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Achtung ICY Box IB-360U-R-RL Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

ICY BOX IB-360U-R-RL







Einleitung:

Sie sind einfach vom aktuellen Hardwarepräsentierteller kaum mehr wegzudenken, die kleinen schmucken externen Festplattengehäuse, mit denen der schnelle mobile Datenaustausch so immens praktisch ist. Die Firma Raidsonic stellte uns darum ihren jüngsten Sproß für einen Praxistest zur Verfügung, die ICY BOX IB-360U-R-RL, ein externes USB 2.0 Gehäuse für 3,5" Festplatten.
Das diese Beauties nicht immer das halten, was sie versprechen, hatten wir jüngst an anderer Stelle attestieren müssen und so gingen wir nicht voreingenommen, aber mit einer gesunden Portion Skepsis "in medias res", viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

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- ICY BOX IB-360U-R-RL in Retail Verpackung.
- externes Netzteil.
- 220V Stromkabel.
- mehrsprachige Kurzanleitung.
- USB Verbindungskabel.
- Windows 98 Treiber auf CD.
- Schraubensatz.
- gummierter Sockel für vertikale Aufstellung.





Die technischen Daten:


- Abmessungen: 37x220x127mm (BxLxH).
- Gewicht: ca. 1,5 Kg.
- Farbe: rot (optional auch blau).
- Gehäusematerial: Aluminium (eloxiert).
- Plug & Play & Hotswap-fähig.
- Datenübertragung: USB 2.0 (Firewire optional).
- Controller-Schnittstelle: ATA 133.
- LED-Anzeige für Stromzufuhr und Datenaustausch.
- separater Ein-Ausschalter auf der Rückseite.




Der Testrechner:

CPU
Intel Northwood P4 3.4 GHZ
Mainboard
MSI 875P Neo
Grafikkarte
Sapphire X800 XT PE@ATI Silencer4 Rev.2
Soundkarte
Soundblaster Audigy 2 ZS Platinum
TV-Karte
Pinnacle 310i Mediacenter
CPU-Kühler
Aerocool HT-102
CPU-Lüfter
Aerocool 92mm
Arbeitsspeicher
4x 512 MB TwinMos BH-5 PC3200 DDR400
Festplatten System 1
2x Samsung 1614C (7200 U/min, S-ATA) RAID-0
Festplatten System 2
2x Western Digital WD740 (10000 U/min, S-ATA) RAID-0
DVD-Brenner
Plextor PX-712A
CDRW-Brenner
LG 8526B
DVD-ROM
Plextor PX-130A
Gehäuse
Lian-Li PC 73-SL
Netzteil
Seasonic S-12 600 Watt
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP2 PreSP3
Zubehör
6x ichbinleise® Fan 80/1000 mit Zalman ZM-MFC1 Lüftersteuerung




Verarbeitung und erster Eindruck:

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Rot und attraktiv, dieses ersten subjektiven Eindruckes kann man sich nicht verschließen und natürlich kauft das Auge mit, aber wie bei jedem Stück Hardware entscheiden die technischen Indikatoren über Wohl und Wehe, da macht die Icy Box keine Ausnahme, aber der Reihe nach...
Die Verarbeitungsstandards scheinen sich auf einem sehr hohen Niveau zu bewegen, das Aluminum ist makellos eloxiert worden und damit ressistent gegen Korrosion und empfänglich für das geneigte Auge des Betrachters, der sich ein weiches fusselfreies Tuch zulegen sollte, denn Fingerabdrücke zieht dieses Gehäuse magisch an.
Darüber hinaus fällt der gummierte Standfuß positiv auf, der tatsächlich einen sicheren Stand vermittelt. Die Heckpartie bietet neben den üblichen Anschlußoptionen auch die Möglichkeit, das Gerät separat ein-und auszuschalten. Weiterhin besteht die Möglichkeit, eine Beleuchtungs-LED hinzuzuschalten, die nichts mit der Anzeige einer Datenübertragung zu tun hat, sondern das Gehäuse grundsätzlich beleuchtet und das schaut schon recht spektakulär aus, wie man auf dem letzten Bild sehr schön erkennen kann.




Einbau und Test:

Für unseren Test haben wir eine nagelneue Hitachi Deskstar T7K250 verwendet, die über folgende technische Daten verfügt:

- Größe: 250 GB.
- Parallel-ATA 133 Interface.
- 8MB Cache.
- 7200 U/min.
- Zugriffszeit: 8,5ms.
- Stromverbrauch Read/Write: ca. 8,5 Watt.
- Stromverbrauch Idle: ca. 6,2 Watt.
- Stromverbrauch Standby: ca. 1,2 Watt.

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Die Innereien der Icy Box sind nicht fixiert und so kann man mit einem leichten Druck den Einschub entnehmen, um dort seine Festplatte zu integrieren.
Dazu ist es notwendig, das kleine Schraubenreservoir zu entnehmen, ohne die sich der Einbau unnötig schwierig gestaltet.

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Die Verkabelung ist problemlos bewerkstelligt, das Schnittstellenkabel kann freundlichweise entnommen werden, was den Einbau nicht unerheblich erleichtert. Anschließend muß das Ganze auf den Rücken gedreht werden, damit die Festplatte mittels der zugedachten 4 Schrauben entsprechend befestigt werden kann.
Ist diese Aktion erfolgreich beendet, wird der Einschub mit integrierter Festplatte zurück ins Gehäuse befördert und kann mit weiteren 4 Schrauben seitlich fixiert werden, was wir als etwas umständlich erachten, denn ein schneller Festplattentausch ist so kaum möglich. Wenn man diese Schrauben ignoriert, ist die ganze Geschichte doch recht klapperig und man läuft Gefahr, mit etwas Druck auch mal den Einschub aus dem Gehäuse zu befördern, dies kann man eleganter und praktischer lösen.

Stromanschluß und USB-Kabel sind einfach und schnell angeschlossen, so daß wir anschließend sofort das Ganze an unseren Rechner angeschlossen haben, was das System mit sofortiger korrekter Erkennung honorierte:



Anzumerken ist an dieser Stelle noch, das wir die Festplatte zur Partitionierung (zwei logische Laufwerke mit PM 8.0 erstellt) und Formatierung einige Wochen vorher kurzzeitig ins System eingebunden hatten, da sie dort ursprünglich ihren Dienst als Backup-Festplatte verrichten sollte. Dieses Prozedere läßt sich aber unter Windows 2000 und XP auch problemlos in der Datenträgerverwaltung bewerkstelligen, die ihr über Systemsteuerung ->Verwaltung ->Computerverwaltung ->Datenträgerverwaltung erreicht. Dort könnt ihr über einen Rechtsklick auf das neue Laufwerk entsprechend partitionieren und formatieren.

ein bebildertes Beispiel dazu von Microsoft


Die Festplatte wurde mit einigen Gigabyte an Daten gefüttert, anschließend mit O&O Defrag V8.0 defragmentiert und mit HD Tach 3.0.10 getestet:


Die Datenübertragungswerte sind natürlich USB 2.0 limitiert, aber auch hier haben wir schon deutliche Unterschiede feststellen müssen, insofern attestieren wir einen schnellen und vor allem unproblematischen Datenfluß.




FAQ's zum Thema externe USB-Festplatte:

Da wir im Zusammenhang mit dieser Thematik immer wieder einige Fragen zum Umgang mit externen Festplatten erhalten, haben wir die wichtigsten Fragen ->Antworten einmal kurz gelistet:

1. Wie kann ich von der USB-Festplatte booten?

Sofern euer Mainboard-Bios dieses Feature unterstützt, ist dies kein Problem, Wenn dem nicht so ist, kann eventuell ein Bios Update hilfreich sein.


2. Kann ich auf der externen Festplatte Windows XP installieren?

Leider nicht, da während der Installationsroutine noch gar keine USB-Treiber geladen sind. Wenn man nun die Platte zunächst lokal installiert und dann erst ins USB-Gehäuse umbaut, funktioniert dies auch nicht, da der NT-Loader (ntldr) auf ein ganz anderes Device verweist. Und das ist nicht ohne entsprechenden Aufwand und Kenntnisse editierbar...


3. Brauche ich spezielle Treiber für die USB-Festplatte?

Unter Windows 2000 SP4 oder XP SP2 jedenfalls nicht, hier werden die Datenträger per Plug&Play als Wechselmedien erkannt. Um Problemen aus dem Weg zu gehen sollten aber aktuelle Servicepacks und Updates installiert sein! Für Windows 9x liefern die Hersteller in der Regel entsprechende Treiber in der Regel gleich mit, beim iTank könnt ihr sie von der Homepage herunterladen:

Treiberdownload für Windows 98 SE


4. Kann ich die Daten auf der Festplatte verschlüsseln?

Unter Windows XP ist dies über die EFS Verschlüsselung mit Bordmitteln problemlos möglich: Link zum Microsoft-Artikel.
Da EFS unter Windows 2000 einige Schwachstellen aufweist, ist diese Methode dort nicht zu empfehlen, hier empfehlen wir wie für alle anderen Systeme z.B .EasyCrypto Deluxe .


5. Kann ich die Daten auf der Festplatte auch sicher löschen?

Auch dieser sehr wichtige Sicherheitsaspekt läßt sich mit dem hervorragenden Tool von O&O Software realisieren: O&O SafeErase V2.0 - Daten professionell löschen Teil II - , das selbstverständlich auch eure sensiblen Dateien auf der USB-Festplatte sicher löscht.


6. Kann ich die Daten auf der Festplatte bei Problemen noch retten?

Sofern ihr sie nicht mit Safeerase gelöscht habt auf jeden Fall, dafür kommen die Programme aus unserem entsprechenden Artikel in Betracht: Diagnosetools, Freischaltung der Transfermodi und Datenrettung

USB-Laufwerke richtig verwalten und weitere USB-FAQ's




Fazit:

Die Icy Box konnte uns überzeugen und das war ganz gewiss nicht so leicht, gebrannte Kinder scheuen bekanntlich das Feuer...
Gerade bei externen Festplattengehäusen ist unglaublich viel Ausschuß im Umlauf, was sich einerseits in nicht mehr ansprechbaren Festplatten und anderseits in permanenten System-oder Datenübertragungsstörungen äußert, weil der Controller nicht in der Lage ist, sich dem System korrekt mitzuteilen, von defekten externen Netzteilen gar nicht zu reden...
Um Frust vorzubeugen sollte man sich also nicht von vollmundigen Marketingtexten blenden lassen, sondern einfach auch mal so ein Gerät vor dem Kauf ausprobieren...
Wir hatten unsererseits keinen wesentlichen Grund zur Beanstandung und können das Icy Dock Gehäuse nachhaltlos empfehlen, zumal sich der Betrieb realtiv geräuscharm darstellte und die Festplatte adäquat gekühlt wurde.

Zur besseren Übersicht aber noch einmal die wichtigsten Eckdaten unserer Testresultate:

Plus:
- ansprechende Retailverpackung.
- sehr gute Verarbeitung.
- gute Kühlleistung des Gehäuses.
- recht leiser Betrieb möglich.
- sehr ansprechende rote Beleuchtung im Betrieb.
- durch überflüssige Lüfter sehr leiser Betrieb.
- einfacher Einbau der Festplatte.
- ruschfester Stand in vertikalem Betrieb.
- stabiles externes Netzteil.
- störungsfreier Datentransfer.
- problemloses Einbinden ins vorhandene System.
- gutes Preis-Leistungsverhältnis (ca. 42 €).

Minus:
- unpraktische Fixierung des Festplatten-Einschubs schmälert Mobilität.

Wenn der Hersteller sich noch dazu durchringen könnte, diese unsägliche Einschubfixierung zu überarbeiten, z.B. durch eine Verriegelung ohne separate Verschraubung, könnte das ICY BOX IB-360U-R-RL Festplattengehäuse noch einige Pluspunkte hinzugewinnen, insofern steht der Goldaward auf etwas wackeligen Füßen...




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Das externe ICY BOX IB-360U-R-RL Festplattengehäuse erhält den PC-Experience Award in Gold







Weiterführende Links:

Raidsonic


Wir bedanken uns bei Raidsonic sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars


euer PC-Experience.de Team

Cerberus




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