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Prolimatech Super Mega CPU-Kühler






Einleitung:

Nachdem wir kürzlich noch den neuen Samuel 17 Kompaktkühler von Prolimatech inspizieren durften, steht schon das nächste Produkt der Taiwanesen auf dem Redaktionsschreibtisch: der Super Mega CPU-Kühler. Zugegeben, die Namenswahl ist in jeder Hinsicht gewöhnungsbedürftig und DSDS Zuschauer werden sich möglicherweise vor Vergnügen auf die Schenkel klopfen. Aber abseits dieser Polemik geht es de facto um eine verbesserte Version des Megahalems Erfolgsmodell, nach dem Mega Shadow, dem Megahalems Rev.B und dem Armageddon also sozusagen der Megalems Mark IV. Augenscheinlich wurden einige der Lamellen-Außenbezirke durch Kupferexemplare ersetzt, darüber hinaus kann der Anwender auf zwei verschiedene Befestigungsschraubentypen zurückgreifen, um den Anpressdruck zu variieren.
Über neue Lüfterklammern lassen sich jetzt auch 140mm Lüfter unkompliziert befestigen, was die mögliche Auswahl deutlich erweitert, denn bisher waren nur 120mm Lüfter für den Kühlkörper vorgesehen. Aber nehmen wir nicht zu viel vorweg, sondern schauen uns gemeinsam und möglichst objektiv an, was dieser Kühler in der Praxis leistet, dazu wünschen wir wie immer viel Spaß...




Lieferumfang:

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• Prolimatech Super Mega CPU-Kühler in Retail-Verpackung
• Befestigungsmaterial für die Sockel: 775, 1156, 1366
• 4 Klammern für Lüfterbefestigung
• Wärmeleitpaste Prolimatech PK-1
• Montageanleitung (englisch)





Die technischen Daten: Prolimatech Super Mega Kühlkörper

• Gewicht: 1012g (ohne Lüfter)
• Konstruktionsprinzip: Tower Kühler
• Abmessungen: 158,7mm x 130mm x 74mm (Höhe x Breite x Tiefe, ohne Lüfter)
• Material: Aluminium-Kupfer Hybrid
• Heatpipes: 6 Stück a´6mm Durchmesser (U-Form), Kupfer (vernickelt)
• Material-Lamellen: Aluminium (0,5mm stark), 16 Teillamellen aus Kupfer
• Anzahl Lamellen: 45 Stück x 2 Lamellentürme= 90 Lamellen
• Lamellen-Abstand: 2mm
• Bodenplatte: 12,5mm dick, konvexe Fläche
• Heatpipe Auflagefläche: vernickelte Bodenplatte mit Kupferkern
• Kühlfläche gesamt: ca. 3900cm²
• Lüfteroptionen: 1x oder 2x 120x120x25mm, 1x oder 2x 140x140x25mm
• Preis für den Kühler: ca. 69,90 €
• zugelassen laut Hersteller für folgende CPU's:
Sockel 775, 1156, 1366 (AMD mit optionalem Kit)
• Garantie: 2 Jahre




Das Sockel 1366 Testsystem:

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Verarbeitung und erster Eindruck:

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Die Bilder signalisieren es schon, die Abmessungen sind im Vergleich zum Megahalems identisch. Dies trifft auch auf die Kühlfläche der abermals vorhandenen 45 Lamellen zu: ca. 3900cm². Bei der Konkurrenz schaut es folgendermaßen aus: Noctua NH-D14: 6100cm², Thermalright Venomus X: 3800cm², Scythe Ninja 3: 4400cm², um nur drei prominente Beispiele zu bemühen. Ebenso deutlich wird aber auch, das die Außenbezirke von 16 Lamellen aus Kupfer gefertigt wurden, was dem Gesamtgewicht dann gleich 200 zusätzliche Gramm beschert. Eines hat sich nicht geändert, die ausgezeichnete Verarbeitung, die sich problemlos mit den Besten in der Branche messen kann.
Das ändert natürlich nichts daran, das diese riesigen Tower-Kühler dank ihrer Abmessungen nicht unbedingt das Kompatibilitäts-Einmaleins erfunden haben, wie man im Größenvergleich sicherlich unschwer erkennen kann. Das Doppeltower-Layout des Super Mega Kühlers verfolgt eine etwas andere Strategie als Thermalright mit seinem IFX-14 oder Noctua mit dem ND-D14. Die Tower sind nicht hintereinander, sondern parallel mit einem nicht unbeträchtlichen Spalt zwischen den Towern geschaltet. Da die Lamellen der beiden Tower aber zum Spalt hin verschlossen sind, erbringt der Spalt keine Vorteile am Abtransport der Abwärme. Die Anordnung der Heatpipes unterscheidet sich deutlich vom Prolimatech Armageddon. Dort wurden die Heatpipes so versetzt angeordnet, dass sie möglichst alle vom Luftstrom des Lüfters profitieren, dies ist beim Super Mega definitiv nicht der Fall.
Die schiere Größe von 158,7mm x 130mm x 74mm (Höhe x Breite x Tiefe, ohne Lüfter) zeigt eines auch ganz deutlich auf: ein PC Gehäuse ab 190mm Breite aufwärts sollte schon vorhanden sein, sonst kann es sehr eng werden, wenn das Gehäuseseitenteil wieder geschlossen wird. Ansonsten liefert Prolimatech alles wichtige für die Montage in der Farbenfrohen Verpackung: Befestigungsmaterial für die Sockel: 775, 1156, 1366 ->4 Klammern für Lüfterbefestigung ->Wärmeleitpaste Prolimatech PK-1 und eine bebilderte Anleitung. AMD Besitzer gehen mal wieder leer aus, das optionale Einbaukit muß zusätzlich gekauft werden, ein Umstand, den wir nicht nachvollziehen können.

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Aus der vernickelten 12,5mm starken Kupferbodenplatte erwachsen beim Super Mega jeweils 6 Heatpipes Richtung Kühlerdeckel, die dort mit schmucken Hutmuttern enden. Wer nun denkt, dies müßten 12 Heatpipes (2x6) sein, irrt. Die 6 Heatpipes sind lediglich in U-Form angeordnet, das nur zur Verdeutlichung, um Mißverständnissen vorzubeugen. Alle 45 Lamellen pro Tower (also insgesamt 90), wurden akkurat gefertigt und sehr sauber mit den Heatpipes verlötet. Darüber hinaus wurden die Lamellen recht hoch angesetzt, das läßt Platz für umliegende Kühlkörper aus dem Mainboard und erleichtert so den Einbau und die Ausrichtung. Durch die sehr üppigen 0,5mm Materialstärke der Lamellen samt Verlötung mit den Heatpipes sind Verbiegungen eigentlich nur mit roher Gewalt zu erzielen, insofern sollten verbogene Lamellen diesem Konstrukt relativ fremd sein.
Kommen wir noch einmal auf das Gewicht von 1012 Gramm zurück, Bedenken sollten diesbezüglich keine aufkommen, denn der Kühler wird grundsätzlich großflächig verschraubt und hängt nicht an fragilen Befestigungsnasen, die womöglich abbrechen könnten. Die Belastungsfähigkeit moderner Platinen ist auch kein Grund zur Besorgnis, es sei denn, der Rechner wird häufig transport, dann wäre eine vorherige Kühler-Demontage sicherlich nicht die schlechteste Idee, insbesondere dann, wenn das Mainboard im Rechner hängt.

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Der Lamellenabstand von 2mm begünstigt keinen Passivbetrieb, da so die Wärmeaufnahme der Lamellen zueinander negative sprich thermische Auswirkungen erzeugen, aber dafür wurde der Kühler auch nicht konzipiert. Wenn der Abstand minimal größer wäre (z.B. 2,5mm oder besser 3mm) könnte der Lüfter auch bei 5 Volt Ansteuerung und wenig Druck relativ ungehindert die Lamellen ventilieren.
Die Kühlbodenfläche wurde zwar riefenfrei poliert, leider ist dieser aber nicht absolut eben, sondern minimal konvex, was wir auch schon bei vielen aktuellen Thermalright Kühlern beobachten konnten. Falls euch die mathematischen Definitionen nichts sagen, kann man es an einer alten Parabel seht gut festmachen: "Konvex ist der Buckel von der Hex"...
Bezüglich der konvexen Kühlfläche aktueller Thermalright Kühler keimte immer wieder deutliche Kritik auf. Mal ganz davon abgesehen, das die Kühlfläche der 15mm starken Bodenplatte mit dem Kupferkern erstklassig bearbeitet wurde, ist die Intention dieser konvexen Fläche eindeutig: man möchte so die nicht selten konkaven CPU-DIEs ausgleichen. Soweit so schlecht, denn wenn die CPU-DIE wie z.B. bei AMD absolut plan ist, wird durch den konvex-bedingten nicht 100%igen Kontakt mit dem Kühler entsprechendes Kühlpotential verschenkt, weil die Auflagefläche einfach kleiner ist. Glücklicherweise lieferte unser Core i7-960 von Intel das passende Pendent dazu, sein Heatspreader ist etwas konkav, so daß sich CPU und Kühler gut ergänzen. Mittlerweile existiert sogar eine Petition gegen die konvexen Kühlflächen, an der man über diesen Link teilnehmen kann.
Als Lüfter können dank der weit öffnenden Haken im Grunde viele aktuell erhältlichen klassischen 120 und 140mm Lüfter verwendet werden. Auch solche, die an den Bohrlöchern Versteifungsstreben besitzen. Der beliebte Noiseblocker Multiframe Lüfter kann allerdings nicht eingesetzt werden, wie wir noch sehen werden.




Der Einbau:

Eine Mainboard-Kompatibilitätsliste existiert bisher nicht, aber das muß ja nicht so bleiben. Auf unserem Mainboards paßte der Kühler absolut problemlos (Asus P6T WS Professional, Asus P6X58D Premium). Schon sind wir bei den Einbau Details, zu denen wir auch wieder einige generelle Tipps zusammengetragen haben:

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Da immer wieder leicht vermeidbare Fehler im Umgang mit Wärmeleitpaste gemacht werden, empfehlen wir an dieser Stelle unseren Spezial-Artikel zu dem Thema Wärmeleitpasten-Workaround zu diesem Thema, der diesbezüglich alle offenen Fragen klärt. Welche Paste ihr verwendet, spielt durchaus auch eine Rolle, darum legen wir euch an dieser Stelle unser entsprechendes Wärmeleitpasten Roundup ans Herz, damit ihr euren Favoriten findet.
Die Kühlfläche des Super Mega Kühlkörpers haben wir demzufolge gründlich mit etwas ArctiClean gereinigt, um etwaige Konservierungsmittel und vor allem auch unsere fettigen Fingerabdrücke zu entfernen. Dieses Prozedere wiederholten wir anschließend mit dem Heatspreader der CPU, denn auch dort müssen natürlich die Reste der alten Wärmeleitpaste oder Fettfinger rückstandlos entfernt werden. Es empfiehlt sich ohnehin, für den Einbau entsprechende Einweghandschuhe zu verwenden, was gleichzeitig auch den Rest des Kühlers vor hässlichen Fingerabdrücken bewahrt.
Als Paste verwendeten wir grundsätzlich für alle Kühler auch weiterhin die MX-2 von Arctic Cooling, damit es diesbezüglich zu keinen ungewollten Diskrepanzen im Vergleich zu den bisherigen Tests kommt.
Über die Pushpin Kühlerbefestigung von Intel ist schon viel geschrieben worden, wir empfinden sie auch als mittelschwere Frechheit, zumal allein das Einrastgeräusch keinen Aufschluß darüber gibt, ob der einzelne Pin nun wirklich richtig eingerastet ist oder nicht. Von der Verschleißträchtigkeit dieser Kühlerbefestigung wollen wir dabei noch gar nicht reden. Den Kühler bei nicht ausgebautem Mainboard einzubauen halten wir für risikoreich, zumal nur auf der Rückseite zu erkennen ist, ob die Spreizstifte wirklich weit genug eingesteckt wurden:

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Über dieses Pushpin Gefriggel müssen wir auch beim Super Mega Kühler nicht diskutieren, da der Kühler grundsätzlich verschraubt wird. Das Prozedere wäre für geübte Schrauber sicherlich kein Problem, weniger geübte sollten sich fachkundige Hilfe dazu holen, denn ein CPU-Kühler Einbau ist alles, aber ganz sicher nicht trivial.
Auf der Rückseite des Mainboards wird zunächst die Backplate positioniert und auf der Gegenseite müssen anschließend die vier Rändelschrauben eingedreht werden. Diese vier Rändelschrauben besitzen mittlerweile dünne Isolierscheiben, so daß keine Kontaktkurzschlüsse zu erwarten wären. Prolimatech hat also unsere Kritik erhört und diesbezüglich nachgebessert. Auf diesen Rändelschrauben werden nun die beiden Basisbrücken befestigt, wobei die Positionierung von der Ausrichtung des Kühlers abhängt. An dieser Stelle kann es sehr eng werden, weil diese Brücken sehr viel Platz beanspruchen. Der Kühler wird schlußendlich über die große Mittel-Strebe mit den Basisbrücken verbunden. Verrutschen kann dies im Normalfall nicht, da die breite Mittelstrebe noch zusätzliche Fixiernippel besitzt, die exakt in die kleinen Vertiefungen auf dem Kühlerboden passen. Das Konstrukt hinterläßt einen enorm stabilen Eindruck, so daß der Kühler eigentlich auch eine Lan-Party unverückbar überstehen sollte.
Wem das zu schnell ging, darf sich gerne die sehr schön animierte Anleitung von Prolimatech anschauen.

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Bezüglich der Speicherbänke kann es recht eng zugehen, da hilft im Zweifel nur ein Wechsel auf die anderen Bänke, was uns glücklicherweise erspart blieb. Man sollte aber grundsätzlich das Mainboardlayout berücksichtigen, insbesondere dann, wenn die Speicherslots nahe am CPU-Sockel angebracht sind, aber dafür hat man ja auch 2 Einbaurichtungsoptionen zur Verfügung, zumindest wenn man nicht mehr als 2 Speichermodule verwendet. Begünstigt durch das Intel-Layout kann man den Kühler wahlweise in Richtung Netzteil oder in Richtung Gehäuselüfter blasen lassen, wir haben uns für letzteres entschieden. Nicht zuletzt darum, weil so auch die aufsteigende Abwärme von Spannungswandlern & Co gleich schnell mit abtransportiert wird.

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Eine horizontale respektive vertikale Ausrichtungs-Direktive entfällt bei der U-Form der Heatpipes, darum spielt es auch keine Rolle, wie der Kühler auf dem Mainboard ausgerichtet und verbaut wird. Bei der Ausrichtung des Lüfters wäre zu beachten, das er möglichst mittig an den Lamellen sitzt und nicht etwa oben oder runten an den Kühlerlamellen zu viel vorbeibläst. Bei der Wahl des Lüfters sollte man sich darüber im Klaren sein, das ein 140mm Lüfter zwar problemlos zu befestigen wäre, aber auch einen nicht unerheblichen Teil seiner Luft am Kühler vorbeibläst, wie unser letztes Bild deutlich zeigt. Das muß nicht zwangsläufig in höheren Temperaturen resultieren und hat den Vorteil, das umliegende Bauteile recht gut mit Luft ventiliert werden.
Damit wäre die Montage endlich finalisiert und nach dem Anstecken des Lüfterstromkabels auf dem Mainboard kann das System in Betrieb genommen werden. Ein optionaler zweiter Lüfter wäre überflüssig, der erwirtschaftet auf dem Super Mega keinen nennenswerten Vorteil. In unserem Fall ohnehin nicht, da der absaugende Gehäuselüfter nur 10cm vom Kühler entfernt arbeitet.
Warum Prolimatech die Befestigungshaken der Lüfter geändert hat, ist uns ein ungelöstes Rätsel. Vorher war es überhaupt kein Problem, die Lüfter zu befestigen, egal über welche Rahmen sie verfügten. jetzt ragt der Haltebügel bei den Lüftern sehr weit ins Rotorbecken hinein, so daß es bezüglich der Rotor-Freigängigkeit sehr eng werden kann. Im nächsten Bild ist deutlich zu sehen, das die Haken beim Multiframe Lüfter von Noiseblocker den Rotor blockiert und das kann es ja nun wirklich nicht sein:

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Die Referenz-Lüfter:

Wir haben vor dem Test für unsere Referenz-Lüfter für uns selbst eine ganz klare Maxime erstellt, es sollten keine Brüllwürfel oder Volumenmonster verwendet werden, die im Betrieb einen Kopfhörer zwingend voraussetzen. Die Lüfter sollten eine ausgewogene Mischung aus möglichst geringer Lautheit, hoher Laufkultur (Lagerqualität), guter Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) beinhalten und trotzdem noch annehmbare Förder-Volumina mitbringen. Alle diese Attribute vereinen die Noiseblocker Lüfter in sich, darum wären sie für jedes Gehäuse das absolute I-Tüpfelchen.
Der Scythe Slipstream verfügt über ähnlich exzellente Eigenschaften, wenngleich die Lagerung des Scythe Slipstream nicht mit der fein austarierten Lagerungsqualität des Multiframe Lüfters konkurrieren kann. Dafür bietet er ein überragendes Luftvolumen, das gerade bei eng stehenden Kühlerlamellen sehr viel bewirken kann, somit war er für den Test wie schon so oft unsere erste Wahl.





Die Tests:

Mit Core Temp 0.99.7.7, Real Temp 3.40, dem Hardware Monitor 1.16 und Everest Ultimate Edition 5.50.2169 wurden die Temperaturen mit den Werten verglichen, die wir nach vier Stunden Stunden 3D Mark 2006 und Prime 95 (Orthos) über unser digitales Temperaturmessgerät TL-305 (Messbereich von Minus 200°C bis plus 1370°C) erhalten haben. Die Zimmertemperatur lag bei 20 °C (klimatisierter Raum). Da wir ausschließlich unser neues Asus P6T WS Professional Mainboard einsetzen, wurden kurzerhand alle bisherigen Sockel 1366-kompatiblen Kühler noch einmal getestet, wodurch sich Diskrepanzen zu unseren früheren Einzeltests ergeben konnten.
Zur vorsorglichen Fehlerkorrektur, haben wir den Kühler mehrmals gedreht aufgesetzt und wiederum erneut gemessen, denn der Heatspreader der CPU ist leider auch nicht immer wirklich eben. Dazu kommen unterschiedliche Hotspots der CPU, die in gelegentlich unterschiedlichen Messungen resultieren.
Für den einen oder anderen ist das Thema eventuell zu profan, aber wir erwähnen es trotzdem: beachtet bitte die Richtungspfeile auf den Lüftern. Sie bestimmen nämlich die Richtung des erzeugten Luftstroms und der soll ja schließlich dorthin blasen, wo er benötigt wird. Da diese Pfeile sehr klein sind, werden sie gerne übersehen:

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Um die wirkliche Kühlleistung der jeweiligen Kühler herauszukristallieren, haben wir für den Load-Test die Referenz-Lüfter auf 1200 U/min und für den Low Noise Test die Refrenzlüfter auf 700 U/min einreguliert, denn bei gleichen Drehzahlen und Volumen entscheidet der Kühler über den Ausgang des Vergleichs. Verglichen haben wir den Super Mega Kühler mit allen bisher getesteten Sockel 1366 Kühlern:











Die vorzüglichen Resultate des neuen Super Mega Kühlers von Prolimatech überraschen eigentlich nicht, denn die grundsätzliche Substanz im Vergleich zum Megahalems hat sich ja bis auf die paar Kupferlamellen nicht geändert. Eines zeigt sich allerdings auch kristallklar, die Zeiten, in denen Towerkühler innovative Fortschritte bezüglich ihrer Kühlleistung vorweisen konnten, sind defintiv vorüber, was in den geringen Abständen untereinander mehr als deutlich wird. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man nun einen oder zwei Lüfter montiert.
Für einen reinrassigen Passivbetrieb stehen wie bereits erwähnt die Lamellen (2mm Abstand) zu eng zusammen, auch wenn der Passivtest auf unserem System mit dem relativ genügsamen Intel Core 2 Duo E7400 gar nicht so schlecht ausfällt. Dazu sollte man berücksichtigen: die Verringerung des Lamellenabstandes bewirkt zwar grundsätzlich eine größere Kühlfläche, wirkt sich aber auf einen eventuellen Passivbetrieb des Kühlers kontraproduktiv aus, da so die Abwärme des Lamellennachbars thermische Auswirkungen erzeugt. Darüber hinaus erhöht sich durch den engen Lamellenabstand natürlich der Strömungswiderstand. Um das zu kompensieren, bedarf es eben eines Lüfters mit entsprechendem Druck sprich Fördervolumen.
Nun stellt sich natürlich die Frage nach dem idealen Lüfter für diesen Kühler. Wir präferieren einen 120mm Lüfter, in diesem Fall unseren bewährten Scythe Slipstream. Der Scythe Slipstream 1200 Lüfter fristet nicht ohne Grund schon einige Zeit sein Dasein in unserer Referenzliste, da er immer dann zum Einsatz kommt, wenn enge Lamellen entsprechenden Druck benötigen und unsere Ohren trotzdem keinen Schaden nehmen. Der Scythe Slipstream konnte sich in allen Belangen gekonnt in Szene setzen. Bei 12Volt (7 Volt) und realen 1216 U/min (803 U/min) "belastet" der Lüfter das menschliche Ohr mit 25,5 dBA (18,5 dBA). Bei 5 Volt Ansteuerung rotiert der Lüfter noch mit 536 U/min und erzeugt 14 dBA. Dazu gesellen sich nahezu nebengeräuschfreie Lager und eine Scalierung von 4,6 bis 13,8 Volt.
Die Lautheit des Lüfter haben wir ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem modifizierten ACR-264-plus Messgerät verifiziert, das einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich. Eventuelle PWM Funktionen klammern wir für unsere Tests grundsätzlich aus, da die Hersteller sich einerseits über dessen Integrations-Details doch weitestgehend ausschweigen und weil die PWM Qualität einfach noch keine konstant hohes Niveau erreicht, um es mal vorsichtig zu formulieren.

Noch eine kleine Erklärung zur dBA Definition:
Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review erarbeiteten Resultate sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau mit dem entsprechenden Test-System beziehen!




Der Lüfter ->Technische Aspekte:

Was prädestiniert einen Lüfter, um ihn als wirklich leise zu bezeichnen? zumal ja der subjektive Höreindruck auch eine nicht geringe Rolle spielt und jeder Lüfter eine eigene Geräuschcharakteristik besitzt...

• Grundsätzlich sollte man sich nicht auf vollmundige Produktbeschreibungen der Hersteller verlassen, denn im Prospekt ist jeder Lüfter leise und eine Messung im schalltoten oder schallarmen Raum hat mit der Realität in einem Rechner wenig bis nichts zu tun. Außerdem trägt ein Lüfter durch sein Rotor- und Motorgeräusch selbst nicht wenig zu der Geräuschcharakteristik eines Rechners bei, das sollte man dabei berücksichtigen. Ein Rechner mit einem oder zwei Gehäuse-Lüftern klingt ganz anders anders, als ein Lüfter mit 5 oder 7 Lüftern, wobei man dann natürlich auch noch die Lautheit als solche dazuaddieren darf.

• Die Lagerungstechnik der Axiallüfter spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle, denn es ist hörbar, ob ein Lüfter Kugel-oder gleitgelagert ist. Die bei Gehäuselüftern gerne eingesetzten Sintec Gleitlager (Papst) oder Bronze Gleitlager (z.B. Yate Loon) weisen einige sigifikante Unterschiede zu ihren Kugellagerpendents auf:

Sintec Gleitlager werden aus Metallpulver gefertigt, das unter Druck in die gewünschte Form gepresst und bei hohen Temperaturen gesintert wird (daher der Name). Gegenüber massiven Gleitlagern bietet dieser Werkstoff einen Vorteil: Er ist porös. Das Porensystem nimmt etwa 15 bis 30 % des Lagerkörpers ein, wird mit Schmierstoff gefüllt und verbessert als zusätzliches Ölreservoir die Lagereigenschaften. Ein weiteres Argument für Gleitllager ist der Preis, denn die Fertigung dieser Lager kostet nur etwa die Hälfte der Kugellagerfertigung. Kugellager haben den Vorteil der längeren Lebensdauer bei nicht sofortigem verschleißbedingten Ausfall, denn ein Gleitlager stellt seinen Betrieb bei finalem Verschleiß einfach ad hoc ein, ein Kugellager läuft weiter, wenn auch mit lauten Klappergeräuschen begleitet.
Grundsätzlich laufen Kugellager etwas lauter als Gleitllager, man hört immer ein leichtes Lagerschleifen. Wenn man also 2 Lüftermodelle eines Herstellers vergleicht, wobei der eine gleit-und der andere kugelgelagert ist, wird der Gleitgelagerte in der Regel leiser sein. Selbstverständlich gibt es auch laute Gleitlagerlüfter, das hängt wie immer von der Fertigungsgüte ab und die ist bei Billigprodukten naturgemäß nicht allzu hoch.

• Es hat diesbezüglich in den letzten 2 Jahren eine Reihe von Verbesserungen gegeben, über welche die Gleitlagertechnik zum Teil deutlich optimiert werden konnte. So existieren seit geraumer Zeit die von Sony patentierte Fluid Dynamic Bearing und die NB Nano-SLI Gleitlager von Noiseblocker. Beide Techniken bilden aktuell die Speerspitze in punkto Innovation und Laufruhe.

Bleibt die Frage, warum setzen dann nicht alle Hersteller auf die Gleitlagerschiene? Diese Frage stellten sich scheinbar auch die Hersteller und so verwundert es wenig, das immer mehr Hersteller auf diese Lagertechnik umschwenken, eine kluge Wahl...

• Die Anordnung der Rotoren hat auch Relevanz, denn die Strömungsgeschwindigkeiten und demzufolge Strömungsgeräusche werden auch durch die Form und Stellung der Rotorblätter beinflußt. Diesbezüglich spielen auch die Lüftergitter in den PC-Gehäusen eine nicht unwesentliche Rolle, denn es macht naturgemäß einen Unterschied, ob ein Lüfter sich frei entfalten kann, oder ob er durch winzige Perforationen im Gehäuse atmen muß.

• Die Drehzahlen sind ebenfalls ein wichtiges Kriterium, zumal man mit dem Absenken der Lüfter-Drehzahlen automatisch auch das Grundgeräusch eines Lüfters absenken kann, sofern die Skalierbarkeit des Lüfters dies zuläßt.

• Die Ansteuerung der Lüfter sollte frei einstellbar sein, d.h. der Lüfter sollte nicht nur mit 12 Volt sondern auch mit 5 Volt störungs-und klapperfrei laufen, zumal wir erst dann durch die Absenkung der Drehzahl wirklich einen geräuscharmen Modus erreichen. Viele Lüfter "glänzen" bei 5 oder 7 Volt leider durch deutliche Motorengeräusche, oder laufen überhaupt nicht mehr an. Zu diesem Thema sind ein paar Umstände zu berücksichtigen, die in der Praxis oft falsch verstanden werden:
es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft !
Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen, weil viele Lüfter eben nicht anlaufen...

• Interessant ist auch der Durchmesser der Lüfternaben, da sie Rückschlüsse auf die zu erwartende Luftfördermenge zulassen. Der Grund dafür sollte einleuchten, je kleiner die Nabe, desto größer ist die Strömungsfläche. Rückschlüsse auf die Qualität oder Laufruhe der Lager lassen die Nabendurchmesser allerdings keine zu. Es existieren große Naben mit laufruhigen Lagern ebenso, wie kleine Naben mit klappernden oder schleifenden Lagern.

• Ein immer wieder nachzulesendes Klischee wollen wir nicht unkommentiert stehen lassen, es existieren keine unhörbaren Lüfter und sei im Idealfall nur das Geräusch der Luftverwirbelungen, aber unhörbar ist ein Lüfter definitiv nie ! wenn er nicht zu hören ist, läuft er nicht...
Des weiteren sollte man berücksichtigen, das viele Lüfter auf ihre Nenndrehzahl hin optimiert wurden, d.h. wenn ein Lüfter auf 12Volt justiert wurde, kann es durchaus sein, das er bei 7 oder 5 Volt Ansteuerung unerwünschte Nebengeräusche fabriziert. Das nur für all diejenigen, die glauben, das ein guter Lüfter in allen Ansteuerungsvarianten Nebengeräuschfrei sein muß. Natürlich wäre dies wünschenswert, aber Wunsch und Wirklichkeit klaffen nun mal in der Technik nicht selten weit auseinander...

Unsere bisherigen Lüftertests:

140mm Lüfter Roundup 2009 Part II

140mm Lüfter Roundup 2009

120mm Lüfterroundup 2009

Noiseblocker Multiframe M12 120mm Lüfter

120mm Lüfter Roundup 2008






Pflegetipps:

Auch ein Kühler/Lüfter benötigt regelmäßige Pflege und das nicht nur 1x im Jahr, sondern möglichst alle 4 bis 6 Wochen. Gehäuse-und CPU-Lüfter sind potentielle Druckluftspray-Kunden. Seit aber bitte vorsichtig und bringt den Lüfter mit dem Spray nicht auf abnormale Drehzahlen, euer Lüfterlager wird es euch danken. Als grobe Vorarbeit solltet ihr einen weichen und nicht haarenden Pinsel einsetzen, vorzugsweise einen mit hochwertigen Chinaborsten.
Sollten eure Gehäuselüfter bereits rauh laufen, empfiehlt sich der Ausbau und die Kontrolle der Lager. Dazu müßt ihr den Aufkleber auf der Lagerseite vorsichtig entfernen und den Lagerbereich mit Druckluftspray reinigen. Danach kommt ein Tropfen des sehr gut bewährten WD-40 zum Einsatz, den wir vorsichtig auf die Lagerachse geben. Dreht dann den Rotor ein paarmal durch, damit sich das Schmiermittel gut verteilt. Wenn diese Prozedur erfolglos bleibt, weil die Lagerung doch zu sehr verschlissen ist, bleibt nur noch der Austausch. Die Kühllamellen des Prolimatech Kühlers kann man natürlich ebenso problemlos mit Druckluftspray und Pinseln reinigen.




Fazit:

Abermals positioniert sich ein Kühler aus dem Hause Prolimatech ganz weit oben in unseren Bestenlisten und das völlig verdient. Die schiere Kühlleistung ist über jeden Zweifel erhaben, die Verarbeitung braucht sich vor Thermalright schon lange nicht mehr verstecken und die verbesserte Lüfterflexibilität wird viele potenzielle Käufer überzeugen. Die gute Nachricht an die Besitzer von AMD Prozessoren und Mainboards lautet: auch dieser Kühler ist frei positionierbar. Ein entsprechendes AMD-Kit ist bereits erhältlich, leider nur gegen Aufpreis. Die schlechte Nachricht: auch dieser Kühler verfügt über eine konvexe Kühlfläche und dies wäre bei den nahezu plan gefertigten CPU-DIE's von AMD eher suboptimal. Die neuen zusätzlichen schwarzen Schrauben mit geänderter Federkennlinie sind zwar ein nettes Schmankerl, bewirken in der Praxis aber zu wenig, als das wir deren Einsatz rückhaltlos empfehlen könnten, zumal das Risiko einer Beschädigung des CPU Sockels zwar relativ klein, aber auch nicht unmöglich wäre. Von dem Verlust der CPU-Mainboard-Herstellergarantie ganz zu schweigen.
Was wäre an dem Kühler noch zu optimieren? ein komplett aus Kupfer angefertigter Super Mega würde sicherlich noch ein paar Prozentpunkte mehr Kühlleistung herausarbeiten, der Gewicht würde dann aber sehr schnell die 2Kg Marke erreichen. Die Heatpipes könnten für den Luftstrom besser ausgerichtet werden, so wie Prolimatech es beim Armageddon ja schon praktiziert hatte.
Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann ist es ganz sicher zunächst einmal der Preis, denn ein Kühler ohne Lüfter für knappe 70 € ist schwer verdaulicher Brocken. Für knapp die Hälfte der Investition erhalten wir einen kaum schlechter kühlenden Ninja 3 von Scythe. Müssen wir die Namensgebung noch einmal erwähnen? wohl kaum, beim nächsten Kühler wird sich die Kreativabteilung von Prolimatech hoffentlich etwas originelleres einfallen lassen.
Richtig ärgerlich hingegen betrachten wir die neuen Lüfterklammern, die bei unseren Noiseblocker Multiframe Lüftern so weit ins Eingemachte hineinragen, das sie den Lüfterrotor blockieren. Warum Prolimatech nicht das Klammerprinzip aus der ersten Megahalems Version beibehalten hat, ist schwer bis gar nicht nachvollziehbar.
Zur besseren Übersicht noch einmal die Fakten unseres Tests in einer kompakten Übersicht:

Plus:
• wertige edle Optik und Haptik
• erstklassige Verarbeitung
• äußerst stabile Lamellen (0,5mm stark)
• sehr gute Vernickelung aller relevanten Bauteile
• hervorragende Kühlleistungen bei volumenstarken Lüftern
• sehr hohe Leistungsreserven
• für die enorme Größe incl. Kupferelemente noch akzeptables Gewicht
• sehr stabile Befestigung dank Verschraubung
• sehr gute Sockel Kompatibilität
• sehr gute Lüfter-Flexibilität
• freie Kühlerausrichtung auch auf AMD Sockeln
• sehr gutes Ausstattungspaket

Minus:
• konvexe Bodenplatte
• AMD Anbaukit nicht im Lieferumfang (ca. 12 € Aufpreis)
• Lüfterklammern können Lüfter blockieren
• teuer (69,90 €)

Wir hatten es schon mehrfach erwähnt, die Bäume wachsen für die aktuellen Highend Kühler nicht mehr in den Himmel, denn offensichtlich ist die Grenze des technisch Machbaren erreicht. Die Kühlleistung differiert zum Vorgänger schon fast im Bereich Messungenauigkeit, insofern macht es auch wenig bis gar keinen Sinn, als Besitzer eines Megahalems über den Super Mega auch nur nachzudenken. Wer allerdings noch keinen aktuellen Towerkühler besitzt, darf sich gerne anhand unserer Testresultate den passenden Kühlpartner heraussuchen, wobei die Kühler aus dem Hause Prolimatech immer in die engere Wahl gezogen werden sollten, denn dazu sind sie einfach zu hochwertig...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der Prolimatech Super Mega CPU-Kühler erhält den PC-Experience-Award in Silber






Weiterführende Links:

Prolimatech


Prolimatech Super Mega bei Caseking


Wir bedanken uns bei Caseking sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support




euer PC-Experience.de Team



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