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Roccat Kone Laser Gaming Mouse incl. Taito Mauspad






Einleitung:

Eines muß man den Marketing Strategen von Roccat aus Hamburg lassen, sie verstehen sich nachhaltig in Szene zu setzen. Was 2006 mit der Kampagne des finnischen eSports Team 69°N-28°E begann und mit den mysteriösen Tauchvorgängen des finnischen Geophysiker Erik Johan Dale im finnischen Inari Sees dramaturgisch fortgeführt wurde, fand auf der Games Convention 2007 in Leibzig sein würdiges Finale. Nein, das Ding aus einer anderen Welt wurde dem sensationslüsternen Publikum nicht präsentiert, wohl aber neue Highend Gaming Produkte aus deutschen Landen: die Roccat Kone Gaming Mouse erblickte das Licht dieser Welt und kann nach einiger Anlaufzeit seit Oktober 2008 auch endlich käuflich erworben werden.
Was für Tastaturen gilt, gilt gleichermaßen auch für Computermäuse: sie müssen zu unserer Hand passen und das möglichst perfekt. Darum macht bitte nicht den Fehler und kauft eure neue Maus unbesehen respektive ungeprüft, ansonsten ist Frust vorprogrammiert. Natürlich könnt ihr beim Händler eures Vertrauens keine tagelange Spielesession buchen, um den Nager auszuprobieren. Aber ob die Ergonomie der Maus kompatibel zu eurer Hand wäre, sollte so schon herauszufinden sein.
Alles weitere zu dem Thema findet ihr in unserem neuen Review, denn wir haben der vermeintlich neuen Nagerreferenz von Roccat sehr deutlich auf die Beißerchen geschaut und so hoffentlich alles Essentielle für euch aufbereitet, viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

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• Roccat Kone und Taito Mauspad in Retail-Verpackung
• Box mit Gewichten und Treiber-CD
• Anleitung (mehrsprachig)





Die technischen Daten: Roccat Kone Mouse

• Gewicht: 118g (+4 Zusatzgewichte mit 5g,10g,15g oder 20g)
• Material: Kunststoff
• ProAim Gaming Sensor mit 3200 dpi
• Tracking Control Unit (TCU) für die individuelle Kalibrierung der Maus auf die unterschiedlichsten Unterlagen
• 6,4 Megapixel Auflösung
• 7080 fps (Frames Per Second)
• 20G / 1,65 m pro Sekunde Beschleunigung
• 1ms Reaktionszeit
• 1000Hz Abfragerate
• Integrierte 72MHz Turbo Core Unit
• 128kB interner Speicher
• 5 Game Profile für die Erstellung komplexer Makros
• Individuell einstellbare Lichteffekte
• Fastclip Weight Kit mit 4 leicht einsetzbaren Clip-In Gewichten (5g, 10g, 15g und 20g)
• 10 Maustasten (8 einstellbar) und 4D-Scrollrad
• Hybrid-Gehäuseform für Rechtshänder
• Geräuscharme Mausfüße
• Qualitativ hochwertiges 1,8 m langes USB-Kabel (2.0)
• Maße: 130mmx70mmx42,5mm (LxBxH)
• Garantie: 2 Jahre
• Preis: 69,90€


Die technischen Daten: Taito Mousepad

• Wärmebehandelte Nano-Oberfläche für präzise und leise Mausführung
• Exakte Balance auf der x-y Achse zur exakten Steuerung der Mauszeigers
• Größe: 400 x 320 mm
• Sicherer Halt auf allen Oberflächen
• Widerstandsfähiges Material mit langer Lebensdauer
• Getestet mit Gaming Mäusen bis zu einer Auflösung von 8000 dpi
• Ideal für die ROCCAT™ Kone Gaming Mouse
• Garantie: 2 Jahre
• Preis: 14,90€




Der Testrechner:

CPU
Intel Core 2 Duo E8600@4GHZ
CPU-Kühler
Thermalright True Copper
CPU-Kühler-Lüfter
Scythe Slipstream 1200
Mainboard
Asus P5E64 WS Evolution Bios 0701
Arbeitsspeicher
Corsair XMS3 DHX PC3-12800 DDR3 4GB Dualkit
Grafikkarte
Powercolor Radeon HD4870 PCS+
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatality
Festplatten System
2x Western Digital VelociRaptor a´300GB (10000 U/min, S-ATA) Raid-0
Festplatten Daten
1x Samsung SpinPoint F1 320GB SATA II
Festplatten Backup
1x Samsung F1 320GB SATA II
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
DVD-ROM
Plextor PX-810 SATA
Diskettenlaufwerk
Scythe Combo
Netzteil
Tagan SuperRock 500 Watt
Gehäuse
Lian Li PC-A77
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP3, Vista Ultimate SP1 64 Bit, 2008 Enterprise Server SP1 64 Bit
Zubehör
4x Noiseblocker Multiframe MF12-S2 @5V Zalman ZM-MFC1 Plus Lüftersteuerung




Verarbeitung und Technik:

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Warum man so hochwertige Komponenten neben dem eigentlich ansehnlichen Karton zusätzlich noch in nicht wieder verschließbare billigen Blisterverpackungen stecken muß, wird uns wohl ewig ein Rätsel bleiben...
Aber kümmern wir uns um das eigentliche Produkt, die Ausstattung hinterläßt einen äußerst kompletten Eindruck, neben den üblichen Broschüren entdecken wir die Maus, die Box mit den Zusatzgewichten und der Treiber-CD. Das Taito Mauspad paßt designtechnisch perfekt zum Roccat Outfit und stellt kleine Schreibtische vor ernsthafte Probleme, denn 400 x 320 mm wollen knitterfrei verlegt sein.
Beim "Treffen der Generationen" wird deutlich, das sich am Ursprungsprodukt wenig geändert hat, auch die Roccat Kone ist immer noch ein Eingabegerät, mit dem wir explizite Befehle an den Computer übermitteln. Lediglich Formen und Funktionen haben sich im Lauf der Zeit geändert, wobei auf unserem Gruppenbild eigentlich nur die unterschiedlichen Größen auffallen. Die kleine Microsoft Maus ganz rechts ist übrigens kein Relikt aus grauer Vorzeit, sondern eine durchaus noch aktuelle Blue Tooth Notebook Maus.

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Interessant und gleichermaßen wichtig in diesem optischen Vergleich ist die Bauhöhe der einzelnen Nager. Je höher eine Maus aufbaut, desto schwieriger ist es für kleine Hände, eine ergonomische Haltung einzunehmen. Unsere heftig beanspruchte Logitech MX-1000 bringt es auf immerhin 45mm, die Roccat Kone auf 42,5mm. Wem also die Logitech zu hoch ist, der kann mit der Roccat glücklich werden, wobei die Betonung auf kann liegt. Kunden, die aktuelle Mäuse von Razor präferieren, werden aber durch deren sehr flache Bauweise sicherlich die längste Umgewöhnungszeit benötigen. Grundsätzlich ist es aber durchaus so, daß die Roccat eher auf die mittelgroße Hand zugeschnitten wurde.

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Die Auflageflächen der Roccat Kone ist keineswegs so glatt, wie sie die Bilder suggerieren. Sie wurde aber auch nicht so stumpf wie beispielsweise bei der Logitech G7,G8 oder unserer alten MX-1000 gestaltet. Diese spezielle Oberflächenbeschichtung stellt sich für uns als erstes Highlight dar, Roccat muß einiges im Testlabor dafür aufgewendet haben, um diese Perfektion zu erreichen. Das ist nicht einfach nur schnödes Gummi, sondern eine Beschichtung mit sicherlich geheimen Zutaten, die bisher Ihresgleichen suchen.
Die Form als solche erinnert schon sehr an die üblichen Verdächtigen von Logitech, egal ob nun G5, G7 oder G8, aber das ist ja auch kein Wunder, zumal die Ergonomie dieser Mäuse als vorbildlich zu deklarieren ist.
Die Anordnung der Daumentasten liegt relativ weit hinten, der Daumen muß also angehoben werden, um die Tasten zu erreichen, aber das ist bei der Konkurrenz auch nicht anders gelöst. Das Scrollrad erscheint auf den ersten Druck etwas schwammig, aber das dürfte eher auf das gewohnt knackige Scrollrad unserer MX-1000 zurückzuführen sein, das einen klar definierten Scrollwiderstand liefert. Um das Scrollrad als Drucktaste zu verwenden, muß relativ viel Druck aufgebaut werden. In der ungewohnten Anfangsphase bewirkt dies öfter mal ein Abrutschen nach links oder rechts und somit eine Betätigung der integrierten 4D Funktion.
Die beiden Haupttasten auf der Maus-Oberschale glänzen durch präzise Druckpunkte und ein nicht allzu lautes gut gedämpftes Klickgeräusch. Die insgesamt drei Zusatztasten vor und hinter dem Scrollrad beliefern den Anwender neben knackigem Druckpunkt einerseits mit den hoffentlich eingestellten Makros und andererseits mit dem DPI Switch, über den wir die Auflösung des Maussensors ändern können.

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Die Mausrückseite offenbart u.a. auch die Tracking-Control-Unit, mit der die Mausunterlage analysiert wird. Zu gut deutsch, nach der Erstkalibrierung über den installierten Treiber, ist die Maus in der Lage, sich auf jeden denkbaren Untergrund einzujustieren. Damit sollten die früher gern berichteten Probleme, das diese oder jene Maus nicht mit bestimmten Mauspad korrespondiert, endgültig der Geschichte angehören.
Die "Garage" für unsere Gewichte ist auch schnell gefunden, dafür bedarf es ledgilich eines Drucks auf den kleinen Knopf neben dem "Einfüllstutzen". Drückt bitte beim Wechseln der Gewichte wirklich auf diesen Knopf und versucht nicht, die Gewichte per Schraubendreher o.ä. herauszudrücken, daraus resultierende Beschädigungen fallen nicht unter die Hersteller Gewährleistung. Warum die Gewichte einen Erkennungssensor aufweisen, erscheint nicht zwingend verständlich, aber wer zu faul ist, die Maus umzudrehen, kann das eingesetzte Gewicht auch im Treibermenü auslesen.
Die Gleitpads wurden sehr großzügig dimensioniert ausgelegt, was einerseits einen äußerst kippelfeien Stand beschert und dank der hochwertigen Materialien der Pads auch einen ebenso angenehm leises Gleiten ermöglicht.
Ergonomie und Griffgefühl der Roccat Kone stellen neue Maßstäbe dar, da kann keine unserer bisherigen Nager konkurrieren. Dies gilt insbesondere auch für die Verarbeitung und die Gestaltung der Funktionsvielfalt.

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Das Taito Mauspad von Roccat kommt unserer Vorliebe, auf möglichst dünnen Pads zu arbeiten, sehr entgegen. Lediglich 3,45mm Padstärke trennen die Maus vom Untergrund, das erhöht die natürliche Handhaltung auf der Maus nicht unnötig und unterstützt so die Ergonomie zusätzlich.
Die wärmebehandelte Nano-Textiloberfläche sorgt in der Theorie für die exakte Steuerung der Maus und absolute Zielgenauigkeit. Die komplexe Faserstruktur garantiert Leichtläufigkeit ohne Geschwindigkeits- oder Beschleunigungsverluste sowohl auf der X- als auch auf der Y-Achse. Ob sich dies bewahrheitet, klären wir im Kapitel Praxis.
Die ebenfalls sehr dünnen Mauspads von Revoltec und Rantopad eignen sich auch vorzüglich zum Betrieb der Roccat, wobei die Beschichtung des Taito Pads einen Hauch mehr Gleitfähigkeit erzeugt. Die Vermutung liegt nahe, das man sich auf dem Taito Pad die sonst üblichen Behandlungen mit Silicon Sprays zum Erhalt der Gleitfähigkeit sparen kann.




Die Inbetriebnahme:

Die Integration der Eingabegeräte ins System gestaltet sich sowohl unter Windows XP (SP3) und Vista Ultimate x64 (SP1) relativ komfortabel. Man entfernt gründlich die Treiber und Utilities der alten Maus, fährt sein System herunter, entfernt die alte Maus und schließt die neue an.
Nach dem Neustart wird die Maus vom System unverzüglich eingebunden, wenn auch rudimentär (HID-konforme Maus). Jetzt sollten die Roccat Treiber installiert und das vorgeschlagene Firmware Update durchgeführt werden. Nach dieser Prozedur steht die Maus mit all ihrer Funktionsvielfalt zur Verfügung, was der Gerätemanager auch entsprechend darstellt:



Wenn man nach einem weiteren Neustart dann die Treiberoptionen der Roccat inspiziert, wird man von deren Funktionsvielfalt fast erschlagen:

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Es gibt praktisch nichts, was nicht eingestellt werden kann, egal ob es nun um die Abtastempfindlichkeit, Scrollgeschwindigkeit, Beleuchtung usw. usf. oder komplexe Makros für die jeweiligen Zusatztasten geht. Im Inneren der Kone verbirgt sich nämlich ein 128 KByte großer Speicher, Standardmäuse verfügen in der Regel über knappe 8 KByte. Dort lassen sich neben der Firmware auch bis zu fünf Profile mitsamt Makros ablegen, die aus bis zu 512 einzelnen und parallelen Tastaturbefehlen, abrufbar über jede der acht Maustasten, bestehen können. Makros mit bis zu 20 Aktionen funktionieren auch ohne Treiber an jedem anderen PC, die nächste LAN mit Rechnerwechsel kann also kommen. Wobei Roccat nicht ohne Grund auf die Erstkalibrierung verweist, die auch tatsächlich durchgeführt werden sollte. Erst danach sollten weitere Einstellungen erfolgen.
Die Beleuchtung der Roccat Kone dürfte die Lager allerdings polarisieren, denn sie ist beileibe nicht Jedermanns Sache, insofern dürfen persönliche Geschmäcker darüber entscheiden, ob es blinken respektive leuchten muß oder eben nicht. Im Treiber können Farben, Effekte und Intensität variiert werden. Da sollten kaum Wünsche zur individuellen Gestaltung offen bleiben.

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Nehmt euch also die Zeit und erkundet die Einstellungsvielfalt, die Roccat Kone und eure Nerven werden es euch danken. Sehr zu empfehlen sind diesbezüglich die entsprechenden FAQs von Roccat, wo einiges an möglichen Irritationen aufgearbeitet wurde:

Roccat Kone FAQs






Der Praxistest:

In einigen Foren kann man von defekten Scrollrädern lesen und dem Problem der nichtabschaltenden Beleuchtung nach dem Herunterfahren des Systems. Punkt 1 können wir nach unserem 4-wöchigen Praxistest nicht bestätigen, Punkt 2 schon. Wobei zu unterscheiden ist, wie man sein System abschaltet. Wer seinen Rechner nur herunterfährt, hat nunmal kein stromloses System, da die USB Ports nach dem Herunterfahren noch über die 5Volt Standby-Leitung mit Strom versorgt werden. Wer das abstellen möchte, sollte sich eine Netzleiste mit explizitem Ausschalter gönnen, was ja durchaus auch Strom spart. Ansonsten wäre die Deaktivierung der Bios Option "USB Legacy Support" eine weitere Möglichkeit, wobei dies auf einigen Mainboards auch per Jumper erledigt werden kann. Ob Roccat diesen Umstand noch per Firmwareupdate eliminiert, entzieht sich unserer Kenntnis. Das sie davon wissen, bezeugt die entsprechende FAQ im Supportbereich. Apropo Support, wir haben während unseres Tests den Support immer wieder mal mit Fragen gelöchert, natürlich ohne uns als Onlineredaktion einer Computerwebseite erkennen zu geben. Die Fragen wurden schlüssig und kompetent beantwortet, da könnten sich andere Firmen eine gehörige Scheibe abschneiden. Das Thema Mausrad wird bei Roccat übrigens auch sehr ernst genommen, betroffen sei nur die erste Charge der ausgelieferten Nager, alles was jetzt nach Europa kommt, sollte keine Probleme mehr aufweisen.
Ergonomie und Spielverhalten suchen ihresgleichen, ob nun unter Crysis Warhead oder Call of Duty 5 ist relativ unerheblich, die Präzision bewegt sich auf allerhöchstem Nvieau, sofern im Treiber alles korrekt eingestellt und nach eigenem Gusto definiert wurde. Das sehr leicht gängige Scrollrad kann in der Anfangsphase der Eingewöhnung schon mal einen ungewollten Waffenwechsel provozieren, wenn man das Scrollrad als mittlere Maustaste verwendet. Ansonsten halten sich die Anfangs Irritationen aber in sehr eng gesteckten Grenzen, wobei man sich sehr viel Zeit zum Lesen und Umsetzen der Treiberoptionen nehmen sollte, damit keine wichtigen Kleinigkeiten brach liegen. Insofern hätte wir uns seitens Roccat downloadbare Spieleprofile und Makros gewünscht, die dem unguldigen Anwender den Einstieg erleichtern, denn in 5 Minuten ist die komplette Einstellung der Maus ganz gewiß nicht erledigt.
Die Präzision der Tracking-Control-Unit rief bei uns immer wieder Erstaunen hervor. Es existiert im Grunde keine Oberfläche, auf der die Kone ernsthafte Aussetzer provoziert, wobei die nanobeschichtete Oberfläche des Taito Mauspads natürlich dem Ideal sehr nahe kommt. Aber auch unsere gerne eingesetzten Ranto Mauspads oder das große Gaming Pad von Revoltec arbeiten ausgezeichnet mit der Kone zusammen. Es hängt natürlich auch in erster Linie vom Spiel ab, wenn es darum geht, wie präzise die Maus arbeiten muß. In einem ultraschnellen Action Shooter werden ganz andere Anforderungen an die Mauspräzision gestellt, als in einem rundenbasierten Strategie Spiel, wo die Zeit und eine schnelle Reaktion nicht zu den grundlegenden Prämissen gehören.
Das Mauskabel könnte unserem Empfinden nach durch etwas länger sein und richtig ärgerlich war der Umstand, das verpackungsbedingt ein Knick im Mauskabel vorhanden war, der sich hartnäckig und leider auch erfolgreich gegen ein Entknicken wehrte...




Fazit:

Roccat hat mit der Kone Gaming Mouse und dem Taito Mauspad alles richtig gemacht, zu der Überzeugung kommen wir nach vier Wochen harten Praxiseinsatzes. Präzision und Ergonomie bewegen sich auf allerhöchstem Niveau, was wir auch bezüglich der erstklassigen Verabeitung attestieren müssen. Zu den technischen Highlights gehören fraglos die Tracking-Control-Unit, sowie die glänzend umgesetzten Treiberoptionen, die ihresgleichen suchen. Wenn es überhaupt Grund zur Kritik gibt, dann wäre dies die nicht wiederverwendbare Blisterverpackung innerhalb der eigentlichen Verpackungsbox, die so überflüssig ist wie Soda in einem Single-Malt Whiskey. Über downloadbare Profile und Makros sollte Roccat durchaus nachdenken, das würden sicherlich viele Anwender begrüssen.
Zur besseren Übersicht noch einmal die Fakten unseres Tests in der Übersicht:

Plus:
• sehr wertige Haptik
• sehr gute Ergonomie
• hervorragende Verarbeitung
• sehr präzise Tastenfunktionen
• äußerst solide und robuste Bauweise
• extrem schnelle und präzise Steuerung möglich
• hervorragend individuelle Anpassung durch Profile und Makros
• exzellentes Abtastverhalten dank TCU
• Treiberoptionen immens umfangreich
• problemlos im System integrierbar
• kippelfreier Stand
• noch akzeptables Preis-Leistungsverhältnis (ca. 69,90€ (Maus), 14,90€ (Mauspad))
• schneller und kompetenter Support

Minus:
• Mausbeleuchtung schaltet nicht auf allen Mainboards ab
• keine speziell angepaßten Makros oder Spieleprofile downloadbar
• minimales Klappern der Haupttasten

Ansonsten können wir diese Maus nur jedem eindringlich empfehlen, auch wenn der Preis sicherlich Schluckbeschwerden verursacht. Für Spieler existieren keine ernsthaften Alternativen mit vergleichbarer Technik und darüber hinaus werkelt die Roccat Kone auch sehr präzise im täglichen Office Umgang, wobei dies allein natürlich purer Luxus wäre. Bleibt zu hoffen, das die Linkshänder auch irgendwann mal in den Genuß dieser hervorragenden Technik kommen, denn die hat scheinbar kaum jemand auf seinem Zettel...



Gesamtergebnis unseres Reviews:

Die Roccat Kone Laser Gaming Mouse und das Taito Mauspad erhalten den PC-Experience-Award in Gold !






Weiterführende Links:

Wir bedanken uns bei Caseking sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support



Roccat bei Caseking




euer PC-Experience.de Team



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