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Zum Ende der Seite springen Sapphire Radeon X800 XT Platinum Edition
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Achtung Sapphire Radeon X800 XT Platinum Edition Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Sapphire Radeon X800 XT Platinum Edition










Einleitung:

Wenn etwas in homeopathischen Dosierungen verabreicht wird, so kann dies durchaus sinnvoll sein, denn weniger ist bekanntlich mehr, insbesondere dann wenn es sich um den medizinischen Bereich handelt.
Nun ist dies allerdings bei der Verfügbarkeit von Highend-Grafikchips etwas grundsätzlich anderes, denn wem nützen die schnellsten aktuell verfügbaren Grafikkarten wenn sie nicht verfügbar sind. Da spielt es auch keine Rolle ob nun Nvidia oder ATI auf dem Wunschzettel steht, eine Geforce 6800 ultra ist genauso schwer zu erhalten wie eine Radeon X800 XT Platinum Edition.
Nach fast 3 Monaten wurde unsere Ausdauer nun endlich belohnt, wir erhielten eine der wenigen Sapphire X800 XT Platinum Edition Karten, von der wir zwischenzeitlich annahmen das sie nur auf dem Papier existierten.
ATi hat das Versprochene verwirklicht, sowohl die Radeon X800 Pro als auch die X800 XT sind durch die Umstellung des Herstellungsprozesses auf einen 0,13µ-lowK-Prozess der Chipschmiede TSMC und durch die Verwendung von GDDR3-RAM, welches mit deutlich weniger Leistung auskommt als DDR- oder DDR-II RAM, in der Leistungsaufnahme reduziert worden. Diese Chipsätze verbrauchen definitv weniger Strom als eine Radeon 9800 XT.
Rein optisch unterscheiden sich die Radeon X800 Pro und die XT nur marginal. Beide Modelle besitzen keine passive Ramkühlung und einen sehr leisen, temperaturgeregelten Lüfter, der stark an das bekannte Design der Radeon 9800 XT erinnert. Die entscheidenden Unterschiede zwischen den Karten liegen also ausschließlich in den unterschiedlichen Taktfrequenzen und der Architektur. Während beide Modelle der XT-Serie volle 16 Pipelines besitzen, hat die Pro nur deren zwölf. Die Radeon X800 XT Platinum Edition wiederum hebt sich von der Standard XT durch eine nochmals leicht gesteigerte Taktrate ab.
Auch Sapphire setzt auf 1,6 ns Module (K4J55323QF GC-16) von Samsung, die Taktungen bis 600 MHz garantieren. Die Speicherbausteine werden mit einer Frequenz von 560 bzw. 1.120 MHz effektiv (DDR) betrieben, auch dies entspricht den offiziellen Vorgaben seitens ATi.
Bevor wir jetzt aber zu sehr ins Detail abschweifen, möchten wir euch unseren Test offerieren, in dem ihr alles weitere in übersichtlicher Form studieren könnt...




Die technischen Daten Sapphire X800 XT PE:

GPU
ATI Radeon R420
Fertigungsprozess
0.13µm
Stromaufnahme
ca. 58 Watt
Lautstärke Lüfter
ca. 1,6 sone
GPU Speed
520 MHZ
Memory
256MB onboard GDDR3-SDRAM
Memory Speed
560 MHZ
Bandbreite
35,8 GB/sec
Arbeitsspeichertyp
Samsung 1,6 ns DDR-III
AGP 3.0 Spezifikation
AGP 2X/4X/8X
Rendering pipelines
16
DirectX Unterstützung
DirectX 9.0c ->
OpenGL version
OpenGL1.5+ (2.0)
RAMDAC
Dual 400MHz RAMDACs
Output Anschlüsse
DVI-I + VIVO
TV-Out max. Auflösung
1024x786
Maximale Auflösung
2048x1536 bei 85Hz
Gewicht
ca. 1,0 Kg mit Kühleinheit
Garantie
2 Jahre




Die technischen Daten -ATI R360/R420/NV40U Grafikchips- :

Radeon 9800XT Radeon X800 Pro Radeon X800 XT Radeon X800 XT PE GeForce 6800 Ultra
Codename R360 R420 R420 R420 NV40U
Transistoren 110Millionen 160Millionen 160Millionen 160Millionen 222Millionen
Fertigung 150nm 130nm 130nm 130nm 130nm
GPU Takt 412 MHz 475 MHz 500 MHz 520MHz 400-450 MHz
Interface AGP 8x AGP 8xAGP 8x AGP 8x AGP 8x AGP 8x
SLI-Modus (setzt PCI-Express Interface voraus) nein nein nein nein nein
Memory 256MB DDR 256MB GDDR3 256MB GDDR3 256MB GDDR3 256MB GDDR3
Memory bus 256-bit DDR 256-bit GDDR3 256-bit GDDR3 256-bit GDDR3 256-bit GDDR3
Memory clock 730 MHZ 900 MHz 1000 MHz 1120 MHz 1.100 MHz
Pixel Fillrate (GP/sec) 3,29 5,70 8,0 8,30 6,40
Bandbreite (GB/sec) 23,36 28,8 32,0 35,80 35,20
Pipelines 8 12 16 16 16
DirectX DirectX 9.0c ->
Video Encoder integriert
Präzision pro Kanal 24Bit (FP24) 24Bit (FP24) 24Bit (FP24) 24Bit (FP24) 32Bit (FP32)
Pixel shaders PS 2.0 PS 2.0 PS 2.0 PS 2.0 PS 3.0
Vertex shaders VS 2.0 VS 2.0 VS 2.0 VS 2.0 VS 3.0
OpenGL 1.5+ (2.0)




Lieferumfang und Layout:

- Sapphire Radeon X800 XT PE VIVO 256 MB.
- Handbuch (mehrsprachig).
- Sapphire CaseBadge
- Treiber-CD.
- Redline Tweak-Utility
- Cyberlink PowerDirector 3.0
- Cyberlink PowerDVD 5
- Spiel: Splinter Cell - Pandora Tomorrow (1 DVD).
- Spiel: Prince of Persia - The Sands of Time (2 CDs).
- VIVO-Kabel und -Adapter (4 Stück insgeamt).
- DVI/VGA-Adapter.


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Das Ausstattungspaket ist verschwenderisch geschnürt worden, auch 2 relativ aktuelle Spiele wie Splinter Cell - Pandora Tomorrow (1 DVD) und Prince of Persia - The Sands of Time (2 CDs) durften nicht fehlen und runden das sehr gute Softwarepaket ab.
Das rote PCB deutet auf eine aktuelle Revision der Karte hin, denn die ersten Exemplare waren seinerzeit in blau gehalten.
Der gelbe Stecker bietet die Möglichkeit über ein Adapterkabel die Video-In-Funktion an die Front des Gehäuses zu legen, das ist sehr praktisch. Der eine Stromanschluß ist im Vergleich zu den beiden der GeForce 6800 Ultra-Serie durchaus ausreichend, denn dort muß die Karte über zwei separate Stränge des Netzteils versorgt werden.
Der direkt im Luftstrom befindliche Kühler besteht aus dünnen Kupferlamellen, um die Oberfläche entscheiden zu vergrößern.
Der mittlerweile übliche Schalter zum Umschalten von PAL auf NTSC für den TV-Out ist freundlicherweise auch auf der Sapphire vorhanden.

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Als Ausgänge werden von Sapphire sowohl VGA als auch DVI angeboten, ein mittlerweile gängiger Standard. Um auch den Anschluss von zwei CRT-Bildschirmen zu ermöglichen, hat man zusätzlich auch einen passenden VGA/DVI-Adapter beigelegt. Daneben erkennt man den VIVO-Anschluß (Video-in/Video-out), für den die Karte auch mit den entsprechenden Kabeladaptern versorgt wurde.
Auf der Rückseite erkennen wir einen guten Bekannten von ATI, den Rage Theater Chip. Es handelt sich hier um den TV-Out/Video In-Chip, den wir auch schon auf der getesten Radeon 9800 XT angetroffen hatten.
Bei dem verwendeten Speicher handelt es sich um Samsung GDDR3-Speicher (K4J55323QF), der mit 560 MHz oder 1120 GHz DDR taktet, dieser Speichertyp wird auch auf der GeForce 6800 Ultra eingesetzt. Der Speicher mit 1,667 ns ist bis zu 600 MHz spezifiziert und kommt im FBGA-Package (Full Ball Grid Array) mit den Abmessungen 22 mm x 22 mm. Das bringt den Vorteil einfacherer Platinenlayouts und optimaler Platzausnutzung mit sich. Die Spannung der acht Speicherchips mit jeweils 32 MB beträgt 2 Volt.




Der Testrechner:

CPU
Intel Northwood P4 3.4 GHZ
Mainboard
Asus P4C 800-E Deluxe Rev. 2.0
Grafikkarte
Sapphire X800 XT PE
Soundkarte
Soundblaster Audigy 2 ZS Platinum
CPU-Kühler
Thermalright XP-90
Arbeitsspeicher
2x 512 MB Corsair XMS 3200 Twinx XL
Festplatten System 1
2x Samsung 1614C (7200 U/min, S-ATA) RAID-0
Festplatten System 2
2x Western Digital WD740 (10000 U/min, S-ATA) RAID-0
DVD-Brenner
Plextor PX-712A
CDRW-Brenner
LG 8526B
DVD-ROM
Toshiba M-1912
Gehäuse
Lian-Li PC 73-SL
Netzteil
Enermax Coolergiant EG 701AX-VH 600Watt
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP 2
Zubehör
6x Papst 8412 N/2GMLE mit Noisemagic Lüftersteuerung




Die Montage und Treiberinstallation:

Bevor wir den Vorgänger Galaxy Gacier 6800GT aus dem Rechner entfernt haben, wurde der nicht mehr benötigte Nvidia Detonator 66.93 aus dem System verbannt.

Dazu bevorzugen wir die Vorgehensweise aus unserem entsprechenden Artikel:

Nividia Grafikkartentreiber korrekt deinstallieren


- Die neue Karte einbauen und über den vorhandenen Adapter in den Stromkreislauf des Netzteils einbinden. Im Gegensatz zur Galaxy beansprucht die Sapphire erstaunlich wenig Platz und blockiert auch über den Kühler keine PCI-Slots.

- Neu starten und die gewünschten Treiber installieren, in unserem Fall den aktuellen Catalyst 4.12.


- Fertig.

- So komfortabel Deinstallationstools sein mögen, ihnen fehlt es durch die Bank an Gründlichkeit, darum empfehlen wir immer noch die gerade beschriebene manuelle Deinstallation.


Wer sein Betriebssystem ohnehin neu aufsetzen wollte, der sollte unsere Installationsreihenfolge berücksichtigen:

1. Windows XP installieren.
2. Servicepacks installieren.
3. Chipsatztreiber installieren.
4. DirectX 9.0c installieren.
5. Grafikkartentreiber installieren.
6. Soundkartentreiber installieren.
7. weitere Treiber für Peripheriegeräte installieren.
8. die restlichen Windows-Patches installieren.


Wer Windows XP mit dem Servicepack 2 bestücken möchte, dem sei unsere entsprechende spezielle Anleitung empfohlen:

Das Servicepack 2 problemlos installieren -Workaround-


Angemerkt sei noch, daß der Catalyst 4.12 das Servicepack 2 voraussetzt! Wer also mit dem 4.12er Probleme hat, der sollte spätestens jetzt endlich das Servicepack 2 in seine Installationsüberlegungen mit einbeziehen.

Nach dem Einbinden der Treiber wurde die Sapphire Grafikkarte sofort korrekt identifiziert:

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Damit war die Montage der GrafikKarte und auch die Treiberinstallation zunächst erfolgreich abgeschlossen und wir installierten die noch fehlenden Treiber für den Monitor. Abschließend stellten wir die Auslösung für den Desktop auf 1024x768/32-Bit und die Bildschirmaktualisierungsrate auf 100 Hertz.
Als ersten Eindruck erhielten wir satte und warme 2D-Farben und ein gestochen scharfes Bild. Scheinbar kann der Samsung 959NF Monitor die gelieferten Signale sofort optimal umsetzen. Ein testweise am DVI Eingang angeschlossener Iiyama ProLite E481S-B 19'' TFT änderte an diesem Zustand absolut nichts, der Eindruck war ebenfalls sehr positiv.




Die Tests:

Vor dem eigentlichen Dauertest optimierten wir Windows XP/SP2 nach unserem Performance-Workshop , schließlich sollte eine ideale Basis optimale Voraussetzungen bieten.


Testprogramme:

- 3DMark 2003 aktuell gepatcht.
- 3DMark 2005 aktuell gepatcht.
- Code Creatures Benchmarks.
- Aquamark 3.
- Far Cry incl. Patch 1.2.
- Doom 3 Patch 1.1 Gamebenchmark Timedemo1.

Kommentare zu den synthetischen 3DMark Benchmarkprogrammen ersparen wir uns, dafür gibt es einfach zu viele Irritationen bei Vergleichswerten und ebenso viele Möglichkeiten diese in welcher Form auch immer zu beeinflussen. Die Relevanz ist somit zumindest fragwürdig, aber der vollständigkeithalber haben wir sie ebenfalls durchlaufen lassen, wobei wir auf 3DMark 2001 verzichteten.
Da sind auch die Resultate von Codecreature schon aufschlußreicher, da dieser Benchmark zwar auf DirectX 8 basiert, aber einer Grafikkarte alles abverlangt, ohne die eine oder andere CPU zu bevorzugen.
Aquamark 3 wiederum unterstützt mittlerweile auch einige DirectX-9-Effekte. Alle Einstellungen zum Anti-Aliasing und zur anisotropen Filterung wurden im Programm vorgenommen und nicht durch den Treiber erzwungen.
Ebenso interessant sind für die Gamer natürlich die Ergebnisse der Spielebenchmarks, wobei wir uns auf Doom 3 und Far Cry beschränkten, zumal diese beiden Spiele das derzeitige Maximum an anspruchsvollen Gameengines bieten und insbesondere Far Cry als einziges Spiel über den 1.2 Patch die Möglichkeit bietet, das vielgepriesene 3.0 Shadermodell zu nutzen, was von unserer Sapphire allerdings nicht unterstützt wird.
Wem das informationstechnisch nicht genügt, der darf gerne einen Artikel unserer Kollegen vom 3DCenter zur Vertiefung der Materie dazu lesen: Was bringt ein Pixelshader 3.0 Chip heute? .
Aus Far Cry haben wir die timedemo 1 genutzt, die den Anfang der Singleplayer-Map "Pier" zeigt. Im Gegensatz zu vielen anderen Far Cry Demos sind in diesem alle Gegner noch vorhanden, womit das Ergebnis realistischer als in leergeräumten Levels sein dürfte. Außerdem sind die Anforderung dieser Timedemo durch die dargestellten teilweise über 150.000 Polygone ein knallharter Test für alle Grafikkarten.


Test 1 -Standardtakt:

Vor dem ersten Testlauf im Standardtakt der Grafikkarte, absolvierten wir sozusagen ein Warmup mit Prime 95 und liesen den Rechner 3 Stunden Nullen und Einzen übersetzen. In den Treibereinstellungen des Catalyst 4.12 beließen wir alles auf Standard.

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Direkt danach starten wir dann der Reihe nach unsere Benchmarks:

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Die sehr guten Werte überraschten uns keineswegs, von so einer Grafikkarte erwartet man einfach herausragende Resultate.


Test 2 Overclocking:


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Wir haben vor dem zweiten Test zu allererst ausgelotet, was maximal an Taktfrequenzen möglich ist und kamen auf maximal 575 MHZ CPU-Takt und 1220 MHZ Speichertakt, man darf also bei guten 10% Übertaktungspotentiel auch von einem solchen sprechen.
Zum Übertakten haben wir die wenig flexible Overdrivefunktion aus dem Catalyst Treiber gemieden und das Tool Redline von Sapphire eingesetzt, zum schon erwähnten Ausloten der maximalen jeweiligen Taktungen verwendeten wir das sehr brauchbare ATITool .
Kommen wir zu den Resultaten des Overclocking-Tests:

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Die Sapphire X800 XT PE hat ganz offensichtlich noch Reserven, wobei wir eines ganz klar herausstellen wollen, wir hatten in unseren Tests keinerlei Interesse daran, in irgendwelchen Benchmarklisten zu glänzen, das hat für uns keine Relevanz. Uns ging es darum, das Leistungspotential der Sapphire gradlinig und ohne Tricks abzurufen und darüber hinaus aufzuzeigen, welches Übertakterpotential vorhanden ist, denn für viele User ist dies u.a. auch durchaus ein Kaufargument, ob sinnvoll oder nicht sei dahingestellt.
Schlußendlich brachten die Übertaktungen eine Steigerung von ca. 10% in grafikhungrigen Anwendungen, wovon insbesondere Far Cry profitierte.

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Die Temperaturen hielten sich auch unter dem Benchmarkstreß im sehr moderaten Bereich (maximal 60°C bei 20° Zimmertemperatur), der Kupferkühler verrichtet seine Aufgabe leise und effektiv. Lediglich unter Vollast ist ein leises aber nicht störendes Säuseln zu hören, da der Lüfter seine Drehzahlen temperaturgeregelt anpaßt.
Wem das nicht gnügt, der kann seine Sapphire mit dem Arctic Cooling ATI Silencer 4 optimieren, der leiser als der original Kühler seinen Dienst verrichtet und auch beim Übertakten die Temperaturen der Grafikkarte noch um ein paar Grad reduziert. Die Garantie seitens Sapphire wird damit allerdings außer Kraft gesetzt!

Arctic Cooling ATI Silencer 4


Hinweis:
Wir weisen ausdrücklich daraufhin, daß sich die Ergebnisse unserer Tests auf die Testkonfiguration des Redaktionsrechners bezieht und das andere Hardware-Konfigurationen andere Ergebnisse liefern können.
Ebenso kann die Leistung der im Handel verfügbaren Sapphire X800 XT Platinum Edition Grafikkarten zu unserem Testmodell differieren.
Das Übertakten von Hardwarekomponenten kann zu Fehlern und Beschädigungen führen!




Fazit:

Die Sapphire X800 XT Platinum Edition hat sich ihren Thron in unseren bisherigen Grafikkartentests redlich verdient. Sie ist sehr gut ausgestattet, perfekt verarbeitet und bietet ein Leistungsspektrum das für jedwede Anwendung und natürlich auch für jedes aktuelle Spiel mehr als ausreicht und das sicherlich noch eine ganze Zeit. Auch im Zeichen von SLI, wobei sich für uns die Frage nach dem Sinn danach stellt, braucht sich die Karte absolut nicht verstecken, bringt sie doch alles mit, was wir uns von einer High-End Grafikkarte erwarten:

- herausragende Leistung
- kompakte Bauform
- effiziente Kühlung
- überschaubarer Stromverbrauch
- Geräuschreduktion
- perfekte 2D/3D Bildqualität
- sehr gute DVD Unterstützung
- sehr guter deutscher Support

Das Märchen vom dringend notwendigen 550 Watt Netzteil können wir zumindest für die Sapphire nicht unterschreiben, mit ca. 58 Watt Strombedarf ist die Sapphire zwar kein Sparmodell, aber mit einem leistungsstarken 350 Watt Netzteil (~30 Ampere auf der +5-Volt Leitung und ~25 Ampere auf der +3.3-Volt-Leitung) ist man immer noch auf der sicheren Seite. Die Versorgung mit einem testweise eingesetzten 350 Watt Netzteil von BeQuiet war in unserem üppig bestückten Redaktionsrechner jedenfalls kein Problem.
Der aktuell sehr stark schwankende Marktpreis von ca. 500 € ist natürlich ein Brocken, keine Frage. Aber der Preis ist für das Gebotene angemessen, wobei wir wieder beim Thema der Verfügbarkeit sind, denn die ist nach wie vor nur unterdurchschnittlich. Es sind zwar zu den Festtagen wieder ein paar Karten mehr als sonst aufgetaucht, aber zufriedenstellend ist das Angebot keineswegs, von den Mondpreisen einiger Händler ganz zu schweigen.
Wenn euch unser Test Appetit auf diese Karte gemacht hat, dann wendet euch bitte an unsere Sponsoren, mit etwas Glück könnt ihr eine Sapphire ergattern, wobei wir fairerweise anmerken möchten, daß eine X800 Pro selbstverständlich ebenfalls für alle grafiklastigen Anwendungen und Spiele völlig ausreicht und das zu einem deutlich schlankeren Preis.
Wer allerdings aus dem Vollen schöpfen kann und will, dem sei die Sapphire X800 XT Platinum empfohlen, wir haben noch keine bessere AGP-Grafikkarte im Redaktionsrechner getestet und PCI-Express ist zum gegenwärtigen Entwicklungsstand nicht viel mehr als ein Marketinggag. Das wird sicherlich in der nächsten Entwicklungsstufe anders aussehen, aber Spektulationen sind nicht der Hintergrund für unsere Tests.




Gesamtergebnis unseres Reviews:

Die Sapphire X800 XT Platinum Edition erhält den PC-Experience-Award in Gold !






Weiterführende Links:

Sapphiretech.de

Mips-Computer

Catalyst-Workshop




euer PC-Experience.de Team

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