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Achtung Cooler Master Storm Scout Midi Tower Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Cooler Master Storm Scout Midi Tower







Einleitung:

Das wir mit dem CM Storm Sniper noch lange nicht das letzte Gehäuse der neu gegründeten CM Storm Divison von Cooler Master begutachten durften, erfordert keine hellseherischen Fähigkeiten. Aber das mit dem Storm Scout so schnell schon eine preiswerte Alternative das Licht der Gehäusewelt erblicken würde, hatten wir dann doch nicht erwartet. Schon sind wir mitten im Thema, das Storm Scout Gehäuse wirbt mit einem überschaubaren Preis, trotzdem viel Ausstattung und eigentlich allem, was das Gamer Herz höher schlagen läßt. Wobei bis zum heutigen Tag noch niemand kausal definiert hat, was das eigentlich bedeutet...
Aber kümmern wir uns nicht um suggestive Marketing Floskeln, sondern schauen uns gemeinsam an, was dieses Gehäuse unter realen Bedingungen tatsächlich leistet, wozu wir viel Spaß wünschen...




Lieferumfang:

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• CM Storm Scout in Retail Verpackung
• Seitenteil mit Acryl Window
• kompletter Schrauben-Einbausatz
• Einbauschienen für Festplatten
• Kabelbinder
• Piezo Lautsprecher
• Installationsanleitung, mehrsprachig
• 5,25" Laufwerksblende für 3,5" Laufwerk
• Einbauschienen für 1,8" und 2,5" Laufwerke




Technische Daten Gehäuse:

• Gehäusematerial Chassis: Stahl (SECC 0,8 bis 1,0mm)
• Frontverkleidung: ABS Kunststoff
• Seitenteile und Deckel: Stahl
• Mainboardschlitten: nicht vorhanden
• Farbe: schwarz
• Abmessungen: 219mm x 495,5mm x 489mm (B x H x T)
• Formfaktor: ATX, Micro-ATX
• Gewicht: ca. 8,7 Kg netto
• verfügbare Slots für Erweiterungskarten: 7
• max Netzteilgröße: bis zu 300mm Einbautiefe
• Lüfter:
- System Lüfter Front: 1x 140 mm (rote LED)
- System Lüfter Deckel: 1x 140 mm
- System Lüfter Heck: 1x 120 mm (rote LED)
- 2x 120 mm (Seitenteil, optional)
• I/O Panel: 4x USB 2.0, 1x HD Audio OUT, 1x Microfon, 1x eSATA
• Laufwerksschächte: 5x5.25" extern, 5x3,5" intern, 1x 3,5 Zoll (extern, in 5,25 Zoll Schacht), 1x 2,5 / 1,8 Zoll (intern, im 3,5 Zoll Schacht)
• weitestgehend schraubenloses Design.
• Varianten: schwarz
• aktueller Markt-Preis: ca. 89,90 €
• Garantie: 2 Jahre




Die eingebaute Hardware:

CPU
Intel Core2 Duo E8600
CPU-Kühler
Thermalright ultra 120 extreme
CPU-Lüfter
Scythe Slipstream 1200
Mainboard
Asus P5E64 WS Evolution
Grafikkarte
XFX Geforce 8800 ultra
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatality
Arbeitsspeicher
Corsair TW3X4G1600C9DHXNV DDR3-1600 4GB Dualkit
Festplatten System
2x Western Digital VelociRaptor a´ 300GB SATA II RAID-0
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
Diskettenlaufwerk
Scythe Combo-Laufwerk
Netzteil
Enermax Modu82+ 625 Watt
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 3 und Vista Ultimate 64Bit SP1 im Dualboot




Verarbeitung und Technik:

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Wenn man den großen Tragegriff einmal beiseite läßt, wird die Ähnlichkeit zum Storm Sniper noch deutlicher. Das liegt natürlich auch am nahezu analog gestalteten I/O Panel, dem leider der große Drehpotentiometer zur Regulierung der Lüfter fehlt, den wir noch schmerzlich vermissen werden, aber dazu später mehr...
Die richtige Materialmischung solls jedenfalls wieder richten und so kommen abermals Quadratmeter von 0,8mmSECC Stahl und jede Menge ABS Kunststoff zum Einsatz. Das spart nicht nur Herstellungskosten, das erreicht bei richtigem Einsatz an den korrekten Stellen auch akzetable Verwindungssteifigkeit.
Die Eigenständigkeit der Optik fehlt allerdings auch diesem Gehäuse, das Storm sieht wie Sniper meets Storm meets Antec, aber das obliegt dem Auge des Betrachters. Das grundsätzliche Schwarz hat aber schon seinen Flair, zumal sich die Farbe nicht allein auf äußere Attribute erstreckt, sondern der Innenraum ebenso mit einbezogen wurde.
Das IO-Panel als solches sitzt jedenfalls wieder bestens positioniert im zentralen oberen Zugriffsbereich, so daß alle Funktionstasten und Anschlußports optimal organisiert wurden, so sollte es im Idealfall auch sein. Es fehlt wirklich nichts, alle relevanten Ports, Funktions-LEDs, Tasten usw. sind vorhanden. Der große Drehregler für die Lüfter mußte leider einem Ein-Ausschaltknopf für die Lüfterbeleuchtung weichen, was wir als suboptimal empfinden. Das alles findet leider ungeschützt statt, eine Verschlußklappe, die dem Staubanfall Paroli bietet, existiert nicht.
Verarbeitungsmängel waren zumindest bis hierhin keine zu vermelden, dafür bestenfalls stylistische Mängel, denn Stahl und Plastik harmonieren haptisch nicht sonderlich gut, auch wenn es im schwarzen Finish nicht ad hoc auffällt. Die Tragegriffe sind übrigens sehr praktisch, so kann man das Gehäuse komfortabel transportieren und dank ihrer Stabilität auch dann, wenn das Gehäuse mit Komponenten gefüllt wurde.

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Das Heck bietet auf den ersten Blick relativ wenig neues, wobei wir die Schlauchdurchführungen für deren Verlegung bei einer optionalen Wasserkühlung dann doch vermssen. Das Lüftergitter des 120mm Hecklüfters (optional 140mm) ist einmal mehr nicht entfernbar, dies kann zu strömungsbedingten Geräuschen führen und schränkt den Wirkungsgrad des Lüfters ein.
Die unterste Slotblende bietet übrigens die Möglichkeit einige Kabel (z.B von der Maus oder Tastatur) durch das Gehäuse zu leiten und so vor unauthorisiertem Zugriff zu schützen. Das mag auf den ersten Blick ein sinnvolles Feature darstellen, relativiert sich aber wieder, weil die Seitenteile des Gehäuses nicht abgeschlossen werden können. Wer also auf einer Lan Party genug Zeit hat, wird sich von diesem eigentlich ganz pfiffigen Extra kaum abhalten lassen.
Der angestammte Platz fürs Netzteil wurde nicht optioniert, das Netzteil muß auch beim Storm Scout in den Keller. Das dies durchaus kein Nachteil sein muß, reflektieren wir etwas später in unserem eigentlichen Praxistest. Der sichere, rutschfeste und geringfügig entkoppelte Stand des Gehäuses wird durch Gummi-Standfüße bewerkstelligt, nicht sonderlich attraktiv, aber wirksam.

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Nach dem Lösen der Thumbscrews, können die sehr genau passenden Seitenteile entfernt werden, wodurch ein erster Blick in den Innenraum geworfen werden kann. Der ebenfalls schwarz gepulverte Innenraum verzeiht schwitzige Montagehände zwar etwas großzügiger als helle Untergründe, häßliche Flecken bleiben trotzdem, also nutzt ruhig auch hier eure Montagehandschuhe, der eventuelle Nachbesitzer wird es euch danken.
Unabhängig davon wurde angemessen gefinisht, hinterhältige Kanten, die den Komplettierer ärgern könnten, existieren defintiv nicht, man darf in diesem Zusammenhang durchaus von gelungenem Feinschliff sprechen. Die Beschriftung der einzelnen Kabel ist vorbildlich und sollte niemanden bei der Komplettierung des Rechners vor größere Probleme stellen. Ausreichend lang bemessen sind auch die jeweiligen Kabellängen, so daß man durchaus in der Lage ist, die Kabel sehr sauber und gerne auch etwas versteckt zu verlegen, damit sie den Airflow im Gehäuse nicht behindern. Problematisch ist die Tatsache, das alle Lüfter nur mit Molex Steckern ohne Tachosignal ausgerüstet wurden, was den Anschluß an eine Lüftersteuerung nicht entscheiden erleichtert.
Der relativ weit in den Innenraum ragende und leider fest vernietete Festplattenkäfig dürfte den Einbau von Grafikkarten mit langen Platinen nicht sonderlich gut unterstützen, zumal das Gehäuse mit seinen knapp 49cm Bautiefe ohnehin nicht zu den geräumigsten gehört. Die große zentrale Öffnung erleichtert den Ein-und Ausbau des CPU-Kühlers, so daß gegebenenfalls das Mainboard nicht entfernt werden muß. Darüber hinaus hat Cooler Master eine Layout Folie spendiert, so daß die Schraubenbestückung für die Mainboard Montage zum Kinderspiel wird, das ist wiederum sehr löblich.

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Auch der 140mm Lüfter im Deckel sitzt gefährlich nah am Mainboard Bereich, so daß es jeh nach Layout sehr eng bei der Montage zugehen kann. Im linken Bereich entdecken wir die obligatorischen Slotblenden für die Steckkarten, die leider nicht verschraubt wurden, sondern als Klappmechanismus ausgerichtet sind, eine besonders hohe Befestigungsstabilität kommt so nicht zustande. Der hintere 120mm Lüfter sitzt hinten im Einzugsbereich des Mainboards/Grafikkarte/CPU, also genau an der richtigen Stelle. Auf Grund der schnörkellosen Befestigung, wäre es kein Problem, den Lüfter mit entsprechenden Gummistiften zu entkoppeln. Aber was für ihn gilt, gilt auch für alle anderen Lüfter im CM Scout, Lüfterentkoppelungen sind leider Fehlanzeige.
Auf den Netzteileinbau gehen wir wie bereits erwähnt im Kapitel Komplettierung noch detalliert ein, denn diesbezüglich sollte man schon einige wichtige Aspekte beachten. Im Gegensatz zum Sniper Gehäuse erhielt das Scout einen Staubfilter für den Netzteil Ausgang im Gehäuseboden, ein deutlicher Fortschritt. Auf einen Mainboardschlitten wurde verzichtet, das war aber angesichts des Preisgefüges auch nicht ernsthaft zu erwarten. Im Mainboard Backbereich wurden viele Öfffnungen eingearbeitet, um die Kabel der Komponenten und des Netzteils vernünftig zu verlegen.

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Wenn wir vorne einen Blick zum Frontlüfter werfen, dann sehen wir zumindest einen Vorteil des weit vorgerückten Festplatten Käfigs: der Frontlüfter kann ohne Klimmzüge bei Bedarf entfernt werden.
Die beiden Seitenteile verfügen über eine hohe Passgenauigkeit und angemessene Verarbeitung. Das Plexiglas Window optioniert die Befestigung weiterer Lüfter, wovon wir allerdings aus mehreren Gründen abraten. Einerseits lassen sie sich am Window nur recht fragil befestigen und andererseits genügen die vorhandenen Lüfter für einen vernünftigen Luftstrom. Schade das man die Öffnungen nicht gänzlich verschließen kann.




Die Komplettierung:

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Bevor wir mit der eigentlichen Komplettierung beginnen, noch ein paar Anmerkungen zum Frontlüfterbereich. Diesen Luftikus erreicht man durch das Abziehen der Frontverkleidung, wo natürlich etwas Fingerspitzengefühl die oberste Maxime sein sollte, damit keine Arretierungsnippel abbrechen. Wenn wir uns die Verschraubungslöcher des Frontlüfters etwas eingehender anschauen, entdecken wir 4 weitere Lächer für einen optionalen 120mm Lüfter, so daß bei Nichtgefallen vorne durchaus auch ein 120mm Lüfter nach Wahl arbeiten könnte. Die Meshfilter auf der Rückseite der Frontverkleidung können bequem entfernt und gereinigt werden.
Warum man die Laufwerksschächte nun wieder mit herausbrechbaren Blechen versehen hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Erstens bleiben meist unschöne und scharfe Eckchen zurück und zweitens kann das Gehäuse so nicht wieder in den Auslieferungszustand versetzt werden.
Der Einbau eines optischen Laufwerks ist sehr praktisch und denkbar einfach. Es wird in einen freien Steckplatz geschoben und über die seitlichen Arretierungsknöpfe fixiert. Da Cooler Master es mit dem Pulverlack im Innenraum scheinbar sehr gut gemeint hat, lassen sich die Laufwerke allerdings etwas widerspenstig einschieben. Wem das Ganze nicht stabil genug erscheint, der kann sie aber auch verschrauben, die Löcher dafür sind vorhanden. Wir haben natürlich Laufwerke mit schwarzer Frontblende verwendet, damit die Corporate Identity nicht unterbrochen wird. Nichts würde mehr stören, als ein Laufwerk im ohnehin häßlichen Computermausgrau.

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Unsere Festplatten müssen mit Hilfe der mitgelieferten Einbauschienen im Festplattenkäfig positioniert werden, das geht schnell und unkompliziert. Reduziert werden durch die Entkoppelung aber bestenfalls die Zugriffsgeräusche, eine Dämmung der Festplatte zur Reduzierung der Vibrationen findet so natürlich überhaupt nicht statt, da sind professionelle Speziallösungen deutlich im Vorteil.
Der Einbau des Netzteils kann wie bereits erwähnt im schon entsprechend vorbereiteten unteren Gehäusebereich erfolgen. Nun könnte man einerseits das Netzteil in seiner "normalen" Position mit dem Lüfter nach unten einbauen. Dann kümmert sich das Netzteil im Grund nur um sich selbst und seine Kühlung. Anderseits ist es dank der variablen Bohrungen aber auch möglich, das Netzteil mit dem Lüfter gen Innenraum zu verbauen, was wir bevorzugen, denn das Netzteil darf sich gerne am Abtransport der Abwärme aus dem Gehäuse beteiligen, zumal es dann immer noch genug für seine Eigenkühlung tut. Da das Netzteil gen Innenraum nicht hermetisch abisoliert ist, gelangt ohnhin Abwärme aus dem Innenraum ins Netzteil, egal welche Einbaurichtung bevorzugt wird und unten positionierte heiße Soundkarten (bis 50°C) sind sicherlich dankbar für diese Unterstützung. Allerdings sollte euer Netzteil für diese Position auch über ausreichend Kabellänge verfügen, weil der Weg von unten nach oben zum Mainboard einige cm weiter ist, als umgekehrt, da hilft dann nur ausprobieren, wir hatten diesbezüglich mit dem Zalman ZM-660XT keine Probleme. Ein weiterer Vorteil dieser Einbauvariante wäre die etwas reduzierte Staubaufnahme, da unser Netzteil dann in Bodennähe nicht zum Flusensuchgerät mutiert.

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Im linken Bereich entdecken wir die obligatorischen Slotblenden für die Steckkarten, die leider nicht verschraubt werden können, sondern als Klappmechanismus ausgerichtet sind, eine besonders hohe Befestigungsstabilität kommt so definitiv nicht zustande.
Wie bereits vermutet verhindert der Festplattenkäfig den Einbau von Grafikkarten mit einer Platinenlänge über 27cm, das ist ebenso ärgerlich wie unnötig. Denn wenn schon die Gamer mit dem Gehäuse angesprochen werden sollen, dann möchte man als Gamer auch eine relevante Grafikkarte verbauen können und von Pack Man war bei den Games sicherlich nicht die Rede.
Große Towerkühler hingegen passen eigentlich problemlos, aber auch hier kann es wegen des 140mm Lüfters im deckel je nach Mainboard Layout sehr eng zugehn, im Zweifel muß dann der Lüfter halt ausgebaut werden.
Die Freunde einer Wasserkühlung haben es bei dem Gehäuse auch nicht leicht, einerseits fehlen im Heck die Schlauchdurchführungen, andererseits ist unter dem Gehäusedeckel so wenig Platz, das wohl nur mit Abstandshaltern etwas zu tricksen wäre. Mangels Equipment konnten wir dies allerdings auch nicht ausprobieren, ein 360er Radiator dürfte aber definitiv nicht passen

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Eine schicke Beleuchtung darf natürlich nicht fehlen, Front-und Hecklüfter liefern dank ihrer LEDs ein angenehmes Rot, das nach Gusto erweitert werden kann, z.B. durch weitere LED Lüfter oder passende Kaltlichtkathoden. Perfekt dazu passen würde auch das von uns getestete OCZ Fatal1ty Series Netzteil




Die Referenz-Lüfter:

Wir haben vor dem Test für unsere Referenz-Lüfter für uns selbst eine ganz klare Maxime erstellt, es sollten keine Brüllwürfel oder Volumenmonster verwendet werden, die im Betrieb einen Kopfhörer zwingend voraussetzen. Die Lüfter sollten eine ausgewogene Mischung aus möglichst geringer Lautheit, hoher Laufkultur (Lagerqualität), guter Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) und trotzdem noch annehmbarem Förder-Volumen mitbringen. Alle diese Attribute vereinen die Noiseblocker in sich, darum stellen sie für jedes Gehäuse das absolute I-Tüpfelchen dar.

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Noiseblocker
Multiframe M12-S1
Leistungsaufnahme
2,74 Watt
Betriebsspannung
6 bis 13,8 Volt
Lüfterblätter
7
Nabendurchmesser
40mm
Lüftergehäuse
PBT 30% GS, PC, Silikon
Gewicht
150g
Abmessungen
120 x 120 x 25mm
Nenndrehzahl
750 U/min (+/- 10%)
max. Volumenstrom
58 m³/Std
Lautstärke
ca. 8 dBA
Lagerung
NB Nano-SLI Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
ca. 50 cm
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 160.000 Stunden
Garantie
6 Jahre
Extras
4 Schrauben
Entkoppelung
bereits integriert
Preis
21,95 €
Bezugsquelle
Noiseblocker
bitte klicken bitte klicken
Noiseblocker
Multiframe MF12-S2
Leistungsaufnahme
2,91 Watt
Betriebsspannung
4,5 bis 13,8 Volt
Lüfterblätter
7
Nabendurchmesser
40mm
Lüftergehäuse
PBT 30% GS, PC, Silikon
Gewicht
150g
Abmessungen
120 x 120 x 25mm
Nenndrehzahl
1250 U/min ( + /- 10% )
max. Volumenstrom
87 m³/Std
Lautstärke
ca. 19 dBA
Lagerung
NB Nano-SLI Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
50 cm sleeved
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 160.000 Stunden
Garantie
6 Jahre
Extras
4 Schrauben
Entkoppelung
bereits integriert
Preis
21,95 €
Bezugsquelle
Noiseblocker





Der Gehäuse-Test:

Das komplettierte System wurde eine Stunde lang über den Systemstabilitätstest von Everest "vorgeglüht" und über das BIOS, Everest Ultimate 5.01.1739, Core Temp 0.99.4 und HW Monitor 1.14 anschließend die Temperaturen ausgelesen, wobei wir Last über einen einstündigen 3DMark 2006 Loop erzeugten, die Zimmertemperaturen betrugen bei allen Tests 20°C (klimatisierter Raum).
Die Lautheit der Lüfter wurde ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät verifiziert, das normalerweise einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt. Der Hersteller hat auf unseren Wunsch hin den Messbereich aber auf 5 bis 75 dBA reduziert, so daß wir auch geringere Bereiche berücksichtigen können. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für diesen tollen Service. Die Umgebungsgeräusche wurden dabei so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.
Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.

Idealerweise sollte der Kühlkreislauf folgendermaßen aussehen:



Die Werksbestückung der Lüfter beliessen wir im Testdurchlauf so wie geliefert, steuerten aber für den 7 Volt Test die Lüfter über unsere eigens dafür kalibrierte Zalman Steuerung entsprechend herunter:





Temperaturen
Temps-Idle 12Volt
Temps-Last 12Volt
Temps-Idle 7Volt
Temps-Last 7Volt
Gehäuse 31,5°C 33°C 33°C 34,5°C
Mainboard 30°C 35,5°C 33°C 36,5°C
CPU 33°C 53,5°C 37°C 58°C
Grafikkarte 52°C 66,5°C 56°C 69°C
Festplatte (Samsung F1 320GB) 22°C 29,5°C 25°C 32,5°C
Festplatte (VelociRaptor) 25°C 32,5°C 29°C 36°C


Wenn man berücksichtigt, welche Komponenten wir für diesen Test verwendeten, sind die thermischen Resultate fernab jeglicher Kritik und Beweis dafür, das keine inflationäre Anzahl an Lüftern notwendig sind, um auch ein System mit schnellen und heiß agierenden Komponenten ausreichend zu kühlen. Was die Geräuschkulisse angeht, existiert allerdings noch Optimierungsbedarf, aber der Reihe nach:
Der 120mm LED-Lüfter im Heck dreht unter 12V Ansteuerung mit 1198 U/min und entwickeln dabei 25 dBA (0,6 sone), das geht in Ordnung und wäre nicht wirklich störend. Wer allerdings eine Lüftersteuerung einsetzt, kann sie problemlos auch mit 7 Volt und knapp darunter betreiben, was die Drehzahl auf 875 U/min reduziert und die Geräuschentwicklung auf sehr gute 17 dBA (0,1 sone) absenkt.
Die beiden 140mm Lüfter rotieren unter 12 Volt Ansteuerung mit jeweils 1094 U/min und erzeugen dabei 21 dBA (0,2 sone), das wäre zwar leise, wenn die Lager dabei nicht schleifen würden. Reduzieren wir die Ansteuerung auf 7 Volt, bleiben davon 724 U/min und 14,5 dBA (0,1 sone) übrig, was durchaus sehr annehmbar zu Buche stände. Das reicht normalerweise immer noch für eine gute Be-und Entlüftung aus und sollte auch die Silent Puristen überzeugen können. Viel weniger ist auch nicht möglich, da alle Lüfter unter 5 Volt nicht mehr anlaufen.
Zu diesem Thema sind ein paar Umstände zu berücksichtigen, die in der Praxis oft falsch verstanden werden:
es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft !
Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen, weil viele Lüfter eben nicht anlaufen...
Solltet ihr daran interessiert sein, die Lüfter auszutauschen, möchten wir euch drei entsprechende Artikel ans Herz legen, die eure Auswahl erleichtern:

140mm Lüfter Roundup 2009

Noiseblocker Multiframe M12 120mm Lüfter

120mm Lüfter Roundup 2008

Die Lautstärke der Festplatten und optischen Laufwerke hielt sich trotz unserer lauten Raptoren noch in akzeptablen Grenzen. Die Festplattenaufnahmen bewirken zwangsläufig nur eine minimale Entkoppelung und somit lediglich eine Reduzierung der Zugriffsgeräusche, können aber naturgemäß mit expliziten Dämmboxen nicht konkurrieren, so daß entweder leise Festplatten (Samsung F1 320GB oder F2), oder entsprechende Dämmboxen verwendet werden müssen:

Aerocool AVN-1000 HDD Cooler

Smart Drive 2002 Copper Festplattenbox

Die Raptoren "lärmen" in der Scout Entkoppelung mit 30,5 dBA (1,1 sone) (idle) und 37,5 dBA (2,3 sone) unter Last. Professionelle Dämmboxen wie die Smart Drive 2002 Copper Festplattenbox, können da bis zu 7 dBA Reduktion erwirken.
Insgesamt bietet das CM Storm Scout Gehäuse auf Grund seiner hohen Verwindungssteifigkeit aber eine sehr gute Grundlage, um ein leises System aufzubauen. Dazu bedarf es aber neben leisen Komponenten (Grafikkarten, Festplatten und Kühler-Lüfter, Netzteil), einer Lüfter Entkoppelung ebenso, wie einer reinrassigen Lüftersteuerung für die Feinabstimmung. Wenn das alles keine vordringliche Rolle spielt, wäre der Aufwand diesbezüglich natürlich deutlich geringer respektive entfällt völlig.

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Resultate sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau beziehen...!




Fazit:

Der zweite Streich von CM Storm hinterläßt zunächst einmal einen sehr gefälligen Eindruck. Das Scout Gehäuse kann optisch durchaus Akzente setzen und verfügt über eine hohe Verarbeitungsqualität. Mit diesem fraglos guten Aspekten korrespondiert allerdings unsere Liste der Kritikpunkte eher weniger. Die Lüfter verlangen einfach nach einer Lüftersteuerung und das Platzangebot für Grafikkarten wurde durch die suboptimale Plazierung des Festplattenkäfigs unnötig beschnitten. Wenn man den Käfig näher zum Frontlüfter versetzt und den Käfig grundsätzlich abschraubbar gestaltet, schlägt Cooler Master zwei Fliegen mit einer Klappe. Erstens können alle aktuellen Grafikkarten verbaut werden und zweitens wäre der Frontlüfter immer noch demontierbar. Ferner ist einfach nicht einzusehen, warum man eine Grafikkarte diesen klapperigen Befestigungen anvertrauen sollte, da simple Schraub-Slotblenden den Herstellungspreis nun wirklich nicht eklatant erhöhen. Wenn man dann noch den Lüfter im Deckel entfernen darf, weil er den Einbau des Mainboards oder des CPU-Kühlers erfolgreich sabotiert, ist der erste Wutanfall reine Formsache.
Zur besseren Übersicht darum noch einmal die wichtigsten Test-Resultate in der Gesamtübersicht:

Plus:
• schickes Design
• attraktive Beleuchtung (abschaltbar)
• sehr gute Verarbeitung
• gute Ausstattung
• praktischer Tragegriff
• sehr sinnvoll plaziertes I/O Panel
• sehr passgenaue Seitenteile
• rutschfester Stand
• befriedigendes Platzangebot
• auswaschbare Staubfilter
• Kompatibilität zu überlangen Netzteilen
• Kompatibilität zu übergroßen Tower-Kühlern (eingeschränkt)
• gute Beschriftung der Verkabelung
• Verkabelung ausreichend lang bemessen
• sehr gute Kühleigenschaften
• ausreichendes Preis-Leistungsverhältnis (ca. 89,90 €)

Minus:
• unpraktische und wenig stabilisierende Steckkartenbefestigung
• keine Lüftersteuerung, 4-pin Stecker, zu laute Lüfter (erst ab 7 Volt akzeptabel)
• keine Lüfterentkoppelung, Festplattenentkoppelung bewirkt zu wenig
• Festplattenkäfig nicht entfernbar
• zu viele Öffnungen mit zu wenig Staubfiltern
• überlange Grafikkarten passen nicht (ab 27cm Platinenlänge)
• Lüfter im Deckel kollidiert mit Mainboard und/oder großen Kühlern

Auch das zweite Gehäuse aus Cooler Masters Spezialschmiede CM Storm offenbarte sehr deutlich seine Vor-und Nachteile und im Grunde wäre sogar unser Silber Award noch relativ schmeichelhaft. Der Kunde sollte demnach genauestens abwägen, wo für ihn die Prämissen positioniert sind, damit der Kauf nicht in unnötigem Frust endet, zumal der Preis als solches mehr als akzeptabel kalkuliert wurde...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der CM Storm Scout Midi Tower erhält den PC-Experience Award in Silber






Weiterführende Links:


CM Storm


CM Storm Scout bei Caseking



Wir bedanken uns bei Caseking sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support.


euer PC-Experience.de Team

Cerberus



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20.05.2009 08:08 Cerberus is offline Homepage of Cerberus Search for Posts by Cerberus Add Cerberus to your Buddy List
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