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 Workshop und Test: Image erstellen mit Drive Image 2002 Cerberus 07.02.2003 01:23

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Workshop und Test: Image erstellen mit Drive Image 2002







Die üblichen Betriebssysteme von Microsoft wie DOS, Windows 9x oder Windows NT/2000/XP lassen wichtige Funktionen für die Pflege und Sicherheit der eigenen Daten auf der Festplatte vermissen. Dabei sind diese normalerweise das Wichtigste für einen PC-Benutzer überhaupt. Drive Image ist neben Partition Magic und Norton Ghost eigentlich für jeden Anweder ein Muss, wenn er Datensicherung ernst nimmt. Ein günstiger Preis von jeweils ca. 70 € und die einfache Bedienung dieser Programme sollten es jedem ermöglichen, diese auch zu erwerben und einzusetzen. Ich selbst kann mir den Umgang mit dem PC ohne diese Programme fast nicht mehr vorstellen.
Nicht unerwähnt soll noch ein weiteres Produkt von Powerquest sein, nämlich Drive Copy, mit dem man komplette Festplatten klonen kann.



Was ist Drive Image:

Unter der Bezeichnung Drive Image vertreibt die amerikanische Firma PowerQuest ein sehr interessantes Festplatten-Utility , das als Backup-System für komplette Festplatten bzw. Partitionen verwendet werden kann. Das Besondere an Drive Image ist seine Fähigkeit, komplette Partitionen in so genannten Imagedateien sichern zu können. Eine solche Datei enthält Cluster für Cluster die komplette Information einer Partition, kann auf einem beliebigen Laufwerk bzw. Speichermedium gespeichert werden und jederzeit wieder zurückgesichert werden. Drive Image wird wie ein Windows Programm bedient, läuft aber unter DOS (neuerdings auch unter Windows). Dies hat den großen Vorteil, dass man jedes System von einer Boot-Diskette aus sichern bzw. wiederherstellen kann. Es ist einer der großen Nachteile herkömmlicher Windows-Backup-Systeme, dass nach einem „Total-Crash“ (Ausfall) des Gesamtsystems Windows, es erst für die Rücksicherung (Restore) wiederhergestellt werden muß.
Drive Image wurde erstmals im September 1997 auf den Markt gebracht und liegt jetzt in der neuen Version 2002 vor (Stand 02.2003). Parallel zu der „normalen“ Version für Einzelplatz-PCs gibt es auch eine Professional-Version, die Deploy Center 5.0 heißt und neben der professionellen Drive Image Version auch noch die Partitionsmöglichkeiten von Partiton Magic enthält.
Neben Funktionen zum Erstellen und wiederherstellen von Imagedateien besitzen alle Drive-Image-Varianten alle wichtigen Grundfunktionen, um Partitionen zu erstellen, zu löschen, zu aktivieren oder zu verstecken. Beim Wiederherstellen von Imagedateien kann eine gesicherte Partition außerdem an geänderte Größenverhältnisse einer neuen Festplatte angepasst werden. Wurde z. B. der Inhalt einer alten 2-GByte-Platte in eine Imagedatei gesichert und soll anschließend auf eine neue Festplatte mit 8 GByte übertragen werden, so passt Drive Image auf Wunsch automatisch oder auch manuell steuerbar die alte Größe auf den neuen, maximalen Festplattenplatz an.
Wichtig für den praktischen Einsatz von Drive Image ist, dass man Imagedateien nur in freien, unpartitionierten und unformatierten Festplatten-Speicher zurücksichern kann. Um eine gesicherte Partition also wiederherzustellen, muss man diese zuvor erst mit Hilfe von Drive Image wieder löschen. Ein Assistent führt aber jeweils durch alle Hauptfunktionen des Programms und macht einen auf die notwendigen Schritte aufmerksam.
Beim Sichern großer Festplatten-Partitionen mit Drive Image braucht man keine Angst um einen möglicherweise zu knappen Speicherplatz für die Imagedatei haben. Denn die erstellten Imagedateien sind zum einen meistens um einiges kleiner als die gesicherte Partition. Dies wird durch zwei Tricks erreicht: Zum einen sichert Drive Image wirklich nur mit Daten belegte Cluster. Leere Cluster werden nur als vorhanden „notiert“. Zum anderen werden die Daten in der Imagedatei beim Sichern effizient auf zumeist 40 bis 50 % ihrer ursprünglichen Größe komprimiert. Besonders nützlich ist auch die Möglichkeit, Imagedateien in Teilstücke von definierter Größe aufzuteilen (siehe Abbildung). So kann man z. B. eine Aufteilung zu je 650 MByte-Fragmente angeben, was es ermöglicht, diese jeweils einzeln auf eine CD-R zu sichern. Bei der Wiederherstellung kann das Programm die große Ursprungs-Partition aus den Image-Fragmenten wieder rekonstruieren.
Im Unterschied zur „normalen“ Version, ist der Deploycenter 5.0 in der Lage, das Erstellung und Zurücksichern von Partitionen per Scipt-Befehle zu automatisieren. Das Tool ist v. a. für Systemadministratoren unerlässlich, die in möglichst kurzer Zeit viele Rechner (evtl. identisch) einrichten wollen. Mit der so genannten PowerCasting-Technologie kann man z. B. bis zu 999 Workstations in einer einzigen Multicasting-Session mit demselben Image einrichten. Natürlich wird dabei das Arbeiten im bzw. über ein Netzwerk unterstützt.



Features:

- Unterstützt die meisten CD-R/W-Laufwerke, wie beispielsweise Laufwerke vom Typ IDE, SCSI und PCMCIA. - Unterstützt FAT-, FAT32-, NTFS- und Linux ext2/Swap-Dateisysteme. - unterstützt HPFS.



Installation:

Wir kommen zur Installation von Drive Image 2002,welche wir unter Windows 2000 vornehmen.

Wir sehen den nachfolgenden Screen:
Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken !
bitte klicken

Nun erhalten wir die Übersicht der für die Installation relevanten Optionen:

bitte klicken

Im nächsten Schritt können wir die beiden Disketten erstellen, die wir für den Betrieb im DOS-Modus brauchen.Dies sollten wir unbedingt durchführen, denn wenn sich Windows nicht mehr starten läßt, ist das unser Rettungsanker !

bitte klicken

Somit ist die Installation abgeschlossen und wir haben die Möglichkeit, die Readme-Datei zu studieren und uns zu registrieren, was für den Support von Powerquest unerläßlich ist !

bitte klicken




Erstellen eines Images:

Da wir ja von unserer Windows 2000-Partition ein Image erstellen wollen, rufen wir unter Windows nun das Programm auf und benutzen die Assistenten.
Wenn wir dies künftig nicht mehr wollen, können wir diese Option auch abwählen.

bitte klicken

Wir kommen zur Funktionübersicht,um unter Windows ein Image zu erstellen:

bitte klicken

Wir klicken auf "Image erstellen" und wählen unsere Windows 2000 Partition aus:

bitte klicken

bitte klicken

Jetzt brauchen wir nur noch die Zielpartiton für unser Image auswählen:

bitte klicken

Nach dem Klick auf Fertigstellen, wird unser Image von Windows 2000 auf unserer ausgwählten Partiton erstellt.

Der schon aus Drive Image 5 bekannte QuickImage-Planer führt Backups in bestimmten Intervallen automatisch aus und mit der erweiterten CD-R/W-Unterstützung lassen sich diese auch umgehend auf CD brennen. Hervorragend ist die optionale Komprimierung einzelner Partitionen in eine Datei. Selbst auf schwächeren Systemen wird das Abbild in wenigen Minuten erstellt und gesichert. Die Fehler-Überprüfung konnte dabei ebenfalls überzeugen.

Sehr gut hat uns auch der neue Imagebrowser gefallen:

bitte klicken

Mit dem Dateibrowser können einzelne Dateien aus einem Image wiederhergestellt oder verändert bzw. gelöscht werden. Sehr nützlich ist außerdem die Möglichkeit, mehrere Imaging-Konfigurationen gleichzeitig zu definieren und mit einem Desktop-Icon zu verknüpfen, so dass diese Arbeiten mit einem Klick ausgeführt werden können.
Ebenso sinnvoll ist die Unterstützung von Lan ! Denn erstmals benötigt man zum Imaging kein lokales Laufwerk, sondern kann die Backups auch auf einem entfernten Server speichern und von dort aus wiederherstellen. Besonders positiv anzusehen, ist die komplette und leicht verständliche Online-Hilfe sowie die Wizards. Selbst absolute Neueinsteiger erstellen so in wenigen Minuten voll funktionstüchtige Backups Ihres gesamten Systems.




Fazit:

Powerquest hat mit Drive Image 2002 wiederum ein hervorragendes Produkt kreiert, daß nahtlos an die Vorgänger anknüpfen kann und restlos überzeugt, sowohl in der Funktionsvielfalt,als auch in der Stabilität und Kompatibilität.
Drive Image 2002 erhält den PC-Experience-Award in Gold.





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