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Sapphire HD4890 Vapor-X 1024MB







Einleitung:

Das Grafikkartenkarussel dreht sich munter weiter, nach dem ATI im letzten Jahr über die HD4850 und HD4870 lange verlorenes Terrain zurückerobern konnte, legte Nvidia mit den GTX 260 und GTX 285 Grafikkarten nach und gestaltete das ewige Duell wieder ausgeglichen, wobei die GTX 285 aktuell immer noch die schnellste Single-GPU Grafikkarte darstellt.
ATI konnterte dies zumindest ansatzweise mit der neuen HD4890, woraufhin Nvidia eigens dafür wiederum die GTX 275 lancierte. Aber überlassen wir die Polemik dieser teilweise grotesken Thronstreitigkeiten den Herstellern und kümmern uns um das eigentliche Thema: die neue Sapphire HD4890 Vapor-X 1024MB. Diese Karte verfügt über den bereits bei uns getesteten vorzüglichen Vapor-X Kühler, was sich hoffentlich auch lautstärketechnisch auswirkt, denn das Referenzdesign der HD4890 ist sicherlich alles nur eben nicht leise. Daüber hinaus bringt die Karte bereits eine moderate Überaktung mit und auch die Ausstattung wurde weiter optimiert, wie wir noch im Detail sehen werden.
Auch für diesen Test konnten wir wieder auf den HD2442W-BK 24" Vorführmonitor zurückgreifen (vielen Dank an EIZO), damit wir die relevanten Testbereiche in 1920x1200 Pixel und darüber hinaus überhaupt erreichen konnten. Zusammen mit dem kürzlich veröffentlichten Catalyst 9.5 sollten die Karten also zumindest teilweise korrigiert werden. Was wir in unserem Praxistest an verwertbaren Fakten erarbeitet haben, erfahrt ihr im nun folgenden Artikel, viel Spaß beim Lesen...




Die technischen Daten Sapphire HD4890 Vapor-X:





Die technischen Daten im Vergleich:





Lieferumfang und Layout:

• Sapphire HD4890 Vapor-X Full Retail
• Sapphire Treiber-CD
• Crossfire Brücke
• DVI-auf-HDMI Adapter
• zwei 6-pin Stromadapter
• 3DMark Vantage
• DVD Suite von Cyberlink
• Power DVD von Cyberlink
• Handbuch

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Die Full Retail Version der Sapphire Karte wurde wieder mit sinnvollem Zubehör bedacht, leider ohne zusätzliches Spiel, aber dafür mit allererlei anderen Software Dreingaben. Darüber hinaus sind natürlich alle wichtigen Kabel und Adapter vorhanden, wobei ein zusätzlicher DVI/VGA-Adapter ganz bewußt fehlt, denn der wurde als separater Port auf der Platine integriert. Insgesamt betrachtet hinterläßt das Gesamtpaket einen stimmigen Eindruck. Die Lite Retail Version der Karte muß ohne die Software Pakete auskommen, dort sind dann lediglich Treiber CD, Handbuch und Verkabelung enthalten.

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An der Größe der HD4890 Grafikkarte hat sich im Vergleich zur HD4870 Vapor-X rein optisch relativ wenig geändert, die Platinenlänge der HD 4890 beträgt ebenfalls knapp 24cm, womit unter normalen Umständen kaum Kompatibilitätsprobleme beim Einbau zu erwarten sind. Farbgebung und Design passen perfekt zur Platine, man darf also auch hier wieder von einer gelungen Optik sprechen, auch wenn die Leistungsindikatoren natürlich viel entscheidender sind.

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Wie schon auf den Platinen der anderen HD4870 Karten sind auch hier zwei 6-polige Stromanschlüsse von nöten. Wer ein aktuelles Netzteil mit entsprechenden Steckverbindungen besitzt, sollte sie natürlich auch entsprechend verstöpseln, ansonsten hagelt es Piep-Kanonaden vom Mainboard. Ohne diese Anschlüsse geht es prinzipiell nicht, da die PCI-Express Slots maximal 75 Watt zur Verfügung stellen, daran ändern auch neue Mainboards mit PCI 2.0 Schnittstelle nichts. Da die Karte aber bis zu 200 Watt benötigen kann, wäre die Versorgung über den PCI-Express Slot keine ernsthafte Option.
Anschlußtechnisch gibt es Neuigkeiten zu berichten, die 4890 Vapor-X kann neben einem VGA- und einem DVI-Ausgang sowohl einen HDMI-Anschluss als auch einen DisplayPort vorweisen, wobei alle vier Anschlüsse gleichzeitig genutzt werden können. Über den HDMI Port können Dolby-Digital-, Dolby-Digital-Plus, Dolby-TrueHD-, DTS- sowie DTS-HD-Tonspuren von einer DVD, Blu-ray oder HD-DVD entsprechend ausgegeben werden.

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Als GPU kommt auf der HD4890 Platine die RV790 zum Einsatz, wobei man nicht wirklich von einer neuen GPU sprechen kann, bestenfalls von einer Taktraten-Optimierung. Auch die RV790 GPU wird im 55-nm-Prozess bei TSMC gefertigt und verfügt über 959 Millionen Transistoren. Die GPU-DIE ist allerdings minimal größer als die RV770, um so der Takratenoptimierung Rechnung zu tragen, denn dafür bedarf es mehr Silizium. Außerdem sollen die ATI Partner ja Spielraum für ihre übertakteten Karten zur Verfügung haben, wie in unserem Fall die Sapphire Vapor-X. Integriert wurden 160 5D-Shadereinheiten, 40 vollwertige Textureinheiten sowie 16 ROPs, der GDDR5 Speicher wurde über einen 256 Bit Bus angebunden, same Procedure as RV770. Der Chiptakt wurde für die Referenzkarten auf 870MHZ festgelegt, unsere Vapor-X verfügt über 890MHZ. Der Speicher läuft auf den Referenzkarten mit 1950MHZ, auf der Sapphire mit 2100 MHZ.
Kommen wir zum Vapor-X Kühler und dem Platinen Layout der Sapphire 4890 Grafikkarte, denn auch sind Veränderungen zu beobachten. Der Kühler als solcher deklariert sich nach wie vor als Dualslot Kühler und benötigt somit entsprechend Platz unterhalb der Grafikkarte, so daß naheliegende PCI- oder PCIe-Slot nicht genutzt werden können. Aktuelle Mainboards mit durchdachten Layouts berücksichtigen aber diese Art der Grafikkarten Kühlung, insofern sollten keine Steckkarten Kollisionen oder Engpäße auftreten.
Das Prinzip der Vapor-X Kühler ist so durchdacht wie einfach, eine sogenannte Vakuum-Dampf-Kammer basiert quasi auf dem gleichen Prinzip wie eine Heatpipe. Ein flüssiges Kühlmittel verdampft auf einer heißen Oberfläche. Der entstehende Dampf kondensiert auf einer kalten Oberfläche und die so erzeugte kühlere Flüssigkeit wird danach wiederum zur heißen Oberfläche geleitet. Dieser Kreislauf findet in einer Vakuum-Kammer statt und wird durch ein äußerst komplexes Schichtsystem kontrolliert.
Der 75mm Radiallüfter kann die Abwärme zu einem gewissen Teil über die Lüftungsschlitze im Kühlkörper aus dem PC-Gehäuse herausbefördern, eine sinnvoll armierte Gehäuse Be-und Entlüftung ist trotzdem obligatorisch. Der eigentliche Kühlkörper verfügt über eine großflächige Kupferbasis, die die aufgenommene Abwärme dann an die Aluminium Lamellen weiterreicht.
Wenn wir das Platinen Layout der HD4890 mit der HD4870 vergleichen, fällt den Kennern der Materie natürlich auf, das auch diese Vapor-X über ein analoges Layout mit entsprechend analogen Spannungswandlern verfügt. Allerdings wurde auch hier etwas Facelifting betrieben, denn die Spannungsversorgung wurde weiter optimiert, um der erhöhten Leistung gerecht zu werden.
Zu einer verbesserten Signalqualität tragen die auf der Platine deutlich sichtbaren Feststoff-Kondensatoren (Polymer-Aluminium-Kondensatoren) bei, die wir auf digitalen Layouts eher nicht antreffen. Der größte Vorteil dieses analogen Layouts begründet sich in der deutlich reuzierten Wärmeentwicklung, ein Vorzug den digitale Layouts nicht bieten, wenn wir uns an die Tmperaturprobleme der ersten HD4870 mit digitalen Spannungswandlern erinnern.
Die 1,0 ns Qimonda Speicherchips der Platinenvorderseite besitzen keine zusätzliche Kühlkörper, das sie über den Kühler samt Lüfter bestens bedient werden. Spannungswandler und Stromversorgung sind mit einem großzügigen Kühlkörper versehen worden, wobei das analoge Layout diesbezüglich keine großartigen Klimmzüge verlangt, zumal sie thermisch einiges kühler agieren, als die berüchtigten digitalen Spannungswandler. Wem die Thematik nicht so geläufig ist, der kann sich bitte in diesem Test und dem Kapitel "Die ATI HD 4870 Problematik" noch einmal eingehend informieren, zumal sie sich kaum von der HD4890 unterscheidet.

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Externe Kühler anderer Hersteller passen zwar teilweise auf die Platine, aber wie man sieht stößt z.B. der Thermalright T-Rad vorne an die Elkos und Wandler. Das sieht beim Scythe Musashi schon etwas beser aus, allerdings muß dann der hintere Kühlkörper entfernt werden. Solltet ihr diesbezüglich basteln wollen, so geschieht dies natürlich auf eigene Gefahr sprich Rechnung !

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Wie wir unschwer erkennen können, hat das Gewicht der 4890 im Vergeich nicht sonderlich zugelegt, so daß sich die Sockelbelastung im dunkelgrünen Bereich bewegt. Die Aufnahmen der Crossfire-Brücken sind gut zugänglich, so daß es überhaupt kein Problem darstellt, die Brücken zur Verbindung zweier oder mehr (Crossfire-X) Karten aufzustecken. Eine spezielle Masterkarte ist für den Verbund aus aktuellen ATI-Grafikkarten nicht mehr notwendig, was die Flexibilität deutlich erhöht, denn so kann man auch durchaus den Hersteller einer bestimmten Produktlinie mischen. Eine Kombination aus den Karten der HD 3... und HD 4... Baureihe soll nach letzten Informationen nicht möglich sein. Ob sich in Multi-GPU-Umgebung die Microruckler verflüchtigt haben, können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht attestieren, aber es darf zumindest damit gerechnet werden, das sich endlich etwas tut und wenn nicht jetzt, dann hoffentlich mit kommenden Treibern. Abschließend noch ein optischer Hinweis auf die dezente und sehr schicke Beleuchtung der Karte, die sicherlich auch Ästheten ansprechen dürfte.




Das Testsystem:





Montage, Treiberinstallation und Tipps:

Bevor wir den Vorgänger der Sapphire HD 4890 Vapor-X, eine XFX GTX 275 aus dem Rechner entfernt haben, wurde der Nvidia Detonator-Treiber aus dem System verbannt.
Dazu bevorzugen wir die Vorgehensweise aus unserem entsprechenden Artikel:

Catalyst-Workshop II


Wer bereits eine ATI-Grafikkarte im System beherbergt hatte, der sollte ebenfalls unseren Catalyst-Workshop II berücksichtigen, wo neben der Treiberaktualisierung als solches auch Tipps zur Optimierung vorhanden sind.


• Die neue Karte wird nun verschraubt und über zwei entsprechende Stromanschlüsse mit dem Netzteil verbinden, schon ist die Sapphire HD4890 startklar.
• Achtet nach Möglichkeit darauf, das sich die Grafikkarte den Stromstecker nicht mit anderen Geräten teilen muß !
• Neu starten, eventuelle Nvidia-Reste aus dem System noch entfernen und die gewünschten Treiber installieren, in unserem Fall den Catalyst 9.5
• Abschließend aktualisierten wir die vorhandene DirectX9.0c Version: DirectX-Endbenutzer-Runtimes März 2009

Wer sein Betriebssystem ohnehin neu aufsetzen wollte, der sollte nach Möglichkeit unsere Installationsreihenfolge verwenden:

1. Windows installieren (am besten von einer CD mit integriertem Service Pack 3)
2. Servicepack installieren. (sofern nicht schon auf CD eingebunden, s.o.)
3. Wurmports schließen ->zum Artikel
4. aktuelle Chipsatztreiber installieren
5. DirectX aktualisieren DirectX End-User Runtimes (März 2009)
6. aktuelle Grafikkartentreiber und Monitortreiber installieren
7. aktuelle Soundkartentreiber installieren
8. weitere aktuelle Treiber für Peripheriegeräte installieren
9. die restlichen Windows-Patches installieren
10. die Dienste sicherheitsrelevant konfigurieren ->zum Artikel
11. jetzt erst den Internetzugang konfigurieren (nachdem alle verfügbaren Sicherheitsupdates installiert sind)


Damit war die Montage der GrafikKarte und auch die Treiberinstallation zunächst erfolgreich abgeschlossen und wir installierten die noch fehlenden Treiber für den HD2442W-BK Monitor. Abschließend stellten wir die Auflösung für den Desktop auf 1920x1200 bei 32-Bit und die Bildschirmaktualisierungsrate auf die von Eizo vorgeschriebenen 60 Hertz.
Als ersten Eindruck erhielten wir wie immer von ATI sehr schöne und kontrastreiche 2D-Farben und ein gestochen scharfes Bild. Scheinbar kann der HD2442W-BK die gelieferten Signale optimal umsetzen.
Noch eine kleine nicht unwesentliche Anmerkung am Rande:
wer sich eine teure Grafikkarte kauft, sollte darauf achten, das sein Monitor ebenfalls diesen gehobenen Ansprüchen gerecht wird. Denn Frust ist vorprogrammiert, wenn die teure High-End Grafikkarte mit einem Billig-Monitor kommunizieren muß, der gar nicht in der Lage ist, das erhofft schöne Bild zu reproduzieren...!




Die Tests:

Vor den eigentlichen Tests optimierten wir Windows XP/SP3 nach unserem Performance-Workshop, schließlich sollte eine ideale Basis optimale Voraussetzungen bieten. Abschließend wurde das gesamte eine Stunde mit dem Systemstabilitätstest von Everest "vorgeheizt".
Die Lautheit der Grafikkarten-Lüfter haben wir nicht separat gemessen, sondern als Systemgesamtlautstärke in die Tests eingebunden. Dabei wurden die Lautstärke ca. 15cm vom Rechner entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät verifiziert und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Das Gerät verfügt ab Werk normalerweise über einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt. Der Hersteller hat auf unseren Wunsch hin den Messbereich aber auf 5 bis 75 dBA reduziert, so daß wir auch geringere Bereiche berücksichtigen können. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für diesen tollen Service.
Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.
Mit dem Digitalen Temperaturmessgerät TL-305 (Messbereich von Minus 200°C bis plus 1370°C) haben wir während sämtlicher Testdurchläufe die Temperaturen der Grafikkarte per Sensor gemessen und aufgezeichnet. Somit erhält der mögliche Käufer auch eine gute Übersicht bezüglich der zu erwartenden Kühlleistung der Grafikkarte.
Um den Stromverbrauch möglichst genau wiederzugeben (gesamtes System), haben wir den grafischen Leistungsmesser Peak Tech 2535 verwendet. Das Gerät eignet sich für Messungen von 0,0 Watt bis 4 kW/0,0 bis 600 V und 0,0 bis 15 A (mit externem Zangen-Adapter bis 1000 A)


Testprogramme:

• Windows XP SP3 mit DirectX 9 aus März 2009
• Windows Vista Ultimate 64Bit SP1
• aktuelle DirectX9 Spiele
• aktuelle DirectX10 Spiele

Treibereinstellungen Catalyst 9.4 :

- 3D Systemleistung: Balanced
• Vertikale Synchronisierung: Aus
• sonst alles auf Standard

Kommentare zu den synthetischen 3DMark Benchmarkprogrammen ersparen wir uns, dafür gibt es einfach zu viele Irritationen bei Vergleichswerten und ebenso viele Möglichkeiten diese, in welcher Form auch immer, zu beeinflussen. Die Relevanz ist somit zumindest fragwürdig, darum haben wir auch auf sie verzichtet
Für aussagekräftige Benchmarks sollte als Testeinstieg in jedem Fall die Auflösung 1280x1024 (Standard-TFT-Auflösung für 17 und 19" Geräte)) und die Option Quality 4AAx16AF (4-fach Antialiasing + 16-fach anisotropischer Filter) aktiviert sein, ansonsten gerät die Beurteilung aktueller High-Endgrafikkarten zur Farce. Dies gilt insbesondere für Crossfire/SLI Systeme, wo alles unter 1600x1200 Pixel den Sinn eines solchen Systems mehr als nur in Frage stellt. Ohne entsprechende Qualitätseinstellung, kann man keine Aussage darüber treffen, welche Leistung wirklich erbracht wird, zumal auch eine Mittelklasse Grafikkarte ohne 4xAA und 16xAF recht schnell sein kann.
Grundsätzlich sollte man trotz des neuen 3DMark Vantage synthetischen Benchmarks nicht allzu große Bedeutung beimessen, denn 1. sind einige schon etwas betagt und haben somit kaum einen ernsthaften Bezug zur aktuellen Technik und 2. entstehen immer wieder mal kuriose Situationen, in denen der eine oder andere programmierbedingte Lapsus dieser oder jener Grafikkarte Vorteile verschafft, die eigentlich gar nicht vorhanden sind.
Da sind Spielebenchmarks schon etwas aussagekräftiger, auch wenn viele der Spiele entweder auf ATI oder Nvidia optimiert wurden. Da gilt es dann zu unterscheiden: Open GL Spiele von id-Software wie Quake 4 oder Doom 3 z.B. laufen generell etwas schneller auf Nvidia-Karten und Direct3D Spiele wie Halflife 2 oder Call of Duty 2 favorisieren ATI, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Selbstverständlich kamen auch aktuelle und brandneue DirectX10-Spiele in unserem Testparcour zum Einsatz, die dann unter Vista Ultimate 64 Bit berücksichtigt wurden.
Wer einen Widescreen TFT besitzt, dem sei erklärt, das es bezüglich der Füllrate keinen großen Unterschied macht, ob nun in 1600x1200 (1,9 Millionen Pixel) oder 1680x1050 (1,75 Millionen Pixel) aufgelöst wird.
Damit wir den 1024MB Grafikspeicher auch entsprechend berücksichtigen, haben wir die Tests grundsätzlich ab ab 1600x1200, 1920x1600 und 2560x1600 vorgenommen. Zumindest dort, wo es möglich war, ansonsten wurden Ausweich Auflösungen eingestellt, wie z.B. in Crysis.



1a. Spiele-Benchmarks DirectX9:

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1b. Spiele-Benchmarks DirectX10:

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Das Kopf-an-Kopf Rennen geht eindeutig weiter, in den Nvidia-lastigen Spielen haben die GTX 285 und GTX 275 die Nase vorne, in den ATI-lastigen Spielen die HD4890. Da die Differenzen so gering ausfallen, auch wenn ATI die etwas ausgewogenere Speicherverwaltung aufweist, müssen in anderen Bereichen die entscheidenden Kaufargumente gesucht werden.
Die HD4870 X2 kann sich übrigens das eine ums andere mal sehr nah an die GTX 295 herandrängeln, auch wenn der Vergleich zu einer Single-GPU Grafikkarte deutlich hinkt, da es sich genauso wie die GTX 295 um eine Grafikkarte mit zwei GPUs handelt, insofern relativiert sich ein Vergleich mit den Single GPU Grafikkarten...



2. Stromverbrauch (gesamtes System):

Stromverbrauch-Idle
Grafikkarte:
Angaben in Watt
Sapphire HD4850 139
Nvidia Geforce GTX 275 142
Nvidia Geforce GTX 285 146
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 148
XFX GTX 280 157
Sapphire HD4870 1024MB 166
Asus 9800GTX 169
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 173
Powercolor HD4870 177
Sapphire HD4870 Vapor-X 2048MB 178
Powercolor HD3870 CF 181
Sapphire HD4890 Vapor-X 1024MB 182
Nvidia Geforce GTX 295 183
Sapphire HD3870 X2 185
ATI HD4870 X2 189
Nvidia Geforce 8800GTX 205
Nvidia Geforce 8800 ultra 245
Stromverbrauch-Last
Grafikkarte:
Angaben in Watt
Sapphire HD4850 241
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 268
Asus 9800GTX 272
Nvidia Geforce 8800GTX 285
Nvidia Geforce 8800 ultra 297
Sapphire HD4870 1024MB 299
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 305
Sapphire HD4870 Vapor-X 2048MB 308
Powercolor HD4870 308
Nvidia Geforce GTX 285 315
Nvidia Geforce GTX 285 317
Sapphire HD4890 Vapor-X 1024MB 333
XFX GTX 280 339
Nvidia Geforce GTX 295 407
Powercolor HD3870 CF 411
Sapphire HD3870 X2 432
ATI HD4870 X2 453

Der Stromverbrauch ist immer noch ein trauriges Kapitel, hier sind Innovationen scheinbar für lange Zeit vom Reißbrett verbannt worden, denn was aktuelle Highend Grafikkarten bisher einem Netzteil abverlangten, das hatte den Pegel der Vernunft längst überschritten. Intel und AMD haben dies erkannt und die exorbitante Verlustleistungen mit sparsamen und trotzdem leistungsstarken Prozessoren wie z.B. dem Phenom und dem Penryn partiell reduziert, wobei der Nehalem diesbezüglich schon wieder einen deutlichen Rückschritt darstellt.
Bei den Grafikkarten ist diese Entwicklung mehr als optimierungsbedürftig, auch wenn die aktuellen Stromsparmechanismen der Treiber dies zumindest ohne Last deutlich verbessern. Potential ist trotzdem fraglos noch vorhanden, aber solange die Hersteller sich nur an ihren Positionierungen in den Benchmarks orientieren, wird dieses Kapitel vorerst ein trauriges Kapitel bleiben...


4. Temperaturen:

Temperaturen-Idle
Grafikkarte:
Angaben in °C
Nvidia Geforce GTX 285 42,5°
Nvidia Geforce GTX 285 43°
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 43°
XFX GTX 280 44,5
Nvidia Geforce GTX 295 48,5°
Nvidia Geforce 8800GTX 51°
Asus 9800GTX 52,5°
Nvidia Geforce 8800 ultra 53,5°
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 55°
Sapphire HD4890 Vapor-X 1024MB 56°
Sapphire HD4870 Vapor-X 2048MB 58°C
Powercolor HD3870 CF 59,5°
Sapphire HD3870 X2 62,5°
ATI HD4870 X2 66,5°
Sapphire HD4850 68,5°
Sapphire HD4870 1024MB 71,5°
Powercolor HD4870 73°
Temperaturen-Last
Grafikkarte:
Angaben in °C
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 70,5°
Asus 9800GTX 71,5°
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 73°
Sapphire HD4870 Vapor-X 2048MB 75°C
Nvidia Geforce 8800GTX 76°
Sapphire HD4890 Vapor-X 1024MB 77°
Nvidia Geforce 8800 ultra 77,5°
Nvidia Geforce GTX 285 80,5°
Nvidia Geforce GTX 275 82°
XFX GTX 280 82,5
Nvidia Geforce GTX 295 84,5°
ATI HD4870 X2 86,5°
Powercolor HD3870 CF 87,5°
Sapphire HD3870 X2 88°
Sapphire HD4850 88,5°
Sapphire HD4870 1024MB 91,5°
Powercolor HD4870 93°

Die Kühler der 7900GTX Karten waren lange Zeit die Messlatte für alle anderen Grafikkarten, wobei die Kühler der G80 Baureihe ebenfalls sehr gute Werte abliefern, insbesondere wenn man deren Stromaufnahme dabei berücksichtigt.
Die Sapphire HD 4870 1024MB mit digitalem Layout und auch ihre baugleichen Kollegen anderer Hersteller können bezüglich der Temperaturen nicht gerade glänzen. Über 70°C im 2D-Modus sind deutlich zu viel, auch wenn dies kein Grund zur Besorgnis darstellt. Über eine Passivkühllösung sollte man allerdings nicht mal ansatzweise nachdenken. Der Dualslot-Kühler transportiert zwar die Abwärme schnell aus dem Gehäuse heraus, die eigentliche Kühlleistung ist aber sehr durchschnittlich und wird darüber hinaus unter Last auch mit entsprechendem Lärm erkauft.
Der neue Toxic Kühler und auch unsere Vapor-X Variante sorgen diesbezüglich für Entlastung, was aber eben auch im analogen Layout der Grafikkarten begründet ist, da die Spannungswandler deutlich geringe Abwärme produzieren.


5. Lautstärke (gesamtes System):

Lautstärke-Idle
Grafikkarte:
Angaben in dBA
Sapphire HD4850 42,5 dBA
Asus 9800GTX 42,5 dBA
Nvidia Geforce 8800GTX 43 dBA
Nvidia Geforce GTX 285 43 dBA
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 43,5 dBA
Sapphire HD4870 1024MB 43,5 dBA
Powercolor HD4870 43,5 dBA
Sapphire HD4890 Vapor-X 1024MB 43,5 dBA
Sapphire HD3870 X2 44 dBA
Sapphire HD4870 Vapor-X 2048MB 44 dBA
Powercolor HD3870 CF 44,5 dBA
ATI HD4870 X2 44,5 dBA
Nvidia Geforce 8800 ultra 46,5 dBA
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 46,5 dBA
Nvidia Geforce GTX 275 47 dBA
XFX GTX 280 48,5 dBA
Nvidia Geforce GTX 295 51,5 dBA
Lautstärke-Last
Grafikkarte:
Angaben in dBA
Nvidia Geforce 8800GTX 48,5 dBA
Sapphire HD4870 1024MB 49,5 dBA
Powercolor HD4870 49,5 dBA
Nvidia Geforce GTX 260 (216) 49,5 dBA
Sapphire HD4870 Vapor-X 2048MB 50 dBA
Nvidia Geforce GTX 275 50,5 dBA
Sapphire HD4870 Toxic 1024MB 50,5 dBA
Nvidia Geforce 8800 ultra 51 dBA
Sapphire HD3870 X2 51,5 dBA
Powercolor HD3870 CF 51,5 dBA
Sapphire HD4850 51,5 dBA
Asus 9800GTX 52,5 dBA
Sapphire HD4890 Vapor-X 1024MB 53,5 dBA
Nvidia Geforce GTX 285 54,5 dBA
ATI HD4870 X2 58 dBA
XFX GTX 280 58,5 dBA
Nvidia Geforce GTX 295 59,5 dBA

Im Idle Modus ist der Lüfter der HD4890 Vapor-X definitiv nicht aus dem System heraus zu identifizieren und dreht sehr unauffällig seine Runden. Unter Last erhöht sich die Drehzahlen zwar, aber wie bereits erwähnt, in einem gut belüfteten System hält sich auch dies in vertretbaren Grenzen, so daß wir zumindest auf unserem System keinen Kopfhörer benötigten, um Crysis zu spielen oder Benchmarks zu absolvieren.
Die Elektronik der HD4890 verfällt sich analog zu unserem HD4870 Pendent, wir konnten weder in Benchmarks noch in Spielen unter Last irgendwelche Störgeräusche wie z.B. Spulenpfeifen oder ähnlich geartete Absonderlichkeiten herausfiltern.
Optimieren kann man die Lüftersteuerung über das CCC im Catalyst 9.5, dazu muß lediglich unter ATI Overdrive oben links auf das Schloß-Symbol geklickt werden, damit die Lüftersteuerung manuell eingestellt werden kann:

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Mit dem Setzen des Häkchens bei "Enable manual Fan Control" wird die Werkssteuerung außer Kraft gesetzt und kann nun nach eigenem Gusto eingestellt werden, oder in verschiedenen Profilen abgespeichert werden. Bei uns reichte die Reduzierung auf 20% für alle Aggregatzustände des Systems, das mag in anderen weniger gut belüfteten Systemen ganz anders aussehen, da hilft nur ausprobieren...




6. Video/DVD-Qualität:

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Leider kommt die Bildqualität auf unseren Screens wie immer nicht wirklich zur Geltung und 8 Bilder mit jeweils mehr als 1MB Größe wollten wir euch nicht zumuten, schließlich gibt es auch immer noch Leser mit Modems... Aber man dürfte wohl zumindest erahnen, was diese Karten auch im Bereich DVD zu leisten imstande sind.
Wer diese Karten gerne in Bezug auf HDTV und einer 1080p Auflösung testen möchte, der kann sich bei Microsoft ein entsprechendes Video herunterladen (110MB):

Step into Liquid


Der Mediplayer 11 sollte dafür aber schon installiert sein, die 10er Variante kann nur nach einem speziellem Update genutzt werden: Update für MP10

Noch einige Anmerkungen zur Wiedergabe von Blue-ray und HD-DVD Material,
hier hat ATI immer noch klar die Nase vorne, die Karten decodieren entsprechendes Material deutlich schneller und mit weniger Prozessorlast und das nicht ohne Grund:
Als Avivo bezeichnet AMD eine bereits mit der Radeon X1300 eingeführte Video-Plattform, um die Multimedia-Fähigkeiten von ATIs Grafikkarten deutlich zu verbessern (Qualität und Flexibilität). Die Weiterentwicklung dieser Technologie nennt sich ATI-Avivo-HD-Technologie und kommt seit der HD2000er Grafikkartenserie zum Einsatz.
Der Unified Video Decoder (UVD) (früher auch „Universal Video Decoder“) ist ein Videoprozessor der Firma AMD und basiert auf der Technik der Multimedia-Prozessoren Xilleon. Die ersten Produkte, in die er integriert wurde, waren die ATI Radeon HD 2400 und 2600 der ATI-Radeon-HD-2000-Serie. UVD wird für Avivo HD benötigt und wurde dementsprechend auch bei der Sapphire HD 4870 Toxic in der neuesten Version implementiert. Bei der Wiedergabe von bestimmten Videoformaten kann der UVD die Decodierarbeit übernehmen und somit den Hauptprozessor deutlich entlasten.



7. Overclocking:

Das Übertakten der Sapphire HD 4890 1024MB Vapor-X sollte entweder über das beliebte ATI-Tool erfolgen, der RV790 wird aber bisher nicht unterstützt. Was bleibt ist die Übertaktung über das entsprechende Tool im Catalyst Control Center oder den allseits beliebten Riva Tuner.
Somit erzielten wir stabile 978 MHZ für den Core und 1165 (2330MHZ) MHZ für den Speicher, die Karte verfügt also trotz der Werksübertaktung durchaus noch über Reserven. Das Übertakten der schon übertakteten Karte bewirkt in Spielen und Benchmarks eine Leistungssteigerung von bis zu 8 bis 12% %, das kann sich absolut sehen lassen, ist aber wie immer nicht auf jedes System und jede HD 4890 übertragbar, dazu muß man die Kühlung im System ebenso berücksichtigen, wie die Serienstreuung in der Fertigung.



8. Die Treibersituation:

Sapphire HD 4890 Besitzer sollten unbedingt den aktuellen Catalyst 9.5 Treiber einsetzen, bei dem wieder viele Bugs bereinigt wurden und der nach einigen Versuchen unsererseits auch tatsächlich am besten läuft, egal ob nun unter Windows XP oder Vista.
Darüber hinaus wurde seit dem Catalyst 9.2 auch endlich der AF-Bug beseitigt, so daß kein Probleme mehr bezüglich der Texturfilterung existiert, die in früheren Catalyst Versionen immer wieder in der Kritik stand.
Der Stromspar Mechanismus Powerplay funktioniert auch passabel, ohne Last taktet die Karte auf 240 MHZ GPU Takt herunter, so soll es sein.


Wichtig:
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß die von uns erreichten Resultate, resultierend aus der fertigungsbedingten Serienstreuung, nicht ohne weiteres auf andere Grafikkarten gleichen Typs übertragen respektive garantiert werden kann...!




Fazit:

Die analogen Vapor-X Varianten von Sapphire entwickeln sich so langsam Premium Produkt bei den ATI Grafikkarten, schade nur das Sapphire diese Art der Kühlung nicht auch für die kleineren Modelle anbietet, aber das ist selbstversständlich auch eine Preisfrage. Die HD4890 Vapor-X verfügt über alle wichtigen Attribute, die wir uns von einer schnellen Single-GPU Grafikkarte erwarten und das zu einem moderaten Preis, eine Highend Grafikkarte muß heute keine 500 € mehr kosten. Ärgerlich ist natürlich nach wie vor der immense Strombedarf, aber auch wenn man sich nicht an schlechten Beispielen orientieren sollte, die Konkurrenz kann es auch nicht besser...
Das Thema Nachladeruckler wird gerne gebraucht, um den Kauf einer Grafikkarte mit mehr VRAM zu rechtfertigen. Wobei die Spiele Engine und auch die Qualitätseinstellungen im Treiber diesbezüglich natürlich auch eine enorm gewichtige Rolle spielt, wie man ja beispielsweise anhand von Crysis deutlich nachvollziehen kann. Wer nun aber alles am VRAM festmacht, wird der Sache nicht gerecht, da die Qualität der Texturen und Textur Swaps ein entscheidendes Wörtchen mitreden, zu beobachten über eben diese Nachladeruckler oder starke Einbrüche beim schnellen Wechsel der Games-Level. Da kann mehr VRAM schon etwas Linderung erreichen, wenn auch nicht gänzlich das grundsätzliche Problem beseitigen, denn da sind die Spieledesigner ebenso gefordert.
Zur besseren Übersicht unsere Test-Resultate noch einmal in einer kompakteren Zusammenfassung:

Plus:
• ausgezeichnete Verarbeitung, wertige Haptik
• sehr ansprechendes Design
• leiser Betrieb mit und ohne Last möglich
• hervorragende 3D-Leistungen, auch in hohen Auflösungen
• exzellente Bildqualität
• sehr gutes Übertaktungspotential
• erstklassige DVD/Blue-ray Qualität dank ATI-Avivo-HD
• HD-DVD und Blue-ray über Dual link auch an großen TFTs möglich
• Crossfire/Crossfire-X fähig
• DirectX 10.1 und Shader 4.1 werden unterstützt
• regelmäßige Treiberupdates
• funktionierender Stromsparmodus
• gute Austattung (Full Retail Version)
• befriedigendes Preis-Leistungsverhältnis (ca. 230 €)

Minus:
• zu hoher Strombedarf unter Last

Wer generell eine HD4890 sucht, der kommt kaum an der Vapor-X von Sapphire vorbei, sie stellt unserer Meinung nach aktuell die beste Revision dieser Baureihe dar, mit anderen Worten unsere neue Referenz. Wenn allerdings schon eine HD4870 mit 1024MB im System werkelt, sollte die Investition sehr gut überdacht werden, denn so groß sind Performance Differenzen nicht, als das sie den Kauf rechtfertigen würden...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Die Sapphire HD4890 Vapor-X 1024MB Grafikkarte erhält den PC-Experience-Award in Gold






Weiterführende Links:

Sapphire

Wir bedanken uns bei Sapphire Deutschland sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support



euer PC-Experience.de Team

Cerberus


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