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Zum Ende der Seite springen Windows 7: QoS Paketplaner, Märchenstunde Revisited
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Cerberus Cerberus ist männlich
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Achtung Windows 7: QoS Paketplaner, Märchenstunde Revisited Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Nein, Märchen aus 1000 und einer Nacht werden wir mit diesem kleinen Artikel nicht verbreiten, ganz im Gegenteil, wir beugen schon den zwangsläufig aufkommenden Fragen und Gerüchten vor, die mit Sicherheit wieder auftauchen werden...



Aber zunächst einmal die Fakten:

wenn eine Anwendung den QoS-Dienst nutzt, kann die reservierte Bandbreite reserviert werden, z.B. in einem Netzwerk. Solange diese Anwendung aber keine Daten anfordert oder sendet, steht grundsätzlich die gesamte Bandbreite zur Verfügung. Erst wenn die Anwendung Daten anfordert, bekommt sie bei Bedarf z.B. 20 Prozent der Bandbreite zugeteilt, was auf einem Standalonerechner naturgemäß kaum der Fall sein wird. Aber auch in einem Netzwerk wird dadurch die Internetanbindung nicht zwangsläufig langsamer.

und nochmal etwas deutlicher:

mit dem Quality of Service (QoS) werden allgemein Mechanismen zur Sicherung der Güte (Qualität, Verfügbarkeit etc.) eines Dienstes bezeichnet.
Der erstmals unter Windows 2000 integrierte Quality-of-Service-Mechanismus, passt die Geschwindigkeit eines schnelleren Netzwerkadapters bei Paketübermittlungen in ein etwas langsameres Netzwerk (wie z.B. ISDN) automatisch und optimal an dessen Anforderungen an.
Dieser Quality-of-Service-Mechanismus ist vor allem dann von Interesse, wenn in einem Ethernet-Netzwerk mehrere PCs den Internetzugang eines PCs über eine Internet- bzw. Netzwerkfreigabe gemeinsam nutzen. Der QoS-Paketplaner sorgt dafür, dass die PCs (Clients), die über die Freigabe auf das gegenüber dem Ethernet-Netzwerk langsamere Internet zugreifen, keine unnötigen Paketkollisionen erzeugen können. Der auf dem PC mit der Internetfreigabe (NAT-Router) aktive QoS-Paketplaner passt zu diesem Zweck den Internetdatenverkehr der Clients über das Ethernet-Netzwerk an die langsamere Internetverbindung an. Auf den sonstigen Ethernet-Datenverkehr hat dies keinerlei negative Auswirkungen.

Dazu passend ein Zitat von Microsoft:

"In diversen Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Newsgroups wurde die Behauptung aufgestellt, dass Windows XP immer 20 Prozent der verfügbaren Bandbreite für QoS reserviert. Dies ist nicht der Fall. Die Angaben im Abschnitt "Erläuternde Hinweise zu QoS bei Windows XP-Computern" spiegeln das Verhalten von Windows XP-Systemen korrekt wider."

Link zum kompletten Artikel


Dies gilt für Windows Vista und Windows 7 gleichermaßen, insofern macht es abermals keinen Sinn, den Haken in den Netzwerkeinstellungen zu entfernen, zumal auch die Netzwerkstrukturen von Vista und 7 nach den gleichen Schemata arbeiten !




Cerberus
22.10.2009 17:44 Cerberus ist offline Homepage von Cerberus Beiträge von Cerberus suchen Nehmen Sie Cerberus in Ihre Freundesliste auf
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