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Prolimatech Armageddon CPU-Kühler






Einleitung:

Was möchte uns Prolimatech mit dieser recht düster anmutenden Namensgebung mitteilen? steht uns allen das jüngste Gericht bevor, wenn wir diesen neuen CPU-Kühler verbauen? oder droht uns gar ewige Verdammnis oder ein glorreicher Sieg in der Schlacht aller Schlachten? mitnichten, martialisch angehauchte Titulierungen stehen schon seit einiger Zeit ganz oben auf den Spickzetteln der Marketingstrategen. Mitunter kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, das diese meist männliche Spezies im verborgenen Kämmerlein Kredenzien raucht, die man nicht an der Tanke kaufen kann.
Seis drum, Prolimatech konnte kurz nach seiner Gründung im Jahr 2008 einen so sicherlich kaum erwarteten Erfolg feiern. Der Megahalems Kühler schlug im Frühjahr 2009 ein wie eine Bombe und verwies die etablierte Konkurrenz so überzeugend in die Schranken, das man sich nahezu ein Jahr auf seinen Lorrbeeren ausruhen konnte. Möchte man zumindest meinen, im Hinterstübchen wurde natürlich an einem Nachfolger gewerkelt und genau der wurde jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Er heißt Armageddon, huldigt einem variablen Lüfter-Layout (140 und 120mm) und hat im Vergleich zum Megahalems, was die Bautiefe angeht, eine Diät eingelegt, ohne unvorteilhaft zu wirken.
Das ist nun tatsächlich unser Thema, denn wir wollen herausarbeiten, ob Prolimatech mit seiner neuesten Kreation noch ein Schippchen drauflegen konnte, oder ob die Luftkühlerfraktion ihr Limit nicht doch schon längst erreicht hat, wofür sehr viel spricht. Wir wünschen wie immer viel Vergnügen beim Studieren unseres Reviews und beim Vermehren der Erkenntnisse...




Lieferumfang:

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• Prolimatech Armageddon CPU-Kühler in Retail-Verpackung
• Backplate
• 3x Verbindungsstege
• Befestigungsschrauben
• Hochleistungs-Wärmeleitpaste PK-1
• 4x Lüfterklemmen
• Bedienungsanleitung





Die technischen Daten: Prolimatech Armageddon Kühlkörper

• Gewicht: 750g (ohne Lüfter)
• Konstruktionsprinzip: Tower Kühler
• Abmessungen: 160mm x 144mm x 50mm (Höhe x Breite x Tiefe, ohne Lüfter)
• Material: Aluminium-Kupfer Hybrid
• Heatpipes: 6 Stück a´6mm Durchmesser (U-Form), Kupfer (vernickelt)
• Material-Lamellen: Aluminium (0,5mm stark)
• Anzahl Lamellen: 44 Stück x 2 Lamellentürme = 88 Lamellen (Aluminium, vernickelt)
• Lamellen-Abstand: 2mm
• Bodenplatte: 12,7mm stark, Kupfer (vernickelt, konvex)
• Kühlfläche gesamt: ca. 3300cm²
• Lüfteroptionen: 1x oder 2x 140x140x25mm, optional 1x oder 2x 120x120x25mm
• Preis für den Kühler ohne Lüfter: ca. 59,90 €
• zugelassen laut Hersteller für folgende CPU's:
Intel Sockel 1156, 1366
AMD Sockel AM2, AM2+, AM3 (mit optionalem Kit)
• Garantie: 2 Jahre



MTBF: Der MTBF(Mean-Time-between-Failure)-Wert gibt einen statistischen Anhaltspunkt über die Zuverlässigkeit eines Lüfters. Er repräsentiert nicht die tatsächlich angenommene Lebensdauer. MTBF-Werte bewegen sich bei Lüftern im Bereich von mehreren zehntausend Stunden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Lüfter beispielsweise garantiert 100.000 Stunden am Stück fehlerfrei läuft, das ist von sehr vielen Faktoren abhängig, wie z.B. Umgebungstemperaturen ->Einsatzdauer ->Ein-Ausschaltvorgänge usw. Eine solche Behauptung stellt im Übrigen kein Hersteller auf, schließlich kann auch kein Hersteller seine Lüfter jahrelang am Stück getestet haben, zumal 100.000 Stunden über 10 Jahre bedeuten würden...




Das Sockel 1366 Testsystem:

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Verarbeitung und erster Eindruck:

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Die Verpackungen von Prolimatech gestalten sich so langsam etwas farbenfroher, sicherlich auch deshalb, um sich deutlicher von Thermalright abzugrenzen, dessen qualitatives Leitbild aber immer noch unverkennbar ist. Wie immer zu Beginn unserer technischen Betrachtung ein kleiner Größenvergleich, wo sehr deutlich wird, das getrennte Kühltürme respektive Radiatoren viel bewirken, denn der Thermalright IFX-14 und auch der Prolimatech Megahalems stehen in unserer Rangliste nicht ohne Grund so weit oben. Das Größe und Abmessungen aber auch niemanden mehr vor Ehrfurcht erstarren lassen, hat der Prolimatech Megahalems unlängst ohnehin eindrucksvoll bewiesen, zumal er durchaus die Kühlleistungen des Thermalright IFX-14 Vorzeigeboliden erreicht respektive übertrifft.

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Im direkten Vergleich mit dem Vorgänger werden die Unterschiede überdeutlich, der neue Armageddon ist minimal höher konzipiert (158,7mm zu 160mm), wobei die kleinen Abschlußspitzen einiges dazu beitragen. Die Kühlerbreite hat deutlich zugelegt, der Megahalems mißt diesbezüglich 130mm und der Armageddon 144mm. Warum dies so konstruiert wurde, erschließt sich bei genauerer Betrachtung sehr rasch, die Heatpipes wurden so verschlungen angeordnet, damit sie möglichst alle vom Luftstrom des Lüfters profitieren und genau dafür benötigt man die zusätzliche Breite. Die Bautiefe hingegen konnte dadurch reduziert werden, sie beträgt jetzt 50mm, beim Megahalems waren es noch 75mm. Das hat den Vorteil, das etwas mehr Platz zur Verfügung steht, wenn die RAM Slots nahe am CPU-Areal verlötet wurden und der Kühler gen ausblasendem Gehäuselüfter ausgerichtet ist.
Der Armageddon Kühler verfügt über 2x44 Lamellen, die analog zum Megahalems in zwei Radiatortürmen angesiedelt sind, wobei die Kühlfläche als solche mit knappen 3300cm² kleiner ausfält als beim Megahalems, der es auf 3900cm² bringt. Viel entscheidender sind in diesem Fall aber die Lamellenabstände, die nach wie vor 2mm betragen. Warum das so entscheidend ist, liegt auf der Hand, je kleiner der Lamellenabstand ->desto größer muß der Druck sein, mit dem die Kühlluft hindurchgeleitet wird. Einem Kühler mit schnell drehenden, volumenstarken und lauten Lüftern zu guten Kühlleistungen zu verhelfen, bedarf keiner ausgetüftelten Ingenieurskunst. Das Ganze leise zu bewerkstelligen und trotzdem eine adäquate Kühlung zu erreichen, kann nur die Devise sein und dafür sind dann auch schon einige Klimmzüge notwendig.
750 Gramm Gewicht ohne Lüfter sind sicherlich keine Kleinigkeit, aber die aktuellen Sockel meistern das normalerweise ohne Probleme, zumal der Kühler ja großflächig verschraubt wird und an keiner fragilen Sockelnase hängt. Die Bauhöhe erfordert breite PC-Gehäuse, ansonsten ist der Armageddon Kühler nicht unterzubringen, d.h. im Klartext: es sollten Gehäuse mit einer Mindestbreite von 190mm sein, wobei die Breite der Gehäuse manchmal durch eigenartige Seitenteilkonstruktionen künstlich geschmälert werden, insofern hilft dann wirklich nur ausmessen. Der Kühler verfügt über eine Bauhöhe von 160mm, dazu kommen Mainboardschrauben, Sockel und CPU, so daß noch einmal wenigstens 15 bis 20mm dazu addiert werden müssen. Da der Kühler nicht am Seitenteil anliegen sollte, erreichen wir die erwähnten 190mm sehr schnell.

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Durch die sehr üppigen 0,5mm Materialstärke der Lamellen samt Verlötung mit den Heatpipes, sind Verbiegungen eigentlich nur mit roher Gewalt zu erzielen, insofern sollten verbogene Lamellen diesem Konstrukt relativ fremd sein. Aus der 12,7mm starken vernickelten Kupferbodenplatte erwachsen jeweils 3 Stück a' 6mm Heatpipes Richtung Lamellenkörper. Die 6 Heatpipes sind in U-Form angeordnet, das nur zur Verdeutlichung, um Mißverständnissen vorzubeugen, falls hier jemand 12 Stück zählen sollte.
Die Kühlbodenfläche wurde zwar riefenfrei poliert, leider ist diese aber nicht absolut eben, sondern minimal konvex, was wir auch schon von eigentlich allen aktuellen Thermalright Kühlern kennen. Die Intention dafür ist klar, man möchte so die nicht selten konkaven CPU-DIEs ausgleichen. Soweit so schlecht, denn wenn die CPU-DIE absolut plan wäre (was sie nur selten ist), wird durch den konvex-bedingten nicht 100%igen Kontakt mit dem Kühler ein Hauch Kühlpotential verschenkt, weil die Auflagefläche einfach etwas kleiner ist. In der Praxis erzeugt dies aber in der Regel kaum Probleme geschweige denn wirkliche Nachteile.

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Die Verarbeitung wurde weiter intensiviert, wenn wir beim Megahelems noch die eine oder andere kleinere Macke entdecken konnten, kann beim Armageddon davon keine Rede mehr sein. Insofern hält die Qualität der Verarbeitung durchaus einem Vergleich mit Themralright oder Noctua stand.
Freunde der passiv betriebenen Kühler müssen wir gleich enttäuschen, diesbezüglich ist mit einem Lamellen Abstand von 2mm kein Blumentopf zu gewinnen. Dieser Lamellenabstand bewirkt zwar eine größere Kühlfläche, wirkt sich aber auf einen eventuellen Passivbetrieb des Kühlers kontraproduktiv aus, da so die Abwärme des Lamellennachbars natürlich Auswirkungen erzeugt, darum ist auch der Armageddon Kühlkörper für passive Kühlungen nicht zu empfehlen und auch nicht konzipert. Wenn der Abstand minimal größer wäre (z.B. 2,5 oder 3mm) könnte der Lüfter auch bei 5 Volt Ansteuerung und wenig Druck relativ ungehindert die Lamellen passieren. Demzufolge benötigt auch der Prolimatech Armageddon ein entsprechendes Fördervolumen seitens des Lüfters, wenn auch weniger als Kühlkörper mit nur 1,5mm Lamellenabstand.
Die Vernickelung hat übrigens nicht nur optische Aspekte, sie verhindert natürlich in erster Linie die Korrosion der jeweiligen Bauelemente und das sehr nachhaltig und effektiv. Auf einen Lüfter hat Prolimatech verzichtet, insofern bleibt dem geneigten Betrachter die Qual der Wahl und uns der Hinweis auf unsere Referenzlüfter, die wir grundsätzlich ohne PWM Steuerung einsetzen. Das Thema PWM beäugen wir immer mit einer gehörigen Portion Skepsis, denn es steht und fällt alles mit der PWM Integrität auf dem Mainboard und das diesbezüglich sehr schlechte Beispiele existieren, ist sicherlich hinreichend bekannt. Die PWM Steuerung des Lüfters kann noch so gut implementiert sein, wenn das Mainboard nicht mitspielt, kann schnell Frust aufkommen. Vereinfacht formuliert: über die 4-pin PWM Steuerung erhält der Lüfter sowohl seine 12 Volt Spannung, als auch das notwendigen 5 Volt PWM Signal mit der dazugehörigen 25 khz Basis-Frequenz. Wenn nun in der Korrespondenz mit dem Mainboard irgendwas falsch interpretiert wird, dreht der Lüfter im Worst Case nie mit der erhofften Drehzahl, insofern waren wir nicht sonderlich traurig, das Noctua darauf verzichtete.




Der Einbau:

Eine vorläufige Kompatibilitätsliste befindet sich auf der Homepage von Prolimatech, wo wir übrigens auch eine vorzügliche Videoanleitung für den Einbau entdeckten. Auf unserem Mainboard paßte der Kühler ebenfalls problemlos (Asus P6T WS Professional).
Schon sind wir bei den Einbau Details, zu dem wir auch wieder einige generelle Tipps zusammengetragen haben:

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Da immer wieder leicht vermeidbare Fehler im Umgang mit Wärmeleitpaste gemacht werden, empfehlen wir an dieser Stelle unseren neuen Artikel zu dem Thema Wärmeleitpasten-Workaround zu diesem Thema, der diesbezüglich alle offenen Fragen klärt. Welche Paste ihr verwendet, spielt durchaus auch eine Rolle, darum legen wir euch an dieser Stelle unser Wärmeleitpasten Roundup 2009 ans Herz, damit ihr euren entsprechenden Favoriten findet. Die mitgelieferte Prolimatech PK-1 Nano Wärmeleitpaste wurde dort ebenfalls getestet.
Die Kühlfläche des Armageddon Kühlkörpers haben wir demzufolge gründlich mit etwas ArctiClean gereinigt, um etwaige Konservierungsmittel und vor allem auch unsere fettigen Fingerabdrücke zu entfernen. Dieses Prozedere wiederholten wir anschließend mit dem Heatspreader der CPU, denn auch dort müssen natürlich die Reste der alten Wärmeleitpaste oder Fettfinger rückstandlos entfernt werden. Es empfiehlt sich ohnehin, für den Einbau entsprechende Einweghandschuhe zu verwenden, was auch gleichzeitig den Rest des Kühlers vor hässlichen Fingerabdrücken bewahrt.
Als Paste verwendeten wir grundsätzlich für alle Kühler auch weiterhin die MX-2 von Arctic Cooling, damit es diesbezüglich zu keinen ungewollten Diskrepanzen kommt.
Über die Pushpin Kühlerbefestigung von Intel ist schon viel geschrieben worden, wir empfinden sie auch als mittelschwere Frechheit, zumal allein das Einrastgeräusch keinen Aufschluß darüber gibt, ob der einzelne Pin nun wirklich richtig eingerastet ist oder nicht. Von der Verschleißträchtigkeit dieser Kühlerbefestigung wollen wir dabei noch gar nicht reden. Den Kühler bei nicht ausgebautem Mainboard einzubauen halten wir für risikoreich, zumal nur auf der Rückseite zu erkennen ist, ob die Spreizstifte wirklich weit genug eingesteckt wurden:

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Dieses Pushpin Fiasko hat uns Prolimatech freundlicherweise erspart, da der Kühler grundsätzlich massiv verschraubt wird. Auf der Rückseite des Mainboards wird die Backplate positioniert und auf der Gegenseite müssen anschließend die vier Rändelschrauben eingedreht werden. Prolimatech hat mitgedacht und diese vier Schrauben mit dünnen Isolierscheiben unterfüttert, so daß Kontaktkurzschlüsse nicht möglich sind. Auf diese Rändelschrauben werden nun die beiden Basisbrücken befestigt, wobei die Positionierung von der Ausrichtung des Kühlers abhängt. An dieser Stelle kann es sehr eng werden, weil diese Brücken sehr viel Platz beanspruchen. Der Kühler wird schlußendlich über die große Mittel-Strebe mit den Basisbrücken verbunden. Verrutschen kann dies im Normalfall nicht, da die breite Mittelstrebe noch zwei zusätzliche Fixiernippel besitzt, die exakt in die kleinen Vertiefungen auf dem Kühlerboden passen. Das Konstrukt hinterläßt einen enorm stabilen Eindruck, so daß der Kühler auch eine Lan-Party unverückbar überstehen sollte.

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Bezüglich der Speicherbänke kann es sehr eng zugehen, da hilft im Zweifel nur ein Wechsel auf die anderen Bänke, was uns glücklicherweise erspart blieb. Man sollte aber grundsätzlich das Mainboardlayout berücksichtigen, insbesondere dann, wenn die Speicherslots nahe am CPU-Sockel angebracht sind, aber dafür hat man ja auch zwei Einbaurichtungsoptionen zur Verfügung. Begünstigt durch das Intel-Layout kann man den Kühler wahlweise in Richtung Netzteil oder in Richtung Gehäuselüfter blasen lassen, wir haben uns für letzteres entschieden. Nicht zuletzt darum, weil so auch die aufsteigende Abwärme von Spannungswandlern & Co gleich schnell mit abtransportiert wird. Bei der Ausrichtung des Lüfters wäre zu beachten, das er möglichst mittig an den Lamellen sitzt und nicht etwa oben oder runten an den Kühlerlamellen zu viel vorbeibläst. Ein optionaler zweiter Lüfter würde in unserem System keinen wirklichen Nutzen erwirtschaften, da der absaugende Gehäuselüfter nur ca. 10cm vom Kühler entfernt arbeitet. Den Aufwand können wir uns also getrost schenken. Weitere Befestigungshaken für 120mm Lüfter will Prolimatech künftig optional anbieten. Die Lüfterverhakung als solche funktioniert in der Praxis ausgesprochen gut und stellt eine deutliche Verbesserung im Gegensatz zu früheren Lösungen dar. Eine horizontale respektive vertikale Ausrichtungs-Direktive entfällt bei der U-Form der Heatpipes, darum spielt es keine Rolle, wie der Kühler auf dem Mainboard ausgerichtet und verbaut wird. Damit wäre die Montage auch schon finalisiert und nach dem Anstecken der Lüfterstromkabel auf dem Mainboard oder an eurer Lüftersteuerung kann das System in Betrieb genommen werden.




Die Referenz-Lüfter:

Wir haben vor dem Test für unsere Referenz-Lüfter für uns selbst eine ganz klare Maxime erstellt, es sollten keine Brüllwürfel oder Volumenmonster verwendet werden, die im Betrieb einen Kopfhörer zwingend voraussetzen. Die Lüfter sollten eine ausgewogene Mischung aus möglichst geringer Lautheit, hoher Laufkultur (Lagerqualität), guter Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) und trotzdem noch annehmbarem Förder-Volumen mitbringen. Alle diese Attribute vereinen auch die neuen 140mm Noiseblocker in sich, darum wären sie für jedes Gehäuse das absolute I-Tüpfelchen.
Der Scythe Slipstream verfügt über ähnlich exzellente Eigenschaften, wenngleich die Lagerung des Scythe Slipstream nicht mit der Qualität des Noiseblocker Lüfters konkurrieren kann. Beide Lüfter sind auch auf Grund ihrer Luftvolumina eine klare Empfehlung, zumal eng stehende Kühl-Lamellen entsprechend hohe Ventilation bedürfen, um ihre Kühlstärken auszuspielen.





Die Tests:

Mit Core Temp 0.99.5, Real Temp 3.0, dem Hardware Monitor 1.15 und Everest Ultimate Edition 5.50.2100 wurden die Temperaturen mit den Werten verglichen, die wir nach vier Stunden Stunden 3D Mark 2006 und Prime 95 (Orthos) über unser digitales Temperaturmessgerät TL-305 (Messbereich von Minus 200°C bis plus 1370°C) erhalten haben. Die Zimmertemperatur lag bei 20 °C (klimatisierter Raum). Da wir ausschließlich unser neues Asus P6T WS Professional Mainboard einsetzen, wurden kurzerhand alle bisherigen Sockel 1366-kompatiblen Kühler noch einmal getestet, wodurch sich Diskrepanzen zu unseren früheren Einzeltests ergeben konnten.
Zur vorsorglichen Fehlerkorrektur, haben wir den Kühler mehrmals gedreht aufgesetzt und wiederum erneut gemessen, denn der Heatspreader der CPU ist leider auch nicht immer wirklich eben. Dazu kommen unterschiedliche Hotspots der CPU, die in gelegentlich unterschiedliche Messungen resultieren.
Für den einen oder anderen ist das Thema eventuell zu profan, aber wir erwähnen es trotzdem: beachtet bitte die Richtungspfeile auf den Lüftern. Sie bestimmen nämlich die Richtung des erzeugten Luftstroms und der soll ja schließlich dorthin blasen, wo er benötigt wird. Da diese Pfeile sehr klein sind, werden sie gerne übersehen:

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Um die wirkliche Kühlleistung der jeweiligen Kühler herauszukristallieren, haben wir für den Load-Test den Referenz-Lüfter auf 1200 U/min und für den Low Noise Test den Noiseblocker Refrenzlüfter auf 700 U/min einreguliert, denn bei gleichen Drehzahlen und Volumen entscheidet der Kühler über den Ausgang des Vergleichs. Verglichen haben wir den Prolimatech Kühler mit allen bisher getesteten Sockel 1366 Kühlern:





Die vorzüglichen Resultate des neuen Armageddon Kühlers von Prolimatech überraschen eigentlich nicht, zumal die technischen Unterschiede doch eher als marginal zu betrachten sind. Eines zeigt sich allerdings auch kristallklar, die Zeiten, in denen Towerkühler innovative Fortschritte bezüglich ihrer Kühlleistung vorweisen konnten, sind defintiv vorüber, was in den geringen Abständen untereinander mehr als deutlich wird. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man nun einen oder zwei Lüfter montiert.
Für einen reinrassigen Passivbetrieb stehen wie bereits erwähnt die Lamellen (2mm Abstand) zu eng zusammen, auch wenn der Passivtest auf unserem System mit dem relativ genügsamen Intel Core 2 Duo E7400 gar nicht so schlecht ausfällt. Dazu sollte man berücksichtigen: die Verringerung des Lamellenabstandes bewirkt zwar grundsätzlich eine größere Kühlfläche, wirkt sich aber auf einen eventuellen Passivbetrieb des Kühlers kontraproduktiv aus, da so die Abwärme des Lamellennachbars thermische Auswirkungen erzeugt. Darüber hinaus erhöht sich durch den engen Lamellenabstand natürlich der Strömungswiderstand. Um das zu kompensieren, bedarf es eben eines Lüfters mit entsprechendem Druck sprich Fördervolumen.
Die Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) des Lüfters stellt ein weiteres wichtiges Test Kriterium dar. Eines sei aber deutlich vermerkt, es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft ! Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Die Lautheit des Lüfter haben wir ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem modifizierten ACR-264-plus Messgerät verifiziert, das einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich. Eventuelle PWM Funktionen klammern wir für unsere Tests grundsätzlich aus, da die Hersteller sich einerseits über dessen Integrations-Details doch weitestgehend ausschweigen und weil die PWM Qualität einfach noch keine konstant hohes Niveau erreicht, um es mal vorsichtig zu formulieren.
Der Noiseblocker Blacksilent Pro PK2 Lüfter fristet nicht ohne Grund sein Dasein in unserer Referenzliste, da er immer dann zum Einsatz kommt, wenn enge Lamellen entsprechenden Druck benötigen und 120mm Lüfter wie in unserem Fall nicht montiert werden können. Bei 12Volt (7 Volt) und realen 1217 U/min (786 U/min) "belastet" der Lüfter das menschliche Ohr mit 24,5 dBA (17,5 dBA). Bei 5 Volt Ansteuerung rotiert der Lüfter noch mit 591 U/min und erzeugt 13 dBA. Dazu gesellen sich ein absolut nebengeräuschfreies Lager und eine überragende Scalierung von 3,96 bis 13,8 Volt.

Noch eine kleine Erklärung zur dBA Definition:
Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review erarbeiteten Resultate sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau mit dem entsprechenden Test-System beziehen!




Der Lüfter ->Technische Aspekte:

Was prädestiniert einen Lüfter, um ihn als wirklich leise zu bezeichnen? zumal ja der subjektive Höreindruck auch eine nicht geringe Rolle spielt und jeder Lüfter eine eigene Geräuschcharakteristik besitzt...

• Grundsätzlich sollte man sich nicht auf vollmundige Produktbeschreibungen der Hersteller verlassen, denn im Prospekt ist jeder Lüfter leise und eine Messung im schalltoten oder schallarmen Raum hat mit der Realität in einem Rechner wenig bis nichts zu tun. Außerdem trägt ein Lüfter durch sein Rotor- und Motorgeräusch selbst nicht wenig zu der Geräuschcharakteristik eines Rechners bei, das sollte man dabei berücksichtigen. Ein Rechner mit einem oder zwei Gehäuse-Lüftern klingt ganz anders anders, als ein Lüfter mit 5 oder 7 Lüftern, wobei man dann natürlich auch noch die Lautheit als solche dazuaddieren darf.

• Die Lagerungstechnik der Axiallüfter spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle, denn es ist hörbar, ob ein Lüfter Kugel-oder gleitgelagert ist. Die bei Gehäuselüftern gerne eingesetzten Sintec Gleitlager (Papst) oder Bronze Gleitlager (z.B. Yate Loon) weisen einige sigifikante Unterschiede zu ihren Kugellagerpendents auf:

Sintec Gleitlager werden aus Metallpulver gefertigt, das unter Druck in die gewünschte Form gepresst und bei hohen Temperaturen gesintert wird (daher der Name). Gegenüber massiven Gleitlagern bietet dieser Werkstoff einen Vorteil: Er ist porös. Das Porensystem nimmt etwa 15 bis 30 % des Lagerkörpers ein, wird mit Schmierstoff gefüllt und verbessert als zusätzliches Ölreservoir die Lagereigenschaften. Ein weiteres Argument für Gleitllager ist der Preis, denn die Fertigung dieser Lager kostet nur etwa die Hälfte der Kugellagerfertigung. Kugellager haben den Vorteil der längeren Lebensdauer bei nicht sofortigem verschleißbedingten Ausfall, denn ein Gleitlager stellt seinen Betrieb bei finalem Verschleiß einfach ad hoc ein, ein Kugellager läuft weiter, wenn auch mit lauten Klappergeräuschen begleitet.
Grundsätzlich laufen Kugellager etwas lauter als Gleitllager, man hört immer ein leichtes Lagerschleifen. Wenn man also 2 Lüftermodelle eines Herstellers vergleicht, wobei der eine gleit-und der andere kugelgelagert ist, wird der Gleitgelagerte in der Regel leiser sein. Selbstverständlich gibt es auch laute Gleitlagerlüfter, das hängt wie immer von der Fertigungsgüte ab und die ist bei Billigprodukten naturgemäß nicht allzu hoch.

• Es hat diesbezüglich in den letzten 2 Jahren eine Reihe von Verbesserungen gegeben, über welche die Gleitlagertechnik zum Teil deutlich optimiert werden konnte. So existieren seit geraumer Zeit die von Sony patentierte Fluid Dynamic Bearing und die NB Nano-SLI Gleitlager von Noiseblocker. Beide Techniken bilden aktuell die Speerspitze in punkto Innovation und Laufruhe.

Bleibt die Frage, warum setzen dann nicht alle Hersteller auf die Gleitlagerschiene? Diese Frage stellten sich scheinbar auch die Hersteller und so verwundert es wenig, das immer mehr Hersteller auf diese Lagertechnik umschwenken, eine kluge Wahl...

• Die Anordnung der Rotoren hat auch Relevanz, denn die Strömungsgeschwindigkeiten und demzufolge Strömungsgeräusche werden auch durch die Form und Stellung der Rotorblätter beinflußt. Diesbezüglich spielen auch die Lüftergitter in den PC-Gehäusen eine nicht unwesentliche Rolle, denn es macht naturgemäß einen Unterschied, ob ein Lüfter sich frei entfalten kann, oder ob er durch winzige Perforationen im Gehäuse atmen muß.

• Die Drehzahlen sind ebenfalls ein wichtiges Kriterium, zumal man mit dem Absenken der Lüfter-Drehzahlen automatisch auch das Grundgeräusch eines Lüfters absenken kann, sofern die Skalierbarkeit des Lüfters dies zuläßt.

• Die Ansteuerung der Lüfter sollte frei einstellbar sein, d.h. der Lüfter sollte nicht nur mit 12 Volt sondern auch mit 5 Volt störungs-und klapperfrei laufen, zumal wir erst dann durch die Absenkung der Drehzahl wirklich einen geräuscharmen Modus erreichen. Viele Lüfter "glänzen" bei 5 oder 7 Volt leider durch deutliche Motorengeräusche, oder laufen überhaupt nicht mehr an. Zu diesem Thema sind ein paar Umstände zu berücksichtigen, die in der Praxis oft falsch verstanden werden:
es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft !
Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen, weil viele Lüfter eben nicht anlaufen...

• Interessant ist auch der Durchmesser der Lüfternaben, da sie Rückschlüsse auf die zu erwartende Luftfördermenge zulassen. Der Grund dafür sollte einleuchten, je kleiner die Nabe, desto größer ist die Strömungsfläche. Rückschlüsse auf die Qualität oder Laufruhe der Lager lassen die Nabendurchmesser allerdings keine zu. Es existieren große Naben mit laufruhigen Lagern ebenso, wie kleine Naben mit klappernden oder schleifenden Lagern.

• Ein immer wieder nachzulesendes Klischee wollen wir nicht unkommentiert stehen lassen, es existieren keine unhörbaren Lüfter und sei im Idealfall nur das Geräusch der Luftverwirbelungen, aber unhörbar ist ein Lüfter definitiv nie ! wenn er nicht zu hören ist, läuft er nicht...
Des weiteren sollte man berücksichtigen, das viele Lüfter auf ihre Nenndrehzahl hin optimiert wurden, d.h. wenn ein Lüfter auf 12Volt justiert wurde, kann es durchaus sein, das er bei 7 oder 5 Volt Ansteuerung unerwünschte Nebengeräusche fabriziert. Das nur für all diejenigen, die glauben, das ein guter Lüfter in allen Ansteuerungsvarianten Nebengeräuschfrei sein muß. Natürlich wäre dies wünschenswert, aber Wunsch und Wirklichkeit klaffen nun mal in der Technik nicht selten weit auseinander...

Unsere bisherigen Lüftertests:

140mm Lüfter Roundup 2009 Part II

140mm Lüfter Roundup 2009

120mm Lüfterroundup 2009

Noiseblocker Multiframe M12 120mm Lüfter

120mm Lüfter Roundup 2008






Pflegetipps:

Auch ein Kühler/Lüfter braucht mal Pflege und das nicht nur 1x im Jahr, sondern regelmäßig.
Gehäuse-und CPU-Lüfter sind potentielle Druckluftspray-Kunden. Seit aber bitte vorsichtig und bringt den Lüfter mit dem Spray nicht auf abnormale Drehzahlen, euer Lüfterlager wird es euch danken. Als grobe Vorarbeit solltet ihr einen weichen und nicht haarenden Pinsel einsetzen, vorzugsweise einen mit hochwertigen Chinaborsten.
Sollten eure Gehäuselüfter bereits rauh laufen, empfiehlt sich der Ausbau und die Kontrolle der Lager. Dazu müßt ihr den Aufkleber auf der Lagerseite vorsichtig entfernen und den Lagerbereich mit Druckluftspray reinigen. Danach kommt ein Tropfen des sehr gut bewährten WD-40 zum Einsatz, den wir vorsichtig auf die Lagerachse geben. Dreht dann den Rotor ein paarmal durch, damit sich das Schmiermittel gut verteilt. Wenn diese Prozedur erfolglos bleibt, weil die Lagerung doch zu sehr verschlissen ist, bleibt nur noch der Austausch. Die Kühllamellen des Prolimatech Kühlers kann man natürlich ebenso problemlos mit Druckluftspray und Pinseln reinigen.




Fazit:

Auch der Prolimatech Armageddon konnte uns von seiner Qualität ohne großes Zureden überzeugen und das auf genauso beeindruckende Art und Weise, wie seinerzeit der Megahalems Kühler aus gleichem Hause. Die Verarbeitung wurde weiter optimiert und der variable Einsatz von 140mm und 120mm Lüftern zeugt von Weitsicht der Taiwanesen, auch wenn die Befestigung für die 120mm Lüfter noch fehlt. Obwohl dem Armageddon (3300cm²) im Vergleich zum Megahalems einiges an Kühlfläche (3900cm²) fehlt, erreicht er trotzdem nahezu dessen Kühlwerte. Daran läßt sich sehr gut ablesen, das die Kühlfläche allein auch keine Rekorde bricht. In diesem Fall ist die Ausrichtung der Heatpipes exakt in die Strömungsrichtung des Lüfters mitentscheidend für die Kühlleistung, denn die Heatpipes verdecken sich nicht mehr gegenseitig.
Dem Gegenüber steht die Tatsache, das der Sockel 775 überhaupt nicht und AMD-Anwender noch nicht berücksichtig werden. Das wären zwei schwer verdauliche Aspekte, wobei wir davon ausgehen, das zumindest die AMD-Anwender in Kürze mit einem entsprechenden Einbaukit rechnen dürfen, der hoffentlich auch eine freie Ausrichtung des Kühlers zuläßt. Das der Sockel 775 bei den Intel Kunden immer noch hoch im Kurs steht und im ersten Quartal 2010 fast 80% Marktanteile erwirtschaftete, findet bei Prolimatech scheinbar keine Berücksichtigung, aus welchen Gründen auch immer. Kompatibilitätsprobleme können sich auf Grund der Ausmaße ergeben, das steht wohl außer Frage, aber damit muß man bei einem großen Towerkühler immer rechnen, auch wenn der Armageddon von der Bautiefe her schmaler als der Megahalems konstruiert wurde.
Zur besseren Übersicht noch einmal die Fakten unseres Tests in der Übersicht:

Plus:
• sehr wertige Haptik
• ausgezeichnete Verarbeitung
• äußerst stabile Lamellen (0,5mm)
• hervorragende Kühlleistungen bei volumenstarken Lüftern
• sehr hohe Leistungsreserven
• für die Größe noch akzeptables Gewicht
• sehr stabile Befestigung dank massiver Verschraubung
• pfiffige Lüfterbefestigung
• sehr gute Lüfter-Flexibilität (120+140mm)
• gutes Ausstattungspaket (für Sockel 1156 und 1366)
• gerade noch akzeptables Preis-Leistungs Verhältnis (ca. 59,90)

Minus:
• noch keine Berücksichtigung für AMD CPUs, keine Unterstützung für Sockel 775
• eventuelle Kompatibilitäts-Probleme

Wir hatten es bereits erwähnt, die Bäume wachsen für die aktuellen Highend Kühler nicht mehr in den Himmel, denn scheinbar ist die Grenze des technisch Machbaren erreicht. Die Kühlleistung differiert zum Vorgänger Megahelems schon fast im Bereich Messungenauigkeit, darum macht es auch wenig bis gar keinen Sinn, als Besitzer eines Megahalems über den Armageddon auch nur nachzudenken. Wer allerdings noch keinen aktuellen Towerkühler besitzt, darf sich gerne anhand unserer Testresultate den passenden Kühlpartner heraussuchen, wobei die Kühler aus dem Hause Prolimatech immer in die engere Wahl gezogen werden sollten, denn dazu sind sie einfach zu hochwertig...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der Prolimatech Armageddon CPU-Kühler erhält den PC-Experience-Award in Gold






Weiterführende Links:

Prolimatech


Prolimatech Armageddon bei Caseking


Wir bedanken uns bei Caseking sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support




euer PC-Experience.de Team



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21.04.2010 01:42 Cerberus is offline Homepage of Cerberus Search for Posts by Cerberus Add Cerberus to your Buddy List
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