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Achtung ARCTIC-COOLING ATI Silencer 4 Rev.2 Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

ARCTIC-COOLING ATI Silencer 4 Rev.2







Einleitung:

Es ist schon ein Kreuz, da kauft man für viel Geld eine aktuelle teure Grafikkarte und dann entpuppt sich das bunte Stück Silizium auch noch als Radaubruder...
So oder ähnlich dürfte schon öfter der Tenor nach dem Kauf einer aktuellen Grafikkarte ausgefallen sein, um so ärgerlicher ist es, wenn nicht nur das oberste Preissegment betroffen ist, denn dieses Manko zieht sich durch fast alle Kategorien.
Als Gegenmaßnahmen existieren eine ganze Reihe von Silentkühlern bis hin zum lüfterlosen Exemplar, die aber fast alle eines gemeinsam haben, sie minimieren die Geräuschkulisse einer Grafikkarte nachhaltig. Leider trifft die Minimierung auch auf die Kühlleistung zu, was gerade bei aktuellen schnellen Karten nicht selten Probleme aufwirft und so hält man genervt Ausschau nach einem Äquivalent, was Best of Both Worlds vereint, einerseits gute Kühlleistung ->andererseits ohrenschonendes Betriebsgeräusch.
Arctic-Cooling hat sich diese Intentionen auf die Fahnen geschrieben und bietet mittlerweile eine immense Palette an Kühlern an, die auf beinahe allen aktuellen Grafikkarten eingesetzt werden können.
Für unsere Sapphire X800 XT PE gibt es natürlich auch eine entsprechende Variante, wobei anzumerken ist, daß der werksmäßig einsetzte Kühler kein wirklicher Nervtöter ist, er werkelt vergleichsweise gesittet vor sich hin, kein Grund nicht trotzdem zu optimieren...
Was diese Kühler zu leisten im Stande sind, erfahrt ihr wie immer in unserem ausführlichen Test, viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

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- VGA-Kühler mit Abstandshaltern und Schrauben.
- Rückseitige Kühlplatte.
- Silicon-Wärmeleitpaste.
- PCI Slot-Abdeckung.
- Installationkurzsanleitung.




Die technischen Daten:

- Lüfter: 72 mm.
- Abmessungen (active GPU Cooler): 218.5 x 100 x 31 mm.
- Abmessungen (passive Memory Cooler): 190 x 95 x 20 mm.
- Lüftergeschwindigkeit: 2200 U/min bei 12V.
- Lüfter-Lagerung: ARCTIC Ceramic Bearing.
- Noise Level: 0.5 Sone.
- Gewicht (active GPU Cooler): 326 g.
- Gewicht (passive Memory Cooler): 64 g.





Der Testrechner:

CPU
Intel Northwood P4 3.4 GHZ
Mainboard
Asus P4C 800-E Deluxe Rev. 2.0
Grafikkarte
Sapphire X800 XT PE@ATI Silencer4 Rev.2
Soundkarte
Soundblaster Audigy 2 ZS Platinum
TV-Karte
Pinnacle 300i Mediacenter
CPU-Kühler
Thermalright XP-90
Arbeitsspeicher
4x 512 MB A-DATA PC4000 DDR500
Festplatten System 1
2x Samsung 1614C (7200 U/min, S-ATA) RAID-0
Festplatten System 2
2x Western Digital WD740 (10000 U/min, S-ATA) RAID-0
DVD-Brenner
Plextor PX-712A
CDRW-Brenner
LG 8526B
DVD-ROM
Plextor PX-130A
Gehäuse
Lian-Li PC 73-SL
Netzteil
Enermax Coolergiant EG 701AX-VH 600-Watt
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 2
Zubehör
6x Papst 8412 N/2GMLE mit Noisemagic Lüftersteuerung




Verarbeitung und erster Eindruck:

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Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck, der rückwärtige Speicherkühler ist allerdings Geschmackssache, uns gefällt er nicht sonderlich gut, aber darum geht es auch nicht, wichtig ist die Ableitung der Wärme und dafür kann die Kühlfläche gar nicht groß genug sein.
Im Gegensatz zur ersten Revision dieses Kühlers setzt Arctic Cooling jetzt Wärmeleitpads ein. Das ist sicherlich keine schlechte Maßnahme um Fertigungstoleranzen auszugleichen, nur dann sollte man sicherheitshalber auch Ersatzpads mitliefern, um nach einer Demontage entsprechend bestückt zu sein. Wir sind aber nach wie vor der Meinung, das Wärmeleitpaste den sinnvolleren Weg darstellt, zumal sie sich besser entfernen und neu verarbeiten läßt.




Der Einbau:

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Vor der Montage erfolgt logischerweise die Demontage des Sapphire Serienkühlers, die zwar schnell erfolgt, in dem man schlichtweg die Verschraubungen entfernt und das Stromversorgungskabel für den Lüfter abzieht, aber dann sollte eine gründliche Vorbeitung der Grafikkarte auf den neuen Kühler erfolgen. Dazu haben wir die Grafikkarte zunächst erst einmal auf einem aufgeräumten und sauberen Tisch plaziert, mit einem sehr weichen Pinsel aus Chinaborsten entstaubt und anschließend mit Druckluftspray die restlichen Staubfragmente entfernt. Die alte Wärmeleitpaste haben wir mit etwas Isopropanol und einem sauberen fusselfreiem Lappen eliminiert, wobei darauf zu achten ist, das auch die Grafikchipumgebung wirklich sauber ist.
Jetzt erst ist die Grafikkarte bereit für den neuen Kühler, wobei wir die mitgelieferte Wärmeleitpaste verwenden und den Grafikchip gleichmäßig mit der Paste versehen. Wer darin ungeübt ist, wirft bitte einen informierenden Blick in unseren entsprechenden Artikel , insbesondere auf die Passagen zur Verteilung der Paste.
Vergeßt bitte nicht, die Plastikfolie der Wärmeleitpads auf dem Arctic Cooling Silencer zu entfernen (auch auf dem rückwärtigem Kühler), sonst wird nicht geleitet, sondern isoliert!
Jetzt können wir den neuen Kühler auf der Vorderseite der Grafikkarte anbringen, in dem wir die Stifte zur späteren Verschraubung in die vorhandenen Löcher auf der Grafikkartenplatine einführen.
Das Ganze wird nun gedreht und der rückwärtige Speicherkühler wird ebenfalls aufgesetzt, er paßt nur in einer Stellung, insofern kann es keine Verwechselungen geben. Die beiden mitgelieferten Befestigungsmuttern setzen wir erst zur Verschraubung an, wenn auch die Gummirringe auf den beiden Gewindestiften angebracht sind. Nach einer groben Fixierung des Ganzen, befestigen wir die kleine Metallstrebe ebenfalls und ziehen nun alles abwechselnd und vor allem gleichmäßig an, bis kein erkennbarer Lichtspalt zwischen den Kontaktflächen mehr vorhanden ist. Aber bitte mit Gefühl, grobmotorische Fähigkeiten sind hier nicht gefragt!

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Das finale Erscheinungsbild beeindruckt schon, wenn man dazu den serienmäßigen Kühler vergleicht, der 1. PCI-Slot auf eurem Mainboard steht definitiv nicht mehr zur Verfügung, aber da dieser meistens mit der Grafikkarte shared und dies nicht selten zu Problemen führt, ist dieser "Verlust" ohnehin leicht zu verschmerzen.
Vor dem Einbau in den Rechner achtet auch darauf, daß das Kabel für den Lüfter auf der Grafikkarte angeschlossen ist, sonst kann es böse Überraschungen geben!
Vergeßt bitte abschließend nicht, die mitgelieferte Slotblende im PC-Gehäuse anzubringen, womit die Montage des Arctic Cooling Grafikkartenkühlers abgeschlossen wäre.




Die Tests:

Mit Motherboard Monitor und Everest wurde die Temperatur gemessen, die wir nach mehreren Stunden Stunden 3D Mark 2005 Loop und Prime 95 erhalten haben, die Zimmertemperatur lag bei 20 °C.

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Durch diese deutlichen temperaturtechnischen Verbesserungen ermutigt, haben wir unsere Sapphire X800 XT PE ans Maximum übertaktet. In unserem damaligen Test der Sapphire erreichten wir mit dem Serienkühler immerhin schon 575 MHZ CPU-Takt und 1220 MHZ Speichertakt, was einer Übertaktung von 10 % entsprach. Nach dem Einbau der Arctic Cooling Pendents konnten wir die Werte über das ATI Tool neu einlesen und erreichten jetzt stabile 583 MHZ CPU-Takt und 1235 MHZ Speichertakt. Was diese weitere Steigerung benchmarktechnisch aussagt hatte für uns keine Relevanz, wir wollten wissen, ob der Kühler grundsätzlich auch Übertaktungspotential besitzt und das können wir deutlich bescheinigen.

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Auch bei maximaler Übertaktung zeigt der Kühler sein Potential, denn die Werte sind wiederum hervorragend.
Was die Geräuschbelästigung angeht, so können wir dem Silencer Revison 2 nur "Nomen est Omen" attestieren, der Name ist wirklich Programm, wir konnten den Kühler in unserem System definitiv auch unter Vollast kaum wahrnehmen.

Einige Anmerkungen zur Revision 1 dieses Kühlers:

Die erste Revision hatte das Manko, das deutlich pulsierende Geräusche des Lüfters wahrnehmbar waren, die doch einige User störten, insbesondere diejenigen, die über ein leises System verfügen. Wir hatten einen solchen Kühler ebenfalls zur Verfügung und haben das Problem über spezielle Profil-Einstellungen des ATI-Tools gelöst, mit denen man die Lüfterdrehzahl der Grafikkarte sehr gut definieren kann.





Dieses Profil stellte auch die Revision 1 zumindest im Desktopbetrieb ruhig. Unter Last war das Pulsieren zwar wieder wahrnehmbar, aber beim Spielen achtete man doch eher auf die Geräusche aus den Lautsprechern, als auf den Kühlern, insofern störte uns dies dann doch nicht mehr.
Wer die erste Revision aber gänzlich ruhig stellen möchte, dem sei die Modifikation von anddill mit Hilfe von zusätzlichen Kondensatoren und Widerständen empfohlen.




Fazit:

Der ATI Silencer Revision 2 von Arctic Cooling ist unserer Meinung nach der beste Allrounder unter den derzeitigen aktiven Grafikkartenkühlern. Er vereint ausgezeichnete Kühlleistungen mit hervorragender Laufruhe und stellt auch den ungeübten Schrauber vor keine wirklichen Probleme.
Die Probleme der Vorgängerrevison sind ausgeräumt, lediglich die Verwendung von Wämeleitpads hat uns etwas geärgert.
Wer genug Platz im Gehäuse hat und Wert auf optimale Kühlung gepaart mit Ruhe im System legt, für den gibt es kaum eine Alternative. Einen weiteren Punkt sollte man ebenfalls nicht unterschätzen, den Abtransport der Grafikkartenabwärme aus dem Gehäuse um benachbarte Komponenten nicht auch noch mit der Abwärme der Grafikkarte zu belästigen. Auch dies wird durch die Kontruktion des Silencers gewährleistet, sicherlich auch ein Grund warum einige Hersteller wie Galaxy oder HIS diese Kühler schon werksseitig verbauen, denn Arctic Cooling bietet für beinahe jede aktuelle Grafikkarte ein entsprechendes Modell an und das zu einem sehr fairen Preis von ca. 25 €.




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der ARCTIC-COOLING ATI Silencer 4 Rev.2 Grafikkartenkühler erhält den PC-Experience-Award in Gold !






Weiterführende Links:

Arctic-Cooling


Wir bedanken uns bei Mips-Computer sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support.


euer PC-Experience.de Team

Cerberus



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08.04.2005 13:37 Cerberus is offline Homepage of Cerberus Search for Posts by Cerberus Add Cerberus to your Buddy List
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