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Achtung 140mm Lüfter Roundup Dezember 2011 Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

140mm Lüfter Roundup Dezember 2011







Einleitung:

Wie schon fast obligatorisch, schauten wir auch vor diesem Jahreswechel noch einmal in die Kursbücher der Lüfterhersteller und prüfen deren aktuelle Angebote ob ihrer Qualität. Es hat sich 2011 im 140mm Segment wieder einiges an neuen Produkten aufgetan, wobei die Tendenz zu gummierten, entkoppelten und/oder besonders stabilen Lüfterrahmen auffällt, eine Entwicklung die wir ausdrücklich gutheißen. Nun ist dies grundsätzlich noch kein Grund in Jubelstürme zu verfallen, zumal die Basisidee von Noiseblocker stammt und das ist inzwischen auch schon wieder drei Jahre her. Auf der anderen Seite ist dieser Trend aber ein wichtiges Indiz dafür, dass sich die Hersteller nicht mehr ausschließlich mit bunt blinkenden und besonders stylisch präparierten Lüftern begnügen, sondern ihrerseits erkannt haben, was der Kunde will und das sind leise, vibrationsarme und trotzdem leistungsstarke Lüfter, die ein breites Einsatzspektrum abdecken können. "one-fits-it-All" könnte der Slogan lauten, also ein Lüfter, der nicht nur einen CPU-Kühler ventiliert, sondern auch als Gehäuse-und/oder als Radiatorlüfter in einer Wasserkühler agieren kann und das ohne Vorgabe der Einbaulage, sprich sowohl horizontal als auch vertikal eingebaut. Klingt auf den ersten Gedanken als unmöglicher Spagat oder? wer hat gesagt, das es einfach wird? aber es stimmt schon, diese Allrounder sind leider immer noch rar gesät, zumindest war dies vor unserem neuen Roundup der Fall, insofern waren wir sehr gespannt, ob sich neue Favoriten in den Vordergrund drängen können. Wir haben dies sehr genau geprüft und laden euch jetzt zu unserem aktuellen 140mm Lüfter Roundup ein, dazu wünschen wir viel Vergnügen...




Das Testprozedere und Hintergrundinformationen:

Unser Roundup wird diesmal folgende 7 Grundsäulen beinhalten:

Die technischen Daten aus der Sicht der Hersteller, mit entsprechenden Bildern

Testergebnisse-Lautstärke in dBA über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Geräuschcharakteristik über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Testergebnisse-Fördervolumen in CFM bzw. m³ über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Testergebnisse-Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen)

Testergebnisse-Reale Drehzahlen in U/min. über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Einzelbewertungen und Fazit




Temperaturmessungen haben wir ganz bewußt weggelassen, weil sich anhand der jeweiligen Förder-Volumina in Abhängigkeit der Ansteuerung sehr schnell herauskristallisiert, welche Lüfter wofür am besten geeignet ist, da sind Temperaturangaben doch zu sehr kühlerspezifisch angelegt. Im Übrigen unterscheiden sich Lüfter bei identischen Fördervolumina (über alle Ansteuerungen) doch eher rudimentär bis gar nicht.

• Die Kriterien wurden diesbezüglich nicht geändert, nach wie vor gelten folgende Sektierungen, um in unser Testfeld aufgenommen zu werden: hochwertige Verarbeitung und Lagerung, ausgewogene Laufruhe über alle Drehzahlbereiche und geringstmögliche Lautheit bei gleichzeitig größtmöglichem Fördervolumen haben dabei allererste Priorität. Diese klaren Kriterien disqualifizieren automatisch 140mm Lüfter, die mehr als 1600 U/Min und/oder weniger als 500 U/min drehen.

• Auf eine explizite Verwendung eventuell implementierter PWM Ansteuerungen haben wir im Test ebenfalls verzichtet, da die Hersteller sich einerseits über dessen Integrations-Details doch weitestgehend ausschweigen und weil die PWM Qualität sehr schwankt, um es mal vorsichtig zu formulieren. Das gilt gleichermaßen auch für die teilweise irritationslastige Implementierung auf den Mainboards, denn es steht und fällt alles mit der PWM Integrität auf dem Mainboard und das diesbezüglich sehr schlechte Beispiele existieren, ist sicherlich hinreichend bekannt. Die PWM Steuerung des Lüfters kann noch so gut implementiert sein, wenn das Mainboard nicht mitspielt, kann schnell Frust aufkommen. Vereinfacht formuliert: über die 4-pin PWM Steuerung erhält der Lüfter sowohl seine 12 Volt Spannung, als auch das notwendigen 5 Volt PWM Signal mit der dazugehörigen 25 khz Basis-Frequenz. Wenn da nun in der Korrespondenz mit dem Mainboard irgendwas falsch interpretiert wird, dreht der Lüfter im Worst Case nie mit der erhofften Drehzahl. Auf der anderen Seite heißt dies aber nicht, dass wir nicht ausdrücklich drauf hinweisen, wenn uns ein besonders gutes PWM-Exemplar auffällt.

• Als Anmerkung noch eine wichtige Information: da nahezu jedes Lager ob seiner spezifischen Beschaffenheit eine gewisse Einlaufzeit benötigt, haben wir dies berücksichtigt und jeden Lüfter bis zu 12 Stunden nonstop laufen lassen, damit auch dieser Aspekt eine entsprechende Berücksichtigung findet. Wir hatten diesbezüglich in der Vergangenheit diese Einlaufzeit noch länger bemessen, wir sind aber inzwischen der Meinung, das mehr als 12 Stunden dem Kunden nicht zuzumuten sind.

• Unser Fazit bildeten wir für jeden Lüfter einzeln, in dem wir zusätzlich noch eine deutliche Empfehlung für seinen jeweiligen Einsatzzweck skizzieren.





Zur grundsätzlichen Lüftertechnik:

Was prädestiniert einen Lüfter, um ihn als wirklich leise zu bezeichnen? zumal ja der subjektive Höreindruck auch eine nicht geringe Rolle spielt und jeder Lüfter eine eigene Geräuschcharakteristik besitzt...

• Grundsätzlich sollte man sich nicht auf vollmundige Produktbeschreibungen der Hersteller verlassen, denn im Prospekt ist jeder Lüfter leise und eine Messung im schalltoten oder schallarmen Raum hat mit der Realität in einem Rechner wenig bis nichts zu tun. Außerdem trägt ein Lüfter durch sein Rotor- und Motorgeräusch selbst nicht wenig zu der Geräuschcharakteristik eines Rechners bei, das sollte man dabei berücksichtigen. Ein Rechner mit einem oder zwei Gehäuse-Lüftern klingt ganz anders anders, als ein Rechner mit 5 oder 7 Lüftern, wobei man dann natürlich auch noch die Lautheit als solche dazuaddieren darf.

• Die Lagerungstechnik der Axiallüfter spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle, denn es ist hörbar, ob ein Lüfter Kugel-oder gleitgelagert ist. Die bei Gehäuselüftern gerne eingesetzten Sintec Gleitlager (Papst) oder Bronze Gleitlager (z.B. Yate Loon) weisen einige sigifikante Unterschiede zu ihren Kugellagerpendents auf:

Sintec Gleitlager werden aus Metallpulver gefertigt, das unter Druck in die gewünschte Form gepresst und bei hohen Temperaturen gesintert wird (daher der Name). Gegenüber massiven Gleitlagern bietet dieser Werkstoff einen Vorteil: Er ist porös. Das Porensystem nimmt etwa 15 bis 30 % des Lagerkörpers ein, wird mit Schmierstoff gefüllt und verbessert als zusätzliches Ölreservoir die Lagereigenschaften. Ein weiteres Argument für Gleitllager ist der Preis, denn die Fertigung dieser Lager kostet nur etwa die Hälfte der Kugellagerfertigung. Kugellager haben den Vorteil der längeren Lebensdauer bei nicht sofortigem verschleißbedingten Ausfall, denn ein Gleitlager stellt seinen Betrieb bei finalem Verschleiß einfach ad hoc ein, ein Kugellager läuft weiter, wenn auch mit lauten Klappergeräuschen begleitet.
Grundsätzlich laufen Kugellager etwas lauter als Gleitlager, man hört immer ein leichtes Lagerschleifen. Wenn man also 2 Lüftermodelle eines Herstellers vergleicht, wobei der eine gleit-und der andere kugelgelagert ist, wird der Gleitgelagerte in der Regel leiser sein. Selbstverständlich gibt es auch laute Gleitlagerlüfter, das hängt wie immer von der Fertigungsgüte ab und die ist bei Billigprodukten naturgemäß nicht allzu hoch.

• Es hat diesbezüglich in den letzten Jahren eine Reihe von Verbesserungen gegeben, über welche die Gleitlagertechnik zum Teil deutlich optimiert werden konnte. So existieren seit geraumer Zeit die von Sony patentierte Fluid Dynamic Bearing und die NB Nano-SLI Gleitlager von Noiseblocker. Beide Techniken bilden aktuell die Speerspitze in punkto Fertigungsqualität und Laufruhe. Die FDB Lager werden inzwischen von vielen Herstellern in den unterschiedlichsten Varianten verwendet, so daß man durchaus von einem marktweiten Erfolg dieses Lagertyps sprechen kann, zumal die durch die Minimierung der Reibungspunkte bedingte Nebengeräuscharmut meist mit einer langen Lebensdauer einhergeht.

• Natürlich spielt auch die Qualität des elektronischen Teils sprich Lüftermotors eine Rolle, was nützt das hochwertigste Lager, wenn der Motor ständig vor sich hin piepst, knistert oder anders geartete elektronische Schaltgeräusche erzeugt.

• Die Anordnung der Rotoren hat auch ihre Relevanz, denn die Strömungsgeschwindigkeiten und demzufolge Strömungsgeräusche werden auch durch die Form und Stellung der Rotorblätter beinflußt. Diesbezüglich spielen auch die Lüftergitter in den PC-Gehäusen eine nicht unwesentliche Rolle, denn es macht naturgemäß einen Unterschied, ob ein Lüfter sich frei entfalten kann, oder ob er durch winzige Perforationen im Gehäuse atmen muß.

• Die jeweiligen Drehzahlen sind ebenfalls ein wichtiges Kriterium, zumal man mit dem Absenken der Lüfter-Drehzahlen automatisch auch das Grundgeräusch eines Lüfters absenken kann, sofern die Skalierbarkeit des Lüfters dies zuläßt.

• Die Ansteuerung der Lüfter sollte frei einstellbar sein, d.h. der Lüfter sollte nicht nur mit 12 Volt sondern auch mit 5 Volt störungs-und klapperfrei laufen, zumal wir erst dann durch die Absenkung der Drehzahl wirklich einen geräuscharmen Modus erreichen. Viele Lüfter "glänzen" bei 5 oder 7 Volt leider durch deutliche Motorengeräusche, oder laufen überhaupt nicht mehr an. Zu diesem Thema sind ein paar Umstände zu berücksichtigen, die in der Praxis oft falsch verstanden werden:
es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft !
Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen, weil viele Lüfter eben nicht anlaufen...

• Interessant ist auch der Durchmesser der Lüfternaben, da sie Rückschlüsse auf die zu erwartende Luftfördermenge zulassen. Der Grund dafür sollte einleuchten, je kleiner die Nabe, desto größer ist die Strömungsfläche. Rückschlüsse auf die Qualität oder Laufruhe der Lager lassen die Nabendurchmesser allerdings keine zu. Es existieren große Naben mit laufruhigen Lagern ebenso, wie kleine Naben mit klappernden oder schleifenden Lagern.

• Ein immer wieder nachzulesendes Klischee wollen wir nicht unkommentiert stehen lassen, es existieren keine unhörbaren Lüfter und sei es im Idealfall nur das Geräusch der Luftverwirbelungen, aber unhörbar ist ein Lüfter definitiv nie ! wenn er nicht zu hören ist, läuft er nicht...

• Des weiteren sollte man berücksichtigen, das viele Lüfter auf ihre Nenndrehzahl hin optimiert wurden, d.h. wenn ein Lüfter auf 12Volt justiert wurde, kann es durchaus sein, das er bei 7 oder 5 Volt Ansteuerung unerwünschte Nebengeräusche fabriziert. Das nur für all diejenigen, die glauben, das ein guter Lüfter in allen Ansteuerungsvarianten Nebengeräuschfrei arbeiten muß. Natürlich wäre dies wünschenswert, aber Wunsch und Wirklichkeit klaffen nun mal in der Technik nicht selten weit auseinander...




Das Sockel 1155 Testsystem:

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Die Herstellerdaten der Lüfter:













Lautstärke über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung:

In den letzten beiden Jahren hat sich bezüglich der Lager-und auch Fertigungsqualität einiges getan. Da werden einerseits verbesserte Lagerungstechnologien verwendet und es wird sehr viel mehr Sorgfalt beim Auswuchten des Motors an den Tag gelegt. Selbstverständlich darf man nach wie vor nicht jeden Marketingtext für bare Münze nehmen, auch wenn er sich noch so großartig verschnörkelt anhören mag. Kümmern wir uns also um die harten Fakten und weniger um absurde Marketing-Träume.
Mit anderen Worten, wir benötigen zunächst einmal eine praxisnahe Umgebung und die bietet nur der eingebaute Zustand (PC-Gehäuse, Kühler etc) mit all seinen Vor-und Nachteilen. Denn erst im eingebauten Zustand zeigt sich, ob der Lüfter bedingt durch eine eventuell minderwertige Fertigung Vibrationen ans Gehäuse oder den Kühler überträgt. Wenn wir ihn ausgebaut begutachten würden, kämen diese Faktoren kaum zum Tragen, Vibrationen werden so unnötigerweise kaschiert und das kann nicht die Intention unseres Artikels sein.
Die Lautheit der Lüfter haben wir ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem aktuell kalibrierten und modifizierten ACR-264-plus Messgerät verifiziert, das jetzt einen Messbereich von 5 bis 75dBA ausweist. Alle anderen Lüfter im Rechner wurden entweder abgeschaltet und/oder deren passiv Betrieb genutzt, dafür bauten wir für den Testzeitraum extra eine passiv gekühlte Grafikkarte ein. Das Corsair AX-850 Netzteil kam als Geräuschquelle nicht hinzu, da es semi-passiv angesteuert wird und während unserer Tests nicht anlief.
Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, sondern in einem aktiven Rechner testen, waren Kompromisse unumgänglich. Derjenige, der seinen Lüfter daheim einbaut, steht ja vor dem selben Problem, da erzeugen Messwerte aus dem Labor wenig Realismus.
Das n/a in unseren Tabellen bedeutet, das dieser Modus nicht anwendbar ist. Wenn also z.B. beim 5 Volt Modus ein n/a auftaucht, dann läuft der jeweilige Lüfter bei 5 Volt Ansteuerung nicht an.

Testergebnisse-Lautstärke in dBA
Lüfterhersteller/Typ 12Volt 7Volt 5Volt
be quiet SilentWings 2 21,6 dBA 16,1 dBA 13,6 dBA
Bitfenix Spectre Pro 26,7 dBA 19,1 dBA 15,7 dBA
Cougar Vortex HDB 27,4 dBA 19,6 dBA 14,8 dBA
Deepcool UF 140 24,3 dBA 17,8 dBA 13,6 dBA
NZXT FN140 Enthusiast 29,4 dBA 22,4 dBA 16,9 dBA
Phanteks PH-F140TS 28,7 dBA 22,1 dBA 15,7 dBA
Prolimatech Red Vortex 14 20,8 dBA 15,3 dBA n/a
SilenX Effizio 18,6 dBA 12,9 dBA 9,6 dBA
Thermalright TY-150 24,7 dBA 18,3 dBA 12,9 dBA
Xigmatek XAF-F1456 LED 31,7 dBA 22,6 dBA n/a

Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.
Es zeigt sich wieder einmal, das die Herstellerangaben nicht allzu ernst genommen werden dürfen, denn bis auf wenige Ausnahmen, differieren unsere Ergebnisse nicht unerheblich.
Als Ergänzung dazu schaut euch bitte auch unsere nächste Kategorie an, in der wir unsere subjektiven Hörerlebnisse schildern, die sicherlich etwas praxisnäher zu bewerten sind.




Geräuschcharakteristik über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung:

Geräuschcharakteristik
Lüfterhersteller/Typ 12Volt 7Volt 5Volt Lager-oder Betriebsgeräusche
be quiet SilentWings 2 leise sehr leise kaum noch hörbar keine störenden Geräusche
Bitfenix Spectre Pro leise sehr leise kaum noch hörbar minimale Schleifgeräusche
Cougar Vortex HDB leise sehr leise kaum noch hörbar minimale Schleifgeräusche
Deepcool UF 140 leise sehr leise kaum noch hörbar keine störenden Geräusche
NZXT FN140 Enthusiast leise sehr leise kaum noch hörbar Vibrationen, Schleifen
Phanteks PH-F140TS leise sehr leise kaum noch hörbar minimale Schleifgeräusche
Prolimatech Red Vortex 14 sehr leise kaum noch hörbar n/a Schleifgeräusche, Summen
SilenX Effizio sehr leise kaum noch hörbar kaum noch hörbar keine störenden Geräusche
Thermalright TY-150 leise sehr leise kaum noch hörbar keine störenden Geräusche
Xigmatek XAF-F1456 LED deutlich hörbar leise n/a minimales Schleifen

Sicherlich wird euch auffallen, das es durchaus Lüfter gibt, die wir auch bei einem Unterschied von 6 bis 7 dBA immer noch als gleich laut kategorisieren. Das ist darin begründet, dass die Luftverwirbelungen auch eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Ein Lüfter, der ein störungsgeräuschfreies Lager besitzt, kann über seine erzeugten Verwirbelungen durchaus den Eindruck vermitteln, subjektiv lauter zu agieren, als ein Lüfter der weniger Luftgeräusche, dafür aber mehr Lagergeräusche erzeugt. Diese subjektiven Wahrnehmungen hängen darüber hinaus natürlich auch vom Hörempfinden des Menschen ab, da jeder ein individuelles Hörempfinden besitzt.
Auch in diesem Test benötigten viele Lüfter wieder eine gewisse Einlaufzeit, die beiden Lüfter die praktisch vom Start weg störungsgeräuschfrei arbeiteten, waren der SilenX Effizio und der Deep Cool UF 140, der als einziger Lüfter mit einem doppelten Kugellager ausgestattet ist.
Wir haben es bereits eingangs erwähnt und schreiben es gerne nochmals: es existieren keine unhörbaren Lüfter und sei es im Idealfall nur das Geräusch der Luftverwirbelungen, aber unhörbar ist ein Lüfter definitiv nie ! wenn er nicht zu hören ist, läuft er nicht...
Des weiteren sollte man berücksichtigen, das viele Lüfter auf ihre Nenndrehzahl hin optimiert wurden, d.h. wenn ein Lüfter auf 12Volt justiert wurde, kann es durchaus sein, das er bei 7 oder 5 Volt Ansteuerung unerwünschte Nebengeräusche fabriziert. Das nur für all diejenigen, die glauben, das ein guter Lüfter in allen Ansteuerungsvarianten Nebengeräuschfrei sein muß. Natürlich wäre dies wünschenswert, aber Wunsch und Wirklichkeit klaffen nun mal in der Technik nicht selten weit auseinander...




Fördervolumen in m³ pro Stunde über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Um das reale Fördervolumen unserer Lüfter über alle Ansteuerungen zu verifizieren, verwendeten wir keinen dafür präparierten Raum oder Teststand, sondern verbauten die Lüfter wechselweise in unserem aktuellen Lian Li PC-B70 Gehäuse und an unserem dort ebenfalls verbauten Thermalright True Copper Kühler. Die Begründung dafür ist realtiv einfach, weil sich das Volumen verändert, je mehr Widerstände im Rechner zu überwinden sind, hat ein offener Lüfteraufbau auf einem Schreibtisch keinerlei Aussagekraft.
Ein Lüfter, der auf dem Tisch steht, kann sein Volumen ungehindert entfalten, ein Lüfter der im System als Gehäuselüfter oder CPU-Kühler-Lüfter arbeitet, tut sich da schon schwerer, denn dort befinden sich Kabel und Komponenten und die machen sich nach dem Einbau eines Lüfters nicht automatisch unsichtbar, sondern beeinflussen erfolgreich den Luftstrom. Als Messgerät für die jeweiligen Luftvolumina unserer Testlüfter kam ein Extech AN-200 Messgerät zum Einsatz. Das Gerät wurde mittig im Gehäuse befestigt, wobei die Lüfter als einblasende Gehäuselüfter eingesetzt wurden (alle anderen Lüfter deaktiviert). Schlußendlich haben wir dann die Werte nach 5 Versuchen gemittelt.

Fördervolumen in m³
Lüfterhersteller/Typ 12Volt 7Volt 5Volt
be quiet SilentWings 2 98,8 m³ 71,7 m³ 52,1 m³
Bitfenix Spectre Pro 129,6 m³ 96,7 m³ 66,4 m³
Cougar Vortex HDB 105,7 m³ 78,6 m³ 52,9 m³
Deepcool UF 140 112,3 m³ 74,6 m³ 56,2 m³
NZXT FN140 Enthusiast 98,3 m³ 65,7 m³ 44,3 m³
Phanteks PH-F140TS 119,4 m³ 80,1 m³ 57,6 m³
Prolimatech Red Vortex 14 121,3 m³ 79,9 m³ n/a
SilenX Effizio 80,9 m³ 55,1 m³ 38,4 m³
Thermalright TY-150 121,6 m³ 86,8 m³ 57,4 m³
Xigmatek XAF-F1456 LED 136,7 m³ 94,2 m³ n/a

Auch hier zeigen sich stellenweise deutliche Abweichungen zu den Herstellerangaben, was einerseits durch die Fertigungsstreuung begründet wird und andererseits durch die Messmethode der Hersteller in deren jeweiligen Labors. Lüfter, die unter 5 Volt weniger als 25 m³/h Luft transportieren, eignen sich in dieser Ansteuerung kaum noch für den Einsatz auf einem CPU-Kühler, insbesondere dann nicht, wenn die Lamellen des Kühlers eng zusammenstehen, der notwendige Druck zum Abtransport der Abwärme wäre in dem Fall einfach zu gering. Als Gehäuselüfter wären sie möglicherweise noch eine Option, allerdings sollten dann die Kabel im Gehäuse auch akkurat verlegt sein, damit die Luft-Widerstände minimal gehalten werden.




Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen)

Die Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) der Lüfter wird in diesem Test-Kapitel dokumentiert. Eines sei aber deutlich vermerkt, es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft !
Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Hochwertige Lüfter besitzen in der Regel auch hochwertige Motoren, die den Lüfter bei kritischen Anlaufspannungen mehrmals zusätzlich schalten, damit er sicher anläuft.
Gemessen haben wir die jeweiligen Anlaufspannungen der Lüfter über eine extra dafür justierte Zalman ZM-MFC1 Plus Lüftersteuerung in Verbindung mit einem Fluke 179 Multimeter.

Scalierbarkeit
Lüfterhersteller/Typ Anlauf in Volt
be quiet SilentWings 2 3,47 Volt
Bitfenix Spectre Pro 4,86 Volt
Cougar Vortex HDB 2,93 Volt
Deepcool UF 140 4,97 Volt
NZXT FN140 Enthusiast 4,46 Volt
Phanteks PH-F140TS 4,21 Volt
Prolimatech Red Vortex 14 5,73 Volt
SilenX Effizio 3,88 Volt
Thermalright TY-150 4,79 Volt
Xigmatek XAF-F1456 LED 6,63 Volt

Die Lüfter, die ziemlich exakt mit 5 Volt oder knapp darüber anlaufen, sind weitere Wackelkandidaten aus diesem Test-Kapitel, denn die Serienstreuung entscheidet in diesem Fall, ob sie tatsächlich anlaufen oder nicht, das muß man einfach so realistisch sehen und gegebenenfalls ausprobieren.
Auf der anderen Seite fördern die Lüfter, die unter 5 Volt gar nicht oder gerade eben anlaufen, oftmals so wenig Luft, das sie ohnehin fast ausschließlich als Gehäuselüfter eine Daseinsberechtigung vorweisen können. Darüber hinaus sind diese Lüfter aber unter 7 Volt auch schon relativ leise, so daß sich dieses Manko nicht selten relativiert.




Die realen Drehzahlen über 12Volt, 7Volt und 5Volt Ansteuerung

Als Abschluß unserer Testserien konnten wir mit einem aktuell kalibrierten RPM Check Rc200 Meßgerät die realen Drehzahlen der Lüfter in den Bereichen 12V, 7V und 5V ermitteln

reale Drehzahlen
Lüfterhersteller/Typ 12Volt 7Volt 5Volt
be quiet SilentWings 2 1036 U/min 661 U/min 458 U/min
Bitfenix Spectre Pro 1176 U/min 722 U/min 507 U/min
Cougar Vortex HDB 1183 U/min 709 U/min 471 U/min
Deepcool UF 140 1154 U/min 722 U/min 489 U/min
NZXT FN140 Enthusiast 1251 U/min 781 U/min 478 U/min
Phanteks PH-F140TS 1249 U/min 763 U/min 558 U/min
Prolimatech Red Vortex 14 1092 U/min 718 U/min n/a
SilenX Effizio 919 U/min 602 U/min 391 U/min
Thermalright TY-150 1154 U/min 731 U/min 503 U/min
Xigmatek XAF-F1456 LED 1236 U/min 791 U/min n/a

Die Diskrepanzen zu den Herstellerangaben halten sich weitestgehend in Grenzen und sind tolerabel. Richtige Ausreisser konnten wir anhand der gelieferten Lüfter nicht attestieren, wobei man diesbezüglich natürlich auch in dieser Testkategorie wieder die Toleranzen in den jeweiligen Lieferchargen und die Serienstreuung berücksichtigen sollte.
Viele werden sich sicherlich dafür interessieren, wie die Lüfter bei der Absenkung der Nenndrehzahlen über die entsprechenden Volt-Ansteuerung luftfördertechnisch reagieren. Dazu sollte man wissen, was diese Reduzierung tatsächlich bewirkt:
bei 7 Volt dreht ein Lüfter nur noch mit 58% seiner Nenn-Drehzahl und bei 5 Volt nur noch mit 42%. Das macht deutlich, warum ein Lüfter, der nominell bei 12Volt Ansteuerung 1000 U/min dreht, unter 5Volt Ansteuerung und somit nur noch 420 U/min zwangsläufig deutlich weniger Luft transportieren muß. Dabei spielt es auch keine Rolle, was für Tricks aus dem Hut gezaubert wurden, um das Volumen von Haus aus schon zu erhöhen, eine klare Reduzierung findet immer statt. Insofern ist es sehr interessant, was vom Luftvolumen eines Lüfters nach der Reduzierung auf 5Volt überhaupt noch übrig bleibt und dann wird auch klar, wofür sich der entsprechende Lüfter eignet. Ein Lüfter, der unter 5Volt nur noch mit 200 U/min rotiert, ist selbstverständlich extrem leise, wird sich produktiv betrachtet aber für nahezu überhaupt nichts in unserem Rechner eignen, da er de Facto kaum noch Luft transportiert...




Entkoppelung, wichtige Hinweise und Pflegetipps:

Eine sehr beliebte und in der Praxis auch sehr taugliche Maßnahme, um Lüfter wirksam zu entkoppeln, sind entsprechende Schwingungsdämpfer oder auch Entkoppelungsstifte:

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Die Funktionsweise gestaltet sich gleichermaßen simpel wie wirkungsvoll, denn so werden die Schwingungen und Vibrationen, die jeder Lüfter mehr oder weniger an unser PC-Gehäuse oder Kühler weiterleitet, entsprechend unterbunden. Besonders geeignet sind diesbezüglich sehr weiche Gummies, insofern konnten uns die Stifte von Noiseblocker (blau) und Noctua (braun) uneingeschränkt überzeugen. Die neuren Methoden von Cougar und be quiet über entkoppelte Eckenbereiche und/oder spezielle Aufhängungen sind aber diesbezüglich durchaus konkurrenzfähig.
Oft angepriesene Entkoppelungsrahmen und auch Unterlegscheiben aus Gummi, wie sie gerne in Netzteilen verwendet werden, haben bei weitem nicht den selben Entkoppelungseffekt und sind darum eher nicht zu empfehlen. Die Entkoppelungsrahmen bewirken so gut wie nichts, da über die Schrauben die Vibrationen der Lüfter trotzdem ans Gehäuse übertragen werden. Dies gilt gleichermaßen für Schrauben mit gummierten Unterlegscheiben, wie wir sie z.B. in aktuellen Lian Li oder Lancool Gehäusen vorfinden.
Größter Nachteil der Stifte ist die meistens friggelige Integration in die Lüfterbohrungen, aber mit einem Tropfen Oel kann man das Ganze etwas geschmeidiger und sicherer abwickeln. Denn allzu große Motorik halten die fragilen Silicon-Stifte nicht aus und reißen spontan und ohne Vorankündigung. Eventuell hilft es bei störrischen Exemplaren, mit einem kleinen Bindfaden-Lasso aus Mamas Nähkorb den Stift zur Zusammenarbeit mit der Lüfterbohrung zu überreden. Lüfter mit Versteifungsstreben an den Bohrungsecken eigenen sich nur sehr bedingt für unsere Entkoppelungsstifte, insofern sind hier besonders lange Stifte angesagt, die aber kaum noch einzeln angeboten werden.
Angesicht der Tatsache, das diese Gummiestifte nur wenige Cent kosten und relativ leicht zu verbauen sind, kann man für weniger Geld kaum mehr für die Geräuschminimierung tun.

Für den einen oder anderen ist das Thema eventuell zu profan, aber wir erwähnen es trotzdem: beachtet bitte die Richtungspfeile auf den Lüftern. Sie bestimmen nämlich die Richtung des erzeugten Luftstroms und der soll ja schließlich dorthin blasen, wo er benötigt wird. Da diese Pfeile sehr klein sind, werden sie gerne übersehen:

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Ein weiteres Thema sind die bereits erwähnten vorhandenen Stege der Lüfter an den Befestigungslöcher. Diese Stege dienen zur Versteifung des Kunststoffrahmens und sind leider auch oft im Weg, wenn es darum geht, den Lüfter per Haken auf einem CP-Kühler zu befestigen:

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Wer also gerne einen der aktuellen Top Kühler mit einem Lüfter seiner Wahl ausstatten möchte, der sollte berücksichtigen, das auf Grund dieser Stege der Einbau eventuell nicht zu realisieren ist !

Auch ein Lüfter braucht mal Pflege und das nicht nur 1x im Jahr, sondern regelmäßig.
Gehäuse-und CPU-Lüfter sind potentielle Druckluftspray-Kunden. Seit aber bitte vorsichtig und bringt den Lüfter mit dem Spray nicht auf abnormale Drehzahlen, euer Lüfterlager wird es euch danken. Als grobe Vorarbeit solltet ihr einen weichen und nicht haarenden Pinsel einsetzen, vorzugsweise einen mit hochwertigen Chinaborsten.
Sollten eure Gehäuselüfter bereits rauh laufen, empfiehlt sich der Ausbau und die Kontrolle der Lager. Dazu müßt ihr den Aufkleber auf der Lagerseite entfernen und den Lagerbereich mit Druckluftspray reinigen. Danach kommt ein Tropfen des sehr gut bewährten WD-40 zum Einsatz, den wir vorsichtig auf die Lagerachse geben. Dreht dann den Rotor ein paarmal durch, damit sich das Schmiermittel gut verteilt. Wenn diese Prozedur erfolglos bleibt, weil die Lagerung doch zu sehr verschlissen ist, bleibt nur noch der Austausch. Eine generell Pflegeprozedur kann es aber nicht geben, weil viele Lüfter mit gekapselten Lagereinheiten exitieren, oder weil die Hersteller sehr klare Pflegehinweise formuliert haben, die natürlich zu beachten sind.
Darüber hinaus bringen sehr hochwertige Lüfter auch eine lange Garantiezeit mit, so daß der Austausch zu Lasten der Herstellers bei einem Defekt wesentlich mehr Sinn ergibt, als der Beginn einer möglicherweise erfolglosen Bastelstunde.




Die Einzelbewertung:

In unserer Einzelbewertung heben noch einmal die Vorzüge respektive Nachteile der jeweiligen Lüfter hervor und sprechen deutliche Empfehlungen aus, denn nicht jeder Lüfter kann auf Grund seines Fördervolumens oder seiner technischen Eigenschaften universell eingesetzt werden. Lüfter mit geringem Fördervolumen eignen sich nicht zwangsläufig für CPU-Kühler, wären aber als Gehäuselüfter durchaus noch eine Überlegung wert.
Dazu wäre anzumerken, das auch die Einbaulage eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt, da manche Lüfter einen vertikalen Einbau präferieren. Ideal anzusehen ist, wenn der Lüfter sowohl vertikal als auch horizontal verbaubar wäre, das ist leider nicht immer der Fall und äußert sich gelegentlich in Vibrationen, auffallenden Lagergeräuschen oder sogar Totalausfällen.

be quiet SilentWings 2:

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Laßt euch nicht von unserer Verpackung täuschen, be quiet wird den DarkWing in SilentWings 2 noch umbenennen: Pressemitteilung dazu. Der sehr gute Eindruck, den schon der be quiet SilentWings USC hinterließ, setzt sich mit dem SilentWings 2 konsequent fort. Die Ausstattung ist komplett, die pfiffige Entkoppelung funktioniert tadellos und neben dem hochwertigen FDB-Gleitlager mit Kupferkern kann auch der Sanyo IC-Motor punkten, der keine Störgeräusche fabriziert. Eine gewisse Einlaufzeit sollte aber einkalkuliert werden, in unserem Test benötigte der be quiet Lüfter 1 bis 2 Stunden in vertikaler Ausrichtung bei 12 Volt Ansteuerung, um seine Vorzüge schnökellos zu präsentieren.
Die Skalierung des Lüfters ist nachwievor weit gefächert (läuft bei 3,47 Volt an) und auf Grund seines exzellent austarierten Lagers, ist sowohl eine vertikale als auch horizontale Ausrichtung im Gehäuse möglich. Als CPU Lüfter wird er sicherlich keine besonders ausgeprägte Karriere antreten, dies verhindert die Art der Befestigung. Möglicherweise werden aber findige Bastler diesbezüglich Mittel und Wege finden.
Empfehlung: Gehäuselüfter bei 7 Volt
Einbaulage: vertikal und horizontal


Bitfenix Spectre Pro LED:

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Ein weiterer Neuling in unserem Testfeld und einer, der durchaus überzeugen konnte. Die blauen LEDs sind natürlich Geschmackssache, sollten aber nicht von den primären Eigenschaften eines Lüfters ablenken. Das FDB-Gleitlager benötigte ebenfalls ca. 2 Stunden Einlaufzeit, um dann nahezu ohne Nebengeräusche zu agieren. Die Ausstattung wurde wohldosiert ausgesucht, so besitzt der Lüfter extra lange Entkoppelungsstifte und die benötigt er auch, weil die Versteifungsstreben an den Befestigungslöchern kurze Stifte nicht aufnehmen können. Nötig wären sie aber im Normalfall nicht, der Lüfter erzeugt weder vertikal noch horizontal störende Vibrationen, egal in welchem Ansteuerungsbereich.
Dank seines hohen Fördervolumens könnte er auch als Lüfter an einem CPU-Kühler mit eng stehenden Lamellen eingesetzt werden, so daß wir dem Bitfenix Spectre Pro durchaus Allround-Fähigkeiten einräumen würden, da er auch schon bei 4,86 Volt anläuft. 14,90 € gehen ebenfalls in Ordnung, kurzum, der Spectre Pro gehört zu den aktuell besten 140mm Lüftern und dies in nahezu jeder Hinsicht.
Empfehlung: Gehäuselüfter bei 7 Volt, CPU-Kühler Lüfter bei 7 Volt
Einbaulage: vertikal und horizontal


Cougar Vortex HDB:

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Nach den erfolgreichen Cougar Netzteilserien versucht sich Compucase unter gleichem Namen nun auch im Lüftergeschäft. Der Cougar Vortex HDB bringt neben den üblichen Adaptern auch sehr lange Entkoppelungsstifte mit, ein notwendiges Zubehör, denn für eine Entkoppelung mit kurzen Stiften wären auch diese Lüfterecken nicht geeignet. Notwendig wären die Stifte aber nicht wirklich, zumal die eingelassenen Antivibrationsecken schon einiges an Vibrationen abfedern. So viel ist diesbezüglich aber nicht zu tun, das Lager ist sehr fein ausgewuchtet und arbeitet nach ca. 1 Stunde Einlaufzeit auch ohne Schleifgeräusche. Der Motor gehört zu den besten in unserem Testfeld, er stammt ebenfalls von Sanyo.
Als Einsatzgebiet existieren keinerlei Einschränkungen, er kann sowohl horizontal als auch vertikal verbaut werden und findet auf Grund seines hohen Fördervolumens und Scalierfähigkeit (läuft schon bei 2,93 Volt an) sicherlich auch Anwendung an einem CPU-Kühler. Der Preis ist für unseren Geschmack etwas zu hoch angesetzt, die Konkurrenz kann genauso viel schon für 15 €.
Empfehlung: CPU-und/oder Gehäuselüfter bei 7 Volt
Einbaulage: vertikal und horizontal


Deepcool UF 140:

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Deep Cool ist auch eine der Firmen, die gerne Lüfter einkaufen (und nicht nur die) und das Retailgeschäft für sich entdeckt haben. Die Verwandschaft zu bereits existierenden Produkten von EKL/Alpenföhn ist sicherlich schon mehrfach aufgefallen. Verwunderlich ist das nicht, auch EKL kann seine Nähe zu PC Cooler nicht leugnen, wo mittlerweile die halbe Branche einkauft.
Interessanterweise setzt Deep Cool beim UF 140 Lüfter auf doppelte Kugellager, dass dies kein Nachteil sein muß, hat dieser Lüfter eindrucksvoll bewiesen. Eine Einlaufzeit benötigte er nicht, gleich vom Start weg lief er ohne störende Nebengeräusche und auch der hochwertige Motor glänzte durch vornehme Zurückhaltung.
Dazu paßt die gute Ausstattung mit Entkoppelungsstiften, einem sehr steifen gummierten Rahmen, gesleevten Kabeln und Adaptern. Dank des hohen Fördervolumens ist der Lüfter universell einsetzbar und das unabhängig von der Einbaulage, der Lüfter blieb sowohl vertikal (senkrecht) als auch horizontal (waagerecht) in unserem Test Nebengeräuschfrei. Die praktikabel eingestellte PWM Elektronik verhindert auch keine manuelle Regelungen, allein dieser Umstand befördert den Lüfter in die Riege der derzeit besten 140mm PWM-Lüfter. Überdies beseitzt der UDF 140 120mm Bohrungen so daß er auch problemlos an Befestigungslöchern verbaut werden kann, die normalerweise für 120mm Lüfter vorgesehen sind.
Empfehlungen: CPU-und/oder Gehäuselüfter (bei 7 Volt)
Einbaulage: vertikal und horizontal


NZXT FN140 Enthusiast:

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Sehr ausgewogene Lager, feine Scalierbarkeit und ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis...stop, wir sind leider beim falschen Lüfter, denn all dies trifft definitiv nicht auf den NZXT FN140 Enthusiast zu. Die Ausstattung ist trotz der verlangten 11,90 € sehr mager, keinerlei Entkoppelungsprävention wurde mitgeliefert und dabei hätte dieser Lüfter diese Utensilien bitter nötig. Das Lager schleift auch nach 12 Stunden Einlaufzeit unerträglich, dazu vibiert der Lüfter in horizontaler Einbaulage, was geradezu nach Entkoppelungsstiften ruft.
Die Scalierbarkeit (läuft bei 4,46 Volt an) wäre ok, das Fördervolumen auch, insofern könnte man eine Allroundfähigkeit aussprechen, wären nicht die eklatanten Einschränkungen aus dem ersten Absatz vorhanden.
Empfehlung: eigentlich keine
Einbaulage: vertikal (entkoppelt)


Phanteks PH-F140TS:

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Ein weiterer Neuling in unserem Roundup kommt vom hierzulande noch recht unbekannten Hersteller Phanteks. Der PH-F140TS besitzt ein üppiges Ausstattungspaket, kostet aber mit fast 22 € auch entsprechend viel Geld. Leider kann er diese pekuniären Vorgaben nicht in Qualität umsetzen, denn auch dieser Lüfter nervt trotz eines hochwertigen Gleitlagers mit deutlich vernehmbaren Schleifgeräuschen, die auch selbst 12-stündige Einlaufzeit nicht minimiert wurden. Im horizontalen Betrieb vibiert der Lüfter merklich und der Motor zirpt munter vor sich hin, da hilft dem Anwender auch nicht, das dieser Lüfter über ein hohes Fördervolumen und eine ansprechende Scalierbarkeit (läuft bei 4,21 Volt an) verfügt.
Empfehlung: keine
Einbaulage: vertikal (entkoppelt)


Prolimatech Red Vortex 14 LED:

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Oftmals sind es ja gerade die preiswerten Lüfter, die für die eine oder andere positive Überraschung sorgen können, auf den Prolimatech Red Vortex trifft dies allerdings nicht zu. Obwohl der Lüfter uns seinerzeit beim Prolimatech Genesis Test recht angenehm auffiel, konnte der Lüfter diese positive Tendenz nicht beibehalten. Unsere Testexemplare liefen erst bei 5,73 Volt an, das Lager schleift auch nach 12 Stunden Einlaufzeit und der Motor klackert im horizontalen Betrieb. Da keinerlei Entkoppelungshilfen im Lieferumfang zu finden sind, ist eine schnelle Linderung kaum möglich.
Empfehlung: keine
Einbaulage: vertikal (entkoppelt)


SilenX Effizio:

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Lüfter von SilenX hatten wir zuletzt 2008 in einem unserer Roundups im Test, seinerzeit mit durchwachsener Qualität. Dies trifft auf den SilenX Effizio definitiv nicht zu, dieser Lüfter ist nicht nur preiswert und mit Entkoppelungsstiften, Adaptern und Schrauben relativ gut ausgestattet, er glänz mit einem von anfang an völlig nebengräuschfreiem FDB-Gleitlager und einem sorgsam austariertem Motor. Trotz seiner recht niedrigen Nenndrehzahl scaliert er ausgezeichnet und läuft bereits bei 3,88 Volt an. Dazu gesellt sich eine erstaunliche Vibrationsarmut, so daß er auch ohne Entkoppelung in allen möglichen Einbaulagen zu verwenden wäre.
Als einziges Manko käme das Fördervolumen in Betracht, so daß er als Lüfter an einem CPU-Kühler mit eng stehenden Lamellen sicherlich keine Offenbarung darstellen würde. Als Gehäuselüfter sollte er im 12 Volt oder 7 Volt Modus betrieben werden, unter 5 Volt Ansteuerung wird relativ wenig Luft transportiert.
Empfehlung: Gehäuselüfter bei 12 und 7 Volt
Einbaulage: vertikal und horizontal

Thermalright TY-150:

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Thermalright hat seinen beliebten TY-140 modifiziert und bietet als bisher einziger Hersteller einen 150mm Lüfter an, der an CPU-Kühler befestigt werden kann. Thermalright liefert dafür im moment Befestigungshaken für die Kühler HR-02, HR-02 Macho, Archon, True Spirit 140 und Silver Arow kostenlos dazu. Als Gehäuselüfter ist der TY-150 nur bedingt geeignet, da er einerseits viel Platz benötigt und andererseits über keine quadratisch angeordneten Befestigungspunkte verfügt.
Das doppelte Kugellager läuft nach einer Einlaufphase von 1 bis 2 Stunden sehr leise und ohne störende Geräusche, der hochwertige Motor von Sanyo erledigt dies bereits ad hoc. Eine Einbaulage präferiert dieser Lüfter nicht, so daß er sowohl vertikal als auch horizontal verbaut werden kann. Eine separate Entkoppelung ist bei diesem Lüfter nicht nötig, da er in allen möglichen Einbaulagen vibrationsfrei agiert. Die PWM Steuerung ist als gelungen zu betrachten, wir konnten während unserer Test keinerlei Probleme attestieren.
Die befriedigende Scalierbarkeit (läuft bei 4,79 Volt an) und ein üppiges Luftvolumen prädestinieren diesen Lüfter sowohl für externe Radiatoren, als auch für den Einsatz an einem CPU-Kühler jeglicher Bauart, insbesondere an CPU-Kühlern mit eng stehenden Lamellen.
Empfehlung:Radiatoren und/oder CPU-Lüfter bei 7 Volt
Einbaulage:vertikal und horizontal


Xigmatek XAF-F1456 LED:

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"Was für ein Orkan"...war unsere erste Reaktion, als der Lüfter anlief, wobei sich das gar nicht so sehr auf die Geräuschkulisse bezog, sondern eher auf das enorme Luftvolumen, was diesen Lüfter insbesondere für Übertakter interessant machen könnte. Abseits dieses ersten subjektiven Eindrucks konnte der Lüfter aber auch technisch überzeugen, das Lager benötigt zwar ziemlich lange Einlaufphase, aber nach 7 Stunden lief das Lager dann doch noch dauerhaft ohne Nebengeräusche. Der Motor hält sich ebenfalls vornehm zurück, so daß auch nichts gegen die oftmals ungeliebte horizontale Einbaulage spricht.
Auf Grund seines üppigen Luftvolumens empfehlen wir diesen Lüfter entweder als Gehäuselüfter mit 7 Volt zu betreiben und/oder als Lüfter an einem CPU-Kühler, der wegen eng stehender Lamellen einen hohen Luftdurchsatz benötigt, um gute Kühlleistungen zu erzielen. Wer darüber hinaus eine schicke Beleuchtung bevorzugt, wird vom Xigmatek XAF-1456 LED ebenfalls bestens bedient. Als dezent agierender Gehäuselüfter, der bei 7 Volt unaufgeregt seinen Job verrichtet, ist dieser Lüfter eher nicht geeignet.
Empfehlung:Radiator und/oder CPU-Lüfter bei 7 Volt
Einbaulage: vertikal und horizontal



wichtige Info zum Thema Netzteillüfter:

Einige werden sich eventuell wundern, warum wir keinen der Lüfter mehr als Netzteillüfter-Ersatz katalogisieren, dies hat einen trifftigen Grund. Jeder Netzteillüfter wurde vom Hersteller auf die jeweilige Lüfter-respektive Thermoregelung mit entsprechenden Messgeräten präzise abgestimmt, ergo muß der eventuelle Ersatzlüfter diesbezüglich zur Lüfter-und Thermoregelung des Netzteils perfekt passen, ansonsten sind thermische und lautstärketechnische Probleme vorprogrammiert. Dazu kommt noch, das viele Lüfter auf ihre Nenndrehzahl hin optimiert wurden, d.h. wenn ein Lüfter auf 12Volt justiert wurde, kann es durchaus sein, das er bei 7 oder 5 Volt Ansteuerung unerwünschte Nebengeräusche fabriziert. oder gar nicht erst anläuft.
Natürlich halten wir mit dieser Warnung niemanden vor entsprechenden Bastellarbeiten an den Netzteillüftern ab, aber wir ermutigen auch niemanden, womit unsere Mission erfüllt wäre. Um es ganz deutlich zu formulieren: das Basteln an den Netzteilen kann nicht nur die Garantie und die Betriebserlaubnis des Netzteils kosten (das hat auch versicherungstechnische Konsequenzen), sondern auch die angeschlossene Hardware und im Extremfall auch das Leben, auch wenn einige Spaßvögel diese Warnung wie gewohnt in den Wind pfeifen werden...




Fazit:

Unser Fazit fällt diesmal relativ durchwachsen aus, da immer noch einige Defizite zu beobachten sind, die eigentlich längst ausgeräumt sein sollten. Insgesamt ist die Qualität auf dem 140mm Marktsegment zwar durchaus als hoch zu bewerten, das haben unsere 10 Testprobanden aber nur stellenweise unter Beweis stellen können. Es fällt einfach auf, das wirkliche Innovationen nicht zu beobachten sind, da reichen gummierte Gehäuse und entkoppelte Ecken nicht aus, der Rest muß auch stimmig sein. Dass die FDB-Gleitlager auf Grund ihrer geringen Reibungspunkte und Oelschmierung sehr laufruhig agieren, in der Regel eine lange Lebensdauer mitbringen und auch vom Preis-Leistungsgefüge durchaus interessant sind, hat sich bei den Herstellern herumgesprochen, allein 6 Lüfter aus diesem Test verfügen über diese Lagerungstechnik oder eine ihrer Varianten.
Allein damit ist es aber nicht getan, denn zu einem guten Lager gehört das perfekte Austarieren aller beweglichen Teile und dazu gehören neben der Lagerung auch der Rotor und natürlich auch die Antriebsquelle sprich die IC-Motorsteuerung. Was nützt das geräuschärmste Gleitlager, wenn der Motor störende elektronische Geräusche erzeugt? ebenso wenig befriedigend ist die Tatsache, dass immer noch Lüfter existieren, die lediglich vertikal einen halbwegs befriedigenden Lauf absolvieren können und in einer horizontalen Einbaulage schleifen und/oder vibrieren.
Um so etwas zu vermeiden, ist sehr sehr viel Erfahrung und Know-How erforderlich, insofern verwundert es nicht, das die Hersteller genau wie im Netzteil Segment gerne auf vorhandene Strukturen und Fertigungen zurückgreifen. Die allerwenigsten der von uns getesteten Lüfter sind explizite Eigenentwicklungen, sondern stammen aus den Regalen renommierter Spezialisten und das ist auch gut so, wozu das Rad neu erfinden, wenn man auf vorhandene Ressourcen zurückgreifen kann, die man schlußendlich mit eigenen Vorstellungen garniert. Peinlich wird es aber immer dann, wenn bei diesen Spezialisten ins Billigregal gegriffen wird, um den Profit der Qualität vorzuziehen. Der ausliefernde Retailer bekommt wofür er bezahlt, wollen die Retail Lieferanten wenig bezahlen, erhalten sie von den OEMs natürlich keine Highend Qualität. Um diesen Mechanismus zu begreifen, bedarf es keines Studiums beim M.I.T.
Den 140mm Lüfter können wir auch nach vier 140mm Lüfter Roundups nicht benennen, dafür unterschieden sich die bisher getesteten Lüfter zu sehr im Detail und in ihrer Konzeptionierung. Es existiert de facto kein Lüfter, der alles perfekt beherrscht. Aber es existieren eine ganze Reihe von Lüftern, die zumindest an dieser Messlatte kratzen und dazu gehören die Lüfter von Blacknoise, be quiet, Bitfenix, Alpenföhn (PWM), Deep Cool, Enermax, Cougar, Noctua, SlienX und Thermalright. Zugegeben, das macht die Auswahl nicht unbedingt leichter, aber wenn man sich darüber im Klaren ist, für welche Zwecke ein 140mm Lüfter wirklich benötigt wird, ist die Auswahl eigentlich gar nicht so schwer.
Uns ist natürlich klar, das wir wieder Emails bekommen werden mit dem Inhalt "ja aber mein Lüfter XYZ brummt ja gar nicht, oder der Lüfter schleift bei mir nicht die Bohne". Wir können es gar nicht oft genug betonen, das insbesondere im Lüftersegment eine ziemliche Serienstreuung existiert und die ist leider nicht wegzudiskutieren. Darüber hinaus kauft der Kunde im Laden exakt das, was ihm der Verkäufer einpackt und der Kunde hat logischerweise keine 10 Lüfter zur Auswahl, aus denen er sich den Besten herauspicken kann. Das für den Fall, falls jemand anmerken möchten, wir hätten von jedem Typ 10 Lüfter ordern sollen. Wir hatten zwar von den meisten Lüftern mehrere Exemplare zur Verfügung, trotzdem bleibt unser Test eine Momentaufnahme !

Unsere Empfehlung für den jeweiligen Einsatzbereich haben wir ja bereits in der Einzelbewertung definiert, kommen wir also abschließend zur Awardverteilung:

Auf Grund ihrer extremen Laufruhe, exzellenter Scalierbarkeit, minimaler Lautheit und universellen Einsatzmöglichkeiten in Addition mit einem guten Ausstattungspaket erhalten die Lüfter be quiet SilentWings 2, Bitfenix Spectre Pro, Cougar Vortex HDB , Deep Cool UF 140, Silenx Effizio und der Thermalright TY-150 den begehrten PC-Experience Technology Award in Gold:


Darüber hinaus stimmt bei diesen Lüftern in der Regel auch das Preis-Leistungsverhältnis, daran dürfen sich andere Hersteller gerne ein Beispiel nehmen, denn ein guter Lüfter muß nicht zwangsläufig 20 € oder mehr kosten...


Mit einigem Abstand dahinter folgt der Xigmatek XAF-1456 LED, der auf Grund seiner Lagerqualität (nach 3 Stunden Einlaufzeit) gerade noch so den PC-Experience Award in Bronze erhält:


NZXT, Phanteks und Prolimatech gehen leer aus, die Leistungen und Eigenschaften dieser Lüfter rechtfertigt keinen Award, egal in welcher Farbe. Auch wenn wir bei allen Lüftern eine Einlaufphase von bis zu 12 Stunden tolerieren, war keine dieser drei Lüfter in der Lage uns bezüglich der Lagergeräusche oder anderer wichtiger Kriterien zu überzeugen. Darüber hinaus stehen auch noch weitere Defizite zu Buche, die wir schon in der jeweiligen Einzelbetrachtung näher reflektiert hatten.
Da wir seit 2008 die Messlatte für eine Auszeichnung unsererseits grundsätzlich um einiges angehoben haben, rutscht auch keine Hardware mehr in einen Award Bereich hinein, die dort nichts zu suchen hat.

frühere 140mm Lüfter Roundups:

140mm Lüfter-Roundup 2010


140mm Lüfter Roundup 2009 Part II


140mm Lüfter Roundup 2009







Final Words:


Wir bedanken uns ganz herzlich bei be quiet!, Caseking, Cougar und PC-Cooling für die unkomplizierte Bereitstellung der Testexemplare, ohne die unser Lüfterroundup nicht möglich gewesen wäre...





euer PC-Experience.de Team

Cerberus




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