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Go to the bottom of this page Kurztest: Zotac Geforce GT 480 AMP! Edition
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Kurztest: Zotac Geforce GT 480 AMP! Edition







Einleitung:

Nvidia hatte sich mit der Antwort auf ATIs HD5800 Serie sehr viel Zeit gelassen, für viele Anwender zu viel Zeit, um noch länger zu warten. Ende März 2010 war es dann doch soweit, der GF100 Grafikchip wurde präsentiert und die beiden Topmodelle GTX 480 und GTX 470 standen in den Startlöchern. Was dann kam, hat viele geduldige Nvidia-Fans gewaltig enttäuscht, die GTX 480 erklomm zwar die neue Performance Krone knapp vor der HD5870 von ATI, aber um welchen Preis? die Kühler samt Lüfter entfachen unter Last einen nicht akzeptablen Orkan, werden trotzdem viel zu warm und genehmigen sich unter Vollast bis zu 250 Watt Strom, wohlgemerkt nur auf die Grafikkarte bezogen.
Zotac, bekannt als innovativer Partner von Nvidia, hat sich dieser Probleme angenommen und eine überarbeitete GTX 480 lanciert. Das wichtigste Merkmal dieser neuen ab Werk schon übertakteten Kreation besteht aus dem Zalman VF-3000 Grafikkarten-Kühler, der gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen soll. Einerseits soll er die immensen Temperaturen deutlich herunterfahren und anderseits die Lautstärke auf ein Mindestmaß reduzieren. Da sich ansonsten wenig auf der Platine geändert hat, wird sich am Stromverbrauch vermutlich noch weniger ändern, aber auch das haben wir in unserem Kurz-Review überprüft. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen, vielleicht erhält die vielgescholtene GTX 480 in dieser neuen Variante ja doch noch eine Empfehlung...




Die technischen Daten Zotac Geforce GTX 480 AMP! Edition:





Die technischen Daten im Vergleich:





Lieferumfang und Layout:

• Zotac Geforce GT 480 AMP! Edition Full Retail
• Zotac Treiber-CD + Tools
• DVI->analog Adapter
• 2 x 6-Pin auf 1 x 8-Pin Adapter
• 2 x 4-Pin-Molex auf 1 x 6-Pin Adapter
• HDMI-Mini-HDMI Adapter
• Kurzanleitung

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Die farbenfrohe und zum Zotac Layout passende Verpackung darf durchaus als wirksamer Schutz der Grafikkarte vor Lieferanten-Grobmothorik betrachtet werden, allerdings wären wir einer antistatik-Hülle für die Karte nicht abgeneigt gewesen. Die Zutaten sind relativ sparsam ausgewählt worden, neben den üblichen Adaptern und Treiber/Tools CDs sind keinerlei Extras zu verbuchen, leider auch keine Spiele. Für diesen Preis wird der geneigte Kunde sicherlich etwas mehr Kaufambiente sprich Zugaben erwarten, zumal nicht einmal eine SLI-Brücke in der Verpackung liegt.

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Am grundsätzlichen Layout des Referenzdesigns hat Zotac nichts geändert, auch die GTX 480 Amp! Edition, die es auch noch einer speziellen Version mit Razer DeathAdder Maus gibt, wird mit einer 6-phasigen Spannungswandlung für die GPU und einer 2-phasigen Wandlung für den Samsung K4G10325FE-HC04 Speicher bestückt. Auch wenn wir aus Zeitmangel dafür keine Bilder angefertigt haben, die Spannungswandler auf der Platine sind analog ausgeführt, werden von einem uPI SemiConductor Chip (uP6213AJ) gesteuert und deren Drosseln sind nicht nur geschlossen ausgeführt, sondern auch mit Epoxidharz vergossen worden. Das hat den entscheidenden Vorteil, das die Spulen dieses Layouts ganz sicher nicht pfeifen, fiepen oder anders geartete Geräusche von sich geben, was den vorherigen Grafikkarten Generationen von Nvidia ja oft nachgesagt wurde.
Im Größenvergleich zeigt sich, das die Platine mit ihren 268mm sich durchaus im üblichen Rahmen dieser Grafikkarten-Spezies bewegt. Da die Stromanschlüsse seitlich integriert wurden, verlängern diese die Grafikkarte allerdings nicht noch zusätzlich. Was den Platzbedarf der Grafikkarte an sich enorm beeinflußt, ist der Zalman-Kühler, der gut und gerne 3 Slots auf unseren Mainboards für sich beansprucht. Darum prüft bitte unbedingt vor dem Kauf, ob sich das eventuell als Problem erweisen könnte.
Im Gegensatz zu ATI verfügt die Zotac über zwei DVI-Ports und einen Mini-HDMI Anschluß, ein Displayport ist nicht vorhanden. Das ein VGA Anschluß fehlt, ist aus technischer Hinsicht durchaus nachvollziehbar, zumal ein VGA Port weder die Auflösung, noch die Qualität aktueller Grafikkarten an hochwertige Monitore liefern kann. Ein Betrieb von drei Monitoren ist so nicht möglich, dazu bedarf es einer SLI-Kombination sprich zwei Grafikkarten. Diesbezüglich ist ATI klar im Vorteil, sofern einer der drei Monitore einen Displayport besitzt.

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Die 6+8-pin Steckeranbindungen sind der deutlich erhöhten Stromaufnahme geschuldet. Wer ein aktuelles Netzteil mit den passenden Steckverbindungen besitzt, sollte sie natürlich auch entsprechend verstöpseln, ansonsten hagelt es Piep-Kanonaden vom Mainboard. Ohne diese Anschlüsse geht es prinzipiell nicht, da die PCI-Express Slots maximal 75 Watt zur Verfügung stellen, daran ändern auch neue Mainboards mit PCI 2.0 Schnittstelle nichts. Da die Karte aber deutlich über 200 Watt Watt benötigt, wäre die Versorgung über den PCI-Express Slot keine praktikable Option.
Wenn wir den Kühler etwas genauer anschaun, fragen wir uns: was ist das Geheimnis von Zalman? eigentlich gar keines, der Zalman Kühler besitzt zwei 92mm Lüfter, drei Kupfer-Heatpipes und ist solide und gut strukturiert aufgebaut, wie viele seiner Zunft. Das eigentliche Geheimnis liegt im Werkskühler begründet, denn der völlig unterdimensionierte 65mm Werkslüfter ist mit der Ventilation des Kühlkörpers restlos überfordert gewesen. Der Werkskühler besitzt zwar immerhin vier Heatpipes, verfügt aber im Vergleich zum Zalman VF-3000 über eine deutlich kleinere Lamellenkühlfläche, also ein weiteres Argument, das für den Zalman Kühler spricht, der auch deutlich mehr Kühlfläche bietet. Ein kleines Special konnten wir dem Zalman Kühlsystem aber dann doch entlocken, die Speicherchips und Wandler auf dem PCB sind mit einer üppigen schwarzen Aluminium Kühlplatte versehen worden, die von den beiden Lüftern gut mit Frischluft versorgt werden können. Die Lüfter als solche transportieren auf Grund ihrer Anordnung so natürlich nur sehr wenig bis gar keine Abwärme aus unserem PC-Gehäuse. Wir sehen es allerdings als Grundvoraussetzung an, das so eine Grafikkarte nur in einem gut ventiliertem Gehäuse verbaut wird, insofern relativiert sich dieser thermische Nachteil wieder.

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Das Gewicht liegt auf einem üblichen Niveau, die knapp über 800 Gramm entsprechen durchaus den anderen aktuellen Highend Grafikkarten und wären absolut kein Anlaß zur Sorge. Zu einer verbesserten Signalqualität tragen die auf der FR4-Platine deutlich sichtbaren Feststoff-Kondensatoren (Polymer-Aluminium-Kondensatoren) bei, die wir wieder gehäuft antreffen und das ist auch gut so, denn deren Vorteile sind ja nicht wegzudiskutieren, zumal sie u.a. nicht auslaufen.
Die Verarbeitung der Zotac GTX 480 bewegt sich auf sehr hohem Niveau und die Lötqualität auf dem PCB sucht ihresgleichen. Die schwarze Platine strahlt eine gewisse Exklusität aus und der Zalman Kühler sorgt mit seinen Farbtupfern für eine erfrischende Abwechslung der ansonsten doch eher nüchternen Nvidia Grafikkarten, aber wer kauft seine Grafikkarte schon nach optischen Aspekten...?




Das Sockel 1366 Testsystem:

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Die Tests:

Als Testeinleitung wurde das gesamte System eine Stunde mit dem Systemstabilitätstest von Everest "vorgeheizt".
Die Lautheit der Grafikkarten-Lüfter haben wir nicht separat gemessen, sondern als Systemgesamtlautstärke in die Tests eingebunden. Dabei wurden die Lautstärke ca. 15cm vom Rechner entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät verifiziert und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Das Gerät verfügt ab Werk normalerweise über einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.
Mit dem Digitalen Temperaturmessgerät TL-305 (Messbereich von Minus 200°C bis plus 1370°C) haben wir während sämtlicher Testdurchläufe die Temperaturen der Grafikkarte per Sensor gemessen und aufgezeichnet. Somit erhält der mögliche Käufer auch eine gute Übersicht bezüglich der zu erwartenden Kühlleistung des Grafikkartenkühlers.
Um den Stromverbrauch möglichst genau wiederzugeben (gesamtes System), haben wir den grafischen Leistungsmesser Peak Tech 2535 verwendet. Das Gerät eignet sich für Messungen von 0,0 Watt bis 4 kW/0,0 bis 600 V und 0,0 bis 15 A (mit externem Zangen-Adapter bis 1000 A)


Testprogramme:

• Windows XP SP3 mit DirectX 9 aus Juni 2010, alle aktuellen Updates
• Windows 7 Ultimate 64Bit, alle aktuellen Updates
• aktuelle DirectX9 Spiele
• aktuelle DirectX10 Spiele
• aktuelle DirectX11 Spiele

Treibereinstellungen Nvidia GeForce 258.96 WHQL:

• Vertikale Synchronisierung: Aus
• sonst alles auf Standard

Kommentare zu den synthetischen 3DMark Benchmarkprogrammen ersparen wir uns, dafür gibt es einfach zu viele Irritationen bei Vergleichswerten und ebenso viele Möglichkeiten diese, in welcher Form auch immer, zu manipulieren. Grundsätzlich sollte man trotz des neuen 3DMark Vantage synthetischen Benchmarks nicht allzu große Bedeutung beimessen, denn 1. sind einige schon etwas betagt und haben somit kaum einen ernsthaften Bezug zur aktuellen Technik und 2. entstehen immer wieder mal kuriose Situationen, in denen der eine oder andere programmierbedingte Lapsus dieser oder jener Grafikkarte Vorteile verschafft, die eigentlich gar nicht vorhanden sind. Das ist auch der Grund, warum wir auf dererlei Benchmarks künftig komplett verzichten.
Für aussagekräftige Benchmarks sollte als Testeinstieg in jedem Fall die Auflösung 1280x1024 (Standard-TFT-Auflösung für 17 und 19" Geräte)) und die Option Quality 4AAx16AF (4-fach Antialiasing + 16-fach anisotropischer Filter) aktiviert sein, ansonsten gerät die Beurteilung aktueller High-Endgrafikkarten zur Farce. Dies gilt insbesondere für Crossfire/SLI Systeme, wo alles unter 1600x1200 Pixel den Sinn eines solchen Systems mehr als nur in Frage stellt. Ohne entsprechende Qualitätseinstellung, kann man keine Aussage darüber treffen, welche Leistung wirklich erbracht wird, zumal auch eine Mittelklasse Grafikkarte ohne 4xAA und 16xAF recht schnell sein kann.
Da sind Spielebenchmarks schon etwas aussagekräftiger, auch wenn viele der Spiele entweder auf ATI oder Nvidia optimiert wurden. Da gilt es dann zu unterscheiden: Open GL Spiele von id-Software wie Quake 4 oder Doom 3 z.B. laufen generell etwas schneller auf Nvidia-Karten und Direct3D Spiele wie Halflife 2 oder Call of Duty favorisieren ATI, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Selbstverständlich kamen auch aktuelle DirectX11-Spiele in unserem Testparcour zum Einsatz, die dann unter Windows 7 entsprechend berücksichtigt wurden.
Wer einen Widescreen TFT besitzt, dem sei erklärt, das es bezüglich der Füllrate keinen großen Unterschied macht, ob nun in 1600x1200 (1,9 Millionen Pixel) oder 1680x1050 (1,75 Millionen Pixel) aufgelöst wird. Damit wir den 2048MB Grafikspeicher auch entsprechend berücksichtigen, haben wir die Tests grundsätzlich ab 1600x1200, 1920x1600 und 2560x1600 vorgenommen. Zumindest dort, wo es möglich war, ansonsten wurden alternative Auflösungen eingestellt, wie z.B. in Crysis Warhead.



1a. Spiele-Benchmarks DirectX9:

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1b. Spiele-Benchmarks DirectX10:

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1c. Spiele-Benchmarks DirectX11:

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2. Stromverbrauch (gesamtes System):




4. Temperaturen:



5. Lautstärke (Schalldruck, gesamtes System):



Wichtig:
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß die von uns erreichten Resultate, resultierend aus der fertigungsbedingten Serienstreuung, nicht ohne weiteres auf andere Grafikkarten gleichen Typs übertragen respektive garantiert werden können...!




Fazit:

Zotac bietet mit der Geforce GT 480 AMP! Edition die aktuell interessanteste GTX 480 Grafikkarte, weil zwei der drei Hauptkritikpunkte dank des vorzüglichen Kühlers von Zalman eliminiert wurden: die inakzeptable Geräuschkulisse und die enorm hohen Betriebssystemperaturen. Darüber hinaus glänzt das Zotac Produkt mit allem, was die Enthusiasten von der aktuell schnellsten single-GPU-Grafikkarte erwarten dürfen, maximale Performance auch bei hohen Auflösungen und hervorragender Bildqualität. Trotz alledem sollte man nicht nur auf die schnöden FPS schielen, sondern immer auch die Bildqualität im Auge behalten, denn ob man in einem Game 90 oder 95 Frames angezeigt bekommt, macht keinen Unterschied, die Grafikqualität wird dadurch keinen Jota ansehlicher.
Nun könnte man trefflich darüber streiten, ob das verbesserte AF (Anisotropische Filterung) von Nvidia oder ATIs Supersampling Kantenglättung vorzuziehen wäre, beide Philosophien haben ihre Vor-und Nachteile. Nvidia hat seine Vorteile diesbezüglich durch eine geringere Neigung zum Flimmern als ATI. Darüber hinaus lassen sich die Optmierungen für anisotrope Filter einzeln zuschalten, was bei ATI bisher gänzlich fehlt. Dafür ist ATIs SuperSampling Anti-Aliasing auf Nvidias GTX 480/470 nur über inoffizielle externe Tools nachrüstbar. Nvidia hat diesbezüglich immer noch die Nase vorne, aber nicht weil in neue innoviative Techniken investiert wurde, sondern weil ATI immer noch kleinere Rückstände aufholen muß und über kurz oder lang sicherlich wird. Technisch betrachtet ist der F100 Grafikchip zur Zeit das Maß der Dinge und das nicht nur wegen der Werbewirksamkeit von CUDA, Tessalation oder PhysX, sondern weil Nvidia auch die Spiele bei der Entwicklung berücksichtigt hat, die es noch gar nicht gibt. Wobei sich natürlich die Frage stellt: was hat der potenzielle Käufer davon?
Kommen wir zu den Kritikpunkten unseres Reviews, denn denen muß sich Zotac natürlich auch stellen. Da wäre einerseits der extrem hohe Preis von nahezu 500 € und die Tatsache, das nicht mal ein Spiel im Lieferumfang dazugelegt wurde, das ist schon sehr enttäuschend. Am zu hohen Stromverbrauch hat auch der Kühler von Zalman nicht viel geändert, unter Last werden jetzt 238 Watt (nur Grafikkarte) anstatt 260 Watt verbraten, das ist sicherlich ein kleiner Fortschritt, aber im Vergleich zu den knapp 160 Watt einer HD 5870 immer noch eindeutig zu viel.
Zur besseren Übersicht unsere Test-Resultate noch einmal in einer kompakteren Zusammenfassung:

Plus:
• ausgezeichnete Verarbeitung
• ansprechendes Design, wertige Haptik
• sehr leiser Betrieb mit und ohne Last
• hervorragende 3D-Leistungen, auch in sehr hohen Auflösungen
• hervorragende Bildqualität, kein Texturflimmern
• Übertaktung ab Werk, befriedigendes Übertaktungspotential
• sehr gute DVD/Blu-ray Qualität
• CUDA, Tessalation und PhysX Integration
• SLI, 3-way SLI, 4-way SLI fähig
• DirectX 11 und Shader 5.0 werden unterstützt
• erstklassiges sehr effektives Kühlsystem

Minus:
• Stromverbrauch immer noch zu hoch, insbesondere unter Last
• Kühlsystem beansprucht 3 Slots
• kaum nenneswertes Zubehör
• sehr teuer (ca. 490 €)




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Die Zotac Geforce GT 480 AMP! Edition Grafikkarte erhält den PC-Experience-Award in Silber






Weiterführende Links:

Zotac


Händlernachweis


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