,2 fps
Bioshock 1280x1024 1xAA und 16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 102,5 fps
Sapphire HD3870 X2 79,2 fps
Powercolor HD3870 CF 78,8 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 77,9 fps
Asus Geforce 9800GTX 75,3 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 72,1 fps
Sapphire HD4850 69,9 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 68,6 fps
BFG 8800GT OC 64,1 fps
ATI Radeon HD 2900 XT 52,7 fps
Powercolor HD3870 51,8 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 51,4 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 50,2 fps
Bioshock 1600x1200 1xAA und 16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 86,5 fps
Sapphire HD3870 X2 62,8 fps
Powercolor HD3870 CF 62,1 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 58,7 fps
Asus Geforce 9800GTX 51,9 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 50,8 fps
Sapphire HD4850 50,4 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 50,3 fps
BFG 8800GT OC 46,1 fps
Powercolor HD3870 40,5 fps
ATI Radeon HD 2900 XT 37,9 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 38,8 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 36,6 fps



Assassins Creed 4xAA und 16xAF 1280x1024
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 88,5 fps
Powercolor HD3870 CF 85,2 fps
Sapphire HD3870 X2 84,9 fps
Sapphire HD4850 76,1 fps
Asus Geforce 9800GTX 62,9 fps
Powercolor HD3870 60,8 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 58,3 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 53,5 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 50,3 fps
BFG 8800GT OC 48,9 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 38,3 fps
ATI Radeon HD 2900 XT 22,3 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 16,8 fps
Assassins Creed 4xAA und 16xAF 1600x1200
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 87,2 fps
Powercolor HD3870 CF 83,1 fps
Sapphire HD3870 X2 79,9 fps
Sapphire HD4850 60,9 fps
Asus Geforce 9800GTX 58,6 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 51,3 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 51,1 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 46,5 fps
Powercolor HD3870 42,8 fps
BFG 8800GT OC 40,9 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 25,4 fps
ATI Radeon HD 2900 XT 21,3 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 15,8 fps
World in Conflict 1280x1024 4xAA und 16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 124,5 fps
Sapphire HD4850 76,9 fps
Sapphire HD3870 X2 71,2 fps
Powercolor HD3870 CF 70,8 fps
Asus Geforce 9800GTX 56,1 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 52,1 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 51,7 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 49,0 fps
BFG 8800GT OC 48,8 fps
Powercolor HD3870 43,1 fps
ATI Radeon HD 2900 XT 35,7 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 31,4 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 27,2 fps
World in Conflict 1600x1200 4xAA und 16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
XFX Geforce 8800 ultra SLI 108,3 fps
Sapphire HD4850 59,8 fps
Sapphire HD3870 X2 55,3 fps
Powercolor HD3870 CF 54,9 fps
Asus Geforce 9800GTX 42,5 fps
Nvidia Geforce 8800GTS G92 38,7 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 36,4 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 33,9 fps
BFG 8800GT OC 32,8 fps
Powercolor HD3870 27,9 fps
ATI Radeon HD 2900 XT 19,7 fps
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 16,9 fps
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 12,2 fps

Es ist schon erstaunlich, da hat man eigentlich die 8800GT und 8800GTS 512 im Blickwinkel und erreicht nahezu mühelos die Werte einer 9800GTX, auch wenn diese als Konkurenz eigentlich gar nicht im Focus stand.
In höheren Auflösungen ab 1600x1200 geht der HD 4850 zwar etwas die Puste aus und auch beim Spiel Bioshock bleibt die 9800GTX vorne, aber das wars dann auch.
In unseren Spiele Benchmarks zeigt sich aber auch, das Crossfire Verbund und SLI-Systeme die Single-GPU-Grafikkarten immer noch klar auf Distanz halten. Selbst der G80 Klassiker 8800 ultra kann immer noch ein gewichtiges Wörtchen mitreden, wenn auch lange nicht mehr so deutlich.



2. Synthetische-Benchmarks:

3DMark2006 1280x1024 4xAA und 16xAF
Grafikkarte:
Punkte
XFX Geforce 8800 ultra SLI 17610
Sapphire HD3870 X2 13011
Powercolor HD3870 CF 12993
Nvidia Geforce 8800 ultra 11998
Asus Geforce 9800GTX 11557
Sapphire HD4850 11548
Nvidia Geforce 8800GTS G92 11314
Nvidia Geforce 8800GTX 11116
BFG 8800GT OC 10846
Powercolor HD3870 8155
ATI Radeon HD 2900 XT 7913
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 7431
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 7205
3DMark2006 1600x1200 4xAA und 16xAF
Grafikkarte:
Punkte
XFX Geforce 8800 ultra SLI 14936
Sapphire HD3870 X2 11666
Powercolor HD3870 CF 11416
Nvidia Geforce 8800 ultra 9153
Sapphire HD4850 9071
Asus Geforce 9800GTX 8722
Nvidia Geforce 8800GTS G92 8611
Nvidia geforce 8800GTX 8405
BFG 8800GT OC 7575
Powercolor HD3870 7193
ATI Radeon HD 2900 XT 6472
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 5933
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 5111


3DMark Vantage 1280x1024 1xAA und 1xAF
Grafikkarte:
Punkte
XFX Geforce 8800 ultra SLI 10661
Sapphire HD3870 X2 8666
Powercolor HD3870 CF 8611
Sapphire HD4850 7225
Nvidia Geforce 8800 ultra 6779
Nvidia Geforce 8800GTX 6155
Asus Geforce 9800GTX 6008
Nvidia Geforce 8800GTS G92 5971
BFG 8800GT OC 5288
Powercolor HD3870 4639
ATI Radeon HD 2900 XT 3933
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 3771
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 3255
3DMark Vantage 1600x1200 2xAA und 8xAF
Grafikkarte:
Punkte
XFX Geforce 8800 ultra SLI 8066
Sapphire HD3870 X2 4761
Powercolor HD3870 CF 4727
Sapphire HD4850 4538
Nvidia Geforce 8800 ultra 4377
Nvidia Geforce 8800GTX 3788
Asus Geforce 9800GTX 3616
Nvidia Geforce 8800GTS G92 3511
BFG 8800GT OC 3199
Powercolor HD3870 2496
ATI Radeon HD 2900 XT 2011
Nvidia Geforce 8800GTS (G80) 1696
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 1345

Es gibt keine sonderlchen Veränderungen zu vermelden, was für die Spielebenchmarks gilt, findet auch in den synthetischen Benchmarks ihre Relevanz, es bietet sich ein nahezu unverändertes Bild.



3. Stromverbrauch (gesamtes System):

Stromverbrauch-Idle
Grafikkarte:
Angaben in Watt
Nvidia Geforce 7900GT 153
Powercolor HD3870 174
Nvidia Geforce 7900GTO 176
Nvidia Geforce 7900GTX 179
ATI Radeon X1900XTX 181
Sapphire X1950XTX 186
Sapphire HD4850 189
Powercolor HD3870 CF 193
BFG 8800GT OC 194
Nvidia Geforce 8800GTS G92 192
Asus 9800GTX 199
Sapphire HD3870 X2 211
Nvidia Geforce 8800GTX 225
ATI Radeon 2900 XT 235
Nvidia Geforce 8800 ultra 275
XFX Geforce 8800 ultra SLI 310
Stromverbrauch-Last
Grafikkarte:
Angaben in Watt
Nvidia Geforce 7900GT 153
Nvidia Geforce 7900GTO 176
Nvidia Geforce 7900GTX 179
ATI Radeon X1900XTX 181
Sapphire X1950XTX 186
Powercolor HD3870 259
BFG 8800GT OC 268
Nvidia Geforce 8800GTS G92 289
Sapphire HD4850 298
Asus 9800GTX 305
Nvidia Geforce 8800GTX 332
Powercolor HD3870 CF 349
Nvidia Geforce 8800 ultra 358
ATI Radeon 2900 XT 373
Sapphire HD3870 X2 383
XFX Geforce 8800 ultra SLI 545

Der Stromverbrauch ist immer noch ein trauriges Kapitel, hier sind Innovationen scheinbar lange Zeit vom Reißbrett verbannt worden, denn was aktuelle Highend Grafikkarten bisher einem Netzteil abverlangten, das hatte den Pegel der Vernunft längst überschritten. Intel und AMD haben dies erkannt und die exorbitante Verlustleistungen mit sparsamen und trotzdem leistungsstarken Prozessoren wie z.B. dem Phenom und dem Penryn reduziert. Bei den Grafikkarten ist diese Entwicklung noch deutlich optimierungsbedürftig, auch wenn die 8800GT im Highend-Segment einen ersten Schritt in die richtige Richtung bedeutete und die HD3870 ebenfalls über deutlich optimierte Verbrauchswerte verfügt.
Die HD 4850 bewegt sich zwar auf einem noch vertretbaren Level, aber entspricht nicht ganz dem, was wir erwartet oder besser gesagt erhofft hatten. Es sieht ganz danach aus, das der Stromsparmodus (Clock Gating) noch nicht 100%ig vom Catalyst 8.6 umgesetzt wird, diesbezüglich muß man neuere Treiberrevisionen abwarten...


4. Temperaturen:

Temperaturen-Idle
Grafikkarte:
Angaben in °C
Nvidia Geforce 7900GTX 39°
Powercolor HD3870 44°
Powercolor HD3870 CF 46°
Nvidia Geforce 8800GTS G92 46°
BFG 8800GT OC 46°
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 50°
Nvidia Geforce 8800GTS 51°
Asus 9800GTX 52,5°
Sapphire HD3870 X2 53°
Nvidia Geforce 8800GTX 54°
Nvidia Geforce 8800 ultra 62°
ATI Radeon HD 2900 XT 70°
XFX Geforce 8800 ultra SLI 71°
Sapphire HD4850 73°
Nvidia Geforce 7950 GX2 73°
Temperaturen-Last
Grafikkarte:
Angaben in °C
Nvidia Geforce 7900GTX 61°
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 69°
Nvidia Geforce 8800GTS 70°
Asus 9800GTX 71°
Nvidia Geforce 8800GTX 76°
Nvidia Geforce 8800 ultra 77°
BFG 8800GT OC 78°
Nvidia Geforce 8800GTS G92 79°
ATI Radeon HD 2900XT 80°
Powercolor HD3870 83°
Sapphire HD3870 X2 85°
Powercolor HD3870 CF 86°
XFX Geforce 8800 ultra SLI 88°
Sapphire HD4850 89°
Nvidia Geforce 7950 GX2 90°

Die Kühler der 7900GTX Karten sind nach wie vor die Messlatte für alle anderen Grafikkarten, wobei die Kühler der G80 Baureihe außer der ultra ebenfalls sehr gute Werte abliefern, insbesondere wenn man deren wesentlich höhere Stromaufnahme dabei berücksichtigt.
Die Sapphire HD 4850 und auch ihre baugleichen Kollegen anderer Hersteller können bezüglich der Temperaturen nicht gerade glänzen. Über 70°C im 2D-Modus sind deutlich zu viel, auch wenn dies kein Grund zur Besorgnis darstellt. Die Singleslot-Kühllösung scheint für diese Karte unterdimensioniert, insbesondere auch deshalb, weil sie die Abwärme nicht aus dem Gehäuse abtransportiert. Diesen Umstand müssen entsprechende Gehäuslüfter übernehmen, deren Existenz unverzichtbar ist. Über eine Passivkühllösung sollte man nicht mal ansatzweise nachdenken.

Kühler-Alternative:

Es existieren freundlicherweise Kühllösungen, wie z.B. der Accelero S1 Rev2 von Arctic-Cooling, der dank Bohrungsübereinstimmung problemlos auf die Karte paßt und über ein paar Tricks auch mit einem leisen 120mm Lüfter zu bestücken ist. Der Turboaufsatz von Arctic Cooling entsprach nicht unseren Lautstärke Ansprüchen, darum entschieden wir uns für den Noiseblocker XL1 Rev. 3.0, der aber wie gesagt nicht so einfach zu montieren ist. Vorbild war die Lüfterentkoppelung von "ichbinkleise", die ihre Lüfter sehr ähnlich montieren. Man benötigt dazu nur 4 Kabelbinder, 4 Entkoppelungsgummies, Arctic Silver 5 und etwas Zeit...

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Quintessence dieses Umbaus waren 35°C geringere Temperaturen, sowohl unter 2D, als auch unter Last. Die Geräuschkulisse der Karte konnte über den Noiseblocker XL1 Rev. 3.0 ebenfalls auf ein Minimum reduziert werden. Die Karte war, egal in welchem Aggregatszustand, nicht mehr aus dem System heraus zu identifizieren und werkelte deutlich kühler...



5. Lautstärke (gesamtes System):

Lautstärke-Idle
Grafikkarte:
Angaben in dBA
Nvidia Geforce 8800GTS G92 42 dBA
Sapphire HD4850 42,5 dBA
Asus 9800GTX 42,5 dBA
Nvidia Geforce 8800GTX 43 dBA
BFG Geforce 8800GT OC 43,5 dBA
Powercolor HD3870 44 dBA
Sapphire HD3870 X2 44 dBA
Powercolor HD3870 CF 44,5 dBA
Nvidia Geforce 7900GTX 45,5 dBA
ATI Radeon HD 2900XT 47 dBA
Nvidia 8800GTS 47,5 dBA
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 47,5 dBA
Nvidia 8800 ultra 48 dBA
Nvidia Geforce 7950 GX2 49 dBA
XFX Geforce 8800 ultra SLI 53 dBA
Lautstärke-Last
Grafikkarte:
Angaben in dBA
Powercolor HD3870 45,5 dBA
BFG 8800GT OC 47 dBA
Nvidia Geforce 7900GTX 47,5 dBA
Nvidia Geforce 8800GTS G92 48 dBA
Nvidia Geforce 8800GTX 48,5 dBA
Nvidia Geforce 8800GTS 49 dBA
Powercolor HD3870 CF 49,5 dBA
Nvidia Geforce 8800GTS 320MB 49,5 dBA
Asus 9800GTX 50,5 dBA
Sapphire HD4850 51 dBA
Nvidia 8800 ultra 51 dBA
ATI Radeon HD 2900 XT 54,5 dBA
Nvidia Geforce 7950 GX2 56,5 dBA
XFX Geforce 8800 ultra SLI 56,5 dBA
Sapphire HD3870 X2 59 dBA

Im Idle Modus kann man die Sapphire HD 4850 schwerlich aus unserem System heraus identifizieren, dieser Pluspunkt kehrt sich unter Last deutlich um, wo sie ähnlich wie eine 9800GTX merklich zu hören ist. Das tendiert zwar unserer Meinung nach nicht in den Bereich nervig, kann aber empfindliche Gemüter eventuell stören.



6. Video/DVD-Qualität:

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Leider kommt die Bildqualität auf unseren Screens wie immer nicht wirklich zur Geltung und 8 Bilder mit jeweils mehr als 1MB Größe wollten wir euch nicht zumuten, schließlich gibt es auch immer noch Leser mit Modems... Aber man dürfte wohl zumindest erahnen, was diese Karten auch im Bereich DVD zu leisten imstande sind.
Wer diese Karten gerne in Bezug auf HDTV und einer 1080p Auflösung testen möchte, der kann sich bei Microsoft ein entsprechendes Video herunterladen (110MB):

Step into Liquid


Der Mediplayer 11 sollte dafür aber schon installiert sein, die 10er Variante kann nur nach einem speziellem Update genutzt werden: Update für MP10

Noch einige Anmerkungen zur Wiedergabe von Blue-ray und HD-DVD Material,
hier hat ATI immer noch klar die Nase vorne und decodiert entsprechendes Material deutlich schneller und mit weniger Prozessorlast und das nicht ohne Grund:
Als Avivo bezeichnet AMD eine bereits mit der Radeon X1300 eingeführte Video-Plattform, um die Multimedia-Fähigkeiten von ATIs Grafikkarten deutlich zu verbessern (Qualität und Flexibilität). Die Weiterentwicklung dieser Technologie nennt sich ATI-Avivo-HD-Technologie und kommt seit der HD2000er Grafikkartenserie zum Einsatz.
Der Unified Video Decoder (UVD) (früher auch „Universal Video Decoder“) ist ein Videoprozessor der Firma AMD und basiert auf der Technik der Multimedia-Prozessoren Xilleon. Die ersten Produkte, in die er integriert wurde, waren die ATI Radeon HD 2400 und 2600 der ATI-Radeon-HD-2000-Serie. UVD wird für Avivo HD benötigt und wurde dementsprechend auch bei der HD 4850 in der neuesten Version implementiert. Bei der Wiedergabe von bestimmten Videoformaten kann der UVD die Decodierarbeit übernehmen und somit den Hauptprozessor deutlich entlasten.



7. Overclocking:

Das Übertakten der HD 4850 sollte entweder über das beliebte ATI-Tool erfolgen, eine aktuelle Version des Riva Tuners funktioniert aber ebenso und Powerstrip ohnehin.
Mit dem ATI Tool waren auf unserem System ohne Spannungserhöhungen stabile 675 MHZ für den Core und etwas magere 1040 MHZ für den Speicher möglich, die Karte verfügt also durchaus noch über Reserven, wenn auch eng gesteckt, man möchte ja schließlich auch noch die kommende 4870 verkaufen.
Das Übertakten der Karte bewirkt in Spielen und Benchmarks eine Leistungssteigerung von bis zu 8 %, das kann sich durchaus sehen lassen, ist aber wie immer nicht auf jedes System und jede HD 4850 übertragbar, dazu muß man die Kühlung im System ebenso berücksichtigen, wie die Serienstreuung in der Fertigung.



8. Die Treibersituation:

Sapphire HD 4850 Besitzer sollten unbedingt den aktuellen Catalyst 8.6 Treiber einsetzen, bei dem wieder viele Bugs bereinigt wurden und der nach einigen Versuchen unsererseits auch tatsächlich am besten läuft, egal ob nun unter Windows XP oder Vista.



9. Die Crossfire Situation:

Die Aufnahmen der Crossfire-Brücken sind gut zugänglich, so daß es überhaupt kein Problem darstellt, die Brücken zur Verbindung zweier oder mehr (Crossfire-X) Karten aufzustecken. Eine spezielle Masterkarte ist für den Verbund aus aktuellen ATI-Grafikkarten nicht mehr notwendig, was die Flexibilität deutlich erhöht, denn so kann man auch durchaus den Hersteller einer bestimmten Produktlinie mischen. Eine Kombination aus den Karten der HD 3... und HD 4... Baureihe soll nach letzten Informationen nicht möglich sein.
Ob sich in Multi-GPU-Umgebung die Microruckler verflüchtigt haben, können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorhersagen, aber es darf zumindest damit gerechnet werden, das sich endlich etwas tut.

Crossfire-Zertifizierungen



10. Netzteil-Empfehlungen:

Die Sapphire HD 4850 bedarf wie so oft auch hier keines 1000 Watt Netzteils, ein gutes 380/400 Watt Netzteil von Enermax oder Seasonic erfüllt die meisten Zwecke völlig. Wer ein Crossfire-System betreiben möchte, kann das Ganze mit einem 500 Watt Watt Netzteil aus der gleichen Güteklasse ebenso locker abdecken.
Wir haben darum unsere aktuelle Netzteil Top-Ten Liste gleich mitgebracht, damit ihr euch diesbezüglich ein ausführliches Bild vom Stand der Technik machen könnt:

Die Top-Ten der bisher getesteten Netzteile:


Voraussetzungen für die Aufnahme in die Liste:

1. das Netzteil muß aktuell verfügbar sein

2. es muß sich um eine aktuelle Revision handeln

3. wenn eine Netzteilserie mehrere Modellvarianten umfaßt, erscheint in dieser Liste das unserer Meinung nach beste Netzteil aus der Serie

Eine direkte Vergleichbarkeit hat in dieser Liste allerdings keine primäre Relevanz, das ist schon auf Grund der oftmals unterschiedlichen Leistungsklassen und Konzepte ohnehin nur bedingt möglich...


Netzteil Topliste:
Enermax Modu82+ 625 Watt
Seasonic M12 II 430 Watt
Enermax Pro82+ 385 Watt
Seasonic S12 II 500 Watt
Corsair HX1000W 1000 Watt
Amacrox Free Style AX750-EP 750 Watt
Tagan TG600-BZ Piperock 600 Watt
Seasonic X900 900Watt
be quiet! BQT P7 Dark Power Pro 550Watt
Corsair VX550W 550 Watt Netzteil




Wichtig:
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß die von uns erreichten Resultate, resultierend aus der fertigungsbedingten Serienstreuung, nicht ohne weiteres auf andere Grafikkarten gleichen Typs übertragen respektive garantiert werden kann...!




Fazit:

Die Sapphire Radeon HD 4850 konnte sich erstaunlich nachhaltig in Szene setzen, diese Performance hätten wir in ihrer Deutlichkeit so nicht erwartet. Die Renovierungen haben also nicht nur Marketing Charakter entwickelt.
Mit der Singleslot-Kühllösung hat sich ATI allerdings keinen Gefallen getan, die Karte wird sehr warm und unter Last könnte sie leiser sein. Da existieren bessere Lösungen, darum wir halten eine entsprechende Dualslot-Kühlung für effektiver, zumal sie darüber hinaus die Abwärme größtenteil selbst aus dem System befördert und die Karte nicht im eigenen Saft schmoren läßt. Alternativ dazu kommen natürlich wie schon beschrieben auch Selbstbaulösungen in Betracht, bei denen der Endanwender allerdings seine Garantie auf die Grafikkarte verliert.
Zur besseren Übersicht unsere Test-Resultate noch einmal in einer kompakteren Zusammenfassung:

Plus:
• ausgezeichnete Verarbeitung
• sehr ansprechendes Design
• leiser Betrieb ohne Last
• hervorragende 3D-Leistungen
• exzellente Bildqualität
• sehr gutes Übertaktungspotential
• erstklassige DVD/Blue-ray Qualität dank ATI-Avivo-HD
• HD-DVD und Blue-ray über Dual link auch an großen TFTs möglich
• Crossfire/Crossfire-X fähig (auf Intel Plattformen)
• DirectX 10.1 und Shader 4.1 werden unterstützt
• regelmäßige Treiberupdates
• sehr gute Austattung
• herausragendes Preis-Leistungsverhältnis (ca. 160 €)

Minus:
• wird sehr warm
• unter Last etwas lauter Lüfter

Als absolut unschlagbar stellt sich zweifellos das Preis-Leistungsverhältnis dar, denn für 160 € gab es noch nie derart effiziente Grafikpower, da dürften sich für Nvidia einige Denksportaufgaben stellen, die auch durch die angekündigte 9800GTx+ kaum zu relativieren sind...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Die Sapphire Radeon HD 4850 Grafikkarte erhält den PC-Experience-Award in Gold






Weiterführende Links:

Sapphire

Wir bedanken uns bei Sapphire Deutschland sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support



euer PC-Experience.de Team

Cerberus


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