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Buffalo FireStix Type R vs. Corsair Flash Voyager GT







Einleitung:

Der Wunsch nach schnellen und trotzdem robusten USB-Sticks schließt sich zwar nicht zwangsläufig gegenseitig aus, aber die Qualitätsunterschiede zwischen einem ausgereiftem Markenprodukt und einem Stick vom Krabbeltisch sind stellenweise schon gewaltig und das in jeder Hinsicht...
Noch einmal zur Erinnerung,
als USB-Stick (Universal-Serial-Bus-Stick; Speicher-Stift, USB-Stift; engl. Stick = Stab oder Stange) bezeichnet man steckbare Speichermedien, die grob formuliert in etwa die Größe eines Einwegfeuerzeugs aufweisen.
Im Zuge der aktuellen Readyboost-Thematik haben wir uns den neuen USB-Sticks des amerikanischen Speicherspezialisten Corsair, sowie einen aktuellen Stick der japanischen Firma Buffalo geordert und mit den zuletzt getesteten Sticks verglichen. Der Test ist insofern etwas delikat, zumal der Buffalo nicht explizit für Readyboost deklariert ist, dies wird uns aber nicht davon abhalten, diese Funktion trotzdem zu überprüfen.
Dual Channel Flash Memory Architecture, NAND-Flashbausteine und MLC/SLC Architektur gehören in dieser Qualitätsklasse mittlerweile zum Stand der Technik und unterscheidet sich nicht nur diesbezüglich von einigen auf dem Markt befindlichen Produkten.
Beide Sticks wurden von unterschiedlichen Shops gekauft, ein Umstand, den wir in unregelmäßigen Abständen auch bei anderen Produkten durchführen werden. Der Grund dafür ist sicherlich verständlich: um keine eventuell handverlesenen Geräte zu testen, sondern genau das, was jeder Verbraucher normalerweise für sein gutes Geld erhält.
Ob sich der brandneue Flash Voyager GT von Corsair und der Firestix von Buffalo bewähren konnten, durchleuchten wir in unserem ausführlichen Praxistest, viel Vergnügen beim Lesen...



Lieferumfang:

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Die technischen Daten Buffalo Firestix Type R:

- Plug & Play functionality in Windows® 98, ME, 2000, XP, 2003, Mac OS.
- Gehäuse: Kunststoff.
- Öse für Trageband: ja.
- High Speed USB 2.0 Certified.
- Hot Plug and Play.
- SLC Architektur.
- Dual Channel Technology.
- Abmessungen: 91 mm x 19 mm x 14 mm.
- Funktions-LED: grün.
- Zubehör: USB-Kabel (55cm lang).
- Marktpreis: ca. 45 € (in der 4GB Version).
- Garantie: 2 Jahre.





Die technischen Daten Corsair Flash Voyager GT:

- Plug & Play functionality in Windows® 98, ME, 2000, XP, 2003, Vista, Mac OS.
- Gehäuse: gummierter Kunststoff.
- Öse für Trageband: ja.
- High Speed USB 2.0 Certified.
- Hot Plug and Play.
- SLC Architektur.
- Dual Channel Technology.
- Abmessungen: 72 mm x 22 mm x 12 mm.
- Funktions-LED: blau.
- Zubehör: LAN-Yard, True Crypt, USB-Kabel (50cm lang).
- Marktpreis: ca. 45 € (in der 4GB Version).
- Garantie: 10 Jahre.





Der Testrechner:

CPU
Intel Core 2 Duo E6700
Mainboard
Asus P5W DH Deluxe Bios 2004
Arbeitsspeicher
Super Talent T800UX4GC5 4GB-Kit
Grafikkarte
BFG Geforce 8800GTX
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatality
CPU-Kühler
Scythe Infinity
CPU-Lüfter
Scythe
Festplatten System
2x Western Digital Raptor a´150GB (10000 U/min, S-ATA) RAID-0
Festplatten Backup
1x Samsung SpinPoint T133 400GB 16MB SATA II
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
DVD-ROM
Plextor PX-130A
Gehäuse
Cooler Master Stacker STC-T01
Netzteil
Seasonic S12 Energy Plus 550Watt
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 2 PreSP3/Vista Ultimate 64-bit
Zubehör
2x Aerocool Turbine 120mm @5Volt




Verarbeitung und erster Eindruck:

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Beide Sticks zeichnen sich nicht gerade durch übermässig üppige Austattungen aus, zumindest Corsair hat ein Trageband, USB Kabel und eine Verschlüsselungssoftware spendiert, von Buffalo erhält man neben dem Stick nur ein USB-Kabel.
Die Verarbeitung von Corsair macht den deutlich hochwertigeren Eindruck, der Buffalo wirkt zumindest was die äußere Hülle angeht, etwas weniger aufwendig konstruiert, liegt preislich aber mit ca. 45 € auf dem selben Niveau. Corsair hat sehr viel Aufwand bei der so wichtigen Verarbeitung des Stickgehäuses betrieben und zusätzlich eine Gummiisolation spendiert, die vor Spritzwasser schützt und grobmotorischen Umgang verzeiht. Dafür glänzt der Firestix mit einem kleinen Schreibschutzhebel, um den Stick vor ungewolltem Löschen und Bespielen von Daten zu schützen.

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Der Größenvergleich mit einem Einwegfeuerzeug macht deutlich, das die kleinen Datenspediteure genauso schnell verlorengehen können. Um so wichtiger ist eine vorhandene Trageschlaufe, gerne auch ein Metalring, um ihn am Schlüsselbund zu befestigen, dann hört man wenigstens, wenn er aus der Tasche fällt...
Die jeweiligen LEDs (Buffalo: grun, Corsiar: blau) symbolisieren die Betriebsbereitschaft und sind gerade auch in abgedunkelten Räumen nicht zu übersehen, insbesondere dann nicht, wenn sie beim Datentransfer blinken...




Inbetriebnahme des Sticks:

Die Erkennung funktionierte auf unserem Testsystem (Windows XP SP2 mit allen Updates und Vista Ulimate 64-Bit) problemlos, was sich auch deutlich im Gerätemanager und der Datenträgerverwaltung wiederspiegelt:

1. Corsair:

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2. Buffalo:

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Leider liefern beide Hersteller keinerlei Windows 98 Treiber oder Utilities ab Werk mit aus, so daß man sich auf deren Homepage begeben muß, um sie herunterzuladen.
Ist dieses Prozedere erledigt, kann man den Stick entweder über die Utilities, oder durch einen Rechtsklick auf das Laufwerkssysmbol im Arbeitsplatz oder in der Datenträgerverwaltung problemlos nach Wunsch formatieren.




Stand der Technik:

Laßt euch nicht von der 200x Bezeichnung verwirren, die Hersteller werfen diese Geschwindigkeitsbezeichnung analog zur Performance optischer Datenträger wie CD-ROM und DVD-ROM aus, so daß 200x nichts anderes als 30 Megabytes/s bedeuten, mehr ist über USB 2.0 zur Zeit ohnehin nicht möglich. Die ältere Stick-Generation erreichte 120x oder 18 Megabytes/s. Beides ist natürlich sehr vom verwendeten Controller und der eingesetzten Chips repektive deren Architektur abhängig.
NAND-Flashspeicher hat gegenüber früheren Techniken einige entscheidende Vorteile:

- relativ geringer Preis pro Megabyte
- Hohe Schreib- und Lesegeschwindigkeiten, auch bei großen Datenmengen
- Niedrigere Leistungsaufnahme
- NAND-Flashes sind mit hohen Speicherkapazitäten erhältlich
- Die geringe Anzahl von erforderlichen Signalleitungen ermöglicht eine (hardwareseitig) kostengünstige Ankoppelung an Controllersysteme
- Das kommandobasierte Businterface ermöglicht, Chips mit größerer Speicherkapazität einzusetzen, ohne das Schaltungsdesign zu ändern.

Darüber hinaus spielt auch die verwendung von MLC bzw. SLC in Verbindung mit NAND eine wesentliche Rolle.
Multi-Level-Cell-Speicherzellen (MLC) sind Speicherzellen bestehend aus NAND-Flash, in denen pro Transistor mehrere Bits (z.Z. zwei) gespeichert werden können. Single-Level-Cell-Speicherzellen (SLC) sind Speicherzellen bestehend aus NAND-Flash, in denen pro Transistor ein Bit gespeichert werden kann, die bezüglich der Performance Vorteile gegenüber MLC aufweisen, darum ist es auch nicht verwunderlich, warum Corsair und Buffalo auf SLC, NAND und Dualchanneling setzt.




Readyboost, die Fakten:

Zu dem Thema wurde schon viel geschrieben, leider auch vieles, was einfach nicht stimmt, darum noch mal präzise etwas Hintergrundinformation zu dieser neuen Technik.
Ein Rechner mit Windows Vista kann durch die Cache-Einbindung von Flash-Speicher auf einem USB-Stick, SD-Card, Compact Flash, oder anderem Flash-Speicher geringere Reaktionszeiten ermöglichen und dadurch die Systemleistung erhöhen. Das geht zumindest theoretisch, weil die großen Datenblöcke in der Auslagerungsdatei verbleiben und die kleinen Datenblöcke in den nun angeschlossenen Flashspeicher verschoben werden. Das Ganze ist natürlich nur solange wirksam, wie der externe Flashspeicher angeschlossen ist. Nach der Trennung geht alles im System wieder seinen herkömmlichen Gang.
Readyboost ist aber keine Speichererweiterung im Sinne von mehr Arbeitsspeicher oder virtuellem Speicher, sondern es vergrößert den Systemcache (Zwischenspeicher) und bewirkt dadurch im Zusammenwirken mit Superfetch ein schnelleres Laden von Applikationen, was im Grundprinzip der Prefetch-Funktion von Windows XP nicht unähnlich ist, wenn auch mit wesentlich mehr Aufwand.
SuperFetch verifiziert im Hintergrund die Speicherverwendung und das sagen wir mal "Applikationsverhalten" des Anwenders. Es wird also registriert, welche Programme häufiger aufgerufen werden. Speicher, der nun regelmäßig benötigt wird, wird durch SuperFetch im Hintergrund schon mal in den Hauptspeicher vorgeladen (Proactive Memory Population), so daß er sofort zur Verfügung steht, wenn der Anwender die jeweilige Applikation aufruft. Durch dieses Zusammenwirken von Readyboost und Superfetch sollen sich die Ladezeiten der Applikationen deutlich verringern lassen.

Ein externer Flashspeicher muß die folgenden Voraussetzungen für die Kompatibilität zu Readyboost erfüllen:

- Das USB-Gerät muss über mindestens 256 MB Kapazität verfügen.
- Das USB-Gerät muss USB 2.0 unterstützen.
- Das Gerät muß eine Lese-Geschwindigkeit von mindestens 2,5 MB/s für 4 kB Blöcke und 1,75 MB/s für 512 kB Blöcke, jeweils zufällig gleichmäßig über das komplette Gerät verteilte Lesevorgänge, ermöglichen.
- Sticks mit dem "enhanced for ReadyBoost"-Label müssen mindestens 5 MB/s für 4 kB Blöcke und 3 MB/s für 512 kB Blöcke erreichen.
- Das Gerät muss über mindestens 235 MB freien Speicher verfügen.
- Das Gerät sollte nicht mehr als über 4GB Speicher verfügen, da mehr als 4GB von Readyboost zur Zeit nicht berücksichtigt werden.

Wer nun wissen möchte, ob sein USB-Stick von Vista für Readyboost geeignet ist, der braucht ihn eigentlich nur anschließen, wodurch sofort eine Prüfroutine abläuft, die anschließend ausgegeben wird.
Direkt nach dem Einstöpseln des Sticks kann das Resultat dieser Überprüfung ausgelesen werden, das geschieht über einen Rechtsklick ->dem Aufrufen der Eigenschaften und der Auswahl des Menüs Readyboost:

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Wie man unschwer erkennen kann, lehnt Vista dieses ältere Modell von Corsair als Readyboost-Gerät ab...

Darum macht es Sinn, den Stick ruhig vorher schon mal auf seine Tauglichkeit zu testen, was über das vistaeigene Tool winsat kein Problem darstellt.
Dazu geben wir über die Eingabeaufforderung mit entsprechenden Administartorrechten folgende Befehle ein:

Als Lesetest winsat.exe disk -read -ran -ransize 4096 -drive H (paßt den Laufwerksbuchstaben bitte an eure Konfiguration an)

Als Schreibtest winsat.exe disk -write -ran -ransize 524288 -drive H

Das ganze dauert nicht allzu lange und wirft entsprechende Werte aus:

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Unabhängig davon existiert mittlerweile eine gut gepflegte Lista über readyboost-taugliche USB-Sticks:

zur Liste


Nach der Erkennung unter Vista, die genauso problemos ablief wie unter Windows XP, wird jedem der beiden Testprobanden problemlos die Readyboost-Option angeboten:

1. Corsair:

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2. Buffalo:

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Beide Sticks sind also einsatzbereit für Readyboost und wird nun mit der empfohlenen Kapazität ins System eingebunden, natürlich nur jeweils einer zur Zeit......




Der Test:

Die Vorraussetzungen für einen Stick sind heutzutage von beinahe jedem PC-Nutzer erfüllt, denn über wenigstens USB 1.1 verfügt seit einigen Jahren jedes ausgelieferte Mainboard.
Wer sich die Frage nach dem richtigen Stick stellt, der sollte seine Systemgegebenheiten berücksichtigen, denn es existieren sowohl USB 1.1 wie auch USB 2.0 Sticks, wobei die Geschwindigkeitsunterschiede der beiden Standards doch erheblich sind. USB 1.1 überträgt Daten mit maximal 12 Mbit/s, USB 2.0 hingegen schafft zumindest theoretisch 480 Mbit/s (60 Megabyte/s). In der Praxis wird der Wert von USB 2.0 natürlich nicht mal annähernd erreicht, weil schon der Datenaufwand für die USB-2.0-Verwaltung ("Overhead") seinen Tribut von der Transfer-Bandbreite fordert. Ergo werden sich Praxiswerte bei etwa 25 bis 30 Mbyte/sek. einpendeln, wenn man von den schnellsten Sticks ausgeht.
Für unseren Test haben wir immer wieder größere Dateien einer defragmentierten Testpartition auf den Stick transferiert und somit den Stick mit Daten gefüllt. Dabei haben wir die aktuellen Übertragungsraten per Hand gestoppt und mit den üblichen Benchmarkprogrammen verglichen. Da sich unsere Meßergebnisse ausnahmsweise mal mit den Synthetischen Benchmarks deckten, haben wir uns auf die Screens der Programme beschränkt:

1. Corsair:

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2. Buffalo:

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Die Werte sind für beide Sticks ausgezeichnet und stelle das derzeitige Maximum dar. Die ausgebenen Werte von HD Tach erscheinen uns wieder einmal recht praxisfremd und eindeutig zu hoch, darum haben wir sie auch kurzerhand weggelassen...

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Ergebnisse sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau beziehen.

Vergleichswerte aller bisher getesteten USB-Sticks
USB-Stick:
Minimum-Transfer
Maximum-Tranfer
Access Time
CPU-Belastung
Buffalo Firestix 26,3 MB/sec 27,8 MB/sec 0,7ms 7,5%
Corsair Flash Voyager 12,2 MB/sec 15,6 MB/sec 29,3ms 7,4%
Corsair Flash Voyager GT 26,3 MB/sec 27,8 MB/sec 0,7ms 7,4%
OCZ Rally 0,8 MB/sec 19.1 MB/sec 55ms 4,2%
Supertalent Fireball 23 MB/sec 25 MB/sec 1,3ms 7,4%
Supertalent 200x 27.6 MB/sec 27,8 MB/sec 0.4ms 7,7%

Sowohl der Corsair Flash Voyager GT, als auch der Buffalo Firestix liefern in allen Kriterien absolute Bestwerte und zwar konstant ohne irgendwelche Performanceeinbrüche. Erstaunlich ist ebenfalls die unglaublich schnelle Betriebsbereitschaft im Vergleich zu den Mitbewerbern, was beide Kandidaten natürlich auch für Vistas Readyboost nachhaltig qualifiziert und zertifiziert.
Diese Zuwachsraten beim Dateitransfer im Vergleich zu anderen Sticks auf dem Markt erreichen Buffalo, Supertalent, Corsair und OCZ nicht nur durch die Verwendung der SLC-Architektur, sondern auch durch das Parallelschalten der integrierten Speicherchips (Dualchannel). Ohne diesen Trick bremsen die verbauten Flashbausteine den Datentransfer erheblich aus, leider haben das noch nicht alle Hersteller verstanden.
Ein weiteres Indiz für erstklassige Übertragungsraten sind der verbaute Controller und natürlich auch die Güte der verwendeten NAND-Flashbausteine in Verbindung mit SLC.
Auf einen weiteren Aspekt müssen wir auch noch hinweisen, denn die Güte der USB-Controller auf dem Mainboard spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle. Was nützt der beste USB-Stick, wenn mögliche Transferraten durch minderwertige USB-Controller auf dem Mainboard oder separatem HUB erfolgreich unterbunden werden...?
Readyboost konnten wir auf unserem System mit 4GB Arbeitsspeicher nicht wirklich herausarbeiten, eine Performancesteigerung war nicht zu vermerken, erst nach der Reduzierung auf 2GB war ein etwas schnelleres Laden von häufig verwendeten Applikationen spürbar. Was allerdings messbar war, ist die Tatsache, das mittels Readyboost das System etwas schneller bootet. Ohne Readyboost ist das System in etwa 34 Sekunden geladen, mit Readyboost in durchschnittlich 28 Sekunden.
Aus dem Taskmamanger sind bei Betrieb mit der Readyboost-Funktion keinerlei Auffälligkeiten zu vermelden:

1. Corsair:

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2. Buffalo:

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Eines nervt unter der Verwendung von Readyboost allerdings höllisch, das ständige Blinken der USB-Sticks, wenn Vista darauf zugreift. Das Ganze ist bei dem Versuch, konzentriert am Rechner zu arbeiten, kaum zu ertragen...




FAQ's zum Thema USB-Stick:

Da wir in diesem Zusammenhang immer wieder einiges an Fragen zum Umgang mit den Sticks erhalten, haben wir euch zu dieser Thematik unsere Spezialartikel verlinkt:

USB-Laufwerke richtig verwalten und weitere USB-FAQ's


Beachtet bitte auch die weiterführenden Links in dem Artikel, die sich mit weiteren Problemen aus dem Bereich USB befassen!




Fazit:

Sowohl Corsair als auch Buffalo haben eindrucksvoll bewiesen, was derzeit auf dem USB-Stick Sektor State of the Art ist, daran besteht unsererseits kein Zweifel. Sie reihen sich damit nahtlos ein in die Riege der Highend-Sticks und stehen auf einer Stufe mit unserem bisherigen Referenzstick von Super Talent.
Readyboost macht zumindest auf unserem System wenig Sinn, bei der Verwendung von nur 1GB Arbeitsspeicher wird das Laden von Applikationen sicherlich deutlich beschleunigt, auf der anderen Seite sind 1GB Arbeitsspeicher für einen performanten Betrieb von Windows Vista einfach zu wenig. Insofern relativiert sich dieses Feature ohnehin, eine Investition in mehr Arbeitsspeicher erzielt unserer Meinung nach wesentlich mehr spürbaren Zugewinn. Außerdem empfinden wir es als relativ unkomfortabel ständig einen USB-Stick eingesteckt zu lassen, da sind kommende und bereits vorhandene mainboardintegrierte Lösungen sicherlich die weitaus bessere Lösung, zumal dieses ständige Geblinke der Sticks sehr schnell nervt...
Die immer wieder herausgestellte Bootfähigkeit der Sticks war mit einem aufgespielten PE Builder ebenso tadelos möglich, was man beileibe nicht von jedem Stick behaupten kann, auch wenn damit gerne geworben wird.
Datenverluste konnten wir während unseres 2-wöchigen Tests keine attestieren, eigentlich eine Selbstverständlichkeit, erwähnt werden sollte es der Vollständigkeit halber trotzdem.
Zur besseren Übersicht noch einmal die wichtigsten Eckdaten unseres Praxistests in der Gesamtübersicht:

1. Corsair:

Plus:
- hochwertiges Outfit.
- herausragende Verarbeitung.
- überragender Datentransfer.
- blitzschnelle Betriebsbereitschaft.
- problemlose Bootfähigkeit.
- angemessenes Preis-Leistungsverhältnis (ca. 45 €).
- hohe Mobilität.
- Readyboostunterstützung gewährleistet.

Minus:
- Schutzkappe schnell verlustig.


2. Buffalo:

Plus:
- hochwertiges Outfit.
- herausragende Verarbeitung.
- überragender Datentransfer.
- blitzschnelle Betriebsbereitschaft.
- problemlose Bootfähigkeit.
- Schreibschutzschalter.
- angemessenes Preis-Leistungsverhältnis (ca. 45 €).
- hohe Mobilität.
- Readyboostunterstützung gewährleistet.

Minus:
- billig wirkendes Kunststoffgehäuse.
- so gut wie kein Zubehör.

Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual,
da beide Sticks auf einem Preis, Technik und Leistungslevel liegen, entscheidet letztendlich der persönliche Geschmack. Uns hat der Corsair am besten gefallen, weil er den robusteren Eindruck hinterläßt und Buffalo einfach zu wenig an Zubehör mitliefert...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der Corsair Flash Voyager GT 4GB USB-Stick erhält den PC-Experience-Award in Gold !


Der Buffalo Firestix 4GB USB-Stick erhält den PC-Experience-Award in Gold !






Weiterführende Links:

Corsair

Buffalo


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