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Achtung Mushkin XP2-6400 996580 4GB Dualkit Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Mushkin XP2-6400 996580 4GB Dualkit







Einleitung:

Sozusagen als Abschluss unserer Arbeitsspeicher-Testsaison 2007 präsentieren wir euch noch einmal ein Highlight, einen weiteren 4GB Kit der Edelschmiede aus Denver: den Mushkin XP2-6400 996580 4GB Dualkit. Diese Speichercombo entstammt ebenfalls der begehrten XP-Performance Serie und bietet konträr zu den anderen Kits dieser Serie das Ganze zu einem deutlich verbesserten Preis-Leistungsverhältnis an. Wobei dies natürlich auch dadurch realisiert wurde, das eben keine Micron Speicherchips verwendet werden. Kein Grund die Köpfe hängen zu lassen, ganz im Gegenteil, der einzige Speicherdefekt, den wir in diesem Jahr vorzuweisen hatten, war ein Kit mit Microns...
Der Mushkin XP2-6400 996580 4GB Dualkit soll sich mit schnellen Timings, verhältnismäßig moderaten Spannungen und hoffentlich auch erwähnenswerten Übertaktungseigenschaften in Szene setzen. Ob dem so ist, haben wir in unserem ausführlichen Praxis-Test eingehend überprüft, viel Vergnügen beim Lesen...




1. Die Technischen Daten

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- Verpackung: Mushkin XP2-6400 996580 Dualkit(4096MB Kit).
- Speicherstandard: DDR2-800 / PC2-6400.
- Speichertimings: 4-4-4-12-2T (Werksangaben)
- Spannung: 2,0 bis 2,1 Volt bei 800 MHZ (Werksangaben).
- Dualchannel: ja.
- Heatspreader: Frostbyte Aluminium (schwarz).
- verbaute Speicherchips: Powerchips/Promo.
- Anordnung: Double sided.
- Module: 256Mx64.
- Chip: 128Mx8.
- ECC: nein.
- EPP: ja.
- Kontakte: 240 Pins.
- verbaute Platine: Brainpower (6-Layer).
- Garantie: lebenslang (in Europa 15 Jahre).
- Fertigung nach RoSH Verordnung.
- aktueller Straßenpreis: ca. 270,- €.




Ein erster Eindruck:

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Mushkin behält auch für diese Module seine neuen Verpackungen bei, was nicht nur dem Verkaufsambiente sehr gut tut, die Module sind einfach sicher verstaut, als in einer Blisterverpackung.
Attraktive Heatspreader dürfen natürlich in der DDR-2 Kategorie nicht fehlen und Mushkin möchte mit seinen Frostbyte Heatspreadern auch in dieser Hinsicht punkten. Ob dem so ist, erfahrt ihr im weiteren Verlauf unseres Reviews. Verarbeitungstechnisch bewegen sich die Module von Mushkin traditionell auf allerhöchstem Niveau, das gibt es absolut nichts bemängeln...

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Die Speicherchips wurden auch bei diesen Modellen auf hochwertigsten Brainpower Platinen mit 6 Layern verlötet (im Mainstream werden 4 Layer eingesetzt), eine ideale Basis für optimale Signalqualität und somit eigentlich schon ein mögliches Indiz für Leistung und Stabilität.
Über die eingesetzten Speicherchips könnten wir jetzt spekulieren, aber da Mushkin die Chips umlabelt, wäre das mehr als müßig. Es dürfte sich sehr wahrscheinlich um Powerchips sein, was ja nun auch keine schlechte Wahl darstellt.

Noch ein paar Anmerkungen zur Erkennung der Speichermodule im System:
Sind die SPD-Angaben (Serial Presence Detect) fehlerhaft oder unvollständig integriert, ist es reine Glückssache, ob das Modul korrekt betrieben wird oder nicht, insofern sind diese Daten eminent wichtig! Nun sollte man aber leichte Abweichungen nach dem ersten Systemstart mit den neuen Modulen auch nicht überbewerten, denn einige Hersteller schreiben ins SPD oft abgeschwächte Timings hinein (wie bei unserem Testset), damit das System wirklich sicher startet, die optimierten Einstellungen für die Timings kann man ja anschließend im Bios durchaus manuell vornehmen.

Enhanced Performance Profiles

Mushkin bedient sich bei unseren Testmodulen analog zum Vorreiter Corsair auch erstmals der Enhanced Performance Profiles, um zusätzliche Leistungsdaten in ungenutzte SPD-Teile zu schreiben.
Konkret bedeutet dies:
Im SPD (Serial Presence Detect) werden grundsätzlich nur die ersten 96 Bit des 128 Bit großen JEDEC SPD ROM genutzt. Bit 97 bis Bit 127 können also vom jeweiligen Hersteller für eigene Informationen und Optionen verwendet werden. Die nun zur freien Verfügung stehenden 30 Bits des SPD ROMs können von Mushkin in genau zwei Varianten für die Enhanced Performance Profiles genutzt werden, denn viel Platz für das Hinterlegen von Informationen ist in 30 Bits natürlich nicht vorhanden. Entweder hinterlegt man 2 Profile oder 4, in diesen Profilen sind dann explizite Informationen wie Speicherspannung, Command Rate, Cycle Time, CAS Latency, tRCD, tRP und tRAS abrufbar.
Mushkin hat sich für 2 Profile entschieden:



Diese Profile sind aber nur nutzbar, wenn man über ein Mainboard mit entsprechender Kompatibilität zu diesen Profilen verfügt. In der Regel sind dies Mainboards mit Nvidia Chipsätzen ab Generation Nforce590 aufwärts, da Nvidia Initiator dieser speziellen Übertaktungsprozeduren ist. Ansonsten bleiben diese Profile deaktiviert und ungenutzt. Das heißt natürlich nicht, das diese Speicher nun nicht übertaktbar sind, das sind sie durchaus, man muß dies nur wie gehabt manuell einstellen.


Wer sich mit den vielen leider unvermeidlichen technischen Kürzeln und Fachbegriffen nicht so gut auskennt, dem empfehlen wir unseren Arbeitsspeicher-Workshop, wo die wichtigsten Bereiche aufgeschlüsselt wurden:

Der Arbeitsspeicher-Workshop





DDR-2 FAQs:

DDR2-SDRAM ist eine konsequente Weiterentwicklung des DDR-SDRAM Konzeptes, bei dem anstatt mit einem Zweifach-Prefetch mit einem Vierfach-Prefetch gearbeitet wird.
DDR2-SDRAM-Speicherchips besitzen 240 (bzw. 200, 214 oder 244) Kontakte/Pins ("normale" DDR-Chips: 184, SDRAM besitzt 168 Kontakte) und sind dadurch bedingt natürlich nicht kompatibel zu DDR1 Mainboards.
DDR2-SDRAM taktet den I/O-Puffer mit der zweifachen Frequenz der Speicherchips. Hier erhält man, wie bei dem älteren DDR-Standard, jeweils bei steigender als auch bei fallender Flanke des Taktsignals gültige Daten. Beim DDR-SDRAM werden mit einem Read-Kommando (mindestens) zwei aufeinanderfolgende Adressen gelesen, bei DDR2-SDRAM vier. Dies ist durch die jeweilige Prefetch-Methode des jeweiligen Standards bedingt. Aus einem 128 Bit breiten DDR-Modul werden pro Readvorgang 256 Bit gelesen, aus einem vergleichbaren DDR2-Modul aber 512. Die absolute Datenmenge bleibt bei gleichem Takt von z.B. 200 MHz aber identisch, da das DDR2-Modul zwei anstelle von einem Takt benötigt um die Daten zu übertragen. DDR2 unterstützt nur 2 mögliche Burst-Längen (Anzahl an Datenwörtern die mit einem einzelnen Kommando gelesen oder geschrieben werden können): nämlich 4 (bedingt durch Vierfach-Prefetch) oder 8, DDR hingegen unterstützt 2, 4 oder 8.
Zur Erhöhung der Taktraten und zur Senkung der elektrischen Leistungsaufnahme, wurde die Signal- und Versorgungsspannung von DDR2-SDRAM auf 1,8 Volt verringert (bei DDR-SDRAM sind es 2,5 oder 2,6 Volt). Nebenbei führt die verringerte Spannung naturgemäß zu einer geringeren Wärmeentwicklung, was dichtere Gedächtniskonfigurationen für die höheren Kapazitäten ermöglicht. Die elektrische Leistungsaufnahme sinkt auf für den Mobilbereich akkufreundlichere 247 mW (statt bisher 527 mW).
DDR2-SDRAM Chips arbeiten mit "On-Die Termination" (ODT). Der Speicherbus muss also nicht mehr auf der Modulplatine (oder dem Board) terminiert werden. Die Terminierungsfunktion wurde direkt in die Chips integriert, was wiederum Platz und Kosten spart. ODT arbeitet wie folgt: der Speicher-Controller sendet ein Signal zum Bus, das alle inaktiven DDR2-SDRAM Chips dazu motiviert, auf Terminierung umzuschalten. Somit befindet sich nur das aktive Signal auf der Datenleitung, Interferenzen sind im Grunde so gut wie ausgeschlossen.
Schauen wir uns noch einmal in einer übersicht die konkreten Unterschiede zwischen den jeweiligen Takt-und Übertragungsraten an, denn diesbezüglich herrschen oft große Mißverständnisse:

DDR2 Taktungen und Übertragungsdaten
Chip Modul realer Takt I/O Takt effektiver Takt Übertragungsrate pro Modul Übertragungsrate Dualchannel
DDR2-400 PC2-3200 100 MHZ 200 MHZ 400 MHZ 3,2 GB/s 6,4 GB/s
DDR2-533 PC2-4200 133 MHZ 266 MHZ 533 MHZ 4,2 GB/s 8,4 GB/s
DDR2-667 PC2-5300 166 MHZ 333 MHZ 667 MHZ 5,3 GB/s 10,6 GB/s
DDR2-800 PC2-6400 200 MHZ 400 MHZ 800 MHZ 6,4 GB/s 12,8 GB/s
DDR2-1066 PC2-8500 266 MHZ 533 MHZ 1066 MHZ 8,5 GB/s 17 GB/s

Bei DDR2-SDRAM taktet der I/O-Puffer mit der zweifachen Frequenz der Speicherchips. Hier erhält man, genau wie bei dem älteren DDR1-Standard, jeweils bei steigender und fallender Flanke des Taktsignals gültige Daten. Beim DDR-SDRAM werden mit einem Read-Kommando (mindestens) zwei aufeinanderfolgende Adressen gelesen, beim DDR2-SDRAM allerdings deren vier!
Daraus folgt: der reale Takt multipliziert mit 4 ergibt den effektiven Takt.




2GB oder mehr Arbeitsspeicher, sinnvoll oder nicht?

Jein lautet die "klare Antwort", denn es hängt schon sehr vom Einsatzgebiet und Betriebssystem ab, ob man 2GB oder mehr im System einsetzen sollte oder nicht.
Für normale Desktopanwendungen, Windows XP und Office genügen 1 Gb noch eine ganze Weile, diesbezüglich sicherlich sogar 512MB. Für aktuelle Spiele wie Battlefield 2 und Quake4, das mit weniger als 2 Gb sogar Probleme produziert, sollte man über eine eventuelle Nachrüstung nicht lange nachdenken, beide Spiele profitieren davon deutlich. Unter dem aktuellen Actionkracher Stalker lassen sich unter Windows Vista 64-bit mit 4GB Speicher die Ladezeiten deutlich reduzieren. Wobei anzumerken ist, das allein viel Arbeitsspeicher aus einem sonst langsamen System kein schnelles zaubert, denn Flaschenhälse wie langsame CPU >langsame Grafikkarte >langsame Festplatte werden dadurch nicht kompensiert!
Windows Vista, aufwendiger Videoschnitt, kommende Spiele, CAD und Photoshop gehören ebenso wie Zipprogramme und das völlig überfrachtete Nero 7.0 zu den Kandidaten, die sich über eine Speicheraufrüstung nicht beklagen.
Wer in die Zukunft investieren möchte und will, der sollte über eine Arbeitsspeicheraufrüstung intensiv nachdenken, denn 1. werden die Spieleanforderungen künftig kaum minimiert und 2. gibt Microsoft für Windows Vista schon 512MB als Minimalaustattung an. Das mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, aber wenn man überlegt, wie miserabel Windows XP mit der ursprünglichen Werksvorgabe von 128 MB zurechtkommt, sollte klar sein, wo wir bezüglich Windows Vista landen respektive gelandet sind...



Erkennungstechnisch gab es auf unserem X38-System unter XP die technisch bedingte Speicherverringerung, unter Vista 64Bit dagegen zeigten sich ebenso erwartet keinerlei Abzüge:

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Zur speziellen 4GB-Situation unter Windows XP und Vista, sowie dessen technischem Hintergrund lest bitte dazu unseren ausführlichen Artikel:

Die 4GB Problematik...







Auslagerungsdatei für 2GB oder mehr Arbeitsspeicher einstellen:

Auch hier kursieren wilde Gerüchte, von ganzen neuen Parametern bis hin zur gänzlichen Abschaltung des viruellen Speichers (Auslagerungsdatei).
Es bringt nichts, den virtuellen Speicher abzuschalten, denn Windows 2000/XP lagert trotzdem aus und es gibt auch keine Möglichkeit, dies zu ändern, ganz im Gegensatz zu Linux, dort ist dies explizit möglich. Drüber hinaus meckern auch weiterhin speicherhungrige Programme wie Photoshop ob der fehlenden Auslagerungsdatei, egal wieviel Speicher real vorhanden ist...
Wir haben zahlreiche Tests durchgeführt und konnten performancetechnisch keine Veränderung oder gar Verbesserungen konstatieren, wenn man die Auslagerungsdatei nun noch weiter erhöht. Darum lautet unsere aktuelle Empfehlung, stellt euren Arbeitsspeicher so ein, wie in unserem Artikel beschrieben, damit fahrt ihr zur Zeit immer noch am Besten.
Unter Vista ist diese Empfehlung nicht mehr zu halten, da Vista über eine gänzlich andere Speicherverwaltung verfügt, darum solltet ihr an den Werkseinstellungen auch möglichst nichts ändern, wir konnten jedenfalls keinen Optimierungsvorteil erkennen, wenn man die Auslagerungsdatei manuell vorgibt...




Das Testsystem Intel X38:

CPU
Intel Core 2 Duo E6850
Mainboard
Asus P5E WS Professional
Grafikkarte
XFX Geforce 8800 Ultra
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatality
CPU-Kühler
Thermalright Ultra-120 extreme
CPU-Lüfter
Scythe
Festplatten System
2x Western Digital Raptor a´150GB (10000 U/min, S-ATA) RAID-0
Festplatten Backup
1x Samsung SpinPoint T133 400GB 16MB SATA II
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
DVD-ROM
LG GDR H10N
Diskettenlaufwerk
Scythe Combo
Gehäuse
Lian Li PC-G70 B
Netzteil
Seasonic S12 II 500 Watt
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 2 PreSP3/Vista Ultimate 64-bit
Zubehör
2x Aerocool Turbine 120mm @5Volt




Die Tests: Einleitung und Vorbereitung

In den Tests haben wir die Module (unabhängig von der Plattform) in mehreren Schritten an ihr Maximum herangeführt und neben synthetischen Benchmarks (Sandra XI SP2 und dem Speichertest von PCMark 2005) auch Spiele wie Fear und Quake4 mit einbezogen, um auch für diesen Sektor ein paar aussagekräftige Resultate zu liefern.
Die maximal erreichbaren Frames und Durchsatzraten spielten dabei nur die sekundäre Rolle, primär galt es herauszufinden, wieweit die Speichermodule ohne aufwendige Klimmzüge wirklich noch stabil laufen und welche Auswirkungen das Zusammenspiel von FSB und Speichertaktung hat.
Bevor dies gestartet wurde, haben wir das System nach folgendem Schema komplett neu aufgesetzt:

1. Mainboard-Bios auf den neuesten Stand geflasht.
2. Windows XP mit integriertem Servicepack 2 und PreSP3 Patches installiert ->zum Artikel
3. aktuelle Chipsatztreiber installiert.
4. DirectX 9.0c aus November 2007 installiert.
5. aktuelle Grafikkartentreiber und Monitortreiber installiert.
6. aktuelle Soundkartentreiber installiert.
7. weitere Treiber für Peripheriegeräte installiert.
8. die Dienste sicherheitsrelevant und performant konfiguriert ->zum Artikel
9. Performance-Workshop abgearbeitet ->zum Artikel
10. Alle temporären Dateien gelöscht und die Festplatten mit O&O Defrag 10.0.1634 defragmentiert.

Anschließend wurden die Systeme 2 Stunden mit dem Orthos Test von Prime95 aufgewärmt und die ersten Tests gestartet...




Die Tests: Intel Plattformen

Für diesen Test haben wir erstmals unser neues X38 System eingesetzt, ein Asus P5E WS Professional mit aktuellstem Bios.
Anders als bei aktuellen AMD-Systemen (Speichercontroller sitzt seit Sockel 939 in der CPU) befindet sich der Speichercontroller bei Intel in der Northbridge. Somit kommuniziert die CPU nicht mit dem Arbeitsspeicher, kann also diesbezüglich außer der Erhöhung des Frontsidebus keinen weiteren Einfluss auf etwaige Übertaktungen nehmen. Die CPU ist bei Intel grundsätzlich über den internen Multiplikator (in unserem X38-Testrechner: 9) und den Frontsidebus miteinander verkoppelt. Das bedeutet im Klartext, das Intel den klaren Nachteil der Limitierung durch den Frontsidebus aufweist. Mit anderen Worte, der Speicherdurchsatz wird durch den Frontsidebus begrenzt, was bei AMD nicht der Fall ist.
PCI-Express Frequency haben wir im Verlauf des Tests fixiert, damit Übertaktungen auf diese Bereiche keine negativen Auswirkungen haben. Alle anderen aktivierten/deaktivierten Bios Optionen haben zuweilen auch einen schlechten Einfluss aufs Übertakten und wurden entsprechend abgeschaltet respektive manuell eingestellt.


Den Mushkin Speicher haben wir auf unserer Intel X38 Plattform in 5 Schritten getestet:

1. DDR2-667 für den Speicher, FSB 333, Einstellungen im Bios:

- Configure DRAM Timings: manuell ->siehe Tabelle.
- der Rest auf Standard.


2. DDR2-800 für den Speicher, FSB 333 für die CPU, Einstellungen im Bios:

- AI Overclocking Tuner: manual.
- CPU Voltagel: Auto.
- Clock Twister: Auto.
- CPU Ratio Control: manual.
- CPU Ratio: 9.
- FSB Strap: Auto.
- FSB Frequency: 333 MHZ.
- PCI Express Frequency: 100 MHz.
- Transaction Booster: disabled.
- CPU Voltage: siehe Tabelle.
- DRAM Frequency: siehe Tabelle.
- DRAM Timing Control: siehe Tabelle.
- DRAM Voltage: siehe Tabelle.
- Memory Remap Feature: enabled.
- C1E Support: disabled.
- CPU TM Function: disabled.
- Vanderpool Technology: disabled.
- Intel Speedstep: disabled.
- CPU Q-Fan Control: disabled.


3. DDR2-1066 für den Speicher, FSB 333 für die CPU, Einstellungen im Bios:

- AI Overclocking Tuner: manual.
- CPU Voltagel: Auto.
- Clock Twister: Auto.
- CPU Ratio Control: manual.
- CPU Ratio: 9.
- FSB Strap: Auto.
- FSB Frequency: 333 MHZ.
- PCI Express Frequency: 100 MHz.
- Transaction Booster: disabled.
- CPU Voltage: siehe Tabelle.
- DRAM Frequency: siehe Tabelle.
- DRAM Timing Control: siehe Tabelle.
- DRAM Voltage: siehe Tabelle.
- Memory Remap Feature: enabled.
- C1E Support: disabled.
- CPU TM Function: disabled.
- Vanderpool Technology: disabled.
- Intel Speedstep: disabled.
- CPU Q-Fan Control: disabled.


4. DDR2-1113 für den Speicher, FSB 333 für die CPU, Einstellungen im Bios:

- AI Overclocking Tuner: manual.
- CPU Voltagel: Auto.
- Clock Twister: Auto.
- CPU Ratio Control: manual.
- CPU Ratio: 9.
- FSB Strap: Auto.
- FSB Frequency: 333 MHZ.
- PCI Express Frequency: 100 MHz.
- Transaction Booster: disabled.
- CPU Voltage: siehe Tabelle.
- DRAM Frequency: siehe Tabelle.
- DRAM Timing Control: siehe Tabelle.
- DRAM Voltage: siehe Tabelle.
- Memory Remap Feature: enabled.
- C1E Support: disabled.
- CPU TM Function: disabled.
- Vanderpool Technology: disabled.
- Intel Speedstep: disabled.
- CPU Q-Fan Control: disabled.


5. DDR2-1000 für den Speicher, FSB 400 für die CPU, Einstellungen im Bios:

- AI Overclocking Tuner: manual.
- CPU Voltagel: Auto.
- Clock Twister: Auto.
- CPU Ratio Control: manual.
- CPU Ratio: 9.
- FSB Strap: Auto.
- FSB Frequency: 333 MHZ.
- PCI Express Frequency: 100 MHz.
- Transaction Booster: disabled.
- CPU Voltage: siehe Tabelle.
- DRAM Frequency: siehe Tabelle.
- DRAM Timing Control: siehe Tabelle.
- DRAM Voltage: siehe Tabelle.
- Memory Remap Feature: enabled.
- C1E Support: disabled.
- CPU TM Function: disabled.
- Vanderpool Technology: disabled.
- Intel Speedstep: disabled.
- CPU Q-Fan Control: disabled.




Bei Boot-Problemen oder Systeminstablität haben wir die Spannung der Speicher und der CPU solange angehoben, bis das System wieder stabil lief. Wenn dies nicht genügte, wurden die Speichertimings verringert.


Testresultate Mushkin XP2-6400 996580 4GB Dualkit auf Intel X38 Plattform
Taktung Speicher Timings & Volt Quake4
FPS
Prey
FPS
Sandra XI SP2 Float Sandra XI SP2 Integer PC Mark 2005
DDR2-667
FSB 333
4-4-4-15
1,8V
76 77 6233 6367 6655
DDR2-800
FSB 333
4-4-4-15
2,0V
77 78 6493 6577 7022
DDR2-1066
FSB 333
5-5-5-15
2,1V
79 80 6888 6991 7423
DDR2-1113
FSB 400
5-5-5-15
2,2V
80 82 6994 7111 7605
DDR2-1000
FSB 400
5-5-5-15
2,2V
82 84 7162 7309 7755




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Kommentar zum Testresultat:

Wieder einmal zeigt der Test eines ganz deutlich, Core 2 Duo Prozessoren profitieren relativ wenig von Timings, dafür aber um so mehr von hohen Taktraten des Speichers und der CPU, sofern diese geliefert werden können.
Auf der X38 Plattform fühlt sich der Speicher sowohl in den Standard-Takts als auch beim Übertakten des Prozessors auf FSB-400 (entspricht 3600MHZ) sichtlich wohl, was in den Benchmarks entsprechend deutlich wird. Allerdings verlangen die Module auch nach entsprechenden Volts, sonst ist das Ende der Fahnenstange schnell erreicht.
Über den Standard CPU-Takt des Intel E6850 von 333MHZ (entspricht 3000MHZ) erreichten wir für den DDR2-800 Speicher immerhin satte 1113 MHZ, das sind fast 40% Übertaktung, ein respektables Resultat.
Wenn wir die CPU auf 400MHZ Frontsidebus (entspricht 3600MHZ) gestellt haben, waren immerhin noch 1000MHZ mit den Modulen möglich, da gibt es auch nichts zu meckern.
Alle unsere weiteren Bemühungen darüber hinaus wurden mit einem sofortigem Neustart oder der Weigerung zu booten quittiert, das System war schlichtweg nicht mehr stabil ansprechbar.
Grundsätzlich konnten wir keinerlei Memtest Fehler während unserer gesamten Testprozeduren attestieren, ein ausgezeichnetes Resultat.




Temperatur-Vergleichswerte:

Jetzt kommen wir zum nächsten interessanten Teil des Tests, denn natürlich wollten wir auch wissen, inwieweit Heatspreader, Heatpipes usw. die Temperaturen des Speichers positiv beinflussen oder eben nicht. Darum haben wir mit verschiedenen Sensoren entsprechende Messungen vorgenommen und sind zu folgenden Resultaten gelangt:


Temperatur-Vergleichswerte der DDR-2 Module
Speicher:
Temps-idle
Temps-Last
Corsair TWIN2X2048-8500C5D 32°C 37°C
G.Skill F2-6400PHU2-2GBHZ 36°C 41°C
Exceleram EX2-2800P2-SJ 37°C 45°C
G.Skill F2-6400PHU2-2GBHZ 36°C 41°C
G.Skill F2-6400CL5D-2GBNQ 35°C 41°C
Mushkin EM2-6400 DDR2-800 Quad Kit 37°C 44°C
Mushkin SP2-6400 DDR2-800 35°C 42°C
Mushkin XP2-8500 DDR2-1066 36°C 42°C
Mushkin XP2-8000 DDR2-1000 36°C 42°C
Mushkin XP2-6400 DDR2-800 4GB-Kit 35°C 41°C
Mushkin XP2-6400 996580 4GB-Kit 34°C 41°C
OCZ Reaper HPC Edition DDR2-1066 33°C 38°C
Super Talent T1000UX2G5 DDR2-1000 38°C 44°C
Super Talent T800UX2GC4 DDR2-800 38°C 43°C
Super Talent T800UX4GC5 DDR2-800 4GB-Kit 39°C 45°C
Noname DDR2-800 ohne Heatspreader 36°C 41°C

Bei unseren erzielten Temperaturen ist natürlich zu berücksichtigen, das bedingt durch unser Kühlmanagement (120mm Gehäuselüfter und Netzteil mit 120mm Lüfter) sowie dem Thermalright Ultra-120 extreme eine gute Be-und Entlüftung des Gehäuses und der sockelnahen Bereiche ermöglicht wird, somit wird auch die Abwärme der Speichermodule sehr gut abtransportiert, so sollte es im Idealfall ja auch sein.
Die Temperaturwerte der Module sind jedenfalls ausgezeichnet und zeigen deutlich, das die Frostbyte Konzeption von Mushkin durchaus aufgeht. Es zeigt sich aber auch, das der Noname DDR2-Speicher ohne Heatspreader und ähnlicher Kühlrezeptoren durchaus kein thermisches Monstrum darstellt, sondern seine Abwärme recht gut weiterleitet, sofern denn eine entsprechende Be-und Entlüftung im Gehäuse vorhanden ist..


Wichtig:
Wir weisen ausdrücklich daraufhin, daß die von uns erreichten Resultate, bedingt durch die fertigungsbedingte Serienstreuung, nicht ohne weiteres auf andere Mainboards gleichen Typs übertragen respektive garantiert werden können.

Das Übertakten von Hardware-Komponenten kann zu Fehlern bis hin zur Beschädigung von Bauteilen führen und geschieht daher auf eigenes Risiko!
Typische Merkmale für Übertaktungsprobleme sind:

- Grafikfehler.
- USB Übertragungsprobleme.
- unspezifische Abstürze und Freezes.




Fazit:

Der Mushkin XP2-6400 996580 4GB Dualkit konnte beinahe schon obligatorisch fast in jedem Test-Kriterium volle Punktzahlen abräumen. Rein gefühlsmäßig laufen die Module zumindest auf unserer neuen X38 Plattform stabiler, als die Vorgängermodule aus der 996561 Serie, die ja bekanntlich mit Microns bestückt waren.
Zur besseren Übersicht noch einmal die wichtigsten Eckdaten des Tests in der Gesamtübersicht:

Plus:
- exzellente Verarbeitung.
- makellose Stabilität und fehlerfreier Betrieb.
- sehr gute Lese-und Schreibdurchsatzleistungen.
- fehlerfrei programmiertes SPD und EPP.
- sehr gute Timings unter DDR2-800.
- sehr gutes Übertaktungspotential.
- lange Garantiezeit (Europa 15 Jahre, sonst lebenslang).
- aktuell hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis.

Minus:
- recht teuer.

Knapp 270 € für 4GB DDR2-800 RAM, vor 5 Monaten wäre Mushkin dafür weltweit gefeiert worden, mittlerweile werden einige auch über diesen Preis jammern, zumal halbwegs lauffähige 4GB Kits schon für unter 100€ zu erhalten sind. Aber die Mushkins sind schon von einem anderen Kaliber, auch wenn die Amerikaner sich ihren Namen natürlich bezahlen lassen.
Geiz mag bis einem gewissen Grad geil sein, aber Qualität ist geiler und so erhalten diese Module verdient unseren Gold-Award, zumal sich die Übertaktungsresultate ebenfalls sehen lassen können, sind da vielleicht doch Microns unter den Heatspreadern...?




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der Mushkin XP2-6400 996580 4GB Dualkit erhält den PC-Experience Award in Gold







Weiterführende Links:

Mushkin

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Mushkin für die Bereitstellung des Testsamples und den freundlichen Support



euer PC-Experience.de Team

Cerberus




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