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--- Recovery-Tool für Wechseldatenträger? (https://www.pc-experience.de/wbb2/thread.php?threadid=16927)


Geschrieben von DiViNe am 04.08.2005 um 12:53:

Fragezeichen Recovery-Tool für Wechseldatenträger?

Kennt jemand ein recovery-tool welches unter win2k-server (also nicht im DOS) daten auf einem wechseldatenträger wider herstellen kann?

Ich hab ein verschlüsselungstool, welches die daten als wechseldatenträger einbindet. Vermutlich sind auf der HD ein paar sektoren kaputt und einige der daten sind nicht mehr lesbar. Jetzt brauche ich ein recovery-tool. Den wechseldatenträger kann ich nur unter dem laufenden win2k-server benutzen.



Geschrieben von Onkel Mo am 04.08.2005 um 13:06:

  RE: Recovery-Tool für Wächseldatenträger?

Welche Verschlüsselungssoftware benutzt Du?

Und ist das ein echter oder ein virtueller Wechseldatenträger?



Geschrieben von B@dman am 04.08.2005 um 13:25:

 

Hi DiViNe,
die meisten Programme aus Kapitel 2 müssten das behrrschen, aber ka. wie sie die Verschlüsselung "verdauen" Klick

MfG
B@dman



Geschrieben von DiViNe am 04.08.2005 um 13:56:

  RE: Recovery-Tool für Wächseldatenträger?

CyProtect DiskEncryption. Es ist ein Viruteller.

@B@dman: Ich kanns ja mal probieren, schlimmer kans nicht werden Augenzwinkern


EDIT: Welceh programme arbeiten im windows? Alle?



Geschrieben von Onkel Mo am 04.08.2005 um 14:11:

  RE: Recovery-Tool für Wächseldatenträger?

Da wirst Du mit Deinem Ansatz wahrscheinlich nicht viel Erfolg haben.
Dein Programm arbeitet sicherlich mit Containerdateien.
Deshalb solltest Du dort zuerst ansetzen.
Check mal den Speicherort der Containerdatei auf Fehler.



Geschrieben von DiViNe am 04.08.2005 um 14:14:

 

Yep Mo, da hast du recht, das tool arbeitet mit containern.

Ich habe auf der disk, auf welchem der container liegt, ein scandisk gemacht. Es hat daten wider hingebogen. Ich kann das containerfile öffnen. Viel daten sind noch vorhanden, aber dateinamen (und dateiendungen) sind mit kryptischen zeichen überschrieben.



Geschrieben von Onkel Mo am 04.08.2005 um 15:21:

 

Das mit den kryptischen Zeichen kommt sicherlich von der Verschlüsselung.
Verschlüsselte Daten lassen sich eben nur schwer wiederherstellen.

Das nächste Mal solltest Du vielleicht ein Backup der Containerdatei machen.



Geschrieben von DiViNe am 04.08.2005 um 17:00:

 

Yep, habe ich, ist aber nicht up2date. Tja, schei**e



Geschrieben von samaransch am 04.08.2005 um 19:00:

 

Angenehmen Abend!

Ich bin mir nicht sicher, inwiefern Dir das weiterhilft, im speziellen wegen der Verschlüsselung (damit kenne ich mich leider garnicht aus...), aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit einer Linux- Live- CD restlos alle Daten auslesen und bearbeiten kann. Ich selbst arbeite hier immer mit Knoppix 3.6.

Vielleicht besorgst Du Dir eine solche CD und brennst Dir die verschlüsselten Daten sicherheitshalber erstmal auf CD (in der Hoffnung, dass Du 2 CD- Laufwerke, darunter einen Brenner hast) ?

Sollten Deine Versuche fehlschlagen, hast Du so wenigstens eine Kopie...
Eventuell kann Knoppix sogar die Verschlüsselung aufheben, aber wie gesagt, damit kenne ich mich nicht aus.

Viel Glück,
samaranch



Geschrieben von DiViNe am 04.08.2005 um 21:13:

 

Hallo!

Knoppix kenne ich! Ist wirklich spitze. Aber leider brauche ich, um an die daten zu kommen, windows 2000. Sonst kann ich den container gar nicht entschlüsseln und die daten garnicht einsehen.

Aber danke trotzdem!



Geschrieben von callamon am 04.08.2005 um 21:46:

 

Tja, auch von mir der Tipp ein Backup zu ziehen und dann mal mit Linux ranzugehen. Da läßt sich sicherlich noch einiges machen.

Und Tipp aus leidvoller Erfahrung: Bevor irgendein Tool auf die Daten losgelassen wird, ein Backup ziehen und daran weiterarbeiten. Die Originaldateien sollten ganz laaaange TABU sein. Das Backup ist zum Versuchen! Wenn es dann klappt: umso besser*g*



Geschrieben von DiViNe am 04.08.2005 um 21:54:

 

Ich denke nicht das es dann funtzt. Nur am container herumfummeln bringt nichts, ich müsste die daten im container überprüfen und das geht leider nur unter win2k :(



Geschrieben von samaransch am 05.08.2005 um 00:45:

 

Angenehme Nacht!

Probier doch mal, was passiert, wenn Du unter Knoppix oder einer anderen Linux- Version versuchst, die Container zu öffnen.
Erfahrungsgemäß schert sich Linux relativ wenig um Dateibeschränkungen, die von/für/durch/wegen Windows erstellt wurden.

Und selbst wenn Du sie nicht öffnen kannst, kannst Du Dir doch eine Kopie auf CD brennen und dann probieren.

So hättest Du dann wenigstens ein Backup mit dem jetztigen Stand...

So long

samaranch



Geschrieben von Onkel Mo am 05.08.2005 um 00:50:

 

Zitat:
Nur am container herumfummeln bringt nichts, ich müsste die daten im container überprüfen und das geht leider nur unter win2k

Du hast das wohl noch nicht ganz verstanden.
Container=Daten!
Solange der Container beschädigt ist, können aus ihm keine "gesunden" Daten entschlüsselt werden.

Aber selbst Linux wird in dem Fall nicht viel ausrichten können.
Du hast zwar das Passwort, aber der Container ist mit einem polymorphen Verschlüsselungsalgorithmus verschlüsselt.
Und eh Du den geknackt hast ist der Rechner, den Du benutzt, ein Museumsstück!
Wenn Du verstehst, was ich meine!
Augenzwinkern


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