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Achtung 140mm Lüfter Roundup 2009 Part II Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

140mm Lüfter Roundup 2009 Part II







Einleitung:

Auf Grund vieler Herstellerneuheiten und auch wegen der kontinuierlichen Nachfrage unserer Leser, haben wir uns kurzfristig noch für ein weiteres 140mm Lüfter Roundup in diesem Jahr entschieden. Die Nachfrage überrascht nicht, denn die 140mm Exemplare laufen ihren 120mm Pendents langsam aber stetig den Rang ab und das mit gutem Grund. Die Vergrößerung der Lüfterdurchmesser ermöglicht in der Regel auch mehr Volumenstrom. Kombiniert man dies mit einer Drehzahl Minimierung, erhalten wir exakt das, was alle wollen: einen Lüfter der langsam und leise seine Runden dreht und trotzdem genug Luftvolumen transportiert. Soweit zumindest die Theorie, denn das dies mit der Praxis nicht immer korrespondiert, konnten wir im ersten 140mm Roundup deutlich herausarbeiten.
Um zu verifizieren, ob die Hersteller mittlerweile ihre Hausaufgaben intensiver durchgeführt haben, orderten wir 10 weitere aktuelle 140mm Lüfter in die Redaktion. Um "golden Samples" aus dem Weg zu gehen, wurden einige Lüfter auch wieder versteckt eingekauft. Am Ende unseres Roundups werden wir analog zum letzten 120mm Roundup auch eine 140mm Topliste präsentieren, dank inzwischen 20 getesteter 140mm Lüfter fällt dies auch nicht mehr sonderlich schwer. Wir wünschen viel Vergnügen bei unserem letzten Hardware Review vor dem Jahreswechsel...



Das Testprozedere und Hintergrundinformationen:

Unser Roundup wird grundsätzlich folgende 8 Grundsäulen beinhalten:

Die technischen Daten aus der Sicht der Hersteller, mit entsprechenden Bildern

Testergebnisse-Lautstärke in dBA über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Geräuschcharakteristik über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Testergebnisse-Fördervolumen in CFM bzw. m³ über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Testergebnisse-Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen)

Testergebnisse-Reale Drehzahlen in U/min. über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Einzelbewertungen und Fazit

140mm Topten-Liste



Temperaturmessungen haben wir ganz bewußt weggelassen, weil sich anhand der jeweiligen Förder-Volumina in Abhängigkeit der Ansteuerung sehr schnell herauskristallisiert, welche Lüfter wofür am besten geeignet ist, da sind Temperaturangaben doch zu sehr kühlerspezifisch. Im Übrigen unterscheiden sich Lüfter bei identischen Fördervolumina (über alle Ansteuerungen) doch eher rudimentär bis gar nicht.

• Die Kriterien wurden diesbezüglich nicht geändert, nach wie vor gelten folgende Selektierungen, um in unser Testfeld aufgenommen zu werden: hochwertige Verarbeitung und möglichst störgeräuschfreie Lagerung, sehr gute Scalierbarkeit, ausgewogene Laufruhe über alle Drehzahlbereiche und geringstmögliche Lautheit bei gleichzeitig größtmöglicher Kühlleistung haben dabei allererste Priorität. Diese klaren Kriterien disqualifizieren automatisch 140mm Lüfter, die unter 12 Volt mehr als 1600 U/Min und weniger als 500 U/min drehen.

• Auf eine Verwendung eventuell implementierter PWM Ansteuerungen haben wir ebenfalls verzichtet, da die Hersteller sich einerseits über dessen Integrations-Details doch weitestgehend ausschweigen und weil die PWM Qualität sehr schwankt, um es mal vorsichtig zu formulieren. Das gilt gleichermaßen auch für die teilweise irritationslastige Implementierung auf den Mainboards, denn es steht und fällt alles mit der PWM Integrität auf dem Mainboard und das diesbezüglich sehr schlechte Beispiele existieren, ist sicherlich hinreichend bekannt. Die PWM Steuerung des Lüfters kann noch so gut implementiert sein, wenn das Mainboard nicht mitspielt, kann schnell Frust aufkommen. Vereinfacht formuliert: über die 4-pin PWM Steuerung erhält der Lüfter sowohl seine 12 Volt Spannung, als auch das notwendigen 5 Volt PWM Signal mit der dazugehörigen 25 khz Basis-Frequenz. Wenn da nun in der Korrespondenz mit dem Mainboard irgendwas falsch interpretiert wird, dreht der Lüfter im Worst Case nie mit der erhofften Drehzahl...

Als Anmerkung noch eine wichtige Information: da nahezu jedes Lager ob seiner spezifischen Beschaffenheit eine gewisse Einlaufzeit benötigt, haben wir dies berücksichtigt und jeden Lüfter eine Woche nonstop laufen lassen, damit auch dieser Aspekt eine Berücksichtigung findet.

• Unser Fazit bildeten wir für jeden Lüfter einzeln, in dem wir auch eine deutliche Empfehlung für seinen jeweiligen Einsatzzweck skizzieren.





Zur grundsätzlichen Lüftertechnik:

Was prädestiniert einen Lüfter, um ihn als wirklich leise zu bezeichnen? zumal ja der subjektive Höreindruck auch eine nicht geringe Rolle spielt und jeder Lüfter eine eigene Geräuschcharakteristik besitzt...

• Grundsätzlich sollte man sich nicht auf vollmundige Produktbeschreibungen der Hersteller verlassen, denn im Prospekt ist jeder Lüfter leise und eine Messung im schalltoten oder schallarmen Raum hat mit der Realität in einem Rechner wenig bis nichts zu tun. Außerdem trägt ein Lüfter durch sein Rotor- und Motorgeräusch selbst nicht wenig zu der Geräuschcharakteristik eines Rechners bei, das sollte man dabei berücksichtigen. Ein Rechner mit einem oder zwei Gehäuse-Lüftern klingt ganz anders anders, als ein Lüfter mit 5 oder 7 Lüftern, wobei man dann natürlich auch noch die Lautheit als solche dazuaddieren darf.

• Die Lagerungstechnik der Axiallüfter spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle, denn es ist hörbar, ob ein Lüfter Kugel-oder gleitgelagert ist. Die bei Gehäuselüftern gerne eingesetzten Sintec Gleitlager (Papst) oder Bronze Gleitlager (z.B. Yate Loon) weisen einige sigifikante Unterschiede zu ihren Kugellagerpendents auf:

Sintec Gleitlager werden aus Metallpulver gefertigt, das unter Druck in die gewünschte Form gepresst und bei hohen Temperaturen gesintert wird (daher der Name). Gegenüber massiven Gleitlagern bietet dieser Werkstoff einen Vorteil: Er ist porös. Das Porensystem nimmt etwa 15 bis 30 % des Lagerkörpers ein, wird mit Schmierstoff gefüllt und verbessert als zusätzliches Ölreservoir die Lagereigenschaften. Ein weiteres Argument für Gleitllager ist der Preis, denn die Fertigung dieser Lager kostet nur etwa die Hälfte der Kugellagerfertigung. Kugellager haben den Vorteil der längeren Lebensdauer bei nicht sofortigem verschleißbedingten Ausfall, denn ein Gleitlager stellt seinen Betrieb bei finalem Verschleiß einfach ad hoc ein, ein Kugellager läuft weiter, wenn auch mit lauten Klappergeräuschen begleitet.
Grundsätzlich laufen Kugellager etwas lauter als Gleitllager, man hört immer ein leichtes Lagerschleifen. Wenn man also 2 Lüftermodelle eines Herstellers vergleicht, wobei der eine gleit-und der andere kugelgelagert ist, wird der Gleitgelagerte in der Regel leiser sein. Selbstverständlich gibt es auch laute Gleitlagerlüfter, das hängt wie immer von der Fertigungsgüte ab und die ist bei Billigprodukten naturgemäß nicht allzu hoch.

• Es hat diesbezüglich in den letzten Jahren eine Reihe von Verbesserungen gegeben, über welche die Gleitlagertechnik zum Teil deutlich optimiert werden konnte. So existieren seit geraumer Zeit die von Sony patentierte Fluid Dynamic Bearing und die NB Nano-SLI Gleitlager von Noiseblocker. Beide Techniken bilden aktuell die Speerspitze in punkto Fertigungsqualität und Laufruhe.

• Die Anordnung der Rotoren hat auch ihre Relevanz, denn die Strömungsgeschwindigkeiten und demzufolge Strömungsgeräusche werden auch durch die Form und Stellung der Rotorblätter beinflußt. Diesbezüglich spielen auch die Lüftergitter in den PC-Gehäusen eine nicht unwesentliche Rolle, denn es macht naturgemäß einen Unterschied, ob ein Lüfter sich frei entfalten kann, oder ob er durch winzige Perforationen im Gehäuse atmen muß.

• Die jeweiligen Drehzahlen sind ebenfalls ein wichtiges Kriterium, zumal man mit dem Absenken der Lüfter-Drehzahlen automatisch auch das Grundgeräusch eines Lüfters absenken kann, sofern die Skalierbarkeit des Lüfters dies zuläßt.

• Die Ansteuerung der Lüfter sollte frei einstellbar sein, d.h. der Lüfter sollte nicht nur mit 12 Volt sondern auch mit 5 Volt störungs-und klapperfrei laufen, zumal wir erst dann durch die Absenkung der Drehzahl wirklich einen geräuscharmen Modus erreichen. Viele Lüfter "glänzen" bei 5 oder 7 Volt leider durch deutliche Motorengeräusche, oder laufen überhaupt nicht mehr an. Zu diesem Thema sind ein paar Umstände zu berücksichtigen, die in der Praxis oft falsch verstanden werden:
es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft !
Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen, weil viele Lüfter eben nicht anlaufen...

• Interessant ist auch der Durchmesser der Lüfternaben, da sie Rückschlüsse auf die zu erwartende Luftfördermenge zulassen. Der Grund dafür sollte einleuchten, je kleiner die Nabe, desto größer ist die Strömungsfläche. Rückschlüsse auf die Qualität oder Laufruhe der Lager lassen die Nabendurchmesser allerdings keine zu. Es existieren große Naben mit laufruhigen Lagern ebenso, wie kleine Naben mit klappernden oder schleifenden Lagern.

• Ein immer wieder nachzulesendes Klischee wollen wir nicht unkommentiert stehen lassen, es existieren keine unhörbaren Lüfter und sei es im Idealfall nur das Geräusch der Luftverwirbelungen, aber unhörbar ist ein Lüfter definitiv nie ! wenn er nicht zu hören ist, läuft er nicht...

• Des weiteren sollte man berücksichtigen, das viele Lüfter auf ihre Nenndrehzahl hin optimiert wurden, d.h. wenn ein Lüfter auf 12Volt justiert wurde, kann es durchaus sein, das er bei 7 oder 5 Volt Ansteuerung unerwünschte Nebengeräusche fabriziert. Das nur für all diejenigen, die glauben, das ein guter Lüfter in allen Ansteuerungsvarianten Nebengeräuschfrei sein muß. Natürlich wäre dies wünschenswert, aber Wunsch und Wirklichkeit klaffen nun mal in der Technik nicht selten weit auseinander...





Das Sockel 775 Testsystem:

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Die Herstellerdaten der Lüfter:













Lautstärke über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung:

In den letzten beiden Jahren hat sich bezüglich der Lager-und auch Fertigungsqualität in diesem Sektor einiges getan. Da werden einerseits verbesserte Lagerungstechnologien verwendet und es wird sehr viel mehr Sorgfalt beim Auswuchten des Motors an den Tag gelegt. Selbstverständlich darf man nach wie vor nicht jeden Marketingtext für bare Münze nehmen, auch wenn er sich noch so großartig verschnörkelt anhören mag. Kümmern wir uns also um die harten Fakten und weniger um die Marketing-Träume.
Mit anderen Worten, wir benötigen zunächst einmal eine praxisnahe Umgebung und die bietet nur der eingebaute Zustand (PC-Gehäuse, Kühler etc) mit all seinen Vor-und Nachteilen. Denn erst im eingebauten Zustand zeigt sich, ob der Lüfter bedingt durch eine eventuell minderwertige Fertigung Vibrationen ans Gehäuse oder den Kühler überträgt. Wenn wir ihn ausgebaut begutachten würden, kämen diese Faktoren kaum zum Tragen, Vibrationen werden so unnötigerweise kaschiert und das kann nicht die Intention unseres Artikels sein.
Die Lautheit der Lüfter haben wir ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem aktuell kalibrierten und modifizierten ACR-264-plus Messgerät verifiziert, das jetzt einen Messbereich von 5 bis 75dBA ausweist. Durch die grundsätzliche Entkoppelung der Lüfter vom Gehäuse mittels Entkoppelungsstiften, haben wir die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis z.B. durch Gehäusevibrationen nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, sondern in einem aktiven Rechner testen, waren Kompromisse unumgänglich. Derjenige, der seinen Lüfter daheim einbaut, steht ja vor dem selben Problem, da erzeugen Messwerte aus dem Labor wenig Realismus.
Das n/a in unseren Tabellen bedeutet, das dieser Modus nicht anwendbar ist. Wenn also z.B. beim 5 Volt Modus ein n/a auftaucht, dann läuft der jeweilige Lüfter bei 5 Volt Ansteuerung nicht an.


Zum Vergleich die Resultate unserer bisherigen 140mm Reviews:


Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.
Es zeigt sich wieder einmal, das die Herstellerangaben nicht allzu ernst genommen werden dürfen, denn bis auf wenige Ausnahmen, differieren unsere Ergebnisse nicht unerheblich.
Als Ergänzung dazu schaut euch bitte auch unsere nächste Kategorie an, in der wir unsere subjektiven Hörerlebnisse schildern, die sicherlich etwas praxisnäher zu bewerten sind.




Geräuschcharakteristik über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung:


Zum Vergleich die Resultate unserer bisherigen 140mm Reviews:


Wie es scheint haben wir in unserem ersten 140mm Roundup nicht sonderlich viel Glück bei der Auswahl der Kandidaten gehabt, denn nur zwei Lüfter aus dem Test haben es in unsere Topliste geschafft, was sich auch in diesem Bewertungskriterium widerspiegelt. Immerhin sechs Lüfter absolvieren ihre Tätigkeit ohne störende Nebengeräusche, wobei wir natürlich die Einlaufzeit berücksichtigt haben: je länger die Lüfter laufen, desto mehr haben sich vielerorts anfangs störende Nebengeräusche reduziert. Wobei man dies allerdings auch nicht überbewerten sollte, zumal eine etwas schlechtere Charge immer im Bereich des Möglichen liegt, diesbezüglich helfen auch keine Testkäufe.
Auf die Einlaufzeit der Lüfter sind wir ja schon weiter oben eingegangen und es hat sich im Verlauf unserer Tests auch bewahrheitet: Wir haben es bereits eingangs erwähnt und schreiben es jetzt nochmals: es existieren keine unhörbaren Lüfter und sei im Idealfall nur das Geräusch der Luftverwirbelungen, aber unhörbar ist ein Lüfter definitiv nie ! wenn er nicht zu hören ist, läuft er nicht...
Des weiteren sollte man berücksichtigen, das viele Lüfter auf ihre Nenndrehzahl hin optimiert wurden, d.h. wenn ein Lüfter auf 12Volt justiert wurde, kann es durchaus sein, das er bei 7 oder 5 Volt Ansteuerung unerwünschte Nebengeräusche fabriziert. Das nur für all diejenigen, die glauben, das ein guter Lüfter in allen Ansteuerungsvarianten Nebengeräuschfrei sein muß. Natürlich wäre dies wünschenswert, aber Wunsch und Wirklichkeit klaffen nun mal in der Technik nicht selten weit auseinander...




Fördervolumen in m³ pro Stunde über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Um das reale Fördervolumen unserer Lüfter über alle Ansteuerungen zu verifizieren, verwendeten wir keinen dafür präparierten Raum oder Teststand, sondern verbauten die Lüfter wechselweise in unserem aktuellen Lian Li PC-B70 Gehäuse und an unserem dort ebenfalls verbauten Thermalright True Copper Kühler. Die Begründung dafür ist realtiv einfach, weil sich das Volumen verändert, je mehr Widerstände im Rechner zu überwinden sind, hat ein offener Lüfteraufbau auf einem Schreibtisch keinerlei Aussagekraft.
Ein Lüfter, der auf dem Tisch steht, kann sein Volumen ungehindert entfalten, ein Lüfter der im System als Gehäuselüfter oder CPU-Kühler-Lüfter fungiert eben nicht, denn dort befinden sich Kabel und Komponenten und die machen sich nach dem Einbau eines Lüfters nicht automatisch unsichtbar, sondern beeinflussen erfolgreich den Luftstrom. Als Messgerät für die jeweiligen Luftvolumina unserer Testlüfter kam ein Extech AN-200 Messgerät zum Einsatz. Das Gerät wurde mittig im Gehäuse befestigt, wobei die Lüfter als einblasender Gehäuselüfter eingesetzt wurden. Schlußendlich haben wir dann die Werte nach 5 Versuchen gemittelt.


Zum Vergleich die Resultate unserer bisherigen 140mm Reviews:


Auch hier zeigen sich Abweichungen zu den Herstellerangaben, was einerweits durch die Fertigungsstreuung begründet wird und andererseits durch die Messmethode. Lüfter, die unter 5 Volt weniger als 25 m³/h Luft transportieren, eignen sich in dieser Ansteuerung kaum noch für den Einsatz auf einem CPU-Kühler, insbesondere dann nicht, wenn die Lamellen des Kühlers eng zusammenstehen, der notwendige Druck zum Abtransport der Abwärme ist einfach zu gering. Als Gehäuselüfter wären sie dennoch noch zu gebrauchen, allerdings sollten dann die Kabel im Gehäuse auch akkurat verlegt sein, damit die Luft-Widerstände minimal gehalten werden.




Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen)

Die Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) der Lüfter wird in diesem Test-Kapitel dokumentiert. Eines sei aber deutlich vermerkt, es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft !
Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Gemessen haben wir die jeweiligen Anlaufspannungen der Lüfter über eine extra dafür justierte Zalman ZM-MFC1 Plus Lüftersteuerung in Verbindung mit einem Fluke 179 Multimeter.


Zum Vergleich die Resultate unserer bisherigen 140mm Reviews:


Die Lüfter, die ziemlich exakt mit 5 Volt oder knapp darüber anlaufen, sind weitere Wackelkandidaten aus diesem Test-Kapitel, denn die Serienstreuung bestimmt, ob sie denn wirklich anlaufen oder nicht, das muß man einfach so realistisch sehen.
Auf der anderen Seite fördern die Lüfter, die unter 5 Volt gar nicht oder gerade eben anlaufen, oft so wenig Luft, das sie ausschließlich als Gehäuselüfter eine Daseinsberechtigung vorweisen können. Darüber hinaus sind diese Lüfter aber unter 7 Volt auch schon relativ leise, so daß sich dieses Manko oftmals relativiert.




Die realen Drehzahlen über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Als Abschluß unserer Testserien konnten wir mit einem aktuell kalibrierten RPM Check Rc200 Meßgerät die realen Drehzahlen der Lüfter in den Bereichen 12V, 7V und 5V ermitteln


Zum Vergleich die Resultate unserer bisherigen 140mm Reviews:


Die Diskrepanzen zu den Herstellerangaben halten sich weitestgehend in Grenzen und sind tolerabel. Richtige Ausreisser konnten wir anhand der gelieferten Lüfter nicht attestieren, wobei man diesbezüglich natürlich wieder die Toleranzen in den jeweiligen Lieferchargen und die Serienstreuung berücksichtigen sollte.
Viele werden sich sicherlich dafür interessieren, wie die Lüfter bei der Absenkung der Nenndrehzahlen über die Volt-Ansteuerung luftfördertechnisch reagieren. Dazu sollte man wissen, was diese Reduzierung tatsächlich bewirkt:
bei 7 Volt dreht ein Lüfter nur noch mit 58% seiner Nenn-Drehzahl und bei 5 Volt nur noch mit 42%. Das macht deutlich, warum ein Lüfter, der nominell bei 12Volt Ansteuerung 1000 U/min dreht, unter 5Volt Ansteuerung und somit nur noch 420 U/min zwangsläufig deutlich weniger Luft transportieren muß. Dabei spielt es auch keine Rolle, was für Tricks aus dem Hut gezaubert wurden, um das Volumen von Haus aus schon zu erhöhen, eine klare Reduzierung findet immer statt. Insofern ist es sehr interessant, was vom Luftvolumen eines Lüfters nach der Reduzierung auf 5Volt überhaupt noch übrig bleibt und dann wird auch klar, wofür sich der entsprechende Lüfter eignet. Ein Lüfter, der unter 5Volt nur noch mit 200 U/min rotiert, ist selbstverständlich extrem leise, wird sich produktiv betrachtet aber für nahezu überhaupt nichts in unserem Rechner eignen, da er de Facto kaum noch Luft transportiert...




Entkoppelung, wichtige Hinweise und Pflegetipps:

Eine sehr beliebte und in der Praxis auch sehr taugliche Maßnahme, um Lüfter wirksam zu entkoppeln, sind entsprechende Schwingungsdämpfer oder auch Entkoppelungsstifte:

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Die Funktionsweise gestaltet sich gleichermaßen simpel wie wirkungsvoll, denn so werden die Schwingungen, die jeder Lüfter mehr oder weniger an unser PC-Gehäuse oder Kühler weiterleitet, entsprechend unterbunden. Besonders geeignet sind diesbezüglich sehr weiche Gummies, insofern konnten uns die Stifte von Noiseblocker (blau) und Noctua (braun) uneingeschränkt überzeugen.
Oft angepriesene Entkoppelungsrahmen und auch Unterlegscheiben aus Gummi, wie sie gerne in Netzteilen verwendet werden, haben bei weitem nicht den selben Entkoppelungseffekt und sind darum eher nicht zu empfehlen. Die Entkoppelungsrahmen bewirken so gut wie nichts, da über die Schrauben die Vibrationen der Lüfter trotzdem ans Gehäuse übertragen werden. Größter Nachteil der Stifte ist die meistens friggelige Integration in die Lüfterbohrungen, aber mit einem Tropfen Oel kann man das Ganze etwas geschmeidiger und sicherer abwickeln. Denn allzu große Motorik halten die fragilen Silicon-Stifte nicht aus und reißen spontan und ohne Vorankündigung. Lüfter mit Versteifungsstreben an den Bohrungsecken eigenen sich nur sehr bedingt bis gar nicht für unsere Entkoppelungsstifte, womit die Noiseblocker Multiframe Lüfter einen weiteren Vorteil ausspielen können, da keine Entkoppelungsstifte integriert werden müssen.

Angesicht der Tatsache, das diese Gummiestifte nur wenige Cent kosten und leicht zu verbauen sind, kann man für weniger Geld kaum mehr für die Geräuschminimierung tun.

Für den einen oder anderen ist das Thema eventuell zu profan, aber wir erwähnen es trotzdem: beachtet bitte die Richtungspfeile auf den Lüftern. Sie bestimmen nämlich die Richtung des erzeugten Luftstroms und der soll ja schließlich dorthin blasen, wo er benötigt wird. Da diese Pfeile sehr klein sind, werden sie gerne übersehen:

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Ein weiteres Thema sind die oft vorhandenen Stege der Lüfter an den Befestigungslöcher. Diese Stege dienen zur Versteifung des Kunststoffrahmens und sind leider auch oft im Weg, wenn es darum geht, den Lüfter per Haken auf einem CP-Kühler zu befestigen:

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Wer also gerne einen der aktuellen Top Kühler mit einem Lüfter seiner Wahl ausstatten möchte, der sollte berücksichtigen, das auf Grund dieser Stege sein Vorhaben eventuell nicht zu realisieren ist !

Auch ein Lüfter braucht mal Pflege und das nicht nur 1x im Jahr, sondern regelmäßig.
Gehäuse-und CPU-Lüfter sind potentielle Druckluftspray-Kunden. Seit aber bitte vorsichtig und bringt den Lüfter mit dem Spray nicht auf abnormale Drehzahlen, euer Lüfterlager wird es euch danken. Als grobe Vorarbeit solltet ihr einen weichen und nicht haarenden Pinsel einsetzen, vorzugsweise einen mit hochwertigen Chinaborsten.
Sollten eure Gehäuselüfter bereits rauh laufen, empfiehlt sich der Ausbau und die Kontrolle der Lager. Dazu müßt ihr den Aufkleber auf der Lagerseite entfernen und den Lagerbereich mit Druckluftspray reinigen. Danach kommt ein Tropfen des sehr gut bewährten WD-40 zum Einsatz, den wir vorsichtig auf die Lagerachse geben. Dreht dann den Rotor ein paarmal durch, damit sich das Schmiermittel gut verteilt. Wenn diese Prozedur erfolglos bleibt, weil die Lagerung doch zu sehr verschlissen ist, bleibt nur noch der Austausch. Eine generell Pflegeprozedur kann es aber nicht geben, weil viele Lüfter mit gekapselten Lagereinheiten exitieren, oder weil die Hersteller sehr klare Pflegehinweise formuliert haben, die natürlich zu beachten sind.
Darüber hinaus bringen sehr hochwertige Lüfter auch eine lange Garantiezeit mit, so daß der Austausch zu Lasten der Herstellers bei einem Defekt wesentlich mehr Sinn ergibt, als der Beginn einer Bastelstunde.




Die Einzelbewertung:

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In unserer Einzelbewertung heben noch einmal die Vorzüge respektive Nachteile der jeweiligen Lüfter hervor und sprechen deutliche Empfehlungen aus, denn nicht jeder Lüfter kann auf Grund seines Fördervolumens universell eingesetzt werden. Lüfter mit geringem Fördervolumen eignen sich nicht zwangsläufig für CPU-Kühler, wären aber als Gehäuselüfter aber durchaus eine Überlegung wert.
Dazu wäre noch anzumerken, das auch die Einbaulage eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt, da manche Lüfter einen vertikalen Einbau präferieren. Ideal anzusehen ist, wenn der Lüfter sowohl vertikal als auch horizontal verbaubar wäre, das ist leider nicht immer der Fall und äußert sich gelegentlich in auffallenden Lagergeräuschen oder sogar Totalausfällen.

Akasa Emperor Blue:

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Eine der Enttäuschungen im Test, das Lager neigt in allen Ansteuerungen zum Schleifen und scheint nicht ausreichend feingewuchtet zu sein, was die Vibrationen erklärt. Positiv zu bewerten ist die Dreingabe von Entkoppelungsstiften und das Vorhandensein von Universal Fittings für 13, 13,5 und 14cm Aufnahmen.
Empfehlung: Gehäuselüfter bei 7 Volt
Einbaulage: vertikal (entkoppelt)


Cooltek CT 14025:

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Der attraktiv beleuchtete Lüfter von Cooltek benötigt ein ausgewogeneres Lager, um mit den Branchenriesen konkurrieren zu können. Daran ändert auch der vergleichsweise niedrige Preis nichts, zumal außer vier Schrauben mit überflüssigen Unterlegscheiben nichts weiter als Zubehör eingepackt wurde und Entkoppelungsstifte wären dringend angeraten.
Empfehlung: Gehäuselüfter bei 12 Volt
Einbaulage: vertikal (entkoppelt)


Nanoxia DX14-1200 :

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Das NEB Gleitlager von Nanoxia gehört zu den besseren im Testfeld, wenn es denn noch eine Prise Feinschliff erhalten würde. Als Ausstattung wurden vier sehr lange Entkoppelungsstifte beigefügt, die dem Lüfter sehr gut tun. Dank seiner ausgesprochen variablen Scalierung und auf Grund des hohen Volumenstroms eigent sich der Lüfter sowohl als CPU-und Gehäuselüfter gleichermaßen.
Empfehlung: CPU-und/oder Gehäuselüfter bei 7 Volt
Einbaulage: vertikal


Noctua NF-P14 FLX:

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Der Noctua NF-P14 konnte sich schon in unserem NH-D14 CPU-Kühler Test gekonnt in Szene setzen, wobei er für einen geräuscharmen Betrieb auf 7 Volt gedrosselt werden sollte. Dies wäre z.B über die Adapter aus dem sehr üppigen Zubehörpaket möglich. Analog zum Scythe Kaze Maru verfügt der Noctua Lüfter ebenfalls über eine variable Befestigungsstrukur, so daß er auch an 120mm Öffnungen befestigt werden kann. Das patentierte SSO Lager von Noctua gehört schon seit einiger Zeit zu den besten auf dem Markt und korrespondiert perfekt mit der hohen Verarbeitungsgüte der Noctua Lüfter, daran hat sich auch beim P14 nichts geändert. Der Preis für den Lüfter samt Zubehör ist allerdings happig und dürfte den einen oder anderen Interessenten abschrecken.
Empfehlungen: CPU-und Gehäuselüfter (bei 7 Volt)
Einbaulage: vertikal und horizontal


Noiseblocker Blacksilent XK1:

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Sehr ausgewogene Lager, feine Scalierbarkeit und ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis katapultieren diese Lüfter in die Führungsriege unserer 140mm Lüfter. Das er die 5Volt-Anlaufhürde knapp reißt, ist verschmerzbar, da er in der Konstellation kaum noch Luft transportieren würde. Der eine oder andere könnte Entkoppelungsstifte vermissen, die sind aber absolut unnötig. Wer über ein klapperiges PC-Gehäuse verfügt, optimiert hier ohnehin an der falschen Stelle.
Empfehlung: Gehäuselüfter (bei 12 Volt)
Einbaulage: vertikal und horizontal


Noiseblocker Blacksilent XK2:

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Was für die Qualitäten XK1 gilt, gilt auch für den XK2, wobei dieser universeller einsetzbar wäre, auf Grund seiner höheren Drehzahlen und dementsprechend größeren Luftvolumina.
Empfehlung:CPU-und/oder Gehäuselüfter bei 7 Volt
Einbaulage: vertikal und horizontal


Noiseblocker Blacksilent Pro PK1:

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Auch wenn viele Enthusiasten sicherlich auf den Multiframe Lüfter M14 warten, es existieren bezahlbare Alternativen: die neuen Black Silent Pro Lüfter mit NB-NanoSLI Lagerung, die wir ja schon aus der Multiframe M12 Serie kennen. Schon der PK1 setzt neue Maßstäbe in punkto Laufruhe, Scalierbarkeit und nebengeräuschfreier Lagerung. Dazu addieren sich perfekte Verarbeitung und ein umfangreiches Ausstattungspaket mit allem, was für eine Entkoppelung notwendig ist, auch wenn der Lüfter sie nicht benötigt. Neu ist auch das steckbare Kabelmanagement für den Lüfter, so daß entweder das lange 50cm Kabel, oder das kurze 20cm Kabel genutzt werden kann.
Empfehlung: Gehäuselüfter bei 12 Volt
Einbaulage: vertikal und horizontal


Noiseblocker Blacksilent Pro PK2:

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Der PK2 knüpft nahtlos an die Qualitäten des PK1 an, wobei er durch seine höheren Drehzahlen und Luftvolumina ein größeres Spektrum an Einsatzmöglichkeiten abdeckt.

Empfehlung: CPU und/oder Gehäuselüfter bei 7 Volt
Einbaulage: vertikal und horizontal

Phobya Nano-G14:

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Ein Neuling in der Szene, der sich leider auch in den einschlägigen Onlineshops relativ rar macht. Nichtsdestotrotz eine der positiven Überraschungen in unserem Testfeld. Das hohe Luftvolumen und die wunderbare Scalierbarkeit in der Ansteuerung prädestinieren ihn zu einem der besten Allrounder, auch wenn ihm der Lagerfeinschliff von Noiseblocker etwas abgeht. Für das Geld dürfte gerne etwas mehr Zubehör vorhanden sein, trotzdem rechtfertigt die Qualitär dieses Lüfters durchaus den verlangten Preis.
Empfehlung:CPU-und/oder Gehäuselüfter bei 7 Volt
Einbaulage:vertikal und horizontal


Xigmatek XLF-F1453:

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Das Xigmatek für seine CPU Kühler gerne die richtigen Schubladen öffnet, um einen adäquaten Lüfter zu präsentieren, ist keine Neuigkeit. Schön das diese Lüfter nun auch einzeln erhältlich sind, denn der XLF-F1453 besitzt nicht nur das Prädiket der schönsten Beleuchtung (es existieren vier Farbvarianten). Dank seines ausgesprochen hochwertigen Lagers und seines üppigen Luftvolumens, empfiehlt er sich gleichermaßen als CPU-und Gehäuselüfter und das mit Recht. Das Lagerschleifen ist natürlich ein Thema, auch wenn es minimal ausfällt und kann sich je nach Serienstreuung leider noch potenzieren.
Empfehlung:CPU-und/oder Gehäuselüfter bei 7 Volt
Einbaulage: vertikal und horizontal


wichtige Info:

Einige werden sich eventuell wundern, warum wir keinen der Lüfter mehr als Netzteillüfter-Ersatz katalogisieren, dies hat einen trifftigen Grund. Jeder Netzteillüfter wurde vom Hersteller auf die jeweilige Lüfter-respektive Thermoregelung mit entsprechenden Messgeräten präzise abgestimmt, ergo muß der eventuelle Ersatzlüfter diesbezüglich zur Lüfter-und Thermoregelung des Netzteils perfekt passen, ansonsten sind thermische und lautstärketechnische Probleme vorprogrammiert. Dazu kommt noch, das viele Lüfter auf ihre Nenndrehzahl hin optimiert wurden, d.h. wenn ein Lüfter auf 12Volt justiert wurde, kann es durchaus sein, das er bei 7 oder 5 Volt Ansteuerung unerwünschte Nebengeräusche fabriziert.
Natürlich halten wir mit dieser Warnung niemanden vor entsprechenden Bastellarbeiten an den Netzteillüftern ab, aber wir ermutigen auch niemanden, womit unsere Mission erfüllt wäre. Denn zweierlei sollte klar ein, das Basteln an den Netzteilen kann nicht nur die Garantie sondern im Extremfall auch das Leben kosten, auch wenn einige Spaßvögel diese Warnung wie gewohnt in den Wind pfeifen werden...




Fazit:

Wenn wir noch einmal unser erstes 140mm Roundup Revue passieren lassen, so wurden diesmal unsere Erwartungen nahezu erfüllt, die Qualität hat deutlich zugenommen. Die Lüfter des zweiten Roundups glänzen, bis auf wenige Ausnahmen, mit deutlich besseren Werten und qualitativ hochwertigen technischen Eigenschaften.
Sicherlich existieren immer noch Bereiche, in denen Defizite vorhanden sind und das ist in der Regel die Feinabstimmung beim Austarieren von Lager, Motor und Struktursteifigkeit. Dazu bedarf es sehr sehr viel Erfahrung und Know-how, die entweder vorhanden ist oder eben nicht.
Uns ist natürlich klar, das wir wieder Emails bekommen werden mit dem Inhalt "ja aber meiner brummt ja gar nicht, oder der Lüfter schleift bei mir überhaupt nicht". Dazu sollte man sich aber vor Augen führen, das insbesondere im Lüftersegment eine ziemliche Serienstreuung existiert und die ist leider nicht wegzudiskutieren. Darüber hinaus kauft der Kunde im Laden exakt das, was ihm der Verkäufer einpackt und der Kunde hat logischerweise keine 10 Lüfter zur Auswahl, aus denen er sich den Besten herauspicken kann. Das für den Fall, falls jemand anmerken möchten, wir hätten von jedem Typ 10 Lüfter ordern sollen. Wir haben zwar von den meisten Lüftern mehrere Exemplare zur Verfügung gehabt und wie bereits erwähnt auch einige privat gekauft, trotzdem bleibt unser Test eine Momentaufnahme.
Unsere Empfehlung für den jeweiligen Einsatzbereich haben wir ja bereits in der Einzelbewertung definiert, kommen wir also abschließend zur Awardverteilung:

Auf Grund ihrer extremen Laufruhe, exzellenter Scalierbarkeit, minimaler Lautheit und universellen Einsatzmöglichkeiten erhalten die Lüfter Nanoxia DX14-1200, Noctua NF-P14 FLX , Noiseblocker Blacksilent XK1 , Noiseblocker Blacksilent XK2 , Noiseblocker Blacksilent Pro PK1, Noiseblocker Blacksilent Pro PK2 , Phobya Nano-G14 und der Xigmatek XLF-F1453 den PC-Experience Award in Gold:


Darüber hinaus stimmt auch das Preis-Leistungsverhältnis, daran dürfen sich andere Hersteller gerne ein Beispiel nehmen, denn ein guter Lüfter muß nicht zwangsläufig 20 € kosten...


Mit etwas Abstand dahinter folgt der Nanoxia DX14-1200, der den PC-Experience Award in Silber erhält:


Akasa und Cooltek gehen leer aus, die Leistungen und Eigenschaften dieser Lüfter rechtfertigt keinen Award, egal in welcher Farbe. Da wir seit 2008 die Messlatte für eine Auszeichnung unsererseits grundsätzlich um einiges angehoben haben, rutscht auch keine Hardware mehr in einen Award Bereich hinein, die dort nichts zu suchen hat.



Es ist schon erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit Noiseblocker die Konkurrenz auch in der 140mm Kategorie beherrscht. Trotzdem existieren natürlich eine ganze Reihe von anderen qualitativ sehr hochwertigen 140mm Lüftern, so daß wir ab sofort eine 140mm Topliste präsentieren, die sich nach unseren beiden bisherigen 140mm Roundups wie folgt skizziert:


Die Kriterien für diese Liste liegen auf der Hand: extreme Laufruhe, exzellente Scalierbarkeit, minimale Lautheit und universelle Einsatzmöglichkeiten müssen mit einem entsprechenden Preis-Leistungsverhältnis korrespondieren. Es versteht sich von selbst, das die Lüfter innerhalb dieser Liste auch aktuell verfügbar sein müssen, Anachronismen listen wir nicht mehr auf.




weiterführende Links:

140mm Lüfter Roundup 2009

Noiseblocker Multiframe M12 120mm Lüfter

120mm Lüfter Roundup 2008


120mm Lüfterroundup 2009









Final Words:


Wir bedanken uns ganz herzlich bei Caseking, Noctua, Noiseblocker und Xigmatek für die unkomplizierte Bereitstellung der Testexemplare, ohne die unser Lüfterroundup nicht möglich gewesen wäre...





euer PC-Experience.de Team

Cerberus




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