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Wallace $posts[username] is a male
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Workshop: BIOS Update







1. Einleitung:

Wir wollen euch mal grundsätzlich die Vorgehensweise bei einem BIOS-Update erkären, wobei es von Hersteller zu Hersteller variiert, darum können wir diesen Workshop auch nur allgemein halten.

Vor einem BIOS-Update sollten aber ein paar Dinge sichergestellt sein:

1. Der Rechner sollte nicht übertaktet sein und absolut stabil laufen.

2. Die Stromversorgung darf während des Flashvorgangs nicht unterbrochen werden.

3. Führt das BIOS-Updates nur durch, wenn ihr mit dem aktuell auf Ihrem Mainboard befindlichen BIOS Kompatibilitätsschwierigkeiten habt. Verfahrt also grundsätzlich nach dem Motto: "Never change a running System!"

4. Stellt bitte auch sicher, daß der PC nicht von einem Computer-Virus infiziert ist.Ein solcher Virus könnte ein erfolgreiches BIOS-Update vereiteln.

5. Prüft vor dem Update anhand eures Handbuches, ob ihr auch die korrekten Update-Files fürs richtige Mainboard runtergeladen habt.

6. Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann scheut euch nicht, beim jeweiligen Support nachzufragen.

7. Schreibt euch eure speziellen Einstellungen auf, denn nach einem "Setup-Default", sind alle persönlich getätigten Einstellungen wieder auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.

8. Stellt eure aktuelle BIOS-Version fest, und vergleicht diese mit der aktuellen Versionsnummer, eventuell könnt ihr euch so den Updatevorgang sparen, falls ihr schon das aktuelle BIOS habt.

9. Verwendet keine Windows NT-, OS/2-, Linux- oder ähnliche Startdisketten, sondern ausschließlich das Betriebssystem MS-DOS.

10. Führt das BIOS Update auch nicht aus einem Windows- DOS-Fenster, Linux DOSEMU, etc. Umgebung aus, denn sonst startet euer PC im schlimmsten Fall nach dem Update nicht mehr.

11. Wenn es mal nicht geklappt hat, dann keine Panik!
Überprüft die letzten Schritte und wiederholt das Update, wenn es möglich ist. Wenn euer PC mit einem AMI-BIOS ausgestattet ist, und dieses nicht mehr starten sollte, könnt ihr es mit der Boot-Block-Methode wieder herstellen.




2. Grundsätzliche Flash-Methode:

In unserem Beispiel flashen wir ein aktuelles Mainboard mit Award-BIOS.

1.Unter Windows 9x erstellen wir eine Boot-Diskette über die DOS Eingabeaufforderung mit dem Befehl format a: /s
Unter Windows 2000 gelangen wir allerdings nur über einen kleinen Umweg zu unserer DOS-Diskette. Legt zunächst die Installations-CD in das CD-ROM und sucht nach dem Unterverzeichnis "..\Valueadd\3rdparty\CA_Antiv". In diesem Ordner findet ihr eine Imagedatei von "InoculateIT AntiVirus", die ursprünglich zur Erstellung einer virenfreien Bootdiskette vorgesehen ist. Über die ebenfalls in dem Verzeichnis enthaltene Datei "MAKEDISK.BAT" könnt ihr nun durch Doppelklick oder Eingabe des Befehls "makedisk a:" das Image auf eine Diskette im Laufwerk A: schreiben lassen (Achtung: Alle Daten auf der Diskette werden gelöscht!). Im Anschluss daran sind wir im Besitz einer einwandfreien DOS-Bootdiskette.
Unter Windows XP wählen wir einfach bei den Formatierungsoptionen "MS-DOS-Startdiskette erstellen" aus.

2. Auf diese Diskette kopieren wir die AWDFLASH.EXE und die Binärdatei (*.bin) für das jeweilige Board. (Beides steht beim Mainboard-Hersteller zum Download bereit.)

3. Nun wird der Rechner mit der Boot-Diskette gestartet; es ist darauf zu achten, daß im BIOS die Boot Sequence auf A,C eingestellt ist. (oder SCSI bzw. RAID)

4. Wenn der Bootvorgang abgeschlossen ist, sehen wir auf unserem Bildschirm A:\ stehen. Nun muß awdflash eingegeben werden. Danach öffnet sich ein Fenster, in welches wir die Bezeichnung der Binärdatei (xxx .bin) eingeben. Anschliessend werden wir gefragt, ob wir das alte BIOS-file sichern wollen, hier geben wir „Z" ein (sicherheitshalber durchführen), dann kommen wir zum nächsten Punkt, bei dem wir gefragt werden, ob das Update vollzogen werden soll; hier bestätigen wir mit „Z" (amerikanische Tastaturbelegung für „yes"). Nun beginnt der Programmierablauf.

5. Nachdem das Programm fertig ist, müssen wir den Rechner herunterfahren und einen CMOS-Clear durchführen, damit das BIOS auf die Grundeinstellungen zurück gesetzt wird. Danach muß das BIOS neu eingestellt werden.

6. Wird von dem Flashprogramm eine Fehlermeldung ausgegeben, (z.B.:„INSUFFICIENT MEMORY") so müssen die Festplatten, oder ein evtl. vorhandener SCSI-Controller vom Board entfernt, bzw. getrennt werden.




3. CMOS-Clear durchführen:


Motherboards mit CMOS CLEAR Jumper:

1. Stromversorgung abschalten.

2. Wir setzen JP1 auf „CLEAR“ (Jumper-Lokalisierung siehe Manual).

3. Danach 5 bis 10 Sekunden warten.

4. Wir setzen den Jumper zurück auf "NORMAL."

5. Strom wieder einschalten.

6. Geht in das BIOS Setup und stellt die entsprechenden Einstellungen oder Load Standardwerte ein.(Setup Defaults)

Zum Löschen des CMOS auf Motherboards ohne CMOS CLEAR Jumper verfahren wir wie folgt:

1. Strom abschalten und Stromkabel entfernen.

2. Entfernt vorsichtig die runde silber-farbige Batterie und schliessen Sie die + und – Stecker für ein paar Sekunden kurz.

3. Legt die Batterie wieder ein und fahrt das System wieder hoch.

4. Das CMOS sollte nun eine Fehlermeldung “Battery Fail” oder “Checksum Error Message” erzeugen.

5. Drückt die "Entf" Taste, um in das BIOS-Setup zu gelangen und die "Setup Defaults" wieder zu laden.





4. Das BIOS-Update ist fehlgeschlagen, was kann ich jetzt tun ?

Wir klären diese Frage einmal mit Hilfe des Herstellers MSI und zitieren seine Faq zu diesem Problem:

" Antwort/Lösung :
Sie können uns den BIOS Baustein zusenden, und wir programmieren in neu.
Dazu senden Sie uns bitte das folgende zu :
- den BIOS Baustein (vorsichtig aus dem Sockel nehmen).
- EUR 15,- in bar oder Briefmarken (ohne BIOS Baustein EUR 20,-)
- einen an Sie adressierten und freigemachten Rückumschlag
- und ein kurzes Schreiben über Mainboard Modell, Version, Chipsatz und BIOS Version
- Telefonnummer für evtl.Rückfragen"

Zitat-Ende.

Ihr seht, daß euch die Hersteller bei diesem Problem nicht allein lassen, denn nach unserem Kenntnisstand bieten die anderen Hersteller einen ähnlichen Service an.





5. Abschließende Bemerkungen:

Nehmt ein BIOS-Update nicht auf die leichte Schulter, denn das ist ein schwerwiegender Eingriff ins System! Darum solltet ihr euch schon ein wenig mit der Materie auskennen, denn ein BIOS-Baustein ist schnell zerstört und Hilfe ist dann nur noch über den Hersteller möglich.


weiterführende Links:


Bios-Update Part II

BIOS-Links zu den Herstellern !

Bios-Passwort und Setupzugang

BIOS-Chips neu brennen !






Wallace

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