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SSD Roundup 2010 Part I







Einleitung:

Aus der Ferne haben wir das Thema Solid State Disk lange Zeit etwas skeptisch verfolgt, aber nach den anfänglichen kaum vermeidbaren Irritationen, kann man die Popularität dieser Materie keineswegs mehr ignorieren und somit war die Basis für unser erstes SSD Roundup geschaffen, die zunächst einmal aus gründlicher Recherche bestand. Insofern werden wir in diesem Roundup nicht nur drei SSDs mit den zur Zeit angesagtesten Controllern präsentieren, sondern auch ausführlich über den Tellerrand schauen, damit Stolpersteine frühzeitig aus dem Weg geräumt werden können. Um es gleich auf den Punkt zu bringen, die Materie SSD ist komplex und beinhaltet sehr viel Informationsmaterial, mit dem sich der interessierte künftige SSD-Kunde auseinandersetzen sollte, damit der Umstieg von einer herkömlichen Magnetfestplatte zur SSD nicht zum Frustpaket mutiert.
Unsere drei Probanden stellen die derzeitige Speerspitze im bezahlbaren SSD-Portfolio dieser Hersteller dar, nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt, aber wie gesagt, das Ganze sollte sich schon auf einem realistischen Niveau bewegen, kein Mensch gibt ohne Not 1000 oder mehr Euro für einen simplen Datenträger aus und sei er noch so schnell. Als Vergleich (auch wenn er rein technologisch hinkt) dienen drei sehr beliebte aktuelle Festplatten, damit die Performance Diskrepanz zwischen diesen Datenträgern noch deutlicher abgebildet wird.
Aber genug des Vorgeplänkels, schauen wir uns gemeinsam an, was SSDs 2010 zu bieten haben, wozu wir euch viel Spaß wünschen...




Die technischen Daten der SSDs:


Der Preis pro GigaByte läßt sich sehr leicht ausrechnen, in dem wir den Preis durch die Speicherkapazität teilen. Die Festplattenhersteller rechnen die Speicherkapazität nach dem dezimalen Zahlensystem aus, obwohl der Computer ja im Binärsystem arbeitet. Darum müssen wir die vom Hersteller angegebene Speicherkapaziät durch den Faktor 1,074 teilen, um die wahre Speichergröße zu bestimmen und dann den Preis pro GigaByte entsprechend ausrechnen.

MTBF: Der MTBF(Mean-Time-between-Failure)-Wert gibt einen statistischen Anhaltspunkt über die Zuverlässigkeit einer Festplatte. Er repräsentiert nicht die tatsächlich angenommene Lebensdauer. MTBF-Werte bewegen sich bei Festplatten im Bereich von mehreren zehntausend Stunden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine Festplatte beispielsweise garantiert 100.000 Stunden am Stück fehlerfrei läuft, das ist von sehr vielen Faktoren abhängig, wie z.B. Umgebungstemperaturen, Einsatzdauer, Ein-Ausschaltvorgänge, Vibrationen usw.
Der Wert errechnet sich aus der akkumulierten Laufzeit einer gewählten Anzahl von Testmustern unter Laborbedingungen, geteilt durch die Anzahl der aufgetretenen Fehler. Wenn ein Hersteller z.B. 1000 Exemplare einer Festplatte ein Jahr lang unter Laborbedingungen laufen läßt, kristallisieren sich bestimmte Aussagen heraus. Die akkumulierte Betriebsdauer beträgt demnach 1000 x 24 x 365 Stunden (8.760.000 Stunden). Fallen in dieser Zeit acht Platten aus, kommt der Hersteller auf eine MTBF von stolzen 1.095.000 Stunden.




SSDs, die technischen Fakten:

Alle Hersteller preisen ihre Solid State Disks als technisch überlegen an, sie sollen konventionelle Festplatten innerhalb der nächsten Jahre ablösen, aber ist das wirklich so einfach?
SSDs schreiben die Daten nicht auf ferromagnetische Scheiben, sondern auf Flashchips analog zu USB Sticks. Da eine SSD über keine beweglichen Bauteile verfügt, sind die Vorzüge diesbezüglich schnell zusammengetragen: es sind keine betriebsbedingten mechanischen Schäden möglich. Weitere Vorteile liegen auf der Hand: ein nahezu geräuschloser Betrieb, Shockunempfindlichkeit, minimale Wärmentwicklung. Da nicht erst ein Schreib/Lesekopf an eine bestimmte Position gefahren werden muss, sind die Daten sofort verfügbar, was in ultraschnellen Zugriffszeiten resultiert. Aber nicht nur was die lineare Transferrate angeht, haben SSDs einen prinzipiellen Vorteil gegenüber herkömmlichen Festplatten. Vor allem Zugriffe auf verstreute Daten sind ihre große Stärke. Dazu gesellt sich ein deutlich geringerer Strombedarf, was die Umwelt und den Geldbeutel schont.
Wo aber liegen die Nachteile?
dazu müssen wir etwas weiter ausholen: wie wir ja alle wissen, gehört zu den wesentlichen Eigenschaften eines Speichermediums drei entscheidende Kriterien: 1. die Speicherkapazität, 2. die Übertragungsgeschwindigkeit und 3. die Zugriffszeit. Erst nach diesen drei Aspekten listen die Hersteller die Haltbarkeit der Daten und die Kosten auf, was ja schon mal das erste Stirnrunzeln verursacht.
Davon abgesehen hängen aktuelle SSDs ihre ferromagnetischen Konkurrenten in den genannten drei Kriterien locker ab. Das beginnt bei den Übertragungsraten, wo gute SSDs es auf 200 MByte/s und knapp darüber bringen. Diese Werte werden von Konsumer-HDDs nicht mal ansatzweise erreicht und auch Server Festplatten müssen sich arg strecken. Wobei man auch hier unterscheiden muß, denn Festplatten erreichen ihre höchste Performance auf den äußersten Bereichen ihrer Magnetscheiben und diese Performance differiert deutlich zu den Ergebnissen auf den inneren Bereichen. SSDs sind diese Performance Zonen gänzlich unbekannt. SSDs ziehen ihre Performance durch die Qualität des Controllers und über die Anzahl der zu verwaltenden Flashchips inklusive Cache. Grundsätzlich ist es aber so, daß der Datentransfer bis auf kleinere Amplituden nahezu gleich bleibt und auch hier muß eine HDD passen.
Ein anderes Thema ist das Schreiben von Daten, denn hier besitzen SSDs einen gravierenden Nachteil, mit denen sich wiederum HDDs nicht auseinandersetzen müssen: Festplatten beschreiben Sektoren, egal ob vorher Daten in ihnen gespeichert waren oder nicht. SSDs hingegen müssen erst mal einen Löschvorgang initiieren, wenn sie die Daten in einem Flashchip überschreiben wollen und das kostet eben Zeit. Das ist auch der Grund, warum die Schreibleistung einer SSD nicht ganz mit der Leseleistung korrespondiert. Kompensieren kann man dies zu einem kleinen Teil durch entsprechende Caches, die von den Herstellern auch eingesetzt werden. SSDs ohne diesen Buffer sollte man darum auch von seiner Einkaufsliste streichen.
Dazu kommt noch die begrenzte Zahl von möglichen Schreibzugriffen auf den Flash-Speicher. Während die einzelnen Speicherpunkte auf den HDD-Scheiben in Festplatten beliebig oft gelöscht und wieder beschrieben werden können, ist die Zahl dieser Zyklen in den Flashchips begrenzt und unterliegt großen Schwankungen. Somit ist die Lebensdauer aufgrund der limitierten Anzahl von Lösch- und Schriebvorgängen begrenzt. Womit wir wieder bei der Qualität des Controllers angelangt sind, zumal nicht zuletzt er darüber entscheidet, wie die Daten auf die Speicherzellen verteilt werden. Existieren defekte Zellen, sollten diese über entsprechende Fehlerroutinen erkannt und aussortiert werden. Das klingt in der Theorie logisch und einfach zu handeln, die Praxis sieht allerdings etwas anders aus.
Aber der Controller ist nicht das alleinige Qualitätssiegel einer SSD, denn auch die Art der verwendeten Flashtechnik spielt eine entscheidene Rolle und bestimmt letzendlich die Performance und Haltbarkeit der Flashchips. Für weitere Details zum Thema MLC und SLC lest dann bitte gleich das nächste Kapitel, wo wir dieses Thema weiter ausführen.




Unsere Testprobanden:

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Unterschiedliche könnte die Verpackung und damit das primäre Einkaufserlebnis kaum sein. Während Mushkin mit einem sehr schicken kleinen Alu-Koffer glänzt, der aber neben der SSD allerdings keinerlei Zubehör enthält, legt Intel zumindest einen Einbaurahmen dazu, wohingegen Corsair sich diesbezüglich doch sehr zurückhält. Auf den SSDs sehen wir die üblichen technischen Kürzel, wobei wir uns fragen, warum gerade die SSD Hersteller eigentlich keinen Aufkleber mit der ab Werk geflashten Firmware anbringen, so daß der Kunde sofort weiß: ich kann ohne große Umschweife installieren, denn die Firmware ist aktuell. Ist das nicht der Fall, weiß der Kund dies auch und muß sie nicht erst umständlich in ein laufendes System hängen, um solche Informationen zu eruieren. Der Hintergrund ist einleuchtend: wer verzichtet schon gern auf ein per Firmware Update nachgereichtes elementares Feature wie den Trim Befehl ?
Ansonsten unterscheiden sich die kleinen Aluminium Gehäuse auch verarbeitungstechnisch kaum voneinander, lediglich das Mushkin SSD-Gehäuse (ganz rechts im Bild) wurde scheinbar etwas früh aus dem Eloxal Bad genommen. Die Anschlußports für Sata und Strom wurden allesamt sehr sauber ins Gehäuse integriert und auf der Rückseite erkennen wir die notwendigen Bohrungen zur späteren Verschraubung in unsere Rechner.

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Beim traditionellen Größen-und Gewichtsvergleich werden die Unterschiede zur herkömmlichen Festplatte schon sehr deutlich, wobei die VeloCiraptor von Western Digital hier eine Ausnahme darstellt, denn diese Festplatte ist ebenfalls ein 2,5" Laufwerk, wenn auch in einem 3,5" Kühlrahmen. Das Ganze läßt sich im direkten Gewichtsvergleich noch deutlicher ablesen, zumal die SSDs etwa 4 bis 5mal weniger Substanz in die Waagschale werfen, als eine Festplatte.
Technisch betrachtet könnten unsere drei SSDs unterschiedlicher kaum sein, die etwa 300 € teure Corsair P128 SSD trägt einen Samsung S3C29RBB01 Controller in sich, der mit 16 entsprechenden Flashchips korrespondiert und als Kapazität unformatierte 128Gbyte zur Verfügung stellt. Dank eines kürzlich veröffentlichen Firmware Updates (VBM19C1Q), beherrscht der Controller jetzt auch den so wichtigen Trim Befehl. Diese Firmware war bei unserem Testsample bereits geflasht, so daß keine Nacharbeiten notwendig wurden.
Die Intel X25-M G2 Postville SSD verfügt über den Intel PC29AS21BA0 Controller, der mit 10 Flashchips zurecht kommen muß und immerhin schon 160Gbyte an Kapazität zu einem Preis von ca. 360 € bietet. Die Firmware unserer online gekauften Intel SSD befand sich nicht auf dem neuesten Stand, so daß wir sie vor unserem eigentlichen Test noch aktualisieren mußten.
Mushkins neuester SSD Spross hört auf den Namen IO-Serie, verfügt über den Indilinx Barefoot Controller, der sich mit 16 Flashchips von Samsung auseinandersetzen darf. Die unformatierte Kapazität beträgt 128Gbyte und dafür werden aktuell etwa 330 € verlangt.
Zwei Aspekte haben aber alle SSDs in unserem Test gemeinsam: die Fertigung in 34nm, wodurch die Fertigungskosten erheblich, der Stromverbrauch leicht und die Geschwindigkeit deutlich steigen soll. Der zweite Aspekt betrifft die Nand-Flash Speicherarchitektur MLC. Zur Zeit existieren zwei verschiedene Arten von NAND-Flash-Chips: SLC- (Single Level Cell) und MLC- (Multi Level Cell) NAND-Flash-Chips. Im Gegensatz zu den SLC Flash-Chips, die 1 Bit pro Zelle abspeichern, sind MLC Flash-Chips in der Lage, 2 Bit pro Speicherzelle abzuspeichern. MLC NAND-Flash Chips können somit die doppelte Menge an Daten speichern bei gleicher Größe. Durch diese Art der Datenspeicherung sind MLC Flash-Chips im Gegensatz zu SLC Flash Chips aber auch etwas langsamer, erreichen maximal 20.000 bis 30.000 Schreib-/Löschzyklen und verbrauchen mehr Strom. Single-Level-Cell-(SLC-)Bauelemente hingegen sind nicht in der Regel nicht nur schneller als MLC-Chips, sondern verkraften üblicherweise auch bis zu 100.000 Schreib-/Löschzyklen. Allerdings brauchen sie ein Mehrfaches der Siliziumfläche von MLC-Chips und sind dementsprechend wesentlich teurer.




Der Einbau:

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Leider verfügen immer noch viele Gehäuse über keine nennenswerten Einbauoptionen für 2,5" Festplatten und SSDs, also schaut euch das vorhandene Gehäuse sehr genau an, bevor ihr eine SSD bestellt. Wir haben in unserem Lian Li PC-B70 diese Sorge glücklicherweise nicht und haben es uns nicht nehmen lassen, die Lian Li Einschübe noch mit zusätzlichen dünnen Gummiauflagen zu garnieren. Dies ist zwar für eine SSD nicht erforderlich, da sie ja keine mechanischen Bauteile besitzt, die schwingen oder dröhnen können, aber da wir alle unsere Laufwerke so einbauen, hat die Gewohnheit gesiegt.

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Als SATA Datenkabel verwendeten wir für alle Laufwerke grundsätzlich 50cm lange und speziell abgeschirmte Kabel von Silverstone, mit denen wir schon seit einiger Zeit vorzügliche Erfahrungen bezüglich Stecksicherheit, Dauerhaltbarkeit und Qualität sammeln konnten.




Das Sockel 1366 Testsystem:

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Installation und Tests:

Es versteht sich von selbst, das alle drei SSD mit den aktuellsten Firmwares bestückt wurden, um das volle Leistungspotential auszuschöpfen. Außerdem hat z.B. Corsair mit der Firmware VBM19C1Q den TRIM ATA Command erst ermöglicht. Die Trim Funktion von Intel und Mushkin ist mit den aktuellen Firmwares ebenfalls sichergestellt.
Was den AHCI Treiber angeht, so sollte man wissen, das aktuell ausschließlich der MSAHCI Treiber, den Windows 7 standardmäßig installiert, die Trim Funktion unterstützt ! Auch wenn die Intel Raid Treiber den AHCI Modus beinhalten, blockiert der Raid Treiber die Trim Funktion. Intel arbeitet an einer Lösung dieser Misere, solange belaßt aber bitte den Standard Treiber (MSAHCI) von Windows 7 dort, wo er jetzt arbeitet.
Installiert, eingestellt und optimiert wurde Windows 7 Ultimate 64Bit nach unserem entsprechenden Artikel:

Windows 7: SSD Optimierungen


In dem Artikel findet ihr auch weitere FAQs zum Thema SSD !
Die Temperaturen der Festplatten und SSDs wurden mit entsprechenden Sensoren sowohl an der Ober-und Unterseite der Festplatten gemessen, dazu verwendeten wir das digitale Temperaturmessgerät TL-305 (Messbereich von Minus 200°C bis plus 1370°C). Einen Parallelcheck der Temperaturen haben wir mittels der Software Sensorik von HDTune Pro 3.50, HW Monitor 1.15 und Everest Ultimate 5.30.2034 versucht durchzuführen, die allerdings allesamt keine SSD Temperaturen auslesen können, weil eine SSD keinen entsprechenden Hardware-Sensor besitzt. Die Raumtemperatur betrug während aller Tests exakt 20°C (klimatisierter Raum).
Die Lautheit der Festplatten wurde ca. 15cm von der Festplatte entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät geprüft, das normalerweise einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt. Jeder Datenträger wurde exakt an der selben Stelle im Tower verschraubt, so daß diesbezüglich keine störenden Abweichungen zu registrieren waren. Dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.

Zur Leistungsverifizierung verwendeten wir folgende Programme:

1. PC Mark Vantage HDD
2. AS SSD Benchmark
3. Crystal Diskmark 2.2

Desweiteren stoppten wir für alle Laufwerke den Bootvorgang in Sekunden, wobei wir den Zeitraum vom Erscheinen des ersten Bios Screens bis zum verfügbaren Windows Desktop gestoppt haben. Das Starten von Anwendungen ist ein weiteres wichtiges Kriterium, dafür wählten wir Photoshop CS3 aus und stoppten den Zeitraum vom Programmaufruf bis zur Sichtbarkeit eine 5MB großen Bildes.
Um eine Aussage über den Kopierzeitraum zu erhalten, wurde ein 5GB großes Image verwendet, das wir auf die jeweiligen Datenträger kopierten. Die Installationszeit eines bestimmten Medium wäre natürlich auch interessant, wobei wir auf Spiele DVDs verzichteten, da die Qualität der optischen Laufwerke eine größere Rolle spielt, als das datenempfangende Laufwerk. Darum installierten wir die beta von Office 2010 von einer virtuellen Maschine von VMWare aus und stoppten wiederum die Zeit.



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Temperaturen und Lautheit
Temps-Idle
Temps-Last
Lautheit-idle
Lautheit-Last
Corsair P128 128GB 22,5°C 26,5°C nicht messbar nicht messbar
Intel X25-M G2 Postville 23°C 26°C nicht messbar nicht messbar
Mushkin IO-Series 128GB 22,5°C 25,5°C nicht messbar nicht messbar
Samsung F3 HD502HJ 29°C 32,5°C 25 dBA (0,6 sone) 28 dBA (0,9 sone)
WD Caviar Black 500GB 27,5°C 34,5°C 26 dBA (0,7 sone) 30,5 dBA (1,1 sone)
WD VeloCiraptor 300GB 26,5°C 37°C 25,5 dBA (0,6 sone) 31,5 dBA (1,2 sone)

Noch eine kleine Erklärung zur dBA Definition:
Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.

Die Temperaturentwicklung der SSDs ist praktisch fast schon zu vernachlässigen, alle drei SSDs bewegen sich in allen Aggregatszuständen im dunkelgrünen Bereich. Ihre HDD Pendents werden insbesondere unter Last deutlich wärmer, aber auch das bleibt überschaubar, solange man sie in den aktiven Kühlkreislauf eines PC-Gehäuses einbindet.
Eine realistische Geräuschmessung der SSDs mag unter Laborbedingungen möglich sein, unsere Messgeräte sind da völlig überfordert. Die SSDs sind aber auch objektiv nicht als Geräuschkulisse wahrnehmbar, egal ob sie nun eingebaut sind oder auf dem Schreibtisch liegen.
Die aktuelle Samsung F3 weißt eine sehr ähnliche Geräuschcharakteristik wie die F1 mit einem Platter auf und agiert sehr leise. Die alte Raptoren Generation war ohne Entkoppelung und Dämmung kaum zu ertragen. Die neue VeloCiraptor arbeitet dagegen deutlich leiser, darf aber trotzdem zumindest entkoppelt verbaut werden. Selbiges gilt auch für die Black Caviar mit zwei Plattern, die zudem beim Zugriff deutlich knarzt. Es existiert zwar Gerüchten zufolge mittlerweile eine 500GB Black Caviar, die ebenfalls nur über einen Platter verfügen soll, aber zu erhalten war sie bis Redaktionsschluß nicht.



subjektiver Höreindruck Vibrationen
Höreindruck
Corsair P128 128GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Intel X25-M G2 Postville keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Mushkin IO-Series 128GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Samsung F3 HD502HJ minimale Vibrationen, muß nicht zwangsweise entkoppelt werden
WD Caviar Black 500GB deutliche Vibrationen, sollte entkoppelt und gedämmt werden
WD VeloCiraptor 300GB erträgliche Vibrationen, sollte aber entkoppelt werden


subjektiver Höreindruck Zugriffsgeräusch
Höreindruck
Corsair P128 128GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Intel X25-M G2 Postville absolut keine Zugriffsgeräusche
Mushkin IO-Series 128GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Samsung F3 HD502HJ minimale kaum störende Zugriffsgeräusche
WD Caviar Black 500GB noch erträgliche Zugriffsgeräusche
WD VeloCiraptor 300GB noch erträgliche Zugriffsgeräusche

Wenig überraschend können die SSDs sich auch hier von ihrer besten Seite zeigen und sich deutlich von der HDD Konkurrenz absetzen. Für empfindliche Ohren gibt es absolut keine Alternative zu einer SSD.
Bezüglich der Zugriffsgeräusche verhält sich die Samsung F3 sehr respektabel und schohnt die Nerven des Anwenders. Die aktuelle WD VeloCiraptor liefert da ein recht ausgewogenes Bild im Vergleich zur ersten Raptoren Generation, deutlich hörbar ist sie aber ohne Entkoppelung trotzdem. Die Black Caviar Festplatte kann diesbezüglich kaum mithalten, zumal das Zugriffsgeknarze schon leicht nervende Tendenzen entwickelt.
Die Vibrationen/Dröhnen können in einem massiven (SECC 1.0) PC-Tower aus Stahl beinahe gänzlich absorbiert werden. In dünnwandigen Alu-Towern sollte man in jedem Fall über eine Entkoppelung inclusive Dämmung nachdenken, eine entsprechende Empfehlung können wir diesbezüglich ausprechen, in denen ihr auch die konkreten Details zu den Entkoppelungen entnehmen könnt:

Aerocool AVN-1000 HDD Cooler

Smart Drive 2002 Copper Festplattenbox

Anzumerken ist in diesem Zusammenhang noch, das aktivierte Acoustic Managements (AAM) die dBA-Werte der HDDs im Schnitt um etwa 3 dBA senken. Wobei dies dann die Zugriffszeiten widerum geringfügig erhöht. Die Zugriffsgeräusche und Vibrationen bleiben vom AAM aber unbenommen, diese Problematik ist damit keinesfalls zu minimieren !



Die Ø Zugriffszeiten, AS SSD Benchmark, MSAHCI Interface
Ø Zugriff in Millisekunden
Corsair P128 128GB 0,107 ms
Intel X25-M G2 Postville 0,106 ms
Mushkin IO-Series 128GB 0,107 ms
Samsung F3 HD502HJ 12,1 ms
WD Caviar Black 500GB 11,9 ms
WD VeloCiraptor 300GB 7,1 ms

Deutlicher kann man sich kaum von den HDDs absetzen, nicht einmal die ultraschnelle VeloCiraptor ist der Zugriffsperformance einer SSD auch nur ansatzweise gewachsen. Dies ist auch eine der eklatantesten Bereiche, denn je nachdem wie verstreut die Daten auf der Festplatte oder SSD angeordnet sind, können sich diese Zeitunterschiede erheblich aufsummieren, so daß man auch ohne Stoppuhr oder Benchmarks den Unterschied spürt.
Bei den HDDs muß man differenzieren, denn hier zeigt sich sehr deutlich die Kehrseite der Ein-Platter-Technologie, denn die Zugriffszeiten korrespondieren nicht mit der durch die hohe Datendichte des einen Platters erzeugten Lese-oder Schreibperformance dieser Festplatten. Der Grund dafür ist ganz einfach erklärt, die Minimierung der Platteranzahl ist ausschlagebend für die Verlangsamung der Zugriffszeiten. Wenn dann noch das Acoustic Management aktiviert ist, multiplizieren sich diese Werte deutlich, so daß ein Einsatz als Systemfestplatte nahezu wegfällt. Wird AAm deaktiviert, relativieren sich diese schlechten Werte wieder ein wenig. Festplatten mit mehreren Plattern arbeiten aber naturgemäß performanter, wie sich im direkten Vergleich an der Caviar Black sehr schön ablesen läßt.



CrystalDiskMark, minimale/maximale Lese Transferraten in MB/sec. MSAHCI Interface
minimale Lese-Transferraten
maximale Lese-Transferraten
Corsair P128 128GB 204,7 MB/sec. 211,1 MB/sec.
Intel X25-M G2 Postville 221,3 MB/sec. 228,9 MB/sec.
Mushkin IO-Series 128GB 216,6 MB/sec. 221,7 MB/sec.
Samsung F3 HD502HJ 500GB 59,7 MB/sec. 98,6 MB/sec.
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 65,6 MB/sec. 103,9 MB/sec.
WD VeloCiraptor 300GB 85,8 MB/sec. 124,3 MB/sec.



CrystalDiskMark, minimale/maximale Schreib Transferraten in MB/sec. MSAHCI Interface
minimale Schreib-Transferraten
maximale Schreib-Transferraten
Corsair P128 128GB 146,7 MB/sec. 149,8 MB/sec.
Intel X25-M G2 Postville 111,4 MB/sec. 118,7 MB/sec.
Mushkin IO-Series 128GB 176,6 MB/sec. 181,7 MB/sec.
Samsung F3 HD502HJ 500GB 61,5 MB/sec. 98,7 MB/sec.
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 63,9 MB/sec. 97,6 MB/sec.
WD VeloCiraptor 300GB 83,4 MB/sec. 119,8 MB/sec.

Crystal Diskmark simuliert das, was auf unseren Rechnern täglich vorwiegend geschieht, nämlich das Lesen und Schreiben in unterschiedlichen Blockgrößen. Hier entscheiden die Controller über die Performance der SSDs, wobei die Leseleistungen noch annähernd auf einem Level liegen. Die Schreibleistung wird aber vom Indilinx Barefoot Controller der Mushkin SSD recht eindeutig dominiert, da fällt Intel deutlich und Corsair moderat zurück. Die Begründung liegt sicherlich auch in den unterschiedlichen Caches, Intel setzt diesbezüglich auf 32MB, Mushkin auf 64 und Corsair auf immerhin 128MB. Entscheidender dürfte aber der Verwaltungsaufwand sein, der betrieben wird. Mushkins Indilinx Controller verwaltet seine 16 Samsung Flashchips über 4 Kanäle, Corair die 16 Chips über 8 und Intel setzt auf eine 10-Kanal Steuerung für die 10 Flashchips.
Bezüglich der Lese-und Schreibleistung bei den HDDs stellt die VeloCiraptor von Western Digital nach wie vor das Mass der Dinge dar, da können auch die neuen Einplatter-Festplatten nicht im entferntesten dran klingeln, aber das hat wohl auch niemand ernsthaft erwartet.



PC Mark Vantage HDD, HDD Score, MSAHCI Interface
erreichte Gesamtpunktzahl
Corsair P128 128GB 31574
Intel X25-M G2 Postville 33777
Mushkin IO-Series 128GB 32988
Samsung F3 HD502HJ 500GB 2893
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 3102
WD VeloCiraptor 300GB 5755

PC Mark Vantage HDD generiert aus acht unterschiedlichen Abfolgen praxisnahe Scenarien, in denen beispielsweise Spiele simuliert werden, das Importieren von Bildern, Windows Defender, das Booten und auch das Kopieren von Daten wird einbezogen. Kurzum, PC Mark Vantage HDD vollzieht eine durchaus alltagstaugliche Analyse der Systemperformance mit dem Hauptaugenmerk auf die jeweiligen Datenträger. Auch hier legen unsere SSDs die Messlatte so hoch, das die HDDs nur noch wie Statisten wirken, anders kann man die Diskrepanz kaum bezeichnen.



Bootzeit, MSAHCI Interface
gestoppte Zeit in Sekunden
Corsair P128 128GB 29,6 sec
Intel X25-M G2 Postville 28,7 sec
Mushkin IO-Series 128GB 28,4 sec
Samsung F3 HD502HJ 500GB 62,9 sec
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 61,2 sec
WD VeloCiraptor 300GB 54,3 sec

Die Bootzeitdauer ist zwar immer wieder ein gern diskutiertes Kriterium, allerdings sollte man sie auch nicht überbewerten, denn ob eine SSD nun das Betriebssytem in 27 oder 28 Sekunden bootet, ist irrelevant. Die HDDs fallen auch hier deutlich ab, wobei eine knappe Minute immer noch einen überschaubaren Zeitraum darstellt, in dem niemand ein Referat schreiben könnte.



Photoshop CS3 Anwendungsstart, MSAHCI Interface
gestoppte Zeit in Sekunden
Corsair P128 128GB 3,6 sec
Intel X25-M G2 Postville 3,5 sec
Mushkin IO-Series 128GB 3,4 sec
Samsung F3 HD502HJ 500GB 13,2 sec
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 12,8 sec
WD VeloCiraptor 300GB 11,3 sec

Die HDDs benötigen nahezu die dreifache Zeit, um unser 5MB großes Bild in Photoshop CS3 zu laden, man darf also auch hier von einer deutlichen Zeitersparnis sprechen. Wie bei allen Messungen mit der Stoppuhr, haben wir den Mittelwert aus insgesamt 5 Versuchen gemittelt, um Fehler auszugrenzen.



Kopierzeitraum 5GB Image, MSAHCI Interface
gestoppte Zeit in Sekunden
Corsair P128 128GB 44,7 sec
Intel X25-M G2 Postville 47,3 sec
Mushkin IO-Series 128GB 41,1 sec
Samsung F3 HD502HJ 500GB 133,8 sec
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 131,7 sec
WD VeloCiraptor 300GB 85,6 sec

Die übertaktete Mushkin SSD kann sich hier etwas von ihren Konkurrenten absetzen, deswegen kopierten die SSDs von Intel oder Corsair unser 5GB Image aber nicht wirklich langsam. Die HDDs benötigten für den gleichen Vorgang mit Ausnahme der VeloCiraptor die dreifache Zeit.



Installationszeit Office 2010 beta, MSAHCI Interface
gestoppte Zeit in Sekunden
Corsair P128 128GB 139,8 sec
Intel X25-M G2 Postville 144,3 sec
Mushkin IO-Series 128GB 148,6 sec
Samsung F3 HD502HJ 500GB 260,2 sec
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 251,7 sec
WD VeloCiraptor 300GB 189,9 sec

Unsere Installation aus einer virtuellen maschine heraus erwies sich als recht praxisnah, zumal die direkte Installation von einem ROM-Laufwerk aus zu sehr von dessen Performance abhängt. Die Zeitdiskrepanzen sind zwar immer noch hoch, aber eine VeloCiraptor schlägt sich im Vergleich zu den SSDs doch recht wacker.
Viel deutlich ist aber die "Multitasking Fähigkeit" der SSDs, denn während der Installation war das Weiterarbeiten mit dem System problemlos möglich, so daß wir währenddessen an zwei Excel Tabellen experimentieren konnten. Das wäre zwar mit den HDDs auch möglich, aber auf Grund der deutlich höheren Systemlast eben sehr eingeschränkt. Auf der anderen Seite wird hoffentlich niemand ernsthaft auf die Idee kommen, während einer Programminstallation wichtige Schreib-oder Rechenarbeiten durchzuführen, denn sollte sich die Installation aufhängen, landen die anderen Daten sehr wahrscheinlich ebenfaalls im Nirvana.


Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Resultate sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau beziehen und auf Grund von unterschiedlichen Systemen und Herstellungstoleranzen variieren können...!




Fazit:

Seien wir doch mal ehrlich, was hat zuletzt auf eurem System nach einer Hardware Aufrüstung einen objektiv spürbaren Performance Schub erbracht? der Wechsel vom Core2Duo E8400 auf einen E8600? wohl kaum...der Austausch einer HD4870 auf eine HD5870? ebenso wenig, der spürbare Zugewinn spielt sich nur in Benchmark Programmen ab und auf dem Konto eures Händlers...
Hier erwirtschaftet die SSD eine wohltuende Ausnahme, denn deren Einsatz spiegelt sich nicht nur in synthetischen Benchmarks wieder, sondern auch in der nachvollziehbaren Realität. Der Rechner bootet deutlich schneller, die Installation einer Applikation wird nicht länger zu einem Geduldsspiel und unser PC-Arbeitsalltag inklusive Datentransfer erhält einen nachvollziehbaren Schub.
Das sind aber beileibe nicht die einzigen Vorteile dieser Technik, der Einsatz in einem Notebook gehört sicherlich zu den Paradedisziplinen einer SSD, da sie auf Grund ihrer Robustheit und relativen Stoßunempfindlichkeit (1500 G zu 60 G einer HDD) einige Vorteile im Vergleich zu den ferromagnetischen Festplatten aufweisen. Dazu gesellt sich neben der schieren Performance natürlich auch der geringere Stromverbrauch und die damit verbundene Schonung des Akkus.
Aber kommen wir noch einmal zu den grundsätzlichen Vorzügen und den kaum wegzudiskutierenden Nachteilen einer SSD:

Plus:
• hochwertige und massive Verarbeitung
• ausgezeichnete Transferleistungen (Schreib-und Leseleistungen)
• hervorragende Zugriffszeiten
• absolut Zugriffs-und Störungsgeräuschfreier Betrieb
• äußerst stoßresistente Technik
• keine mechanischen Bauteile
• geringer Platzbedarf und Gewicht
• sehr gute thermische Eigenschaften, bis 70°C belastbar

Minus:
• mangelhaftes Preis-Leistungsverhältnis (bis zu 2,77 € pro Gigabyte im Test)
• noch geringe Kapazitäten
• kaum zu realisierende Datenrettung
• ohne Trim Unterstützung und Garbage Collection kaum praktikabel nutzbar
• einige Produkte wirken unfertig (anwesende ausgeschlossen)
• die komplexe Thematik erfordert viel Einarbeitung
• kaum Erfahrungswerte bezüglich der Haltbarkeit

Alle drei SSDs können wir nahezu uneingeschränkt empfehlen, wenn man denn die Fallstricke dieser Technik kennt, die Einarbeitungszeit in die Thematik nicht scheut und die Zeit investieren mag, sein Betriebssystem entsprechend korrekt einzustellen, wobei wir ganz klar Windows 7 präferieren. SSDs bieten sich auch auf Grund ihrer Größe durchaus schon als Systemdatenträger an, auf der neben dem Betriebssystem auch alle Programme und Spiele ihren Platz finden, wenn man die magische 80% Schwelle im Auge behält, über die hinaus eine SSD nicht mit Daten gefüllt werden sollte. In unserem Optimierungs-und FAQ Artikel zu Windows 7 findet ihr unter dem Kapitel Wear-Leveling die Erklärung dafür.
Als reiner Datenparkplatz oder Backup Reservoir wären eine SSD eher ungeeignet, zumal sie dort ihre Stärken kaum ausspielen kann und weil der pekuniäre Aufwand immer noch erhebliche Breschen ins Portemonnaie reißt, die speziell dafür noch in keinem Verhältnis stehen.
SSDs mit Indilinx Controller können durch ihre Übertaktung Vorteile in der technisch bedingten nicht so hohen Schreibperformance ausspielen, was unsere Mushkin IO deutlich widerspiegelt. Ansonsten geben sich unsere Testprobanden nicht sonderlich viel im Vergleich. Herausragendstes Merkmal der Intel X25-M G2 Postville ist sicherlich neben der reinen Performance ihre Zuverlässigkeit, die zusätzlich auch dadurch unterstrichen wird, das nicht jede Woche ein neues Modell erscheint. Darüber hinaus bescheinigen wir der Intel Toolbox eine hohe Praxistauglichkeit, von der sich andere Hersteller gerne eine Scheibe abschneiden dürfen. Corsair liegt mit der P128 und ihrem Samsung Controller in allen Bereichen gut im Rennen und bietet den attraktivsten Preis pro Gigabyte.
Eine SSD ohne Trim Unterstützung und ohne Cache gehört jetzt schon ins Technikmuseum, von solchen Exemplaren können wir nur abraten, insofern sind alle potentiellen Interessenten mit unseren Testobjekten gut beraten, zumal diese Hersteller ihre Firmwares ständig weiterentwickeln und in der noch jungen SSD Technik schon relativ viel Erfahrung besitzen. Gespannt sind wir auf die ersten bezahlbaren SSDs mit dem hoch gelobten Sandforce Controller, aber den schauen wir uns dann gemeinsam im zweiten Teil unseres Roundups an...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Die Corsair P128 SSD, die Intel X25-M G2 Postville 160GB SSD, sowie die Mushkin IO Series 128GB SSD erhalten den PC-Experience Award in Gold



Wir bedanken uns bei Corsair, Intel und Mushkin sehr herzlich für die Bereitstellung der Testsamples und den freundlichen Support. Des weiteren bei unseren Foren Mitgliedern Tankred und Fantomas für so manch hilfreichen Input







Weiterführende Links:

Corsair Händlernachweis

Intel Händlernachweis

Mushkin Händlernachweis



euer PC-Experience.de Team

Cerberus




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