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Achtung Thermalright Silver Arrow SB-E CPU-Kühler im Test Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Thermalright Silver Arrow SB-E CPU-Kühler






Einleitung:

"Same Procedure as every Cooler Season"...könnte man meinen, wenn die Konkurrenz sich allzu weit oben in den Top-Ten der besten CPU-Kühler tummelt, schrillen bei Thermalright die Alarmglocken und die Designer schieben Überstunden. Als Objekt der Begierde wurde der ohnehin schon vorzügliche Silver Arrow CPU-Kühler ausgewählt, weil sich Thermalright speziell bei diesem Kühler den größtmöglichen Leistungszuwachs von einem Facelifting versprach.
Nun stellt sich natürlich die Frage: wie und womit will Thermalright dies realisieren? zunächst einmal durch das Naheliegende, nämlich durch die Erhöhung der Heatpipe Anzahl. Das 8 Exemplare von 6mm Heatpipes mehr Kondensat transportieren können, als 4 Stück 8mm Heatpipes, sollte jedem auch ohne M.I.T. Stipendium klar sein. Aber ist es wirklich so trivial? nun, das werden wir in unserem ausführlichen Praxis-Test eingehend beleuchten. Bei dieser Gelegenheit testen wir auch gleich die beiden überarbeiteten Lüfter (den TY-150 kennt ihr ja schon aus unserem 140mm Lüfter Roundup ) und beäugen den neuen universellen Befestigungsmechanismus. Aber jetzt wollen wir euch nicht länger auf die Folter spannen, sondern wünschen euch viel Vergnügen beim Studieren unseres neuesten Kühler-Reviews...




Lieferumfang:

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• Thermalright Silver Arrow SB-E CPU-Kühler in Retail-Verpackungen
• Befestigungsmaterial für die Sockel: 775, 1156, 1155, 1366, 2011, AM2, AM3, AM3+, FM1
• 6 Klammern für Lüfterbefestigung
• Entkoppelungs-Gummieleisten
• PWM Y-Kabeladapter
• Schraubenschlüssel
• Wärmeleitpaste Thermalright Chill-Factor 3
• Montageanleitungen (mehrsprachig)
• Thermalright TY-141 und TY-150 Lüfter





Die technischen Daten des Kühlkörpers:





Das Sockel 1366 Testsystem:

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Verarbeitung und erster Eindruck:

Der Hersteller beschreibt die Änderungen zum Vorgänger wie folgt:

• Der Silver Arrow SB-E verfügt nun über acht 6 mm statt bisher vier 8 mm High-End Heatpipes.
• Der Kühlkörper wurde weiter optimiert und an die Lüfterform angepasst.
• Die Lüfterbestückung besteht aus einem TY 141 (140 mm) und einem TY 150 (150 mm) Lüfter - (vormals zwei TY 140 Lüfter).
• Beide Lüfter sind im Interesse einer möglichst hohen Lebensdauer jetzt doppelt kugelgelagert.
• Die Lüfterklammern sind nun innenliegend ausgeführt, was "Kollisionen" mit hohen Speichermodulen (Heatspreadern) nahezu ausschließt.
• Ganz neu ist das universelle Montagekit für alle aktuellen Intel- und AMD Prozessoren, das speziell für den Silver Arrow SB-E optimiert wurde.

Das lassen wir zunächst einmal unkommentiert so stehen...

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Die übliche braune Pappbox von Thermalright war noch nie eine besondere Augenweide, eines stellt sie aber sicher: der Kühler bleibt in der Regel in dem Zustand vor dem Einpacken sprich unbeschädigt und das ist es, worauf es letztendlich ankommt. Wenn wir uns das erste Vergleichsbild mit dem Vorgänger und dem K2 von Alpenföhn anschauen, wird deutlich, dass der Silver Arrow SB-E zwar immer noch einen gewaltigen Doppel-Tower-Kühler darstellt, aber in der Substanz schon etwas geschrumpft ist. Weniger Lamellen (vorher 2x55, jetzt 2x51), wobei insbesondere die oberen und unteren drei/vier Lamellen der Aerodynamik Platz liefern mußten, was die Kühlfläche als solche noch weiter reduziert. Scythe nennt dies übrigens Airflow Pass-Through Structure, was die Intention von Thermalright wohl am ehesten erklärt. Insofern ist es auch nicht so überraschend, dass von den ursprünglichen 6900 cm² des Silver Arrow zur noch 5900 cm² beim Silver Arrow SB-E übrig bleiben. Zum Vergleich: der Alpenföhn K2 bringt es auf 6600 cm², der Noctua NH-D14 auf 6100cm² und der legendäre Thermalright IFX-14 auf knappe 6000cm².
Aber bevor wir jetzt schon in die technischen Details einsteigen, noch einige Anmerkungen zur Verarbeitungsgüte des Silver Arrow SB-E. Insgesamt können wir eine hochwertige Verarbeitung attestieren, insbeondere die Kühlfläche gen CPU wurde endlich wieder makellos poliert, so daß nicht nur eine optische Verbesserung zur ersten Revision erreicht wurde, die Wärmeableitung kann so ungehinderter stattfinden, zumal auch durch die Wärmeleitpaste nicht mehr so viele Unebenheiten ausgeglichen werden müssen. Ansonsten gäbe es ebenfalls kaum Grund zur Kritik, die Verlötungen sind gewohnt sauber ausgeführt und die Übergänge von der Kühlfläche zu den Heatpipes zeigen keinerlei störende Lötreste oder Unsauberkeiten. Dies trifft auch auf die Vernickelung der jeweiligen Oberflächen zu, egal ob Heatpipes oder Lamellen, man spürt das Know-How des Herstellers praktisch in jedem Quadratzentimeter dieses Kühlers sehr deutlich. Ob und warum Thermalright die Bauhöhe des Kühlers nun durch aufwendige und üppig bemessene Abschlußhutmuttern künstlich verlängern muß, sei mal dahingestellt, optisch sind sie zumindest nicht unattraktriv und liegen im Trend.

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Kommen wir zum Kühler-Layout, das sich wie folgt charakterisieren läßt:
die 51 Lamellen jedes der beiden Radiator-Türme (also ingesamt 102 Lamellen) wurden akkurat mit der Kühlerstruktur vernetzt, wobei Thmeralright interessanterweise auf eine Verlötung der Heatpipes und Lamellen verzichtet hat. Ob das nun zum Standard erhoben wird, enzieht sich unserer Kenntnis. Fakt ist, das so ein wenig Wärmeableitungspotential verschenkt wird und auch die Stabilität des Gesamtkonstrukts darunter leidet, zumal darüber hinaus auch die Lamellenstärke von 0,5 auf 0,4mm reduziert wurde. Ist das wirklich nur dem Rotstift der Break-even Jongleure geschuldet? oder ist sich Thermalright seiner Sache so sicher, das sie sich ganz bewußt von gewohntem Terrain entfernen? sei es wie es ist, da uns kein Silver Arrow SB-E mit dickeren und verlöteten Lamellen zur Vergügung stand, bleiben diese Fragen leider nichts als Hypothesen.
Aus der vernickelten Kupferbodenplatte erstrecken sich sorgsam gebogene (nicht zu eng) vernickelte Kupfer-Heatpipes, wobei der Silver Arrow SB-E jetzt über 8 Stück a´6mm Durchmesser verfügt und nicht mehr über 4 Stück a´8mm Durchmesser. Damit wir uns richtig verstehen, die Heatpipes wurden in U-Form angelegt, d.h. es sind tatsächlich nur 8 Heatpipes und nicht 16 ! Die Heatpipes wurden im Bereich der Bodenplatte (12mm dick) sehr filigran mit den Bodenplatten verlötet. Die Bodenplatte des SB-E verfügt jetzt über eine Kühlfläche von 2136mm², der erste Silver Arrow besaß deren 2000mm². Mit dieser leichten Vergrößerung möchte man der größeren CPU-DIE der Sockel 2011 Prozessoren Rechnung tragen, die 434,7 mm² beträgt (Sockel 1366: 263 mm²) und die natürlich auch dementsprechend voluminösere Heatspreader besitzen.
Die ersten Lamellen wurden relativ hoch und versetzt angeordnet, so daß die im näheren Umfeld angesiedelten eventuellen Mainboard-Kühlkörper nicht kollidieren sollten. Darüber hinaus erleichtert diese Plazierung der Lamellen auch noch zusätzlich den Einbau. Die Heatpipes als solche sind clever integriert worden, sie stehen schön nebeneinander aufgereiht in perfekter Position für die zu erwartende Frischluft des einblasenden Ventilators. Das war durchaus nicht immer so, früher Modelle von Thermalright besaßen doch deutliche Designschwächen, denn deren Heatpipes waren gerne mal etwas verschnökelt und/oder verwinkelt und eben nicht optimal gen Ventilierung ausgerichtet. Diesen kontaproduktiven Mißstand in Bezug auf den Airflow hat inzwischen wahrscheinlich jeder Kühlerhersteller auch als solchen verstanden.

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Unsere aufmerksamen Leser werden es sicherlich schon erahnt haben, die Kühlfläche des Silver Arrow SB-E wurde traditionell konvex ausgelegt. Wem das nun gar nichts sagt, dem sei es an einer kleinen alten Parabel erklärt: "Konvex ist der Buckel von der Hex"...Die Intention von Thermalright bezüglich dieser konvexen Flächen ist eindeutig: man möchte so die nicht selten konkaven CPU-DIEs ausgleichen. Soweit so schlecht, denn wenn die CPU-DIE wie z.B. bei AMD nahezu plan ist, wird durch den konvex-bedingten nicht 100%igen Kontakt mit dem Kühler entsprechendes Kühlpotential verschenkt, weil die Auflagefläche einfach kleiner ist. Glücklicherweise lieferte unser Core i7-960 von Intel das passende Pendent dazu, sein Heatspreader ist etwas konkav, so daß sich CPU und Kühler gut ergänzen. Wem das alles gegen Strich geht, der kann sich entsprechend engagieren, es existiert eine Petition gegen die konvexen Flächen, die ihr über diesen Link erreicht.
Die Lamellenabstände sind von 1,5mm auf 2mm vergrößert worden. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, macht eines aber sehr deutlich, auch dieser Kühler benötigt Ventilatoren mit hohem Fördervolumen, wenn er sein volles Potential ausspielen soll, wenngleich auch nicht mehr in dem Maße wie beim Vorgänger. Freunde der passiv betriebenen Kühler müssen wir darum auch gleich den Wind aus den Segeln nehmen, diesbezüglich ist mit einem Lamellen Abstand von 2mm oder 1,5mm keine Regatta zu gewinnen. Dieser enge Lamellenabstand bewirkt zwar eine größere Kühlfläche, wirkt sich aber bei einem eventuellen Passivbetrieb des Kühlers kontraproduktiv aus, da so die Abwärme des Lamellennachbars negative thermische Auswirkungen erzeugt, da kein Lüfter diesen Wärmestau schnell abführt. Insofern ist auch der SB-E Kühler dafür nicht besonders gut geeignet, aber auch nicht konzipiert worden. Wenn der Abstand minimal größer wäre (z.B. 2,5 oder 3mm) könnte der Lüfter auch bei 5 Volt Ansteuerung und wenig Druck relativ ungehindert die Lamellen passieren, das wiederum kommt einem leisen System zu Gute, falls das eure Intention sein sollte.
Kommen wir noch auf das Gewicht unserer Testobjekte zu sprechen, Bedenken sollten diesbezüglich keine aufkommen (Silver Arrow Revision 1: 866 Gramm, Silver Arrow SB-E: 759 Gramm), denn der Kühler wird grundsätzlich großflächig verschraubt und hängt keinesfalls an fragilen Befestigungsnasen, die womöglich abbrechen könnten. Die Belastungsfähigkeit moderner Platinen ist auch kein Grund zur Besorgnis, es sei denn, der Rechner wird häufig transport, dann wäre eine vorherige Kühler-Demontage sicherlich nicht die schlechteste Idee.

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Den Thermalright TY-140 Lüfter respektive TY-141 mit seinen ungewöhnlichen Abmessungen (140x160x26,5mm) treffen wir mittlerweile in einigen Thermalright Kühl-Kombinationen an, bei unserem Silver Arrow CPU-Kühler ist er zu dem noch mit dem neuen TY-150 kombiniert worden, der in unserem Lüfterroundup bereits eine glänzende Figur hinterlegte. Die Abkehr von der Enhanced Hyper-Flow Bearing Lagerung zur doppelten Kugellagerung mag einige Kenner überrascht haben, auf der anderen Seite steht dem die Langlebigkeit gegenüber und die Früherkennung eines Defektes, denn ein Kugellager stellt bei einem Lagerschaden nicht abrupt seinen Betrieb ein, sondern kündigt dies frühzeitig durch entsprechende Geräusche an. Was diese beiden Lüfter in der Praxis leisten, haben wir für euch eingehend im Testkapitel reflektiert...




Der Einbau:

Eine ausführliche Mainboard Kompatibilitätsliste, wie wir es Thermalright gewohnt sind, findet der Kunde bisher nicht auf deren Homepage, aber das dürfte sich hoffentlich rasch ändern. PC-Cooling stellt aber immerhin schon mal eine deutsche Installationsanleitung zur Verfügung:

deutsche Installationsanleitung


Insbesondere die Einbauanleitung sollte man vorher lesen oder besser gleich ausdrucken, denn die Bilder und der Text im beigelegten Handzettel sind recht klein, auch für Brillenträger. Schon sind wir wieder bei den Einbau Details, zu denen wir natürlich einige generelle Tipps zusammengetragen haben:

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Da immer wieder leicht vermeidbare Fehler im Umgang mit Wärmeleitpaste gemacht werden, empfehlen wir an dieser Stelle unseren Spezial-Artikel zu dem Thema Wärmeleitpasten-Workaround zu diesem Thema, der diesbezüglich alle offenen Fragen klärt. Welche Paste ihr verwendet, spielt durchaus auch eine Rolle, darum legen wir euch an dieser Stelle unser entsprechendes Wärmeleitpasten Roundup ans Herz, deren Aktualität immer noch eine Rolle spielt.

Die Kühlfläche des Thermalright Kühlers haben wir traditionell gründlich mit etwas ArctiClean gereinigt, um etwaige Konservierungsmittel und vor allem auch unsere fettigen Fingerabdrücke zu entfernen. Dieses Prozedere wiederholten wir anschließend mit dem Heatspreader der CPU, denn auch dort müssen natürlich die Reste der alten Wärmeleitpaste oder Fettfinger rückstandlos entfernt werden. Es empfiehlt sich ohnehin, für den Einbau entsprechende Einweghandschuhe zu verwenden, was gleichzeitig auch den Rest des Kühlers vor hässlichen Fingerabdrücken bewahrt.
Als Paste verwendeten wir grundsätzlich für alle Kühler auch weiterhin die MX-2 von Arctic Cooling, nicht nur weil sie immer noch vertrieben wird, sondern damit es diesbezüglich zu keinen ungewollten Diskrepanzen im Vergleich zu den bisherigen Tests kommt.
Über mögliches Pushpin Gefriggel müssen wir auch beim Silver Arrow SB-E Kühler nicht diskutieren, da der Kühler grundsätzlich verschraubt wird. Das Prozedere wäre für geübte Schrauber sicherlich kein Problem, weniger geübte sollten sich fachkundige Hilfe dazu holen, denn ein CPU-Kühler Einbau ist eines ganz sicher nicht: trivial

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Zuerst sollten für die vier Gewindebolzen an der Backplate die richtige Position korrekt eingestellt werden, also entweder für den Sockel 1366, 1156, 1155 oder eben 2011. Die vier Rändelschrauben samt Kunststoff-Unterlegscheiben werden nun auf der Backplate eingeschraubt und oben drauf der Montagerahmen über vier passende Schrauben fixiert. Die Befestigung des Kühlers selbst erfolgt über das breite Halteblech, das eine entsprechende Zentrierungsnase besitzt, so daß eine falsche Position praktisch kaum möglich wäre. Die Verschraubungen sollte möglichst gleichmäßig und mit Gefühl erfolgen, Gewalt oder Hektik sind an dieser Stelle gänzlich fehl am Platz.
Dass auch der Silver Arrow SB-E viel Platz in Anspruch nimmt, wird auf unseren Bilder mehr als deutlich. Wird mehr als ein Lüfter verwendet, sind die Ram-Blokkaden vorgrammiert, insbesondere dann, wenn die RAM Module über hohe Heatspreader verfügen und das Mainboard Layout ungünstig ausgelegt wurde.

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Arbeitsspeicher mit flachen Heatspreadern sind darum zu bevorzugen (z.B. Corsair Vengeance LP mit 31,5mm Bauhöhe, oder G-Skill Ripjaws mit 40mm), die Corsair Dominator Module (53,3mm) passen nur, wenn der vordere Lüfter nicht montiert wird. Bei montiertem Lüfter kann es bezüglich der Speicherbänke also wie gesagt sehr eng werden, da hilft je nach Mainboard-Layout manchmal nur ein Wechsel auf die hinteren Bänke oder der Einsatz von Arbeitsspeichermodulen mit den schon erwähnten flachen Heatspreadern.
Die Güte der Befestigung ist als absolut hochwertig zu beurteilen, so daß unser Rechner durchaus auch eine Lan-Party überstehen sollte. Begünstigt durch das Mainboard-Layout unseres Asus P6X58D Premium kann man den Kühler wahlweise in Richtung Netzteil oder in Richtung Gehäuselüfter blasen lassen (auch auf AMD Systemen), wir haben uns für letzteres entschieden. Nicht zuletzt darum, weil so auch die aufsteigende Abwärme von Spannungswandlern & Co gleich mit in Richtung absaugendem Gehäuselüfter abtransportiert wird. Das ist zumindest die Theorie, denn leider gilt diese freie Ausrichtung nicht für jedes Mainboard-Layout, da hilft nur ausprobieren, zumal wir nicht jedes verfügbare Mainboard diesbezüglich testen können.
Eine horizontale respektive vertikale Ausrichtungs-Direktive entfällt bei der U-Form der Heatpipes, darum spielt es auch keine Rolle, wie der Kühler auf dem Mainboard ausgerichtet und verbaut wird, eine Minimierung der Kühlleistung steht also je nach Ausrichtung nicht zu befürchten. Das Einhaken der Lüfter empfanden wir als fummelig, diesbezüglich können wir bei Thermalright keinen Fortschritt erkennen. Dass dies auch anders konstruiert werden kann, beweist Noctua immer wieder aufs neu. Die Auswahl der Lüfterhaken ist auch eher suboptimal, denn diese passen entweder nur auf den Thermalright Lüftern, oder auf konventionellen 120mm Lüfter. 140mm Lüfter nach Gusto wären demzufolge über diese Werkshaken nicht zu befestigen. Damit wäre unsere Montage finalisiert und nach dem Anstecken des Lüfterstromkabels auf dem Mainboard-CPU-Fan-Port kann das System in Betrieb genommen werden.




Die Referenz-Lüfter:

Wir haben vor dem Test für unsere Referenz-Lüfter für uns selbst eine ganz klare Maxime erstellt, es sollten keine Brüllwürfel oder Volumenmonster verwendet werden, die im Betrieb einen Kopfhörer zwingend voraussetzen. Die Lüfter sollten eine ausgewogene Mischung aus möglichst geringer Lautheit, hoher Laufkultur (Lagerqualität), guter Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) beinhalten und trotzdem noch annehmbare Förder-Volumina mitbringen. Alle diese Attribute vereinen die Noiseblocker Lüfter in sich, darum wären sie für jedes Gehäuse das absolute I-Tüpfelchen.
Der Scythe Slipstream verfügt über ähnlich exzellente Eigenschaften, wenngleich die Lagerung des Scythe Slipstream nicht mit der fein austarierten Lagerungsqualität des Multiframe Lüfters konkurrieren kann. Dafür bietet er ein überragendes Luftvolumen, das gerade bei eng stehenden Kühlerlamellen sehr viel bewirken kann, somit war er für den Test wie schon so oft unsere erste Wahl.





Die Tests:

• Mit Core Temp 1.0 RC3, Real Temp 3.70, dem Hardware Monitor 1.19 und Aida64 Ultimate v2.20.1839 wurden die Temperaturen mit den Werten verglichen, die wir nach vier Stunden Stunden 3D Mark 2006 und Prime 95 (Orthos) über unser digitales Temperaturmessgerät TL-305 (Messbereich von Minus 200°C bis plus 1370°C) erhalten haben.
• Die Zimmertemperatur lag in allen Tests bei 20 °C (klimatisierter Raum).
• Zur vorsorglichen Fehlerkorrektur, haben wir die Kühler mehrmals gedreht aufgesetzt und wiederum erneut gemessen, denn der Heatspreader der CPU ist leider auch nicht immer wirklich eben. Dazu kommen unterschiedliche Hotspots der CPU, die in gelegentlich unterschiedlichen Messungen resultieren.
• Alle Kühler wurden und werden grundsätzlich in unsere Redaktionsrechner eingebaut, dadurch haben wir den entsprechenden Vergleich und identische Bedingungen. Die Begründung dafür ist realtiv einfach, weil sich das Volumen verändert, je mehr Widerstände im Rechner zu überwinden sind, hat ein offener Lüfteraufbau auf einem Schreibtisch für uns keinerlei Aussagekraft. Ein Lüfter, der auf dem Tisch steht, kann sein Volumen nahezu ungehindert entfalten, ein Lüfter der im System als CPU-Kühler-Lüfter fungiert eben nicht, denn dort befinden sich Kabel und Komponenten und die machen sich nach dem Einbau eines Lüfters nicht automatisch unsichtbar, sondern beeinflussen erfolgreich den Luftstrom.
• Auf eine Verwendung eventuell implementierter PWM Ansteuerungen haben wir im Test ebenfalls verzichtet, da die Hersteller sich einerseits über dessen Integrations-Details doch weitestgehend ausschweigen und weil die PWM Qualität sehr stark schwankt, um es mal vorsichtig zu formulieren. Das gilt gleichermaßen auch für die teilweise irritationslastige Implementierung auf den Mainboards, denn es steht und fällt alles mit der PWM Integrität auf dem Mainboard und das diesbezüglich sehr schlechte Beispiele existieren, ist sicherlich hinreichend bekannt. Die PWM Steuerung des Lüfters kann noch so gut implementiert sein, wenn das Mainboard nicht mitspielt, kann schnell Frust aufkommen. Vereinfacht formuliert: über die 4-pin PWM Steuerung erhält der Lüfter sowohl seine 12 Volt Spannung, als auch das notwendigen 5 Volt PWM Signal mit der dazugehörigen 25 khz Basis-Frequenz. Wenn da nun in der Korrespondenz mit dem Mainboard irgendwas falsch interpretiert wird, dreht der Lüfter im Worst Case nie mit der erhofften Drehzahl...
Um die wirkliche Kühlleistung der jeweiligen Kühler herauszukristallieren, haben wir für den Load-Test die Referenz-Lüfter auf 1200 U/min und für den Low Noise Test die Referenzlüfter auf 700 U/min einreguliert, denn bei gleichen Drehzahlen und Volumen entscheidet der Kühler über den Ausgang des Vergleichs. Verglichen haben wir den Thermalright Silver Arrow SB-E Kühler mit allen bisher getesteten Sockel 1366 Kühlern:















An unsere bisherigen Spitzenreiter von Alpenföhn und Phantek reicht die neue Silver Arrow Variante von Thermalright nicht ganz heran. Allerdings sind die Abstände so gering, das wir fast von einem "toten Rennen" sprechen können. Die besten 10 Kühler unterscheiden sich in allen Leistungstests so minimal, dass der Käufer sich wegen 3 oder 4°C keine grauen Haare einfärben müßte, insofern darf das Kalkül des Preises gerne die wesentlichere Rolle spielen. Übertakter mögen das anders sehen, dies ändert aber nichts an den harten Fakten.
Der vergrößerte Lamellenabstand (vorher 1,5mm >jetzt 2mm) tat dem Silver Arrow gut, denn die Scalierung bei abgesenkten Drehzahlen bleibt jetzt in einem überschaubaren Bereich, so daß der Kühler gerne auch mit langsam drehenden Lüftern zusammenarbeiten kann, ohne das gleich rote Lämpchen leuchten.
Das eng stehende Lamellen so ihre Problemchen aufwerfen, ist sicherlich bekannt. Sie lechzen nach einer aktiven Ventilierung, auch wenn der Intel Core 2 Duo E7400 bezüglich der notwendigen Kühlleistung relativ genügsam einzustufen ist, wenn es um eine semi-passive Kühlung geht. Dazu muß man einfach folgendes wissen: die Verringerung des Lamellenabstandes bewirkt zwar grundsätzlich eine etwas größere Kühlfläche, wirkt sich aber auf einen eventuellen Passivbetrieb des Kühlers kontraproduktiv aus, da so die Abwärme des Lamellennachbars thermische Auswirkungen erzeugt. Darüber hinaus erhöht sich durch den engen Lamellenabstand natürlich der Strömungswiderstand. Um das zu kompensieren, bedarf es eben eines Lüfters mit entsprechendem Druck sprich Fördervolumen.

Was können die mitgelieferten Lüfter ?
In unserem 140mm Lüfter Roundup 2011 konnte sich der Thermalright Ty-150 bereits glänzend in Szene setzen, dabei sollte man sich allerdings immer vor Augen halten, das grundsätzlich eine Serienstreuung existiert. Warum diese nun bei Lüftern prinzipiell hoch ist, wird wohl ein Geheimnis der Hersteller bleiben. Grundsätzlich ist es aber so, das ein Lüfter aus einer bestimmten Charge sich schon erheblich vom gleichen Lüfter aus einer anderen Charge unterscheiden kann.

Der neue Thermalright TY-141 (Nachfolger des TY-140) rotiert bei einer 12 Volt Ansteuerung mit 1306 U/min und erzeugt dabei einen Schalldruckpegel von 24,7 dBA (0,5 sone). Reduzieren wir die Spannung auf 7 Volt herunter, bleiben davon 816 U/min und 19,6 dBA (<0,1 sone) übrig, was wir schon als sehr angenehm einstufen, zumal die Förderleistung dieses 140mm Lüfters mit 120mm Bohrungen immer noch hoch genug wäre, um auch in diesem Drehzahlbereich eine mehr als ausreichende Luftmenge zu transportieren. Eine weitere Absenkung wird allerdings kritisch, da unser TY-141 Testexemplar erst ab 5,71 Volt sauber anlief.
Den Thermalright TY-150 kennen wir ja schon aus unserem Lüfter Roundup und auch in diesem Test bestätigte er seine ausgezeichneten Allroundfähigkeiten. Die Scalierbarkeit reicht von 4,71 Volt bis 13,1 Volt, so daß er durchaus über eine 5 Volt Ansteuerung zu betreiben wäre. Aber der Reihe nach: unter 12 Volt rotiert der Lüfter mit 1158 U/min und erzeugt dabei einen Schalldruckpegel von 24,6 dBA (0,5 sone). Eine Absenkung auf 7 Volt wäre kein Problem, so daß 738 U/min und 18,3 dBA (<0,1sone) übrig bleiben. Da er auch unterhalb von 5 Volt sauber startet, stände einem betrieb mit 5 Volt Ansteuerung nichts im Wege, daraus resultieren dann 507 U/min und 12,7 dBA (<0,1 sone). Da der TY-150 auch bei dieser Vorgabe immer noch 57,4 m³ an Luftvolumina fördert, wäre dies also durchaus noch eine diskussionswürdige Variante, die zudem ausgesprochen leise ausfällt.
Beide Lüfter bedürfen einer relativen kurzen Einlaufphase, ein bis zwei Stunden sollten in der Regel genügen, dann arbeiten die Lüfter nahezu störungsgeräuschfrei. Die Lagerqualität (jetzt doppelte Kugellager) als solche und die Sanyo E-Motoren der Lüfter stufen wir als absolut hochwertig ein, diesbezüglich brauchen sich die Lüfter keineswegs vor ihren Kollegen mit den manchmal etwas sehr gehypten FDB Gleitlagern verstecken.

Die Lautheit des Lüfter haben wir ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem modifizierten ACR-264-plus Messgerät verifiziert, das einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.

Noch eine kleine Erklärung zur dBA Definition:
Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review erarbeiteten Resultate sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau mit dem entsprechenden Test-System beziehen!




Unsere bisherigen Lüftertests:

140mm Lüfter Roundup 2011

140mm Lüfter Roundup 2010

140mm Lüfter Roundup 2009 Part II

140mm Lüfter Roundup 2009

120mm Lüfter Roundup 2009

Noiseblocker Multiframe M12 120mm Lüfter

120mm Lüfter Roundup 2008





Fazit:

Dieser letzte Kühlertest auf unserer Sockel 1366 Plattform (demnächst geht es auf einem Z77 Ivy Bridge System weiter) sorgte noch einmal für Spannung. Erwartungsgemäß konnte sich auch die neue Silver Arrow SB-E Variante sehr weit vorne in der Kühler Hierachie positionieren. Der große Wurf blieb auf unserem Sockel 1366 Testsystem aber aus, was einerseits durch kleinere Kühlfläche zu erklären wäre (5900 cm² zu 6900 cm²) und andererseits durch die nicht optimal ausgenutzte Bodenplatte des SB-E Kühlers, denn die CPU-DIE des Intel Core i7-960 3,20GHz Prozessors ist mit seinen 263 mm² im Vergleich zu einem Sockel 2011 CPU-DIE von 434,7 mm² deutlich kleiner, ergo könnte über den Heatspreader der Sockel 2011 CPU auch etwas mehr Wärme abgeführt werden.
Unabhängig davon glänzt die Silver Arrow Neuauflage durch eine wirklich gute Verarbeitung, die sich auch in der Oberflächenbearbeitung der Kühlfläche zeigt, wo wir diesmal keine Rattermale einer Fräsmaschine entdecken konnten. Die Lamellen wurden nicht mit den Heatpipes verlötet, das mag die Ästheten stören, der Solidität des Kontrukts tut es aber keinen einschneidenden Abbruch, zumal die Lamellen mit ihren knapp 0,4mm Materialstärke immer noch ausreichend Substanz bieten.
Das Ausstattungspaket erachten wir als stimmig mit leichten Abstrichen in der B-Note, natürlich möchte Thermalright, das der Kunde die mitgelieferten Lüfter verwendet und rein technisch betrachtet subtrahiert sich da auch kein Widerspruch, denn die Lüfter sind wirklich gut. Aber warum legt man Haken für 120mm Lüfter und nicht für 140mm Lüfter bei? die 120mm Haken passen nicht auf 140mm Lüfter und die anderen nur auf die Thermalright Lüfter. Weniger verwirrend stellt sich die Situation des Befestigungskits dar, das für alle aktuellen Sockel zu verwenden wäre und das auch auf AMD Systemen eine freie Positionierung des Kühlers erlaubt.
"Cui bono" fragt sich der Lateiner (Wem zum Vorteil?) oder besser gesagt, wer profitiert von diesem Kühler? derjenige, der bereits einen Silver Arrow aus der ersten Revision besitzt, ganz sicher nicht, dazu sind die Leistungsunterschiede zu marginal. Wer sich allerdings gerade ein neues System aufbaut oder zumindest damit liebäugelt, sollte sich bei einer entsprechenden CPU den Silver Arrow SB-E vormerken, den dieser Bolide gehört aktuell zu den 5 leistungsstärksten Kühlern schlechthin. Ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt sind die bereits erwähnten Lüfter, deren Qualität sich teilweise deutlich von einigen Derivaten der Konkurrenz absetzen kann. Ansonsten bleibt uns nur noch darauf hinzuweisen, dass der Platzbedarf im PC-Gehäuse eine im wahrsten Sinn des Wortes große Rolle spielt und das nicht jeder Arbeitsspeicher zu verbauen wäre, insbesondere keine mit hohen Heatspreadern. Der Preis geht für das Gebotene durchaus in Ordnung, es dürfte dem Kunden aber nur schwerlich vermittelbar sein, das von Thermalright auch Kühler existieren, die fast genauso gut kühlen, aber deutlich weniger kosten, man denke nur an den Thermalright True Spirit 140 (40€) oder an den Thermalright HR-02 Macho (36,99). Aber das ist glücklicherweise nicht unsere Aufgabe, da wäre die Marketing-Abteilung von Thermalright sicherlich viel kompetenter...
Zur besseren Übersicht noch einmal die Fakten unseres Tests in einer kompakten Übersicht:

Plus:
• sehr hochwertige edle Optik
• sehr gute Verarbeitung
• stabile Lamellen (0,40mm stark)
• sorgfältige Vernickelung aller relevanten Bauteile
• hervorragende Kühlleistungen bei volumenstarken Lüftern
• hervorragende Kühlleistungen im semi-passiven Betrieb
• sehr hohe Leistungsreserven
• für die enorme Größe noch akzeptables Gewicht
• sehr stabile Befestigung dank Verschraubung
• sehr gute Sockel Kompatibilität
• sehr gut scalierende, ausgewogene und laufruhige Werkslüfter
• ausreichende Lüfter-Flexibilität
• freie Kühlerausrichtung auch auf AMD Sockeln (sofern Platz vorhanden)
• komplettes Ausstattungspaket
• akzeptables Preis-Leistungs Verhältnis (ca. 64,99 €)

Minus:
• Kühler erfordert geräumige Gehäuse
• Kompatibilitätsliste beachten, paßt montagetechnisch nicht auf jedes Mainboard und nicht zu jedem RAM
• Lüfterhaken nur für Werkslüfter oder 120mm Lüfter kompatibel





Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der Thermalright Silver Arrow SB-E CPU-Kühler erhält den PC-Experience-Award in Gold






Weiterführende Links:

Thermalright


Thermalright Silver Arrow SB-E bei PC-Cooling


Wir bedanken uns bei PC-Cooling sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support




euer PC-Experience.de Team



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