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Cerberus Cerberus ist männlich
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Achtung Noctua NH-C12P CPU-Kühler Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Noctua NH-C12P CPU-Kühler






Einleitung:

Einen verheißungsvollen Gast mit dem Symbol des Steinkauzes, konnten wir lange nicht mehr begrüssen. Aber da wir neben unserem Gehäuse Sommer-Special auch ein kleines Kühler Special am köcheln haben, bot es sich an, den neuen Noctua NH-C12P CPU-Kühler gleichermaßen als Einstieg zu testen.
Glücklicherweise besteht die Welt der Prozessor-Kühler nicht ausschließlich aus Tower-Kühlern, das wäre in der Tat kaum zu ertragen. Umso erfreulicher, das Noctua mit dem NH-C12P einen Top-Down oder auch Top-Blow Kühler lanciert, der die CPU und seine direkte Umgebung auf die herkömmliche Art und Weise kühlt, nämlich von oben herab, dies erklärt auch der Anglizismus Top-Down. Im Gegensatz dazu befördert ein Tower-Kühler in der Regel die aufgenommene Abwärme ohne Umwege und sehr direkt in Richtung ausblasender Gehäuselüfter oder Netzteil, was natürlich rein vom Tempo her kaum zu übertreffen ist. Nichtsdestotrotz haben diese technisch vielleicht schon anachronistischen Kühler durchaus noch ihren Charme und Daseinsbrechtigung, zumal sie die temperaturempfindliche Umgebung um den CPU-Sockel herum, mit den Spannungswandlern, Mosfets usw. zumindest auf dem Papier intensiver kühlen, als eben diese Tower-Kühler.
Neben dem Kühler hat Noctua wieder ein ansehnliches Zubehörpaket geschnürt, in dem alles vorhanden ist, was der Schrauber für den Einbau benötigt, hochwertige Wärmeleitpaste fehlt natürlich ebenso wenig, wie unterschiedliche Montagepakete. Aber nehmen wir nicht zu viel vorweg, was der Noctua NH-C12P in der Praxis wirklich leistet, haben wir sehr eingehend geprüft, viel Vergnügen beim Lesen...




Lieferumfang:

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• Noctua NH-C12P CPU-Kühler in Retail-Verpackung
• 120mm Lüfter (Noctua NF-P12-1300)
• Drehzahladapter
• SecuFirm Montage-Kits für Sockel 775/AM2/AM2+ (optional auch für Intel Xeon, AMD K8, Sockel F)
• Noctua NT-H1 Wärmeleitpaste
• Montageanleitung (englisch)





Die technischen Daten: Noctua NH-C12P Kühlkörper

- Gewicht: 550g (ohne Lüfter)
• Konstruktion: Top-Flow Kühler
• Abmessungen: 126x152x91mm (LxBxH, ohne Lüfter)
• Material: Aluminium-Kupfer Hybrid
• Heatpipes: 6 Stück a´6mm Durchmesser (C-förmig angeordnet)
• Material-Lamellen: Aluminium (0,5mm stark)
• Anzahl Lamellen: 44 Stück
• Lamellen-Abstand: 2,5mm
• Kühlfläche gesamt: ca. 2800cm²
• Lüfteroptionen: 120mm (120x120x25 und 120x120x38)
• Preis für den kompletten Kühler: ca. 58,90 €
• zugelassen laut Hersteller für folgende CPU's:
Sockel 775, 939, 940, AM2, AM2+ ->ohne Einschränkungen.
Garantie für den kompletten Kühler: 6 Jahre



Die technischen Daten: Noctua NF-P12-1300 Lüfter


• Lüfter: Noctua NF-P12-1300
• Lagerung: SSO-Bearing
• Lüfterblätter: 9
• Lüftergehäuse: Kunststoff
• Beleuchtung: nein
• Abmessungen: 120x120x25mm
• max. Luftdurchsatz: max. 92,3 m³/Std
• Leistungsaufnahme: 1,08 Watt
• Gewicht: ca. 165g
• Geschwindigkeit: ca. 1300 U/min ( + /- 10% )
• Geräusch: ca. 20 dBA
• Anschluß: 3-pin Molex
• Tachosignalleitung: vorhanden
• Kabellänge: 40cm (sleeved)
• MTBF in Stunden: 150.000



MTBF: Der MTBF(Mean-Time-between-Failure)-Wert gibt einen statistischen Anhaltspunkt über die Zuverlässigkeit eines Lüfters. Er repräsentiert nicht die tatsächlich angenommene Lebensdauer. MTBF-Werte bewegen sich bei Lüftern im Bereich von mehreren zehntausend Stunden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Lüfter beispielsweise garantiert 100.000 Stunden am Stück fehlerfrei läuft, das ist von sehr vielen Faktoren abhängig, wie z.B. Umgebungstemperaturen >Einsatzdauer >Ein-Ausschaltvorgänge usw. Eine solche Behauptung stellt im Übrigen kein Hersteller auf, schließlich kann auch kein Hersteller seine Lüfter jahrelang am Stück getestet haben, zumal 100.000 Stunden über 10 Jahre bedeuten würden...




Der Testrechner:

CPU
Intel Core 2 Duo E8600@4GHZ
Mainboard
Asus P5E64 WS Evolution
Arbeitsspeicher
Corsair XMS3 DHX PC3-12800 DDR3 4GB Dualkit
Grafikkarte
Powercolor Radeon HD4850
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi XtremeGamer Fatality
Festplatten System
2x Western Digital VelociRaptor a´300GB (10000 U/min, S-ATA) Raid-0
Festplatten Daten
1x Samsung SpinPoint F1 320GB SATA II
Festplatten Backup
1x Samsung F1 320GB SATA II
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
DVD-ROM
Plextor PX-810 SATA
Diskettenlaufwerk
Scythe Combo
Netzteil
Cooler Master Silent Pro
Gehäuse
Lian Li PC-A77
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP3, Vista Ultimate SP1 64 Bit, 2008 Enterprise Server SP1 64 Bit
Zubehör
4x Noiseblocker Multiframe MF12-S2 @5V Zalman ZM-MFC1 Plus Lüftersteuerung




Verarbeitung und erster Eindruck:

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Hat man den Noctua aus seiner ansprechenden Verpackung befreit, ist ein erster vergleichender Blick zu den Tower-Kühlern durchaus relevant, macht es doch sehr deutlich, wo die Prämissen dieser Techniken liegen.
Auch der Noctua kann sein Vorbild, den seinerzeit sehr erfolgreichen Wegbereiter Thermalright XP-120 nicht wirklich verleugnen. Aber das ist auch keine Überraschung, denn gut konstruierte Hybridkühler dieser Leistungskategorie ähneln sich ohnehin, weil alle dasselbe Ziel haben: viel Kühlwirkung bei möglichst wenig Platzbedarf.
Eines ist jedenfalls kaum zu befürchten, das der Kühler auf Grund seiner Bauhöhe von knappen 12cm nicht in handelsübliche Tower Gehäuse hineinpaßt, damit wäre ein positiver Aspekt bereits auf der Habenseite notiert.

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Gehen wir etwas mehr ins Detail: die Verarbeitung bewegt sich auf sehr hohem Niveau, alle 44 Kühllammelen wurden sauber gefertigt und weisen einen Abstand von 2,5mm zueinander auf. Dieser Abstand hat einige nicht zu unterschätzenden Vorteile: der Lüfter muß nicht übermäßig viel Druck erzeugen, um die Wärme abzutransportieren. Ergo muß er auch nicht sonderlich schnell laufen, was wiederum unsere Ohren schont. Für einen passiv Betrieb wäre der Abstand aber immer noch zu gering, außerdem reicht dafür auch die Kühlfläche des Noctua nicht aus.
Die 6x6mm Heatpipes vollführen zuerst einen s-förmigen Bogen, bevor sie in ihre eigentliche c-förmige Position verlaufen, das hat den Vorteil, viel Platz um den CPU-Sockel zu erreichen und so die Frage der Kompatibilität möglichst positiv zu gestalten.
Die Lamellen hinterlassen einen enorm stabilen Eindruck, was sich durch ihre Wandstärke von immerhin 0,5mm erklärt. Ein Xigmatek HDT-S1283 bringt es da vergleichsweise auf nur 0,33mm, was natürlich deutlich weniger Verweindungssteifigkeit liefert. Die Kühlfläche über alle Lamellen berechnet, beträgt etwas mehr als 2800cm². Berücksichtigt man, das jede Lamelle eine Ober-und Unterseite hat, verdoppelt sich dieser Wert sogar, aber wir wollen uns nicht in mathematischen Spitzfindigkeiten verlieren.
Man erkennt zwar hier und dort kleinere Lötreste und die Vernickelung ist nicht durchgehend perfekt, aber sehr groß ist der Abstand zu Thermalright nicht mehr, was die Güte der Verarbeitung angeht.

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Die massive 12mm starke Kühlbodenfläche ist absolut eben und exzellent poliert worden, was leider auch in dieser Preisklasse durchaus kein Selbstläufer ist. Es besteht also kein Anlass zur Sorge, Noctua ist nicht auf den konvex/konkav Zug aufgesprungen.
Die auffallend "taillierten" Lamellen sind übrigens kein Modegag, sondern sollen so die Wirkung des Lüfters auf den sockelnahen Bereich noch weiter verstärken, Noctua nennt dies Airflow-Gaps.
Wenn man einen Blick unter die "Motorhaube" wirft, erkennt man auch endlich etwas deutlicher das eigentliche Kühlprinzip: die Heatpipe-Technologie: Sie beruht auf der Theorie, das durch den Einsatz von speziell zusammengestellten Chemikalien innerhalb der Heatpipe eine weitaus höhere Wärmeleitfähigkeit erreicht werden kann. Dabei werden die Chemikalien zusammen mit der Hitze rasant nach oben befördert, wo diese dann durch die großflächigen Lamellen abgekühlt werden und wieder nach unten fallen. Dieser Vorgang wiederholt sich so schnell, dass die entstehende Abwärme des Prozessors hervorragend aufgenommen und abtransportiert werden kann." Soweit zur Theorie, denn um dieses radiator-ähnliche Prinzip zu verwirklichen bedarf es noch etwas mehr, nämlich eines leistungsstarken Lüfters, der den angesprochenen Vorgang tatkräftig unterstützt und genau der wäre ja mit dem 120mm Lüfter vorhanden.

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Der Lüfter (Noctua NF-P12-1300) ist ein "alter" Bekannter, der auch schon erfolgreich unser 120mm Lüfterroundup 2008 absolvierte.
Das sorgfältig gesleevte (ummantelte) Kabel endet in einem 3-pin Molex Stecker, der entweder auf dem Mainboard, oder über einen Adapter auch direkt mit dem Netzteil verbunden werden kann. Eine PWM Ansteuerung ist so allerdings nicht möglich, was wir nicht als größeren Verlust deklarieren würden, da exakt diese Steuerung auf vielen Mainboards immer wieder für Irriationen sorgt. Außerdem lassen sich auch nicht-pwm Lüfter durchaus über das Mainboard respektive Bios über die Versorgungsspannung (z.B. Fan Control Mode) steuern, in dem man die entsprechenden Optionen (sofern vorhanden) nutzt.
Wer über keine Lüftersteuerung und/oder Mainboard Optionen verfügt und den Lüfter in seiner Drehzahl absenken möchte, kann dies auch über die mitgelieferten beiden Low-Noise-Adapter (L.N.A.) und Ultra-Low-Noise-Adapter (U.L.N.A.) tun, die Drehzahlreduzierungen auf 1100 U/min und 900 U/min ermöglichen.




Der Einbau:

Wieder dürfen wir uns über einen Aspekt freuen, der beileibe nicht selbstverständlich ist: eine Mainboard Komatibilitätsliste
Auf unseren Mainboards ergaben sich dementsprechend auch keine Probleme, wer also keine Mainboards mit inflationär überdimensionierten Northbridge Kühlern verwendet, sollte den Noctua Kühler sorgenfrei verbauen können.

Schon sind wir bei den Einbau Details, zu dem wir auch wieder einige generelle Tipps zusammengetragen haben:

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Da immer wieder leicht vermeidbare Fehler im Umgang mit Wärmeleitpaste gemacht werden, empfehlen wir an dieser Stelle unseren neuen Artikel zu dem Thema Wärmeleitpasten-Workaround zu diesem Thema, der diesbezüglich alle offenen Fragen klärt.
Die Kühlfläche des Noctua haben wir demzufolge gründlich mit etwas ArctiClean gereinigt, um etwaige Konservierungsmittel und vor allem auch unsere fettigen Fingerabdrücke zu entfernen. Dieses Prozedere wiederholten wir anschließend mit dem Heatspreader der CPU, denn auch dort müssen natürlich die Reste der alten Wärmeleitpaste oder Fettfinger rückstandlos entfernt werden.
Der Kühler verfügt über eine nahezu riefenfreie Kontaktfläche und benötigt darum nur sehr wenig Wärmeleitpaste. Es reicht eine hauchdünne Schicht, denn die Wärmeleitpaste (in unserem Test: Noctua NT-H1) soll nur Risse und minimale Unebenheiten ausgleichen !

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Über die Kühlerbefestigung von Intels Sockel 775 ist schon viel geschrieben worden, wir empfinden sie auch als mittelschwere Frechheit, zumal allein das Einrastgeräusch keinen Aufschluß darüber gibt, ob der einzelne Pin nun wirklich richtig eingerastet ist oder nicht. Von der Verschleißträchtigkeit dieser Kühlerbefestigung wollen wir dabei noch gar nicht reden. Den Kühler bei nicht ausgebautem Mainboard einzubauen halten wir für risikoreich, zumal nur auf der Rückseite zu erkennen ist, ob die Spreizstifte wirklich weit genug eingesteckt wurden:

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Dieses Pushpin Fiasko hat uns Noctua freundlicherweise erspart, da der Kühler grundsätzlich verschraubt werden muß. Die Anleitung aus dem Handbuch exisitiert zwar nur auf englisch, ist aber unmißverständlich bebildert. Wem das nicht genügen sollte, findet bei Noctua eine weitere Anleitung auch in deutscher Sprache:

Installationsanleitung



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Die Ausmaße des Kühlers erfordern auf unseren Boards diesmal keinen Wechsel der Speichermodule auf die hinteren Bänke, es kann also alles so bleiben, wie vorher schon angeordnet. Man sollte aber grundsätzlich das Mainboardlayout berücksichtigen, insbesondere dann, wenn die Speicherslots nahe am CPU-Sockel angebracht sind, aber dafür hat man ja auch 2 Einbaurichtungsoptionen zur Verfügung.
Wir haben uns beim Asus P5E64 WS Evolution dafür entschieden, das ausladende Heck des Noctua über die Frequenzgeneratoren (PLL) und Transistoren (MOSFET's) zu plazieren, was die speziellen Konstruktionsaspekte dieses Kühlers zur Geltung bringt, denn schließlich wollen wir exakt diesen sensiblen Bereich tatkräftig mitkühlen. Aber egal ob wir den Kühler nun mit Heck voraus oder umgekehrt montieren, die Heatpipes sind immer horizontal ausgerichtet und niemals vertikal, was die Wirkung dieses Kühlers sonst negativ beeinflussen könnte, da die Heatpipes sonst gegen die Schwerkraft arbeiten. Zumindest nicht so vertikal, das die Abschlußkappen der Heatpipes nach unten in Richtung Fussboden zeigen.
Noctua unterstreicht diese These im folgenden Bild mit einer ausdrücklichen Warnung:

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Für den einen oder anderen ist das Thema eventuell zu profan, aber wir erwähnen es trotzdem: beachtet bitte die Richtungspfeile auf den Lüftern. Sie bestimmen nämlich die Richtung des erzeugten Luftstroms und der soll ja schließlich dorthin blasen, wo er benötigt wird. Da diese Pfeile sehr klein sind, werden sie gerne übersehen...
Damit wäre die Montage finalisiert und nach dem Anstecken des Lüfterstromkabels auf dem Mainboard kann das System in Betrieb genommen werden.

Noch ein paar Worte zur Sockelbelastung und dem hohen Gewicht dieser Kühlerspezies:
Es kursieren immer noch die wildesten Gerüchte über ausgerissene Sockel und ähnliche Schauergeschichten, die allerdings aus der grauen Vorzeit schwerer Kühler und deren Sockelbefestigung stammen (z.B. Sockel A). Aktuelle Kühler für Sockel 939/AM2 oder Sockel 478/775 usw. werden nicht unmittelbar am Sockel befestigt, sondern entweder an Retention Modulen (außerhalb des eigentlichen CPU-Sockels), per Push-Pins (Sockel 775), oder sie werden ohnehin direkt mit dem Mainboard verschraubt. Da kann also nichts wegbrechen oder abreissen, denn die PCB des Mainboards hält schon einiges aus und der Sockel wird so auf keinen Fall gefährdet !
Nichts desto trotz kann man natürlich bei schweren Kühlern die PCB-Belastung dadurch minimieren, in dem man z.B. Back Plates und Retention Module verwendet (wie auch bei Noctua) und damit Gewichtverteilung optimiert und die Stabilisierung deutlich erhöht.




Der Referenz-Lüfter:

Wir haben vor dem Test für uns selbst eine ganz klare Vorgabe erstellt, es sollten keine Brüllwürfel oder Volumenmonster verwendet werden, die im Betrieb einen Kopfhörer zwingend voraussetzen. Die Lüfter sollten eine ausgewogene Mischung aus möglichst geringer Lautheit, hoher Laufkultur (Lagerqualität), guter Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) und trotzdem noch annehmbarem Förder-Volumen mitbringen.

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Noiseblocker Multiframe MF12-S2:

Leistungsaufnahme
2,9 Watt
Betriebsspannung
4,5V bis 13,8V
Lüfterblätter
7
Lüftergehäuse
Kunststoff
Gewicht
150g
Abmessungen
120 x 120 x 25mm
Nenndrehzahl
1250 U/min ( + /- 10% )
max. Volumenstrom
87 m³/Std
Lautstärke
ca. 19 dBA
Lagerung
NB-NanoSLI® Low Noise Longlife Lager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
30cm (gesleeved)
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 160.000 Stunden
Extras
4 Schrauben
Preis
21,95 €
Garantie
6 Jahre
Bezugsquelle
Noiseblocker




Die Tests:

Mit Core Temp 0.99.3, dem Hardware Monitor 1.10 und Everest Ultimate Edition 4.60 wurden die Temperatur verglichen, die wir nach mehreren Stunden Stunden 3D Mark 2006 und Prime 95 (Orthos) erhalten haben. Die Zimmertemperatur lag bei 20 °C (klimatisierter Raum). Wir haben die Temperaturen der einzelnen Kühler sowohl im standardmäßigen 12 Volt-Modus, als auch im reduzierten 5 Volt-Modus betrieben (sofern der Lüfter diesen Wert zuläßt), damit wir auch für die Silentfreunde ein aussagekräftiges Resultat vorweisen konnten.
Da wir ab sofort ausschließlich unser neues Asus P5E64 WS Evolution Mainboard einsetzen, wurden kurzerhand alle bisherigen Sockel775 Kühler noch einmal getestet, womit sich Diskrepanzen zu unseren früheren Einzeltests ergeben haben.
Zur vorsorglichen Fehlerkorrektur, haben wir den Kühler mehrmals gedreht aufgesetzt und wiederum erneut gemessen, denn der Heatspreader der CPU ist leider auch nicht immer wirklich eben. Dazu kommen unterschiedliche Hotspots der CPU, die in gelegentlich unterschiedliche Messungen resultieren.
Der Kühler wurde mit dem Lüfter blasend in Richtung Mainboard montiert, damit Spannungswandler und nahe Bauteile um den CPU-Sockel herum davon profitieren.
Um die wirkliche Kühlleistung der jeweiligen Kühler herauszukristallieren, haben für für den Load-Test alle Lüfter (soweit möglich) auf 1200 U/min und für den Low Noise Test alle Lüfter auf 700 U/min einreguliert, denn bei gleichen Drehzahlen entscheidet der Kühler über den Ausgang des Vergleichs.
Verglichen haben wir den Noctua NH-CP12 mit allen bisher getesteten Kühlern, weitere Kühler werden folgen:

Temperaturvergleichswerte Sockel 775
Kühler:
CPU-Kern 1200 idle
CPU-Kern 1200 Last CPU-Kern 700 idle CPU-Kern 700 Last PWM idle PWM Last passiv idle passiv Last
ichbinleise®40XX 2x120mm+1x80mm 33°C 45°C 37°C 49°C 30°C 38°C 44°C 59°C
TR IFX-14 2x140mm 35°C 47°C 38°C 51°C 30°C 38°C 44°C 59°C
Xigmatek S1284 Achilles 38,5°C 52°C 41°C 55°C 31,5°C 42°C n/a n/a
Xigmatek HDT S-1283 39°C 53°C 42°C 56°C 32°C 42°C n/a n/a
TR Ultra-120 extreme 39°C 53°C 43°C 57°C 32°C 39°C n/a n/a
Zerotherm BTF90 40°C 54°C 44,5°C 58,5°C 36°C 44°C n/a n/a
HDT S-1283 Scythe 41,5°C 55°C 45°C 60°C 32°C 42°C n/a n/a
Scythe Infinity 41,5°C 55,5°C 45°C 60,5°C 33°C 42°C 44°C 61°C
Noctua NH-C12P 42°C 56°C 45,5°C 61°C 32°C 42°C n/a n/a
Cooler Master V8 42,5°C 56,5°C 46°C 61°C 33,5°C 43,5°C n/a n/a
Scythe Ninja CU 43°C 57°C 46,5°C 62°C 35°C 44°C 43°C 59°C
Scythe Zipang 43,5°C 58,5°C 47°C 62,5°C 35°C 42°C n/a n/a
ichbinleise® Cooler 13XX 46°C 61°C 49°C 64°C 36°C 43°C n/a n/a
Andy Samurai Master 46°C 61,5°C 49°C 64,5°C 35°C 42°C n/a n/a
NoiseBudget SI-128 46,5°C 61,5°C 49°C 65°C 40°C 45°C n/a n/a
Revoltec Freeze Tower 47°C 61,5°C 49°C 64°C 42°C 46°C n/a n/a
Scythe Ninja Mini 47,5°C 63°C 50,5°C 65,5°C 43°C 46°C 59°C 69°C
Aerocool X-Fire 48°C 64°C 52°C 66°C 43°C 47°C n/a n/a
Intel -boxed- 50°C 68°C 55°C 69°C 46°C 50°C n/a n/a


Es ist erstaunlich, was Noctua da konstruiert hat, der NH-C12P kann sogar in die Phalanx der Tower-Kühler einbrechen und sich mehr als gut positionieren. Dagegen wirken ältere Top-Downkühler schon etwas abgeschlagen, zumindest haben wir diese Dominanz so nicht erwartet.
Für einen Passivbetrieb stehen wie bereits erwähnt die Lamellen des Noctua (2,5mm Abstand) zu eng zusammen. Dese Verringerung des Lamellenabstandes bewirkt zwar eine größere Kühlfläche, wirkt sich aber auf einen eventuellen Passivbetrieb des Kühlers kontraproduktiv aus, da so die Abwärme des Lamellennachbars natürlich Auswirkungen erzeugt.
Wenn man sich aber mal unsere Tabelle anschaut, dann wird auch deutlich, das die legendäre PWM Kühlung dieser Top-Down Kühler etwas relativiert werden muß, denn auch die Tower-Kühler leisten in dieser Hinsicht gute Arbeit. Insbesondere dann, wenn eine halbwegs vernünftige Gehäuse Be-und Entlüftung vorhanden ist. Die muß bei einem aufs Mainboard blasenden Top-Down Kühler vorhanden sein, denn der bläst seine Luft auch nur stumpf auf den Kühlkörper des CPU-Kühlers und stört somit jeden Luftstrom im Gehäuse.
Die Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) des Lüfters stellt ein weiteres Test Kriterium dar. Eines sei aber deutlich vermerkt, es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft ! Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Der Noctua läuft bereits bei 4,3 Volt an, ein ausgezeichntes Resultat.
Die Lautheit des Lüfter haben wir ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät verifiziert und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich. Die PWM Funktion haben für unseren Test nicht genutzt, da die Hersteller sich einerseits über dessen Integrations-Details doch weitestgehend ausschweigen und weil die PWM Qualität sehr schwankt, um es mal vorsichtig zu formulieren.
Der Noctua Lüfter hinterläßt einen sehr ausgewogenen Eindruck, Bei 12Volt (7 Volt) und realen 1271 U/min (863 U/min) "belastet" der Lüfter das menschliche Ohr mit 25 dBA (18,5 dBA) und bei 5V Ansteuerung rotiert der Lüfter nur noch mit 644 U/min und erzeugt knapp 14 dBA. Die Lagerung des Lüfters erweist sich dabei als relativ störgeräuschfrei, lediglich unter 12 Volt Ansteuerung wirkt der Lüfter minimal brummig, was wir im Gegenzug an zwei anderen Noctua P12 nicht attestieren konnten. Mit den Qualitäten des Noisenlocker Multiframe Referenzlüfters kann das Noctua Exemplar allerdings nicht konkurrieren.

Noch eine kleine Erklärung zur dBA Definition:
Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Ergebnisse sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau mit dem verwendeten Test-System beziehen.




Der Lüfter ->Technische Aspekte:

Was prädestiniert einen Lüfter, um ihn als wirklich leise zu bezeichnen? zumal ja der subjektive Höreindruck auch eine nicht geringe Rolle spielt und jeder Lüfter eine eigene Geräuschcharakteristik besitzt...

- Grundsätzlich sollte man sich nicht auf vollmundige Produktbeschreibungen der Hersteller verlassen, denn im Prospekt ist jeder Lüfter leise und eine Messung im schalltoten oder schallarmen Raum hat mit der Realität in einem Rechner wenig bis nichts zu tun. Außerdem trägt ein Lüfter durch sein Rotor- und Motorgeräusch selbst nicht wenig zu der Geräuschcharakteristik eines Rechners bei, das sollte man dabei berücksichtigen. Ein Rechner mit einem oder zwei Gehäuse-Lüftern klingt ganz anders anders, als ein Lüfter mit 5 oder 7 Lüftern, wobei man dann natürlich auch noch die Lautheit als solche dazuaddieren darf.

- Die Lagerungstechnik der Axiallüfter spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle, denn es ist hörbar, ob ein Lüfter Kugel-oder gleitgelagert ist. Die bei Gehäuselüftern gerne eingesetzten Sintec Gleitlager (Papst) oder Bronze Gleitlager (z.B. Yate Loon) weisen einige sigifikante Unterschiede zu ihren Kugellagerpendents auf:

Sintec Gleitlager werden aus Metallpulver gefertigt, das unter Druck in die gewünschte Form gepresst und bei hohen Temperaturen gesintert wird (daher der Name). Gegenüber massiven Gleitlagern bietet dieser Werkstoff einen Vorteil: Er ist porös. Das Porensystem nimmt etwa 15 bis 30 % des Lagerkörpers ein, wird mit Schmierstoff gefüllt und verbessert als zusätzliches Ölreservoir die Lagereigenschaften. Ein weiteres Argument für Gleitllager ist der Preis, denn die Fertigung dieser Lager kostet nur etwa die Hälfte der Kugellagerfertigung. Kugellager haben den Vorteil der längeren Lebensdauer bei nicht sofortigem verschleißbedingten Ausfall, denn ein Gleitlager stellt seinen Betrieb bei finalem Verschleiß einfach ad hoc ein, ein Kugellager läuft weiter, wenn auch mit lauten Klappergeräuschen begleitet.
Grundsätzlich laufen Kugellager etwas lauter als Gleitllager, man hört immer ein leichtes Lagerschleifen. Wenn man also 2 Lüftermodelle eines Herstellers vergleicht, wobei der eine gleit-und der andere kugelgelagert ist, wird der Gleitgelagerte in der Regel leiser sein. Selbstverständlich gibt es auch laute Gleitlagerlüfter, das hängt wie immer von der Fertigungsgüte ab und die ist bei Billigprodukten naturgemäß nicht allzu hoch.

Bleibt die Frage, warum setzen dann nicht alle Hersteller auf die Gleitlagerschiene? Diese Frage stellten sich scheinbar auch die Hersteller und so verwundert es wenig, das immer mehr Hersteller auf diese Lagertechnik umschwenken, eine kluge Wahl...

- Die Anordnung der Rotoren hat auch Relevanz, denn die Strömungsgeschwindigkeiten und demzufolge Strömungsgeräusche werden auch durch die Form und Stellung der Rotorblätter beinflußt. Diesbezüglich spielen auch die Lüftergitter in den PC-Gehäusen eine nicht unwesentliche Rolle, denn es macht naturgemäß einen Unterschied, ob ein Lüfter sich frei entfalten kann, oder ob er durch winzige Perforationen im Gehäuse atmen muß.

- Die Drehzahlen sind ebenfalls ein wichtiges Kriterium, zumal man mit dem Absenken der Lüfter-Drehzahlen automatisch auch das Grundgeräusch eines Lüfters absenken kann, sofern die Skalierbarkeit des Lüfters dies zuläßt.

- Die Ansteuerung der Lüfter sollte frei einstellbar sein, d.h. der Lüfter sollte nicht nur mit 12 Volt sondern auch mit 5 Volt störungs-und klapperfrei laufen, zumal wir erst dann durch die Absenkung der Drehzahl wirklich einen geräuscharmen Modus erreichen. Viele Lüfter "glänzen" bei 5 oder 7 Volt leider durch deutliche Motorengeräusche, oder laufen überhaupt nicht mehr an.




Pflegetipps:

Auch ein Kühler/Lüfter braucht mal Pflege und das nicht nur 1x im Jahr, sondern regelmäßig.
Gehäuse-und CPU-Lüfter sind potentielle Druckluftspray-Kunden. Seit aber bitte vorsichtig und bringt den Lüfter mit dem Spray nicht auf abnormale Drehzahlen, euer Lüfterlager wird es euch danken. Als grobe Vorarbeit solltet ihr einen weichen und nicht haarenden Pinsel einsetzen, vorzugsweise einen mit hochwertigen Chinaborsten.
Sollten eure Gehäuselüfter bereits rauh laufen, empfiehlt sich der Ausbau und die Kontrolle der Lager.
Dazu müßt ihr den Aufkleber auf der Lagerseite entfernen und den Lagerbereich mit Druckluftspray reinigen.
Wenn diese Prozedur erfolglos bleibt, weil die Lagerung doch zu sehr verschlissen ist, bleibt nur noch der Austausch.
Die Kühllammelen des Noctua kann man natürlich auch problemlos mit Druckluftspray und Pinsel reinigen.




Fazit:

Solche Reviews treiben dem Redakteur keine Sorgenfalten auf die Stirn, Noctua präsentiert mit dem NH-C12P den besten Top-Down Kühler, den wir bisher in der Redaktion begutachten durften und erreicht stellenweise sogar die Werte von richtig guten Tower-Kühlern. Dazu gesellt sich ein sehr gut scalierender Lüfter (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen), ein überaus üppiges Ausstattungspaket, 6 Jahre Garantie und eine Verarbeitungsqualität, die sich dem Niveau von Thermalright zumindest annähert.
Zur besseren Übersicht noch einmal die Fakten unseres Tests in der Übersicht:

Plus:
• sehr hochwertige Verarbeitung
• sehr stabile Lamellen
• sehr gute Kühlleistungen
• hohe Leistungsreserven
• für die Größe noch akzepables Gewicht
• sehr gute Sockel-Flexibilität
• stabiler Einbau dank Verschraubung gewährleistet
• sehr hohe Einbaukompatibilität
• sehr ausgewogener, gut scalierender 120mm Lüfter
• tolles Ausstattungspaket
• sehr lange Garantiezeit (6 Jahre)
• befriedigendes Preis-Leistungs Verhältnis (ca. 58,90 €)

Minus:
• Lüfter unter 12 Volt Ansteuerung minimal brummig

Der minimal brummige Lauf des P12 Lüfters unter 12 Volt Ansteuerung fiel uns schon beim 120mm Lüfter-Review auf. Zwei davon unabhängig gekaufte P12 Lüfter wiesen dieses Manko nicht auf, insofern darf man von Serienstreuung sprechen, damit müssen auch andere Hersteller leben.
Der Preis dürfte natürlich das eine oder andere Hüsteln verursachen, aber wenn man wirklich fair vergleicht und ins Kalkül zieht, was Noctua dafür real liefert, existiert unserer Meinung nach aktuell nichts, was gegen diesen Kühler spricht. Schon gar nicht, wenn es darum geht, das der Platzbedarf im Rechner den Einsatz von überdimensionalen Tower-Kühlern verhindert...



Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der Noctua NH-C12P CPU-Kühler erhält den PC-Experience-Award in Gold !






Weiterführende Links:

Noctua


Caseking


Wir bedanken uns bei Noctua sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support




euer PC-Experience.de Team

09.09.2008 09:20 Cerberus ist offline Homepage von Cerberus Beiträge von Cerberus suchen Nehmen Sie Cerberus in Ihre Freundesliste auf
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PC-Experience » Hardware Reviews: » Reviews: » Noctua NH-C12P CPU-Kühler


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