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Achtung Super Talent Pico-C 8GB USB-Stick Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Super Talent Pico-C 8GB USB-Stick







Einleitung:

Nein, Pico ist in diesem Fall keine bekannte Käsesorte, sondern stammt zunächst einmal aus dem Lateinischen und bedeutet schlichtweg "klein" und klein ist er, der neue Super Talent USB-Stick, das steht wohl außer Frage. Super Talent möchte mit diesem Winzling nicht nur den kleinsten USB-Stick weltweit anbieten, er soll seinen Job auch mit ausreichender Kapazität und möglichst schnell erledigen, d.h. konkret mit SLC-und Dualchannel Technik. Das Ganze wird dann mit einem attraktiven Preis von knapp 30 € garniert, wasserabweisend geschützt und mit einer Datensicherheitszeitspanne von 10 Jahren beworben.
Noch einmal zur Erinnerung:
als USB-Stick (Universal-Serial-Bus-Stick; Speicher-Stift, USB-Stift; engl. Stick = Stab oder Stange) bezeichnet man steckbare Speichermedien, die grob formuliert in etwa die Größe eines Einwegfeuerzeugs aufweisen. Dual Channel Flash Memory Architecture, NAND-Flashbausteine und MLC/SLC Architektur gehören in dieser Qualitätsklasse mittlerweile zum Stand der Technik und unterscheidet sich nicht nur in dieser Hinsicht von einigen auf dem Markt befindlichen Produkten.
Wie und ob sich der neue Super Talent Pico_C 8GB USB-Stick beim Transportieren von Daten bewähren konnte, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Review, viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

• Super Talent Pico-C 8GB USB-Stick




Die technischen Daten:

• Plug & Play functionality in Windows® 98, ME, 2000, XP, 2003, Vista, Mac OS 10x or later
• Gehäuse: verchromtes Messing
• Öse für Trageband: ja
• High Speed USB 2.0 Certified
• Hot Plug and Play
• MLC Architektur
• Flashspeicher: NAND
• Dual Channel Technology
• Abmessungen: 31,1 mm x 12,4 mm x 3,4 mm
• Gewicht: ca. 5 Gramm
• Marktpreis: ca. 30 € (in der 8GB Version)
• Garantie (EU-weit): 15 Jahre




Das Testsystem:

CPU
Intel Core 2 E8500
Mainboard
Asus P5E WS Pro/Asus Striker II Formula
Arbeitsspeicher
Mushkin XP2-6400 DDR2-800 4GB-Kit
Grafikkarte
XFX Geforce 8800 ultra/Asus Geforce 8800GTX/SLI
Monitor
Eizo S2100
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatality
Festplatten System
2x Western Digital Raptor a´150GB (10000 U/min, S-ATA) Raid-0
Festplatten Daten
1x Samsung F1 750GB 32MB SATA II
Festplatten Backup
1x Samsung F1 1TB 32MB SATA II
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
DVD-ROM
Plextor PX-130A
Diskettenlaufwerk
Scythe Combo
Gehäuse
Lian Li PC-G70
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP3 und Vista Ultimate SP1 64bit im Dualboot
Zubehör
2x Aerocool Turbine@5V Zalman ZM-MFC1 Plus Lüftersteuerung




Verarbeitung und erster Eindruck:

Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken !
bitte klicken bitte klicken bitte klicken

Wenn man die wiederverschließbare Blister-Verpackung sieht, reibt man sich zunächst verwundert die Augen: "da soll ein USB-Stick drin sein ?"
Und ob, leider ist es auch das Einzige, was sich in der Verpackung befindet, außer dem Stick und seinem kleinen Metalband herrscht gähnende Leere. Es wird weder ein USB Kabel, noch Software beigelegt und auf dem Stick selbst wurde auch keine Software gespeichert.
Der Größenvergleich mit einem Einwegfeuerzeug macht deutlich, das der neue Super Talent Pico zur Rasse der "ich such mir ein Loch in der Hosentasche-Fraktion" gehört, denn kleiner gehts nun wirklich kaum noch. Darum gehört der Stick auch zwingend an einen Metallring oder gleich ans Schlüsselbund, damit man hört, wenn er aus der Tasche fällt...
Nichtdestotrotz gestaltet sich die Verarbeitung als sehr hochwertig, das Gehäuse ist stabil, wasserdicht und die Kontaktleiste ist gut gegen Abrieb präpariert.

Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken !
bitte klicken bitte klicken bitte klicken bitte klicken

Den Nachteil ausladender Gehäuse Volumina kann dem Pico ganz gewiß nicht nachsagen, so lassen sich mühelos auch gleich zwei nebeneinander an den USB Ports plazieren.
Eine LED, die nicht nur die Betriebsbereitschaft signalisiert und darüber hinaus auch den Datentransfer, existiert leider nicht. Das ist schade, aber zu verschmerzen, denn diese Geblinke kann auch schnell nerven. Wobei wir betonen möchten, das dies unsere subjektive Meinung darstellt, für andere Anwender mag das ein unverzichtbares Feature darstellen.





Inbetriebnahme des Sticks:

Die Erkennung funktionierte auf unserem Testsystem (Windows XP SP3 und Vista Ulimate 64-Bit SP1) problemlos, was sich auch deutlich im Gerätemanager wiederspiegelt:


Wer Windows 98 Treiber benötigt, wird auf der Homepage von Super Talent ebenso fündig, wie der Anwender, der seinen Pico gern mit einem Passwort schützen möchte. Darüber hinaus bietet dieses Tool auch eine Formatierung an, wobei man dies ja auch bequem in der Datenträgerverwaltung von Windows erledigen kann.

Treiber und Passwort Utility











Stand der Technik:

Laßt euch bitte nicht von den immer wieder propagierten 200x Bezeichnungen verwirren, die Hersteller werfen diese Geschwindigkeitsbezeichnung analog zur Performance optischer Datenträger wie CD-ROM und DVD-ROM aus, so daß 200x nichts anderes als 30 Megabytes/s bedeuten, mehr ist über USB 2.0 zur Zeit ohnehin nicht möglich. Die ältere Stick-Generation erreichte 120x oder 18 Megabytes/s. Beides ist natürlich sehr vom verwendeten Controller und der eingesetzten Chips repektive deren Architektur abhängig.

NAND-Flashspeicher hat gegenüber früheren Techniken einige entscheidende Vorteile:

- relativ geringer Preis pro Megabyte
- Hohe Schreib- und Lesegeschwindigkeiten, auch bei großen Datenmengen
- Niedrigere Leistungsaufnahme
- NAND-Flashes sind mit hohen Speicherkapazitäten erhältlich
- Die geringe Anzahl von erforderlichen Signalleitungen ermöglicht eine (hardwareseitig) kostengünstige Ankoppelung an Controllersysteme
- Das kommandobasierte Businterface ermöglicht, Chips mit größerer Speicherkapazität einzusetzen, ohne das Schaltungsdesign zu ändern.

Darüber hinaus spielt auch die Verwendung von MLC bzw. SLC-Technik in Verbindung mit NAND eine wesentliche Rolle:
die allermeisten Flash-Speicher werden auf Basis von NAND-Flash Chips hergestellt. Dabei ermöglichen auf NAND-Technologie basierende Flash-Chips aufgrund ihrer internen Zellenverschaltung einen schnelleren Lesezugriff und eine hohe Sicherheit. Zur Zeit gibt es zwei verschiedene Arten von NAND-Flash-Chips: SLC- (Single Level Cell) und MLC- (Multi Level Cell) NAND-Flash-Chips. Im Gegensatz zu den SLC Flash-Chips, die 1 Bit pro Zelle abspeichern, sind MLC Flash-Chips in der Lage, 2 Bit pro Speicherzelle abzuspeichern. MLC NAND-Flash Chips können somit die doppelte Menge an Daten speichern bei gleicher Größe. Durch diese Art der Datenspeicherung sind MLC Flash-Chips im Gegensatz zu SLC Flash Chips aber auch etwas langsamer, nicht so lange haltbar und verbrauchen mehr Strom.
Der entscheidende Nachteil von SLC ist der hohe Fertigungsaufwand und dementsprechend teuer sind solche Sticks dann auch durch die Bank. Aus diesem Grund darf auch niemand erwarten, das man auf einem Stick für 30 € SLC Technik antrifft...




Readyboost, die Fakten:

Zu dem Thema wurde schon viel geschrieben, leider auch vieles, was einfach nicht stimmt, darum noch mal präzise etwas Hintergrundinformation zu dieser neuen Technik.
Ein Rechner mit Windows Vista kann durch die Cache-Einbindung von Flash-Speicher auf einem USB-Stick, SD-Card, Compact Flash, oder anderem Flash-Speicher geringere Reaktionszeiten ermöglichen und dadurch die Systemleistung erhöhen. Das geht zumindest theoretisch, weil die großen Datenblöcke in der Auslagerungsdatei verbleiben und die kleinen Datenblöcke in den nun angeschlossenen Flashspeicher verschoben werden. Das Ganze ist natürlich nur solange wirksam, wie der externe Flashspeicher angeschlossen ist. Nach der Trennung geht alles im System wieder seinen herkömmlichen Gang.
Readyboost ist aber keine Speichererweiterung im Sinne von mehr Arbeitsspeicher oder virtuellem Speicher, sondern es vergrößert den Systemcache (Zwischenspeicher) und bewirkt dadurch im Zusammenwirken mit Superfetch ein schnelleres Laden von Applikationen, was im Grundprinzip der Prefetch-Funktion von Windows XP nicht unähnlich ist, wenn auch mit wesentlich mehr Aufwand.
SuperFetch verifiziert im Hintergrund die Speicherverwendung und das sagen wir mal "Applikationsverhalten" des Anwenders. Es wird also registriert, welche Programme häufiger aufgerufen werden. Speicher, der nun regelmäßig benötigt wird, wird durch SuperFetch im Hintergrund schon mal in den Hauptspeicher vorgeladen (Proactive Memory Population), so daß er sofort zur Verfügung steht, wenn der Anwender die jeweilige Applikation aufruft. Durch dieses Zusammenwirken von Readyboost und Superfetch sollen sich die Ladezeiten der Applikationen deutlich verringern lassen.

Ein externer Flashspeicher muß die folgenden Voraussetzungen für die Kompatibilität zu Readyboost erfüllen:

- Das USB-Gerät muss über mindestens 256 MB Kapazität verfügen.
- Das USB-Gerät muss USB 2.0 unterstützen.
- Das Gerät muß eine Lese-Geschwindigkeit von mindestens 2,5 MB/s für 4 kB Blöcke und 1,75 MB/s für 512 kB Blöcke, jeweils zufällig gleichmäßig über das komplette Gerät verteilte Lesevorgänge, ermöglichen.
- Sticks mit dem "enhanced for ReadyBoost"-Label müssen mindestens 5 MB/s für 4 kB Blöcke und 3 MB/s für 512 kB Blöcke erreichen.
- Das Gerät muss über mindestens 235 MB freien Speicher verfügen.
- Das Gerät sollte nicht mehr als über 4GB Speicher verfügen, da mehr als 4GB von Vista zur Zeit noch nicht genutzt werden. Ob sich dies mit dem Erscheinen des Servicepack1 ändern wird, sei mal dahingestellt...

Wer nun wissen möchte, ob sein USB-Stick von Vista für Readyboost geeignet ist, der braucht ihn eigentlich nur anschließen, wodurch sofort eine Prüfroutine abläuft, die anschließend ausgegeben wird.
Direkt nach dem Einstöpseln des Sticks kann das Resultat dieser Überprüfung ausgelesen werden, das geschieht über einen Rechtsklick ->dem Aufrufen der Eigenschaften und der Auswahl des Menüs Readyboost:



Wie man unschwer erkennen kann, bietet Vista uns sofort an, den Stick mit einer vorgeschlagenen Kapazitätsmenge ins System einzubinden.

Grundsätzlich macht es aber duchaus Sinn, den Stick ruhig vorher schon mal auf seine Tauglichkeit zu testen, was über das vistaeigene Tool winsat kein Problem darstellt.
Dazu geben wir über die Eingabeaufforderung mit entsprechenden Administratorrechten folgende Befehle ein:

Als Lesetest winsat.exe disk -read -ran -ransize 4096 -drive H (paßt den Laufwerksbuchstaben bitte an eure Konfiguration an)

Als Schreibtest winsat.exe disk -write -ran -ransize 524288 -drive H

Das ganze dauert nicht allzu lange und wirft entsprechende Werte aus

Unabhängig davon existiert mittlerweile eine gut gepflegte Liste bezüglich readyboost-tauglicher USB-Sticks:

zur Liste






Der Test:

Die Vorraussetzungen für einen Stick sind heutzutage von beinahe jedem PC-Nutzer erfüllt, denn über wenigstens USB 1.1 verfügt seit einigen Jahren jedes ausgelieferte Mainboard.
Wer sich die Frage nach dem richtigen Stick stellt, der sollte seine Systemgegebenheiten berücksichtigen, denn es existieren sowohl USB 1.1 wie auch USB 2.0 Sticks, wobei die Geschwindigkeitsunterschiede der beiden Standards doch erheblich sind. USB 1.1 überträgt Daten mit maximal 12 Mbit/s, USB 2.0 hingegen schafft zumindest theoretisch 480 Mbit/s (60 Megabyte/s). In der Praxis wird der Wert von USB 2.0 natürlich nicht mal annähernd erreicht, weil schon der Datenaufwand für die USB-2.0-Verwaltung ("Overhead") seinen Tribut von der Transfer-Bandbreite fordert. Ergo werden sich Praxiswerte bei etwa 20 bis 30 Mbyte/sek. einpendeln, wenn man von den schnellsten Sticks ausgeht.
Für unseren Test haben wir immer wieder größere Dateien (500MB und 1GB) einer defragmentierten Testpartition auf den Stick transferiert und somit den Stick mit Daten gefüllt. Dabei haben wir die aktuellen Übertragungsraten per Hand gestoppt und mit den üblichen Benchmarkprogrammen verglichen. Da sich unsere Meßergebnisse weitestgehend mit den Synthetischen Benchmarks deckten, haben wir uns auf die Screens der Programme beschränkt:











Die Anzeige der nicht vorhandenen Bootfähigkeit von HD Tune ist einfach nur falsch, der Stick wurde im Bios anstandslos als bootfähig erkannt und kann auch entsprechend aufgerufen werden:




Die Werte sind für MLC Technik sehr gut, sprechen also für einen sehr guten Controller, der neben der grundsätzlichen Flash-Technik natürlich auch eine wesentliche Rolle spielt.

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Ergebnisse sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau beziehen.

Vergleichswerte aller bisher getesteten USB-Sticks
USB-Stick:
Minimum-Transfer
Maximum-Tranfer
Access Time
CPU-Belastung
Technik
Buffalo Firestix 4GB 26,3 MB/sec 27,8 MB/sec 0,7ms 7,5% SLC
Corsair Flash Padlock 2GB 20,6 MB/sec 22,8 MB/sec 0,8ms 6,5% SLC
Corsair Flash Voyager 1GB 12,2 MB/sec 15,6 MB/sec 29,3ms 7,4% MLC
Corsair Flash Voyager GT 4GB 26,3 MB/sec 27,8 MB/sec 0,7ms 7,4% SLC
Corsair Flash Voyager GT 16GB 20,9 MB/sec 22,7 MB/sec 1,1ms 3,1% MLC
OCZ Rally 1GB 0,8 MB/sec 19,1 MB/sec 55ms 4,2% MLC
Supertalent Fireball 1GB 23 MB/sec 25 MB/sec 1,3ms 7,4% MLC
Supertalent Pico-C 8GB 21,3 MB/sec 23,4 MB/sec 0,4ms 7,4% MLC
Supertalent Supersonic 200x 4GB 22,2 MB/sec 27,8 MB/sec 0.7ms 5,3% SLC
Supertalent 200x 1GB 27,6 MB/sec 27,8 MB/sec 0.4ms 7,7% SLC

Beim Super Talent Pico zeigt sich deutlich, wie wichtig auch der Controller für schnelle Transferraten ist und das nicht immer nur auf SLC/MLC oder Dualchannel geschielt werden sollte.
Man hört gelegentlich von langsamen Sticks unter Vista und erheblichen Transferproblemen. Dazu wäre anzumerken, das natürlich die aktuellsten Chipsatztreiber ebenso zum Pflichtprogramm gehören, wie ein sauber konfiguriertes System, bei dem nicht 20 Programme im Hintergrund laufen, während der USB-Stick seine Daten aufs System schaufelt.

Auf einen weiteren Aspekt müssen wir auch noch hinweisen, denn die Güte der USB-Controller auf dem Mainboard spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle. Was nützt der beste USB-Stick, wenn mögliche Transferraten durch minderwertige USB-Controller auf dem Mainboard oder separatem HUB erfolgreich unterbunden werden...?
Readyboost konnten wir auf unserem System mit 4GB Arbeitsspeicher nicht wirklich herausarbeiten, eine Performancesteigerung war nicht zu vermerken, erst nach der Reduzierung des Arbeitsspeichers auf 2GB war ein etwas schnelleres Laden von häufig verwendeten Applikationen spürbar. Dieser Fakt hat sich auch mit dem kürzlich erschienen Servicepack 1 für Vista nicht entscheidend geändert. Was allerdings messbar war, ist die Tatsache, das mittels Readyboost das System etwas schneller bootet. Ohne Readyboost ist das System in etwa 34 Sekunden geladen, mit Readyboost in durchschnittlich 29 bis 31 Sekunden.




FAQ's zum Thema USB-Stick:

Da wir in diesem Zusammenhang immer wieder einiges an Fragen zum Umgang mit den Sticks erhalten, haben wir euch zu dieser Thematik unsere Spezialartikel verlinkt:

USB-Laufwerke richtig verwalten und weitere USB-FAQ's


Beachtet bitte auch die weiterführenden Links in dem Artikel, die sich mit weiteren Problemen aus dem Bereich USB befassen!




Fazit:

Super Talent hat mit dem ultrakleinen Pico-C ein schnuckeliges Ass aus dem Ärmel gezaubert, das nicht nur durch überschaubare Dimensionen auf sich aufmerksam macht, sondern auch durch schnelle Zugriffszeiten und ebensolche Transferraten.
Ob die Datensicherheitszeitspanne von 10 Jahren der Realität entspricht, können wir natürlich nicht beurteilen, aber diesen wichtigen Aspekt überhaupt zu bewerben, zeugt von Selbstbewußtsein.
Die immer wieder herausgestellte Bootfähigkeit war ebenso tadellos möglich, was man beileibe nicht von jedem Stick behaupten kann, auch wenn damit gerne geworben wird.
Datenverluste konnten wir während unseres 2-wöchigen Tests keine attestieren, eigentlich eine Selbstverständlichkeit, erwähnt werden sollte es der Vollständigkeit halber trotzdem.
Zur besseren Übersicht noch einmal die wichtigsten Eckdaten unseres Praxistests in der Gesamtübersicht:

Plus:
• extravagantes Outfit
• sehr gute Verarbeitung
• schneller Datentransfer
• sehr schnelle Betriebsbereitschaft
• Bootfähigkeit gewährleistet
• hohe Mobilität
• wasserdicht
• hohe Kapazität (8GB)
• Readyboostunterstützung gewährleistet
• hervorragendes Preis-Leistungs Verhältnis (ca. 30 €)

Minus:
• kein werksseitiges Zubehör
• keine LED für Aktivitäten

Wir waren sehr zufrieden mit diesem knuffigen Stick, auch wenn er sich in filigranen Händen sicherlich am wohlsten fühlen dürfte, so strahlt er doch keine betonte Überempfindlichkeit gegen Grobmothorik aus. Der Preis stimmt, die Leistung geht in Ordnung, wir können Super Talent zu diesem Produkt nur gratulieren. Vielleicht schaffen es die Kalifornier aus San Jose ja doch noch mal, ihren Produkten etwas mehr Ausstattung beizulegen, die Kunden würden es sicherlich hocherfreut zur Kenntnis nehmen und die Sonne Kaliforniens dürfte sich bei diesem kleinen Mehraufwand auch nicht gleich verdunkeln...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der Super Talent Pico-C 8GB USB-Stick erhält den PC-Experience-Award in Gold






Weiterführende Links:

Super Talent

Händlernachweis Bora-Computer

Händlernachweis MR Computertechnik

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Super Talent für die Bereitstellung des Testsamples und den freundlichen Support


euer PC-Experience.de Team

Cerberus



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