Cerberus
Externe Laufwerke gehören längst zum standardisierten Inventar des ambitionierten Homeusers. Sei es nun ein mittlerweile auch gut funktionierender externer Brenner oder einfach die externe Festplatte, auf der man sinnvollerweise das Image seiner Systempartition ablegt, um nur ein Beispiel zu nennen.
Nun existieren bereits fertige Komplettpakete mit integrierten Laufwerke, aber auch Laufwerksgehäuse wie das neue Revoltec External Case Alu Book Edition 2, in das man eine entsprechende P-ATA-Festplatte einbauen kann.
So ein Gehäuse sollte leicht zu öffnen sein, nach Möglichkeit über eine interne Kühlung und auch über ein gut funktionierendes USB 2.0 Interface verfügen, damit wir unsere Dateien in halbwegs überschaubarer Zeit tranferieren können. Wenn es dann noch schick aussieht und sich der Preis in bezahlbaren Regionen bewegt, um so besser.
Kurzum, das Konzept muß stimmen und ob dies beim Revoltec Alu Book Edition 2 der Fall ist, klärt wie immer unser Test, viel Vergnügen beim Lesen.
- Material: Aluminium.
- Maße: 198 x 125 x 33 mm.
- Gewicht: ca. 400g.
- Schnittstelle: IDE/ATAPI.
- Transferschnittstelle: USB 2.0.
- Laufwerke: 3,5 Zoll.
- Externes Netzteil (30W, UL/CUL/TÜV).
- 220 Volt Stromkabel (ca. 1,20m).
- USB Kabel (ca. 1,20m).
- Tischstandfuß.
- Bedienungsanleitung (mehrsprachig).
- Installations-CD.
- Reinigungstuch.
| CPU | |
| Mainboard | |
| Grafikkarte | |
| Soundkarte | |
| TV-Karte | |
| CPU-Kühler | |
| Arbeitsspeicher | |
| Festplatten System 1 | |
| Festplatten System 2 | |
| DVD-Brenner | |
| CDRW-Brenner | |
| DVD-ROM | |
| Gehäuse | |
| Netzteil | |
| Betriebssystem | |
| Zubehör |
Rein optisch macht das Alu Book 2 von Revoltec richtig was her, das Blau unterstreicht die elegante Optik des Gehäuses ungemein, wenn darauf allerdings auch wirklich jeder Fingerabdruck zu sehen ist, nicht umsonst hat Revoltec ein Putztuch beigelegt.
Die Anschlüsse sind gut zugänglich und bei abgedunkelter Zimmerbeleuchtung erzeugt die blaue Betriebs-LED zusätzliche Atmosphäre.
Aber darauf kommt es nicht wirklich an, das Gehäuse soll in erster Linie funktionell sein und schon sind wir beim ersten Krititkpunkt.
Kaum hat man den Gehäusedeckel abmontiert, schon sitzt das Kabel für die Betriebs-LED nicht mehr auf seinem vorgesehenem Steckplatz, denn das Kabel ist nicht nur viel zu kurz bemessen, es befindet sich auch in der "Einflugschneise" für die Festplatte. Bei zu schnellem und zu weitem Öffnen wird es von seinem Stecksockel gerissen und kann im ungünstigsten Fall den Sockel gleich mit entfernen oder verbiegen...
Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch überflüssig, kann man dies doch wesentlich praktikabler lösen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die schlechte Passgenauigkeit des Verschlußdeckels, der kaum wieder in die ursprüngliche Lage zurückzuversetzen ist.
Für den Praxistest haben wir eine 250 GB Festplatte von IBM (7200U/min) in das Gehäuse gesetzt und mit den mitgelieferten Schrauben intern fixiert.
Stromanschluß und IDE-Kabel sind schnell an der Festplatte angeschlossen, so daß wir anschließend sofort das Ganze an unseren Rechner angeschlossen haben, was das System mit sofortiger korrekter Erkennung honorierte:
Die Festplatte wurde mit einigen Gigabyte an Daten gefüttert, anschließend mit O&O Defrag V8.0 defragmentiert und mit HD Tune 2.10 getestet:
Die Resultate spiegeln einen guten Wert für die vorhandene USB 2.0 Schnittstelle wieder, daran gab es nichts auszusetzen.
Allerdings wurde die Festplatte im unserem Test auch sehr warm und da keine interne Kühlung vorhanden ist, sollte man sicherheitshalber auf schnell drehende Festplatten in diesem Zusammenhang verzichten.
Da wir im Zusammenhang mit dieser Thematik immer wieder einiges Fragen zu Umgang mit externen Festplatten erhalten, haben wir die wichtigsten Fragen ->Antworten einmal kurz gelistet:
Da EFS unter Windows 2000 einige Schwachstellen aufweist, ist diese Methode dort nicht zu empfehlen, hier empfehlen wir wie für alle anderen Systeme z.B .EasyCrypto Deluxe .
Das Revoltec External Case Alu Book Edition 2 gefällt rein optisch, der Preis von ca. 40 € stimmt und grundsätzlich ist es sicherlich kein schlechtes Gehäuse, um eine externe Festplatte zu beheimaten, eine Empfehlung in Form eines Awards können wir aber nicht aussprechen.
Dafür gibt es mehrere Gründe:
1. die völlig verkorkste LED-Verkabelung.
2. Verarbeitungsmängel im Gehäuseverschluß
3. keinen internen Lüfter zur Kühlung der Festplatte.
Ob wir ein Gehäuse aus einer Vorserie bezogen haben, ob diese Charge einfach nicht intensiv genug von der Qualitätskontrolle begutachtet wurde, oder ob das grundsätzliche Konzept nicht stimmt spielt eigentlich keine Rolle. Wenn entsprechende Stückzahlen verkauft werden sollen, muß Revoltec schnellstens Verbesserungen einfließen lassen.
Revoltec
Wir bedanken uns bei Listan sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support.
euer PC-Experience.de Team












