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Achtung Lian Li PC-G7 A Miditower Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Lian Li PC-G7 A Miditower







Einleitung:

Lian Li, seit vielen Jahren ein Synonym für erstklassige Aluminium-Gehäuse, hat viele seiner Gehäuseserien überarbeitet und erweitert, so auch die Classical Plus Serie, die um das PC-G7 ergänzt wurde.
Größentechnisch bewegt es sich zwischen dem G50 und G70 Gehäuse, ist sowohl in silber (das A steht für Argentum= silber) als auch schwarz erhältlich und erfüllt auch optisch die Corporate Identity Linie dieser Classic Serie.
Hochwertige Alu-Tower sind in der Regel recht teuer, insbesondere dann, wenn sie mit vielen Features ausgestattet wurden. Lian Li hielt sich beim G7 glücklicherweise etwas zurück und überfrachtete das Gehäuse augenscheinlich nicht mit überflüssigen Features. Dazu garnieren sich die obligatorisch hochwertige Verarbeitung und ein attraktiver Preis, so daß wir sehr gespannt waren, wie sich das Gehäuse durch unseren Testparcour schlängeln würde, viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

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- Lian Li PC-G7 A.
- Befestigungsmaterial.
- Kabelbinder.
- 3 zu 4-pin Adapter.
- Montageanleitung.




Technische Daten Gehäuse:

- Gehäusematerial: Aluminium.
- Frontklappen: Aluminium.
- Farbe: silber.
- Abmessungen: 210mm x 450mm x 490mm (B x H x T).
- Norm: ATX (max 12"x 9.6").
- Gewicht: ca. 5,3 Kg.
- verfügbare Slots für Erweiterungskarten: 7.
- vorinstallierte Lüfter: 2x 120mm (1x vorne, 1x seitlich, 2 weitere verbaubar: 1x80mm und 1x 120mm).
- Zusätzliche Anschlüsse: 2×USB 2.0, 2×Audio, 1xIEEE1394 .
- Laufwerksschächte: 4x 5,25" extern, 3x 3,5" intern, 2x 3,5" extern.
- weitestgehend schraubenloses Design.
- Preis: 99,90 €.
- Garantie: 2 Jahre.




Das Testsystem:

CPU
Intel Northwood P4 3.0 GHZ
Mainboard
MSI 865PE Neo2
Grafikkarte
Sapphire X800 XT@ATI Silencer4 Rev.2
Soundkarte
Soundblaster Audigy 2 ZS
CPU-Kühler
Thermalright SI-120
CPU-Lüfter
Aerocool Turbine
Arbeitsspeicher
2x 1024MB 3200BIU2-2GBHX G.Skill DDR400
Festplatten System
1x Hitachi Deskstar T7K250
DVD-Brenner
LG GSA-4167B
Netzteil
Silverstone Element ST40EF
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 2 PreSP3




Verarbeitung und erster Eindruck:

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Lian Li glänzt schon aus Tradition nicht mit futuristischen Designs, sondern eher mit Top-Verarbeitung und schlichtem Outfit, wobei schlicht auch wieder so eine rein subjektive Geschmacksausrichtung darstellt, uns gefällt es jedenfalls ausgesprochen gut, ganz ohne überflüssigen Firlefanz.
Die Verarbeitung bewegt sich auf allerhöchstem Level, wenn auch die Alu-Wandstärken nicht gerade allzu dick dimensioniert sind, was bei dem Preis aber auch nicht wirklich zu erwarten war.
Ein-Ausschalter, Reset und Controldioden sind gut zugänglich und unübersehbar angeordnet, das neue Lian Li Symbol wirkt edel und paßt gut zum Gesamteindruck.
Auch im Heck präsentiert sich das Gehäuse von seiner besten Seite, alles ist gut erreichbar angeordnet und akkurat bearbeitet worden.

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Auch Lian Li hat externe Anschlußports oben plaziert, auf dem Deckel sind sie eigentlich gut aufgehoben, es sei denn der Tower steht unter einem Schreibtisch, eSata wird leider nicht angeboten.
Die Gehäuseunterseite offenbart etwas billig anmuttende Standfüsse und die Luftansaughutze des 120mm Frontlüfters.
Die sehr leichte Demontage des rechten Seitenteils gibt den Blick frei auf einen wie gewohnt perfekt verarbeiteten Innenraum. Leider wurden die Seitenteile nicht gedämmt, so daß sie bei ungünstigen Verhältnissen, wie z.B. dröhnenden Lüftern oder stark vibrierenden Festplatten etwas Eigenleben entwickeln. Das kann man durch Dämmatten respektive durch den Einsatz leiser Komponenten gut umgehen, darauf hinweisen müssen wir trotzdem, denn Dämmatten sind nicht vorhanden.

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Optische Laufwerke müssen bei Lian Li von Hand verschraubt werden, das ist nun wirklich etwas antiquiert, zumal es sehr gute Schienenlösungen gibt.
Der gesockelte Festplattenkäfig ragt weit in Richtung Mainboard hinein, aber auch große Grafikkarten mit einer Länge bis zu 27cm (Nvidia G-80) finden noch Platz im Gehäuse.
Das Gestell des seitlichen Lüfters wirkt ziemlich deplaziert, denn einerseits blockiert er den Einbau der Komponenten und andererseits macht ein Lüfter an dieser Stelle den optimalen Luftstrom im Gehäuse zunichte, aber dazu später mehr im Testdurchlauf...
Die Beschriftung der einzelnen Kabel ist vorbildlich und sollte niemanden bei der Komplettierung des Rechners vor größere Probleme stellen.

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Das Lüftergitter im Heck signalisiert, wo der seitliche Lüfter eigentlich seinen Platz finden sollte.
Die Steckkarten werden konventionell mit dem Gehäuse verschraubt, eine kluge Entscheidung, denn nur so werden sie problemlos befestigt, wobei die Betonung auf befestigt liegt, zumal die gerne verwendeten Klappmechanismen doch eher zu fragil anmutenden Behelfs-Fixierungen mutieren.
Das linke Seitenteil offenbart leider keinen Mainboardschlitten, dafür aber auch an dieser Stelle makellose Verarbeitung. Überhaupt entdeckten wir gesamten Innenraum keinerlich scharfe Kanten, alles wurde sorgfältigst gebördelt, so sollte es sein.




Die Komplettierung:

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Festplatten werden mit entsprechenden Schaftschrauben bestückt, dann in das Schienensystem des Laufwerkskäfig eingesetzt und mit den dort vorhandenen Hebeln fixiert. Das ist zwar sehr praktisch, eine Entkoppelung der Festplatten findet so allerdings nicht statt.
Nach dem Entfernen der Netzteilabdeckung über die dazugehörigen Thumbscrews kann man den Stromversorger problemlos einschieben und fixieren. Platz für weit nach hinten aufbauende Netzteile ist reichlich vorhanden, es passen also bei Bedarf auch Boliden aus der "700-Watt-aufwärts-Klasse", die nicht der ATX-Norm entsprechen.

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Die Frontverkleidung ist schnell abgehebelt und eröffnet den Blick auf die Elektronik des Frontbereiches, macht aber auch deutlich, das nur so der Staubfilter des Frontlüfter gut gereinigt werden kann.
Optische Laufwerke müssen wie bereits erwähnt verschraubt werden, dazu bedarf es lediglich der Enrfernung der entsprechenden Laufwerksverkleidungen. Dahinter befinden sich glücklierweise keine weiteren Blenden, die womöglich noch herausgebrochen werden müßten, eine sehr praktikable Lösung, wenn nur nicht das Verschrauben als solches wäre...
Der Frontlüfter sitzt vor dem Festplattenkäfig und bläst so über die Festplatten hinweg ins Gehäuseinnere. Ein sehr probater Weg, um auch die Festplatten effektiv zu kühlen.




Der Gehäuse-Test:

Wie gewohnt hatten wir das Testsystem mit Prime95 eine Stunde mit dem Torture Test "vorgeheizt" und über das BIOS, Everest und MBM anschließend die Temperaturen ausgelesen, wobei wir Last über einen einstündigen 3DMark 2005 Loop erzeugten, die Zimmertemperaturen betrugen bei allen Tests 20°C.

Idealerweise sollte der Kühlkreislauf folgendermaßen aussehen:



Die Werksbestückung der Lüfter beliessen wir im Testdurchlauf so wie geliefert, steuerten aber für den 7 Volt Test die Lüfter manuell herunter:



CPU-Temperaturen -idle- ->31°C bei 12 Volt Ansteuerung
CPU-Temperaturen -idle- ->34°C bei 7 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -idle- ->44°C bei 12 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -idle- ->46°C bei 7 Volt Ansteuerung
CPU-Temperaturen -Last- ->37°C bei 12 Volt Ansteuerung
CPU-Temperaturen -Last- ->40°C bei 7 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -Last- ->64°C bei 12 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -Last- ->66°C bei 7 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -idle- ->30°C bei 12 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -idle- ->33°C bei 7 Volt Ansteuerung
Festplatte -idle- ->30°C bei 12 Volt Ansteuerung
Festplatte -idle- ->33°C bei 7 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -Last- ->33°C bei 12 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -Last- ->35°C bei 7 Volt Ansteuerung
Festplatte -Last- ->34°C bei 12 Volt Ansteuerung
Festplatte -Last- ->36°C bei 7 Volt Ansteuerung


Das Resultat ist kühltechnisch sehr gut, bei Integration des seitlichen Lüfters nach Hinten aber noch ca. 2° besser, was wieder einmal zeigt, das diese seitlich angebrachten Lüfter absolut unsinnig sind..
Die doppelt kugelgelagerten 120mm Lüfter drehen unter 12V Ansteuerung mit 1470 U/min, transportieren knapp 96 m³/Std und entwickeln dabei 24,5 dBA, das ist in Ordnung und recht leise. Wer aber eine Lüftersteuerung einsetzt, kann sie problemlos mit 7 Volt betreiben, was die Drehzahl auf 980 U/min reduziert und die Geräuschentwicklung auf sehr gute 17.5 dBA. Unter 5 Volt laufen die Lüfter leider nicht mehr an...
Selbstverständlich unterstützt der 120mm Lüfter unseres Silverstone Netzteil den Abtransport der Abwärme aus dem Gehäuse hervorragend und die 7900GTO transportiert ihre Abwärme auch selbst aus dem Gehäuse, das ist keine Frage. Gerade dies macht einmal mehr deutlich, das man sein Gehäuse nicht mit mit einem halben Dutzend Lüfter vollstopfen muß, um adäquate Temperaturen bei gleichzeitiger Drosselung der Systemlautstärke zu erreichen...
Ansonsten haben uns die Lüfter durchaus überzeugt, Lagerklappern oder andere Störgeräusche waren so gut wie keine zu vermelden, ein Indiz für ausgesprochen gute Qualität.




Fazit:

Der Lian Li PC-G7 A Miditower konnte uns in den allermeisten Aspekten überzeugen und bestätigt unsere These, das für optimale Kühlleistung weder viele Lüfter, noch spezielle Kühlkammern oder ähnliche Kuriositäten nötig sind.
Zur besseren Übersicht noch einmal die wichtigsten Test-Resultate in der Gesamtübersicht:

Plus:
- schlichtes aber attraktives Outfit.
- herausragende Verarbeitung.
- leise Lüfter.
- passgenaue Seitenteile.
- Kompatibilität auch zu überlangen Netzteilen.
- gute Beschriftung der Verkabelung.
- rutschfester Stand.
- gutes Preis-Leistungsverhältnis (99,90 €).

Minus:
- keine Laufwerksschienen.
- seitlicher Lüfter deplaziert.
- klapperige Seitenteile.

Für erstaunliche 99,90€ offeriert Lian Li ein sehr rundes Gesamtpaket, das man durch kleinere Verbesserungen hier und da noch weiter optimieren kann.
Ansonsten erhält man für sein sauer verdienstes Geld eines der besten Aluminium-Gehäuse im Midprice Bereich, vielleicht läßt sich der Weihnachtsmann ja noch zu einer kurzfristigen Änderung seiner Bestellungen überreden...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der Lian Li PC-G7 A Miditower erhält den PC-Experience-Award in Silber !






Weiterführende Links:

Caseking


Wir bedanken uns bei Caseking sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support.


euer PC-Experience.de Team

Cerberus



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