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Achtung Enermax Revolution 85+ 850 Watt Netzteil Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Enermax Revolution 85+ 850 Watt Netzteil







Einleitung:

Unter Revolution versteht man sinngemäß drastische Veränderungen oder Wandel, insofern hat Enermax mit der neuen Revolution 85+ Namensgebung schon die richtige Titulierung für diese Netzteilserie gefunden. Es sei denn, man wandelt nicht allein... und da Seasonic mit dem neuen M12D Netzteil die Messlatte für Highend Netzteile vor kurzem abermals sehr hoch geschraubt hatte, durfte man mehr als gespannt sein, was Enermax dem entgegenzusetzen hat.
Das Revolution 85+ fokkusiert seine Ambitionen ganz klar im gleichen Segment und wartet mit einer endlosen Liste von Features auf, die der Laie kaum überschauen kann. Extreme Spannungsstabilität, hohe Effizienzwerte auch dank DC-to-DC Technik, Kabelmanagement und ein attraktives Ausstattungspaket sind die Kernattribute, mit denen Enermax seine neue Netzteilserie bewirbt. Schauen wir uns also gemeinsam an, was dies für den Anwender in der Praxis bedeutet und ob der extreme Preis von knapp 240 € gerechtfertigt wäre, viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
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• Enermax Revolution 85+ 850 Watt in Retailverpackung
• Kaltgeräteanschlußkabel
• Kabelstränge (Kabelmanagement)
• Kabelbinder
• Schrauben
• Kabeltasche
• Handbuch (mehrsprachig)




Die technischen Daten:

• Gehäusematerial: Stahl
• Gesamtleistung: 850 Watt
• Peakleistung: 1020 Watt
• 160 Watt kombinierte Ausgangsleistung (+3,3 und +5 Volt)
• 840 Watt (70 Ampere) kombinierte Ausgangsleistung (+12 Volt)
• universeller Weitbereichseingang: 100-264 VAC für unterschiedliche Stromnetze
• maximale Belastbarkeit der einzelnen Strom-Schienen:
• +3,3 Volt: 25 A
• +5,0 Volt: 25 A
• +12 Volt V1: 30 A
• +12 Volt V2: 30 A
• +12 Volt V3: 30 A
• +12 Volt V4: 30 A
• +12 Volt V5: 30 A
• +12 Volt V6: 30 A
• -12 Volt: 0,6 A
• +5 Volt Standby: 6 A
• ATX Versionen: 2.01, 2.2, 2.3
• EMV-geschirmte Kabelstränge: ja
• Aktiv PFC (99%)
• Lüfter: 135mm (doppeltes Kugellager, Fuzzy-Logik Lüftersteuerung)
• Kabelmanagement: ja
• DC-to-DC Technik: ja
• Polymer-Aluminium-Kondensatoren: nein
• UL File Number: E134014
• OCP (Over Current Protection) - Schutz vor Stromspitzen
• OTP (Over Temperature Protection) - Überhitzungsschutz
• OVP AC (Over Voltage Protection) - Überspannungsschutz
• OVP DC (Over Voltage Protection) - Überspannungsschutz
• OPP (Over Power Protection) - Überlastungsschutz
• UVP (Under Voltage Protection) - Unterspannungsschutz
• SCP (Short Circuit Protection) - Schutz vor Kurzschlüssen
• SIP (Surge and Inrush Protection) - Schutz vor unvorhergesehenen Stromstößen
• Standard-PS/2-Abmessungen (B×H×T): (150×86×190mm)
• Gewicht: ca. 3,15 Kg (ohne Verpackung)
• Fertigung nach RoSH Verordnung
• MTBF: k.A.
• aktueller Marktpreis: ca. 240,- €
• bisherige Varianten: 850, 950, 1050, 1250 Watt
• Zertifikate: 80 Plus Silber
• Garantie: 3 Jahre

MTBF: Der MTBF(Mean-Time-between-Failure)-Wert gibt einen statistischen Anhaltspunkt über die Zuverlässigkeit eines Lüfters. Er repräsentiert nicht die tatsächlich angenommene Lebensdauer. MTBF-Werte bewegen sich bei Lüftern im Bereich von mehreren zehntausend Stunden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Lüfter beispielsweise garantiert 100.000 Stunden am Stück fehlerfrei läuft, das ist von sehr vielen Faktoren abhängig, wie z.B. Umgebungstemperaturen ->Einsatzdauer ->Ein-Ausschaltvorgänge usw. Eine solche Behauptung stellt im Übrigen kein Hersteller auf, schließlich kann auch kein Hersteller seine Lüfter jahrelang am Stück getestet haben, zumal 100.000 Stunden über 10 Jahre bedeuten würden.
Die gerne bei Netzteilen beschriebene MTBF Angabe bei 25°C hat mit der Realität auch nicht viel zu tun, da Netzteile sehr selten Raumtemperaturen entwickeln...




Das Testsystem:

CPU
Intel Core 2 E8600/Intel Core 2 Extreme QX6800
Mainboard
Asus P5E64 WS Professional Bios 0802
Arbeitsspeicher
Corsair XMS3 DHX PC3-12800 DDR3 4GB Dualkit
Grafikkarte
Powercolor HD 3870 X2 Crossfire-X
Monitor
Eizo S2100
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatality
Festplatten System
2x Western Digital VelociRaptor a´300GB (10000 U/min, S-ATA) Raid-0
Festplatten Daten
1x Samsung F1 320GB SATA II
Festplatten Backup
1x Samsung F1 320GB SATA II
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
DVD-ROM
Plextor PX-810 SATA
Diskettenlaufwerk
Scythe Combo
Gehäuse
Lian Li PC-A77, 4x Multiframe S2 Lüfter @5 Volt
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP3, Vista Ultimate 64bit SP1, Windows 7 im Multiboot




Die DC-to-DC Technik:

So ganz neu ist dieser Begriff der Gleichspannungswandlung beileibe nicht, kennen wir ihn doch aus der KFZ Technik, Generatoren und natürlich von unseren Notebooks, wo diese Technik seit Jahren in den externen Netzteilen eingesetzt wird. Die Camper unter uns möchten diese Technik sicherlich nicht mehr missen, ermöglicht sie doch z.B. den Einsatz eines CD Players am 12Volt Netz unseres PKWs.
Einfach formuliert: es wird eine konstante Eingangsspannung durch periodisches Schalten so umgewandelt, das als Resultat am Ausgang ein anderer Spannungswert entsteht. Symptomatisch und darum Thema der Netzteilhersteller ist die herausragende Effizienz schon bei geringen Lasten, denn mit den herkömmlichen Techniken könnte ein Computernetzteil kaum an die magische 90% Effizienzschwelle herangeführt werden, geschweige denn darüber hinaus.
Wie aber funktioniert das Ganze nun in unseren Netzteilen?
Grundsätzlich ist es bei der herkömmlichen Netzteiltechnik in unseren PCs so, dass die Wicklungsverhältnisse im Trafo und der Speicherdrossel das Verhältniss der Ausgangsspannungen maßgeblich beeinflussen. Das hat aber den entscheidenden Nachteil, das so nur alle Spannungen (12V, 5V, 3,3V) entweder gemeinsam erhöht oder gesenkt werden können. Schon haben wir unser Hauptproblem im Blickfeld, denn die größten Lastschwankungen treten auf den 12 Volt Schienen auf, wohingegen die 5 Volt und 3,3 Volt Schienen keine so deutlichen Lastunterschiede aufweisen, da sie ja in modernen Systemen eh nur noch eine untergeordnete Rolle spielen und die 12V Schienen, vereinfacht formuliert, die Hauptversorgung des Systems übernommen haben.
Das hat zur Folge, das unter Last die 12V Schiene einbricht und die 5 Volt und 3,3 Volt Schienen eher noch in ihren Werten steigen. Dieser Umstand ist auch einer der Hauptgründe, warum die Netzteiltechnik der Zukunft auf den DC-to-Dc Wandlern basieren wird. Denn genau hier setzt die DC-to-DC Wandlung ein, die dieses Auseinanderdriften der Spannungsschienen vermeidet, da eine klar getrennte Regelung stattfindet.

Wir haben zum Thema mal eine kleine Skizze angefertigt und auch noch einmal die Vorteile der DC-to-DC Technik aufgelistet:

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• Es sind sehr hohe Wirkungsgrade möglich, da nur einmal von Wechselspannung auf Gleichspannung konvertiert werden muß.

• Mehr Leistungsvolumen auf der gerade für Grafikkarten und stromfordernden Komponenten so wichtigen +12 V Schiene(n).

• Stabilität ist grundsätzlich einfacher zu kontrollieren. Bei der Stabilität muß der Hauptaugenmerk nur auf die + 12 V Schiene gelegt werden, da die anderen Spannungen von dieser Schiene abgeleitet werden. Mit anderen Worten, ist die + 12 V Schiene stabil, dann sind praktisch automatisch alle anderen Spannungen mindestens genauso stabil.

• Zukunftssicher: da die +12 V Schiene auch in Zukunft immer mehr Bedeutung bei Computern bekommen wird als ohnhin schon, sind diese Netzteile auch in Zukunft perfekt auf neue Anforderungen optimiert.

• Es ist kein Problem mehr, die so wichtigen Toleranzen der einzelnen Stromschienen zu gewährleisten, somit steht die angebene 3%ige Toleranz für die Spannungsstabilität nicht nur auf dem Papier, sie findet auch in der Realität statt.

• optimierte Ripple and Noise Werte, da die Filterung wesentlich effizienter arbeiten kann

Natürlich ist diese Technik wesentlicher komplexer, als von uns dargestellt, aber wir haben versucht, die Thematik ganz bewußt etwas einfacher zu skizzieren, damit sie auch verstanden wird.
Wie bei jeder Technik, steht und fällt alles mit der profesionellen Umsetzung. Das heißt im Klartext, DC-to-DC regelt sich nicht von allein, die Techniker müssen schon wissen, was sie tun.
Einen aktuellen Nachteil der DC-to-Dc Technik wollen wir nicht verschweigen, es können (je nach Implementierung) zuweilen verringerte Stützzeiten beobachtet werden. Warum dies so ist, steht zur Zeit noch nicht wirklich fest, wir werden dementsprechend weiter am Ball bleiben und bei neuen Erkenntnissen berichten. Eklatante Nachteile entwickeln sich aus diesem Umstand aber bisher nicht.




Verarbeitung und Technik:

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Die sehr groß dimensionierte Verpackung läßt es schon erahnen, das Revolution 85+ liegt in seinen Abmessungen (150×86×190mm) deutlich über der ATX-Norm und benötigt darum PC Gehäuse mit entsprechend viel Platz.
Die sehr grobkörnige Pulverbeschichtung des 3Kg Boliden wirkt etwas gewöhnungsbedürftig, die Vorteile kristallieren sich aber sehr schnell heraus, die Oberfläche ist enorm strapazierfähig, da dürften auch lange Fingernägel kaum eine Chance für eine Kratzersignatur besitzen. Farbliche Nuancen setzen die seitliche Beschriftung sowie der rot abgesetzte Lüfterbereich, der analog zum Enermax Modu 82 und Pro 82 über leichte Anfasungen im Gehäusedeckel verfügt. Damit möchte Enermax erreichen, das die vom Lüfter angesaugte Luft möglichst wenig Verwirbelungen erzeugt. Gitterförmige Aussparungen an der Frontpartie minimieren den Luftwiderstand der abzutransportierenden Abwärme aus dem Netzteil, was die Wirkung des Lüfters tatkräftig unterstützt.

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Ein Kantenschutz für den Hauptkabelstrang ist zwar vorhanden, warum dieser aber erst mal richtig verlegt werden muß, irritierte uns schon etwas. Die Kabelports des Kabelmanagements sind leider nicht beschriftet, aber zumindest im Handbuch korrekt beschrieben worden. Wir haben darum mal einen entsprechenden Auszug aus dem Handbuch illustriert:



Im Gehäuse versenkte Kabelports hätten wir den Vorzug gegeben, denn die deutlich herausstehenden Ports des Enermax verlängern das ohnehin schon sehr lange Netzteil noch zusätzlich.
Unabhängig davon konnten wir keine Probleme beim Anschließen der Kabelstränge feststellen, egal welche Stecker angeschlossen wurden. Die Steckverbindungen sind sehr vertrauenseinflößend ausgelegt, Komplikationen beim Verbinden mit den Kabelsträngen gab es absolut keine. Die Steckverbindungen verfügen über einen knackigen Einrastpunkt auf, so das man ein deutliches Feedback über eine korrekte Verbindung erhält.
Bei allem Komfort wollen wir einige Aspekte nicht unter den Tisch fallen lassen:
1. die zusätzlichen Platinen und Anschlüsse stellen nicht nur einen deutlich höheren Fertigungsaufwand und zusätzlichen Kostenfaktor dar, sondern auch u.U. das Risko von korrosionsbedingten Spannungsabfällen...

2. wenn viele Geräte versorgt werden müssen, werden eben auch viele Kabelstränge verlegt und damit geht der optisch/logistische Vorteil ohnehin verloren...

Die Verarbeitung der Außenhaut bewegt sich auf sehr hohem Niveau, aber das haben wir bei einem Boliden dieser Preis-Kategorie auch nicht anders erwartet.

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Im ersten Bild erkennen wir noch einmal etwas deutlicher die Anfasung der Lüftereinfassung. Das Lüftergitter ragt wie auch bei anderen Serien von Enermax minimal über das Gehäuse hinaus, das kann zu Problemen beim Einbau führen. Wir erinnern uns: Probleme treten bei überstehenden Lüftergitter ein (z.B. beim Cooler Master Stacker STC-T01), wenn das Lüftergitter auf den seitlichen oder hinteren Auflagen für das Netzteil aufliegt und die Bohrungen für die Verschraubung des Netzteils am Gehäuse dadurch um wenigstens einen Millimeter verlagert werden.
Der Lüfter stammt aus dem Hause Globe Fan, wird von Enermax gerne eingesetzt und weißt folgende Kenndaten auf:

• Kennnummer: B1352512LB-3M
• Lagerung: doppeltes Kugellager
• Gewicht: 155g
• Beleuchtung: nein
• Abmessungen (mm): 135x135x25
• Lüfterblätter: 9
• max. Lautheit: ca. 36 dBA (2,0 sone)
• max. Volumentransport (CFM): 131,84 m³/h (77,55 CFM)
• max. Geschwindigkeit: ca. 1500 U/min
• Stromaufnahme: 3,36 Watt
• Anschluß: 2-pin

36dBA (2,0 sone) klingen viel, aber der Lüfter wird natürlich über die interne Thermoregelung gesteuert und entsprechend heruntergeregelt. Montiert wurde der Lüfter sinnvollerweise blasend, was nicht nur die Abwärme aus dem Netzteil befördert, sondern auch durch seinen Sog zum Abtransport der Abwärme aus dem Bereich CPU/Mainboard usw. unterstützend beiträgt, auch wenn dies beileibe nicht seine Hauptaufgabe darstellt.
Enermax hat seinem Revolution 85+auch wieder eine Nachlaufsteuerung spendiert, d.h. der Netzteillüfter läuft für 30-60 Sek. nach dem Abschalten weiter, um die verbleibende Systemrestwärme abzuführen und dadurch dessen Lebensdauer zu verlängern. Das Ganze nennt sich diesmal HeatGuard, nicht zu verwechseln mit CoolGuard aus früheren Netzteilserien.

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Eine weiteres Feature von Enermax betrifft PowerGuard, dieser Schutzmechanismus gewährleistet auch optisch einen guten Überblick über den aktuellen Betriebszustand des Netzteils. Über dem Netzanschluss an der Rückseite befindet sich eine LED, die, solange das Netzteil in Ordnung ist, grün leuchtet. Fällt beispielsweise der Lüfter aus, blinkt die LED rot. Zusätzlich macht ein "Buzzer" mit akkustischen Signalen auf Fehlfunktionen deutlich und unüberhörbar auf sich aufmerksam. Diese Schutzeinrichtung konnten wir auch schon in früheren Netzteilserien von Enermax antreffen, z.B. beim Infiniti.

Kommen wir jetzt zu den wichtigsten Elementen eines Netzteils, den verbauten Komponenten im Inneren, denn das Netzteil entwickelt seine Leistung ja nicht durch die optischen Attribute seine Hülle:

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Ein erster Blick in den Innenraum macht deutlich, warum das Gehäuse über so ausladende Abmessungen verfügt, denn die separaten Platinen und das Enermax Layout fordern ihren Platztribut. Darüber hinaus wirkt das Layout nicht sonderlich gedrängt, so daß der Lüfter problemlos auch die Hotspots erreichen sollte. Die Kühlrippen sind zwar relativ breit, aber da DC-to-DC Netzteile sehr effizient arbeiten und darum auch nicht ganz so viel Abwärme produzieren, sollte der Airflow ausreichen.
Die Platine des Enermax besteht aus mit Epoxidharz getränkten Glasfasermatten und somit schon der gehobenen Qualitätsklasse FR5, im Gegensatz zu den deutlich billigeren Pertinax Platinen FR1 bis FR3. FR4 und FR5 Platinen besitzen eine bessere Kriechstromfestigkeit und bessere Hochfrequenzeigenschaften. FR steht übrigens für flame retardant, zu deutsch: flammenhemmend.
Zum Thema DC-to-DC Technik lest bitte unseren weiter oben ausgearbeitetes Kapitel. Die so wichtigen Schutzschaltungen fehlen natürlich auch nicht, wobei man gerade diesbezüglich sehr differenzieren sollte, denn nicht überall, wo OCP, OVP usw. draufsteht, sind diese Schutzschaltungen auch wirklich aktiv. Es gibt durchaus Hersteller, die gerne mal diese Schaltungen wegrationalisieren, auch wenn es im Prospekt anders beschrieben steht. Die Motive dafür liegen auf der Hand, die Schutzschaltungen haben negative Auswirkungen auf die Effizienz eines Netzteils und da nur mit hohen Effizienzen gut geworben werden kann, wird gerne schon mal getrickst. Der Verbraucher hat diesbezüglich kaum eine Möglichkeit dies zu überprüfen, erst wenn sein Netzteil abraucht und alle angeschlossenen Komponenten mit in den Abgrund reißt, wird deutlich, was nicht funktioniert hat. Keine Sorge, auch das aktuelle Layout des Enermax Netzteils verfügt über aktiv funktionierende Schutzschaltungen und zwar in allen Varianten, die aktuell und speziell für Enermax von Relevanz sind:

• OCP (Over Current Protection) - Schutz vor Stromspitzen
• OTP (Over Temperature Protection) - Überhitzungsschutz
• OVP AC (Over Voltage Protection) - Überspannungsschutz
• OVP DC (Over Voltage Protection) - Überspannungsschutz
• OPP (Over Power Protection) - Überlastungsschutz
• UVP (Under Voltage Protection) - Unterspannungsschutz
• SCP (Short Circuit Protection) - Schutz vor Kurzschlüssen
• SIP (Surge and Inrush Protection) - Schutz vor unvorhergesehenen Stromstößen

Im Eingangsbereich erkennen wir zunächst nicht viel neues, die Platine des EIN-Ausschalters ist für einen Teil der AC Filterung zuständig, in der Nähe befindet sich auch noch eine Sicherung und die ersten Kondensatoren, bevor der Strom dann an die Gleichrichter weitergeleitet wird. Dazu gesellen sich zwei synchron arbeitende Trafos für die Hauptversorgung und ein kleinerer für die notwendige 5V Standby-Leitung, die z.B. unsere USB Geräte mit ausreichend Strom versorgt.
Kommen wir zum primären Stromkreis, den Enermax gleich mit drei in Reihe geschalteten Elkos bestückt hat. Drei jeweils 220mikroFarad Elkos stammen aus dem Hause Matsushita und sind erstaunlicherweise nur bis 85°C ausgelegt, was uns dann schon etwas überrascht hat, aber Enermax hat diesbezüglich scheinbar etwas eigene Vorstellungen. Dabei sollte man ins Kalkül ziehen, das 105°C Elkos eine beinahe doppelt so lange Lebensdauer im Vergleich zu den 85°C Elkos vorweisen können, falls man das Thema damit abtun möchte, das der ATX12V Power Supply Design Guide V2.2 eine zulässige Betriebstemperatur zwischen +10 und +50°C definiert.
Die Elkos des Sekundärbereiches stammen durch die Bank von Nippon-Chemicon und sind unisono in 105°C Varianten vorhanden. Spulen, Ringandkerne und Metal Oxide Varistors entstammen dem gängigen Sortiment aus Japan. Kurz und gut, die Komponentenauswahl wurde sehr konsequent auf allerhöchste Qualität ausgelegt, was sich in unserem Testparcour hoffentlich wiederspiegeln wird.
Die sechs 12Volt Schienen sind folgendermaßen verteilt:

• 12V V1: 24-pin ATX Anschluß
• 12V V2: 4-pin/8-pin Stromanschluß sowie 8-pin EPS
• 12V V3: Grafikkarten
• 12V V4: 12-pin Anschluß Nr.1 (Peripherie)
• 12V V5: 12-pin Anschluß Nr.2 und 3 (Peripherie) • 12V V6: 12-pin Anschluß Nr.4 (Peripherie)

Schrumpfschläuche an den Kabelenden sind vorhanden, ein sehr wichtiger Beitrag zur Netzteilsicherheit. Wer sich immer wieder mal über die seitlichen Plastikfolien wundern sollte, diese Folien diesen dem Schutz vor der Außenhülle, damit Kontakkurzschlüsse wirksam verhindert werden.
Die Verarbeitung des Innenraums stellt sich als ausgesprochen hochwertig und akkurat dar, es wurde nur hier und dort mit Silicon fixiert, wo es auch notwendig ist.
Auch das Enermax Netzteil entspricht bereits der RoSH Umweltverordung (Restriction of certain Hazardous Substances) entsprechen, die ab Juli 2006 in Kraft getreten ist, womit eine separate Werbung auf dieses Attribut entfällt, es ist mittlerweile einfach Vorschrift.

Kommen wir zu den Verkabelungsoptionen des Revolution 85+:



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Alle Kabelstränge verfügen über ausreichende Längen (bis zu 75cm), so daß auch verwinkelte Tower problemlos bestückt werden sollten. Über einen Mangel an Anschlüssen kann sich niemand beklagen, natürlich fehlen auch die notwendigen 6-pin und 8-pin PCI-E Anschlüsse nicht, um aktuelle SLI und Crossfire System entsprechend zu bestücken.
Warum allerdings einige Kabelstränge komplett und andere wiederum nur teilweise ummantelt wurde, trieb uns schon die Fragezeichen in die Augen...
Die Flexibilität der einzelnen modularen Kabelstränge ist trotz der akkuraten Ummantelungen als sehr gut zu bewerten, da haben wir schon störrischere Exemplare begutachten dürfen. Der 24 Pin Mainboard-Stromanschluß entspricht der aktuellen ATX 2.3 Norm und kann nicht durch wegclipsen gekürzt werden. Mit anderen Worten, auf einem Mainboard mit 20-poligem Stromanschluß wäre das Netzteil so nicht einsetzbar !
Nicht benötigte Kabelstränge können derweil sehr komfortabel in der mitgelieferten Kabeltasche verstaut werden.
Sehr gut gefallen haben uns einmal mehr die praktischen Ausziehhilfen für die 4 Pin Stromstecker, denn nur so kann man ohne abgebrochene Fingernägel und herausgezogene Pins sehr komfortabel und sicher die Steckverbindungen lösen.



Technische Aspekte zur aktuellen Netzteiltechnik:

1. Leistungsspezifikationen von Netzteilen:
Es zeigt sich immer wieder in unseren Tests, daß weder die vollmundigen Herstellerangaben auf den Typenschildern, noch die angegebenen Wattzahlen auch nur annähernd etwas über das tatsächliche Leistungsvermögen eines Netzteils aussagen!
Die Erfahrung hat oft genug gezeigt, daß es auch 450 Watt Netzteile gibt, die schon bei geringster Last einbrechen und nicht im entferntesten die angegebenen Leistungsparameter abrufen können. Im Gegensatz dazu existieren sehr leistungsstarke 300 Watt Netzteile, die auch hochgerüstete Systeme durchaus ausreichend versorgen können. Es ist also offensichtlich, daß die Wattangabe absolut nichts über die Leistungsfähigkeit eines Netzteils aussagt, die aufgeklebten Herstellerangaben leider sehr oft ganz genauso wenig.
Um dergleichen zu vermeiden, greift man am besten zu leistungsseitig ausreichend dimensionierten Qualitätsnetzteilen von Markenherstellern, die ihre Netzteile mit hochwertigsten Komponenten bestücken, da nur so wirklich erstklassige Spannungsstabilität und höchte Effizienzen sichergestellt werden können. Da wären z.B. Seasonic oder Enermax oder eben Firmen, die bei namhaften Herstellern fertigen lassen: Tagan (läßt mittlerweile bei Enhance und Impervio bauen), Corsair (läßt von Seasonic und CWT bauen), Silver Power (läßt von Seasonic bauen), um nur einige Beispiele zu nennen. In unseren Netzteil Reviews gehen wir speziell auf dieses Thema grundsätzlich sehr genau ein, so daß ihr immer bestens darüber informiert seid, welche Technik in eurem Wunsch Netzteil tatsächlich steckt.
Ein vor allem in der Übertaktergemeinde zentrales Problem und Qualitätskriterium ist die sogenannte "Stabilität" der einzelnen Spannungsschienen. Gerade bei qualitativ schlechteren oder schlichtweg überlasteten Netzteilen kann es dazu führen, daß die Spannungslinien von ihren Werten her einbrechen. So liefert ein Netzteil statt der erwünschten 12V dann etwa nur 11V und statt der benötigten 5V nur noch 4,7V oder noch weniger. Während eine gewisse Abweichung im Bereich der Toleranz liegt (siehe ATX V2.03 Spezifikation) und vollkommen unproblematisch ist, führen gröbere Abweichungen in der Regel zu Instabilität und Systemabstürzen, die leider auch nicht immer sofort als Netzteilproblem verifizierbar sind...
Grundsätzlich ist es so:
Bei einem PC-Netzteil wird die Leistung oft mit der Angabe "Total DC Output" (DC steht für Gleichstrom) ausgewiesen. Dieser Maximal-Wert sagt aus, wieviel Watt das Netzteil insgesamt auf allen Leitungen liefern kann. "Combined Power" setzt sich hingegen aus der maximalen Leistung der +3,3-Volt- und +5-Volt-Leitung zusammen. Einzel belastet ist mehr möglich, aber zusammen eben nicht, da müssen dann entsprechende Abstriche hinsichtlich der Belastung gemacht werden.
Über die +12-Volt- und +5-Volt-Leitung wurden früher u.a. Festplatten, CD-/ DVD-Drives und Disketten-Laufwerke mit Spannung versorgt. Die wichtigste Leitung war die 3,3-Volt-Leitung, über die das Mainboard den Prozessor (CPU), den Hauptspeicher (RAM), den AGP-Bus und nahezu alle PCI-Steckkarten mit Power versorgt. Vor dem Release der ATX-Spezifikation wurde diese sog. "I/O-Spannung" aus der 5-Volt-Leitung gewandelt. Ein gut dimensioniertes Netzteil sollte demnach ~30 Ampere auf der +5-Volt Leitung und ~25 Ampere auf der +3.3-Volt-Leitung liefern können, sowie mindestens 200 Watt Combined Power liefern.
Diese Empfehlung stammt allerdings noch aus der ATX 1.3 Zeit und hat sich entscheidend geändert, denn mittlerweile beziehen Core2 Duo/Quad und K8/K10 Systeme ihr Lebenselixier vermehrt, um nicht zu sagen hauptsächlich, aus den 12 Volt Leitungen. Intel hatte seinerzeit bekanntermaßen den ATX12V Stromstecker zur Entlastung eingeführt. Mittlerweile haben es die Hersteller auf den nForce 2/3/4 und Athlon K7/K8 Boards nachempfunden und bietet dort einen entsprechenden 12V-Anschluß an, bei aktuellen Sockel 775/1366 Boards sieht es nicht anders aus. Bei der nicht geringen Stromaufnahme dieser Mutterbretter ist dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Selbstverständlich sollte diese +12 Volt Schiene ausreichend dimensioniert sein und wenigstens 15 Ampere pro 12V-Schiene liefern können, je mehr desto besser.
Wir wollen dabei aber nicht außer acht lassen, das die meisten Multi-Rail-Netzteile auch nur über virtuelle12V-Schienen verfügen, d.h. eine einzige starke 12V-Versorgung wird geteilt, die Teilstränge werden mit jeweils eigenen Überstromschutzschaltungen (OCP) versehen und bilden dann die "Rails". Wirkliche eigenständige Leitungen sind das nicht, darum spricht man von virtuellen Rails. Es existieren aber auch ebenso Netzteile, wo über mehrere Transformatoren (z.B. Tagan, Enermax) tatsächlich reale Mehrfachleitungen vorhanden sind, die dann auch entsprechend angesteuert werden können und jeweils OCP ermöglichen.
Die Verteilung bei mehrere Leitungen ist ohnehin ein Problem, denn wenn einzelne 12V-Schienen nicht genügend Ampere liefern, schalten seriöse Hersteller diese Leitungen für extreme Last zusammen und umgehen so eine mögliche Unterversorgung. Die Intel Norm sieht das zwar nicht vor, aber scheinbar hat Intel vergessen, was aktuelle schnelle Systeme aus der 12V-Leitung tatsächlich benötigen. Genau das ist auch der Grund, warum immer mehr Hersteller dazu übergehen, nur noch eine Leitung in ihren Datenblättern anzugeben, obwohl tatsächlich mehrere vorhanden sind, die aber real zusammengeschaltet wurden. Tagan z.B. bietet für einige Modelle einen sogenannten Turboschalter an, über den der Anwender die Zusammenschaltung bei Bedarf manuell erledigen kann. Andere Hersteller erledigen dies automatisch, was wir als praktikabler empfinden, zumal so dem Anwender diese Entscheidung abgenommen wird, was in der Konsequenz über Stabilität oder Instabilität in jedem Fall richtig entscheidet.

2. Power Factor Correction (PFC):
"Power Factor Correction" oder kurz PFC ist ein in der EU für PC-Netzteile mittlerweile vorgeschriebener Standard, um die Stromaufnahme von Geräten für das Stromnetz weniger belastend auszulegen. Schaltnetzteile beziehen den Strom in Form kurzer Impulse, was dazu führt, daß die sinusförmige Netzspannung durch die Erzeugung harmonischer Oberwellen verzerrt wird. Insgesamt ist die komplexe Lastcharakteristik eines gewöhnlichen PC-Netzteils für das Stromnetz sehr ungünstig, da eine hohe Phasenverschiebung von Spannung und Strom sowie eine allgemein hohe Verzerrung der Wellenform auftritt. Je größer diese Phasenverschiebung ist, desto niedriger ist der "Power Factor" oder Leistungsfaktor eines Gerätes: Beträgt die Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom 90° ist der Leistungsfaktor 0 (0%, cos(90) = 0). Tritt hingegen keine Phasenverschiebung auf, d.h. sind Spannung und Strom perfekt synchron, ist der Leistungsfaktor 1 (100%, cos(0) = 1). Zu unterscheiden ist daher die sich aus der einfachen Rechnung Spannung*Stromstärke ergebende "Scheinleistung" sowie die den Phasenwinkel berücksichtigende "Wirkleistung": Stromstärke*Spannung*Leistungsfaktor. Der Leistungsfaktor beschreibt also zugleich das Verhältnis zwischen der an den Stromanschluß übertragenen "Wirkleistung" und der vom Verbraucher tatsächlich entnommenen "Scheinleistung" (Leistungsfaktor = Wirkleistung / Scheinleistung). Je weiter der Leistungsfaktor vom optimalen Wert 1 (100%) absinkt, desto höher ist die aus dem Stromnetz entnommene sogenannte "Blindleistung".
Passiv-PFC Systeme erreichen einen Leistungsfaktor von bis zu 0,8 durch Unterdrückung der harmonischen Oberwellen mittels eines relativ simplen, passiven Bausteins. Activ-PFC Systeme hingegen beziehen das Verhältnis zwischen der bestehenden Grundschwingung und den hinzugekommenen Oberwellen, den sogenannte Klirrfaktor, mittels einer integrierten Schaltung (IC) ein und regeln die Stromaufnahme gemäß dem Spannungsverlauf, als ob eine reine Widerstands-Last ohne Phasenverschiebung (d.h. Leistungsfaktor = 1) angeschlossen wäre. Active-PFC erreicht daher einen deutlich höheren Leistungsfaktor von über 95% und mehr. Zusätzlich ermöglicht die Schaltung eine einfachere Adaption an alle Stromnetze von 85 bis 265V.
Unser bevorzugtes Gerät, um den Wirkungsgrad in Zusammenarbeit mit einem Energy Monitor 3000 zu verifizieren, ist der grafische Leistungsmesser Peak Tech 2535. Mit diesem Gerät kann man sowohl Wirkleistung >Scheinleistung als auch Blindleistung und Leistungsfaktor ermitteln.
Allgemein handelt es sich bei PFC um eine Technologie, die der Verbesserung der allgemeinen Stromversorgung dienen soll, indem die komplexe Lastcharakteristik von Verbrauchern möglichst weit an jene einfacheren Geräte angepaßt wird.

3. Worin liegen die Neuerungen der ATX12V v2.0 bzw. 2.2 Norm?
Dies ist die modernste Spezifikation für Desktop Motherboards und Netzteilen, welche wesentliche Änderungen im Vergleich zum v1.3 Standard beeinhaltet:

• Die SATA Anschlüsse sind jetzt offiziell zertifiziert.
• Der Motherboard Hauptanschlussstecker wurde von 20 auf 24 Pins erweitert, um den Stromverbrauch auf dem PCI Express Bus besser verarbeiten zu können.
• Die neuen Spezifikationen fordern unter Volllast und typischer Last (50 Prozent) lediglich 70 Prozent Wirkungsgrad, bei geringer Belastung (bei unbelastetem Prozessor) sind sogar nur 60 Prozent gefordert. Als Empfehlungen nennt die Spezifikation 80 Prozent im typischen Lastfall, 75 Prozent unter Volllast und 68 Prozent bei geringer Belastung. Dazu der aktuelle ATX 2.2 Netzteil Design Guide.
• Die 6 Pin Aux Stecker sind weggefallen.
• Die Schaltungstechnik wurde zu dualen 12V Ausgängen modernisiert, welches CPU und Peripheriegeräten größere Stabilität garantiert. (siehe Kapitel 1 Leistungsspezifikationen)
Zusätzlich wurde die +12V Ausgangsleistung insgesamt erhöht, um den Verbrauch des PCI Express Erweiterungsteckplatz auszugleichen.
Das alles ist aber graue Theorie, denn aktuelle Netzteile werden nach Gusto der Hersteller und den Bedüfrnissen des Marktes gefertigt. Die ATX oder Intel Norm kann man bestenfalls noch als Anregung verstehen. Und was den Wirkungsgrad respektive Effizienz angeht, so nähern wir uns ende 2008 der magischen 90% Schwelle, da braucht man kein Prophet sein.

4. Belüftung Lautstärke und Effizienz:
Zwar steht heute bereits auf beinahe jeder Netzteil-Verpackung werbewirksam "Silent", gut beraten ist man damit zwangsläufig allerdings noch nicht. Oft entpuppt sich, was beim Start noch erstaunlich leise klang bei entsprechender Belastung als störende Lärmquelle. Ursache dafür sind zumeist nicht nur die hochdrehenden, lastgesteuerten Lüfter, sondern oft auch ein von den überlasteten Spannungswandlern verursachtes Pfeifen oder Brummen, das nicht selten von heftigen Vibrationen begleitet wird.
Allgemein läßt sich im Hinblick auf Lautstärke und Belüftung bei Netzteilen folgendes attestieren:
Moderne ATX- Netzteile verfügen je nach Bauart und Qualität über eine Wirkungsgrad (Effizienz) von rund 60-85%. Daraus ergibt sich, daß in Situationen, wo das Netzteil 150W Strom ans System liefert, im Gerät gleichzeitig gut 60Watt an Wärmeenergie entstehen, die abgeführt werden müssen um eine zu Instabilität führende Überhitzung zu vermeiden - ein nicht unbeträchtlicher Wert!
Die meisten aktuellen Netzteile verfügen dafür entweder über eine Last-oder Temperatursteuerung (oder eine Kombination), d.h. die Drehzahl der Lüfter wird automatisch angepaßt - die Lautstärke steigt mit Last bzw. Temperatur. Alternativ gibt es Modelle mit manueller oder halbautomatischer Regelung. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Zu viel Lärmempfindlichkeit wird oft mit Überhitzung bezahlt. Wer also seine Hardware nicht riskieren oder dauernd zur Anpassung der Drehzahl hinter den Rechner krabbeln möchte, müßte diese zur Sicherheit entsprechend hoch einstellen und ist daher mit einem guten automatisch gesteuerten Netzteil bedeutend besser beraten.
Klar ist jedenfalls, daß z.B. Belüftungskonzepte, welche vorsehen, die vom System erhitzte Luft ausschließlich durch das Netzteil abzuführen, in doppelter Hinsicht problematisch sind: Erstens wird das Netzteil schlechter gekühlt, was unter Umständen wieder zu instabilen Spannungsschienen führen kann.
Zweitens müssen die Lüfter des Netzteils schneller drehen, um das gleiche Maß an Kühlung zu erzielen und werden somit zu einem stärkeren Lärmfaktor. Es sei denn, man dimensioniert den Netzteillüfter grundsätzlich so, daß ein Kompromiss möglich ist, z.B. durch einen volumenintensiven 120mm oder 140mm Lüfter.
Grundsätzlich sind darum Silentnetzteile, die mit einem oder 2 sehr langsam drehenden 80mm Lüfterm daher kommen, ob ihrer Kühlleistung eher skeptisch zu beurteilen, auch wenn es diesbezüglich Ausnahmen gibt, siehe Seasonic oder PC Power &Cooling.
Zu Thema Effizienz ist noch abschließend anzumerken, das sich wohl sehr wenig ändern wird, solange die überwiegende Mehrzahl der Käufer hauptsächlich auf Preis, Ausstattung und Leistung achtet und nicht bereit ist, für Energie-Effizienz mehr Geld zu bezahlen. Ansonsten hoffen wir auf die ersten 90+ Netzteile, die ende 2008 realisiert werden sollen.

5. Schutzschaltungen:
Aktuelle hochwertige Netzteile verfügen über zahlreiche chipgesteuerte Schutzmechanismen, um unsere verbaute teure Hardware vor Beschädigungen durch Kurzschlüsse, Spannungsspitzen und anders geartete Irritationen zu schützen:

• OCP (Over Current Protection) - Schutz vor Stromspitzen
• OTP (Over Temperature Protection) - Überhitzungsschutz
• OVP AC (Over Voltage Protection) - Überspannungsschutz
• OVP DC (Over Voltage Protection) - Überspannungsschutz
• OPP (Over Power Protection) - Überlastungsschutz
• UVP (Under Voltage Protection) - Unterspannungsschutz
• SCP (Short Circuit Protection) - Schutz vor Kurzschlüssen
• SIP (Surge and Inrush Protection) - Schutz vor unvorhergesehenen Stromstößen

Sollten eure ins Auge gefassten Netzteile die allermeisten dieser Schutzmechanismen nicht beinhalten, solltet ihr von einem Kauf Abstand nehmen, denn diese Netzteile reissen bei entsprechenden Problemen nicht selten angeschlossene Hardware gleich mit in den Abgrund...!

6. Powergood Wert:
Der Power Good Wert (PG) gibt übrigens den Zeitraum an, in dem Mainboard und Netzteil miteinander korrespondieren und alles für einen erfolgreichen Start bejahen. Teile des Mainboards werden ja über das Slave Power Supply permanent mit +5V versorgt. Diese liegen dann auf der grünen Leitung, die vom Board zum Netzteil führt, an. Durch drücken des Einschaltknopfes wird diese Spannung auf Null gezogen, das Netzteil startet. Sollte irgendwas nicht i.O. sein, bricht das Netzteil seine Versorgung ab und der Rechner würde resetten. Im Normalfall liegt der Power Good Wert zwischen 100 und 500ms.




Die Montage:

Ein Netzteiltausch sollte auch den ungeübten Anwender vor keine größeren Probleme stellen, insofern schenken wir uns den detaillierten Ablauf, weisen aber auf wichtige Aspekte deutlich hin.
Die wichtigste Grundregel bei Bauarbeiten am eigenen Rechner ist, daß ihr alle Komponenten spannungsfrei macht.
Dazu müßt ihr als erstes das Netzteil ausschalten oder noch besser das Netzkabel abziehen.
Doch jetzt ist der Rechner noch nicht völlig spannungsfrei, da sich auf dem Mainboard und dem Netzteil noch geladene Kondensatoren befinden.
Diese Kondensatoren sollen im Betrieb Stromschwankungen ausgleichen.Normalerweise entladen sich die Bauteile von selbst, dies kann aber bis zu 10 Minuten dauern.
Wer hat aber schon so viel Zeit und möchte dies abwarten ? Mit einem kleinem Trick könnt ihr die Restelektrizität loswerden: Ihr müßt einfach noch einmal den Einschaltknopf drücken,nachdem ihr das Netzkabel entfernt habt.
Ihr werdet merken, daß die Lüfter nochmals kurz anlaufen und sofort wieder stillstehen.
Jetzt ist der Rechner garantiert spannungsfrei und das alte Netzteil kann problemlos gegen das Neue getauscht werden.

Vergeßt bitte nicht, euch vor den Arbeiten entsprechend zu erden !




Der Test:

Vor dem Einbau des Netzteils und vor den eigentlichen Tests findet grundsätzlich nur eine erste Funktionskontrolle statt, den wir mit dem Power Supply Tester durchführen. Sollten sich hier bereits Probleme einstellen, wie z.B. ein nicht anlaufender Lüfter, brechen wir den Test grundsätzlich ab und das Netzteil geht return to Sender...
Der Power Good Wert (PG) gibt übrigens den Zeitraum an, in dem Mainboard und Netzteil miteinander korrespondieren und alles für ok befinden. Teile des Mainboards werden ja über das Slave Power Supply permanent mit +5V versorgt. Diese liegen dann auf der grünen Leitung, die vom Board zum Netzteil führt, an. Durch drücken des Einschaltknopfes wird diese Spannung auf Null gezogen, das Netzteil startet. Sollte irgendwas nicht i.O. sein, bricht das Netzteil seine Versorgung ab und der Rechner würde resetten. Im Normalfall liegt der Power Good Wert zwischen 100 und 500ms, was auch beim Enermax Netzteil mit 240ms der Fall war.

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Nachdem wir unseren 12-stündigen Belastungstest abgeschlossen hatten (Prime95 und 3DMark2005 im Loop), konnten wir die Meßwerte unserer eingesetzten Testprogramme (Everest 5.00.1650, SiSoftSandra 2009 und HWMonitor 1.13) vergleichen und haben sie danach zur besseren Fehlerkorrektur gemittelt sowie mit den direkt am Mainboard gemessenen Fluke 179 (aktuell kalibriert) Multimeter-Werten verglichen, wobei die real gemessenen Werte natürlich eine deutlich größere Relevanz aufweisen, als rudimentäre Software Resultate vorgenannter Tools.
Die Effizienz haben wir mit Hilfe des exakt kalibrierten grafischen Leistungsmessers PeakTech 2535 für Messungen von 0,0 Watt bis 4 kW/0,0 bis 600 V und 0,0 bis 15 A (mit externem Zangen-Adapter bis 1000 A) und einem Energy Monitor 3000 von Voltcraft ermittelt.
Die Lautheit der Lüfter wurde ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät verifiziert, das normalerweise einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt. Der Hersteller hat auf unseren Wunsch hin den Messbereich aber auf 5 bis 75 dBA reduziert, so daß wir auch geringere Bereiche berücksichtigen können. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für diesen tollen Service.
Dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.
Mit dem Digitalen Temperaturmessgerät TL-305 (Messbereich von Minus 200°C bis plus 1370°C) haben wir während sämtlicher Testdurchläufe die Abluft des Netzteils direkt per Sensor gemessen und aufgezeichnet. Somit erhält der mögliche Käufer auch eine gute Übersicht bezüglich der zu erwartenden Kühlleistung respektive Eigenkühlung des Netzteils.
Das Seasonic Power Angel ermöglichte uns, die PFC Werte zu ermitteln und sie mit den Werten des PeakTech 2535 zu vergleichen.



Die ATX V2.03 Spezifikation lässt folgende Grenzwerte zu :

Ausgang Toleranz Umin. UNom. Umax.
[%] Volt Volt Volt
+12 V* 5 11,4 12,00 12,60
+5V 5 4,75 5,00 5,25
+3,3V 5 3,14 3,30 3,47
-5V 10 4,50 5,00 5,50
-12V 10 10,80 12,00 13,20
+5Vsb 5 4,75 5,00 5,25




Die Testwerte des Enermax Revolution 85+ 850 Watt Watt Netzteil:


Leistungskategorie
+3.3V
+5V
+12V
PFC
niedrigster Wert
3,24V
4,94V
11,95V
97,5%
höchster Wert
3,32V
5,05V
12,11V
98,5%
durchschnittlicher Wert
3,30V
4,99V
12,03V
98%




weitere Testergebnisse
Rubrik: bis 20% Last 20% Last 50% Last 80% Last Vollast
Temperaturen 24,5°C 31,5°C 35,5°C 37,5°C 39,5°C
Lautheit des Lüfter 16 dBA (0,1 sone) 18 dBA (0,1 sone) 21,5 dBA (0,2 sone) 25 dBA (0,6 sone) 31,5 dBA (1,2 sone)
Wahrnehmung des Lüfters kaum hörbar kaum hörbar sehr leise leise hörbar
Netzteil Elektronik Geräusche keine keine keine keine keine
Effizienz (230VAC) 78% 85,5% 87,5% 90% 84,5%


Wer sich über die schlanken 160 Watt combined Power für die 3,3 Volt und 5 Volt Schiene Gedanken macht, grübelt einmal mehr an der falschen Stelle, denn aktuelle Systeme belasten das Netzteil überwiegend auf den vorhandenen 12 Volt-Leitungen und dort sind 840 Watt (70 Ampere) normalerweise für jedes Desktopsystem und darüber hinaus dank DC-to-DC Technik mehr als ausreichend dimensioniert.
Die Toleranzen der einzelnen Leistungsschienen des Enermax Netzteils liegen bei sehr guten 3% auf der +12Volt Schiene, auf den +3,3 und +5Volt Schienen sogar noch darunter. Aktuelle Highend Technik ermöglicht Toleranzen von 1 bis 3% für die 12V/5V und 3,3 Volt Schienen, Netzteile mit durchschnittlichen oder minderwertigen Komponenten erreichen bestenfalls 5%, wenn überhaupt.

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Unser System mit einem für diesen Test selektierten Intel Core 2 Extreme QX6800 Stromfresser rief zusammen mit einem HD3870 X2 Crossfire Pärchen unübertaktet unter Last 705 Watt ab (übertaktet maximal 835 Watt unter Last), so das wir sehr gut ausloten konnten, ob das Netzteil auch im Grenzbereich Reserven bietet. Bei weiteren Übertaktungen und 1075 Watt Strombedarf sprachen allerdings die Schutzschaltungen an, was völlig korrekt und innerhalb der gewünschten Parameter funktioniert. Solche Reserven bietet ein NoName Netzteil nicht mal ansatzweise, ein weiteres Indiz also für erstklassig verstandene und umgesetzte Netzteiltechnik.
Wie immer der Hinweis: Bitte nicht nachmachen !
Die Lautstärke des Lüfters ohne Last war mit 16 dBA (0,1 sone) subjektiv als nicht wahrnehmbar zu deklarieren. Ab 50% Last klettert das Geräuschniveau auf 21,5 dBA (0,2 sone) und ab 80% Last steigert sich der Lüfter auf seine maximalen 31,5 dBA (1,2 sone), was eigentlich noch niemanden wirklich stören sollte.
Die Netzteilelektronik trat geräuschtechnisch außer einem minimalen Surren des Lüfters kaum in Erscheinung, weder Pfeiffgeräusche noch anders geartete Störgeräusche waren während unserer Tests zu identifizieren. Der Lüfter agierte ohnehin sehr zurückhaltend, von Lagergeräuschen o.ä. war nichts zu registrieren, das Einzige war ein leichtes Surren, wie man es von Globe Fan ja kennt.
Die Eigenkühlung des Netzteils funktioniert dank 135mm Lüfter und optimiertem Airflow ausgesprochen gut. Im Idle Modus beliefen sich die Temperaturen fast durchweg bei sehr guten 31,5°C, unter Last steigerte sich der Thermo-Haushalt auf knappe 39,5°C, was eindeutig für die gute Kühlung dieses Netzteils spricht. Hocheffiziente Netzteile entwickeln auch nicht so übermäßig hohe Temperaturen, weil naturgemäß weniger ungenutzte Energie abgeführt werden muß.
Für unsere Messungen (Tabelle) haben wir auch erstmal den Bereich bis 20% Last aufgenommen, damit auch diesbezüglich entsprechende Werte existieren. Bis 20% Last haben wir den Wert gemittelt, d.h. aus 5%, 10%, 15% den Peakwert entnommen. Bei 20%, 50% und 80% Last konnten wir, wie bereits in der Tabelle dargestellt, eine Effizienz von 85,5, 87,5 bis maximal 90% bei 80% Last attestieren, womit das Enermax das Seasonic M12D minimal übertrifft, wobei dies natürlich von Testsample zu Testsample etwas differieren kann. Darüber hinaus stehen 0,85 Watt Stromverbrauch im Standbymodus (ausgeschalteter Rechner) zu Buche, das geht noch in Ordnung.

Noch eine kleine Erklärung zur dBA Definition:
Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet. Um vergleichen zu können, haben wir aber ab sofort die entsprechenden Sone Werte mit angegeben.

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Resultate sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau mit den verwendeten Test-Komponenten beziehen...



Die wichtigsten Leistungsdaten, Effizienz und Temperaturen aktuell von uns getesteter Netzteile im Vergleich:


zur aktuellen Liste




Die Top-Ten der bisher getesteten Netzteile (aktualisiert) :

Voraussetzungen für die Aufnahme in die Liste:

1. das Netzteil muß aktuell verfügbar sein

2. es muß sich um eine aktuelle Revision handeln

3. wenn eine Netzteilserie mehrere Modellvarianten umfaßt, erscheint in dieser Liste das unserer Meinung nach beste Netzteil aus der Serie

Eine direkte Vergleichbarkeit hat in dieser Liste allerdings keine primäre Relevanz, das ist schon auf Grund der oftmals unterschiedlichen Leistungsklassen und Konzepte ohnehin nur bedingt möglich...


Netzteil Topliste:
Seasonic M12D 850 Watt
Enermax Revolution 85+ 850 Watt
Tagan Superrock TG680-U33II 680 Watt
Enermax Modu82+ 625 Watt
Cooler Master Silent Pro M-Series 600 Watt
Silverstone Element ST60EF 600 Watt
Tagan Superrock TG500-U33II 500 Watt
Corsair HX1000W 1000 Watt
Silverstone Nightjar ST45NF 450 Watt
Corsair HX450W 450 Watt





Fazit:

Enermax hat mit dem neuen Revolution 85+ einmal mehr ein hervorragendes Netzteil lanciert, das ohne jeden Zweifel zu den absoluten Spitzenprodukten des aktuellen Highend Segements gehört. Um so ärgerlicher ist es allerdings, wenn so vermeidbare Stockfehler wie der herausfallende Kantenschutz für den Hauptkabelstrang, oder die nicht kompletten Ummantellungen der modulen Kabelstränge das Gesamtbild trüben.
Zur besseren Übersicht noch einmal die wichtigsten Eckdaten unseres Tests in einer kurzen Zusammenfassung:

Plus:
• hervorragende Verarbeitung
• sehr robuste Lackierung
• exzellente Effizienzwerte (unter 20%, 50% und 80% Last)
• ausgezeichnet niedrige Spannungstoleranzwerte
• ausgezeichnete Stabilität und Stützzeit
• sehr hohe Leistungsreserven (bis maximal 1075 Watt)
• korrekt ansprechende Schutzschaltungen
• sehr gute active PFC-Werte
• gute Eigenkühlung
• annehmbar laufruhiger und ausgewogener Lüfter
• keine Störgeräusche durch die Netzteilelektronik
• gute Integration des Netzteils ins Kühlmanagement des Gehäuses
• sehr effektive Kabelabschirmungen und Isolierungen
• steckersicheres Kabelmanagement
• sehr hochwertige Bauteile
• SLI/Crossfire tauglich
• Matsushita Kondensatoren im Primär-Bereich
• 105°C Nippon Chemicon Kondensatoren im Sekundärbereich
• lange Garantiezeit (3 Jahre)
• umfangreiches Ausstattungspaket

Minus:
• sehr teuer
• Kantenschutz für Hauptkabelstrang nicht befestigt
• Gehäuse nicht ATX konform
• Kabelstränge nicht komplett ummantelt
• Kabelports verlängern das Netzteil unnötig

Die wirkliche Konkurrenz in diesem Netzteil Segement beschränkt sich im Grunde auf Seasonic, denn alle anderen Firmen stehen diesbezüglich doch eher in der zweiten Reihe. Die DC-to-DC Technik, sofern sie denn professionell umgesetzt wird, ermöglicht neue Effizienz Bestwerte, etwas kühlere Netzteile und dementsprechend minimierte Lüfterdrehzahlen. Schade, das dies noch nicht alle anderen Hersteller verstanden haben, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Was den Preis angeht, so sollte Enermax allerdings auch dort nachbessern, denn das technisch mindestens ebenbürtige Seasonic M12D kostet fast 50 € weniger und bietet darüber hinaus eine deutlich längere Garantiezeit. Das sind Argumente die dem potentiellen Käufer nicht verborgen bleiben...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Das Enermax Revolution 85+ 850 Watt Netzteil erhält den PC-Experience Technology Award in Gold







Weiterführende Links:


Enermax

Caseking


Wir bedanken uns bei Enermax Deutschland sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support.


euer PC-Experience.de Team

Cerberus



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