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Cerberus Cerberus ist männlich
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Achtung Enermax Electric Arc CS-A666TA-S Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Enermax Electric Arc CS-A666TA-S







Einleitung:

Emermax baut schon seit geraumer Zeit begehrte Netzteile, aber auch das Gehäusesegment wird ebenso erfolgreich bedient, zumal sehr viel Wert auf Qualität und Design gelegt wird, was dem täglichen Einerlei der grauen Computergehäuse einen wohltuenden Touch verleiht, denn das Auge klickt bekanntlich mit.
Mit dem Electrc Arc Miditower möchte Enermax exakt das Kundenclientel ansprechen, das nicht verschwenderisch viel Stellfläche zur Verfügung hat und auch nicht benötigt. Dazu verpackt man das Ganze in ein attraktives Gewand und implementiert auch noch einige Anschlußfeatures um auch der Funktionalität Rechnung zu tragen. Eigentlich also eine ideale Ausgangssituation um seine Hardware entsprechend zu plazieren oder? Sicherlich, nur ist es natürlich von entscheidender Bedeutung, wie all dies in die Praxis umgesetzt wurde und genau darum haben wir das Enermax Electric Arc durch unseren Testparcour geschickt.




Lieferumfang:

- Enermax Electric Arc CS-A666TA-S Gehäuse.
- 1x 80 x 80mm Gehäuselüfter.
- 2 zusätzliche Slotbleche.
- 1 Paket Schrauben.
- 1 Faltblatt zur Kabelbelegung (Frontanschlüsse).
- Vorinstallieres Enermax FanBoard.


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Die technischen Daten:

- ATX Midi Tower aus Aluminium.
- Geeignet für Standard P4 ATX und Micro ATX Mainboards.
- 2 x USB 2.0-, Audio in/out-Anschlüsse und Firewireanschluss in Front.
- Lüfterregelung.
- Elektrisch bewegbare Frontblende.
- Thumb Screws.
- Dimensionen: 485mm x 200mm x 410mm.
- Material: 1.0mm Aluminium.
- Einschübe: 4 x 5 1/4", 2 x 3 1/2", 4 x 3 1/2" (versteckt).
- Lüftereinrichtungen: 1 x 8cm vorn, 2 x 8cm hinten (davon einer hinten im Lieferumfang enthalten).






Der Testrechner:

CPU
Intel Northwood P4 3.4 GHZ
Mainboard
Asus P4C 800-E Deluxe Rev. 2.0
Grafikkarte
Galaxy Glacier Geforce 6800GT
Soundkarte
Soundblaster Audigy 2 ZS
CPU-Kühler
Thermalright XP-120
Arbeitsspeicher
2x 512 MB Corsair XMS 3200 Twinx XL
Festplatten System 1
2x Samsung 1614C (7200 U/min, S-ATA) RAID-0
Festplatten System 2
2x Western Digital WD740 (10000 U/min, S-ATA) RAID-0
DVD-Brenner
Plextor PX-712A
CDRW-Brenner
LG 8526B
DVD-ROM
Toshiba M-1912
Gehäuse
Lian-Li PC 73-SL
Netzteil
Antec Neopower 480 Watt
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 2
Zubehör
6x Papst 8412 N/2GMLE mit Noisemagic Lüftersteuerung




Verarbeitung und erster Eindruck:

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Das Electric Arc Gehäuse wirkt sehr edel verarbeitet und erzeugt einen makellosen ersten Eindruck, wobei das geringe Gewicht von etwas über 4 Kg durchaus nicht das Gefühl von Materialersparnis suggeriert. Im Gegenteil, durch die kleine kompakte Form ist konstruktionstechnisch nicht mit Materialverwindung und damit möglichweise einhergehenden Vibrationen oder Schwingungen zu rechnen, ein schon immer gerne unterschätzter Vorteil dieses Gehäusetyps.
Auf der Frontseite wird keine Klapptür sondern eine bewegliche Frontblende präsentiert, die auf Knopfdruck herunterfährt und somit den Blick auf die 5,25 Zoll Einschübe frei gibt. Dieser Mechanismus ist zwar sehr spektakulär, birgt aber auch Gefahren, denn bei Unachtsamkeit ist der Fingernagel oder die Hand des Nachwuchses durchaus in Schwierigkeiten. Wenn ein Gegenstand in diese Vorrichtung gerät wird die Abwärts-Aufwärtsbewegung zwar verlangsamt, aber nicht gänzlich gestoppt, insofern kann es doch unangenehm werden, falls man seinen Finger hineinhält und genau dies rechtfertigt eine nicht vorhandene Schutzabschaltung in Form eines entsprechenden Kontaktschalters, wie es z.B: im Automobilbau seit Jahren erfolgreich ohne großen Aufwand bei elektrischen Fensterhebern praktiziert wird. Angesicht der Tatsache, daß im heruntergefahrenen Zustand dazu auch noch der Luftzugang eines möglichen Frontlüfters versperrt wird, wäre unserer Meinung nach eine Klapptür wesentlich sinnvoller.
Die Heckansicht kann sich ebenso sehen lassen wie der Rest des Gehäuses, wobei uns besonders gut die beiden Fingerösen gefielen mit denen man nach dem Lösen der praktischen Thumbscrews sehr bequem und ohne Aufwand die Seitenwände abziehen kann.
Deutlich erkennbar sind die Lüftungsgitter für den Einbau zweier Gehäuselüfter, wobei einer ja schon zur Grundaustattung zählt. Grundsätzlich unterscheidet sich die Verabeitungsgüte in diesem Bereich nicht von dem Rest des Gehäuses, auch hier gibt es keine scharfen Kanten oder unschöne Falzen.

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Einen herausnehmbaren Mainboardschlitten gibt es leider ebensoweinig wie einen demontierbaren Festplattenkäfig oder Laufwerksschienen für den schnellen Klipp-Einbau der optischen Laufwerk, alles muß direkt im Gehäuse verschraubt werden, das kann man wesentlich anwenderfreundlicher lösen. Fairerweise müßen wir aber anmerken, daß sich die eigentlichen Blenden hinter den optischen Blenden für die optischen Laufwerke wieder verschrauben lassen, was durchaus Sinn macht falls man die Schächte wechseln will oder muß.
Generell ist auch der Innenraum perfekt verarbeitet, scharfe Kanten sind definitiv nicht existent, so soll es sein. Im Frontbereich sieht man den kleinen Stellmotor, der den Mechanismus der Frontblende steuert. Die dafür verantwortliche Platine übernimmt nicht nur die elektrische Steurung dieser Mechanik, sie steuert auch die Beleuchtung für die beiden Leuchtbalken neben dem Temperaturdisplay.

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Im Inneren befindet sich an exponierter Stelle das Anschlußsegment für zusätzliche Lüfter, die dann ebenfalls über die Lüftersteuerung an der Frontseite geregelt werden können. Man muß diese Schnittstelle dann lediglich ans Netzteil anschließen, um alle Lüfter entsprechend zu versorgen.
Sehr sinnvoll ist die Integration der Forntanschlüße für Firewire/Audio und USB, die zudem auch noch durch eine kleine separate Klappe gegen Staub geschützt sind.
Auch an das Thema Aufstell-Entkoppelung wurde gedacht, die Unterseite des Gehäuses ist mit 4 Kunststoffpads versehen worden, die gleichzeitig auch ein Zerkratzen der Gehäuseunterseite verhindern.

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Im Betrieb zeigt sich das Gehäuse zumindest optisch von seiner besten Seite, die blau unterlegte Front ist auch bei Tageslicht ein optisches Schmankerl erster Kategorie, wobei es natürlich in abgedunkelten Räumen erst richtig zur Geltung kommt.




Der Test:

Im Betrieb zeigte sich das was wir schon angedeutet hatten, das Gehäuse ist durch seine kompakte Bauweise auch ohne Dämmung recht leise, was man aber eben durch eine Dämmung noch zusätzlich optimieren könnte, ein dringender Bedarf dazu besteht allerdings nicht.


Was die Temeraturen angeht, so empfehlen wir bei der Verwendung von schnellen und entsprechend viel Abwärme produzierenden Komponenten wie unserem Fall die Vollbestückung des Gehäuses mit entsprechenden Gehäuselüftern, also 1 Front-und 2 Hecklüftern, ansonsten wird die Abwärme im Innern nur schwerlich das Gehäuse verlassen, wie unsere Idle-Messung verdeutlicht.




Fazit:

Das Enermax Electirc Arc Gehäuse ist ganz zweifellos ein Schmuckstück für jedes Arbeitszimmer, wobei es durchaus auch einen Platz im Wohnzimmer finden könnte, die optischen Ambitionen sind dafür durchaus vorhanden. Die Verarbeitung ist makellos und entbehrt jeglicher Kritik, wobei wir anmerken möchten, das dieses Gehäuse auch in einem sehr schicken schwarzen Klavierlackdesign erhältlich ist.
Warum aber trotzdem "nur" einen Bronze-Award?
Diese Frage ist sehr schlüssig zu beantworten:
Für den ca. Marktpreis von 110€ bietet uns das Gehäuse einfach zu wenig Anwenderkomfort, sei es nun der fummelige Einbau der Laufwerke oder das technisch überflüssige Frontblendenkonzept, das keinen wirklichen Nutzen aufweist außer vielleicht einer spektakulären Optik. Dazu kommt das viel zu kurze Temperaturfühlerkabel und eine komplett fehlende Anleitung. Für dasselbe Geld wird auf dem Markt mehr geboten, insofern sollte Enermax einige Verbesserungen in die laufende Serie einfließen lassen, die wir gerne in einem Nachtest berücksichtigen werden.
Warum dann überhaupt einen Award?
Trotz aller Kritik existiert nun einmal die schon erwähnte wunderbare Verarbeitung gepaart mit einer sehr guten Lüftersteuerung und einem Zweckmäßigen Temperaturdisplay, genau dies rechtfertigt mit allen weiteren Argumenten aus dem Review den Award allemal.




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Das Enermax Electric Arc CS-A666TA-S Gehäuse erhält den PC-Experience-Award in Bronze !






Weiterführende Links:

Coolergiant

Wir bedanken uns bei Coolergiant.de sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support.


euer PC-Experience.de Team

Cerberus

09.11.2004 17:17 Cerberus ist offline Homepage von Cerberus Beiträge von Cerberus suchen Nehmen Sie Cerberus in Ihre Freundesliste auf
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