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Achtung Cooler Master Stacker RC-831 Lite Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Cooler Master Stacker RC-831 Lite







Einleitung:

Große Aluminium-Tower sind in der Regel kein Schnäppchen, insbesondere dann nicht, wenn sie auch noch extravagant designt und gut ausgestattet sind. Cooler Master hat seine Stacker Serie etwas abgespeckt und aus der RC-830 die RC-831 Serie kreiert, die auf das ohnehin überflüssige Multifunktionsbracket mit 4 seitlichen Lüftern verzichtet. Darüber hinaus werden ab Werk keine beleuchteten Lüfter mehr ausgeliefert, was man aber bei Bedarf kostengünstig natürlich nachrüsten kann. Insgesamt gesehen also keine wirkliche Ausstattungsreduzierung, sondern eher eine Optimierung des Gehäuses. Kurzum, diese Stacker-Variante verzichtet auf überflüssige Utensilien und unterstreicht alle Vorzüge des Stacker: verschwenderisch viel Platz, sinnvolle Ausstattungsfeatures und sehr viel Aluminium...
Soweit zu den erkennbaren Prospektdetails, wie sich das Gehäuse im rauhen Testalltag präsentiert hat, erfahrt ihr wie immer in unserem ausführlichem Review, viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

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- Cooler Master Stacker RC-831 Lite.
- Befestigungsmaterial und Laufwerksschienen.
- Blenden und Einbaurahmen für 2,5" Laufwerke.
- Handbuch.




Technische Daten Gehäuse:

- Gehäusematerial: Aluminium.
- Frontklappen: Aluminium.
- Farbe: silber/schwarz.
- Abmessungen: 250mm x 536mm x 638mm (B x H x T).
- Norm: E-ATX, ATX, m-ATX.
- Gewicht: ca. 13,5 Kg.
- verfügbare Slots für Erweiterungskarten: 7.
- vorinstallierte Lüfter: 2x 120mm (1x vorne, 1x hinten, 5 weitere verbaubar).
- Zusätzliche Anschlüsse: 4×USB 2.0, 2×Audio, 1xIEEE1394 .
- Laufwerksschächte: 9x 5,25" extern, 4x 3,5" intern.
- weitestgehend schraubenloses Design.
- Preis: 189,90 €.
- Garantie: 2 Jahre.




Das Testsystem:

CPU
Intel Northwood P4 3.4 GHZ
Mainboard
MSI 865PE Neo2
Grafikkarte
Sapphire X800 XT@ATI Silencer4 Rev.2
Soundkarte
Soundblaster Audigy 2 ZS Platinum
CPU-Kühler
Thermalright SI-120
CPU-Lüfter
Aerocool Turbine
Arbeitsspeicher
2x 1024MB 3200BIU2-2GBHX G.Skill DDR400
Festplatten System
1x Hitachi Deskstar T7K250
DVD-Brenner
LG GSA-4167B
Netzteil
Seasonic S12-600
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 2 PreSP3




Verarbeitung und erster Eindruck:

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Das Stacker-Gehäuse ist schon ein Brocken, aber viel Platz erfordert eben auch entsprechende Ausmaße und die sehen unserer subjektiven Meinung nach auch noch richtig gut aus.
Die Verarbeitung der Außenhaut bewegt auf allerhöchstem Niveau, die jahrelange Erfahrung von Cooler Master auf diesem Sektor ist unübersehbar.
Das ändert sich auch nicht in der Heckansicht, wo das Aluminium ebenfalls sehr sauber gefertigt wurde. Die Seitenteile laufen nach hinten wie seitliche Spoiler aus und unterstreichen das Gesamtdesign sehr gekonnt.

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Die Bedienpanels wurden geteilt angeordnet, auf dem oberen Anschlußport befinden sich Start-und Resetschalter nebst zweier USB-Ports und der Status-LED für die Festplattenaktivitäten. Eine Etage tiefer sind weitere USB-Ports und die obligatorischen Audio und Firewireanschlüsse vorhanden. Ein eSata Anschluß fehlt allerdings, für Freunde von schnellen externen Festplatten sicherlich ein Manko.
Auf dem Deckel sieht man die Maschenabdeckung, unter der ein weiterer Lüfter seinen Platz finden könnte.
Die USB-Ports sind so weit auseinander angeordnet, das sich USB-Sticks nicht ins Gehege kommen.

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Die Fronttür läßt sich zwar recht weit öffnen, macht aber auch deutlich, auf welche Seite sich der Tower wohler fühlt, nämich rechts. Für die linke Seite vom Schreibtisch fehlt es einfach am entsprechenden Schwenkwinkel.
Die Laufwerksblenden müssen nicht mehr wie beim älteren Stacker mühsam und kratzerträchtig herausgehebelt werden, es genügt die beiden Aluleisten wegzuklappen und die kleinen Einrastnasen der Blenden zurückzudrücken, schon hat man die Blende in der Hand. Sinnvollerweise befinden sich dahinter keine Metallblenden, die womöglich auch noch herausgeschraubt oder gebrochen werden müßten.

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Die Unterseite macht deutlich, das auch hier nicht einfach bloß eine feste Standfläche konzipert wurde, sie entkoppelt die Unterseite des Gehäuses durchaus auch etwas vom Untergrund. Darüber hinaus sind bereits Aufnahmen für Rollen fertig integriert, so daß dem Tower bei Bedarf etwas mehr Mobilität eingehaucht werden kann, denn ein Leichtgewicht ist er wahrlich nicht, zumal das Aluminium sehr üppig dimensioniert eingesetzt wurde.
Die schwarze Blende verdeckt ein Bodenloch, über das zusätzliche Frischluft angesaugt werden kann.
Die Seitenteile sind nach dem Entriegeln im Heck sehr leicht entfernbar und passen auch wieder akurat am Restgehäuse, ein Umstand der leider nicht immer selbstverständlich ist. Die großen Luftperforierungen der Seitenteile ermöglichen viel gefilterten Luftnachschub, unterbrechen aber auch einen gezielten Luftstrom im Gehäuse. Wer also ganz gezielt seine Komponenten kühlen möchte, der sollte sie verschließen. Wer seinen Innenraum schön ausleuchten möchte, wird auf diesen Umstand sicherlich verzichten, kann aber z.B. alternativ zumindest das linke Seitenteil vom Luftstrom abgrenzen.

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Auch der Innenraum bietet feinste Verarbeitung, soweit das Auge reicht, hier existieren keine scharfen Kanten oder sonstige Einbauhindernisse. Vorbildlich ist die Mainboardfolie, mit der man seine Mainboardabstandshalter je nach ATX-Norm planen kann, ein mühsames Zusammensuchen der richtigen Bohrungen entfällt.
Im vorderen Bereich erkennt man den Laufwerksbefestigungsmechanismus für die optischen Laufwerke und den Festplattenkäfig, auf die wir bei der Komplettierung noch intensiver eingehen werden...

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Unten befindet sich das bereits erwähnte Loch für die Bodenbelüftung, auch ein Feature, das man eigentlich nicht benötigt, bei normaler Belüftung (ein Lüfter bläst vorne rein und einer hinten raus) sollte man es verschließen.
Die Steckkartenbefestigung wurde glücklierweise nicht mit den unsäglichen Klappmechanismen versehen, sondern wird traditionell verschraubt. Ein Fakt, den wir nur begrüssen können, zumal nur so die Steckkarten wirklich fest sitzen.
Einer der beiden im Lieferumfang vorhandenen 120mm Lüfter sitzt hinten im Einzugsbereich des Mainboards/Grafikkarte/CPU, also genau an der richtigen Stelle.
Die Verkabelung der Lüfter wurde im Gehäuse sehr kurz gehalten, wer eine Lüftersteuerung einsetzt, wird sich um entsprechende Verlängerungskabel bemühen müssen.
Ansonsten sind die internen Verkabelungstränge sehr gut beschriftet, so daß ein Falschanschluß eigentlich ausgeschlossen sein sollte.




Die Komplettierung:

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Endlich mal wieder ein Mainboardschlitten, der den Einbau des Mainboards deutlich erleichtert, möchte man meinen. Denn dieses wirklich sinnvolle Feature scheint bei einigen Herstellern gänzlich aus der Mode gekommen zu sein.
Die Integration der optischen Laufwerke ist ein Kinderspiel, einfach das Laufwerk ins gewünschte Fach schieben und außen über die Arretierungsmechnismen fixieren. Wem das nicht genügend haltbar erscheint, kann die Laufwerke auch manuell verschrauben, das bleibt dem Anwender überlassen.
Der oberste Einbaubereich wurde frei gelassen, so daß dort ohne Probleme eine Lüftersteuerung eingebaut werden kann. An 2,5" Laufwerke wurde natürlich auch gedacht, insgeamt können 2 entsprechende Laufwerke verbaut werden, die Einbaurahmen und Blenden sind dafür bereits vorhanden.
Festplatten lassen sich ebenso leicht in den Festplattenkäfig verfrachten und auch wieder entfernen. Diese Art der Laufwerksintegration sollte auch für technisch weniger versierte Anwender wirklich keine Probleme bereithalten.
Der Frontlüfter sitzt vor dem Festplattenkäfig und bläst so über die Festplatten hinweg ins Gehäuseinnere. Ein sehr probater Weg, um auch die Festplatten effektiv zu kühlen. Wem das alles nicht ausreicht, der kann weitere Festplattenmodule dazukaufen, so daß aus 3 Festplatten schnell insgesamt 9 werden können.
Das Festplattengeräusch wird durch die Gummiringe des Käfigs reduziert, was allerdings nicht mit professionellen Entkoppelungsboxen konkurrieren kann, das sei an dieser Stelle deutlich gesagt.
Überlange Netzteile finden auch problemlos Platz im Stacker-Gehäuse, ein Vorteil, der die individuelle Bestückung mit einem Netzteil eurer Wahl in keine Grenzen setzt, es sei denn auch 230mm Platz nach hinten reichen nicht aus...




Der Gehäuse-Test:

Wie gewohnt hatten wir das Testsystem mit Prime95 eine Stunde mit dem Torture Test "vorgeheizt" und über das BIOS, Everest und MBM anschließend die Temperaturen ausgelesen, wobei wir Last über einen einstündigen 3DMark 2005 Loop erzeugten, die Zimmertemperaturen betrugen bei allen Tests 20°C.

Idealerweise sollte der Kühlkreislauf folgendermaßen aussehen:



Die Werksbestückung der Lüfter beliessen wir im Testdurchlauf so wie geliefert, steuerten aber für den 7 Volt Test die Lüfter manuell herunter:



CPU-Temperaturen -idle- ->29°C bei 12 Volt Ansteuerung
CPU-Temperaturen -idle- ->32°C bei 7 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -idle- ->30°C bei 12 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -idle- ->32°C bei 7 Volt Ansteuerung
CPU-Temperaturen -Last- ->34°C bei 12 Volt Ansteuerung
CPU-Temperaturen -Last- ->37°C bei 7 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -Last- ->49°C bei 12 Volt Ansteuerung
Grafikkarte -Last- ->55°C bei 7 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -idle- ->28°C bei 12 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -idle- ->31°C bei 7 Volt Ansteuerung
Festplatte -idle- ->29°C bei 12 Volt Ansteuerung
Festplatte -idle- ->32°C bei 7 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -Last- ->32°C bei 12 Volt Ansteuerung
Gehäuse-Temperaturen -Last- ->34°C bei 7 Volt Ansteuerung
Festplatte -Last- ->32°C bei 12 Volt Ansteuerung
Festplatte -Last- ->35°C bei 7 Volt Ansteuerung


Das Resultat ist kühltechnisch herausragend und zeigt das Potential dieses Gehäuses.
Die 120mm Lüfter drehen unter 12V Ansteuerung mit 1330 U/min und entwickeln dabei 26,5 dBA, das ist in Ordnung und nicht wirklich störend. Wer aber eine Lüftersteuerung einsetzt, kann sie problemlos mit 7 Volt betreiben, was die Drehzahl auf 895 U/min reduziert und die Geräuschentwicklung auf sehr gute 17 dBA. Unter 5 Volt laufen die Lüfter leider nicht mehr an...
Selbstverständlich unterstützt der 120mm Lüfter unseres Seasonic Netzteil den Abtransport der Abwärme aus dem Gehäuse hervorragend und der Arctic-Cooling Kühler unserer Grafikkarte sorgt selbst für deren Abtransport, das ist keine Frage. Gerade dies macht einmal mehr deutlich, das man sein Gehäuse nicht mit mit einem halben Dutzend Lüfter vollstopfen muß, um adäquate Temperaturen bei gleichzeitiger Drosselung der Systemlautstärke zu erreichen...
Ansonsten haben uns die Lüfter durchaus überzeugt, Lagerklappern oder andere Störgeräusche waren so gut wie keine zu vermelden, ein Indiz für die gute Qualität.




Fazit:

Das Cooler Master Stacker RC-831 Lite hat einen fabelhaften Eindruck hinterlassen, neben dem mittlerweile schon etwas betagtem Lian Li PC-73SL ist es bisher eindeutig das beste Gehäuse, das unseren Testparcour bewältigen durfte.
Zur besseren Übersicht noch einmal die wichtigsten Test-Resultate in der Gesamtübersicht:

Plus:
- extravagantes Outfit.
- herausragende Verarbeitung.
- recht leise Lüfter.
- passgenaue Seitenteile.
- Mainboardschlitten.
- sehr solide Fronttür.
- Kompatibilität auch zu überlangen Netzteilen.
- Staubfilter im Front-Seiten und Bodenbereich.
- durchdachte Laufwerksmontage.
- gute Beschriftung der Verkabelung.
- rutschfester Stand (Option für nachträglichen Rolleneinbau).
- gutes Preis-Leistungsverhältnis (189,90 €).

Minus:
- kurze Lüfterkabel.
- kein eSata Anschluß.

Wir werden immer wieder gefragt, ob das Testen von Hardware eigentlich Spaß macht...natürlich, sonst würden wir nicht testen. Aber es macht logischerweise noch mehr Spaß, wenn ein Produkt auch wirklich gut ist, denn es gibt nichts nervenderes, als ein unfertiges oder miserabel konstruiertes Stück Hardware...
Von all dem ist das Stacker Gehäuse Lichtjahre entfernt und wenn man den Gegenwert ins Kalkül zieht, sind die geforderten 189,90 € schon ein Schnäppchen, denn es gibt kaum mehr Gehäuse fürs Geld...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der Cooler Master Stacker RC-831 Lite erhält den PC-Experience-Award in Gold !






Weiterführende Links:

Caseking


Wir bedanken uns bei Caseking sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support.


euer PC-Experience.de Team

Cerberus



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