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Gainward Geforce GTX 570 und GTX 580







Einleitung:

Wenn Karten neu gemischt werden, besteht zumindest rechnerisch eine gute Chance, ein besseres Blatt zu erhalten. Das allein dürfte den Machern von Nvidia sicherlich nicht ausgereicht haben, zumal der Faktor Glück eine sehr unberechenbare und wenig verlässliche Komponente darstellt. Wir erinnern uns: die Fermi Präsentation im März 2010 entpuppte sich nicht unbedingt als Sternstunde für Nvidia, dafür waren die damaligen Tests der GTX 480 und GTX 470 Grafikkarten einfach zu ernüchternd. Dies änderte sich partiell, als die Boardpartner von Nvidia eigene Kühlerllösungen anboten und zumindest die Geräuschkulisse samt Temperaturen auf ein erklägliches Niveau heruntergeschraubten. Auf den enormen Stromverbrauch hatten diese Maßnahmen allerdings nur rudimentären Einfluß und so warteten viele Kunden und Fans auf das erste größere Update des Fermi GF100: den Fermi GF110 (GTX 580 und GTX 570), zumal diese neuen Karten gleichermaßen auch als Antwort auf AMDs neue HD6950 und HD6970 gedacht waren und darüber hinaus zusätzliche Leistungssteigerungen offerierten.
Wir haben die Gelegenheit genutzt und gleich zwei aktuelle Grafikkarten des Palit-Tocherunternehmens Gainward bei einem Händler unserer Wahl geordert, einmal die GTX 570 und dazu noch das aktuelle Topmodell, die GTX 580. Beide Grafikkarten gehen im Referenzdesign an den Start und werden in unserem neuesten Review unter Beweis stellen müssen, was Nvidia im Detail optimiert hat, um AMD auch weiterhin auf Distanz zu halten. Wir wünschen euch viel Vergnügen beim Vertiefen der Erkenntnisse...




Die technischen Daten Gainward GTX 570/580:





Die technischen Daten im Vergleich:





Lieferumfang und Layout:

• Gainward Geforce GTX 570 und GTX 580 in Full Retail Verpackung
• Gainward Treiber-CD und Utilities
• DVI-VGA-Adapter
• 6-Pin PCIe Adapter (2x 4-Pol Molex)
• Kurzanleitung

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Die Gainward Verpackungen enthalten auf den ersten Blick die üblichen Zutaten, wie Kurzanleitung, eine Treiber-CD nebst einiger Utilities und natürlich die Kabeladapter, als da sind DVI-VGA-Adapter und 6-Pin PCIe Adapter, wobei die GTX 570 zusätzlich noch einen kleinen HDMI-Adapter spendiert bekommen hat. Der zweite Blick offenbart leider gar nichts, denn weder ein Spiel noch nennenswerte Software-Vollversionen wurden spendiert. Für diesen Preis wird der geneigte Kunde sicherlich etwas mehr Kaufambiente sprich Zugaben erwarten, zumal nicht einmal bei der GTX 580 eine SLI-Brücke in der Verpackung liegt.
Im Vergeich mit einer Sapphire HD5870 Vapor-X zeigt sich, das Nvidia seine Referenzplatinen in überschaubaren Abmessungen produziert hat, auch die GTX 570 und GTX 580 übersteigen nicht die magische 270mm Grenze. Da die Stromanschlüsse seitlich integriert wurden, bleibt das auch so und die Kabelports verlängern die Grafikkarten nicht noch zusätzlich.

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Rein äußerlich sind unsere beiden Probanden kaum zu unterscheiden, wenn man mal vom Aufkleber absieht, der sich bei unserer GTX 580 leider schon nach wenigen Tagen ablöst. Anschlußtechnisch sind allerdings schon Unterschiede vorhanden, die GTX 570 kommt mit zwei 6-pin Ports aus, die GTX 580 benötigt statt desen einen 6-pin und einen 8-pin Stromanschluß, da sie unter Last klar über 300 Watt Strom benötigt. Wer ein aktuelles Netzteil mit den passenden Steckverbindungen besitzt, sollte sie natürlich auch entsprechend verstöpseln, ansonsten hagelt es Piep-Kanonaden vom Mainboard. Ohne diese Anschlüsse geht es prinzipiell nicht, da die PCI-Express Slots maximal 75 Watt zur Verfügung stellen, daran ändern auch neue Mainboards mit PCI 2.0 Schnittstelle nichts.
Im Gegensatz zu ATI verfügen die neuen Nvidia Karten über zwei DVI-Ports und einen Mini-HDMI Anschluß, ein Displayport ist nicht vorhanden. Das ein VGA Anschluß fehlt, ist aus technischer Hinsicht durchaus nachvollziehbar, zumal ein VGA Port weder die Auflösung, noch die Qualität aktueller Grafikkarten an hochwertige Monitore liefern kann. Ein Betrieb von drei Monitoren ist so nicht möglich, dazu bedarf es einer SLI-Kombination sprich zwei Grafikkarten. Diesbezüglich ist ATI klar im Vorteil, sofern einer der drei Monitore einen Displayport besitzt oder eine der ganz neuen HD 6950 respektive HD 6970 zum Einsatz kommt.

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Am grundsätzlichen Layout des Referenzdesigns hat Gainward nichts geändert, die GTX 580 wird mit einer 6-phasigen Spannungswandlung für die GPU und einer 2-phasigen Wandlung für den Samsung K4G10325FE-HC04 Speicher bestückt. Die GTX 570 hingegen muß sich mit 4-phasigen Spannungswandlung für die GPU und einer 2-phasigen Wandlung für den Samsung K4G10325FE-HC04 Speicher bescheiden. Beide Grafikkarten verfügen über digitale Spannungswandler, die vom bewährten CHiL CHL 8266 Controller gesteuert werden. Die notwendigen Spulen der Wandler sind geschlossen und mit Epoxydharz vergossen worden, so dass das berühmt-berüchtigte Spulenpfeifen kein Problem darstellen sollte. Nvidia hat überdies noch zusätzliche Überwachungskomponenten ins Spiel gebracht, und zwar überwachen drei Chips in Korrespondenz mit dem Treiber auf der Platine die Spannung und den Stromverbrauch der 12Volt-Schiene in Echtzeit. Kommt nun ein Übertakter auf die glorreiche Idee, die Grafikkarte mal ein oder zwei Stunden mit Furmark maltretieren zu wollen, regeln diese Chips den Verbrauch herunter, damit die Grafikkarte diese Tortur überlebt.
Das Gewicht der beiden Grafikkarten liegt auf einem üblichen Niveau, die annähernd 900 Gramm entsprechen durchaus den anderen aktuellen Highend Grafikkarten und wären absolut kein Anlaß zur Sorge. Zu einer verbesserten Signalqualität tragen die auf der FR4-Platine deutlich sichtbaren Feststoff-Kondensatoren (Polymer-Aluminium-Kondensatoren) bei, die wir wieder gehäuft antreffen und das ist auch gut so, denn deren Vorteile sind ja nicht wegzudiskutieren, zumal sie u.a. nicht auslaufen.

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Der 70mm Radiallüfter saugt Luft aus dem Gehäuseinneren an und schickt diese dann durch ein ausgeklügeltes Tunnelsystem über die Platine der Grafikkarte wieder aus dem PC-Tower hinaus. Diese Kühltechnik ist bestens bewährt und sehr effektiv, zumal sie so den schnellen Abtransport der erzeugten Abwärme gewährleistet. Die warme Abluft wird über den Kühlkörper hinweg direkt aus der Karte heraustransportiert, was einen ganz entscheidenden Vorteil hat, so werden benachbarte Komponenten nicht übermäßig mit der Abwärme der Grafikkarte konfrontiert. Wir sehen es allerdings trotzdem als Grundvoraussetzung an, das so eine Grafikkarte nur in einem gut ventiliertem Gehäuse verbaut wird. Das Thema Vapor-Chamber Kühltechnik reflektieren wir noch etwas weiter unten in unserem Review.
Die Verarbeitung der beiden Gainward Schmuckstücke bewegt sich auf sehr hohem Niveau und die Lötqualität auf dem PCB sucht ihresgleichen. Die schwarze Platine strahlt eine gewisse Exklusität aus, andersfarbige Platinen wären auch völlig fehl am Platze.





Die aktuelle Nvidia Fermi GF110 Technik:

Nvidia nennt den neuen High-End-Grafikchip GF110, der wie sein Vorgänger aufgebaut ist, aber über die für das Design maximale Anzahl von Funktionseinheiten verfügt. Ein Blick auf die Spezifikation der GeForce GTX 580 macht deutlich, warum das so ist, einen GF110-Grafikchip mit 512 Shader-Rechenkernen, 64 Textureinheiten und 48 Rasterendstufen. Bis auf die Tatsache, dass er wie der GF104-Chip auch FP16-Texturen in einem Taktzyklus verarbeitet, ist der GF110 hinsichtlich seiner Architektur also im Grunde nichts anderes als ein GF100-Grafikchip mit Komplettausbau.
Der aus rund 3 Milliarden Transistoren bestehende und bei TSMC gefertigte 40-Nanometer-Grafikchip läuft mit 772 MHz rund 10 Prozent schneller als der einer GeForce GTX 480, die Shader-Rechenkerne mit 1544 MHz. Insgesamt 1536 MByte GDDR5-Speicher (2004 MHz) sind über 384 Datenleitungen angebunden, was zu einer Datentransferrate von 192,4 GByte/s führt – Rekord bei Single-GPU-Grafikkarten. Auch die Z-Culling-Engine wurde überarbeitet und verwirft aus der jeweiligen Perspektive unsichtbare Pixel dank neuer Formate nun effizienter. 48 Rasterendstufen sorgen für eine hohe Kantenglättungsleistung.
Die Video-Engine VP4 entspricht weiterhin der des GF100 Vorgängers: Sie dekodiert beispielsweise hochaufgelöstes Material in den Formaten MPEG-4 ASP, MPEG-2, H.264 und VC1 und ist technisch geeignet für die Wiedergabe von stereoskopischen Blu-ray-Filmen. Leider hat Nvidia nicht die verbesserte Videoeinheit des GF104-Grafikchips integriert, die auch DTS-HD Master Audio und Dolby True HD als Bitstream ausgeben kann. Die GeForce GTX 580 hilft via CUDA auch beim Umwandeln von Videomaterial, sofern man spezielle Software wie Media Espresso einsetzt. Das lastet aber nach Rücksprache mit Nvidia lediglich 240 Kerne aus. Nvidias exklusives Transkodierprogramm Badaboom (sie heißt tatsächlich so) kann mit DirectX-11-Chips noch immer nichts anfangen, das könnte man ja vielleicht auch noch ändern.
Die GTX 570 wiederum kommt etwas abgespeckt daher, im Unterschied zur GeForce GTX 580 deaktiviert der Chiphersteller einen Shader-Cluster und einen Speicherkanal. Somit stehen der GTX 570 480 Shader-ALUs sowie 60 Textur- und 40 ROP-Einheiten zur Verfügung. Der 1280 MByte große GDDR5-Speicher ist über 320 Datenleitungen an die GPU angebunden. Im Vergleich zur teureren Schwesterkarte arbeitet sie außerdem mit um 5 Prozent geringeren Taktfrequenzen von 732/1464/1900 MHz (GPU/Shader/RAM).
Einen wichtigen Aspekt hat Nvidia noch sehr intensiv für beide Grafikkarten nachbehandelt, die Leckströme der Transistoren, so daß die Leistungsaufnahme und Wärmeentwicklung weiter reduziert werden konnte. Das bewerkstelligt man übrigens durch den Einsatz von langsamer schaltenden Transistoren. Ob das allerdings ausreicht, um gegen AMD diesbezüglich zu bestehen, werden wir im weiteren Verlauf unseres Testes klären.



Die Vapor Chamber Technology:

Sapphire war seinerzeit die erste Firma, die auf Vakuum-Dampf-Kammer -Technologie (Vapor Chamber Technology) basierte Kühler für ihre Grafikkarten setzte und Nvidia setzt bei seinen Referenz-Designs mittlerweile ebenfalls auf diese bewährte Kühltechnik. Ursprünglich stammt diese Technik aus der Raumfahrt und konnte sich auch schon in der Kühlung von Highspeed Servern bewähren.

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Das Grundprinzip ähnelt der Heatpipe Technik, wobei das Ganze hier doch etwas komplexer aufgebaut wurde, auch wenn es ähnlich simpel klingt. Ein flüssiges Kühlmittel verdampft auf einer heißen Oberfläche. Der entstehende Dampf kondensiert auf einer kalten Oberfläche und die so erzeugte kühlere Flüssigkeit wird danach wiederum zur heißen Oberfläche geleitet. Dieser Kreislauf findet in einer Vakuum-Kammer statt und wird durch ein äußerst komplexes Schichtsystem kontrolliert.
Der Kühler als solcher deklariert sich nach wie vor als Dualslot Kühler und benötigt somit entsprechend Platz unterhalb der Grafikkarte, so daß naheliegende PCI- oder PCIe-Slot nicht genutzt werden können. Aktuelle Mainboards mit durchdachten Layouts berücksichtigen aber diese Art der Grafikkarten Kühlung, insofern sollten keine Steckkarten Kollisionen oder Engpäße auftreten.




Das Sockel 1366 Testsystem:

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Montage, Treiberinstallation und Tipps:

Bevor wir den Vorgänger der neuen Nvidia Grafikkarten, eine Sapphire HD5870 Vapor-X 2048MB aus dem Rechner entfernt haben, wurde der Catalyst Treiber aus dem System verbannt. Dazu bevorzugen wir die Vorgehensweise aus unserem entsprechenden Artikel:

Catalyst-Workshop II


• Die neue Karte wird nun verschraubt und über zwei entsprechende Stromanschlüsse mit dem Netzteil verbinden, schon sind die Nvidia Grafikkarten startklar.
• Achtet nach Möglichkeit darauf, das sich die Grafikkarte den Stromstecker nicht mit anderen Geräten teilen muß, also verzichtet bitte auf entsprechende Adapter !
• Das System wird jetzt neu gestartet und die gewünschten Treiber installiert, in unserem Fall den aktuellen Nvidia GeForce Beta 266.35
• Abschließend aktualisierten wir für Windows die vorhandene DirectX Version: DirectX-Endbenutzer-Runtimes November 2010

• Für Windows Windows 7 aktualisierten wir den Nvidia Treiber. Vor dem Einsatz irgendwelcher Bereinigungstools können wir unter Windows 7 nur dringend abraten !

Um künftige Systemirritationen zu vermeiden, deaktivierten wir alle Autostarteinträge von Nvidia (in der Regel 3 Stück) und deaktivierten den Dienst Nvidia Display Driver Service. Die Nvidia Systemsteuerung läßt sich trotz dieser Maßnahmen problemlos nutzen und die Systemstabilität haben wir so auch gleich weiter erhöht.
Damit wäre die Montage der GrafikKarte und auch die Treiberinstallation zunächst erfolgreich abgeschlossen und wir installierten die noch fehlenden Treiber für den Eizo Foris FX2431 Monitor. Abschließend stellten wir die Auflösung für den Desktop auf 1920x1200 bei 32-Bit und die Bildschirmaktualisierungsrate auf die von Eizo empfohlenen 60 Hertz.
Als ersten Eindruck erhielten wir wie gewohnt sehr schöne und kontrastreiche 2D-Farben und ein gestochen scharfes Bild. Scheinbar können die Eizo Monitore die gelieferten Signale optimal umsetzen.
Noch eine kleine nicht unwesentliche Anmerkung am Rande:
wer sich eine teure Grafikkarte kauft, sollte darauf achten, das sein Monitor ebenfalls diesen gehobenen Ansprüchen gerecht wird. Denn Frust ist vorprogrammiert, wenn die teure High-End Grafikkarte mit einem Billig-Monitor kommunizieren muß, der gar nicht in der Lage ist, das erhofft attraktive Bild zu reproduzieren...!




Die Tests:

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Als Testeinleitung wurde das gesamte System eine Stunde mit dem Systemstabilitätstest von Everest/Aida64 "vorgeheizt".
Die Lautheit der Grafikkarten-Lüfter haben wir nicht separat gemessen, sondern als Systemgesamtlautstärke in die Tests eingebunden. Dabei wurden die Lautstärke ca. 15cm vom Rechner entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät verifiziert und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Das Gerät verfügt ab Werk normalerweise über einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.
Mit dem Digitalen Temperaturmessgerät TL-305 (Messbereich von Minus 200°C bis plus 1370°C) haben wir während sämtlicher Testdurchläufe die Temperaturen der Grafikkarte per Sensor gemessen und aufgezeichnet. Somit erhält der mögliche Käufer auch eine gute Übersicht bezüglich der zu erwartenden Kühlleistung des Grafikkartenkühlers.
Um den Stromverbrauch möglichst genau wiederzugeben (gesamtes System), haben wir den grafischen Leistungsmesser Peak Tech 2535 verwendet. Das Gerät eignet sich für Messungen von 0,0 Watt bis 4 kW/0,0 bis 600 V und 0,0 bis 15 A (mit externem Zangen-Adapter bis 1000 A)


Testprogramme:

• Windows XP SP3 mit DirectX 9 aus November 2010, alle aktuellen Updates
• Windows 7 Ultimate 64Bit, alle aktuellen Updates
• aktuelle DirectX9 Spiele (aktuell gepatcht)
• aktuelle DirectX10 Spiele (aktuell gepatcht)
• aktuelle DirectX11 Spiele (aktuell gepatcht)

Treibereinstellungen Nvidia GeForce Beta 266.35:

- 3D Einstellungen: Standard
• Vertikale Synchronisierung: Aus
• sonst ebenfalls alles auf Standard

Kommentare zu den synthetischen 3DMark Benchmarkprogrammen ersparen wir uns, dafür gibt es einfach zu viele Irritationen bei Vergleichswerten und ebenso viele Möglichkeiten diese, in welcher Form auch immer, zu manipulieren. Grundsätzlich sollte man trotz 3DMark Vantage oder des neuen 3D ark 11 synthetischen Benchmarks nicht allzu große Bedeutung beimessen, denn 1. sind einige schon etwas betagt und haben somit kaum einen ernsthaften Bezug zur aktuellen Technik und 2. entstehen immer wieder mal kuriose Situationen, in denen der eine oder andere programmierbedingte Lapsus dieser oder jener Grafikkarte Vorteile verschafft, die eigentlich gar nicht vorhanden sind. Das ist auch der Grund, warum wir auf dererlei Benchmarks künftig komplett verzichten.
Für aussagekräftige Benchmarks sollte als Testeinstieg in jedem Fall die Auflösung 1280x1024 (Standard-TFT-Auflösung für 17 und 19" Geräte) und die Option Quality 4AAx16AF (4-fach Antialiasing + 16-fach anisotropischer Filter) aktiviert sein, ansonsten gerät die Beurteilung aktueller High-Endgrafikkarten zur Farce. Dies gilt insbesondere für Crossfire/SLI Systeme, wo alles unter 1600x1200 Pixel den Sinn eines solchen Systems mehr als nur in Frage stellt. Ohne entsprechende Qualitätseinstellung, kann man keine Aussage darüber treffen, welche Leistung wirklich erbracht wird, zumal auch eine Mittelklasse Grafikkarte ohne 4xAA und 16xAF recht schnell sein kann.
Da sind Spielebenchmarks schon etwas aussagekräftiger, auch wenn viele der Spiele entweder auf ATI oder Nvidia optimiert wurden. Da gilt es dann zu unterscheiden: Open GL Spiele von id-Software wie Quake 4 oder Doom 3 z.B. laufen generell etwas schneller auf Nvidia-Karten und Direct3D Spiele wie Halflife 2 oder die Call of Duty Serie favorisieren AMD, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Selbstverständlich kamen auch aktuelle DirectX11-Spiele in unserem Testparcour zum Einsatz, die dann unter Windows 7 entsprechend berücksichtigt wurden.
Wer einen Widescreen TFT besitzt, dem sei erklärt, das es bezüglich der Füllrate keinen großen Unterschied macht, ob nun in 1600x1200 (1,9 Millionen Pixel) oder 1680x1050 (1,75 Millionen Pixel) aufgelöst wird. Damit wir den Grafikspeicher auch entsprechend berücksichtigen, haben wir die Tests grundsätzlich ab 1600x1200, 1920x1600 und 2560x1600 vorgenommen. Zumindest dort, wo es möglich war, ansonsten wurden alternative Auflösungen eingestellt, wie z.B. in Crysis Warhead.



1a. Spiele-Benchmarks DirectX9:

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1b. Spiele-Benchmarks DirectX10:

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1c. Spiele-Benchmarks DirectX11:

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Wer sich darüber wundert, das wir die AMD HD 6870 und HD6850 nicht mit aufgeführt haben, dem sei gesagt, das wir diese unausgegorene Zwischenlösung von ATI/AMD nicht getestet haben, weil wir es schlicht und wenig ergreifend nicht für lohnenswert erachten, zumal die HD5870 und HD5850 diesen Karten immer noch leicht Paroli bieten können, was auch nicht verwunderlich ist, denn eine wirkliche Leistungssteigerung findet kaum statt, von der fragwürdigen Namensfindung ganz zu schweigen.
Die neuen Fermi GF110 Revisionen können sich mehr oder weniger deutlich von ihren GF100 Vorgängern absetzen, ohne allerdings nun gleich neue Rekorde zu erzielen. Das ändert de Facto allerdings auch nichts daran, das die GTX 580 aktuell die schnellste single-GPU Grafikkarte auf dem Markt ist, auch wenn AMD mit der neuen HD6970 ihnen dicht auf den Fersen bleibt. Viel wichtiger als die schöden Frames ist aber die Bildqualität und diesbezüglich haben beide Hersteller nochmal ein Schippchen draufgelegt, wobei Nvidia seinen Tessellationsvorsprung behaupten konnte und die praktisch nicht vorhandene Texturflimmerei ohnehin eine Nvidia Domäne darstellt. AMD respektive ATI hat zwar aufgeholt, aber immer noch einiges auf dem Zettel, was abgearbeitet werden sollte. Die erstklassige Super-Sampling-Anti-Aliasing Qualität von AMd ist auch kein Alleinstellungsmerkmal mehr, denn Nvidia ermöglicht inzwischen ebenfalls diese Bildqualitätsoption.



2. Stromverbrauch (gesamtes System):


Der Stromverbrauch war lange Zeit ein trauriges Kapitel, hier sind Innovationen scheinbar grundsätzlich vom Reißbrett verbannt worden, denn was aktuelle Highend Grafikkarten bisher einem Netzteil abverlangten, das hatte den Pegel der Vernunft längst überschritten. Mit der Radeon HD5800-Serie hatte sich dies nachhaltig geändert, eine Radeon HD 5870 benötigt im Idle Modus sparsame 27 Watt und unter Vollast knappe 190 Watt, das hat sich auch mit der 2048MB Variante nur unwesentlich geändert, solange sie nicht übertaktet wird. Die neueren 6850/6870 liegen ebenfalls auf diesem erträglichem Niveau. Die ganz neuen HD6950/6970 sind diesbezüglich ohne Last immer noch hoch einzuschätzen, dies ändert sich aber zumindest für die HD 6970, die unter Last so viel verbraucht wie eine GTX 570 von Nvidia und das ist eindeutig zu viel.
Nichtsdestotrotz hat Nvidia den Stromsparmodus für die HTX580 und GTX 570 sehr gut eingestellt, ohne Last taktet die GPU im Leerlauf auf 51 MHZ, der Ram auf 67,5MHZ und die Shadereinheiten auf 101MHZ herunter, so daß der Stromverbrauch ohne Last auf ein erträgliches Niveau von 30 bis 35 Watt für die jeweilige Grafikkarte reduziert.

Was bedeutet dies nun für unsere vorhandenen Netzteile?
wer sich seinerzeit für seine GTX 480 schon ein neues Netzteil gegönnt hatte, darf sich beruhigt zurücklehnen, eine neue Investition in dieser Hinsicht ist nicht nötig. Das bedeutet im Klartext: ein gutes Marken-Netzteil aus unserer Netzteil Topliste z.B. Seasonic X-560/660, Enermax Pro 87+ oder auch Corsair AX-750 wäre eine angemessene Dimensionierung, falls noch Spielraum zum Übertakten vorhanden sein soll. Für die GTX 570 sollte ein gutes 500 Watt Netzteil von Seasonic (X-560) oder Enermax (Pro 87+ 500 Watt) der passende Partner sein. Das Ganze hängt natürlich auch davon ab, was an Peripherie vorhanden ist respektive noch dazu gekauft wird und ob Übertakten für euch ein Thema ist. Solltest ihr diesbezüglich noch konkrete Fragen haben, könnt ihr sie gerne in unserem Forum stellen.


4. Temperaturen:


Die Kühler der betagten 7900GTX Karten waren lange Zeit die Messlatte für alle anderen Grafikkarten, wobei die Kühler der G80 Baureihe ebenfalls sehr gute Werte ablieferten, insbesondere wenn man deren damalige Stromaufnahme dabei berücksichtigt. Die 40nm Fertigung zeigte ja schon bei unserer HD5850/HD5870 Tests deutliche Reduzierungen hinsichtlich der Stromaufnahme und dementsprechend auch ein optimierte Basis für eine effektivere Kühlung. Dies hat Sapphire mit dem Vapor-X Kühler einmal mehr potenziert, unsere HD5870 Vapor-X katapultiert sich auch unter Last mühelos an die Spitze unseres Testfeldes, damit unterbietet die Vapor-X Version unter Last eine HD5870 Referenzkarte um bis zu 15°C. Dies ändert sich auch unter dem Härtetest mit Furmark nicht. Was für die Stromaufnahme gilt, gilt demzufolge auch für die Temperaturen, Nvidias GF100/GF110 Karten sind diesbezüglich sicherlich noch ausbaufähig, wobei die neuen GTX 570 und GTX 580 dank Vapor-Chamber Kühlung schon einige Wogen glätten konnten.


5. Lautstärke (Schalldruck, gesamtes System):


Die Abstimmung der Vapor-X Kühler von Sapphire auf den jeweiligen HD5800 Grafikkarten erscheinen uns nahezu ideal, sowohl idle als auch unter Last (auch unter Furmark) sind die Karten aus unserem System heraus kaum zu identifizieren. Für die aktuellen Fermi Grafikkarten können wir dies beileibe nicht attestieren, zumindest nicht unter Last. Diesbezüglich werden Nachrüstkühler und geänderte Layouts der Hersteller mit eigenen Kühlern sicherlich noch Silent-Optionen bieten.



6. Video/DVD/Blu-Ray-Qualität:

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Leider kommt die Bildqualität auf unseren Screens kaum zur Geltung, aber man dürfte wohl zumindest erahnen, was diese Karten auch im Bereich DVD/Blu-Ray zu leisten imstande sind. Wer diese Karten gerne in Bezug auf HDTV und einer 1080p Auflösung testen möchte, der kann sich bei Microsoft ein entsprechendes Video herunterladen (110MB):

Step into Liquid


Der Mediplayer 11 bzw. 12 sollte dafür aber schon installiert sein, die 10er Variante kann nur nach einem speziellem Update genutzt werden: Update für MP10

Noch einige technische Anmerkungen zur Wiedergabe von Blu-ray und HD-DVD Material:
ATI gat diesbezüglich immer noch klar die Nase vorne, die Karten decodieren entsprechendes Material deutlich schneller und mit weniger Prozessorlast und das nicht ohne Grund: als Avivo bezeichnet AMD eine bereits mit der Radeon X1300 eingeführte Video-Plattform, um die Multimedia-Fähigkeiten von ATIs Grafikkarten deutlich zu verbessern (Qualität und Flexibilität). Die Weiterentwicklung dieser Technologie nennt sich ATI-Avivo-HD-Technologie und kommt seit der HD2000er Grafikkartenserie zum Einsatz.
Der Unified Video Decoder (UVD) (früher auch „Universal Video Decoder“) ist ein Videoprozessor der Firma AMD und basiert auf der Technik der Multimedia-Prozessoren Xilleon. Die ersten Produkte, in die er integriert wurde, waren die ATI Radeon HD 2400 und 2600 der ATI-Radeon-HD-2000-Serie. UVD wird für Avivo HD benötigt und wurde dementsprechend auch bei der HD5850/5870 in der neuesten Version implementiert. Bei der Wiedergabe von bestimmten Videoformaten kann der UVD die Decodierarbeit übernehmen und somit den Hauptprozessor deutlich entlasten. Das funktioniert ausgezeichnet, wobei wir darauf hinweisen, das Blu-ray nur mit einem HDCP-fähigen Monitor am PC möglich ist, mit einem Blu-ray Laufwerk allein ist es nicht getan.



7. Übertakten:

Als wären die GTX 570/GTX580 Grafikkarten nicht schon schnell genug, wollen die Übertakter natürlich diese Karten bis an ihr Limit ausreizen. Das kann man bei diesen Karten z.B. sehr schön mit dem Rivatuner oder dem Afterburner Tool von MSI, das grundsätzlich auf dem Rivatuner aufbaut. Riesige Taktsprünge sind allerdings nicht zu realisieren, das gleich vorweg. Unsere Gainward GTX 580 lies sich etwas widerwillig übertakten, aber 845 MHZ (anstatt 772 MHZ) für den GPU-Takt und 2150 MHZ für den Speicher (anstatt 2004 MHZ) wurden es dannn doch noch. Die GTX 570 verhielt sich ähnlich und so konnten wir die GPU auf 790 MHZ (anstatt 732 MHZ) und den Speicher auf 2100 MHZ (anstatt 1900 MHZ) takten. Das sind zwar alles keine rekordverdächtigen Werte, aber die Werte einer GTX 580 sollten im Normalfall immer zu erreichen sein.
Sicherlich werden unsere Resultate den ambitionierten Übertaktern bestenfalls ein Grinsen abringen können, diese Spezies arbeitet mit speziellen Bios-Versionen, Spannungs Modifikationen, Wasser Kühlungen etc.p.p. Das ändert allerdings nichts an der alten Übertakter Weißheit: Übertakten ist 90% Glück und 10% RMA, oder war es tatsächlich doch umgekehrt...?



Wichtig:
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß die von uns erreichten Resultate, resultierend aus der fertigungsbedingten Serienstreuung, nicht ohne weiteres auf andere Grafikkarten gleichen Typs übertragen respektive garantiert werden können...!




Fazit:

Die Fermi-Renovierung kann sich sehen lassen, daran besteht wohl auch unter den notorischen Pessimisten kein Zweifel. Die schnelle Darstellung der Pixel wird auch von den neuen AMD Grafikkarten mit Cayman GPU (HD 6950 und HD 6970) nicht überboten. Im Grunde ist die GTX570/580 Serie nun genau das, was die Kunden eigentlich schon im März 2010 erwarten durften. Die beiden Gainward Testobjekte haben sich in unserem drei-wöchigem Testparcour erstklassig in Szene setzen können. Der Umstieg von einer AMD Grafikkarte ist inzwischen dank optimierter Installations/Deinstallationsroutinen der Treiber auch kein Buch mit sieben Siegeln mehr, insofern waren wir schon positiv überrascht.
Das Thema Nachladeruckler wird gerne angeführt, um den Kauf einer Grafikkarte mit mehr VRAM zu rechtfertigen. Wobei die Spiele Engine und auch die Qualitätseinstellungen im Treiber diesbezüglich natürlich auch eine enorm gewichtige Rolle spielt, wie man ja beispielsweise anhand von Crysis oder jetzt Metro 2033 deutlich nachvollziehen konnte. Wer nun aber alles am VRAM festmacht, wird der Sache auch nicht gerecht, da die Qualität der Texturen und Textur-Swaps ein entscheidendes Wörtchen mitreden, zu beobachten über eben diese Nachladeruckler oder starke Einbrüche beim schnellen Wechsel der Games-Level. Da kann mehr VRAM schon etwas Linderung erreichen, wenn auch nicht gänzlich das grundsätzliche Problem beseitigen, denn da sind die Spieledesigner ebenso gefordert.
Nun könnte man trefflich darüber streiten, ob das verbesserte AF (Anisotropische Filterung) von Nvidia oder ATIs Supersampling Kantenglättung vorzuziehen wäre, beide Philosophien haben ihre Vor-und Nachteile. Nvidia hat seine Vorteile diesbezüglich durch eine eindeutig geringere Neigung zum Flimmern als ATI, auch wenn künftige Treiber diese Diskrepanz abfedern sollen. Darüber hinaus lassen sich die Optmierungen für anisotrope Filter einzeln zuschalten, was bei ATI bisher gänzlich fehlt. SuperSampling Anti-Aliasing ist auf Nvidias Fermi Grafikkarten inzwischen über offizielle externe Tools nachrüstbar. Nvidia hat diesbezüglich immer noch die Nase vorne, aber nicht weil in neue innoviative Techniken investiert wurde, sondern weil ATI immer noch kleinere Rückstände aufholen muß und über kurz oder lang sicherlich wird. Technisch betrachtet ist der F110 Grafikchip zur Zeit das Maß der Dinge und das nicht nur wegen der Werbewirksamkeit von CUDA, Tessalation oder PhysX, sondern weil Nvidia auch die Spiele bei der Entwicklung berücksichtigt hat, die es noch gar nicht gibt. Wobei sich natürlich die Frage stellt: was hat der potenzielle Käufer davon?
Zur besseren Übersicht unsere Test-Resultate noch einmal in einer kompakteren Zusammenfassung:

Plus:
• ausgezeichnete Verarbeitung
• ansprechendes Design, wertige Haptik
• sehr leiser Betrieb ohne Last
• hervorragende 3D-Leistungen, auch in sehr hohen Auflösungen
• hervorragende Bildqualität, kein Texturflimmern
• befriedigendes Übertaktungspotential
• erstklassige DVD/Blu-ray Qualität
• HD-DVD und Blue-ray über Dual-link auch an großen TFTs möglich
• SLI, 3-way SLI, 4-way SLI fähig
• CUDA, Tessalation und PhysX Integration
• minimierter Stromverbrauch (idle Modus)
• danke effektiverem Kühlsystem (Vapor-Chamber) minimierte Temperaturen
• befriedigendes Preis-Leistungsverhältnis (GTX 570 ca. 320 €)

Minus:
• Stromverbrauch unter Last zu hoch
• Lautstärke unter Last zu hoch
• magere Ausstattung
• Aufkleber lösen sich nach kurzer Zeit
• Preis GTX 580 (ca. 480 €)

Nvidia konnte seine beiden neuen Fermi-Flaggschiffe im Vergleich zur ersten Revision (GTX 470 und GTX 480) deutlich verbessern, insbesondere die optimierte Kühlung glättet einige Wogen. Das kann aber nicht darüber hinweg täuschen, das die Lautstärke unter Last immer noch verbesserungswürdig wäre, was ebenso für den teilsweise enormen Stromverbrauch gilt, der zwar im 2D Betrieb deutlich heruntergeschraubt wurde, aber so eine Grafikkarte kauft sich ja niemand, um den ganzen Tag sein neues Desktop Design zu bewundern...
...und seien wir doch mal ehrlich, was spielt es für eine Rolle, ob man in einem Game 99 oder 101 Frames angezeigt bekommt, oder bei Futuremark in der Topliste der Benchmarks auftaucht? das Spiel wird dadurch nicht ansehnlicher. Für uns steht die Bildqualität beim Spielen im Vordergrund und genau da sind nicht nur die Spiele-Designer, sondern in erster Linie die Grafikkarten-Hersteller entscheidend gefragt. Wie verschnörkelt diese ganzen Bildoptimierungs-Floskeln nun alle heißen mögen, wird dem Verbraucher relativ egal sein, weil er weder Zeit dafür opfern noch Lust verspüren dürfte diese kryptischen Begriffe zu entschlüsseln. Priorität hat für den Kunden, was hinten herauskommt und das soll gefälligst gut aussehen oder nicht?
Wer sich die Frage stellt, welche der beiden Testobjekte denn nun die bessere Wahl wäre, wird sicherlich mit uns konform gehen, das dies eindeutig die GTX 570 ist, zumal sie bezüglich der reinen Geschwindigkeit nur unwesentlich hinter der deutlich teureren GTX 580 agiert. Überdies könnte durch Übertakten diese Diskrepanz relativiert werden, darum fiele uns die Entscheidung nicht sonderlich schwer, wenn es denn um das schiere Preis-Leistungsverhältnis ginge. Alle anderen Vor-und Nachteile dieser Grafikkarten verteilen sich fast 1:1 auf den jeweiligen Typ und können bei der Kaufüberlegung von euch entsprechend ins Kalkül gezogen werden...



Gesamtergebnis unseres Reviews:

Die Gainward Geforce GTX 570 Grafikkarte erhält den PC-Experience-Award in Silber



Die Gainward Geforce GTX 580 Grafikkarte erhält den PC-Experience-Award in Silber






Weiterführende Links:

Gainward

Gainward bei Caseking




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09.01.2011 16:04 Cerberus is offline Homepage of Cerberus Search for Posts by Cerberus Add Cerberus to your Buddy List
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