Cerberus
USB-Sticks gehören mittlerweile schon beinahe zum Ausrüstungsstandard eines gut ausgestatteten Systems, erleichtern sie doch ein schnelles Backup und den Transport wichtiger Daten immens.
Zur Zeit gibt es USB-Sticks von den unterschiedlichsten Herstellern mit Größen bis zu 2GB. Das mit diesen handlichen Datenträgern gutes Geld verdient werden kann, hat inzwischen auch der letzte Hersteller verstanden, insofern verwundert es wenig, das die Angebotspalette sehr groß ist. Die Vorraussetzungen für einen Stick sind heutzutage von beinahe jedem PC-Nutzer erfüllt, denn über wenigstens USB 1.1 verfügt seit einigen Jahren jedes ausgelieferte Mainboard.
Wer sich die Frage nach dem richtigen Stick stellt, der sollte seine Systemgegebenheiten berücksichtigen, denn es existieren sowohl USB 1.1 wie auch USB 2.0 Sticks, wobei die Geschwindigkeitsunterschiede der beiden Standards doch erheblich sind. USB 1.1 überträgt Daten mit maximal 12 Mbit/s, USB 2.0 hingegen schafft 480 Mbit/s. In der Praxis wird der Wert von USB 2.0 natürlich nicht erreicht, weil schon der Datenaufwand für die USB-2.0-Verwaltung ("Overhead") seinen Tribut von der Transfer-Bandbreite fordert, dazu aber später mehr...
Da die Preise für beide Standards in etwa identisch sind, liegt der Griff zu einem USB 2.0 Stick nahe, um so auch aktuell gerüstet zu sein.
In unserem Review befassen wir uns mit dem neuesten Produkt aus dem Hause Corsair, bekannt für Qualität und viel Erfahrung auf dem Speichersektor, viel Spaß beim Lesen...
- Treiber-und Utility-CD.
- USB 2.0 Verbindungskabel.
- Trageband.
- Supports sustained read spead of 19MB/sec.
- Supports sustained write speed of 13MB/sec .
- 10 Jahre Garantie.
| CPU | |
| Mainboard | |
| Grafikkarte | |
| Soundkarte | |
| CPU-Kühler | |
| Arbeitsspeicher | |
| Festplatten System 1 | |
| Festplatten System 2 | |
| DVD-Brenner | |
| CDRW-Brenner | |
| DVD-ROM | |
| Gehäuse | |
| Netzteil | |
| Betriebssystem | |
| Zubehör |
Corsair hat sich sehr viel Aufwand bei der so wichtigen Verarbeitung des Stickgehäuses betrieben und zusätzlich eine Gummiisolation spendiert, die vor Spritzwasser schützt und grobmotorischen Umgang verzeiht.
Durch die schlanke Bauform kommt man sich beim Einstecken in Frontanschlüsse von PC-Gehäusen mit anderen Sticks nicht in die Quere, auch hier wurde mitgedacht.
Die blau leuchtende Betriebs-LED signalisiert deutlich laufende Datentransfers und ist gerade auch in abgedunkelten Räumen nicht zu übersehen.
Für unseren Test haben wir größere Dateien unserer Systempartition auf den Stick transferiert und dabei die aktuellen Übertragungsraten per Hand gestoppt und mit den üblichen Bechmarkprogrammen verglichen. Da sich unsere Meßergebnisse ausnahmsweise mal mit den Synthetischen Benchmarks deckten, haben wir uns auf die Screens der Programme beschränkt:
Die Werte sind ausgezeichnet und spiegeln den hohen Standard der laufenden Corsair Produktion wieder, zeigen aber auch deutlich das die theoretischen Übertragungswerte von USB 2.0 wirklich nur Theorie sind. Trotz allem ist dies der mit Abstand schnellste USB-Stick, den wir je in unserem System zur Verfügung hatten.
Diese Zuwachsraten beim Dateitransfer im Vergleich zu anderen Sticks erreicht Corsair durch das Parallelschalten der integrierten Speicherchips. Ohne diesen Trick bremsen die verbauten Flashbausteine den Datentransfer erheblich aus, leider haben das noch nicht alle Hersteller verstanden.
Da wir im Zusammenhang mit dieser Thematik immer wieder einiges Fragen zu Umgang mit den Sticks erhalten, haben wir die wichtigsten Fragen ->Antworten einmal kurz gelistet:
Grundsätzlich muß euer Mainboard aber diese Bootfunktion auch unterstützen, sonst nützt das beste Utility nichts. Wenn dem nicht so ist, kann eventuell ein Bios Update hilfreich sein.
Nach Tests der Zeitschrift PC Welt kann man auch von manchem Memory-Stick booten, dessen Hersteller das Gegenteil behauptet, so geht man entsprechenden Mängelrügen aus dem Weg, da hilft nur ausprobieren
Grundsätzlich funktioniert es ohne Utility so:
- Diskette ins Laufwerk einsetzen. Achtung, der Inhalt geht anschließend verloren! - Im Explorer das Kontextmenü für das Diskettenlaufwerk öffnen ->Rechtklick ->"Formatieren", "MS-DOS-Startdiskette erstellen", "Starten".
- Bootsektor mit MKBT auslesen (im DOS-Fenster: mkbt -c a: bootsect.bin). - Memory-Stick formatieren - dazu verwendet ihr am besten das hoffentlich vorhandene Programm des Stickherstellers. Unter Windows 2000 oder XP funktioniert dies auch über einen Rechtklick auf den Stick im Arbeitsplatz.
- Bootsektor auf den USB-Stick kopieren: mkbt -x bootsect.bin I: (I: durch den Laufwerksbuchstaben des USB-Stick ersetzen und Fehlermeldung wegen des Filesystem ignorieren.)
- Alle Dateien der Bootdiskette auf den USB-Stick kopieren.
- fertig
Da EFS unter Windows 2000 einige Schwachstellen aufweist, ist diese Methode dort nicht zu empfehlen, hier empfehlen wir wie für alle anderen Systeme z.B. EasyCrypto Deluxe .
Eine Anmerkung noch zu einem neuen Tool von Microsoft:
Mit dem USB Flash Drive Manager ist es möglich, den eigenen USB-Stick mit erweiterten Funktionen zu verwalten. So kann man mit Hilfe dieses Managers Backups duchführen, automatisch Daten synchronisieren oder aber auch wichtige Konfigurationen sichern oder auf andere PCs mit einem solchen Wechseldatenträger übertragen.
Corsair hat die vernichtenden Tests der PC-Welt vor einiger Zeit gelesen, denn der Flash Voyager Stick ist CE-zertifiziert und scheinbar resistent gegen Datenverlust, denn nach 4 Wochen nicht gerade schonenden Tests konnten wir keinen Datenverlust verbuchen.
Der Corsair Flash Voyager USB Stick ist der mit Abstand beste USB Stick, den wir bisher in die Finger bekommen haben und das wirklich in jeder Beziehung, er ist schnell ->robust und vor allem zuverlässig. Der aktuelle Marktpreis von ca. 60€ für die 1024MB Variante reist auch kein unüberschaubares Loch in die Geldbörse, das Preis-Leistungsverhältnis ist mehr als angemessen, denn die 10-jährige Garantiezeit sollte man dabei auch ins Kalkül ziehen, kurzum ein fabelhafter USB-Stick zu einem fairen Preis.
Corsair
Angebot im Amazon Partnershop
euer PC-Experience.de Team
Cerberus






