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Achtung Logitech MX 1000 Laser Mouse Cordless Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Logitech MX 1000 Laser Mouse Cordless







Einleitung:

Da der Mensch bekanntlich ein "Gewohnheitstier" ist, fällt es besonders bei liebgewonnen Ritualen schwer, sich umzustellen respektive neues auszuprobieren, nur machmal bleiben keine Alternativen. Diesen Fakt unterstrich die bisherige Logitech MX 700 Maus in der Redaktion, die beinahe zwei Jahre tapfer ihren Dienst störungsfrei versehen hatte und langsam aber sicher doch eine gewisse "Objektermüdung" in Form von optischem Verschleiß deutlich sichtbar mitteilte. Es war also an der Zeit eine neue Referenz zu finden, zumal sich der Nachfolger aus dem Hause Logitech durch vollmundige Innovationen feil bot und wir auf einen kabellosen Nager nicht mehr verzichten wollten.
Der Nachfolger heißt MX 1000 und wird als weltweit erste Laser-Maus offeriert, die Dank dieser Technologie 20 mal genauer sein soll als herkömmliche optische Mäuse und auch auf polierten Oberflächen oder gemasertem Holz verwendet werden kann. Die Bildverarbeitungsgeschwindigkeit beträgt 5,8 Megapixel/Sek. bei einer Auflösung von 800 dpi (Dots Per Inch), die auch bei anderen modernen Präzisionsmäusen implementiert ist, wie z.B. in der MX 510 von Logitech.
Eine Maus kann grundsätzlich nur auf das reagieren, was sie mit ihrem Sensor sieht - im wahrsten Sinne des Wortes. Mit der neuen Lasertechnologie sehen Mäuse noch winzigere Details und können so auch kritische Oberflächen theoretisch effektiver abtasten. Wie sich der neue Nager in der Praxis bewährt hat, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test.




Lieferumfang:

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- Logitech MX 1000 in Retailverpackung.
- mehrsprachige Installationsanleitung.
- Schnelladestation.
- CD mit Setpoint Software 2.11c.
- USB ->PS/2 Adapter.
- Netzteil.





Systemvoraussetzungen:

IBM®- oder kompatibler PC:
- Windows® 98, 2000, Me, XP.
- USB- oder PS/2-Anschluss.
- CD-ROM-Laufwerk.

Macintosh®-System:
- Macintosh® OS X oder höher.
- USB-Anschluss.
- CD-ROM-Laufwerk.




Die technischen Daten:

- Bauart: Ergonomisch.
- Abtastung: Laser.
- Cruise Control: 2 Tasten für beschleunigten Bildlauf.
- 4-Wege Tastenrad: zum zeilengenauen Scrollen.
- Navigationstasten: bequemes Umschalten von Internetseiten etc.
- Bildverarbeitung: 5,8 Megapixel/Sekunde.
- Auflösung: 800 dpi.
- Anzahl der Scrollräder: 1
- System: PC und Mac.
- Funk: Ja.
- Batterietyp: Lithium Ion.(nicht auswechselbar)
- Batteriezustandsanzeige: beleuchtet und in 4 Stufen.
- Ladestation: Ja.
- Farben: blau/schwarz.
- Grundfläche: 79 mm x 126 mm.
- Gewicht: 168g.
- Länge des USB-Kabels: ca. 1,5 m.
- Länge des Kabels der Ladestation: ca. 1,80 m.
- Garantie: 3 Jahre.





Der Testrechner:

CPU
Intel Northwood P4 3.4 GHZ
Mainboard
Asus P4C800-E
Grafikkarte
Sapphire 9600 XT
CPU-Kühler
Thermalright SLK 948 U
Arbeitsspeicher
2x 512 MB Corsair XMS 3200 Twinx XL
Festplatte
2x Samsung 1614C (7200 U/min, S-ATA) RAID-0
Gehäuse
Lian Li PC 73 SL
Netzteil
Enermax Coolergiant EG 485AX Netzteil
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 2
Zubehör
Logitech MX 1000





Einige Bilder der Logitech MX 1000 im Vergleich zur MX 700:


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Weitere Bilder der MX 1000 und erste Eindrücke:


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Grundsätzlich hat Logitech nur rudimentäre Veränderungen am Design vorgenommen, dennoch fällt auf das die überarbeitete Form geringfügig höher, etwas breiter und auch minimal kürzer ausfällt, was der Ergomomie als solches allerdings keinen Abbruch tut.
Deutlich sichtbar ist die breite Ausbuchtung für den Daumen der rechten Hand, der üppigen Daumen möglicherwiese wenig Platz bietet, dazu kommt einmal mehr, daß leider auch diese Maus nicht für Linkshänder geeignet ist.
Die zahlreichen Tasten mögen auf den ersten Blick verwirren, aber wer sich die Mühe macht und wirklich alles in Ruhe ausprobiert, der wird die eine oder andere Funktion nicht missen wollen. Logitech hat nun auch nach Microsoft den nach 4 Seiten beweglichen Scrollmechnismus eingeführt, mit dem es möglich ist, sowohl vor als auch zurück sowie seitwärts nach links und rechts zu scrollen. Ob dies sinnvoll und zur unabdingbaren Ausstattung einer Maus gehören sollte, überlassen wir dem Betrachter.
Auf der Unterseite befindet sich der Ein-Ausschalter für die Maus (roter Punkt auf dem Bild), das macht Sinn wobei anzumerken ist, daß nach ca. 6 Sekunden die Maus eh in einen Batteriesparmodus schaltet, trotzdem hat dieser Schalter seine Daseinsbrechtigung nicht verfehlt, denn trotz Sparmodus wird die Maus ja nicht gänzlich stromlos.
Die Lithium Ion Akku's sind nicht auswechselbar, da bleibt nur zu hoffen das es in diesem Bereich zu keinen Problemen kommt, denn sonst tritt die Maus bei Problemen den Weg zum Händler respektive Hersteller an. Auf der anderen Seite war die Batterieklappe der MX 700 immer auch ein Staubkornfänger erster Güte, insofern ist die jetzt sehr harmonische Unterseite schon nahezu optimal.




Die Inbetriebnahme der Maus:

Nach dem Anschließen an PS/2 oder USB sowie der Verkabelung des Netzteils mit unserer Stromleiste ist die Maus nach dem Einschalten auf der Unterseite betriebsbereit und unter Windows XP sofort einsetzbar.
Da wir aber auf die unterschiedlichen Features der neuen Setpoint-Software nicht verzichten wollten, haben wir genau an dieser Stelle die Logitech-CD eingelegt und das Installationsprozedere durchlaufen. Nach einem Neustart fällt zunächst einmal auf, daß die Software 2 Prozesse ins System schreibt, die immerhin 14 Megabyte vom zur Verfügung stehenden Arbeitsspeicher beanspruchen, das waren zu Zeiten der Mouseware 9.79 mal weniger als 6!
Über die neue Setpoint-Software erhält man ein optisch aufgepepptes Outfit der aktuellen Maussteuerung von Logitech, welche aber auch Inhaltlich einige Neuerungen erfahren hat.

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Das neue Menü ist sehr übersichtlich und ermöglicht dem User eine Tour durch die einzelnen Funktionen der MX 1000.

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Wenn man sich durch die jeweiligen Optionen und Reiter klickt, dann gibt es eigentlich nichts, was nicht in irgendeiner Form konfigurierbar ist, von den einzelnen Tastenbelegungen ganz zu schweigen. Das ist stimmig und auch optisch aufgewertet worden, wirklich neu ist aber vor allem die Möglichkeit die Setpoint-Software über einen Logitech-Messenger online upzudaten und das stellt wirklich einen Fortschritt in Richtung Komfort dar.
Über die Systemsteuerung braucht man künftig die Setpoint-Software nicht zu suchen, die schreibt sich nach Inbetriebnahme in den Systray des Systems.
Erwähnenswert ist abschließend dazu auch noch die umfangreiche Hilfefunktion in allen Menüs, so daß zu allen Eventualitäten auch adäquate Informationen zur Verfügung stehen.




Die Logitech MX 1000 in der Praxis:

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Etwas Skepsis ob der neuen Technologie war nicht zu verhehlen, aber die war schnell ausgeräumt, es war schon nach wenigen Stunden klar, daß die neue Lasertechnik sich qualitativ von der bisherigen optischen Abtastung der Modelle MX 700/MX 900 abhebt.

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Es ist einfach ein Genuß mit dieser Maus zu arbeiten (Office 2003, Dreamweaver, etc.), sie gleitet schlichtweg perfekt über unsere Lieblingsmauspads (Rantopad und Glidetapes) und man hat zu keiner Zeit das Gefühl, daß sich dies ändern könnte, wobei die Maus auch auf unserem Holzschreibtisch einen erstaunlich guten Eindruck hinterließ. Es scheint sich also zu bewahrheiten, daß die neue Laser-Technologie unterschiedliche Oberflächenstrukturen äußerst effektiv erfassen kann, womit die alte Schwäche der MX 700 bei zu glatter Oberfläche heftige Aussetzer zu produzieren elimiert scheint.
Die 4-Wege Scrolleinheit ist nicht nur extrem leichtgängig geworden, sie ist auch sehr nützlich, wenn es z.B. darum geht, in umfangreichen Exceltabellen nach rechts oder links zu scrollen (vorher aber bitte eine entsprechende Tastenbelegung vornehmen), die Schnellscrolltasten am vorderen und hinteren Ende des Scrollmechanismus ermöglichen zudem ein schnelles Anfang-und Endescrollen in großen Dokumenten oder auch Webseiten. Generell kann man attestieren, das die Funktionstasten sehr exakt und akkurat ihren Job verrichten.
Dieser erste durchweg positive Eindruck bestätigte sich auch in unseren Games ( Far Cray, Unreal 2, Call of Duty, Heroes of WW II, Doom 3 ), wo wir zwar anfangs ein wenig Probleme mit den Standardeinstellungen hatten, aber nach einer Umstellung der Scrolltaste auf "mittlere Maustaste" war dies schnell behoben und wir konnten nur noch staunen ob der ungewohnten Präzision, denn die MX 700 war diesbezüglich doch deutlich ungenauer, aber auch eine verkabelte MX 510 wird es schwer haben ihre Daseinsbrechtigung zu erhalten, wenn man einmal vom sehr viel günstigeren Preis und niedrigeren Gewicht absieht. Auf der anderen Seite ist die MX510 aber in Spielerkreisen beliebt und etabliert, diesen Markt muß die MX1000 erst noch erobern.
Die Ladestation funktionierte schnell und einwandfrei und sollte bei normaler Verwendung genug "Treibstoof" für etwa 3-5 Tage liefern können, was sich in unserem Test bestätigte. Wer allerdings sehr viel in Sachen Gaming unterwegs ist, der sollte sich auf kürzere Ladeintervalle einstellen. Ob sich Logitech mit der doch wenig robust wirkenden Konstruktion einen Gefallen getan hat, bleibt abzuwarten. Die Ladestation der MX 700 machte jedenfalls einen wesentlich stabileren Eindruck, auch wenn man dem Gerät sicherlich kein Tischtennis spielen wird.
Die Ladezustandsanzeige in Form von Leuchtdioden ist optisch attraktiv, über die Software wird man allerdings auch gewarnt, wenn sich die Kapazität dem Ende zuneigt, insofern nennen wir es mal optisches Schmankerl, zumal es bei grellem Tageslicht kaum zu erkennen ist.
Ob die neue Mausoberfläschenbeschichtung ressistenter gegen Handschweißflecken sein wird, das wird die Praxis zeigen, denn gerade das war ein häufiger Kritikpunkt bezogen auf die MX 700 im intensiven Dauergebrauch.
Von einer Gewichtsreduzierung konnten wir objektiv nichts vermelden, die 180g der MX 700 wurden mit 168g zwar leicht unterboten, aber spürbar ist dies nicht wirklich und dies könnte die Hardcoregamer möglicherwiese davon abhalten diese Maus zu kaufen. Die MX510 ist doch wesentlich leichter (125g) und das ist es worauf Gamer Wert legen, denn die Reaktionszeit ist beispielsweise in Egoshootern eminent wichtig und je schwerer die Maus desto länger die Reaktionszeit.




Fazit:

Wir haben unsere neue Mausreferenz gesucht und auch schlußendlich gefunden, daran besteht kein Zweifel. Die Logitech MX 1000 ist der beste Nager, der bisher den Weg auf eines der Mauspads von PC-Experience.de gefunden hat.
Das Nichtvorhandensein einer Unterbodenbeleuchtung ist nun wirklich leicht zu verschmerzen und sollte nicht ernsthaft ein Kaufkriterium darstellen. Man sollte aber vor dem Kauf diese Maus in Händen gehabt haben, denn ein unbesehener Onlinekauf kann sich rächen, zumal diese Maus nichts für sehr große Hände ist.
Die Präzision, die wir in unseren bisherigen Praxistests verbuchen konnten, ist beispiellos gut und rechtfertigt den zugegeben recht hohen Preis von ca. 65,-€ allemal, von einer 20-fach verbesserten Abtastung kann aber nicht ernsthaft die Rede sein, denn 800 dpi sind keine Innovation sondern Standard für gute Präzionsmäuse ( z.B. Logitech MX500, MX510, Logitech Dual Optical ).
Verarbeitung und Treiber bzw. Softwareunterstützung funktionieren perfekt, wobei wir allerdings nur Rückschlüsse aus den Tests unserer NT-basierten Plattformen ziehen konnten (Windows 2000/XP/2003 Server).
Was uns allerdings nachdenklich stimmt, ist die schon erwähnte Tatsache, des nicht selbst auswechselbaren Akku's. Sollte sich dies im Verlauf unserer weiteren Arbeit mit der Maus als Problem herauskristallisieren, so wird es eine entsprechende Abwertung unseres Testergebnisse geben.
Bis zu diesem Zeitpunkt allerdings haben wir keinen ernsthaften Grund einer Beanstandung und so können wir nur jedem, der eine ergonomische kabellose Präzisionsmaus sucht, die Logitech MX 1000 wärmstens empfehlen, wenn sie auch für den ambitionierten Gamer möglicherweise zu schwer ist.




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Die Logitech MX 1000 Laser Mouse Cordless erhält den PC-Experience-Award in Gold !







Weiterführende Links:

Amazon Partnershop

Logitech

euer PC-Experience.de Team

Cerberus



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