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Sapphire Radeon HD 5870 Vapor-X 2048MB

- Update 04.07.2010 -






Einleitung:

Lange haben die Anwender damit gerechnet, das zum Launch der neuen Nvidia GF100 Grafikchips auch eine HD5890 von ATI in den Ring steigen würde, aber daraus wurde bisher augenscheinlich nichts. Stattdessen reagierte ATI mit optimierten HD5870, die jetzt über 2048MB Grafikspeicher verfügen können, was Sapphire sofort nutzte, um die beliebten Vapor-X und Toxic Modelle zu erweitern.
Ein kurzer Rückblick: die Vapor Chamber Technology, die übrigens von Microloops stammt, hat ihren Ursprung in den High-Performance Servern von IBM und HP, deren Temperaturen mit Hilfe dieser heatpipe-ähnlichen Kühltechnik im Zaum gehalten wurden. Der einzige Unterschied zwischen dem Vapor-X und Toxic Modell besteht darin, das die Toxic Variante ab Werk etwas höher übertaktet ausgeliefert wird, der Kühler als solcher ist identisch.
Es zeigen sich aber noch weitere Veränderungen, hingegen der ersten Vapor-X Grafikkarten vor einigen Monaten, tendiert Sapphire wieder zu analogen Layouts, die auf Grund ihrer analogen Spannungswandler weniger Abwärme erzeugen, dafür aber auch ein geringeres Übertaktungspotential aufweisen. Ob dem wirklich so ist und welche Vorteile die Verdoppelung des Grafikspeichers in der Praxis realisiert, erfahrt ihr wie immer in unserem ausführlichen Review, wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen...




Die technischen Daten Sapphire HD5870 Vapor-X 2048MB:





Die technischen Daten im Vergleich:





Lieferumfang und Layout:

• Sapphire HD5870 Vapor-X 2048MB Full Retail
• Sapphire Treiber-CD
• Crossfire Brücke
• DVI auf D-SUB-Adapter
• zwei 4-Pin Molex auf 6-Pin PCI-E Adapter
• DiRT2 Gutschein
• Handbuch

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Die Sapphire Verpackung enthält die üblichen Zutaten einer Sapphire Full Retail Variante und auch wieder zumindest ein Spiel: nämlich Dirt2, das wie üblich als Gutschein verabreicht wird. Die Anzahl der Anschlußadapter gestaltet sich recht überschaubar, neben den beiden 4-Pin Molex auf 6-Pin PCI-E Adapter und einem DVI auf D-SUB-Adapter, wurde nichts weiter eingepackt und das hat seinen Grund: die Grafikkarte verfügt bereits über zwei Dual-Link-DVI- sowie einen HDMI-und einen DisplayPort-Ausgang.

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Im vergleich zur ersten Vapor-X Revision hat das neue analoge Layout etwas an Platinenlänge verloren: vorher 26,5cm, jetzt 25,7cm. Die Anschlüsse sitzen jetzt aber am Platinenende, wodurch sich der eingesparte Platz wieder relativiert, denn die Stecker verlängern die Grafikkarte. Die Liebhaber schwarzer Platinen werden sicherlich aufstöhnen, Sapphire ist wieder bei den bläulichen Exemplaren angelangt, die nur wenig Exklusivität ausstrahlen.
Anschlußtechnisch gibt es im Vergleich zur HD4000 Serie einige markante Unterschiede zu begutachten, die HD5870 verfügt zwar über vier Anschlußports (zwei Dual-Link-DVI, einmal HDMI- und einmal DisplayPort-Ausgang), aber über keinen reinrassigen VGA-Port mehr. Das ist aus technischer Hinsicht auch nachvollziehbar, zumal ein VGA Port weder die Auflösung, noch die Qualität aktueller Grafikkarten an hochwertige Monitore liefern kann. DisplayPort ist daneben angetreten, die ausgereizten Schnittstellen VGA und DVI abzulösen. Wobei das größte Manko dieser Schnittstelle zur Zeit sicherlich die wenigen TFT mit eben diesem Port darstellt. Während analoges VGA höchstens noch für den Anschluss von Notebooks an Beamer oder von PCs an billigen Monitoren eine Rolle spielt, ist DVI auf 1600 x 1200 bzw. 1920 x 1200 Bildpunkte begrenzt, heißt es in der Beschreibung für den Display Port.
Über den HDMI Port können Dolby-Digital-, Dolby-Digital-Plus, Dolby-TrueHD-, DTS- sowie DTS-HD-Tonspuren von einer DVD, Blu-ray oder HD-DVD entsprechend ausgegeben werden. Alle Ports können gleichzeitig genutzt werden, eine wichtige Information für die entsprechenden Anwender.

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Das zusätzliche Gewicht von knapp 100 Gramm resultiert aus den Speicherchips auf der Rückseite der Platine und dem dort ansässigen massiven Alu-Kühlblech. Die jetzt 6+8-pin Steckeranbindungen sind einer leicht erhöhten Stromaufnahme unter Last geschuldet, die Karte genehmigt sich dann etwa 20 bis 30 Watt mehr (ohne Übertaktung) als die Karten mit 1024MB VRAM. Wer ein aktuelles Netzteil mit den passenden Steckverbindungen besitzt, sollte sie natürlich auch entsprechend verstöpseln, ansonsten hagelt es Piep-Kanonaden vom Mainboard. Ohne diese Anschlüsse geht es prinzipiell nicht, da die PCI-Express Slots maximal 75 Watt zur Verfügung stellen, daran ändern auch neue Mainboards mit PCI 2.0 Schnittstelle nichts. Da die Karte aber über 150 Watt Watt benötigt, wäre die Versorgung über den PCI-Express Slot keine ernsthafte Option.
Die Aufnahmen der Crossfire-Brücken sind gut zugänglich, so daß es überhaupt kein Problem darstellt, die Brücken zur Verbindung zweier oder mehr (Crossfire-X) Karten aufzustecken. Eine spezielle Masterkarte ist für den Verbund aus aktuellen ATI-Grafikkarten nicht mehr notwendig, was die Flexibilität deutlich erhöht, denn so kann man auch durchaus den Hersteller einer bestimmten Produktlinie mischen. Eine Kombination aus den Karten der HD 3...HD 4...HD5 Baureihe soll nach letzten Informationen allerdings nicht möglich sein.

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Noch ein paar Anmerkungen zum Platinen-Layout:
Der auch hier um 45° gedrehte Cypress LE Grafikchip thront erneut inmitten seiner Samsung K4G10325FE-HC04 Speicherchips, wobei auch Speicherchips von Hynix zum Einsatz kommen können. Das grundsätzliche Platinen-Layout unterscheidet sich bei der neuen Vapor-X Revision von Sapphire wiederum deutlich. Die digitalen Spannungswandler von Volterra sind nicht mehr an Board, Sapphire setzt auf analoge Spannungswandler, die ebenfalls 4-phasig ausgelegt wurde. Kontrolliert wird das Ganze von einem uPI SemiConductor Chip (uP6213AJ). Die kleinen Drosselkästchen sind geschlossen (roter Pfeil) und zusätzlich mit Epoxidharz vergossen worden, wie man am obersten Drosselkasten deutlich sieht. Das hat den entscheidenden Vorteil, das die Spulen dieses Layouts ganz sicher nicht pfeifen, fiepen oder anders geartete Geräusche von sich geben, was sich in unserem Test auch bestätigt hat. Ein weitere Vorteil wäre die minimierte Hitzeentwicklung gegenüber digitalen Spannungswandlern, so daß die analogen Wandler auch unter Last kaum die 90°C Grenze überschreiten, geschweige denn erreichen. Insofern muß dieser Bereich zwar kühltechnisch in jedem Fall berücksichtigt werden, weist aber nicht die enorm hohe Priorität auf, die digitale Wandler benötigen, denn die wiederum werden deutlich heißer. Auf der anderen Seite sind die digital gesteuerten Wandler dafür bekannt, etwas mehr Stabilität zu erzeugen und höhere Übertaktungen zuzulassen.
Zu einer verbesserten Signalqualität tragen die auf der FR4-Platine deutlich sichtbaren Feststoff-Kondensatoren (Polymer-Aluminium-Kondensatoren) bei, die wir wieder gehäuft antreffen und das ist auch gut so, denn deren Vorteile sind ja nicht wegzudiskutieren.




Die aktuelle ATI RV870 Technik:

In der Rechenleistung (wenn auch nur theoretisch) ist die Radeon HD 5870 mit 2,7 Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde (TFlops) bei einfacher Genauigkeit und 544 GFlops bei doppelter Genauigkeit mehr als doppelt so leistungsfähig wie eine Radeon HD 4870 (1,2 TFlops/240 GFlops) und überflügelt erstaunlicherweise sogar bisherige Dual-GPU-Grafikkarten wie die 4870 X2. Dafür sorgt der neue RV870-Grafikchip (40 nm), der aus 2,15 Milliarden Transistoren besteht und in dem insgesamt 1600 Shader-Rechenkerne werkeln. Diese sind in 20 SIMD-Einheiten zu je 16 Recheneinheiten à fünf Kernen angeordnet. Wenn wir das mit dem SIMD Layout der HD4800 Serie vergleichen, hat ATI wenig verändert, sondern lediglich die Anzahl der Einheiten verdoppelt. Die Shader-Rechenkerne arbeiten bei einigen Rechenoperationen effizienter als ihre Vorgänger und beherrschen auch die von der DirectX-11-Spezifikation geforderten bitweisen Operationen wie count, insert und extract, die beispielsweise bei Videobearbeitung und Kryptographie häufig Verwendung finden. Summen absoluter Differenzen sollen sich nun bis zu zwölfmal schneller berechnen lassen. Die preiswerte Radeon HD 5850 besitzt zwei SIMD-Einheiten weniger, somit also 160 Shader-Kerne und 8 Textureinheiten weniger. Auch Grafikchip und -Speicher laufen mit 725 beziehungsweise 1000 MHz etwas langsamer als bei der Radeon HD 5870 (850/1200 MHz).
Der GDDR5-Speicher umfaßt im Referenzdesign 1 GByte an Daten und ist weiterhin über vier Speichercontroller mit insgesamt 256 Datenleitungen an den Grafikchip angebunden. Bei einer Taktfrequenz von 1000 MHz erreicht die Radeon HD 5870 einen deutlich höheren Datendurchsatz im Vergleich zu einer Radeon HD 4850. Jeder Speichercontroller ist mit einem L2-Cache verbunden, dessen Kapazität auf je 128 KByte verdoppelt wurde. Die fest verdrahtete Tessellation-Einheit erfüllt in ihrer mittlerweile sechsten Generation die DirectX-11-Anforderungen. Mit ihr lassen sich die geometrischen Details von 3D-Objekten automatisch und ohne große Leistungseinbußen optimieren. Dadurch steigt die Detailqualität bei Spielen, die dieses Feature unterstützen, ganz entscheidend. Bei der Wiedergabe von Blu-ray-Videos entlastet die jetzt verbesserte UVD2-Videoeinheit weiterhin den Hauptprozessor und dekodiert bis zu zwei Videoströme für die Bild-in-Bild-Funktion. Ein weiteres Novum ist, dass der zweite Videostrom auch im HD-Format 1080p realisiert werden kann. Hinzugekommen ist laut AMD außerdem die Möglichkeit, True-HD und DTS-HD als Bitstream auszugeben.



Die Vapor Chamber Technology:

Sapphire war seinerzeit die erste Firma, die auf Vakuum-Dampf-Kammer -Technologie (Vapor Chamber Technology) basierte Kühler für ihre Grafikkarten setzte. Ursprünglich stammt diese Technik aus der Raumfahrt und konnte sich auch schon in der Kühlung von Highspeed Servern bewähren.

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Das Grundprinzip ähnelt der Heatpipe Technik, wobei das Ganze hier doch etwas komplexer aufgebaut wurde, auch wenn es ähnlich simpel klingt. Ein flüssiges Kühlmittel verdampft auf einer heißen Oberfläche. Der entstehende Dampf kondensiert auf einer kalten Oberfläche und die so erzeugte kühlere Flüssigkeit wird danach wiederum zur heißen Oberfläche geleitet. Dieser Kreislauf findet in einer Vakuum-Kammer statt und wird durch ein äußerst komplexes Schichtsystem kontrolliert.
Der Kühler als solcher deklariert sich nach wie vor als Dualslot Kühler und benötigt somit entsprechend Platz unterhalb der Grafikkarte, so daß naheliegende PCI- oder PCIe-Slot nicht genutzt werden können. Aktuelle Mainboards mit durchdachten Layouts berücksichtigen aber diese Art der Grafikkarten Kühlung, insofern sollten keine Steckkarten Kollisionen oder Engpäße auftreten.
Wenn wir den kompletten Kühler von der Platine entfernen, sehen wir den aufwendig gefertigen Kühler und seine drei Heatpipes nebst Kupferkern. Der 85mm Axiallüfter kann die Abwärme zu einem nicht unerheblichen Teil über die Lüftungsschlitze in der Slotblende aus dem PC-Gehäuse herausbefördern, eine sinnvoll armierte Gehäuse Be-und Entlüftung ist trotzdem obligatorisch.




Das Testsystem:

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Montage, Treiberinstallation und Tipps:

Bevor wir den Vorgänger der neuen Sapphire HD5870 Vapor-X 2048MB, eine Sapphire HD5870 Vapor-X 1024MB aus dem Rechner entfernt haben, wurde der Catalyst 10.3 aus dem System verbannt. Dazu bevorzugen wir die Vorgehensweise aus unserem entsprechenden Artikel:

Catalyst-Workshop II



• Die neue Karte wird nun verschraubt und über zwei entsprechende Stromanschlüsse (1x6-polig. 1x8-polig) mit dem Netzteil verbinden, schon ist die HD5870 Vapor-X startklar.
• Achtet nach Möglichkeit darauf, das sich die Grafikkarte den Stromstecker nicht mit anderen Geräten teilen muß !
• Neu starten und die gewünschten Treiber installieren, in unserem Fall den aktuellen Catalyst 10.4
• Abschließend aktualisierten wir für Windows XP die vorhandene DirectX9.0c Version: DirectX-Endbenutzer-Runtimes Februar 2010

• Für Windows Windows 7 aktualisierten wir den Catalyst Treiber, ebenfalls nach obigem Artikel. Vor dem Einsatz irgendwelcher Bereinigungstools können wir unter Windows 7 nur dringend abraten !

Nach dem Abarbeiten unseres Catalyst-Artikels wäre die Montage der GrafikKarte und auch die Treiberinstallation zunächst erfolgreich abgeschlossen und wir installierten die noch fehlenden Treiber für den Eizo Foris FX2431 Monitor. Abschließend stellten wir die Auflösung für den Desktop auf 1920x1200 bei 32-Bit und die Bildschirmaktualisierungsrate auf die von Eizo empfohlenen 60 Hertz.
Als ersten Eindruck erhielten wir wie gewohnt sehr schöne und kontrastreiche 2D-Farben und ein gestochen scharfes Bild. Scheinbar können die Eizo Monitore die gelieferten Signale optimal umsetzen.
Noch eine kleine nicht unwesentliche Anmerkung am Rande:
wer sich eine teure Grafikkarte kauft, sollte darauf achten, das sein Monitor ebenfalls diesen gehobenen Ansprüchen gerecht wird. Denn Frust ist vorprogrammiert, wenn die teure High-End Grafikkarte mit einem Billig-Monitor kommunizieren muß, der gar nicht in der Lage ist, das erhofft schöne Bild zu reproduzieren...!




Die Tests:

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Als Testeinleitung wurde das gesamte System eine Stunde mit dem Systemstabilitätstest von Everest "vorgeheizt".
Die Lautheit der Grafikkarten-Lüfter haben wir nicht separat gemessen, sondern als Systemgesamtlautstärke in die Tests eingebunden. Dabei wurden die Lautstärke ca. 15cm vom Rechner entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät verifiziert und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Das Gerät verfügt ab Werk normalerweise über einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.
Mit dem Digitalen Temperaturmessgerät TL-305 (Messbereich von Minus 200°C bis plus 1370°C) haben wir während sämtlicher Testdurchläufe die Temperaturen der Grafikkarte per Sensor gemessen und aufgezeichnet. Somit erhält der mögliche Käufer auch eine gute Übersicht bezüglich der zu erwartenden Kühlleistung des Grafikkartenkühlers.
Um den Stromverbrauch möglichst genau wiederzugeben (gesamtes System), haben wir den grafischen Leistungsmesser Peak Tech 2535 verwendet. Das Gerät eignet sich für Messungen von 0,0 Watt bis 4 kW/0,0 bis 600 V und 0,0 bis 15 A (mit externem Zangen-Adapter bis 1000 A)


Testprogramme:

• Windows XP SP3 mit DirectX 9 aus Februar 2010, alle aktuellen Updates
• Windows 7 Ultimate 64Bit, alle aktuellen Updates
• aktuelle DirectX9 Spiele
• aktuelle DirectX10 Spiele
• aktuelle DirectX11 Spiele

Treibereinstellungen Catalyst 10.4:

- 3D Systemleistung: Balanced
• Vertikale Synchronisierung: Aus
• sonst alles auf Standard

Kommentare zu den synthetischen 3DMark Benchmarkprogrammen ersparen wir uns, dafür gibt es einfach zu viele Irritationen bei Vergleichswerten und ebenso viele Möglichkeiten diese, in welcher Form auch immer, zu manipulieren. Grundsätzlich sollte man trotz des neuen 3DMark Vantage synthetischen Benchmarks nicht allzu große Bedeutung beimessen, denn 1. sind einige schon etwas betagt und haben somit kaum einen ernsthaften Bezug zur aktuellen Technik und 2. entstehen immer wieder mal kuriose Situationen, in denen der eine oder andere programmierbedingte Lapsus dieser oder jener Grafikkarte Vorteile verschafft, die eigentlich gar nicht vorhanden sind. Das ist auch der Grund, warum wir auf dererlei Benchmarks künftig komplett verzichten.
Für aussagekräftige Benchmarks sollte als Testeinstieg in jedem Fall die Auflösung 1280x1024 (Standard-TFT-Auflösung für 17 und 19" Geräte)) und die Option Quality 4AAx16AF (4-fach Antialiasing + 16-fach anisotropischer Filter) aktiviert sein, ansonsten gerät die Beurteilung aktueller High-Endgrafikkarten zur Farce. Dies gilt insbesondere für Crossfire/SLI Systeme, wo alles unter 1600x1200 Pixel den Sinn eines solchen Systems mehr als nur in Frage stellt. Ohne entsprechende Qualitätseinstellung, kann man keine Aussage darüber treffen, welche Leistung wirklich erbracht wird, zumal auch eine Mittelklasse Grafikkarte ohne 4xAA und 16xAF recht schnell sein kann.
Da sind Spielebenchmarks schon etwas aussagekräftiger, auch wenn viele der Spiele entweder auf ATI oder Nvidia optimiert wurden. Da gilt es dann zu unterscheiden: Open GL Spiele von id-Software wie Quake 4 oder Doom 3 z.B. laufen generell etwas schneller auf Nvidia-Karten und Direct3D Spiele wie Halflife 2 oder Call of Duty favorisieren ATI, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Selbstverständlich kamen auch aktuelle DirectX11-Spiele in unserem Testparcour zum Einsatz, die dann unter Windows 7 entsprechend berücksichtigt wurden.
Wer einen Widescreen TFT besitzt, dem sei erklärt, das es bezüglich der Füllrate keinen großen Unterschied macht, ob nun in 1600x1200 (1,9 Millionen Pixel) oder 1680x1050 (1,75 Millionen Pixel) aufgelöst wird. Damit wir den 2048MB Grafikspeicher auch entsprechend berücksichtigen, haben wir die Tests grundsätzlich ab 1600x1200, 1920x1600 und 2560x1600 vorgenommen. Zumindest dort, wo es möglich war, ansonsten wurden alternative Auflösungen eingestellt, wie z.B. in Crysis Warhead.



1a. Spiele-Benchmarks DirectX9:

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1b. Spiele-Benchmarks DirectX10:

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1c. Spiele-Benchmarks DirectX11:

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In hohen Auflösungen kann die Sapphire mit ihren 2048MB VRAM ihre Vorteile ausspielen, aber auch nur in Spielen, die davon explizit profitieren wie Crysis Warhead und Metro 2033. Ansonsten liegt die Karte nur marginal vor dem Referenzdesign der HD5870 respektive der Vapor-X mit 1024MB. Das ist natürlich kein Zustand von Dauer, denn kommende Spiele werden diese Menge an Grafikspeicher zu nutzen wissen, zumindest besteht die berechtigte Hoffnung. Nur ad hoc besteht kaum ein trifftiger Grund von einer HD5870 mit 1024MB auf ein Exemplar mit 2048MB zu wechseln.
Wichtiger als die Anzahl der Frames ist aber die Bildqualität, wo ATI mit der Supersampling Kantenglättung ein heißes Eisen im Feuer hat, mit der flimmernde Texturen in DirectX10 und DirectX11 Games äußerst wirkungsvoll unterbunden werden. Nvidia neue F100 Grafikchips bringen dieses Feature offiziell nicht mit, aber inzwischen wurde entdeckt, das dem wohl doch nicht so ist. Ansonsten setzen sich Nvidias neue Grafikkarten sehr hartnäckig in den vordersten Positionen fest. Um welchen Preis dies geschieht, erfahrt ihr in den folgenden Kapiteln.


2. Stromverbrauch (gesamtes System):


Der Stromverbrauch war lange Zeit ein trauriges Kapitel, hier sind Innovationen scheinbar grundsätzlich vom Reißbrett verbannt worden, denn was aktuelle Highend Grafikkarten bisher einem Netzteil abverlangten, das hatte den Pegel der Vernunft längst überschritten. Mit der Radeon HD5800-Serie hat sich dies nachhaltig geändert, eine Radeon HD 5870 benötigt im Idle Modus sparsame 27 Watt und unter Vollast knappe 190 Watt, das hat sich auch mit der 2048MB Variante nur unwesentlich geändert, solange sie nicht übertaktet wird. Hier bleibt der gute Idle Wert, unter Vollast werden aber knappe 210 bis 215 Watt benötigt, eine Konsequenz der Speicherverdoppelung. Insofern ist der Stromanschlußbedarf mit einem 6-poligen und einem 8-poligen Stecker nur konsequent.
Was bedeutet dies nun für unsere vorhandenen Netzteile?
wer sich seinerzeit für seine HD4870 oder HD4890 ein neues Netzteil gegönnt hatte, darf sich beruhigt zurücklehnen, eine neue Investition in dieser Hinsicht ist nicht nötig. Das bedeutet im Klartext: ein gutes Markennetzteil aus unserer Preis-Leistungs Empfehlung reicht völlig aus, das gilt gleichermaßen für die HD5850, wie für die HD5870, egal wieviel Speicher verbaut ist. Für eine HD5970 Dual-GPU Karte solltet ihr die Netzteil Topliste eine Tabelle höher studieren, denn deren Strombedarf fällt erwartungsgemäß deutlich höher aus. Dies gilt auch für die neuen Nvidia Karten mit dem GF100 Grafikchip (GTX 470 und GTX 480), deren Stromaufnahmen neue traurige Rekordmarken setzt.


4. Temperaturen:


Die Kühler der 7900GTX Karten waren lange Zeit die Messlatte für alle anderen Grafikkarten, wobei die Kühler der G80 Baureihe ebenfalls sehr gute Werte abliefern, insbesondere wenn man deren Stromaufnahme dabei berücksichtigt. Die 40nm Fertigung zeigte ja schon bei unserer HD5850 deutliche Reduzierungen hinsichtlich der Stromaufnahme und dementsprechend auch ein optimierte Basis für eine effektivere Kühlung. Dies hat Sapphire mit dem Vapor-X Kühler einmal mehr potenziert, unsere HD5870 Vapor-X katapultiert sich auch unter Last mühelos an die Spitze unseres Testfeldes, damit unterbietet die Vapor-X Version unter Last eine HD5870 Referenzkarte um bis zu 15°C. Dies ändert sich auch unter dem Härtetest mit Furmark nicht. Selbst nach 30 Minuten Furmark erreichten wir gerade mal 80°, solche Werte wären für eine 4870/4890 kaum zu realisieren. Was für die Stromaufnahme gilt, gilt demzufolge auch für die Temperaturen, Nvidia F100 Karten erreichen neue Spitzenwerte, wenn das denn das angestrebte Ziel war. Aber die enorme Abwärme muß eben auch abgeführt werden, was dem Nvidia Serienkühler nur mit Mühe und hohen Drehzahlen gelingt..

5. Lautstärke (Schalldruck, gesamtes System):


Die Abstimmung des Vapor-X Kühlers auf die HD5870 erscheint uns nahezu ideal, sowohl idle als auch unter Last (auch unter Furmark) ist die Karte aus unserem System heraus kaum zu identifizieren. Ein Blick ins Logfile von CPU-Z 0.4.2 während des Last-Testes verrät uns auch warum: ohne Last dreht der 75mm Axiallüfter mit 920 U/min und unter Last mit maximal 1493 U/min bzw. 1622 U/min, wenn Furmark dazugeschaltet wird.
Weiter optimieren könnte man die Lüftersteuerung über das CCC im Catalyst 10.4, dazu muß lediglich unter ATI Overdrive oben links auf das Schloß-Symbol geklickt werden, damit die Lüftersteuerung manuell eingestellt werden kann:

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Mit dem Setzen des Häkchens bei "Enable manual Fan Control" wird die Werkssteuerung außer Kraft gesetzt und kann nun nach eigenem Gusto eingestellt, oder in verschiedenen Profilen abgespeichert werden. Bei uns reichte die Reduzierung auf 20% für alle Aggregatzustände des Systems, das mag in weniger gut belüfteten Systemen ganz anders aussehen, da hilft nur ausprobieren. Also bitte nicht gnadenlos herunterschrauben, sondern unbedingt in kleinen Schritten testen !




6. Video/DVD/Blu-Ray-Qualität und Eyefinity:

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Leider kommt die Bildqualität auf unseren Screens kaum zur Geltung, aber man dürfte wohl zumindest erahnen, was diese Karten auch im Bereich DVD/Blu-Ray zu leisten imstande sind. Wer diese Karten gerne in Bezug auf HDTV und einer 1080p Auflösung testen möchte, der kann sich bei Microsoft ein entsprechendes Video herunterladen (110MB):

Step into Liquid


Der Mediplayer 11 bzw. 12 sollte dafür aber schon installiert sein, die 10er Variante kann nur nach einem speziellem Update genutzt werden: Update für MP10

Noch einige technische Anmerkungen zur Wiedergabe von Blu-ray und HD-DVD Material:
ATI gat diesbezüglich immer noch klar die Nase vorne, die Karten decodieren entsprechendes Material deutlich schneller und mit weniger Prozessorlast und das nicht ohne Grund: als Avivo bezeichnet AMD eine bereits mit der Radeon X1300 eingeführte Video-Plattform, um die Multimedia-Fähigkeiten von ATIs Grafikkarten deutlich zu verbessern (Qualität und Flexibilität). Die Weiterentwicklung dieser Technologie nennt sich ATI-Avivo-HD-Technologie und kommt seit der HD2000er Grafikkartenserie zum Einsatz.
Der Unified Video Decoder (UVD) (früher auch „Universal Video Decoder“) ist ein Videoprozessor der Firma AMD und basiert auf der Technik der Multimedia-Prozessoren Xilleon. Die ersten Produkte, in die er integriert wurde, waren die ATI Radeon HD 2400 und 2600 der ATI-Radeon-HD-2000-Serie. UVD wird für Avivo HD benötigt und wurde dementsprechend auch bei der HD5850/5870 in der neuesten Version implementiert. Bei der Wiedergabe von bestimmten Videoformaten kann der UVD die Decodierarbeit übernehmen und somit den Hauptprozessor deutlich entlasten. Das funktioniert ausgezeichnet, wobei wir darauf hinweisen, das Blu-ray nur mit einem HDCP-fähigen Monitor am PC möglich ist, mit einem Blu-ray Laufwerk allein ist es nicht getan.
Die neue Eyefinity Implementierung für die Nutzung von drei Monitoren und mehr, hält einen entscheidenden Nachteil bereit: sie erfordert mindestens einen Monitor mit einem Displayport Anschluß, ansonsten platzt das Vorhaben. Daran werden auch keine Treiber oder Bios Updates etwas ändern. Wer nun denkt, das Dilemma mit Adaptern zu lösen, wird enttäuscht. Es gibt bekanntermaßen passive und aktive Displayport Adapter. Bei dem passiven Displayport Adapter erkennt die Grafikkarte, das es sich bei dem angeschlossenen Gerät nicht um ein echtes Displayport-Gerät handelt, und schaltet den Displayport in einen DVI/HDMI kompatiblen Modus um. Das wäre ja eigentlich die Lösung, aber leider macht uns Eyfinity da einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Denn Eyefinity ist durch die Displayports überhaupt erst möglich und nicht wie vielleicht viele jetzt hoffen, durch mehrere Taktgeber.
Kurz und gut respektive schlecht, wer Eyefinity einsetzen möchte, benötigt einen Monitor mit Displayport Anschluß, Punktum !
Es gibt noch einen Kritikpunkt zu diesem Thema, die ATI Grafikkarten verteilen das Bild nur auf die Monitore, demzufolge sieht man auch deutlich den Displayrahmen. Darum arbeitet ATI auch mit Samsung zusammen, die Monitore mit extrem dünnen Displayrahmen produzieren wollen.



7. Overclocking:

Da das beliebte und nicht aktualisierte ATI-Tool noch nicht mit den Grafikkarten der HD5800 Serie stabil zusammenarbeitet und auch der Riva Tuner keine eingestellten Profile ohne Absturz übernahm, mußten wir uns mit dem begnügen, was der Catalyst über die Overdrive Funktion zur Verfügung stellt. Das sind maximal 900MHZ für die GPU und 1300MHZ (2600MHZ) für den Speicher. Das sind natürlich keine überragenden Übertaktungsresultate, aber mit geeigneten Tools wie z.B. AMD GPU Clock Tool v0.9.26, wäre sicherlich noch mehr möglich. Wobei anzumerken ist, dass das analoge Layout der Sapphire diesbezüglich nicht so hohe Taktraten zuläßt, wie das digitale Layout. Das war schon zu Zeiten der RV790 Grafikchips so und hat sich in dieser Hinsicht nicht geändert.


8. Die Treibersituation:

Der aktuelle Catalyst 10.4 läuft sehr stabil, wobei der 10.3 Vorgänger noch einen Hauch mehr Performance liefert. Eines ist allerdings geblieben: die Grafikfehler beim Scrollen im Browser, die sich in waagerechten diffusen Linien und Klötzchenbildung äußern:



Eigentlich wollte ATI diese Problematik, die sehr wahrscheinlich aus der extremen Untertaktung im 2D Modus resultiert, schon mit dem Catalyst 10.3 abgestellt haben, aber wir können die Problematik auch noch beim 10.4 stellenweise beobachten, wenn auch nicht mehr so ausgeprägt. Ein Hardwarefehler liegt nach unseren Erkenntnissen jedenfalls nicht vor, insofern nützt es auch nichts, die betroffene Graikkarte zu tauschen. Wir sind aber diesbezüglich mit den Herstellern in Kontakt und halten euch auf dem Laufenden. Sapphire bietet beispielsweise ein modifiziertes V-Bios für seine Karten an, was wir bei passender Gelegenheit ausprobieren werden.
Update vom 04.07.2010:
das neue Bios (über den Sapphire Support angefordert) hat unsere Problem gänzlich beseitigt, wir haben definitiv keine Artefakte oder Grafikfehler beim Scrollen mehr. Es lohnt sich also, diese Option im Fall der Fälle zu nutzen !
Der Stromspar Mechanismus Powerplay funktioniert wie gesagt perfekt, ohne Last taktet die Karte auf 157 MHZ GPU Takt und 300MHZ für den Speicher herunter, so soll es auch sein. Was dies in der Praxis für den Stromverbrauch bedeutet, haben wir ja schon im Kaptel Stromverbrauch abgehandelt.


Wichtig:
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß die von uns erreichten Resultate, resultierend aus der fertigungsbedingten Serienstreuung, nicht ohne weiteres auf andere Grafikkarten gleichen Typs übertragen respektive garantiert werden kann...!




Fazit:

Sapphire offeriert mit dem Vapor-X Kühler den mit Abstand besten Herstellerkühler für eine HD5870, daran besteht einmal mehr kein Zweifel. Die Kühlung leistet äußerst effektive Arbeit und die Geräuschentwicklung ist in allen Lastzuständen mehr als akzeptabel. Die Grafikleistung der HD5870 ist auch von uns schon zur Genüge gelobt worden und wer Spiele mit DirectX10 respektive Directx11 nutzen kann, der sollte sie mit Supersampling Kantenglättung genießen, da spielt dann auch die Anzahl der Frames kaum noch eine Rolle, die nach unserem Empfinden ohnehin viel zu hoch bewertet werden. Was spielt es für eine Rolle, ob man in einem Game 99 oder 113 Frames angezeigt bekommt? das Spiel wird dadurch nicht ansehnlicher. Für uns steht die Bildqualität beim Spielen im Vordergrund und genau diesen bisher wunden Punkt lindert ATI mit der HD5800 Baureihe, insbesondere mit den HD5850 und HD5870 Grafikkarten, absolut überzeugend.
Das Thema Nachladeruckler wird gerne gebraucht, um den Kauf einer Grafikkarte mit mehr VRAM zu rechtfertigen. Wobei die Spiele Engine und auch die Qualitätseinstellungen im Treiber diesbezüglich natürlich auch eine enorm gewichtige Rolle spielt, wie man ja beispielsweise anhand von Crysis deutlich nachvollziehen kann. Wer nun aber alles am VRAM festmacht, wird der Sache auch nicht gerecht, da die Qualität der Texturen und Textur-Swaps ein entscheidendes Wörtchen mitreden, zu beobachten über eben diese Nachladeruckler oder starke Einbrüche beim schnellen Wechsel der Games-Level. Da kann mehr VRAM schon etwas Linderung erreichen, wenn auch nicht gänzlich das grundsätzliche Problem beseitigen, denn da sind die Spieledesigner ebenso gefordert. In Puncto Tessellation Performance liegt Nvidia stellenweise klar vor ATI, dies gilt vor allem in Metro 2033. Ob dies ausschließlich daran liegt, weil ATI eigene Tessellation Units gebildet hat, oder weil Nvidia diesbezüglich doch etwas weiter in der Entwicklung ist als ATI, sei mal dahingestellt. Tatsache ist, das aktuell kaum Spiele existieren, die Tessellation ausnutzen, aber das wird ganz sicher nicht so bleiben.
Das Sapphire Gesamtpaket der Full Retail Version enthält diesmal nur ein Spiel und auch sonst hätten wir uns noch die eine oder andere sinnvolle kleine Softwarezugabe gewünscht. Wie wärs denn mal mit einer Vollversion von Everest? Abstriche müssen beim Stromverbrauch unter Last und beim Anschluß der möglichen drei Monitore (Eyefinity) gemacht werden, zumal wenigstens einer der drei Monitore einen Displayport vorweisen muß, ansonsten wird aus dem Monitor Terzett schnell ein Duett. Es existiert inzwischen eine spezielle Eyefinity Karte von Sapphire mit sechs Displayports, so daß Alternativen absehbar wären.
Zur besseren Übersicht unsere Test-Resultate noch einmal in einer kompakteren Zusammenfassung:

Plus:
• ausgezeichnete Verarbeitung
• ansprechendes Design, wertige Haptik
• sehr leiser Betrieb mit und ohne Last
• hervorragende 3D-Leistungen, auch in sehr hohen Auflösungen
• exzellente Bildqualität insbesondere mit Super-Sampling Kantenglättung
• befriedigendes Übertaktungspotential
• erstklassige DVD/Blu-ray Qualität dank ATI-Avivo-HD
• HD-DVD und Blu-ray über Dual link auch an großen TFTs möglich
• Eyefinity Unterstützung für mehrere Monitore (eingeschränkt)
• Crossfire/Crossfire-X fähig
• DirectX 11 und Shader 5.0 werden unterstützt
• deutlich minimierter Stromverbrauch (idle Modus)
• danke 40nm Fertigung und analogem Layout minimierte Temperaturen
• überragendes Kühlsystem
• befriedigende Austattung (Full Retail Version)
• noch ausreichendes Preis-Leistungsverhältnis (ca. 440 €)

Minus:
• Stromverbrauch unter Last zu hoch

Wer bereits eine HD5870 mit 1024MB besitzt, wird sich sicherlich schwer tun, über eine Aufrüstung nachzudenken, zumal erstere Grafikkarte noch lange Zeit allen Anforderungen genügen wird. Wer noch keine HD5870 besitzt, gehört schon eher zum passenden Kundenklientel, wenn denn die Karten verfügbar wären und der Preis noch ein Stückchen rutscht...



Gesamtergebnis unseres Reviews:

Die Sapphire Radeon HD5870 Vapor-X 2048MB Grafikkarte erhält den PC-Experience-Award in Gold






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