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Cerberus Cerberus ist männlich
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Achtung Cooler Master Storm Sniper Midi Tower Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Cooler Master Storm Sniper Midi Tower







Einleitung:

Für das Jahr 2009 scheint sich Cooler Master einiges vorgenommen zu haben, erst werden mit dem vorzüglichen ATCS 840 Tower alte Traditionen renoviert, schon erscheint eine weitere neue Abteilung nahezu aus dem Nichts: die CM Storm Divison. Mit diesem neuen Label möchte man insbesondere Gamer dazu animieren, sich gute Gehäuse zu kaufen und zwar am liebsten auf Gamer zugeschnittene Gehäuse, wie das CM Storm Sniper. Dazu holte man sich auch die Meinung von profilierten Pro Gamer ein, die vorwiegend aus dem Action Shooter Bereich stammen. Warum es für die Marketing Strategen keine Spiele ohne Schusswaffen gibt, leuchtet auch beim zweiten Nachdenken nicht ein, aber für die breite Masse läßt sich wohl ein Storm Racer oder Storm Strategic nicht verkaufen oder doch?
Bevor wir noch weiter abschweifen, kümmern wir uns aber um den eigentlichen Grund dieses Reviews: das neue CM Storm Sniper Gehäuse. Kompakte Abmessungen, trotzdem viel Platz bei guter Ventilierung, eine zentrale Kommandozentrale und das Ganze zu einem noch vertretbaren Preis. Klingt doch interessant oder? ob sich aus dem Interesse auch qualitative Fakten herausarbeiten ließen, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Praxistest, viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

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• CM Storm SNIPER SGC-6000-KKN1-GP Ultra Midi Tower in Retail Verpackung
• Befestigungsmaterial
• 4xGummifüsse
• 3,5" auf 5,25" Adapterschienen
• 2x Schlauchdurchführungs-Isolierungen
• 10xKabelbinder




Technische Daten Gehäuse:

• Gehäusematerial Chassis: Stahl
• Frontverkleidung: Kunststoff
• Seitenteile und Deckel: Stahl
• Mainboardschlitten: nicht vorhanden
• Farbe: schwarz
• Abmessungen: 254,6mm x 551mm x 566,6mm (B x H x T)
• Formfaktor: Micro-ATX, ATX
• Gewicht: ca. 10,6 Kg netto
• verfügbare Slots für Erweiterungskarten: 7
• max Netzteilgröße: bis zu 190mm Einbautiefe (ohne Bodenlüfter bis 300mm)
• Lüfter:
- 1x 200x200x30mm (Front, 17-23dB(A), 1000 U/Min, Blue LED)
- 1x 200x200x30mm (Deckel, 17-23dB(A), 1000 U/Min, Blue LED)
- 2x 120x120x25mm (Deckel, optional statt 200mm Lüfter)
- 1x 120x120x25mm (Rückseite, 17dB(A), 1200 U/Min)
- 1x 92x92 oder 80x80mm (Rückseite, optional statt 120mm Lüfter)
- 1x 200x200x30mm (Seitenteil, optional)
- 2x 120x120x25mm (Seitenteil, optional)
- 1x 140x140mm oder 120x120mm (Boden, optional)
• I/O Panel: 4x USB 2.0, 1x HD Audio OUT, 1x Microfon, 1x Firewire, 1x eSATA
• Laufwerksschächte: 5x5.25" extern, 1x3,5" extern (in 5,25" Schacht), 5x3,5" intern
• weitestgehend schraubenloses Design.
• Varianten: schwarz
• aktueller Markt-Preis: ca. 149,90 €
• Garantie: 2 Jahre




Die eingebaute Hardware:

CPU
Intel Core2 Duo E8600
CPU-Kühler
Thermalright ultra 120 extreme
CPU-Lüfter
Scythe Slipstream 1200
Mainboard
Asus P5E64 WS Evolution
Grafikkarte
XFX Geforce 8800 ultra
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatality
Arbeitsspeicher
Corsair TW3X4G1600C9DHXNV DDR3-1600 4GB Dualkit
Festplatten System
2x Western Digital VelociRaptor a´ 300GB SATA II RAID-0
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
Diskettenlaufwerk
Scythe Combo-Laufwerk
Netzteil
Enermax Modu82+ 625 Watt
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 3 und Vista Ultimate 64Bit SP1 im Dualboot




Verarbeitung und Technik:

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Knappe 11 kg Leergewicht sind angesichts der Größe nicht so viel wie befürchtet, Cooler Master erreicht dies durch einen cleveren Materialmix aus 0,8mmSECC/1,0mmSECC Stahl und viel ABS Kunststoff, so daß sich um eine mangelnde Verwindungssteifigkeit niemand sorgen muß. Die Optik dürfte polarisieren, was sicherlich auch daran liegt, das es dieser Gehäuse Spezies durch die Modellpalette von Antec etwas an Eigenständigkeit fehlt. Man hat durchaus das Gefühl, das alles schon mal gesehen zu haben. Trotzdem bleibt Styling glücklicherweise immer eine Geschmacksfrage und somit entscheidet der Kunde.
Das IO-Panel sitzt jedenfalls bestens positioniert an der richtigen Stelle, so daß alle Funktionstasten und Anschlußports in zentraler Reichweite angeordnet sind, so sollte es im Idealfall auch sein. Es fehlt wirklich nichts, alle relevanten Ports, Funktions-LEDs, Tasten usw. sind vorhanden und als I-Tüpfelchen rankt in der Mitte der unübersehbare Drehknopf für die Lüfterstuerung samt Ein-Ausschalter für die Lüfterbeleuchtung. Das alles findet leider ungeschützt statt, eine Verschlußklappe, die dem Staubanfall Paroli bietet, existiert leider nicht.
Die im Bild rot bepfeilten Aussparrungen diesen nicht als Ablagefach, sondern stellen sehr stabile Tragegriffe dar, so daß dieses Gehäuse händisch recht gut und sicher transportiert werden kann. Die nach außen gewölbten Seitenteile wirken wie Kotflügelverbreiterungen und unterstreichen den bullig-dynamischen Auftritt. Verarbeitungsmängel waren zumindest bis hierhin keine zu vermelden, dafür bestenfalls stylistische Mängel, denn Stahl und Plastik harmonieren nicht sonderlich gut.

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Das Heck bietet auf den ersten Blick relativ wenig neues, wobei natürlich auch hier die vier Schlauchdurchführungen für die Wakü und die gelochten Slotblenden auffallen. Zwei der Schlauchdurchführungen sind noch nicht mit Gummischutzblenden versehen worden, die befinden sich im Zubehörkarton. Das Lüftergitter des möglichen Hecklüfters ist leider einmal mehr nicht entfernbar, dies kann zu strömungsbedingten Geräuschen führen und schränkt den Wirkungsgrad des Lüfters ein.
Der angestammte Platz fürs Netzteil wurde nicht optioniert, das Netzteil muß beim Storm Sniper in den Keller. Das dies durchaus kein Nachteil sein muß, reflektieren wir etwas später in unserem eigentlichen Praxistest.

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Das Gehäuse wurde auf sehr solide Klapp-Füße gestellt, die einereits einen rutschsicheren Stand und andererseits auch eine gewisse Entkoppelung vom Untergrund bewirken. Wer einen etwas dezenteren Stand bevorzugt, kann die Klapp-Füße gegen attraktivere Gummi Pads austauschen, sie sind ebenfalls im Lieferumfang vorhanden.
Die Seitenteile verzichten leider nicht völlig auf den Mesh Staubsammler, aber ein Blick auf die beleuchteten Innereien wird selten ohne Kompromisse erkauft. Ärgerlich sind die Kratzer auf der Innenseite des linken Seitenteils und die schlecht gespannten Meshfolien auf dem anderen Seitenteil, wobei Caseking uns gegenüber versicherte, das dies auf eine frühe Phase der Testsample Charge zurückzuführen ist. Hoffen wir also, das die Kunden davon verschont bleiben.
Das Mesh Seitenteil bietet schon Löcher für Aufnahme von zwei 120mm Lüftern oder einem 200mm Lüfter an. So ein 200mm Lüfter wird laut Caseking demnächst verfügbar ein, für das HAF RC-932 Gehäuse sind sie inzwischen ja auch schon einzeln erhältlich. Jetzt schließt sich auch der gedankliche Kreis um die "Kotflügelverbreiterungen" der Seitenteile, sie ermöglichen einfach mehr Platz für weitere Lüfter, ohne das die dann großartig in den Innenraum ragen.

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Nach dem Lösen der Thumbscrews, können die sehr genau passenden Seitenteile entfernt werden, wodurch ein erster Blick in den Innenraum geworfen werden kann. Wir hätten uns ein schwarz mattiertes Finish gewünscht, weil man auf der silbernen Oberfläche wirklich jeden Fingerabdruck zählen kann, was fast schon zwangsläufig die Komplettierung per OP-Handschuhe voraussetzt.
Unabhängig davon wurde mit Akrebie gefinisht, hinterhältige Kanten, die den Komplettierer ärgern könnten, existieren defintiv nicht, man darf in diesem Zusammenhang wirklich mal von gelungenem Feinschliff sprechen.
Die Beschriftung der einzelnen Kabel ist vorbildlich und sollte niemanden bei der Komplettierung des Rechners vor größere Probleme stellen. Ausreichend lang bemessen sind auch die jeweiligen Kabellängen, so daß man durchaus in der Lage ist, die Kabel sehr sauber und gerne auch etwas versteckt zu verlegen, damit sie den Airflow im Gehäuse nicht behindern. Einzig die Verbindungsmöglichkeiten zur Lüftersteuerung und den verbauten Lüftern erscheinen mit den vorhandenen 4-pin Molex und 2-pin Steckverbindungen etwas unglücklich gelöst.
Im Deckel thront ein 200mm Lüfter, der aber problemlos gegen 2x120mm Lüfter getauscht werden kann. Viel Platz zum Mainboard herrscht hier allerdings nicht, so daß es je nach Mainboard Layout und CPU-Kühler durchaus sehr eng zugehen kann.

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Im linken Bereich entdecken wir die obligatorischen Slotblenden für die Steckkarten, die leider nicht verschraubt wurden, sondern als Klappmechanismus ausgerichtet sind, eine besonders hohe Befestigungsstabilität kommt so nicht zustande. Der hintere 120mm Lüfter sitzt hinten im Einzugsbereich des Mainboards/Grafikkarte/CPU, also genau an der richtigen Stelle. Auf Grund der schnörkellosen Befestigung, wäre es kein Problem, den Lüfter mit entsprechenden Gummistiften zu entkoppeln. Aber was für ihn gilt, gilt auch für alle anderen Lüfter im CM Storm, Lüfterentkoppelungen sind leider Fehlanzeige. Das ist angesichts des Preises für das Gehäuse kaum nachvollziehbar.
Auf den Netzteileinbau gehen wir im Kapitel Komplettierung noch detalliert ein, denn diesbezüglich sollte man schon einige wichtige Aspekte beachten. Warum der Netzteilbereich keinen Staubfilter erhalten hat, bleibt uns allerdings ein Rätsel. Auf einen Mainboardschlitten wurde leider ebenfalls verzichtet, auch das ist in der Tat nur schwer verständlich. Dafür sind aber sehr viele Öfffnungen im Mainboard Backbereich eingearbeitet worden, um die Kabel der Komponenten und des Netzteils vernünftig zu verlegen. Die große zentrale Öffnung erleichtert den Ein-und Ausbau des CPU-Kühlers, so daß gegebenenfalls das Mainboard nicht entfernt werden muß. Darüber hinaus hat Cooler Master eine Layout Folie spendiert, so daß die Schraubenbestückung für die Mainboard Montage zum Kinderspiel wird, das ist wiederum sehr löblich. Insgesamt betrachtet gestaltet sich die Verabeitung des Innenraums zufriedenstellend, wenn auch bei weitem keine neuen Maßstäbe zu vermelden wären.




Die Komplettierung:

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Bevor wir mit der eigentlichen Komplettierung beginnen, noch ein paar Anmerkungen zum Frontlüfter. Diesen Quirl erreicht man durch das Abziehen der entsprechenden Kunststoffverkleidung, wo natürlich etwas Fingerspitzengefühl die oberste Maxime sein sollte, damit keine Arretierungsnippel abbrechen.
Von der großen Verkleidung befreit, entdecken wir glücklicherweise keine herauszubrechenden Blenden für die optischen Laufwerke und einen kleinen Engpass, denn das Kabel für den angeschlossenen eSATA Port liegt im Einzugsbereich des obersten Laufwerkes, dort ist also beim Einstecken Vorsicht geboten.
Die Mesh Staubfilter sind alle mehr oder weniger fest verschnörkelt worden, was die Reinigung in der Praxis erschwert, zumal so ein Ausspülen unter dem Wasserhahn entfällt. Der Frontlüfter kann nach dem Entfernen der vier Schrauben bequem entnommen werden, dazu ist der Ausbau des Festplattenkäfigs nicht zwingend notwendig, was aber grundsätzlich möglich wäre.

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Der Einbau des Netzteils kann wie bereits erwähnt im schon entsprechend vorbereiteten unteren Gehäusebereich erfolgen. Nun könnte man einerseits das Netzteil in seiner "normalen" Position mit dem Lüfter nach unten einbauen. Dann kümmert sich das Netzteil im Grund nur um sich selbst und seine Kühlung. Anderseits ist es dank der variablen Bohrungen aber auch möglich, das Netzteil mit dem Lüfter gen Innenraum zu verbauen, was wir bevorzugen, denn das Netzteil darf sich gerne am Abtransport der Abwärme aus dem Gehäuse beteiligen, zumal es dann immer noch genug für seine Eigenkühlung tut. Da das Netzteil gen Innenraum nicht hermetisch abisoliert ist, gelangt ohnhin Abwärme aus dem Innenraum ins Netzteil, egal welche Einbaurichtung bevorzugt wird und unten positionierte heiße Soundkarten (bis 50°C) sind sicherlich dankbar für diese Unterstützung. Allerdings sollte euer Netzteil für diese Position auch über ausreichend Kabellänge verfügen, weil der Weg von unten nach oben zum Mainboard einige cm weiter ist, als umgekehrt, da hilft dann nur ausprobieren, wir hatten diesbezüglich mit dem Silver Power Gorilla keine Probleme. Ein weiterer Vorteil dieser Einbauvariante wäre die etwas reduzierte Staubaufnahme, da unser Netzteil dann in Bodennähe nicht zum Flusensuchgerät mutiert.
Egal ob es sich um ein Netzteil mit oder ohne Kabel Management handelt, der sehr nahe Platz des optionalen 120mm Lüfters im Bodenbereich ist immer involviert und bei Netzteilen über 190mm Länge müß die Lüfteraufnahme eh weichen, insofern hätte man diese Aufnahme auch wegrationalisieren können.
Praktisch stellt sich der Kabel Diebstahlschutz dar, mit dem wir einige wichtige Kabel vor der unauthorisierten Entnahme schützen können. Ebenso praktisch empfinden wir den Festplatten Einbau, zumal der Einschub nur ausgeklappt wird, die Festplatte eingesteckt und das Ganze wieder eingeschoben werden muß. Das geht schnell und entkoppelt leider zu wenig, wie wir noch feststellen werden.

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Für die mögliche Verwendung einer Wasserkühlung kann es von elementarer Bedeutung sein, den Gehäusedeckel demontieren zu können, Cooler Master hat dies berücksichtigt und auch recht gut umgesetzt.
Der Einbau eines optischen Laufwerks ist sehr praktisch und denkbar einfach. Es wird in einen freien Steckplatz geschoben und über die seitlichen Arretierungsknöpfe fixiert. Wem das nicht stabil genug ist, der kann sie aber auch verschrauben, die Löcher dafür sind vorhanden. Wir haben natürlich Laufwerke mit schwarzer Frontblende verwendet, damit die Corporate Identity nicht unterbrochen wird. Nichts würde mehr stören, als ein Laufwerk im ohnehin häßlichen Computermausgrau.
Platz ist eines der positiven Attribute dieses Gehäuses, so daß auch übergroße Tower-Kühler, sehr lange Grafikkarten nicht von der Einkaufsliste gestrichen werden müssten. Wie bereits erwähnt, auch überlange Netzteile passen, dazu muß lediglich die Lüfteraufnahme des optionalen Bodenlüfters entfernt werden.

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Damit die Verkabelung der CM Storm nicht zum Geduldsspiel ausartet, haben wir drei wichtige Screenshots von Cooler Master übernommen, die euch hoffentlich vor größerem Malheur bewahrt. Ist auch diese Hürde genommen, erstrahlt der Tower in einem sehr ansehnlichen Blau, was man leider nicht von den Funktions-LEDS behaupten kann, die deutlich zu hell agieren.




Die Referenz-Lüfter:

Wir haben vor dem Test für unsere Referenz-Lüfter für uns selbst eine ganz klare Maxime erstellt, es sollten keine Brüllwürfel oder Volumenmonster verwendet werden, die im Betrieb einen Kopfhörer zwingend voraussetzen. Die Lüfter sollten eine ausgewogene Mischung aus möglichst geringer Lautheit, hoher Laufkultur (Lagerqualität), guter Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) und trotzdem noch annehmbarem Förder-Volumen mitbringen. Alle diese Attribute vereinen die Noiseblocker in sich, darum stellen sie für jedes Gehäuse das absolute I-Tüpfelchen dar.

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Noiseblocker
Multiframe M12-S1
Leistungsaufnahme
2,74 Watt
Betriebsspannung
6 bis 13,8 Volt
Lüfterblätter
7
Nabendurchmesser
40mm
Lüftergehäuse
PBT 30% GS, PC, Silikon
Gewicht
150g
Abmessungen
120 x 120 x 25mm
Nenndrehzahl
750 U/min (+/- 10%)
max. Volumenstrom
58 m³/Std
Lautstärke
ca. 8 dBA
Lagerung
NB Nano-SLI Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
ca. 50 cm
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 160.000 Stunden
Garantie
6 Jahre
Extras
4 Schrauben
Entkoppelung
bereits integriert
Preis
21,95 €
Bezugsquelle
Noiseblocker
bitte klicken bitte klicken
Noiseblocker
Multiframe MF12-S2
Leistungsaufnahme
2,91 Watt
Betriebsspannung
4,5 bis 13,8 Volt
Lüfterblätter
7
Nabendurchmesser
40mm
Lüftergehäuse
PBT 30% GS, PC, Silikon
Gewicht
150g
Abmessungen
120 x 120 x 25mm
Nenndrehzahl
1250 U/min ( + /- 10% )
max. Volumenstrom
87 m³/Std
Lautstärke
ca. 19 dBA
Lagerung
NB Nano-SLI Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
50 cm sleeved
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 160.000 Stunden
Garantie
6 Jahre
Extras
4 Schrauben
Entkoppelung
bereits integriert
Preis
21,95 €
Bezugsquelle
Noiseblocker





Der Gehäuse-Test:

Das komplettierte System wurde eine Stunde lang über den Systemstabilitätstest von Everest "vorgeglüht" und über das BIOS, Everest Ultimate 5.00.1683, Core Temp 0.99.4 und HW Monitor 1.13 anschließend die Temperaturen ausgelesen, wobei wir Last über einen einstündigen 3DMark 2006 Loop erzeugten, die Zimmertemperaturen betrugen bei allen Tests 20°C (klimatisierter Raum).
Die Lautheit der Lüfter wurde ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät verifiziert, das normalerweise einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt. Der Hersteller hat auf unseren Wunsch hin den Messbereich aber auf 5 bis 75 dBA reduziert, so daß wir auch geringere Bereiche berücksichtigen können. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für diesen tollen Service. Die Umgebungsgeräusche wurden dabei so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.
Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.

Idealerweise sollte der Kühlkreislauf folgendermaßen aussehen:



Die Werksbestückung der Lüfter beliessen wir im Testdurchlauf so wie geliefert, steuerten aber für den 7 Volt Test die Lüfter über unsere eigens dafür kalibrierte Zalman Steuerung entsprechend herunter:




CPU-Temperaturen -idle- ->30°C bei 12 Volt Ansteuerung
CPU-Temperaturen -idle- ->32°C bei 7 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -idle- ->47,5°C bei 12 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -idle- ->51°C bei 7 Volt Ansteuerung
CPU-Temperaturen -Last- ->49°C bei 12 Volt Ansteuerung
CPU-Temperaturen -Last- ->52°C bei 7 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -Last- ->64°C bei 12 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -Last- ->67,5°C bei 7 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -idle- ->28,5°C bei 12 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -idle- ->30,5°C bei 7 Volt Ansteuerung
Festplatten (VelociRaptor) -idle- ->25°C bei 12 Volt Ansteuerung
Festplatten (VelociRaptor) -idle- ->27,5°C bei 7 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -Last- ->29°C bei 12 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -Last- ->31°C bei 7 Volt Ansteuerung
Festplatten (VelociRaptor) -Last- ->31,5°C bei 12 Volt Ansteuerung
Festplatten (VelociRaptor) -Last- ->34,5°C bei 7 Volt Ansteuerung


Wenn man berücksichtigt, welche Komponenten wir für diesen Test verwendeten, sind die thermischen Resultate absolute Referenz, was angesichts der Lüfter Batterien auch nicht wirklich überrascht. Die Wertes timmen auch weitetsgehend mit denen des Cooler Master HAF RC-932 Full Tower überein, der ja eine sehr ähnliche Anordnung aufweist.
Der 120mm Hecklüfter ist ein alter bekannter und wurd schon vielen Gehäuse-Serien von Cooler Master verbaut. Der 120mm Lüfter dreht unter 12V Ansteuerung mit 1217 U/min und entwickeln dabei 25,5 dBA (0,6 sone), das geht in Ordnung und nicht wirklich störend. Wer allerdings eine Lüftersteuerung einsetzt, kann sie aber problemlos auch mit 7 Volt und darunter betreiben, was die Drehzahl auf 895 U/min reduziert und die Geräuschentwicklung auf sehr gute 17 dBA (0,1 sone) absenkt. Das tut dem Gehäuse und unseren Ohren sehr gut, denn keiner der Lüfter ist entkoppelt eingebaut, außerdem klackert der 120mm Lüfter unterhalb von 7 Volt.
Die beiden 200mm Lüfter rotieren unter 12Volt Ansteuerung mit 1088 U/min und erzeugen dabei jeweils 27,5 dBA (0,8 sone). Auf 5 Volt reduziert bleiben davon 526 U/min und 15,5 dBA (0,1 sone) übrig. Die etwas schwergängige Lüftersteuerung des CM Storm regelt nicht exakt bis 5 Volt herunter, wir konnten 5,45 Volt als Minimum und 11,45 Volt als Maximum messen, darum spielte auch der 120mm Hecklüfter noch mit, denn der läuft bei exakt 5 Volt normalweise nicht mehr an.
Zu diesem Thema sind ein paar Umstände zu berücksichtigen, die in der Praxis oft falsch verstanden werden:
es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft !
Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen, weil viele Lüfter eben nicht anlaufen...
Die Lautstärke der Festplatten und optischen Laufwerke hielt sich trotz unserer lauten Raptoren noch in erträglichen Grenzen. Die Gummierungen in den Festplattenaufnahmen bewirken zwar eine gewisse Entkoppelung, können aber mit expliziten Dämmboxen keinesfalls konkurrieren, so daß entweder leise Festplatten (Samsung F1 320GB, Samsung F2 Eco Green), oder entsprechende Dämmboxen verwendet werden müssen. Die Raptoren "lärmen" in der Cooler Master Entkoppelung mit 26,5 dBA (0,6 sone) (idle) und 33 dBA (1,3 sone) unter Last. Professionelle Dämmboxen wie die Smart Drive 2002 Copper Festplattenbox, können da bis zu 7 dBA Reduktion erwirken.
Insgesamt bietet das CM Storm Sniper Gehäuse auf Grund seiner hohen Verwindungssteifigkeit eine sehr gute Grundlage, um ein leises System aufzubauen. Aber dazu bedarf es einer Lüfter Entkoppelung ebenso, wie einer professionellen Festplatten Entkoppelung. Das Festplatten Problem könnte man wie erwähnt mit entsprechend leisen und vibrationsarmen Exemplaren kompensieren, wohl dem, der solche Festplatten besitzt. Wenn das alles keine vordringliche Rolle spielt, wäre der Aufwand diesbezüglich natürlich deutlich geringer respektive entfällt völlig.
Das gefürchtete Seitenwandklappern oder Dröhnen bleibt beim CM Storm weitestegend aus, das liegt einerseits am höheren Materialaufwand und sicherlich auch den Wölbungen, die eine mögliche Dröhnfläche geschickt minimiert.
Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Resultate sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau beziehen...!




Fazit:

Um es gleich vorweg zu nehmen, das Gehäuse kitzelt aus keinem Spiel auch nur einen Frame mehr heraus, oder verleiht euch beim Spielen die notwendige Erfahrung, die man sonst nur durch viel Übung erlangt. Unabhängig davon hat das CM Storm fraglos seine Qualitäten, wobei wir es sehr begrüßen, das sich Cooler Master endlich mal zu einer Lüftersteuerung hat durchringen können. Die 200mm Lüfter, das Platzangebot und viele weitere Details gehören sicherlich zu den Highlights dieses Gehäuses. Warum man allerdings für 150 € keinen Mainboardschlitten, keine Lüfterentkoppelung und auch sonst auf einige praktische Features verzichten muß, leuchtet uns nicht ein.
Zur besseren Übersicht darum noch einmal die wichtigsten Test-Resultate in der Gesamtübersicht:

Plus:
• eigenwilliges Design
• schicke Beleuchtung
• sehr gute Verarbeitung
• befriedigende Ausstattung
• sehr passgenaue Seitenteile
• rutschfester Stand
• sehr sinnvoll plaziertes I/O Panel
• sehr gutes Platzangebot
• Schlauch-Durchführungen für Wasserkühlung vorhanden
• Single-und Trippel Radiatoren verbaubar
• auswaschbare Staubfilter
• Kompatibilität zu überlangen Netzteilen (eingeschränkt)
• Kompatibilität zu überlangen Grafikkarten
• Kompatibilität zu übergroßen Tower-Kühlern
• gute Beschriftung der Verkabelung
• Verkabelung ausreichend lang bemessen
• sehr gute Kühleigenschaften
• sehr gute und ausgewogene 200mm Lüfter (unter 5 bis 7Volt)
• gerade noch akzeptables Preis-Leistungsverhältnis (ca. 149,90 €)

Minus:
• kein Mainboardschlitten
• Funktions-LEDs viel zu hell
• unpraktische Steckkarten Befestigung
• zu viele Öffnungen mit zu wenig Staubfiltern
• Festplatten Entkoppelung bewirkt zu wenig
• Verarbeitungsmängel bei den Seitenteilen (Vorserie)
• keine Lüfterentkoppelung

Mit dem HAF RC-932 Full Tower hat Cooler Master pikanterweise eine kaum wegzudiskutierende starke Konkurrenz im eigenen Haus, darüber sollte man sich im Klaren sein. Unterm Strich wird aber das CM Storm seinen Weg unter die Schreibtische der Gamer finden, daran besteht besteht für uns kein Zweifel, auch wenn fraglos bessere Gehäuse existieren...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der CM Storm SNIPER Midi Tower erhält den PC-Experience Award in Silber






Weiterführende Links:


CM Storm


Caseking



Wir bedanken uns bei Caseking sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support.


euer PC-Experience.de Team

Cerberus



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15.03.2009 02:22 Cerberus ist offline Homepage von Cerberus Beiträge von Cerberus suchen Nehmen Sie Cerberus in Ihre Freundesliste auf
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