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Wallace Wallace ist männlich
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Achtung Die ganz-ganz große Festplatte Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Im Desktopbereich sind selbst die meisten semiprofessionellen Anwender mit 40-60 Gigabyte zufrieden. Mehr Speicher benötigen dann auch nur die, welche sich ein sehr spezielles Hobby an Land ziehen. Beispielsweise Video-, Musik- oder Bildbearbeitung. Doch auch dann kennt das Bedürfnis nach mehr Speicher eine gewisse Grenze, die keiner wirklich überschreitet.

Sollte man doch mehr Speicherplatz benötigen, dann sicher nicht im Desktopbereich. Aus diesem Grund wundern sich wohl viele, warum die Festplattenhersteller nun auch ATA-Festplatten auf den Markt bringen, welche schon über 160GByte Speicherplatz anbieten. Schließlich wird ATA gerne und oft (bisher auch zurecht) mit einem Desktopbereich assoziiert, denn Ursprünglich wurden ATA Festplatten auch nur für einen (circa) 8 Stunden Betrieb in einer 5 Tage Woche konzipiert. Nun muss der Anwender aber umdenken.

ATA für Server und anspruchsvolle Anwender

Diesem – fast schon - antiquiertem Denken, möchte Maxtor mit seiner Max-Line II einen Riegel vorschieben. Hierbei handelt es sich um Festplatten die sogar bis zu 320GByte (später womöglich auch 400GByte) beherbergen. Diese Festplatten wurden für einen 24 Stunden / 7 Tage die Woche Betrieb entwickelt und sollen diesbezüglich auch unter Volllast fahren. Damit gewährleistet Maxtor die Sicherheit des Betriebes. Was dagegen die Performance anbelangt, sind ATA Festplatten sowieso schon seit längerem für den Server Bereich gerüstet.

Die Gefahr für den Anwender

Die eigentliche Gefahr liegt darin, zuviel Geld auszugeben. Nicht jeder möchte einen Rund-um-die-Uhr-Betrieb in Anspruch nehmen, vor allem dann nicht, wenn dieser entsprechend gut entlohnt werden muss. Beispielsweise möchte Maxtor für die Plus-Serie (7200U/m) der 250GByte Max-Line II immerhin stolze 549.- € kassieren.
Wer dagegen mit weniger gewährleisteter Verfügbarkeit leben kann, für den gibt es dann auch eine deutlich günstigere Lösung, um auf die selbe Speichermenge zu kommen.

RAID ist modisch

So können zwei reguläre 120GByte Festplatten über einen RAID Controller nicht nur den Geldbeutel deutlich schonen (samt Controller unter 400.- €), sondern auch für weit aus mehr Performance sorgen. Anzuwenden wäre dazu der RAID Modus 0, indem beide Festplatten im gemeinschaftlichen Betrieb auch doppelt soviel lesen und schreiben können. Sie sind damit in der Datenübertragung auch doppelt so effektiv wie eine einzelne Festplatte. Auch erhält man, sofern gewünscht, eine ganze 240GByte große Partition.

Sonstige Gefahren
Beim hantieren mit großen Festplatten, sollte man vorher prüfen, ob das verwendete Mainboard diese Größenordnung auch verwalten kann. Meist ist bei 137GByte Schluss (wenn nicht gar vorher), was selbst für viele aktuelle Mainboards noch gilt. Wer mehr nutzen möchte, benötigt ein Bios Update, welches diese Funktion freischaltet. Und sollte es dies nicht geben, wird man wohl zu einen bestimmten separaten ATA-Controller, oder einem anderen Mainboard, greifen müssen. Effektiv bedeutet dies, dass hier noch mehr Ausgaben dem potentiellen Anwender entstehen könnten. Darum hier auch der Appell an Interessenten; erst einmal genau prüfen und hinterfragen und erst dann zugreifen. In diesem Bereich kann man doch viel falsch machen, deshalb sollte man speziell hier auch besonders vorsichtig sein.
(K-Hardware)

Wallace
29.10.2002 13:29 Wallace ist offline Homepage von Wallace Beiträge von Wallace suchen Nehmen Sie Wallace in Ihre Freundesliste auf
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