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Achtung Western Digital VelociRaptor WD1000DHTZ im Test Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Western Digital VelociRaptor WD1000DHTZ







Einleitung:

Kaum zu glauben, aber die Historie der Raptoren von Western Digital umfasst mittlerweile schon nahezu ein Jahrzehnt. Bereits 2003 präsentierten die Kalifornier aus Lake Forest den ersten Ableger dieser Festplatten-Familie: die WD360GD mit einer Kapazität von 36GB. Kurz danach (2004) erschien die WD740GD mit immerhin schon 74GB, so dass eine Verwendung als Systemlaufwerk schon realistischere Züge annahm. Die weitere Entwicklung behielt einige markante Eckdaten grundsätzlich bei: einmal die Verwendung der SATA Schnittstelle und zum anderen die Spindeldrehzahl von 10.000 Umdrehungen pro Minute gepaart mit vorzüglichen Zugriffszeiten, so daß diese Festplatten sehr schnell zum Schrecken der Konkurrenz mutierten, zumal kein anderer Hersteller eine derart schnelle konventionelle Festplatte bieten konnte.
Inzwischen datieren wir mit der neuen Western Digital VeloCiraptor WD1000DHTZ die sechste Generation (3. Generation der VeloCiraptoren) dieser sehr speziellen Festplatten und die immer wieder aufkeimende Kritik bezüglich zu kleiner Kapazitäten wurde inzwischen korrigiert: das Topmodell der neuen Generation verfügt über 1TB Kapazität, das direkte Vorgängermodell (WD 6000) musste sich noch mit 600GB begnügen. Seit 2008 (WD 3000) besteht eine VeloCiraptor Festplatte grundsätzlich aus einer 2,5-Zoll-Platte in einem IcePack, d.h. ein 3,5-Zoll-Einbaurahmen mit eingebautem Kühlkörper. Diese Basisstruktur wurde auch 2012 beibehalten, intern hat sich allerdings einiges getan. Western Digital vergrößerte den DRAM-Cache von 32MB auf 64MB und die Kapazität pro Magnetscheibe (Platter) wurde von 200GB auf 333GB pro Magnetscheibe erhöht. Die SATA Schnittstelle entspricht dem aktuellen Stand, also SATA 6 Gbit/s, die Sektorgröße wurde auf 4096 Byte (4K) aktualisiert. Das Portfolio sieht bisher drei Modelle vor: 1000 GB, 500 GB und 250 GB, wobei das Preisgefüge für das Topmodell zur Zeit bei etwa 245 € angekommen ist.
Western Digital sah und sieht die Velociraptoren durchaus als direkte Konkurrenz für professionelle SCSI- (Small Computer System Interface) und inzwischen auch SAS-Laufwerke an und das trotz der SATA-Schnittstelle. Die Vorzüge der Raptoren liegen ganz klar in den schnellen Zugriffszeiten und im proklamierten Dauerbetrieb, insofern überrascht die lange Garantiezeit von 5 Jahren sicherlich nicht. Ob dies alles im Angesicht der aktuellen SSD-Generationen wirklich noch zeitgemäße Technik darstellt, haben wir für euch ausführlich verifiziert. Schauen wir uns jetzt also gemeinsam an, was diese Festplatten sowohl technisch als auch qualitativ zu bieten haben, dazu wünschen wir euch viel Vergnügen...




Die technischen Daten:


Der Preis pro GigaByte läßt sich sehr leicht ausrechnen, in dem wir den Preis durch die Speicherkapazität teilen. Die Festplattenhersteller rechnen die Speicherkapazität nach dem dezimalen Zahlensystem aus, obwohl der Computer ja im Binärsystem arbeitet. Darum müssen wir die vom Hersteller angegebene Speicherkapaziät durch den Faktor 1,074 teilen, um die wahre Speichergröße zu bestimmen und dann den Preis pro GigaByte entsprechend ausrechnen.




Das Sockel 1155 Testsystem (Sandy Bridge):

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Ausstattung, Verarbeitung, Technik:

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Eine Bulk Version umfaßt in der Regel kaum bis gar kein Zubehör, letzteres trifft auch auf unseren Testprobanden zu. Das ist aber nicht weiter tragisch, denn es sind keine speziellen Schrauben erforderlich, um die Festplatte zu integrieren. Wer Interesse an zusätzlicher Software hat, wird von Western Digital nicht allein gelssen, auf dieser Seite bietet WD nicht nur die neueste Diagnostic Software, sondern auch eine spezielle True Image Version kostenlos an. Besonders aktuell ist die True Image Version allerdings nicht, True Image 2009 hat keine offizielle Freigabe für Windows 7, sie funktioniert in der Regel aber trotzdem.
Die neue VelociRaptor WD1000DHTZ gleicht dem Vorgänger VR200M rein äußerlich fast bis Detail, dem aufmerksam Beobachter wird aber der differierende Aufklber auffallen. Ansonsten hat sich nichts geändert, die Festplatte ist de facto eine 2,5" Festplatte in einem 3,5" Kühlrahmen, den Western Digital IcePack nennt. Wenn man den Rahmen entfernt, was über die vier langen Torx-Schrauben kein Problem wäre, wird ein Garantiesiegel gebrochen, wodurch die Garantie erlischt. Da die Festplatte in unserem Redaktionsrechner arbeiten soll, haben wir uns eine Öffnung verständlicherweise verkniffen, trotzdem kennen wir den Inhalt. Die Festplatte besteht im Grunde aus drei Baugruppen, einmal der IcePack Rahmen, dann die 2,5" Festplatte selbst und schließlich das Platinen Segment, das zweigeteilt wurde, einmal die Anschluß-Platine (die auf den Bildern zu sehen ist) und einmal die eigentliche Hauptplatine. Festplatte und IcePack Rahmen stehen über großzügige Wärmeleitpads in direktem Kontakt, so daß die angestrebte Vergrößerung der Kühlfläche über den 3,5" Rahmen makellos realisiert werden kann. Auf der sehr hochwertig verarbeiteten FR4 Platine befinden sich u.a. der neue Marvell 88i9346-TFJ2 Controller nebst 64 MB DDR2 Cache von Hynix. Viel mehr gibt es dort kaum zu sehen, wobei die vorzügliche Lötqualität auffällt, die im Laufe der Jahre immer weiter optimiert wurde.

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Die makellose Verarbeitung stellt sich nicht nur bei der Betrachtung der Innereien dar, die VeloCiraptoren waren schon immer eine Augenweide, auch wenn die Optik rein technisch betrachtet absolut keine Rolle spielen mag. Letztendlich spiegelt sie aber die Akrebie wider, mit der ein Hersteller seine Produkte fertigt respektive designt, also so ganz unwichtig ist dieser Aspekt dann doch nicht.
Interessanterweise wiegen beide Versionen exakt jeweils 504 Gramm, ob dies nun Zufall ist oder nicht haben wir nicht weiter recherchiert. Viel wichtiger ist dieses Gewicht für die Festplattenaufnahme in einem Rechner, denn eine kippelige Billig-Kunststoffhalterung, wie wir sie leider immer häufiger in sogenannten Gamer Gehäusen vorfinden, sollte es nach Möglichkeit nicht werden. Ideal wären beispielsweise die zwar leichten aber sehr stabilen Einschübe von Lancool oder Lian Li, die dann über die seitlichen Gummies auch gleich noch einen Hauch von Entkoppelung einfließen lassen. Erwartet aber bitte keine Wunder, diese Entkoppelungen bewirken lediglich eine Minimierung von Vibrationen, eine Dämmung der Festplatte zur Reduzierung der Zugriffsgeräusche findet auf diesem Weg kaum bis überhaupt nicht statt, da sind professionelle Speziallösungen in Form von entkoppelten Dämmboxen deutlich im Vorteil.

Hinweis:
wer nun darüber nachdenkt, den IcePack Rahmen einfach zu entfernen, um aus dem 3,5" Boliden eine 2,5" Festplatte zu zaubern und sie in ein Notebook zu verfrachten, irrt gleich zweimal. Einerseits erlischt wie gesagt die Garantie und andererseits besitzt der 2,5" Korpus eine Höhe von 15mm, d.h. in ein handelsübliches Notebook paßt sie keinesfalls, dort sind Datenträger mit 9mm respektive 7mm Bauhöhe das Maximum !

Wie immer an dieser Stelle unsere Kabel-Tipps:
Die Anschlußports für Strom und SATA 6Gb/s wurden übrigens sehr sauber integriert und zwar so, das die Ports nicht zu eng nebeneinander liegen. Damit ihr die SATA 6Gb/s sprich SATA3 Schnittstelle auch ausreizen könnt, sollte als primäre Basis ein entsprechendes Mainboard mit nativer SATA 6Gb/s Anbindung vorhanden sein. AMD bietet diese Schnittstelle ab Southbridge 850, Intel ermöglicht dies erst seit dem Sockel 1155. Die bisherigen separaten SATA 6Gb/s Controller z.B. von Marvell fallen im Performance Vergleich deutlich ab. Desweiteren empfehlen wir auch hochwertig geschirmte (jede der Adern einzeln abgeschirmt) und nicht zu lange (nicht über 75cm) SATA 6Gb/s Kabel, die durchaus nicht die Welt kosten, z.B. von inLine. Um die volle Datenübertragung von SATA 6Gb/s nutzen zu können, sind diese speziellen Kabel zwar nicht nötig, aber die Abschirmung spielt eine wesentliche Rolle und minimiert Interferenzen:


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Wir haben mal ein handelsübliches SATA 6Gb/s Kabel, wie es aktuell in vielen Mainboard-Verpackungen zu finden ist und ein Kabel von inLine aufgeschnitten, um die Unterschiede in der Abschirmung deutlich zu machen. Das handelsübliche Kabel ist zwar sehr schön isoliert und gut verarbeitet worden, aber die aufwendige Abschirmung fehlt und dabei geht es nicht nur um das äußere Metallgeflecht, sondern auch um die zusätzliche innere Abschirmung über entsprechende Folien. Wenn ihr euch also darüber wundert, dass eure SSD beim nächsten Systemstart nicht mehr erkannt wird und dies immer wieder mal sporadisch auftritt, probiert so ein Kabel aus. Der Aufwand ist relativ gering, diese Kabel kosten je nach Ausführung und Länge nur um die 2 bis 6 €.
Wenn ihr euch selbst einen Gefallen tun wollt, dann verwendet Kabel mit Sicherheitslaschen, wir haben es in vielen Praxis-Tests oft genug erlebt, das sich die Kabel ohne Sicherheitslaschen sehr oft aus den Ports heraus wackeln, dazu ist weder sonderlich viel Kraft noch ein besonderes Talent nötig, es passiert einfach und dann geht wieder die Sucherei nach der Ursache los. Wer noch mehr über die SATA 6Gb/s Spezifikation wissen möchte, kann dazu bei Sata.org das zuständige Dokument studieren.




4K-Sektoren und 3TB Infos:

Aktuelle Festplatten wurden vor einiger Zeit auf 4K-Sektoren umgestellt, was zur Folge hatte, dass dieses Advanced Format nicht auf allen Betriebssystemen gleichermaßen korrekt umgesetzt wird. Windows XP kann damit beispielsweise gar nichts anfangen, Windows Vista und insbesondere Windows 7 und auch aktuelle Linux Kernels sind diesbezüglich deutlich flexibler. Wir haben für euch ein paar weiterführende Links eingefügt, damit ihr euch in diese wichtigen Thematiken einlesen könnt, die diesen Artikel deutlich sprengen würden:

Advanced Format – Der Wechsel auf 4K-Sektoren


FAQ: 3-TByte-Festplatten






Inbetriebnahme der Festplatte und Test:

Die Erkennung der Festplatte funktionierte auf unseren Testsystemen (Windows XP SP3 und Windows 7 Ultimate 64-Bit SP1) problemlos, was sich auch deutlich im Intel Rapid Manager und ChrystalDiskInfo widerspiegelt:

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Eine aktuellere Firmware existiert zur Zeit nicht, das mag sich im Laufe der Zeit noch ändern. Von so elementarer Bedeutung wie beispielsweise im SSD-Bereich ist das Thema Firmware-Update aber im Festplatten Sektor normalerweise nicht, es sei denn, es zeigen sich gravierende Mängel, dann reagieren die Hersteller in der Regel auch hier sehr schnell.

System bzw. BIOS-Einstellungen:

• Festplatten Acoustic Management deaktiviert
• C-States und Stromsparfunktionen im BIOS deaktiviert
• Internal PLL Overvoltage im BIOS deaktiviert
• LPM im Betriebssystem deaktiviert, Hot Plug Im Bios aktiviert
• Turbomodus der CPU deaktiviert
• Verwendung von hochwertigen SATA 6Gb/s Kabeln von InLine
• Asus P8Z68 Deluxe, Bios Version 3203
• Intel Chipsatztreiber 9.3.0.1020
• Intel Rapid Treiber 11.0.0.1032

Die Stromsparmechanismen haben wir generell in jedem Datenträger-Test deaktiviert, damit der Intel Prozessor nicht zwischendurch auf Idee kommt, ein Nickerchen einzulegen. Übertaktungen können das Resultat beeinflussen und verfälschen, darum wurden entsprechende Einstellungen genauso wie der Turbomodus deaktiviert.
Die Temperaturen der Festplatten wurden mit entsprechenden Sensoren sowohl an der Ober-und Unterseite der Festplatten gemessen, dazu verwendeten wir das digitale Temperaturmessgerät TL-305 (Messbereich von Minus 200°C bis plus 1370°C). Einen Parallelcheck der Temperaturen haben wir mittels der Software Sensorik von Aida64 Ultimate 2.30.1917, HW Monitor 1.19 und Crystak Diskinfo durchgeführt. Die Raumtemperatur betrug während aller Tests exakt 20°C (klimatisierter Raum).
Die Lautheit der Datenträger wurde ca. 15cm von der Festplatte entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät geprüft, das normalerweise einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt. Jeder Datenträger wurde exakt an der selben Stelle im Tower verschraubt, so daß diesbezüglich keine störenden Abweichungen zu registrieren waren. Dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich. Was den Stromverbrauch angeht, so ist dieser relativ leicht über geeignete Multimeter messbar, die wir an der 5 Volt Leitung des SATA-Interfaces angeschlossen haben.

Zur Leistungsverifizierung verwendeten wir folgende Programme und Hilfsmittel:

• ArgusMonitoring Software 2.1.3
• PC Mark Vantage HDD 1.0.2.0
• AS SSD Benchmark 1.6.4237.30508
• Crystal Diskmark 3.01
• Crystal Diskinfo 4.6.0
• ATTO Benchmark 2.46
• DriveControllerInfo 2.1.4
• Aida64 Ultimate v2.30.1917
• Intel SSD Toolbox 3.0.3
• Windows 7 Ultimate 64bit SP1, alle aktuellen Updates
• Photoshop CS3
• Office 2010 Professional SP1
• VMWare Workstation 8.0
• WinRAR 4.11

Desweiteren stoppten wir für alle Laufwerke den Bootvorgang in Sekunden, wobei wir den Zeitraum vom Erscheinen des ersten Bios Screens bis zum verfügbaren Windows Desktop gestoppt haben. Das Starten von Anwendungen ist ein weiteres wichtiges Kriterium, dafür wählten wir Photoshop CS3 aus und stoppten wiederum per Hand den Zeitraum vom Programmaufruf bis zur Sichtbarkeit eine 5MB großen Bildes.
Um eine Aussage über den Kopierzeitraum zu erhalten, wurde ein 5GB großes Image verwendet, das wir auf die jeweiligen Datenträger kopierten. Die Installationszeit eines bestimmten Medium wäre natürlich auch interessant, wobei wir auf Spiele DVDs verzichteten, da die Qualität der optischen Laufwerke eine größere Rolle spielt, als das datenempfangende Laufwerk. Darum installierten wir Office 2010 SP1 von einer virtuellen Maschine (VMWare) aus und stoppten abermals die Zeit.

Die Western Digital VelociRaptor WD1000DHTZ wurde direkt nach der Initialisierung, der Partitionierung und NTFS-Formatierung über Acronis Disc Director 11 (build 2343) mit einem aktuellen Windows 7 SP1 Image bestückt, das neben dem Servicepack 1 und allen verfügbaren Updates auch alle aktuellen Systemtreiber enthielt. Darüber hinaus enthält das Image einige aktuelle Spiele, Office 2010 SP1 und diverse weitere Programme und Tools, die für unseren Test relevant sind. Anschließend begann unsere erste synthetische Benchmarkrunde:

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Die neue VeloCiraptor Variante fühlt sich sichtlich wohl mit ihrer zusätzlichen Magnetscheibe (vorher zwei, jetzt drei), die Transferleistungen konnten beispielsweise in CrystalDiskmark um ca. 30 bis 35% gesteigert werden, wobei dies sowohl auf die sequentiellen Schreib-und Lesewerte zutrifft. Trotzdem sollten wir nicht in den Fehler verfallen und die synthetischen Benchmarks als "Maß der Dinge" zu stilisieren. Es sind und bleiben de facto keinealltagsrelevanten Scenarien und werden es auch niemals sein.
Interessant sind diese Benchmark-Tools natürlich trotzdem, weil sie jeder Anwender daheim schnell und unkompliziert ausprobieren kann. Das Problem ist dabei nur, das sehr oft diesen Benchmarks zu viel Gewicht beigemessen wird, was wiederum sehr oft dazu führt, das sich Anwender über zu langsame Datenträger in ihren Systemen beklagen, die aber in der Realität gar nicht zu langsam arbeiten, auch wenn irgendwelche Tools dies oftmals falsch suggerieren. Darüber hinaus existieren selbst bei 100%ig identischen Systemen durchaus noch noch herstellungsbedingte Toleranzwerte, die bei einem Benchmark-Vergleich berücksichtigt werden müßten, was aber leider kaum jemand tut.




Temperaturen und Lautheit
Temps-Idle
Temps-Last
Lautheit-idle
Lautheit-Last
Corsair Force 120 120GB 22,4°C 26,6°C nicht messbar nicht messbar
Corsair P128 128GB 22,7°C 26,9°C nicht messbar nicht messbar
Corsair Performance Pro 128GB 24,1°C 26,7°C nicht messbar nicht messbar
Crucial m4 120GB (FW 0002) 22,4°C 26,9°C nicht messbar nicht messbar
Crucial m4 120GB (FW 000F) 22,6°C 27,1°C nicht messbar nicht messbar
Crucial C300 120GB 22,2°C 26,5°C nicht messbar nicht messbar
Intel X25-M G2 Postville 23,3°C 26,1°C nicht messbar nicht messbar
Intel SSD 510 Series 120GB 23,7°C 26,4°C nicht messbar nicht messbar
Kingston HyperX 120GB 23,4°C 27,3°C nicht messbar nicht messbar
Mach Extreme DS Serie 100GB 22,8°C 25,9°C nicht messbar nicht messbar
Mushkin IO-Series 128GB 22,4°C 25,7°C nicht messbar nicht messbar
OCZ Vertex 2 100GB 21,8°C 24,9°C nicht messbar nicht messbar
OCZ Vertex 3 128GB 23,1°C 25,6°C nicht messbar nicht messbar
OCZ Vertex 4 120GB 24,2°C 27,8°C nicht messbar nicht messbar
Patriot Wildfire 120GB 23,6°C 26,9°C nicht messbar nicht messbar
Plextor M3 128GB 23,9°C 27,1°C nicht messbar nicht messbar
Samsung 470 120GB 21,9°C 25,3°C nicht messbar nicht messbar
Samsung 830 128GB 24,3°C 38,7°C nicht messbar nicht messbar
Super Talent Ultradrive GX 64GB 23,2°C 26,7°C nicht messbar nicht messbar
Samsung F4 HD322GJ 27,5°C 31,5°C 24 dBA (0,5 sone) 27 dBA (0,8 sone)
Samsung F3 HD502HJ 29,4°C 32,7°C 25 dBA (0,6 sone) 28 dBA (0,9 sone)
WD Caviar Black 500GB 27,8°C 34,9°C 26 dBA (0,7 sone) 30,5 dBA (1,1 sone)
WD VeloCiraptor WD1000DHTZ 1000GB 28,6°C 43,1°C 24,3 dBA (0,5 sone) 35,1 dBA (1,9 sone)
WD VeloCiraptor VR200M 600GB 26,4°C 37,3°C 25,5 dBA (0,6 sone) 31,5 dBA (1,2 sone)

Noch eine kleine Erklärung zur dBA Definition:
Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.

Die alte Raptoren Generation war ohne Entkoppelung und Dämmung kaum zu ertragen. Die VeloCiraptor VR200M Generation arbeitet dagegen etwas leiser, sollte aber trotzdem zumindest entkoppelt verbaut werden. Selbiges gilt auch für die Black Caviar mit zwei Plattern, die zudem beim Zugriff deutlich knarzt. Unsere neue Western Digital VelociRaptor WD1000DHTZ hat zumindest unter Last wieder etwas zugelegt und arbeitet deutlich vernehmbarer als das VR200M Vorgängermodell. Eine Samsung F4 Festplatte weißt eine sehr ähnliche Geräuschcharakteristik wie die F1 oder F3 mit ebenfalls einem Platter auf und agiert sehr leise.
Die OCZ Vertex 4 schwimmt an dieser Stelle wohlbehütet im Strom der anderen aktuellen SSDs und zeigt keine besonderen Auffälligkeiten. Eine realistische Geräuschmessung der SSDs mag unter Laborbedingungen möglich sein, unsere Messgeräte sind da völlig überfordert. Die SSDs sind aber auch objektiv nicht als Geräuschkulisse wahrnehmbar, egal ob sie nun eingebaut sind oder auf dem Schreibtisch liegen. Hin und wieder berichten Anwender von Fieb-Geräuschen der SSDs, dies konnten wir bisher nicht bestätigen. Wobei diesbezüglich in der Regel andere Verursacher wie Mainboard, Grafikkarte, Zusatzkarten, Netzteil als Verursacher in Frage kommen, zumal dort schwingende Spulen vorhanden sind. Es bietet sich aber durchaus an, C-States, C1E, EIST, Cool'n'Quiet und/oder SpeedStep, Spread Spectrums und Load Line Calibrations testweise zu deaktivieren, um der Ursache auf die Spur zu kommen.



subjektiver Höreindruck Vibrationen
Höreindruck
Corsair Force 120 120GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Corsair P128 128GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Corsair Performance Pro 128GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Crucial m4 120GB (FW 0002) keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Crucial m4 120GB (FW 000f) keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Crucial C300 120GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Intel X25-M G2 Postville keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Intel SSD 510 Series 120GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Kingston HyperX 120GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Mach Extreme DS Serie 100GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Mushkin IO-Series 128GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
OCZ Vertex 2 100GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
OCZ Vertex 3 120GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
OCZ Vertex 4 128GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Patriot Wildfire 120GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Plextor M3 128GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Samsung 470 120GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Samsung 830 128GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Super Talent Ultradrive GX64GB keine Vibrationen, muß nicht entkoppelt werden
Samsung F4 HD322GJ minimale Vibrationen, kann muß aber nicht zwangsweise entkoppelt werden
Samsung F3 HD502HJ minimale Vibrationen, kann muß aber nicht zwangsweise entkoppelt werden
WD Caviar Black 500GB deutliche Vibrationen, sollte entkoppelt und gedämmt werden
WD VeloCiraptor WD1000DHTZ 1000GB erträgliche Vibrationen, sollte aber entkoppelt werden
WD VeloCiraptor VR200M 600GB erträgliche Vibrationen, sollte aber entkoppelt werden


subjektiver Höreindruck Zugriffsgeräusch
Höreindruck
Corsair Force 120 120GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Corsair P128 128GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Corsair Performance Pro 128GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Crucial m4 120GB (FW 0002) absolut keine Zugriffsgeräusche
Crucial m4 120GB (FW 000F) absolut keine Zugriffsgeräusche
Crucial C300 120GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Intel X25-M G2 Postville absolut keine Zugriffsgeräusche
Intel SSD 510 Series 120GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Kingston HyperX 120GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Mach Extreme 100GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Mushkin IO-Series 128GB absolut keine Zugriffsgeräusche
OCZ Vertex 2 100GB absolut keine Zugriffsgeräusche
OCZ Vertex 3 120GB absolut keine Zugriffsgeräusche
OCZ Vertex 4 128GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Patriot Wildfire 120GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Plextor M3 128GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Samsung 470 120GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Samsung 830 128GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Super Talent Ultradrive GX 64GB absolut keine Zugriffsgeräusche
Samsung F4 HD322GJ minimale kaum störende Zugriffsgeräusche
Samsung F3 HD502HJ minimale kaum störende Zugriffsgeräusche
WD Caviar Black 500GB noch erträgliche Zugriffsgeräusche
WD VeloCiraptor WD1000DHTZ 1000GB noch erträgliche Zugriffsgeräusche
WD VeloCiraptor VR200M 600GB noch erträgliche Zugriffsgeräusche

Wenig überraschend können die SSDs sich auch hier von ihrer besten Seite zeigen und sich somit deutlich von der HDD Konkurrenz absetzen. Für empfindliche Ohren bildet eine SSD darum derzeit das Maß der Dinge.
Bezüglich der Zugriffsgeräusche verhalten sich aber auch Festplatten wie die Samsung F4 und F3 sehr respektabel und schonen die Nerven des Anwenders. Die aktuelle WD VRM200 VeloCiraptor liefert da ein recht ausgewogenes Bild im Vergleich zur ersten Raptoren Generation, deutlich hörbar ist sie aber ohne Entkoppelung trotzdem. Die Black Caviar Festplatte kann diesbezüglich kaum mithalten, zumal das Zugriffsgeknarze schon leicht nervende Tendenzen entwickelt. Die neue Western Digital VelociRaptor WD1000DHTZ orientiert sich bei den Zugriffsgeräuschen in etwa am VR200M Vorgänger, klingt aber trotzdem noch etwas kerniger.
Die Vibrationen/Dröhnen können in einem massiven (SECC 1.0) PC-Tower aus Stahl beinahe gänzlich absorbiert werden. In dünnwandigen Alu-Towern sollte man in jedem Fall über eine Entkoppelung inclusive Dämmung nachdenken, eine entsprechende Empfehlung können wir diesbezüglich aussprechen, in denen ihr auch die konkreten Details zu den Entkoppelungen entnehmen könnt:

Aerocool AVN-1000 HDD Cooler

Smart Drive 2002 Copper Festplattenbox

Anzumerken ist in diesem Zusammenhang noch, dass das aktivierte Acoustic Managements (AAM) die dBA-Werte der HDDs im Schnitt um etwa 3 dBA senken. Wobei dies dann die Zugriffszeiten widerum geringfügig erhöht. Die Zugriffsgeräusche und Vibrationen bleiben vom AAM aber unbenommen, diese Problematik ist damit keinesfalls zu minimieren ! das nur der Vollständigkeithalber, auf SSDs trifft dies alles nicht zu.



Die Ø Zugriffszeiten, AS SSD Benchmark, AHCI Interface
Ø Zugriff in Millisekunden
Corsair Force 120 120GB 0,111 ms
Corsair P128 128GB 0,107 ms
Corsair Performance Pro 128GB 0,103 ms
Crucial m4 120GB (FW 0002) 0,108 ms
Crucial m4 120GB (FW 000F) 0,106 ms
Crucial C300 120GB 0,112 ms
Intel X25-M G2 Postville 0,106 ms
Intel SSD 510 Series 120GB 0,104 ms
Kingston HyperX 120GB 0,111 ms
Mach Extreme DS Serie 100GB 0,110 ms
Mushkin IO-Series 128GB 0,107 ms
OCZ Vertex 2 100GB 0,110 ms
OCZ Vertex 3 120GB 0,109 ms
OCZ Vertex 4 128GB 0,109 ms
Patriot Wildfire 120GB 0,112 ms
Plextor M3 128GB 0,107 ms
Samsung 470 120GB 0,102 ms
Samsung 830 120GB 0,106 ms
Super Talent Ultradrive GX 64GB 0,109 ms
Samsung F4 HD322GJ 13,5 ms
Samsung F3 HD502HJ 14,5 ms
WD Caviar Black 500GB 11,9 ms
WD VeloCiraptor WD1000DHTZ 1000GB 7,0 ms
WD VeloCiraptor VR200M 600GB 7,1 ms

Was die Zugriffszeiten angeht, so ergibt sich ein unverändertes Bild, die SSDs distanzieren die HDDs überdeutlich. Innerhalb der SSDs sind marginale Differenzen erkennbar, die controller-abhängig zu betrachten sind, aber kaum eine messbare geschweige denn spürbare Relevanz aufweisen und auch chargenabhängig betrachtet werden müssen. Daran ändert auch die "Bestmarke" der Samsung 470 nichts, die von den SSDs mit den aktuellen Marvell Controllern (auch OCZ Vertex 4) fast erreicht wird.
Nicht einmal die ultraschnellen VeloCiraptoren sind der Zugriffsperformance einer SSD auch nur ansatzweise gewachsen. Dies ist auch eine der eklatantesten Bereiche, denn je nachdem wie verstreut die Daten auf der Festplatte oder SSD angeordnet sind, können sich diese Zeitunterschiede erheblich aufsummieren, so daß man auch ohne Stoppuhr oder Benchmarks den Unterschied spürt.
Bei den HDDs muß man differenzieren, hier zeigt sich sehr deutlich die Kehrseite der Ein-Platter-Technologie, denn die Zugriffszeiten korrespondieren nicht mit der durch die hohe Datendichte des einen Platters erzeugten Lese-oder Schreibperformance dieser Festplatten. Der Grund dafür ist ganz einfach erklärt, die Minimierung der Platteranzahl ist ausschlagebend für die Verlangsamung der Zugriffszeiten. Wenn dann noch das Acoustic Management aktiviert ist, multiplizieren sich diese Werte deutlich, so daß ein Einsatz als Systemfestplatte nahezu wegfällt. Wird AAm deaktiviert, relativieren sich diese schlechten Werte wieder ein wenig. Festplatten mit mehreren Plattern arbeiten aber naturgemäß performanter, wie sich im direkten Vergleich an der Caviar Black sehr schön ablesen läßt.
Eine spürbare Differenz in den Zugriffszeiten zwischen WD VeloCiraptor WD1000DHTZ 1000GB und WD VeloCiraptor VR200M 600GB sind weder darstellbar noch spürbar, was uns schon etwas überrascht hat, zumal die hinzugefügte Magnetscheibe diesbezüglich eine Verbesserung zumindest erhoffen lies.



CrystalDiskMark, minimale/maximale seq. Lese-Transferraten in MB/sec. AHCI Interface
minimale Lese-Transferraten
maximale Lese-Transferraten
Corsair Force 120 120GB 219,7 MB/sec. 231,3 MB/sec.
Corsair P128 128GB 204,7 MB/sec. 211,1 MB/sec.
Corsair Performance Pro 128GB 458,6 MB/sec. 467,1 MB/sec.
Crucial m4 120GB (FW 0002) 416,7 MB/sec. 432,6 MB/sec.
Crucial m4 120GB (FW 000F) 481,6 MB/sec. 507,2 MB/sec.
Crucial C300 120GB 311,6 MB/sec. 331,4 MB/sec.
Intel X25-M G2 Postville 221,3 MB/sec. 228,9 MB/sec.
Intel SSD 510 Series 120GB 349,6 MB/sec. 375,7 MB/sec.
Kingston HyperX 120GB 488,7 MB/sec. 495,5 MB/sec.
Mach Extreme DS Serie 100GB 213,7 MB/sec. 224,1 MB/sec.
Mushkin IO-Series 128GB 216,6 MB/sec. 221,7 MB/sec.
OCZ Vertex 2 100GB 211,8 MB/sec. 220,5 MB/sec.
OCZ Vertex 3 120GB 491,7 MB/sec. 505,3 MB/sec.
OCZ Vertex 4 128GB 381,7 MB/sec. 393,1 MB/sec.
Patriot Wildfire 120GB 497,3 MB/sec. 515,5 MB/sec.
Plextor M3 128GB 461,3 MB/sec. 475,6 MB/sec.
Samsung 470 120GB 247,8 MB/sec. 256,4 MB/sec.
Samsung 830 128GB 516,7 MB/sec. 522,2 MB/sec.
Super Talent Ultradrive GX 64GB 203,1 MB/sec. 212,6 MB/sec.
Samsung F4 HD322GJ 320GB 65,2 MB/sec. 102,6 MB/sec.
Samsung F3 HD502HJ 500GB 63,7 MB/sec. 101,1 MB/sec.
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 65,6 MB/sec. 103,9 MB/sec.
WD VeloCiraptor WD1000DHTZ 1000GB 186,3 MB/sec. 197,9 MB/sec.
WD VeloCiraptor VR200M 600GB 141,2 MB/sec. 153,7 MB/sec.



CrystalDiskMark, minimale/maximale seq. Schreib-Transferraten in MB/sec. AHCI Interface
minimale Schreib-Transferraten
maximale Schreib-Transferraten
Corsair Force 120 120GB 148,2 MB/sec. 156,6 MB/sec.
Corsair P128 128GB 147,1 MB/sec. 149,8 MB/sec.
Corsair Performance Pro 128GB 309,8 MB/sec. 317,1 MB/sec.
Crucial m4 120GB (FW 0002) 163,7 MB/sec. 171,4 MB/sec.
Crucial m4 120GB (FW 000F) 189,8 MB/sec. 196,3 MB/sec.
Crucial C300 120GB 155,8 MB/sec. 159,3 MB/sec.
Intel X25-M G2 Postville 111,4 MB/sec. 118,7 MB/sec.
Intel SSD 510 Series 120GB 197,3 MB/sec. 202,0 MB/sec.
Kingston HyperX 120GB 168,3 MB/sec. 176,4 MB/sec.
Mach Extreme DS Serie 100GB 143,6 MB/sec. 150,2 MB/sec.
Mushkin IO-Series 128GB 176,6 MB/sec. 181,7 MB/sec.
OCZ Vertex 2 100GB 144,5 MB/sec. 151,7 MB/sec.
OCZ Vertex 3 120GB 158,1 MB/sec. 166,3 MB/sec.
OCZ Vertex 4 128GB 177,9 MB/sec. 194,3 MB/sec.
Patriot Wildfire 120GB 244,2 MB/sec. 253,6 MB/sec.
Plextor M3 128GB 200,7 MB/sec. 208,2 MB/sec.
Samsung 470 120GB 249,3 MB/sec. 253,8 MB/sec.
Samsung 830 128GB 307,9 MB/sec. 324,7 MB/sec.
Super Talent Ultradrive GX 64GB 128,8 MB/sec. 139,7 MB/sec.
Samsung F4 HD322GJ 320GB 61,1 MB/sec. 99,8 MB/sec.
Samsung F3 HD502HJ 500GB 61,5 MB/sec. 98,7 MB/sec.
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 63,9 MB/sec. 97,6 MB/sec.
WD VeloCiraptor WD1000DHTZ 1000GB 184,1 MB/sec. 195,8 MB/sec.
WD VeloCiraptor VR200M 600GB 136,4 MB/sec. 149,8 MB/sec.

Crystal Diskmark simuliert prinzipiell das, was auf unseren Rechnern täglich vorwiegend geschieht, nämlich das Lesen und Schreiben in unterschiedlichen Blockgrößen. Hier entscheiden die Controller eindeutig über die Performance der SSDs und es zeigt sich, das die aktuellen Controller von Marvell, Samsung und der Sandforce SF-2281 in Verbindung mit Toggle Nands ihre Hausaufgaben außerordentlich gut gemacht haben, man beachte dabei auch die 000F Firmware für die Crucial m4. Das alles wird aber von der Samsung 830 kontrolliert, die ihren ersten Platz locker verteidigt. Wer also viel mit sequentiellen Lese/Schreibzugriffen auf seinem System konfrontiert wird, sollte sich die Samsung 830 vormerken. Die OCZ Vertex 4 kann diesbezüglich keine besonderen Duftmarken setzen, zumindest nicht in der 128GB Testversion, das mag in größeren Kapazitätsversionen anders ausschaun
Bezüglich der Lese-und Schreibleistung bei den HDDs hat unsere neue Western Digital VelociRaptor WD1000DHTZ den alten Spitzenreiter VR200M relativ deutlich überflügeln können. Alle anderen Festplatten müssen sich an diesen Spitzenwerten orientieren und messen lassen, eine ernsthafte Bedrohung der VeloCiraptoren ist aber aktuell nicht in Sicht.



PC Mark Vantage HDD, HDD Score, AHCI Interface
erreichte Gesamtpunktzahl
Corsair Force 120 120GB 33667
Corsair P128 128GB 31574
Corsair Performance Pro 128GB 44366
Crucial m4 120GB (FW 0002) 41661
Crucial m4 120GB (FW 000F) 43762
Crucial C300 120GB 34488
Intel X25-M G2 Postville 33777
Intel SSD 510 Series 120GB 39921
Kingston HyperX 120GB 47964
Mach Extreme DS Serie 100GB 32437
Mushkin IO-Series 128GB 32988
OCZ Vertex 2 100GB 33233
OCZ Vertex 3 120GB 46871
OCZ Vertex 4 128GB 49113
Patriot Wildfire 120GB 48777
Plextor M3 128GB 42974
Samsung 470 120GB 34215
Samsung 830 128GB 50016
Super Talent Ultradrive GX 64GB 31952
Samsung F4 HD322GJ 320GB 2954
Samsung F3 HD502HJ 500GB 2893
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 3102
WD VeloCiraptor WD1000DHTZ 1000GB 9811
WD VeloCiraptor VR200M 600GB 8116

PC Mark Vantage HDD generiert aus acht unterschiedlichen Abfolgen praxisnahe Scenarien, in denen beispielsweise Spiele simuliert werden, das Importieren von Bildern, Windows Defender, das Booten und auch das Kopieren von Daten wird einbezogen. Kurzum, PC Mark Vantage HDD vollzieht eine durchaus alltagstaugliche Analyse der Systemperformance mit dem Hauptaugenmerk auf die jeweiligen Datenträger. Auch hier legen unsere SSDs die Messlatte so hoch, das die HDDs nur noch wie Statisten wirken, anders kann man diese eklatanten Unterschiede kaum umschreiben. Die VeloCiraptoren ändern an diesen Fakten auch nichts und können die Wogen bestenfalls glätten, wobei die neue Western Digital VelociRaptor WD1000DHTZ zumindest an der magischen 10.000 Punkte Marke kratzt.



Bootzeit, AHCI Interface
gestoppte Zeit in Sekunden
Corsair Force 120 120GB 27,9 sec
Corsair P128 128GB 29,6 sec
Corsair Performance Pro 128GB 23,8 sec
Crucial m4 120GB (FW 0002) 25,1 sec
Crucial m4 120GB (FW 000F) 24,8 sec
Crucial C300 120GB 26,6 sec
Intel X25-M G2 Postville 28,7 sec
Intel SSD 510 Series 120GB 24,9 sec
Kingston HyperX 120GB 27,4 sec
Mach Extreme DS Serie 100GB 28,7 sec
Mushkin IO-Series 128GB 28,4 sec
OCZ Vertex 2 120GB 28,2 sec
OCZ Vertex 3 120GB 27,6 sec
OCZ Vertex 4 128GB 24,2 sec
Patriot Wildfire 120GB 27,2 sec
Plextor M3 128GB 24,3 sec
Samsung 470 120GB 27,1 sec
Samsung 830 128GB 23,6 sec
Super Talent Ultradrive GX 64GB 29,2 sec
Samsung F4 HD322GJ 320GB 62,4 sec
Samsung F3 HD502HJ 500GB 62,9 sec
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 61,2 sec
WD VeloCiraptor WD1000DHTZ 1000GB 51,1 sec
WD VeloCiraptor VR200M 600GB 54,3 sec

Samsungs 830 SSD verteidigt auch hier ihre Spitzenposition, wobei unsere Marvell Probanden inklusive der Vertex 4 sowie die Plextor M3 und Corsair Performance Pro diesen Parcours ebenfalls ausgezeichnet absolvieren, die Sandforce SF-2281 SSDs halten recht gut dagegen, wie überhaupt alle SSDs.
Aber: eine Stelle hinter dem Komma besagt beim Booten rein gar nichts. Die Bootzeitdauer ist zwar immer wieder ein gern diskutiertes Kriterium, allerdings sollte man sie auch nicht überbewerten, denn ob eine SSD nun das Betriebssytem in 25 oder 29 Sekunden (handgestoppt) bootet, ist irrelevant. Die HDDs fallen auch hier deutlich ab, wobei selbst eine knappe Minute immer noch einen überschaubaren Zeitraum darstellt, in dem niemand ein Referat schreiben könnte oder den Hund Gassi führt.
Die WD VeloCiraptor VR200M 600GB galt lange Zeit in dieser Kategorie unter den Festplatten als Maß der Dinge, dies wurde nun durch die neue WD1000DHTZ endlich übertroffen, der Abstand zu unseren SSDs kann trotzdem nicht entscheidend verkürzt werden.



Photoshop CS3 Anwendungsstart (incl. 5MB Bild), AHCI Interface
gestoppte Zeit in Sekunden
Corsair Force 120 120GB 3,4 sec
Corsair P128 128GB 3,6 sec
Corsair Performance Pro 128GB 3,1 sec
Crucial m4 120GB (FW 0002) 3,1 sec
Crucial m4 120GB (FW 000F) 3,1 sec
Crucial C300 120GB 3,2 sec
Intel X25-M G2 Postville 3,5 sec
Intel SSD 510 Series 120GB 3,3 sec
Kingston HyperX 120GB 3,3 sec
Mach Extreme DS Serie 100GB 3,6 sec
Mushkin IO-Series 128GB 3,4 sec
OCZ Vertex 2 100GB 3,5 sec
OCZ Vertex 3 120GB 3,3 sec
OCZ Vertex 4 128GB 3,4 sec
Patriot Wildfire 120GB 3,2 sec
Plextor M3 128GB 3,1 sec
Samsung 470 120GB 4,1 sec
Samsung 830 128GB 3,3 sec
Super Talent Ultradrive GX 64GB 3,6 sec
Samsung F4 HD322GJ 320GB 13,1 sec
Samsung F3 HD502HJ 500GB 13,2 sec
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 12,8 sec
WD VeloCiraptor WD1000DHTZ 1000GB 10,6 sec
WD VeloCiraptor VR200M 600GB 11,3 sec

Die HDDs benötigen nahezu die dreifache Zeit, um unser 5MB großes Bild in Photoshop CS3 zu laden, man darf also auch hier von einer deutlichen Zeitersparnis sprechen. Wie bei allen Messungen mit der Stoppuhr, haben wir den Mittelwert aus insgesamt 5 Versuchen gemittelt, um Fehler und Reaktionsungenauigkeiten auszugrenzen.



Kopierzeitraum 5GB Image, AHCI Interface
gestoppte Zeit in Sekunden
Corsair Force 120 120GB 40,9 sec
Corsair P128 128GB 44,7 sec
Corsair Performance Pro 128GB 35,1 sec
Crucial m4 120GB (FW 0002) 38,8 sec
Crucial m4 120GB (FW 000F) 38,3 sec
Crucial C300 120GB 39,1 sec
Intel X25-M G2 Postville 47,3 sec
Intel SSD 510 Series 120GB 39,8 sec
Kingston HyperX 120GB 36,3 sec
Mach Extreme DS Serie 100GB 41,2 sec
Mushkin IO-Series 128GB 41,1 sec
OCZ Vertex 2 100GB 41,3 sec
OCZ Vertex 3 120GB 37,8 sec
OCZ Vertex 4 128GB 35,3 sec
Patriot Wildfire 120GB 35,4 sec
Plextor M3 128GB 35,3 sec
Samsung 470 120GB 42,9 sec
Samsung 830 128GB 34,8 sec
Super Talent Ultradrive GX 64GB 47,8 sec
Samsung F4 HD322GJ 320GB 132,2 sec
Samsung F3 HD502HJ 500GB 133,8 sec
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 131,7 sec
WD VeloCiraptor WD1000DHTZ 1000GB 81,8 sec
WD VeloCiraptor VR200M 600GB 85,6 sec

Auch diesen erst jüngst aufgestellten Rekord der Patriot Wildfire hat Samsungs 830er SSD übertroffen und führt in diesem Testsegment jetzt die Hitliste an, gefolgt von Patriots Wildfire. Unsere neue Vertex 4 sowie die Corsair Performance Pro und Plextor M3 folgen direkt dahinter, mit etwas Abstand dann noch Kingstons HyperX und die Vertex 3 von OCZ, Intels 510 sowie Crucials m4 SSD (mit Firmware 000F). Das bedeutet nun keineswegs, das die anderen SSDs an dieser Stelle versagen, alles unter 50 Sekunden ist eine ausgezeichnete Leistung. Die HDDs benötigten für den gleichen Vorgang mit Ausnahme der beiden VeloCiraptoren fast die dreifache Zeit.



Installationszeit Office 2010, AHCI Interface
gestoppte Zeit in Sekunden
Corsair Force 120 120GB 136,4 sec
Corsair P128 128GB 139,8 sec
Corsair Performance Pro 128GB 128,4 sec
Crucial m4 120GB (FW 0002) 134,8 sec
Crucial m4 120GB (FW 000F) 131,1 sec
Crucial C300 120GB 142,6 sec
Intel X25-M G2 Postville 144,3 sec
Intel SSD 510 Series 120GB 131,7 sec
Kingston HyperX 120GB 128,1 sec
Mach Extreme DS Serie 100GB 141,4 sec
Mushkin IO-Series 128GB 148,6 sec
OCZ Vertex 2 100GB 139,2 sec
OCZ Vertex 3 120GB 129,4 sec
OCZ Vertex 4 128GB 127,6 sec
Patriot Wildfire 120GB 126,9 sec
Plextor M3 128GB 128,9 sec
Samsung 470 120GB 127,1 sec
Samsung 830 128GB 126,7 sec
Super Talent Ultradrive GX 64GB 149,7 sec
Samsung F4 HD322GJ 320GB 257,8 sec
Samsung F3 HD502HJ 500GB 260,2 sec
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 251,7 sec
WD VeloCiraptor WD1000DHTZ 1000GB 178,3 sec
WD VeloCiraptor VR200M 600GB 189,9 sec

Unsere Installation aus einer virtuellen Maschine heraus erwies sich einmal mehr als recht praxisnah, zumal die direkte Installation von einem ROM-Laufwerk aus zu sehr von dessen Performance abhängt. Die Zeitdiskrepanzen sind zwar immer noch hoch, aber eine VeloCiraptor schlägt sich im Vergleich zu den SSDs doch recht wacker.
Viel deutlicher und wichtiger ist aber die "Multitasking Fähigkeit" der SSDs, denn während der Installation war das Weiterarbeiten mit dem System problemlos möglich, so daß wir in der Zwischenzeit an mehreren Excel Tabellen experimentieren konnten. Das wäre zwar mit den HDDs auch möglich, aber auf Grund der deutlich höheren Systemlast eben doch sehr eingeschränkt und weniger performant. Auf der anderen Seite wird hoffentlich niemand ernsthaft auf die Idee kommen, während einer Programminstallation wichtige Schreib-oder Rechenarbeiten durchzuführen, denn sollte sich die Installation aufhängen, landen die anderen Daten sehr wahrscheinlich ebenfalls im Nirvana.



Für den nun folgenden Test haben wir ein 6GB großes Windows 7 SP1 Image mit Winrar 4.11 gepackt und entpackt und den Zeitraum wiederum per Hand gestoppt (5 Durchgänge, anschließend gemittelt):

Windows 7 Image-Datei packen/entpacken, 6GB, WinRAR, AHCI Interface
packen in Sekunden
entpacken in Sekunden
Corsair Force 120 120GB 77,9 sec 66,3 sec
Corsair P128 128GB 81,3 sec 70,7 sec
Corsair Performance Pro 128GB 46,1 sec 38,7 sec
Crucial m4 120GB (FW 0002) 56,8 sec 52,2 sec
Crucial m4 120GB (FW 000F) 55,2 sec 51,6 sec
Crucial C300 120GB 76,8 sec 62,4 sec
Intel X25-M G2 Postville 97,4 sec 82,1 sec
Intel SSD 510 Series 120GB 59,3 sec 47,8 sec
Kingston HyperX 120GB 63,2 sec 52,7 sec
Mach Extreme DS Serie 100GB 79,6 sec 67,8 sec
Mushkin IO-Series 128GB 86,2 sec 69,4 sec
OCZ Vertex 2 100GB 69,1 sec 53,6 sec
OCZ Vertex 3 120GB 62,7 sec 48,2 sec
OCZ Vertex 4 128GB 52,6 sec 44,3 sec
Patriot Wildfire 120GB 62,3 sec 47,8 sec
Plextor M3 128GB 47,4 sec 39,8 sec
Samsung 470 120GB 87,4 sec 79,1 sec
Samsung 830 128GB 47,6 sec 39,1 sec
Super Talent Ultradrive GX 64GB 88,9 sec 71,4 sec
Samsung F4 HD322GJ 320GB 153,1 sec 123,6 sec
Samsung F3 HD502HJ 500GB 158,2 sec 126,7 sec
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 152,7sec 122,8sec
WD VeloCiraptor WD1000DHTZ 1000GB 121,8 sec 102,7 sec
WD VeloCiraptor VR200M 600GB 134,9 sec 111,4 sec

Natürlich zeigen unsere SSDs den Festplatten auch an dieser Stelle die Rücklichter, aber die Abstände werden deutlich geringer, insbesondere SSDs mit älterem Controller verfügen einfach noch nicht über die notwendige sequentielle Leistung, um den aktuellen SSDs Paroli zu bieten. Die Leistung beim Packen und Entpacken wird aber auch durch die Kapazität beeinflußt, wenn ihr euch also für einen Hersteller/Controller entschieden habt, dann solltet ihr die jeweilige SSD mit größerer Kapazität wählen, zumindest dann, wenn viel gepackt/entpackt wird und wenn hohe sequentielle Leistung eine Rolle spielt. Also im Zweifel lieber die 120/128GB Version anstatt der 60 oder 64GB Version, oder eben die 240/256GB SSD anstatt der 120/128GB Variante. Dies gilt eigentlich generell für alle Leistungstests, es fällt aber an keiner anderen Stelle so extrem ins Gewicht, wie in diesem speziellen Testbereich.



Die Ladedauer von Spiele-Leveln ist auch ein immer wieder gerne diskutiertes Thema. Ein typischer aktueller Vertreter ist Battlefield 3, das je nach Level schon einiges an Geduld abverlangen kann. Dabei sind zwei Faktoren besonders zu beachten: einerseits die Zugriffs-und Lesegeschwindigkeit der Speichermedien und andererseits die Prozessorleistung bei der Verarbeitung der geladenen Dateien. Nun ist aber durchaus nicht so, das die Spieleentwickler dies nicht wissen, darum packen sie viel vom Spiel in entsprechende Archivdateien, damit die Festplatte ihre Suchzugriffe nicht unnötig ausdehnen muß und die passenden Informationen möglichst schnell findet. Das allein reicht aber meistens nicht aus und hier kommt nun unsere SSD ins Spiel, die so eine Suche deutlich beschleunigen kann. Die traditionellen Festplatten fallen diesbezüglich deutlich ab, insofern ist eine SSD bei passendem Restsystem, viel Arbeitsspeicher und schneller CPU eine ganz klare Empfehlung für einen aktuellen Spielerechner.
Das wir trotzdem auf einen Test verzichtet und den theoretischen Aspekt dabei näher reflektiert haben, liegt in erster Linie an den fehlenden älteren SSDs, die für diesen Test nicht mehr zur Verfügung standen und ohne den direkten Vergleich ist so eine Testrubrik relativ sinnfrei. Unsere beiden SSDs von Corsair und Plextor bewältigten beispielsweise das Laden bestimmter Battlefield 3 Level in 15 bis 20 Sekunden, wohingegen selbst unsere beiden Western Digital VelociRaptoren dafür schon durchaus bis zu 50 Sekunden brauchen. Die neue Vertex 4 von OCZ benötigte für das Laden eines Battlefield 3 Levels 19 Sekunden.



Stromverbrauch idle/Last AHCI Interface
Stromverbrauch idle
Stromverbrauch Last
Corsair Force 120 120GB 0,55 Watt 2,31 Watt
Corsair P128 128GB 0,23 Watt 2,77 Watt
Corsair Performance Pro 128GB 0,36 Watt 3,68 Watt
Crucial m4 120GB (FW 0002) 0,74 Watt 3,31 Watt
Crucial m4 120GB (FW 000F) 0,75 Watt 3,34 Watt
Crucial C300 120GB 0,52 Watt 2,12 Watt
Intel X25-M G2 Postville 0,36 Watt 2,65 Watt
Intel SSD 510 Series 120GB 0,91 Watt 4,32 Watt
Kingston HyperX 120GB 0,88 Watt 3,61 Watt
Mach Extreme DS Serie 100GB 0,54 Watt 1,95 Watt
Mushkin IO-Series 128GB 0,25 Watt 2,71 Watt
OCZ Vertex 2 100GB 0,54 Watt 1,97 Watt
OCZ Vertex 3 120GB 1,12 Watt 3,01 Watt
OCZ Vertex 4 128GB 0,91 Watt 4,09 Watt
Patriot Wildfire 120GB 0,96 Watt 4,13 Watt
Plextor M3 128GB 0,39 Watt 3,77 Watt
Samsung 470 120GB 0,27 Watt 1,16 Watt
Samsung 830 128GB 0,61 Watt 4,93 Watt
Super Talent Ultradrive GX 64GB 0,44 Watt 2,41 Watt
Samsung F4 HD322GJ 320GB 0,88 Watt 5,31 Watt
Samsung F3 HD502HJ 500GB 1,11 Watt 6,56 Watt
WD Caviar Black WD5001AALS 500GB 1,07 Watt 8,34 Watt
WD VeloCiraptor WD1000DHTZ 1000GB 3,69 Watt 5,83 Watt
WD VeloCiraptor VR200M 600GB 4,51 Watt 7,37 Watt

Das Thema Leistungsaufnahme sollte im Idealfall eigentlich zu den Schokoladenseiten einer SSD gehören. Wie wir unserer Liste entnehmen können, ist dies leider nicht unisono der Fall. Alles über 4 Watt eignet sich im Grunde schon nicht mehr für die Verwendung in einem Notebook oder Netbook. Zumindest dann nicht, wenn die Stromersparnis eine wesentliche Rolle spielt und dies tut sie, wenn wir an die Laufzeit des Akkus denken. Darum sollten die Hersteller nicht nur auf die Performancekrone hin optimieren, sondern auch den Stromverbrauch im Focus behalten, die derzeitige Entwicklung ist jedenfalls kontraproduktiv zu bewerten. Das die Samsung 830 ausgerechnet an dieser Stelle eine neue "Bestmarke" für SSDs setzt, zeigt die Denkfehler der Hersteller überdeutlich auf. Leider kann die neue Vertex 4 von OCZ diesbezüglich auch nicht entscheidend gegensteuern.
Die VeloCiraptoren glänzen in dieser Hinsicht auch nicht unbedingt mit neuen Bestmarken, aber Western Digital hat zumindest eines erreicht, die neue VelociRaptor WD1000DHTZ benötigt trotz gesteigerter Leistung weniger Strom.


Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Resultate sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau beziehen und auf Grund von unterschiedlichen Systemen und Herstellungstoleranzen variieren können...!
Man hört gelegentlich von langsamen neuen Festplatten und erheblichen Transferproblemen. Dazu wäre anzumerken, das natürlich die aktuellsten Chipsatztreiber ebenso zur Pflichtinstallation gehören, wie ein aktuelles Mainboard-BIOS und ein sauber konfiguriertes Betriebssystem, bei dem nicht 20 Programme im Hintergrund laufen, während die Festplatte seine Daten aufs System schaufelt oder vom System aufnimmt.




Fazit:

Totgesagte leben bekanntlich länger, das trifft nicht nur auf Karl Ranseier zu, sondern gilt gleichermaßen für die ferro-magnetischen Datenträger, um so mehr für die Western Digital VelociRaptor WD1000DHTZ Festplatte, die auf Grund ihrer Transferleistungen, Zugriffszeiten und Kapazitätsvergrößerung durchaus noch eine gehörige Portion Daseinberechtigung vorweisen kann. Der ohnehin schon schnelle VR200M Vorgänger wurde in nahezu allen Belangen teilweise deutlich übertroffen. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Terrain wir uns bewegen, vom Random Access bis hin zu unterschiedlichen Workloads oder gar im 4K Bereich hat die WD1000DHTZ Optimierungen vorzuweisen, der überarbeitete Marvell 88i9346-TFJ2 Controller besitzt demnach das von allen erwartete Potential. Die aktuelle 4K-Sektoren Anbindung funktioniert ebenfalls makellos und wird glücklicherweise nicht emuliert, so daß diesbezüglich keinerlei Probleme zu erwarten wären. Eine weitere Überraschung erwartete uns beim Stromverbrauch, trotz des Einsatzes von drei kapazitiveren Magnetscheiben und der deutlichen Leistungssteigerung fand eine Reduzierung der Stromaufnahme über alle Bereich statt, ein höchst erfreulicher Umstand, der heute so gut wie gar keine Umsetzung mehr findet. Meistens gehen Leistungssteigerungen mit einem entsprechenden Mehrverbrauch einher, was dann auch noch mit ebenso überflüssigen wie technisch irrelevanten Phrasen begründet wird.
Das Western Digital inzwischen auch passende Software wie beispielsweise Acronis True Image WD Edition oder das überarbeitete Data Lifeguard Diagnostic kostenlos anbietet, rundet das Gesamtpaket zusätzlich ab. Es existiert allerdings auch eine Steigerung, die uns weniger zusagt und das ist die Geräuschkulisse. Die neue Velociraptor Generation knarzt im Vergleich zum VR200M Vorgänger schon beim kleinsten Zugriff deutlich lauter, insofern wäre der Einsatz innerhalb eines auf Geräuscharmut getrimmten Systems fast schon Sarkasmus.
Das größte Problem stellt aber die SSD Konkurrenz dar, auch wenn der Abstand sich minimal reduziert hat. Für das Geld erhält man inzwischen eine Crucial m4 SSD mit 256GB, die eine VeloCiraptor nicht nur auf Distanz hält, sondern schlicht und ergreifend deklassiert. Da stellt sich natürlich die Frage: für welches Scenario ist der Einsatz einer VeloCiraptor abseits eines Server-und/oder Enterprise Einsatzes überhaupt denkbar? die Frage stand für uns natürlich auch im Raum und speziell für unsere Redaktion konnten wir eine adäquate Lösung finden. Die Platte wird als zentrale interne Backup Festplatte eingesetzt und beherbergt sämtliche Images, Bilder, Artikel, Dokus, kurzum alles das, was bei uns anfällt. Das Ganze wird auf eine zweite VeloCiraptor extern gespiegelt, so daß wir eine sichere Datenredundanz bewerkstelligen. Früher hatten wir dies auf mehrere Platten verteilt, die nach und nach immer mal wieder ausfielen, jetzt erledigen dies zwei zuverlässige schnelle Datenträger, die explizit dafür konzipiert wurden.
Zugegeben, unsere Belange sind andere als die des Otto-Normal-Users und darum ist unser Beispiel auch wenig vergleichbar geschweige denn zu verallgemeinern. Also sehen wir die Situation realistisch, wenn Western Digital die VeloCiraptor wirklich dauerhaft vermarkten will, reichen die derzeitigen technologischen Festplatten-Ressourcen nicht aus. Seagate hat es mit der Momentus XT initiiert und dieser Weg über zusätzlichen SSD-Cache wäre unserer Meinung nach eine durchaus gangbare Lösung, denn nur so käme man den performance-technisch weit entrückten SSDs wieder ein paar "Sektoren" näher. Im Lager der derzeitig erhältlichen Festplatten kann ohnehin keiner der WD1000DHTZ das Wasser reichen, aber sollte man darum die Schublade schließen und versiegeln? wir sind sicher, dass die Kundschaft so eine Cache-Optimierung entsprechend honorieren würde und das nicht nur mit Zustimmung sondern auch mit entsprechendem Kaufinteresse...

Zur besseren Übersicht noch einmal die Fakten unseres Tests in einer kompakten Übersicht:

Plus:
• exzellente Verarbeitung und Haptik
• gute bis sehr gute sequentielle Transferleistungen
• sehr gute Zugriffszeiten
• Einsatz in Raid-Arrays problemlos möglich
• 24/7 Betrieb ausdrücklich unterstützt
• relativ gute thermische Eigenschaften durch IcePack Rahmen
• verbesserter Stromverbrauch
• unkompliziertes Einbinden ins vorhandene System
• deutschsprachiger Support mit vielen kostenlosen Downloadoptionen
• noch akzetables Preis-Leistungsverhältnis (ca. 250 €)
• sehr lange Garantiezeit (5 Jahre)

Minus:
• laute Zugriffsgeräusche





Gesamtergebnis unseres Reviews:

Die Western Digital VelociRaptor WD1000DHTZ Festplatte erhält den PC-Experience Technology Award in Gold









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Western Digital

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