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Sapphire HD4870 1024MB Toxic Edition







Einleitung:

"nanu, warum denn nun noch ein Sapphire 4870er Test?"
Die Frage ist leicht zu beantworten, einerseits beruhte unser erster Test vor einigen Monaten noch auf dem digitalen Referenz Design von ATI, das zugegebenermaßen noch nicht das Optimum dargestellt hat. Man denke nur an die thermischen Probleme mit den digitalen Spannungswandlern. Andererseits waren wir auf der Sucher nach einer Karte, die auch ohne Nachrüstkühler einen leisen und kühlen Betrieb ermöglicht.
Sapphire hat sich inzwischen, wie viele andere Hersteller auch, vom digitalen Layout getrennt und präferiert analoge Spannungswandler, die deutlich weniger sensibel auf leistungsschwache Kühler reagieren. Darüber hinaus verfügt die Toxic Grafikkarte von Haus aus bereits über eine moderate Übertaktung und den neuen Vapor-X Heatpipekühler, der sich durch leisen Betrieb und gute Kühleigenschaften in Szene setzen soll.
Auch für diesen Test konnten wir wieder auf den HD2442W-BK 24" Vorführmonitor zurückgreifen (vielen Dank an EIZO), damit wir die relevanten Testbereiche in 1920x1200 Pixel und darüber hinaus überhaupt erreichen konnten. Zusammen mit dem inzwischen veröffentlichten Catalyst 9.2 sollten die Karten also neu gemischt werden, ob dem so ist, erfahrt ihr wie immer in unserem ausführlichen Praxistest, viel Vergnügen beim Lesen...




Die technischen Daten Sapphire HD4870 1024MB Toxic Edition:

GPU
RV770
Fertigungsprozess
55 nm
Fertigung
TSMC
Transistoren
965 Millionen
GPU Geschwindigkeit
780 MHZ
Arbeitsspeicher
1024MB onboard GDDR5-SDRAM
RAMDAC
2x400MHZ
Speicher Geschwindigkeit
2000 MHZ
Speicher Interface
256Bit
Shader Speed
780 MHZ
Shader Einheiten
800
Speicher-Bandbreite
128 GB/sec
FLOPs
1200 GFLOPs
ROPs
16
Speicher-Chips
Qimonda 1,0ns
Mainboard Schnittstelle
PCI Express 2.0x16
Pixel Füllrate
12.500 MPix/s
Texelfüllrate
31.200 MTex/s
Shader Model
4.1
DirectX Unterstützung
DirectX 10.1
HDPC Unterstützung
ja
Crossfire Unterstützung
ja
OpenGL Version
2.0
Output Anschlüsse
2xDuallink DVI, HDMI
Maximale Auflösung
2560x1600 (dual-link DVI)
HDMI Unterstützung
Version 1.3, HDCP ready
HDMI Modi
480p, 720p, 1080i, 1080p
HDTV Unterstützung
vorhanden
TV-Out Auflösung
1024x768 1080i
Stromanschluß
2x 6-pin Molex
max. Stromaufnahme
bis 200 Watt
max. Temperatur
ca. 105°C (Spawas bis 125°C)
Platinenlänge
24cm
Lüfter
80mm Axiallüfter
Gewicht
ca. 860 Gramm mit Kühleinheit
Garantie
2 Jahre




Die technischen Daten im Vergleich:

Sapphire 4870 1GB Toxic Sapphire 4870 1GB Sapphire 4870 X2 Nvidia GTX 295 Nvidia GTX 285 Nvidia GTX 260 (216)
GPU-Revision
RV770 RV770 2xRV770 GT200b GT200b GT200
GPU-Takt
780 MHz 750 MHz 2x750 MHz 2x576 MHz 648 MHz 576 MHz
Fertigung
TSMC TSMC TSMC TSMC TSMC TSMC
Fertigungsprozess
55 nm 55 nm 55 nm 55 nm 55 nm 65 nm
Transistoren
965 Millionen 965 Millionen 2x965 Millionen 2x1,4 Milliarden 1,4 Milliarden 1,4 Milliarden
Speichertakt
2000 MHz 1800 MHz 1800 MHz 999 MHz 1242 MHz 999 MHz
Shadertakt
780 MHz 750 MHz 750 MHz 1242 MHz 1476 MHz 1242 MHz
Speicherinterface
256 Bit 256 Bit 2x256 Bit 2x448 Bit 512 Bit 448 Bit
Speicherart
GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR3 GDDR3 GDDR3
Speicher-Kapazität
1024 MB 1024 MB 2x1024 MB 2x896 MB 1024 MB 896 MB
RAMDAC
2x400 MHz 2x400 MHz 2x400 MHz 2x400 MHz 2x400 MHz 2x400 MHz
Speicherbandbreite
128 GB /s 115,2 GB /s 2x115,2 GB /s 2x111,8 GB/s 158,9 GB/s 111,8 GB/s
Interface
PCI Express 2.0 PCI Express 2.0 PCI Express 2.0 PCI Express 2.0 PCI Express 2.0 PCI Express 2.0
DirectX Version
10.1 10.1 10.1 10 10 10
Shader-Model
4.1 4.1 4.1 4.0 4.0 4.0
Unified Shaders
800 800 2x800 2x240 240 216
Texture Units
40 40 2x40 2x80 80 72
ROPs
16 16 2x16 2x28 32 28
FLOPs
1200 GFLOPs 1200 GFLOPs 2x1200 GFLOPs 2x894 GFLOPs 1063 GFLOPs 805 GFLOPs
Pixel-Füllrate
12500 MPix/s 12000 MPix/s 2x12000 MPix/s 2x16128 MPix/s 20736 MPix/s 16128 MPix/s
Texel-Füllrate
31200 MTex/s 30000 MTex/s 2x30000 MTex/s 2x46080 MTex/s 51840 MTex/s 41472 MTex/s
Preis (aktuell)
ca. 230 € ca. 210 € ca. 360 € ca. 440 € ca. 330 € ca. 220 €




Lieferumfang und Layout:

• Sapphire HD 4870 Toxic 1024MB Full Retail
• Sapphire Treiber-CD
• Crossfire Brücke
• S-Video Konverter
• 4-pin molex to PCI-E Stromkabel
• VIVO-Kabel und -Adapter
• DVI/HDMI Adapter
• DVI/VGA-Adapter
• Handbuch
• Power-DVD
• Cyberlink DVD Suite
• 3DMark Vatage
• Ruby ROM

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Die Full Retail Version der Sapphire Karte wurde wieder mit sinnvollem Zubehör bedacht, leider ohne zusätzliches Spiel, aber dafür mit allererlei anderen Software Dreingaben. Darüber hinaus sind natürlich alle wichtigen Kabel und Adapter vorhanden, insgesamt betrachtet hinterläßt das Gesamtpaket einen stimmigen Eindruck. Die Lite Retail Version der Karte muß ohne die Software Pakete auskommen, dort sind dann lediglich Treiber CD, Handbuch und Verkabelung enthalten.

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Nicht nur die Farbgebung hat sich bei der Toxic Variante grundlegend geändert, auch das Platinenlayot, ja sogar die Platinen Farbe weist nicht mehr das ATI-typische Rot auf. Eines hat sich allerdings nicht geändert, die Platinenlänge der HD 4870 beträgt nach wie vor knapp 24cm, womit unter normalen Umständen kaum Kompatibilitätsprobleme beim Einbau zu erwarten sind.
Auf der Anschlußleiste finden wir neben zwei HDCP-geschützte Dual-Link-DVI-Ausgänge den mittlerweile standardisierten HDTV-Ausgang verbaut. Jede Radeon HD 4870 verfügt über einen DVI-zu-HDMI-Adapter, mit dem es möglich ist, Video- und Audio-Signale über den DVI-Ausgang wiederzugeben. Der Adapter ist mit dem HDMI-1.3-Standard kompatibel, dadurch können problemlos Dolby-Digital-, Dolby-Digital-Plus, Dolby-TrueHD-, DTS- sowie DTS-HD-Tonspuren von einer DVD, Blu-ray oder HD-DVD entsprechend ausgegeben werden.

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Es fällt natürlich auch hier auf, das nicht ein 6-poliger Stromanschluss verbaut wurde, sondern zwei 6-polige. Wer ein aktuelles Netzteil mit entsprechenden Steckverbindungen besitzt, sollte sie natürlich auch entsprechend verstöpseln, ansonsten hagelt es Piep-Kanonaden vom Mainboard.
Ohne diese Anschlüsse geht es prinzipiell nicht, da die PCI-Express Slots maximal 75 Watt zur Verfügung stellen, daran ändern auch neue Mainboards mit PCI 2.0 Schnittstelle nichts. Da die Karte aber bis zu 200 Watt benötigt, wäre die Versorgung über den PCI-Express Slot keine ernsthafte Option.
Verarbeitstechnisch gibt es keinen Anlass zur Kritik, ganz im Gegenteil, die Karte ist in jeder Hinsicht ein Hingucker und das Design trägt somit sehr viel zur Haptik der Karte bei. Mit dem Toxic Design kann der interessierte Käufer sich durchaus etwas Individualität in den Rechner holen, auch wenn Sapphire zwischenzeitlich alle werksseitig nicht übertakteten Karten ebenfalls mit dem Vapor-X Kühler ausstattet, allerdings ohne kupferfarbene Heatpipes und insgesamt etwas weniger farbenfroh.
Das die aktuellen Karten nach RoHS Norm gefertigt werden, sei an dieser Stelle auch noch erwähnt, dies ist allerdings nicht nur Feature, sondern mittlerweile Vorschrift.
Kommen wir zum neuen Vapor-X Kühler und dem geänderten Platinen Layout der Sapphire Grafikkarte:
der Kühler als solcher deklariert sich nach wie vor als Dualslot Kühler und benötigt somit entsprechend Platz unterhalb der Grafikkarte, so daß naheliegende PCI- oder PCIe-Slot nicht genutzt werden können. Aktuelle Mainboards mit durchdachten Layouts berücksichtigen aber diese Art der Grafikkarten Kühlung, insofern sollten keine Steckkarten Kollisionen oder Engpäße auftreten.

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Die Basis des Vapor-X Kühlers bildest ein Kupfer-Kern, der über drei Kupferheatpipes die Wärme an die Aluminium Kühllamellen weiterreicht. Ventiliert wird die Kühleinheit von einem 80mm Radiallüfter, der die Abwärme leider nicht aus unserem PC-Gehäuse heraustransportiert. Eine gute Be-und Entlüftung unseres PCGehäuses sollte dementsprechend vorhanden sein. Die 1,0 ns Qimonda Speicherchips verfügen über keine zusätzlichen Kühlkörper, die neuen analogen Spannungswandler schon, womit wir mitten im Thema wären: dem neuen Layout...
Dazu möchten wir euch die Problematik des ursprünglichen Werkslayouts noch einmal in einem gesonderten Kapitel näher bringen, damit klar wird, warum Sapphire und viele alle andere Hersteller mittlerweile auf analoge Spannungswandler setzen...


Die ATI HD 4870 Problematik:

ATI konnte mit der HD 4870 eine in der Tat adäquate Konkurrenz zu den aktuellen GT200 Grafikkarten von Nivdia lancieren und wie bei allen aktuellen Highend Grafikkarten steht und fällt leider auch hier fast alles mit der richtigen Kühlung.
Es existieren sehr unterschiedliche Layouts dieser Karten, was wir an drei aktuellen Beispielen verdeutlich wollen. Da wäre einmal die Sapphire HD4870 1024Mb im ATI Standard Referenz Layout und einmal eine Powercolor HD4870 PCS+ in einem geänderten Layout mit analogen Sappnungswandlern. Dazu kommt eine Gainward HD4870 1024MB Golden Sample mit ebenfalls analogen Wandlern und minmal kürzerer Platine.
Was spielt das Ganze nun für eine Rolle?
Dazu kommen wir noch, aber schauen wir uns erst einmal gemeinsam die wichtigen Details dieser Karten an:


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Wie wir deutlich sehen können, unterscheiden sich die Karten in mehrfacher Hinsicht: die Sapphire mit ihren relativ kleinen digitalen Spannungswandlern/Mosfets und dem dazugehörigen Vitec Steuerchip, hat relativ wenig Elkos verbaut und verfügt über sehr wenig Komponenten, die den Einbau eines externen Kühlers behindern könnten.
Die Powercolor besitzt sehr ausgeprägte analoge Spannungswandler, wo die Mosfets auch entsprechend mit einem üppigen Kupferkühlkörper gekühlt werden und verfügt darüber hinaus über deutlich mehr Elkos.
Unsere Gainward wiederum besitzt auch analoge Spannungswandler mit einem entsprechenden großem Passivkühlkörper (schwarz) für die Mosfets. Vorne am Slotblech stört schon mal die Anschlußbox des zusätzlichen DVI Ports, den man aber abschrauben kann. Dazu tummeln sich im vorderen Bereich zusätzliche Elkos, die den Einbau eines flachen Nachrüstkühlers erfolgreich verhindern können.

Aber das ist nicht die eigentliche 4870er Problematik, denn dazu kommen wir jetzt:
Die GPU auf einem niedrigen Niveau zu kühlen, ist kein Problem, das ermöglicht fast jeder bessere Nachrüstkühler. Die neuralgischen Hotspots der HD4870 sind ganz klar die VRMs (Voltage Regulator Modules) zu deutsch Spannungswandler/Mosfets des GDDR5 Speichers. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich nun um eine Karte mit 512MB oder 1024Mb handelt, wobei die 1024MB Variante naturgemäß noch empfindlicher auf unterdimensionierte Kühlkörper an den Spannungswandlern reagiert (rot markiert).
Wer eine Karte mit analogen Spannungswandlern/Mosfets gekauft hat, ist auf der sicheren Seite, denn die werden nicht so heiß wie ihre digitalen Pendents. Das heißt im Klartest: Karten mit analogen Spannungswandlern/Mosfets können in der Regel problemlos mit allen Nachrüstkühlern ausgestattet werden, sofern keine Elkos das verhindern, wie z.B bei der Gainward Golden Sample oder der baugleichen Palit Sonic, die den Einbau des T-Rad durch störende Elkos erfolgreich verhindert.
Bei Karten mit digitalen Spannungswandlern sieht die Geschichte ganz anders aus, denn ohne die ATI Grundplatte können die Mosfets der Wandler schnell 120°C und mehr erreichen, was fast unweigerlich zu Abstürzen führt. Berichte von Anwendern, die ihre HD4870 Karten kühltechnisch modifiziert hatten und deren Karten abrauchten, ziehen sich wie ein roter Faden durchs Internet. Das ist übrigens auch der Grund, warum die neuen 4870 1024MB Revisionen der Powercolor, Gainward oder der baugleichen Palit Sonic alle Layouts mit analogen Spannungswandlern besitzen.

Etwas detaillierter:
Der ATI Werkskühler ist von Haus aus in zwei Segmente unterteilt, einmal dem äußeren Teil mit dem eigentlichen Kühler samt Lüfter und dem inneren Basiskühlkörper aus Metall, der mit seinen Wärmeleitpads als Wärmableitung für den Arbeitsspeicher und den Spannungswandlern dient. Diese Segmente sind mit wenigen Schrauben verbunden und so schnell voneinander zu trennen.
Ist dies erledigt, legen wir den oberen Teil zur Seite, der wird vorläufig nicht mehr benötigt und schrauben den Basiskühlkörper wieder fest. Achtet bitte darauf, das die Wärmeleitpads nicht beschädigt wurden, sonst müßten sie ersetzt werden. Wärmeleitpaste ist an diesen Stellen fehl am Platze, da sie die Abstände zwischen Kühlkörper und Kühlobjekt nicht ausgleichen könnte, dazu sind die Spaltmaße zu groß.

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Können wir diese Grundplatte nicht verwenden, wird es für Karten mit digitalen Spannungswandlern/Mosfets heikel, weil es keine Rolle spielt, wie gut der Nachrüstkühler seinen Job verrichtet. In dem Moment, wo die ATI Grundplatte nicht mehr verwendet wird, werden die Mosfets der digitalen Wandler überhitzen, egal was für wunderschöne kleine oder große Kühlkörper dort draufgeklebt werden. Nun hört man gerne das Argument "ja, aber es reicht doch auch ein größerer Kühlstreifen auf den Wandlern, als die vielen Kleinen". Eben nicht, auch so ein Kühlkörper, hat in der Summe eine deutliche kleinere Kühlfläche als der rote ATI Basiskühlkörper, dazu bedarf es wohl keines mathematischen Studiums, um dies kausal nachzuvollziehen.

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Kurz und gut, wer eine HD4870 mit digitalen Spannungswandlern umrüsten will, der benötigt als Basis die ATI Grundplatte, daran führt kein Weg vorbei. Allerdings muß der Nachrüstkühler auch noch auf die ATI Grundplatte passen und das funktioniert bisher nur mit dem Scythe Musahi, dem Accelero S1 Rev2 eingeschränkt (Lamellen müssen verbogen werden) und dann hörts auch schon auf. Unser Thermalright T-Rad paßt nicht auf die ATI Grundplatte, dazu müßten umfangreiche Fräsarbeiten durchgeführt werden, die für uns nicht zur Diskussion standen.
Kommen wir noch einmal zu den Temperaturen, wie bereits erwähnt ist alles über 100°C grenzwertig und nahe am Rande eines Absturzes, über 120°C sollten die Spannungswandler nicht lange betrieben werden. Diese Situationen kann man mit dem Benchmark Programm Furmark sehr gut simulieren, dazu muß allerdings die Furmark.exe umbenannt werden, weil sonst der Catalyst Treiber eingreift, was wir ja nicht wollen.
Eine halbe Stunde Furmark reicht in der Regel, wobei man dazu zusätzlich noch GPU-Z verwenden sollte, um die Temperaturen gleich mitzuloggen, das erleichtert die spätere Kontrolle ungemein. Die neuralgischen Werte werden in GPU-Z übrigens als VDDC Werte angezeigt, das sind unsere Spannungswandler respektive Mosfets.
Karten mit analogen Wandlern geben diese Werte nichts aus, da sind dann spezielle Sensoren angesagt, was wir für unseren Praxistest auch entsprechend umgesetzt haben.

Soweit zur Problematik, das neue Layout von Sapphire ist wie bereits erwähnt nicht betroffen, da analoge Spannungswandler verwendet werden, demzufolge ist auch keine rote ATI-Grundplatte mehr erforderlich !
Wem der Vapor-X Kühler von Sapphire nicht zusagt, der kann problemlos alle passenden aktuellen Nachrüstkühler einsetzen (z.B. Thermalright T-Rad oder Scythe Musashi), da weder ungünstig verlötete Elkos, noch andere Unwegbarkeiten einer Umrüstung im Wege stehen. Ob so eine Umrüstung überhaupt notwendig wäre, klären wir in unserem Praxistest noch ausführlich...




Die Technik:

Wir wollen euch zwar nicht endlos mit technischen Details und unverständlichen Fachbegriffen langweilen, aber ein paar Eckdaten zur aktuellen RV770-Technik sollten es schon sein, zumal ATIs Renovierungen durchaus erwähnenswert sind:

Eines der Hauptproblem bei den HD3000 Karten mit dem R670 Chipsatz bestand in der schlechten Texturfüllrate. AMD erhöhte die dafür relevanten TMUs von 16 auf 40 Einheiten. Darüber hinaus wurde die Shaderanzahl von 320 auf 800 mehr als verdoppelt. So erreicht die HD4870 zumindest schon einmal eine theoretische Rechenleitung von über 1 TFLOP/s. Der entscheidene Fortschritt liegt aber auch im Effizienz Beeich, den ATI deutlich optimiert hat. Dazu werfen wir noch einmal einen Blick auf die Rechenleistung, 800 skalare Shader-ALUs, die bei einem Chiptakt von 750 MHz zwei Operationen (MAD - Multiply and Add) pro Takt ausführen können, sprechen eine deutliche Sprache. Die ALUs sind in 10-SIMD-Einheiten zu jeweils 16 Fünfergruppen angeordnet. Trotz der großen Anzahl von Recheneinheiten kommt der Chip mit 956 Millionen Transistoren aus, während Nvidia beim G200 immerhin 1,4 Milliarden Transistoren benötigt. Da AMD außerdem sparsame und kompakte 55-nm-Transistoren präferiert (Nvidia: teilweise noch 65 nm), soll eine Grafikkarte mit dem Radeon HD 4870 nicht mehr als 200Watt benötigen (Nvidia: 236 Watt). Bei diesen erstaunlichen Werten kommen zwar leise Zweifel, aber ATI sagt dazu folgendes: "Eric Demers erklärt, das man sich ein ganzes Jahr Zeit genommen habe, um die Zahl der benötigten Transistoren zu verringern und die Effizienz des Designs zu steigern. So habe man bei den Rechenkernen den Verbrauch an Chipfläche um beachtliche 40 Prozent senken können. Auch das aufwendige Ringbus-Speicherinterface ist aus diesem Grund durch eine direkte Kopplung der Render-Backends und der Level-2-Caches an die Speicher-Controller ersetzt worden, was viel Chipfläche spart und weniger Strom benötigt. Darüber hinaus benötigt man bei der HD 4870 durch den Einsatz von GDDR5-Speicher, der mit einer hohen Taktfrequenz von 1800 MHz läuft, keinen 512 Bit breiten Speicherbus wie Nvidia, sondern lediglich einen 256-Bit-Bus, der zudem die Kosten für Chip und Leiterplatte niedrig hält."
Das ist aber nicht alles, die Zahl der Textureinheiten hat AMD analog zur ALU-Anzahl erhöht. 40 Textureinheiten der 4800er-Chips stehen somit 80 Textureinheiten beim GeForce GTX 280/285 gegenüber. AMD will aber dank optimierter Datenpfade zum Texture-Cache diesbezüglich trotzdem konkurrenzfähig sein.

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Die Zahl der Rasterendstufen (ROPs) hat AMD nicht gesteigert, sondern wie schon beim Vorgänger bei 16 belassen. Der entscheidene Punkt kommt aber noch: jede Stufe kann jetzt pro Takt doppelt so viele Z-/Stencil- und Blend-Operationen durchführen. Beides soll die Antialiasing Leistung steigern, die bei den Vorgänger-Chips bekannermaßen etwas schwächelte. AMD behauptet, das man ohne größeren Leistungsverlust jetzt achtfaches Antialiasing benutzen kann. Auch die hochwertigen Custom-Edge-Detect-Filter, welche die Subpixel um die Kanten herum anordnen, sollen jetzt mit höheren Bildraten laufen. Dazu trage auch ein schnellerer Datenpfad zwischen den ROPS und den Shader-ALUs bei.
Für eine höhere Leistung in der Geometrie-Shader-Konfiguration hat AMD auch noch einige Schubladen geöffnet, denn die Zahl der gleichzeitig aktiven GS-Thread wurde vervierfacht und die Menge der auf dem Chip speicherbaren Geometrie-Daten erhöht.
Um den Stromverbrauch weiter zu senken, verfügen die Karten neuerdings auch noch über einen eigenen Microcontroller, der zusammen mit einem optimal eingestellten Powermanagement viel zum reduzierten Stromverbrauch beitragen kann und soll.
Aber genug der grauen Theorie, kommen wir endlich zum Praxistest...




Das Testsystem:

CPU
Intel Core 2 Duo E8600@4GHZ
Mainboard
Asus P5E64 WS Evolution
Arbeitsspeicher
Corsair XMS3 DHX PC3-12800 DDR3 4GB Dualkit
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi Titanium PCI-E
CPU-Kühler
Thermalright True Copper + IFX-10
CPU-Lüfter
Scythe Slipstream 1200
Festplatten System
2x Western Digital VelociRaptor a´ 300GB SATA II RAID-0
Festplatte Daten
1x Samsung F1 320GB SATA II
Festplatte Backup
1x Samsung F1 320GB SATA II
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
DVD-ROM
Plextor PX-810 SATA
Diskettenlaufwerk
Scythe Combo
Gehäuse
Lian Li PC-A77 4xNoiseblocker Multiframe S2@5Volt
Netzteil
Enermax Modu82+ 625 Watt
Monitor
Eizo HD2442W-BK
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP3, Vista Ultimate SP1 64 Bit, 2008 Enterprise Server SP1 64 Bit




Montage, Treiberinstallation und Tipps:

Bevor wir den Vorgänger der Sapphire HD 4870 Toxic, eine XFX GTX 280 aus dem Rechner entfernt haben, wurde der Nvidia Detonator-Treiber aus dem System verbannt.
Dazu bevorzugen wir die Vorgehensweise aus unserem entsprechenden Artikel:

Catalyst-Workshop II

Wer bereits eine ATI-Grafikkarte im System beherbergt hatte, der sollte ebenfalls unseren Catalyst-Workshop II berücksichtigen, wo neben der Treiberaktualisierung als solches auch Tipps zur Optimierung vorhanden sind.


• Die neue Karte verschrauben und über zwei entsprechende Stromanschlüsse mit dem Netzteil verbinden, schon ist die Sapphire HD4870 startklar.
• Achtet nach Möglichkeit darauf, das sich die Grafikkarte den Stromstecker nicht mit anderen Geräten teilen muß !
• Neu starten, eventuelle Nvidia-Reste aus dem System noch entfernen und die gewünschten Treiber installieren, in unserem Fall den Catalyst 9.2
• Abschließend aktualisierten wir die vorhandene DirectX9.0c Version: DirectX-Endbenutzer-Runtimes November 2008

Wer sein Betriebssystem ohnehin neu aufsetzen wollte, der sollte nach Möglichkeit unsere Installationsreihenfolge verwenden:

1. Windows installieren (am besten von einer CD mit integriertem Service Pack 3)
2. Servicepack installieren. (sofern nicht schon auf CD eingebunden, s.o.)
3. Wurmports schließen ->zum Artikel
4. aktuelle Chipsatztreiber installieren
5. DirectX aktualisieren DirectX End-User Runtimes (November 2008)
6. aktuelle Grafikkartentreiber und Monitortreiber installieren
7. aktuelle Soundkartentreiber installieren
8. weitere aktuelle Treiber für Peripheriegeräte installieren
9. die restlichen Windows-Patches installieren
10. die Dienste sicherheitsrelevant konfigurieren ->zum Artikel
11. jetzt erst den Internetzugang konfigurieren (nachdem alle verfügbaren Sicherheitsupdates installiert sind)


Damit war die Montage der GrafikKarte und auch die Treiberinstallation zunächst erfolgreich abgeschlossen und wir installierten die noch fehlenden Treiber für den HD2442W-BK Monitor. Abschließend stellten wir die Auflösung für den Desktop auf 1920x1200 bei 32-Bit und die Bildschirmaktualisierungsrate auf die von Eizo vorgeschriebenen 60 Hertz.
Als ersten Eindruck erhielten wir wie immer von ATI sehr schöne und kontrastreiche 2D-Farben und ein gestochen scharfes Bild. Scheinbar kann der HD2442W-BK die gelieferten Signale optimal umsetzen.
Noch eine kleine nicht unwesentliche Anmerkung am Rande:
wer sich eine teure Grafikkarte kauft, sollte darauf achten, das sein Monitor ebenfalls diesen gehobenen Ansprüchen gerecht wird. Denn Frust ist vorprogrammiert, wenn die teure High-End Grafikkarte mit einem Billig-Monitor kommunizieren muß, der gar nicht in der Lage ist, das erhofft schöne Bild zu reproduzieren...!




Die Tests:

Vor den eigentlichen Tests optimierten wir Windows XP/SP3 nach unserem Performance-Workshop, schließlich sollte eine ideale Basis optimale Voraussetzungen bieten.
Abschließend wurde das gesamte eine Stunde mit dem Systemstabilitätstest von Everest "vorgeheizt".
Die Lautheit der Grafikkarten-Lüfter haben wir nicht separat gemessen, sondern als Systemgesamtlautstärke in die Tests eingebunden. Dabei wurden die Lautstärke ca. 15cm vom Rechner entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät verifiziert und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Das Gerät verfügt ab Werk normalerweise über einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt. Der Hersteller hat auf unseren Wunsch hin den Messbereich aber auf 5 bis 75 dBA reduziert, so daß wir auch geringere Bereiche berücksichtigen können. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für diesen tollen Service.
Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.
Mit dem Digitalen Temperaturmessgerät TL-305 (Messbereich von Minus 200°C bis plus 1370°C) haben wir während sämtlicher Testdurchläufe die Temperaturen der Grafikkarte per Sensor gemessen und aufgezeichnet. Somit erhält der mögliche Käufer auch eine gute Übersicht bezüglich der zu erwartenden Kühlleistung der Grafikkarte.
Um den Stromverbrauch möglichst genau wiederzugeben (gesamtes System), haben wir den grafischen Leistungsmesser Peak Tech 2535 verwendet. Das Gerät eignet sich für Messungen von 0,0 Watt bis 4 kW/0,0 bis 600 V und 0,0 bis 15 A (mit externem Zangen-Adapter bis 1000 A)


Testprogramme:

• Windows XP SP3 mit DirectX 9 aus November 2008
• Windows Vista Ultimate 64Bit SP1
• aktuelle DirectX9 Spiele
• aktuelle DirectX10 Spiele

Treibereinstellungen Catalyst 9.2 :

- 3D Systemleistung: Balanced
• Vertikale Synchronisierung: Aus
• sonst alles auf Standard

Kommentare zu den synthetischen 3DMark Benchmarkprogrammen ersparen wir uns, dafür gibt es einfach zu viele Irritationen bei Vergleichswerten und ebenso viele Möglichkeiten diese, in welcher Form auch immer, zu beeinflussen. Die Relevanz ist somit zumindest fragwürdig, darum haben wir auch auf sie verzichtet
Für aussagekräftige Benchmarks sollte als Testeinstieg in jedem Fall die Auflösung 1280x1024 (Standard-TFT-Auflösung für 17 und 19" Geräte)) und die Option Quality 4AAx16AF (4-fach Antialiasing + 16-fach anisotropischer Filter) aktiviert sein, ansonsten gerät die Beurteilung aktueller High-Endgrafikkarten zur Farce. Dies gilt insbesondere für Crossfire/SLI Systeme, wo alles unter 1600x1200 Pixel den Sinn eines solchen Systems mehr als nur in Frage stellt. Ohne entsprechende Qualitätseinstellung, kann man keine Aussage darüber treffen, welche Leistung wirklich erbracht wird, zumal auch eine Mittelklasse Grafikkarte ohne 4xAA und 16xAF recht schnell sein kann.
Grundsätzlich sollte man trotz des neuen 3DMark Vantage synthetischen Benchmarks nicht allzu große Bedeutung beimessen, denn 1. sind einige schon etwas betagt und haben somit kaum einen ernsthaften Bezug zur aktuellen Technik und 2. entstehen immer wieder mal kuriose Situationen, in denen der eine oder andere programmierbedingte Lapsus dieser oder jener Grafikkarte Vorteile verschafft, die eigentlich gar nicht vorhanden sind.
Da sind Spielebenchmarks schon etwas aussagekräftiger, auch wenn viele der Spiele entweder auf ATI oder Nvidia optimiert wurden. Da gilt es dann zu unterscheiden: Open GL Spiele von id-Software wie Quake 4 oder Doom 3 z.B. laufen generell etwas schneller auf Nvidia-Karten und Direct3D Spiele wie Halflife 2 oder Call of Duty 2 favorisieren ATI, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Selbstverständlich kamen auch aktuelle und brandneue DirectX10-Spiele in unserem Testparcour zum Einsatz, die dann unter Vista Ultimate 64 Bit berücksichtigt wurden.
Wer einen Widescreen TFT besitzt, dem sei erklärt, das es bezüglich der Füllrate keinen großen Unterschied macht, ob nun in 1600x1200 (1,9 Millionen Pixel) oder 1680x1050 (1,75 Millionen Pixel) aufgelöst wird.
Damit wir den 1024MB Grafikspeicher auch entsprechend berücksichtigen, haben wir die Tests grundsätzlich ab ab 1600x1200, 1920x1600 und 2560x1600 vorgenommen. Zumindest dort, wo es möglich war, ansonsten wurden Ausweich Auflösungen eingestellt, wie z.B. in Crysis.



1a. Spiele-Benchmarks DirectX9:

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Call of Duty 5 1600x1200 1xAA/1xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
Nvidia Geforce GTX 295 99,8 fps
ATI HD4870 X2 86,6 fps
Nvidia Geforce GTX 285 70,2 fps
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 65,1 fps
Sapphire HD4870 1024MB 63,2 fps
XFX GTX 280 63,1 fps
Powercolor HD4870 61,4 fps
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 58,7 fps
Sapphire HD3870 X2 50,8 fps
Powercolor HD3870 CF 50,7 fps
Sapphire HD4850 49,2 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 47,9 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 44,3 fps
Asus Geforce 9800GTX 43,6 fps
Call of Duty 5 2560x1600 4xAA/16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
Nvidia Geforce GTX 295 55,2 fps
ATI HD4870 X2 44,1 fps
Nvidia Geforce GTX 285 38,2 fps
XFX GTX 280 36,1 fps
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 31,7 fps
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 30,1 fps
Sapphire HD4870 1024MB 28,9 fps
Powercolor HD4870 27,4 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 26,4 fps
Sapphire HD3870 X2 25,7 fps
Powercolor HD3870 CF 24,5 fps
Sapphire HD4850 22,2 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 21,8 fps
Asus Geforce 9800GTX 20,6 fps
F.E.A.R. 1600x1200 4xAA/16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
Nvidia Geforce GTX 295 219 fps
ATI HD4870 X2 213 fps
Nvidia Geforce GTX 285 187 fps
XFX GTX 280 155 fps
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 132 fps
Sapphire HD4870 1024MB 126 fps
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 125 fps
Powercolor HD4870 123 fps
Sapphire HD3870 X2 120 fps
Powercolor HD3870 CF 119 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 105 fps
Sapphire HD4850 101 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 96 fps
Asus Geforce 9800GTX 94 fps
F.E.A.R. 2560x1600 4xAA/16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
Nvidia Geforce GTX 295 122 fps
ATI HD4870 X2 117 fps
Nvidia Geforce GTX 285 104 fps
XFX GTX 280 83 fps
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 73 fps
Sapphire HD4870 1024MB 69 fps
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 67 fps
Powercolor HD4870 65 fps
Sapphire HD3870 X2 61 fps
Powercolor HD3870 CF 60 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 51 fps
Sapphire HD4850 50 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 46 fps
Asus Geforce 9800GTX 44 fps



1b. Spiele-Benchmarks DirectX10:

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Crysis Warhead 1680x1050 1xAA/1xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
Nvidia Geforce GTX 295 44,8 fps
ATI HD4870 X2 39,6 fps
Nvidia Geforce GTX 285 30,1 fps
XFX GTX 280 26,8 fps
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 26,4 fps
Sapphire HD4870 1024MB 24,3 fps
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 22,9 fps
Powercolor HD4870 21,7 fps
Powercolor HD3870 CF 20,8 fps
Sapphire HD3870 X2 20,6 fps
Sapphire HD4850 18,8 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 17,3 fps
Asus Geforce 9800GTX 17,1 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 16,4 fps
Crysis Warhead 2560x1600 1xAA/1xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
ATI HD4870 X2 22,6 fps
Nvidia Geforce GTX 295 20,8 fps
Nvidia Geforce GTX 285 16,9 fps
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 15,4 fps
XFX GTX 280 14,8 fps
Sapphire HD4870 1024MB 14,3 fps
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 12,7 fps
Powercolor HD4870 12,5 fps
Powercolor HD3870 CF 10,8 fps
Sapphire HD3870 X2 10,6 fps
Sapphire HD4850 9,1 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 6,3 fps
Asus Geforce 9800GTX 5,9 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 5,7 fps
Bioshock 1680x1050 1xAA/16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
Nvidia Geforce GTX 295 171,3 fps
ATI HD4870 X2 144,8 fps
Nvidia Geforce GTX 285 126 fps
XFX GTX 280 111,5 fps
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 97,3 fps
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 83,1 fps
Sapphire HD4870 1024MB 77 fps
Powercolor HD4870 74,8 fps
Powercolor HD3870 CF 71,2 fps
Sapphire HD3870 X2 69,9 fps
Asus Geforce 9800GTX 66,7 fps
Sapphire HD4850 61,1 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 49,1 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 42,4 fps
Bioshock 2560x1600 1xAA/16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
Nvidia Geforce GTX 295 86,8 fps
ATI HD4870 X2 77,6 fps
Nvidia Geforce GTX 285 61,1 fps
XFX GTX 280 53,8 fps
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 47,9 fps
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 42,4 fps
Sapphire HD4870 1024MB 38,3 fps
Powercolor HD4870 36,7 fps
Powercolor HD3870 CF 34,8 fps
Sapphire HD3870 X2 34,6 fps
Asus Geforce 9800GTX 33,1 fps
Sapphire HD4850 30,8 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 28,9 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 26,4 fps



Assassins Creed 1680x1050 4xAA/16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
Nvidia Geforce GTX 295 123,1 fps
ATI HD4870 X2 122,6 fps
Nvidia Geforce GTX 285 84,7 fps
XFX GTX 280 76,8 fps
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 75,4 fps
Sapphire HD4870 1024MB 71,3 fps
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 70,9 fps
Powercolor HD4870 68,7 fps
Powercolor HD3870 CF 65,8 fps
Sapphire HD3870 X2 64,6 fps
Sapphire HD4850 51,9 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 50,3 fps
Asus Geforce 9800GTX 50,1 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 46,8 fps
Assassins Creed 2560x1600 4xAA/16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
ATI HD4870 X2 78,3 fps
Nvidia Geforce GTX 295 74,8 fps
Nvidia Geforce GTX 285 52,1 fps
XFX GTX 280 48,8 fps
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 46,7 fps
Sapphire HD4870 1024MB 44,3 fps
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 42,9 fps
Powercolor HD4870 40,7 fps
Powercolor HD3870 CF 37,8 fps
Sapphire HD3870 X2 37,6 fps
Sapphire HD4850 30,8 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 27,5 fps
Asus Geforce 9800GTX 27,1 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 25,4 fps
Far Cry 2 1680x1050 4xAA/16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
Nvidia Geforce GTX 295 90,1 fps
ATI HD4870 X2 79,8 fps
Nvidia Geforce GTX 285 68,1 fps
XFX GTX 280 62,3 fps
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 53,9 fps
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 49,6 fps
Sapphire HD4870 1024MB 46,3 fps
Powercolor HD4870 42,7 fps
Powercolor HD3870 CF 39,8 fps
Sapphire HD3870 X2 39,6 fps
Asus Geforce 9800GTX 32,1 fps
Sapphire HD4850 27,8 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 25,4 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 24,4 fps
Far Cry 2 2560x1600 4xAA/16xAF
Grafikkarte:
FPS (Frames per Second)
Nvidia Geforce GTX 295 61,8 fps
ATI HD4870 X2 55,6 fps
Nvidia Geforce GTX 285 46,8 fps
XFX GTX 280 42,8 fps
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 37,4 fps
Sapphire HD4870 1024MB 34,1 fps
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 32,6 fps
Powercolor HD4870 31,7 fps
Powercolor HD3870 CF 29,9 fps
Sapphire HD3870 X2 29,6 fps
Sapphire HD4850 18,8 fps
Nvidia Geforce 8800 ultra 16,1 fps
Nvidia Geforce 8800GTX 15,4 fps
Asus Geforce 9800GTX 13,2 fps

Großartig absetzen kann sich die übertaktete Sapphire HD4870 Toxic 1024MB nicht von der Standard Version mit 1024MB VRAM, aber es sind zumindest ein paar Frames, die man gelegentlich auch gebrauchen kann. Wirklich spürbar war dies vor allem in Crysis Warhead, wo die Grafikkarten um jeden zusätzlichen Frame kämpfen.
Die HD4870 X2 kann sich das eine ums andere mal sehr nah an die GTX 295 herandrängeln, auch wenn der Vergleich zu einer Single-GPU Grafikkarte deutlich hinkt, da es sich genauso wie die GTX 295 um eine Grafikkarte mit zwei GPUs handelt, insofern relativiert sich ein Vergleich mit einer Single GPU Grafikkarte...



2. Stromverbrauch (gesamtes System):

Stromverbrauch-Idle
Grafikkarte:
Angaben in Watt
Sapphire HD4850 139
Nvidia Geforce GTX 285 146
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 148
XFX GTX 280 157
Sapphire HD4870 1024MB 166
Asus 9800GTX 169
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 173
Powercolor HD4870 177
Powercolor HD3870 CF 181
Nvidia Geforce GTX 295 183
Sapphire HD3870 X2 185
ATI HD4870 X2 189
Nvidia Geforce 8800GTX 205
Nvidia Geforce 8800 ultra 245
Stromverbrauch-Last
Grafikkarte:
Angaben in Watt
Sapphire HD4850 241
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 268
Asus 9800GTX 272
Nvidia Geforce 8800GTX 285
Nvidia Geforce 8800 ultra 297
Sapphire HD4870 1024MB 299
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 305
Powercolor HD4870 308
Nvidia Geforce GTX 285 317
XFX GTX 280 339
Nvidia Geforce GTX 295 407
Powercolor HD3870 CF 411
Sapphire HD3870 X2 432
ATI HD4870 X2 453

Der Stromverbrauch ist immer noch ein trauriges Kapitel, hier sind Innovationen scheinbar lange Zeit vom Reißbrett verbannt worden, denn was aktuelle Highend Grafikkarten bisher einem Netzteil abverlangten, das hatte den Pegel der Vernunft längst überschritten. Intel und AMD haben dies erkannt und die exorbitante Verlustleistungen mit sparsamen und trotzdem leistungsstarken Prozessoren wie z.B. dem Phenom und dem Penryn partiell reduziert, wobei der Nehalem diesbezüglich schon wieder einen Rückschritt darstellt.
Bei den Grafikkarten ist diese Entwicklung noch deutlich optimierungsbedürftig, auch wenn die aktuellen Stromsparmechanismen der Treiber dies zumindest ohne Last deutlich verbessern. Potential ist trotzdem fraglos noch vorhanden, aber solange die Hersteller sich nur an ihren Positionierungen in den Benchmarks orientieren, wird dieses Kapitel vorerst ein trauriges bleiben...


4. Temperaturen:

Temperaturen-Idle
Grafikkarte:
Angaben in °C
Nvidia Geforce GTX 285 42,5°
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 43°
XFX GTX 280 44,5
Nvidia Geforce GTX 295 48,5°
Nvidia Geforce 8800GTX 51°
Asus 9800GTX 52,5°
Nvidia Geforce 8800 ultra 53,5°
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 55°
Powercolor HD3870 CF 59,5°
Sapphire HD3870 X2 62,5°
ATI HD4870 X2 66,5°
Sapphire HD4850 68,5°
Sapphire HD4870 1024MB 71,5°
Powercolor HD4870 73°
Temperaturen-Last
Grafikkarte:
Angaben in °C
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 70,5°
Asus 9800GTX 71,5°
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 73°
Nvidia Geforce 8800GTX 76°
Nvidia Geforce 8800 ultra 77,5°
Nvidia Geforce GTX 285 80,5°
XFX GTX 280 82,5
Nvidia Geforce GTX 295 84,5°
ATI HD4870 X2 86,5°
Powercolor HD3870 CF 87,5°
Sapphire HD3870 X2 88°
Sapphire HD4850 88,5°
Sapphire HD4870 1024MB 91,5°
Powercolor HD4870 93°

Die Kühler der 7900GTX Karten waren lange Zeit die Messlatte für alle anderen Grafikkarten, wobei die Kühler der G80 Baureihe ebenfalls sehr gute Werte abliefern, insbesondere wenn man deren Stromaufnahme dabei berücksichtigt.
Die Sapphire HD 4870 1024MB mit digitalem Layout und auch ihre baugleichen Kollegen anderer Hersteller können bezüglich der Temperaturen nicht gerade glänzen. Über 70°C im 2D-Modus sind deutlich zu viel, auch wenn dies kein Grund zur Besorgnis darstellt. Über eine Passivkühllösung sollte man allerdings nicht mal ansatzweise nachdenken. Der Dualslot-Kühler transportiert zwar die Abwärme schnell aus dem Gehäuse heraus, die eigentliche Kühlleistung ist aber sehr durchschnittlich und wird darüber hinaus unter Last auch mit Lärm erkauft.
Der neue Toxic Kühler sorgt für Entlastung, was aber eben auch im analogen Layout der Grafikkarte begründet ist, da die Spannungswandler deutlich geringe Abwärme produzieren. Wer trotzdem über einen alternativen Kühler nachdenkt, sollte sich diesbezüglich unseren Thermalright T-Rad Review anschauen, wo wir den Kühler auf HD4870 Grafikkarten mit analogem und digitalen Layout getestet hatten.



5. Lautstärke (gesamtes System):

Lautstärke-Idle
Grafikkarte:
Angaben in dBA
Sapphire HD4850 42,5 dBA
Asus 9800GTX 42,5 dBA
Nvidia Geforce 8800GTX 43 dBA
Nvidia Geforce GTX 285 43 dBA
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 43,5 dBA
Sapphire HD4870 1024MB 43,5 dBA
Powercolor HD4870 43,5 dBA
Sapphire HD3870 X2 44 dBA
Powercolor HD3870 CF 44,5 dBA
ATI HD4870 X2 44,5 dBA
Nvidia Geforce 8800 ultra 46,5 dBA
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 46,5 dBA
48 dBAXFX GTX 280 48,5 dBA
Nvidia Geforce GTX 295 51,5 dBA
Lautstärke-Last
Grafikkarte:
Angaben in dBA
Nvidia Geforce 8800GTX 48,5 dBA
Sapphire HD4870 1024MB 49,5 dBA
Powercolor HD4870 49,5 dBA
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 49,5 dBA
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 50,5 dBA
Nvidia Geforce 8800 ultra 51 dBA
Sapphire HD3870 X2 51,5 dBA
Powercolor HD3870 CF 51,5 dBA
Sapphire HD4850 51,5 dBA
Asus 9800GTX 52,5 dBA
Nvidia Geforce GTX 285 54,5 dBA
ATI HD4870 X2 58 dBA
58 dBAXFX GTX 280 58,5 dBA
Nvidia Geforce GTX 295 59,5 dBA

Das ATI-typische Hochdrehen des Lüfters beim Starten ist normal, daran sollte sich niemand stören. Es gleicht einem kurzem Gasgeben, bevor die Fahrt losgeht und die Grafikkarte "ins Rollen kommt".
Im Idle Modus ist der Lüfter der HD4870 Toxic definitiv nicht aus dem System heraus zu identifizieren und dreht sehr unauffällig seine Runden. Unter Last erhöht sich die Drehzahlen zwar, aber wie bereits erwähnt, in einem gut belüfteten System hält sich auch dies in vertretbaren Grenzen, so daß wir zumindest auf unserem System keinen Kopfhörer benötigten, um Crysis zu spielen oder Benchmarks zu absolvieren.
Optimieren kann man die Lüftersteuerung über das CCC im Catalyst 9.2, dazu muß lediglich unter ATI Overdrive oben links auf das Schloß-Symbol geklickt werden, damit die Lüftersteuerung manuell eingestellt werden kann:

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Mit dem Setzen des Häkchens bei "Enable manual Fan Control" wird die Werkssteuerung außer Kraft gesetzt und kann nun nach eigenem Gusto eingestellt werden, oder in verschiedenen Profilen abgespeichert werden. Bei uns reichte die Reduzierung auf 20% für alle Aggregatzustände des Systems, das mag in anderen weniger gut belüfteten Systemen ganz anders aussehen, da hilft nur ausprobieren...



6. Video/DVD-Qualität:

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Leider kommt die Bildqualität auf unseren Screens wie immer nicht wirklich zur Geltung und 8 Bilder mit jeweils mehr als 1MB Größe wollten wir euch nicht zumuten, schließlich gibt es auch immer noch Leser mit Modems... Aber man dürfte wohl zumindest erahnen, was diese Karten auch im Bereich DVD zu leisten imstande sind.
Wer diese Karten gerne in Bezug auf HDTV und einer 1080p Auflösung testen möchte, der kann sich bei Microsoft ein entsprechendes Video herunterladen (110MB):

Step into Liquid


Der Mediplayer 11 sollte dafür aber schon installiert sein, die 10er Variante kann nur nach einem speziellem Update genutzt werden: Update für MP10

Noch einige Anmerkungen zur Wiedergabe von Blue-ray und HD-DVD Material,
hier hat ATI immer noch klar die Nase vorne, die Karten decodieren entsprechendes Material deutlich schneller und mit weniger Prozessorlast und das nicht ohne Grund:
Als Avivo bezeichnet AMD eine bereits mit der Radeon X1300 eingeführte Video-Plattform, um die Multimedia-Fähigkeiten von ATIs Grafikkarten deutlich zu verbessern (Qualität und Flexibilität). Die Weiterentwicklung dieser Technologie nennt sich ATI-Avivo-HD-Technologie und kommt seit der HD2000er Grafikkartenserie zum Einsatz.
Der Unified Video Decoder (UVD) (früher auch „Universal Video Decoder“) ist ein Videoprozessor der Firma AMD und basiert auf der Technik der Multimedia-Prozessoren Xilleon. Die ersten Produkte, in die er integriert wurde, waren die ATI Radeon HD 2400 und 2600 der ATI-Radeon-HD-2000-Serie. UVD wird für Avivo HD benötigt und wurde dementsprechend auch bei der Sapphire HD 4870 Toxic in der neuesten Version implementiert. Bei der Wiedergabe von bestimmten Videoformaten kann der UVD die Decodierarbeit übernehmen und somit den Hauptprozessor deutlich entlasten.



7. Overclocking:

Das Übertakten der Sapphire HD 4870 1024MB Toxic sollte entweder über das beliebte ATI-Tool erfolgen, der RV770 wird aber bisher nicht unterstützt. Was bleibt ist die Übertaktung über das entsprechende Tool im Catalyst Control Center oder den allseits beliebten Riva Tuner.
Somit erzielten wir stabile 835 MHZ für den Core und 2060 MHZ für den Speicher, die Karte verfügt also trotz der Werksübertaktung durchaus noch über Reserven. Das Übertakten der schon übertakteten Karte bewirkt in Spielen und Benchmarks eine Leistungssteigerung von bis zu 5 %, das kann sich durchaus sehen lassen, ist aber wie immer nicht auf jedes System und jede HD 4870 übertragbar, dazu muß man die Kühlung im System ebenso berücksichtigen, wie die Serienstreuung in der Fertigung.



8. Die Treibersituation:

Sapphire HD 4870 1024MB Besitzer sollten unbedingt den aktuellen Catalyst 9.2 Treiber einsetzen, bei dem wieder viele Bugs bereinigt wurden und der nach einigen Versuchen unsererseits auch tatsächlich am besten läuft, egal ob nun unter Windows XP oder Vista.
Darüber hinaus wurde mit dem Catalyst 9.2 auch endlich der AF-Bug beseitigt, so daß kein Probleme mehr bezüglich der Texturfilterung existiert, die in früheren Catalyst Versionen immer wieder in der Kritik stand.
Der Stromspar Mechanismus Powerplay funktioniert auch endlich passabel, ohne Last taktet die Karte auf 500 MHZ GPU Takt herunter, so soll es sein.



9. Crossfire Anmerkungen:

Die Aufnahmen der Crossfire-Brücken sind gut zugänglich, so daß es überhaupt kein Problem darstellt, die Brücken zur Verbindung zweier oder mehr (Crossfire-X) Karten aufzustecken.

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Eine spezielle Masterkarte ist für den Verbund aus aktuellen ATI-Grafikkarten nicht mehr notwendig, was die Flexibilität deutlich erhöht, denn so kann man auch durchaus den Hersteller einer bestimmten Produktlinie mischen. Eine Kombination aus den Karten der HD 3... und HD 4... Baureihe soll nach letzten Informationen nicht möglich sein.
Ob sich in Multi-GPU-Umgebung die Microruckler verflüchtigt haben, können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht attestieren, aber es darf zumindest damit gerechnet werden, das sich endlich etwas tut und wenn nicht jetzt, dann hoffentlich mit kommenden Treibern.

Crossfire-Zertifizierungen



10. Netzteil-Empfehlungen:

Auch die Sapphire HD 4870 1024MB Toxic bedarf wie so oft keines 1000 Watt Netzteils, ein gutes 450 Watt Netzteil aus unserer Liste erfüllt die meisten Zwecke völlig. Wer ein Crossfire-System betreiben möchte, kann das Ganze mit einem 600 bis 650 Watt Watt Netzteil aus der gleichen Güteklasse ebenso locker abdecken.
Wir haben unsere aktuelle Netzteil Top-Ten Liste gleich mitgebracht, damit ihr euch diesbezüglich ein ausführliches Bild vom Stand der Technik machen könnt:

Die Top-Ten der bisher getesteten Netzteile (aktualisiert) :

Voraussetzungen für die Aufnahme in die Liste:

1. das Netzteil muß aktuell verfügbar sein

2. es muß sich um eine aktuelle Revision handeln

3. wenn eine Netzteilserie mehrere Modellvarianten umfaßt, erscheint in dieser Liste das unserer Meinung nach beste Netzteil aus der Serie

Eine direkte Vergleichbarkeit hat in dieser Liste allerdings keine primäre Relevanz, das ist schon auf Grund der oftmals unterschiedlichen Leistungsklassen und Konzepte ohnehin nur bedingt möglich...


Netzteil Topliste:
Seasonic M12D 850 Watt
Enermax Revolution 85+ 850 Watt
Tagan Superrock TG680-U33II 680 Watt
Enermax Modu82+ 625 Watt
Cooler Master Silent Pro M-Series 600 Watt
Silverstone Element ST60EF 600 Watt
Tagan Superrock TG500-U33II 500 Watt
Corsair HX1000W 1000 Watt
Silverstone Nightjar ST45NF 450 Watt
Corsair HX450W 450 Watt




Wichtig:
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß die von uns erreichten Resultate, resultierend aus der fertigungsbedingten Serienstreuung, nicht ohne weiteres auf andere Grafikkarten gleichen Typs übertragen respektive garantiert werden kann...!




Fazit:

Auch die neue Toxic Variante der Sapphire HD4870 1024MB spielte alle Trümpfe aus, die bei ATI derzeit im Ärmel stecken und die symbolisieren Performance gepaart mit herausragender Bildqualität. Dazu garniert Sapphire sein Menü mit einem ansprechenden Kühler und vor allem analogen Layout, so daß die thermischen Auswüchse der ersten 4870 Revisionen keine Relevanz mehr aufweisen. Darum kann der Kühler seinen Dienst auch leise und unaufdringlich verrichten.
An den Aspekten im Vergleich zur 512MB Variante der 4870 hat sich kaum etwas geändert, wie erinnern uns: Einen Performance Vorteil in aktuellen Games, der den Neukauf rechtfertigen könnte, konnten wir nicht entscheidend herausarbeiten. Er liegt im Schnitt bei 3 bis maximal 4 Frames pro Sekunde, das fällt schon fast unter Messungenauigkeit. Auch unter 2560x1600 Auflösung und hohen Qualitätseinstellungen ändert sich an diesen Fakten wenig, selbst dort sind es nie mehr als 4 bis maximal 5 Prozent. Die Toxic poliert diese Resultate noch etwas auf, viel mehr als 6 bis 7 Prozent werden es trotzdem nicht
Das Thema Nachladeruckler wird gerne gebraucht, um den Kauf einer Grafikkarte mit mehr VRAM zu rechtfertigen. Wobei die Spiele Engine und auch die Qualitätseinstellungen im Treiber diesbezüglich natürlich auch eine enorm gewichtige Rolle spielt, wie man ja beispielsweise anhand von Crysis deutlich nachvollziehen kann. Wer nun aber alles am VRAM festmacht, wird der Sache nicht gerecht, da die Qualität der Texturen und Textur Swaps ein entscheidendes Wörtchen mitreden, zu beobachten über eben diese Nachladeruckler oder starke Einbrüche beim schnellen Wechsel der Games-Level. Da kann mehr VRAM schon etwas Linderung erreichen, wenn auch nicht gänzlich das grundsätzliche Problem beseitigen, denn da sind die Spieledesigner ebenso gefordert.
Zur besseren Übersicht unsere Test-Resultate noch einmal in einer kompakteren Zusammenfassung:

Plus:
• ausgezeichnete Verarbeitung, wertige Haptik
• sehr ansprechendes Design
• leiser Betrieb mit und ohne Last möglich
• hervorragende 3D-Leistungen, auch in hohen Auflösungen
• exzellente Bildqualität
• sehr gutes Übertaktungspotential
• erstklassige DVD/Blue-ray Qualität dank ATI-Avivo-HD
• HD-DVD und Blue-ray über Dual link auch an großen TFTs möglich
• Crossfire/Crossfire-X fähig
• DirectX 10.1 und Shader 4.1 werden unterstützt
• regelmäßige Treiberupdates
• funktionierender Stromsparmodus
• gute Austattung (Full Retail Version)
• befriedigendes Preis-Leistungsverhältnis (ca. 230 €)

Minus:
• zu hoher Strombedarf unter Last

Wer bereits eine HD4870 1024MB sein Eigen nennt, gehört nicht unbedingt zur potentiellen Käuferschicht dieser Karte, das leuchtet sicherlich jedem ein. Das soll natürlich niemanden davon abhalten, diese Karte zu kaufen, denn insbesondere die ATI Klienten mit dem nicht unproblematischen digitalen Layout dürften von dieser Alternative begeistert sein...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Die Sapphire HD4870 1024MB Toxic Edition Grafikkarte erhält den PC-Experience-Award in Gold






Weiterführende Links:

Sapphire

Wir bedanken uns bei Sapphire Deutschland sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support



euer PC-Experience.de Team

Cerberus


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