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Achtung Lancool K7C Midi Tower Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Lancool K7C Midi Tower







Einleitung:

Sucht noch jemand für seine HIFI Anlage das farblich passende PC-Gehäuse? Nun, dem kann geholfen werden, denn Lian Li's Tocher Lancool beginnt das neue Jahr gleich mit einem kaum zu übersehenden Farbtupfer: das allseits beliebte K7 Gehäuse in der C-Variante, was in diesem Fall für Champagner steht. Dabei geht es weniger um das "Prickelwasser" als vielmehr um die entsprechende Farbgebung.
Die sonstigen Zutaten unterscheiden sich keineswegs vom schwarz eloxierten Brudergehäuse: Aluminium Außenhaut auf einem Stahl-Chassis, viel Platz gewürzt mit erstaunlich guter Austattung zu einem zivilen Preis. Das kann niemanden unberührt lassen, der ein preiswertes Gehäuse sucht und nicht auf Qualität verzichten möchte. Aber freut sich neben dem kaum geforderten Geldbeutel auch der Anwender ob seines Erwerbs? das ist und bleibt die entscheidene Frage und die beantworten wir in unserem ausführlichen Praxistest, viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

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• Lancool K7C Midi Tower in Retail Verpackung
• Befestigungsmaterial
• farblich passende 5,25" Blende
• Kabelbinder
• Eindrehwerkzeug für Mainboard Abstandshalter
• Piezo Lautsprecher
• Handbuch




Technische Daten Gehäuse:

• Gehäusematerial Chassis: Stahl (SECC 0,8mm)
• Frontverkleidung: Aluminium
• Seitenteile und Deckel: Aluminium
• Farbe: champagner
• Abmessungen: 210mm x 460mm x 490mm (B x H x T)
• Formfaktor: ATX, Micro-ATX
• Gewicht: ca. 7,2 Kg netto
• verfügbare Slots für Erweiterungskarten: 7
• max Netzteilgröße: bis zu 300mm Einbautiefe
• vorinstallierte Lüfter:
2x 120mm (Front, 1000 U/Min)
1x 120mm (Heck, 1500 U/Min)
• I/O Panel: 4x USB 2.0, 1x HD Audio OUT, 1x Microfon, 1x Firewire, 1x eSATA
• Laufwerksschächte: 3x5.25" extern, 1x3,5" extern, 5x3,5" intern
• weitestgehend schraubenloses Design.
• Varianten: schwarz und Champagner
• aktueller Markt-Preis: ca. 99,90 €
• Garantie: 2 Jahre




Die eingebaute Hardware:

CPU
Intel Core2 Duo E8600
CPU-Kühler
Thermalright ultra 120 extreme
CPU-Lüfter
Scythe Slipstream 1200
Mainboard
Asus P5E64 WS Evolution
Grafikkarte
XFX Geforce 8800 ultra
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatality
Arbeitsspeicher
Corsair TW3X4G1600C9DHXNV DDR3-1600 4GB Dualkit
Festplatten System
2x Western Digital VelociRaptor a´ 300GB SATA II RAID-0
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
Diskettenlaufwerk
Scythe Combo-Laufwerk
Netzteil
Enermax Modu82+ 625 Watt
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 3 und Vista Ultimate 64Bit SP1 im Dualboot




Verarbeitung und Technik:

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Alle diejenigen, einen Goldbarren mit der Option zum Komponenteneinbau erwartet haben, werden glücklicherweise enttäuscht, das Gehäuse hat tatsächlich einen dezenten Champagnerton, der weit weg ist von einem kitschigen Design. Allerdings hätte man die Schaltzentrale auf dem Deckel ruhig in dieses Stilelement einbeziehen können und sowohl die Betätigungsschalter, als auch die Ports unter der Staubklappe farblich anpassen können.
Davon abgesehen erweist sich die Anordnung der I/O Ports wieder einmal als nahezu ideal, wir erreichen alle Knöpfe und Anschluß-Ports ohne Verrenkungen, egal wo das Gehäuse aufgestellt wird. Die staubanfälligen Ports wurden unter einer mit einem satten Plopp schließenden Klappe geschützt angeordnet, das hat nicht nur Stil sondern erweist sich in der Praxis auch als äußerst sinnvoll. Der beim K6 Gehäuse fehlende eSATA Port wurde diesmal berücksichtigt, so soll es sein.
Die Haptik des Gehäuses wird zu einem gewissen Grad auch von der Farbgebung beeinflußt, insofern kommt das Gehäuse noch etwas wertiger daher, als seine schwarzen Pendents. Das Kernprinzip von Lancool wurde auch beim K7C angewendet und dies bedeutet, das die komplette Außenhaut aus gebürstetem Aluminium gefertigt wurde und lediglich das eigentliche Gehäuse Chassis aus Stahl besteht, wie wir in unserer späteren Komplettierung noch sehen werden...

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Die Aluminium Frontpartie wurde ebenso schnökellos gestaltet, wie der Rest des Gehäuses, die Kontrolldioden für Betrieb und Festplattenzugriff befinden sich direkt neben der obersten Laufwerksblende (roter Pfeil). Fugen und Passgenauigkeit der einzelnen Verkleidungen geben keinen Anlass für Kritik, die Erfahrung mit der hier gearbeitet wurde, ist unübersehbar.

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Was für die Frontpartie gilt, gilt gleichermaßen für die Seitenteile, die per Thumbscrews befestigt sind. Das Heck paßt farblich natürlich gar nicht ins Bild, aber das hatten wir ja schon beim K6 bemängelt. Trotzdem gibt es rein technisch betrachtet auch hier kaum etwas zu bemängeln, lediglich das Lüftergitter hätte demontierbar integriert werden können. Dies kann zu strömungsbedingten Geräuschen führen und schränkt den Wirkungsgrad des Lüfters zusätzlich auch noch ein. Zwei Schlauchdurchführungen für eine eventuelle Wasserkühlung sind zwar vorhanden, wobei wir uns an der Stelle Gummiverschlüsse gewünscht hätten und keine herausbrechbaren Metallblenden, die nicht wieder verwendet werden können und ungeschützte Kanten hinterlassen.

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Das Gehäuse wurde auf sehr solide Gummi-Füße gestellt, die einereits einen rutschsicheren Stand und andererseits auch eine gewisse Entkoppelung vom Untergrund bewirken. Natürlich existieren auch hier attraktivere Lösungen, aber auch die schrauben den Preis letztendlich nach oben. Die roten Pfeile markieren übrigens die Schrauben der Befestigung für den Festplattenkäfig, falls sie jemand verzweifelt suchen sollte.

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Der unspektakuläre aber sehr gründlich feuerverzinkte Innenraum offenbart exzellent gebördelte und gefalzte Kanten, da darf der Erste-Hilfe Kasten gern im Hinterzimmer bleiben. Die Beschriftung der einzelnen Kabel ist vorbildlich und sollte niemanden bei der Komplettierung des Rechners vor größere Probleme stellen. Ausreichend lang bemessen sind auch die jeweiligen Kabellängen, so daß man durchaus in der Lage ist, die Kabel sehr sauber und gerne auch etwas versteckt zu verlegen, damit sie den Airflow im Gehäuse nicht behindern.

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Der Festplattenkäfig wurde einmal mehr sehr dicht am Frontlüfter angebracht, das optimiert zwar die Kühlung der Festplatten und schafft Platz für ausladende Grafikkarten, macht das eventuelle Auswechseln der beiden 120mm Lüfter aber zum Geduldsspiel, denn dafür muß grundsätzlich die Frontverkleidung, die Verkleidung der Lüfter und der Festplattenkäfig entfernt werden.
Im linken Bereich entdecken wir die obligatorischen Slotblenden für die Steckkarten, die einerseits einen Belüftungsschlitz besitzen und andererseits verschraubt werden, was wir ohnehin bevorzugen. Denn nur so wird wirkliche Stabilität erzeugt und es existieren keine klapperigen Plastikmechanismen, die schon nach zwei Grafikkartenwechseln abbrechen.
Der hintere 120mm Lüfter sitzt hinten im Einzugsbereich des Mainboards/Grafikkarte/CPU, also genau an der richtigen Stelle. Auf Grund der schnörkellosen Befestigung, wäre es überhaupt kein Problem, den Lüfter mit entsprechenden Gummistiften zu entkoppeln. Das gilt übrigens gleichermaßen für beide Frontlüfter, die man auf diesem Weg zusätzlich noch optimieren könnte.
Die Netzteilaufnahme bietet nichts spektakuläres, ermöglicht aber den universellen Einsatz aller denkbaren Netzteil Größen, da platztechnisch keine Beschränkungen verhanden sind, somit können auch überlange Netzteile verbaut werden.

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Die Mainboardseite des Gehäuses bietet etwas, womit man in dieser Preisklasse nicht unbedingt rechnet: einen herausnehmbaren Mainboardschlitten. Man entfernt die beiden äußeren Thumbscrews, löst die drei Kreuzschlitzschrauben und kann die Auflage wegklappen und herausnehmen. Dieser Luxus bleibt normalerweise nur teuren Gehäusen vorbehalten, insofern müssen wir Lancool ein ganz dickes Plus in Punkto Ausstattung gutschreiben. Die vorhandenen Ausschnitte und Klammern in der Mainboardplatte eignen sich vorzüglich dazu, überschüssige Kabel aber auch die benötigten Kabel sorgfältig und airflowfreundlich zu verlegen.
Auch die Frontverkleidung kann kinderleicht und ohne größere Kraftanstrengung entfernt werden, wobei die Verschlußclips sehr widerstandsfähig wirken, so daß man nicht so bald mit ihrem vorzeitigen Ableben rechnen muß. Das Staubschutzgitter kann ausgeclipst werden und je nach Verschmutzungsgrad ausgeblasen oder ausgewaschen werden, das wirkt durchdacht und äußerst praktisch.




Die Komplettierung:

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Wenn alle Aluminium Komponenten (Deckel, Frontverkleidung und Seitenteile) entfernt wurden, erkennt man deutlich das Stahl Chassis, das zwar nicht sonderlich wandstark daherkommt (bis maximal 0,8mm SECC), aber trotzdem mehr Verwindungssteifigkeit als viele Aluminium Gehäuse bietet, wobei dies wiederum natürlich von deren Wandstärken abhängt.
Wer das Gehäuse komplettieren möchte, sollte durchaus alle Verkleidungen abbauen, so lassen sich die Komponenten wunderbar einfach verbauen. Die Integration der optischen Laufwerke sollte auch hier danach niemanden vor unüberwindliche Hürden stellen, dazu müssen lediglich die Blenden herausgenommen und die Laufwerke verschraubt werden. Natürlich sind Easy-Clip Mechanismen o.ä. einfacher und schneller verwendet und der Lancool Clip fixiert das Laufwerk auch recht sicher. Aber das sichere Verschrauben der Laufwerke ist im Grunde durch nichts zu ersetzen, auch wenn es etwas länger dauert. Man sollte sich immer vor Augen führen, das jede festgezogene Schraube die Stabilität einer großen Fläche erhöht und Vibrationen minimieren hilft.
Farblich passende Laufwerksblenden sind natürlich kaum zu erwerben, insofern tat Lancool gut daran, zumindest eine passende Blende für optische Laufwerke beizulegen. Wer weitere Blenden benötigt, sollte über den riesigen Zubehörkatalog von Lian und Lancool fündig werden.

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Die Festplattenschlitten gehören zu den Highlights des Gehäuses, denn nie war es einfacher, den Einbau gleichzeitig mit einer Entkoppelung zu verbinden. Die Festplatte muß dazu lediglich mit entsprechenden Gummiringen und den dazu passenden Schrauben bestückt und in die Aussparungen des Festplattenkäfigs geschoben werden, womit die Integration der Festplatte schon finalisiert wurde. Das genügt eigentlich schon völlig, wer es aber gern etwas deutlicher fixieren möchte, weil er das Gehäuse auch zu einer LAN transportieren will, kann zusätzliche Schrauben in das Gestell eindrehen.
Eines der beliebtesten Lian Li Tools darf natürlich nicht fehlen, der Ein-Ausdreher für die Mainboard Abstandhalter gehört zu den häufigsten Fehlbeständen in gebrauchten Lian Li Gehäusen, warum mag das nur so sein...?

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Für ausladende Grafikkarten mit einer Platinenlänge von 28cm und darüber ist ebenfalls reichlich Platz vorhanden, so daß eigentlich jede Wunschkonfiguration zu realisieren sein sollte.
Wie an unseren Bildern unschwer zu erkennen ist, können auch sehr hohe Towerkühler wie der IFX-14 von Thermalright verbaut werden, wobei der HR-10 Zusatzkühler nur mit einigen Biege-Tricks integrierbar wäre.




Die Referenz-Lüfter:

Wir haben vor dem Test für unsere Referenz-Lüfter für uns selbst eine ganz klare Maxime erstellt, es sollten keine Brüllwürfel oder Volumenmonster verwendet werden, die im Betrieb einen Kopfhörer zwingend voraussetzen. Die Lüfter sollten eine ausgewogene Mischung aus möglichst geringer Lautheit, hoher Laufkultur (Lagerqualität), guter Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) und trotzdem noch annehmbarem Förder-Volumen mitbringen. Alle diese Attribute vereinen die Noiseblocker in sich, darum stellen sie für jedes Gehäuse das absolute I-Tüpfelchen dar.

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Noiseblocker
Multiframe M12-S1
Leistungsaufnahme
2,74 Watt
Betriebsspannung
6 bis 13,8 Volt
Lüfterblätter
7
Nabendurchmesser
40mm
Lüftergehäuse
PBT 30% GS, PC, Silikon
Gewicht
150g
Abmessungen
120 x 120 x 25mm
Nenndrehzahl
750 U/min (+/- 10%)
max. Volumenstrom
58 m³/Std
Lautstärke
ca. 8 dBA
Lagerung
NB Nano-SLI Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
ca. 50 cm
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 160.000 Stunden
Garantie
6 Jahre
Extras
4 Schrauben
Entkoppelung
bereits integriert
Preis
21,95 €
Bezugsquelle
Noiseblocker
bitte klicken bitte klicken
Noiseblocker
Multiframe MF12-S2
Leistungsaufnahme
2,91 Watt
Betriebsspannung
4,5 bis 13,8 Volt
Lüfterblätter
7
Nabendurchmesser
40mm
Lüftergehäuse
PBT 30% GS, PC, Silikon
Gewicht
150g
Abmessungen
120 x 120 x 25mm
Nenndrehzahl
1250 U/min ( + /- 10% )
max. Volumenstrom
87 m³/Std
Lautstärke
ca. 19 dBA
Lagerung
NB Nano-SLI Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
50 cm sleeved
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 160.000 Stunden
Garantie
6 Jahre
Extras
4 Schrauben
Entkoppelung
bereits integriert
Preis
21,95 €
Bezugsquelle
Noiseblocker





Der Gehäuse-Test:

Wie gewohnt hatten wir das Testsystem mit Prime95 eine Stunde mit dem Torture Test "vorgeheizt" und über das BIOS, Everest Ultimate 4.60, Core Temp 0.99.3 und HW Monitor 1.12 anschließend die Temperaturen ausgelesen, wobei wir Last über einen einstündigen 3DMark 2006 Loop erzeugten, die Zimmertemperaturen betrugen bei allen Tests 20°C (klimatisierter Raum).
Die Lautheit der Lüfter und der Festplatten wurde ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät verifiziert und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich.

Idealerweise sollte der Kühlkreislauf folgendermaßen aussehen:



Die Werksbestückung der Lüfter beliessen wir im Testdurchlauf so wie geliefert, steuerten aber für den 7 Volt Test die Lüfter über unsere eigens dafür kalibrierte Zalman Steuerung entsprechend herunter:




CPU-Temperaturen -idle- ->31,5°C bei 12 Volt Ansteuerung
CPU-Temperaturen -idle- ->34°C bei 7 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -idle- ->51°C bei 12 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -idle- ->54,5°C bei 7 Volt Ansteuerung
CPU-Temperaturen -Last- ->50,5°C bei 12 Volt Ansteuerung
CPU-Temperaturen -Last- ->53,5°C bei 7 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -Last- ->67°C bei 12 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -Last- ->69°C bei 7 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -idle- ->30°C bei 12 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -idle- ->32°C bei 7 Volt Ansteuerung
Festplatten (VelociRaptor) -idle- ->26,5°C bei 12 Volt Ansteuerung
Festplatten (VelociRaptor) -idle- ->28,5°C bei 7 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -Last- ->30,5°C bei 12 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -Last- ->33°C bei 7 Volt Ansteuerung
Festplatten (VelociRaptor) -Last- ->32,5°C bei 12 Volt Ansteuerung
Festplatten (VelociRaptor) -Last- ->35°C bei 7 Volt Ansteuerung


Wenn man berücksichtigt, welche Komponenten wir für diesen Test verwendeten, sind die thermischen Resultate fernab jeglicher Kritik und Beweis dafür, das keine inflationäre Anzahl an Lüftern notwendig sind, um auch ein System mit schnellen und heiß agierenden Komponenten ausreichend zu kühlen. Was die Geräuschkulisse angeht, existiert allerdings noch Optimierungsbedarf, aber der Reihe nach:
Die beiden 120mm Frontlüfter drehen unter 12V Ansteuerung mit 1080 U/min und entwickeln dabei 22,5 dBA (0,3 sone), das geht in Ordnung und stört nicht sonderlich. Über die Zalman Lüftersteuerung können wir diese Lüfter auf 7 Volt Minimum herunterfahren, was in realen Drehzahlen von 692 U/min bei 16,5 dBA (0,1 sone) resultiert. Eine weitere Absenkung auf 5 Volt wäre mit den Lüftern nicht möglich, da sie unter 5 Volt nicht mehr anlaufen. Wer diesbezüglich weiter optimieren möchte, ist auf Fremdprodukte angewiesen.
Der 120mm Hecklüfter rotiert unter 12 Volt mit 1488 U/min und erzeugt dabei 28,5 dBA (1,2 sone), das wäre nicht nur hörbar, sondern auch störend, wenn alle anderen Lüfter leise agieren würden. Auf 7 Volt heruntergeregelt bleiben davon 965 U/min übrig die mit 19 dBA (0,1 sone) zu buche stehen. Auch dieser Lüfter läuft unter 5 Volt Ansteuerung nicht mehr an.
Die Lagerung der Lüfter bewerten wir als befriedigend bis gut, bei 7 Volt sind minimale aber nicht störende Klappergeräusche zu hören, wie sie eben bei Kugellagern zum "guten Ton" gehören. Bei 5 Volt Ansteuerung lief keiner der drei 120mm an, so daß zumindest bei unserem Testsample keine größeren Optimierungen mehr möglich waren.
Zu diesem Thema sind ein paar Umstände zu berücksichtigen, die in der Praxis oft falsch verstanden werden:
es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft !
Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen, weil viele Lüfter eben nicht anlaufen...
Die Lautstärke der Festplatten und optischen Laufwerke hielt sich trotz unserer lauten Raptoren noch in erträglichen Grenzen. Die Gummiringe im Festplattenkäfig bewirken zwar eine gewisse Entkoppelung, können aber mit expliziten Dämmboxen nicht konkurrieren, so daß entweder leise Festplatten (Samsung F1 320GB), oder entsprechende Dämmboxen verwendet werden müssen. Die Raptoren "lärmen" in der Lancool Entkoppelung mit 25,5 dBA (0,6 sone) (idle) und 32 dBA (1,3 sone) unter Last. Professionelle Dämmboxen wie die Smart Drive 2002 Copper Festplattenbox, können da bis zu 7 dBA Reduktion erwirken.
Insgesamt bietet das Lancool Gehäuse auf Grund seiner hohen Verwindungssteifigkeit eine sehr gute Grundlage, um ein leises System aufzubauen. Aber dazu bedarf es einer Lüfterentkoppelung ebenso, wie einer adäquaten Lüftersteuerung, um die Lüfter wenigstens auf 7 Volt zu reduzieren. Das die Festplatten gesondert gedämmt respektive entkoppelt werden müssen, hatten wir ja bereits entsprechend reflektiert. Wenn das alles keine vordringliche Rolle spielt, wäre der Aufwand diesbezüglich natürlich deutlich geringer respektive entfällt völlig.
Das gefürchtete Seitenwandklappern oder Dröhnen steht beim Lancool nicht zur Debatte, da die Seitenteile dank der aktuellen Lian Li Druckklammern sehr gut fixiert werden.
Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Resultate sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau beziehen...!




Fazit:

Auch das Lancool K7C Gehäuse konnte uns einmal mehr durch enorme Solidität und Professionalität bei der Herstellung überzeugen und an der Austattung können sich viele Hersteller ohnehin eine Scheibe abschneiden. Das champagnerfarbene Design dürfte Kontroversen auslösen, wir empfinden es als sehr ansprechend, aber die Geschmäcker sind halt verschieden. Wem die Farbe nun überhaupt nicht zusagt, der bekommt das Gehäuse in schwarz schon für 69,90 € bei Caseking.
Zur besseren Übersicht darum noch einmal die wichtigsten Test-Resultate in der Gesamtübersicht:

Plus:
• sehr wertige Haptik
• ansprechendes Design
• sehr kratzfeste Eloxierung der Alu Komponenten
• ausgezeichnete Verarbeitung
• komplette Ausstattung
• sehr passgenaue Seitenteile
• rutschfester Stand
• sehr sinnvoll plaziertes I/O Panel mit Staubschutzdeckel
• sehr gutes Platzangebot
• Festplatten entkoppelt verbaubar
• zwei Schlauch-Durchführungen für Wasserkühlung vorhanden
• Mainboard Schlitten vorhanden
• auswaschbare Staubfilter
• Kompatibilität zu überlangen Netzteilen
• Kompatibilität zu überlangen Grafikkarten
• gute Beschriftung der Verkabelung
• Verkabelung ausreichend lang bemessen
• sehr gute Kühleigenschaften
• befriedigendes Preis-Leistungsverhältnis (ca. 99,90 €)

Minus:
• fummeliger Frontlüfter Ein-und Ausbau
• Lüfter laufen unter 5 Volt nicht an

Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gäbe, dann natürlich der unpraktische Aus-und Einbau der Frontlüfter und das keiner der drei 120mm Lüfter bei 5 Volt Ansteuerung anläuft. Das wäre eventuell noch zu verkraften, das Problem ist nur, das keine Lüftersteuerung existiert, die ab Werk eine reduzierte Rotation insbesondere des Hecklüfters ermöglicht. Darum bewegt sich unser Gold Award auch auf relativ dünnem Eis...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der Lancool K7C Midi Tower erhält den PC-Experience Award in Gold






Weiterführende Links:


Lancool


Caseking



Wir bedanken uns bei Caseking sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support.


euer PC-Experience.de Team

Cerberus



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"Wir werden von Schildbürgern regiert. Die fahren mit dem Boot aufs Meer, werfen den Schatz über Bord, und markieren die Stelle am BOOT...!"

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