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Achtung Windows XP: Explorer.exe Troubleshooting Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Explorer.exe Troubleshooting


Ein leidiges Thema sind die Probleme um die immer wieder auftretenden Abstürze der Explorer.exe unter Windows XP.
Die Symptome sind vielschichtig, aber in der Regel geschieht dies beim Rechtsklick auf eine .exe Datei oder aber beim Schließen eines Ordners.
Mitunter wird auch einfach unvermittelt die Explorer.exe neu gestartet, was sich durch den Absturz des Desktops gefolgt von dessen sofortigen Neuaufbau bemerkbar macht.
Dazu kommt, daß sich die Ereignisanzeige zu dem Absturz meistens beharrlich ausschweigt, insofern ist es sehr schwierig und sehr aufwendig, auf Anhieb den Schuldigen zu finden.
Darüber hinaus kommen natürlich auch die üblichen Verdächtigen wie Übertaktung des Rechners ->fehlerhafter Arbeitsspeicher ->stark schwankende Stromversorgung durch ein minderwertiges Netzteil ->schlecht programmierte Tuning-Tools und deren Benutzung ->überfrachteter Autostartbereich ->defekte Systemdateien und vieles mehr in Betracht.
Wir haben uns trotz alle dem an die Lösung des Problems gewagt und bieten nachfolgend einige Lösungsansätze an.




Abhilfe:


Unabhängig von den schon angesprochenen üblichen Verdächtigen sollte zunächst einmal ein gründlicher Check auf Malware sprich Viren/Trojaner/Würmer/Hijacker erfolgen, was es diesbezüglich zu beachten gibt und welche Programme wir dazu empfehlen, könnt ihr in unserem Sicherheitsworkshop ausführlich nachlesen.


Sollten diese Malwarebeseitigungsmaßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg führen, betrachten wir uns weitere Ansatzpunkte:


Lösungsansatz 1:

Für die Explorer.exe existiert ein spezieller Patch von Microsoft, der entsprechende Fehler beim Schließen eines Ordners beseitigen soll.
Der Patch ersetzt die Datei „Duser.dll“ durch eine überarbeitete Version.

zum Download bei Microsoft


Wir haben mit diesem Patch sehr gute Erfahrungen gemacht und können ihn uneingeschränkt empfehlen. Freundlicherweise scheint der Patch sich auf den Fehler beim Öffnen von .exe-Dateien auszuwirken. Auf unserer Testplattform war der Fehler nach dem Einspielen des Patches nicht mehr existent.



Lösungsansatz 2:

Über den Taskmanager besteht die Möglichkeit, die Explorer.exe neu zu initialisieren, dazu rufen wir über STRG-ALT-ENTF den Taskmanager auf und wechseln im Fenster "Prozesse" zum aktiven Prozess "Explorer.exe". Hier klicken wir die Explorer.exe mit der rechten Maustaste an und wählen das Kontextmenü "Prozess beenden" aus. Die anschließende Warnmeldung ignorieren wir, bestätigen mit OK und lassen den Taskmanager geöffnet.





Anschließend wechseln wir zum Reiter "Anwendungen" um dort auf "neuen Task" zu klicken sowie im sich dann öffnenden Fenster "explorer.exe eingeben. Jetzt wird dieser neue Task gestartet, so daß wir den Taskmanager danach wieder schließen können.





Diese Maßnahme hat auch schon sehr oft zum Erfolg geführt, läßt sich aber leider nicht für alle Explorerfehler erfolgreich verwenden.




Lösungsansatz 3:

Wer Norton Cleensweep einsetzt sollte tunlichst über eine Deinstallation desselben nachdenken, denn Rechner mit diesem Reinigungsprogramm weisen oft die Explorer.exe Absturzsymptome auf, die sich aber nach der Deinstallation von Cleansweep gen Null reduzieren.




Lösungsansatz 4:

In der Registry gibt es auch noch einen relevanten Eintrag, den wir uns anschauen sollten, dazu öffnen wir über Start ->Ausführen ->Regedit.exe den Registrierdatenbankeditor und bestätigen die Eingabe mit Enter.
Anschließend navigieren wir zu folgendem Pfad:


HKEY_CLASSES_ROOT\exefile\shellex\ContextMenuHandlers\CmdLineExt
@="{9869EFB4-18E9-11D3-A837-00104B9E30B5}"

Hier angekommen löschen wir den kompletten "CmdLineExt"-Schlüssel, jedoch nicht ohne vorher ein Backup des Schlüssel "exefile" durchgeführt zu haben.
Sollte dieser Schlüssel nicht auf eurem System vorhanden sein, so seit ihr auch nicht von dieser Variante des Explorer-Problems betroffen, die von den Symptomen her aber sehr den anderen Fällen ähnelt.




Nachbetrachtung:


Es bleibt schwierig und ein Allheilmittel gibt es nicht und wird es auch aller Vorauscht nach nicht geben, aber man kann die Symptome eingrenzen und stellenweise doch einige Erfolge erzielen.
Wichtig aber bleibt als Prophilaxe, das Betriebessystem auf dem aktuellsten Stand zu halten und möglichst wenig Experimente mit unausgegorener Software zu veranstalten und wenn dann bitte auf einer separaten Partition, damit eure Arbeitsplattform davon unberührt bleibt.



weiterführende Links:


Explorer.exe Troubleshooting Teil 2

Explorer.exe Troubleshooting Teil 3 - Update -

Prozessorauslastung-Workaround - Update -

Die Windows-XP-Trilogie Teil 3: Der Troubleshooting-Workshop - Update -



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