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Achtung Corsair Flash Voyager GT 16GB USB-Stick Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Corsair Flash Voyager GT 16GB USB-Stick







Einleitung:

Stillstand ist bekanntlich Rückschritt und darum hat Corsair sein erfolgreiches Flash Voyager Portfolio erweitert und bietet die Serie jetzt auch mit 16GB und 32GB Kapazität an. Die Unterschiede zu früheren Voyager GT Varianten begründet sich in der diesmal verwendeten MLC-Technik, die im Gegensatz zur SLC-Technik zwar geringfügig langsamer ist, aber für den Endanwender bezahlbar bleibt. Geldbörsenschonende Maßnahmen bei hoffentlich konstanter Qualität ist kein leicht zu realisierender Spagatt, darum waren wir auf die Umsetzung schon sehr gespannt.
Noch einmal zur Erinnerung:
als USB-Stick (Universal-Serial-Bus-Stick; Speicher-Stift, USB-Stift; engl. Stick = Stab oder Stange) bezeichnet man steckbare Speichermedien, die grob formuliert in etwa die Größe eines Einwegfeuerzeugs aufweisen. Dual Channel Flash Memory Architecture, NAND-Flashbausteine und MLC/SLC Architektur gehören in dieser Qualitätsklasse mittlerweile zum Stand der Technik und unterscheidet sich nicht nur in dieser Hinsicht von einigen auf dem Markt befindlichen Produkten.
Wie sich der neue Corsair Flash Voyager GT 16GB USB-Stick im rauhen Praxisalltag bewähren konnte, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Review, viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken !
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• Corsair Flash Voyager GT 16GB in Retailverpackung
• Lan-Yard Trageband
• True Crypt Verschlüsselungssoftware
• USB-Kabel (ca. 50cm lang)




Die technischen Daten:

• Plug & Play functionality in Windows® 98, ME, 2000, XP, 2003, Vista, Mac OS 9,X or later
• Gehäuse: gummierter Kunststoff
• Öse für Trageband: ja
• High Speed USB 2.0 Certified
• Hot Plug and Play
• MLC Architektur
• Flashspeicher: hand selektierter NAND
• Dual Channel Technology
• Abmessungen: 72 mm x 22 mm x 12 mm
• Funktions-LED: blau
• Marktpreis: ca. 72 € (in der 16GB Version)
• Garantie: 10 Jahre




Das Testsystem:

CPU
Intel Core 2 E8500
Mainboard
Asus P5E WS Pro/Asus Striker II Formula
Arbeitsspeicher
Mushkin XP2-6400 DDR2-800 4GB-Kit
Grafikkarte
XFX Geforce 8800 ultra/Asus Geforce 8800GTX/SLI
Monitor
Eizo S2100
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatality
Festplatten System
2x Western Digital Raptor a´150GB (10000 U/min, S-ATA) Raid-0
Festplatten Daten
1x Samsung F1 750GB 32MB SATA II
Festplatten Backup
1x Samsung F1 1TB 32MB SATA II
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
DVD-ROM
Plextor PX-130A
Diskettenlaufwerk
Scythe Combo
Gehäuse
Lian Li PC-G70
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 2 PreSP3 und Vista Ultimate 64bit SP1 im Dualboot
Zubehör
2x Aerocool Turbine@5V Akasa Lüftersteuerung




Verarbeitung und erster Eindruck:

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Corsairs Blister-Verpackung ist wiederverschließbar und enthält neben dem Stick auch ein Trageband, ein USB-Kabel in ausreichender Länge (50cm). Die Verschlüsselungsssoftware True Crypt 4.3 befindet sich auf dem Stick gespeichert, also bitte nicht gleich formatieren.



Der Größenvergleich mit einem Einwegfeuerzeug macht deutlich, das die kleinen Datenspediteure durchaus schnell verlorengehen können. Um so wichtiger ist natürlich eine vorhandene Trageschlaufe, gerne auch ein Metalring, um ihn am Schlüsselbund o.ä. zu befestigen, dann hört man wenigstens, wenn er aus der Tasche fällt...
Die Verarbeitung von Corsair macht den erhofften hochwertigeren Eindruck, wofür Corsair auch viel Aufwand betrieben hat. Die aufwendige Gummiummantelung sieht nicht nur gut und robust aus, sie schützt auch vor Spritzwasser und vor grobmotorischem Umgang.

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Einen Nachteil hat der Gummibauch allerdings, zwei Voyager GTs nebeneinander in die USB Ports zu verfrachten, scheitert oft an ihren Abmessungen. Das trifft natürlich nicht generell auf jedes Mainboard und jeden USB Port an unseren Gehäusen zu. Auf unseren beiden ersten Bildern kann man aber gut erkennen, woran es scheitern könnte.
Die blaue LED des Corsair Stick symbolisiert die Betriebsbereitschaft und ist gerade auch in abgedunkelten Räumen nicht zu übersehen, insbesondere dann nicht, wenn sie beim Datentransfer blinkt.
Wie bei so vielen USB-Sticks besteht die Gefahr, die nicht gesicherte Verschlußkappe zu verlieren, auch wenn die Gummikappe beim Flash Voyager durch die Gummi Haftreibung praktisch nicht von allein abfallen kann. Aber auch an diesen Fall der Fälle hat Corsair gedacht und einen entsprechenden Service eingerichtet, der kostenlosen Ersatz bietet:

Corsair Flash Voyager - Ersatzkappe


Wer ältere Windows 9x Treiber und Utilities benötigt, wird ebenfalls bei Corsair fündig:

Corsair Software Download





Inbetriebnahme des Sticks:

Die Erkennung funktionierte auf unserem Testsystem (Windows XP SP2 mit allen Updates und Vista Ulimate 64-Bit SP1) problemlos, was sich auch deutlich im Gerätemanager widerspiegelt:





Stand der Technik:

Laßt euch bitte nicht von den immer wieder propagierten 200x Bezeichnungen verwirren, die Hersteller werfen diese Geschwindigkeitsbezeichnung analog zur Performance optischer Datenträger wie CD-ROM und DVD-ROM aus, so daß 200x nichts anderes als 30 Megabytes/s bedeuten, mehr ist über USB 2.0 zur Zeit ohnehin nicht möglich. Die ältere Stick-Generation erreichte 120x oder 18 Megabytes/s. Beides ist natürlich sehr vom verwendeten Controller und der eingesetzten Chips repektive deren Architektur abhängig.

NAND-Flashspeicher hat gegenüber früheren Techniken (z.B. NOR) einige entscheidende Vorteile:

- relativ geringer Preis pro Megabyte
- Hohe Schreib- und Lesegeschwindigkeiten, auch bei großen Datenmengen
- Niedrigere Leistungsaufnahme
- NAND-Flashes sind mit hohen Speicherkapazitäten erhältlich
- Die geringe Anzahl von erforderlichen Signalleitungen ermöglicht eine (hardwareseitig) kostengünstige Ankoppelung an Controllersysteme
- Das kommandobasierte Businterface ermöglicht, Chips mit größerer Speicherkapazität einzusetzen, ohne das Schaltungsdesign zu ändern.

Darüber hinaus spielt auch die Verwendung von MLC bzw. SLC-Technik in Verbindung mit NAND eine wesentliche Rolle:
die allermeisten Flash-Speicher werden auf Basis von NAND-Flash Chips hergestellt. Dabei ermöglichen auf NAND-Technologie basierende Flash-Chips aufgrund ihrer internen Zellenverschaltung einen schnelleren Lesezugriff und eine hohe Sicherheit. Zur Zeit gibt es zwei verschiedene Arten von NAND-Flash-Chips: SLC- (Single Level Cell) und MLC- (Multi Level Cell) NAND-Flash-Chips. Im Gegensatz zu den SLC Flash-Chips, die 1 Bit pro Zelle abspeichern, sind MLC Flash-Chips in der Lage, 2 Bit pro Speicherzelle abzuspeichern. MLC NAND-Flash Chips können somit die doppelte Menge an Daten speichern bei gleicher Größe. Durch diese Art der Datenspeicherung sind MLC Flash-Chips im Gegensatz zu SLC Flash Chips aber auch etwas langsamer, nicht so lange haltbar und verbrauchen mehr Strom.
Der entscheidende Nachteil von SLC ist wiederum der hohe Fertigungsaufwand und dementsprechend teuer sind solche Sticks dann auch. Ein 16GB Stick mit SLC-Technik wird kaum für unter 150 € zu erwerben sein, das muß man einfach wissen, bevor man anfängt, 16GB Sticks zu vergleichen.




Readyboost, die Fakten:

Zu dem Thema wurde schon viel geschrieben, leider auch vieles, was einfach nicht stimmt, darum noch mal präzise etwas Hintergrundinformation zu dieser neuen Technik.
Ein Rechner mit Windows Vista kann durch die Cache-Einbindung von Flash-Speicher auf einem USB-Stick, SD-Card, Compact Flash, oder anderem Flash-Speicher geringere Reaktionszeiten ermöglichen und dadurch die Systemleistung erhöhen. Das geht zumindest theoretisch, weil die großen Datenblöcke in der Auslagerungsdatei verbleiben und die kleinen Datenblöcke in den nun angeschlossenen Flashspeicher verschoben werden. Das Ganze ist natürlich nur solange wirksam, wie der externe Flashspeicher angeschlossen ist. Nach der Trennung geht alles im System wieder seinen herkömmlichen Gang.
Readyboost ist aber keine Speichererweiterung im Sinne von mehr Arbeitsspeicher oder virtuellem Speicher, sondern es vergrößert den Systemcache (Zwischenspeicher) und bewirkt dadurch im Zusammenwirken mit Superfetch ein schnelleres Laden von Applikationen, was im Grundprinzip der Prefetch-Funktion von Windows XP nicht unähnlich ist, wenn auch mit wesentlich mehr Aufwand.
SuperFetch verifiziert im Hintergrund die Speicherverwendung und das sagen wir mal "Applikationsverhalten" des Anwenders. Es wird also registriert, welche Programme häufiger aufgerufen werden. Speicher, der nun regelmäßig benötigt wird, wird durch SuperFetch im Hintergrund schon mal in den Hauptspeicher vorgeladen (Proactive Memory Population), so daß er sofort zur Verfügung steht, wenn der Anwender die jeweilige Applikation aufruft. Durch dieses Zusammenwirken von Readyboost und Superfetch sollen sich die Ladezeiten der Applikationen deutlich verringern lassen.

Ein externer Flashspeicher muß die folgenden Voraussetzungen für die Kompatibilität zu Readyboost erfüllen:

- Das USB-Gerät muss über mindestens 256 MB Kapazität verfügen.
- Das USB-Gerät muss USB 2.0 unterstützen.
- Das Gerät muß eine Lese-Geschwindigkeit von mindestens 2,5 MB/s für 4 kB Blöcke und 1,75 MB/s für 512 kB Blöcke, jeweils zufällig gleichmäßig über das komplette Gerät verteilte Lesevorgänge, ermöglichen.
- Sticks mit dem "enhanced for ReadyBoost"-Label müssen mindestens 5 MB/s für 4 kB Blöcke und 3 MB/s für 512 kB Blöcke erreichen.
- Das Gerät muss über mindestens 235 MB freien Speicher verfügen.
- Das Gerät sollte nicht mehr als über 4GB Speicher verfügen, da mehr als 4GB von Vista zur Zeit noch nicht genutzt werden. Dies hat sich auch nach Servicepack 1 für Vista nicht geändert.

Wer nun wissen möchte, ob sein USB-Stick von Vista für Readyboost geeignet ist, der braucht ihn eigentlich nur anschließen, wodurch sofort eine Prüfroutine abläuft, die anschließend ausgegeben wird.
Direkt nach dem Einstöpseln des Sticks kann das Resultat dieser Überprüfung ausgelesen werden, das geschieht über einen Rechtsklick ->dem Aufrufen der Eigenschaften und der Auswahl des Menüs Readyboost:



Wie man unschwer erkennen kann, bietet Vista uns sofort an, den Stick mit einer vorgeschlagenen Kapazitätsmenge ins System einzubinden.

Grundsätzlich macht es aber duchaus Sinn, den Stick ruhig vorher schon mal auf seine Tauglichkeit zu testen, was über das vistaeigene Tool winsat kein Problem darstellt.
Dazu geben wir über die Eingabeaufforderung mit entsprechenden Administratorrechten folgende Befehle ein:

Als Lesetest winsat.exe disk -read -ran -ransize 4096 -drive H (paßt den Laufwerksbuchstaben bitte an eure Konfiguration an)

Als Schreibtest winsat.exe disk -write -ran -ransize 524288 -drive H

Das ganze dauert nicht allzu lange und wirft entsprechende Werte aus:



Unabhängig davon existiert mittlerweile eine gut gepflegte Liste bezüglich readyboost-tauglicher USB-Sticks:

zur Liste






Der Test:

Die Vorraussetzungen für einen Stick sind heutzutage von beinahe jedem PC-Nutzer erfüllt, denn über wenigstens USB 1.1 verfügt seit einigen Jahren jedes ausgelieferte Mainboard.
Wer sich die Frage nach dem richtigen Stick stellt, der sollte seine Systemgegebenheiten berücksichtigen, denn es existieren sowohl USB 1.1 wie auch USB 2.0 Sticks, wobei die Geschwindigkeitsunterschiede der beiden Standards doch erheblich sind. USB 1.1 überträgt Daten mit maximal 12 Mbit/s, USB 2.0 hingegen schafft zumindest theoretisch 480 Mbit/s (60 Megabyte/s). In der Praxis wird der Wert von USB 2.0 natürlich nicht mal annähernd erreicht, weil schon der Datenaufwand für die USB-2.0-Verwaltung ("Overhead") seinen Tribut von der Transfer-Bandbreite fordert. Ergo werden sich Praxiswerte bei etwa 20 bis 30 Mbyte/sek. einpendeln, wenn man von den schnellsten Sticks ausgeht.
Für unseren Test haben wir immer wieder größere Dateien (a´1GB) einer defragmentierten Testpartition auf den Stick transferiert und somit den Stick mit Daten gefüllt. Dabei haben wir die aktuellen Übertragungsraten per Hand gestoppt und mit den üblichen Benchmarkprogrammen verglichen. Da sich unsere Meßergebnisse ausnahmsweise mal mit den Synthetischen Benchmarks deckten, haben wir uns auf die Screens der Programme beschränkt:














Die Werte sind absolut in Ordnung, brechen zwar keine Rekorde, aber wenn man bedenkt, das MLC-Technik verwendet wird, besteht überhaupt kein Anlass zur Kritik, auch nicht unter Vista.
Die ausgebenen Werte von HD Tach erschienen uns wieder einmal recht praxisfremd und eindeutig zu hoch, darum haben wir sie auch diesmal kurzerhand weggelassen...

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Ergebnisse sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau beziehen.
Verschlüsselte Sticks büßen etwa 1/3 ihrer Performance ein, das sollte man bedenken, falls diesbezüglich Reklamationen im Raum stehen...!

Vergleichswerte aller bisher getesteten USB-Sticks
USB-Stick:
Minimum-Transfer
Maximum-Tranfer
Access Time
CPU-Belastung
Buffalo Firestix 26,3 MB/sec 27,8 MB/sec 0,7ms 7,5%
Corsair Flash Padlock 20,6 MB/sec 22,8 MB/sec 0,8ms 6,5%
Corsair Flash Voyager 12,2 MB/sec 15,6 MB/sec 29,3ms 7,4%
Corsair Flash Voyager GT 26,3 MB/sec 27,8 MB/sec 0,7ms 7,4%
Corsair Flash Voyager GT 16GB 20,9 MB/sec 22,7 MB/sec 1,1ms 3,1%
OCZ Rally 0,8 MB/sec 19,1 MB/sec 55ms 4,2%
Supertalent Fireball 23 MB/sec 25 MB/sec 1,3ms 7,4%
Supertalent Supersonic 200x 22,2 MB/sec 27,8 MB/sec 0.7ms 8,3%
Supertalent 200x 27,6 MB/sec 27,8 MB/sec 0.4ms 7,7%

Wie man anhand der Tabelle sehr schön nachvollziehen kann, bietet der Corsair Stick sogar den schnellen Sticks mit SLC-Technik Paroli. Trotzdem haben wir auch noch zwei weitere 16GB Sticks mit MLC-Technik für einen Vergleich eingeladen: den OCZ Rally2 16GB und den A-DATA Flash Drive PD9 16GB, so daß unser Vergleich etwas mehr Aussagekraft erhält:

Vergleichswerte 16GB USB-Sticks mit MLC-Technik
USB-Stick:
Minimum-Transfer
Maximum-Tranfer
Access Time
CPU-Belastung
A-DATA Flash Drive PD9 16GB 17,6 MB/sec 21,9 MB/sec 1,6ms 5,5%
Corsair Flash Voyager GT 16GB 20,9 MB/sec 22,7 MB/sec 1,1ms 3,1%
OCZ Rally2 16GB 1,9 MB/sec 20.3 MB/sec 2,1ms 6,3%

Wie sich deutlich zeigt, hält der Corsair Stick seine direkte Konkurrenz doch recht sicher auf Distanz und das nicht ohne Grund. Die sehr guten Resultate beim Dateitransfer im Vergleich zu A-DATA und OCZ erreicht Corsair trotz der verbauten MLC-Technik durch das Parallelschalten der integrierten Speicherchips (Dualchannel). Ohne diesen Trick bremsen die verbauten Flashbausteine den Datentransfer erheblich aus, scheinbar haben das noch nicht alle Hersteller verstanden.
Man hört gelegentlich von langsamen Sticks unter Vista und erheblichen Transferproblemen. Dazu wäre anzumerken, das natürlich die aktuellsten Chipsatztreiber ebenso zum Pflichtprogramm gehören, wie ein sauber konfiguriertes System, bei dem nicht 20 Programme im Hintergrund laufen, während der USB-Stick seine Daten aufs System schaufelt. Einen übereifrigen Virenscanner haben wir auch schon des öfteren als Performance-Killer entlarven können.

Auf einen weiteren Aspekt müssen wir auch noch hinweisen, denn die Güte der USB-Controller auf dem Mainboard spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle. Was nützt der beste USB-Stick, wenn mögliche Transferraten durch minderwertige USB-Controller auf dem Mainboard oder separatem HUB erfolgreich unterbunden werden...?
Readyboost konnten wir auf unserem System mit 4GB Arbeitsspeicher nicht wirklich herausarbeiten, eine Performancesteigerung war nicht zu vermerken, erst nach der Reduzierung des Arbeitsspeichers auf 2GB war ein etwas schnelleres Laden von häufig verwendeten Applikationen spürbar. Dieser Fakt hat sich auch mit dem kürzlich erschienen Servicepack 1 für Vista nicht entscheidend geändert. Was allerdings messbar war, ist die Tatsache, das mittels Readyboost das System etwas schneller bootet. Ohne Readyboost ist das System in etwa 34 Sekunden geladen, mit Readyboost in durchschnittlich 28 bis 30 Sekunden.




FAQ's zum Thema USB-Stick:

Da wir in diesem Zusammenhang immer wieder einiges an Fragen zum Umgang mit den Sticks erhalten, haben wir euch zu dieser Thematik unsere Spezialartikel verlinkt:

USB-Laufwerke richtig verwalten und weitere USB-FAQ's


Beachtet bitte auch die weiterführenden Links in dem Artikel, die sich mit weiteren Problemen aus dem Bereich USB befassen!




Fazit:

Unser Fazit fällt durchweg positiv aus und ist schnell formuliert, der Corsair Flash Voyager GT mit 16GB Kapazität liefert seine Daten schnell und ohne Schnökel am Bestimmungsort aus, egal ob unter Windows XP oder Vista.
Die immer wieder gern betonte Bootfähigkeit war ebenso tadellos möglich, was man beileibe nicht von jedem Stick behaupten kann, auch wenn damit gerne geworben wird.
Datenverluste konnten wir während unseres 2-wöchigen Tests keine attestieren, eigentlich eine Selbstverständlichkeit, erwähnt werden sollte es der Vollständigkeit halber trotzdem.
Zur besseren Übersicht noch einmal die wichtigsten Eckdaten unseres Praxistests in der Gesamtübersicht:

Plus:
• schickes Outfit
• herausragende sehr robuste Verarbeitung
• sehr guter Datentransfer
• sehr schnelle Betriebsbereitschaft
• Bootfähigkeit fehlerfrei gewährleistet
• hohe Mobilität
• hohe Kapazität (16GB)
• Readyboostunterstützung gewährleistet
• Verschlüsselungssoftware im Lieferumfang enthalten
• hervorragendes Preis-Leistungs Verhältnis (ca. 72 €)

Minus:
• Schutzkappe schnell verlustig

Wer einen kleinen handlichen Datentransporter sucht, der nicht nur viel Platz bietet, schnell arbeitet und dazu noch sehr preiswert erhältlich ist, wird mit dem Flash Voyager GT 16GB bestens bedient. Wem dieser Stick nicht genug Performance liefert, der kann sich gerne nach einem 16GB Stick mit SLC-Technik umschauen, sollte aber ins Kalkül ziehen, das dieser dann auch mindestens das Doppelte kostet...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der Corsair Flash Voyager GT 16GB USB-Stick erhält den PC-Experience-Award in Gold






Weiterführende Links:

Corsair


Wir bedanken uns sehr herzlich bei Corsair Deutschland für die Bereitstellung des Testsamples und den freundlichen Support


euer PC-Experience.de Team

Cerberus



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