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Geschrieben von Cerberus am 16.02.2009 um 13:35:

Achtung Prolimatech Megahalems CPU-Kühler

Prolimatech Megahalems CPU-Kühler






Einleitung:

Wir hatten es ja schon im Scythe Mugen 2 Test angedeutet, das Frühjahr wird uns eine Vielzahl neuer Highend Kühler bescheren, zumal die nahende CeBit als "Präsentierteller" selbstverständlich bestens geeignet ist. Die 2008 gegründete Firma Prolimatech weiß dies natürlich auch und hat vor kurzem ihr Erstlingswerk lanciert, den Megahalems CPU-Kühler. Wie die Namensgebung schon vermuten läßt, hat man sich bei der Konstruktion auf die aktuellen Intel Sockel fokussiert, was zumindest diskussionswürdig wäre. Was die Verarbeitung und vor allem die Kühlleistung angeht, so möchte man sich an den aktuellen Marktführern orientieren. Ein ambitioniertes Vorhaben, denn die Messlatte der besten Towerkühler liegt derzeit relativ hoch, zu hoch für den Megahalems?
Aber nehmen wir nicht zu viel vorweg, sondern schauen uns gemeinsam und möglichst objektiv an, was dieser Kühler in der Praxis leistet, dazu wünschen wir wie immer viel Spaß...




Lieferumfang:

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• Prolimatech Megahalems CPU-Kühler in Retail-Verpackung
• Befestigungsmaterial für die Sockel: 775, 1366
• Klammern für Lüfterbefestigung
• Wärmeleitpaste
• Montageanleitung (englisch)





Die technischen Daten: Prolimatech Megahalems

• Gewicht: 790g (ohne Lüfter)
• Konstruktion: Tower Kühler
• Abmessungen: 158,7mm x 74mm x 130mm (Höhe x Breite x Tiefe, ohne Lüfter)
• Material: Aluminium-Kupfer Hybrid
• Heatpipes: 6 Stück a´6mm Durchmesser (U-Form), Kupfer (vernickelt)
• Material-Lamellen: Aluminium (0,5mm stark)
• Anzahl Lamellen: 45 Stück x 2 Lamellentürme= 90 Lamellen
• Lamellen-Abstand: 2mm
• Bodenplatte: 12,4mm stark, Kupfer (vernickelt), konvex
• Kühlfläche gesamt: ca. 3900cm²
• Lüfteroptionen: 1x oder 2x 120x120x25mm
• Preis für den Kühler: ca. 59,90 €
• zugelassen laut Hersteller für folgende CPU's:
Sockel 775, 1366 ->ohne Einschränkungen
• Garantie: 2 Jahre


MTBF: Der MTBF(Mean-Time-between-Failure)-Wert gibt einen statistischen Anhaltspunkt über die Zuverlässigkeit eines Lüfters. Er repräsentiert nicht die tatsächlich angenommene Lebensdauer. MTBF-Werte bewegen sich bei Lüftern im Bereich von mehreren zehntausend Stunden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Lüfter beispielsweise garantiert 100.000 Stunden am Stück fehlerfrei läuft, das ist von sehr vielen Faktoren abhängig, wie z.B. Umgebungstemperaturen >Einsatzdauer >Ein-Ausschaltvorgänge usw. Eine solche Behauptung stellt im Übrigen kein Hersteller auf, schließlich kann auch kein Hersteller seine Lüfter jahrelang am Stück getestet haben, zumal 100.000 Stunden über 10 Jahre bedeuten würden...




Der Testrechner:

CPU
Intel Core 2 Duo E8600@4GHZ
Mainboard
Asus P5E64 WS Evolution Bios 0802
Arbeitsspeicher
Corsair XMS3 DHX PC3-12800 DDR3 4GB Dualkit
Grafikkarte
Powercolor Radeon HD4870 PCS+@Thermalright T-Rad
Soundkarte
Sound Blaster X-Fi
Festplatten System
2x Western Digital VelociRaptor a´300GB (10000 U/min, S-ATA) Raid-0
Festplatten Daten
1x Samsung SpinPoint F1 320GB SATA II
Festplatten Backup
1x Samsung F1 320GB SATA II
DVD-Brenner
Plextor PX-760 SATA
DVD-ROM
Plextor PX-810 SATA
Diskettenlaufwerk
Scythe Combo
Netzteil
Seasonic M12D 850 Watt
Gehäuse
Lian Li PC-A77
Betriebssystem
Windows XP Prof. SP3, Vista Ultimate SP1 64 Bit, 2008 Enterprise Server SP1 64 Bit
Zubehör
4x Noiseblocker Multiframe MF12-S2 @5V Zalman ZM-MFC1 Plus Lüftersteuerung




Verarbeitung und erster Eindruck:

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Wenn auch farblich etwas anders gestaltet, erinnert die Aufmachung der Pappschachtel schon tendenziell an Thermalright und der sehr ähnlich sortierte Inhalt ohnhin. Das ändert natürlich nichts daran, das diese riesigen Tower-Kühler dank ihrer Abmessungen nicht unbedingt das Kompatibilitäts-Einmaleins erfunden haben, wie man im Größenvergleich sicherlich unschwer erkennen kann.
Das Doppeltower-Layout des Megahalems verfolgt eine etwas andere Strategie als Thermalright mit seinem IFX-14. Die Tower sind nicht hintereinander, sondern parallel mit einem nicht unbeträchtlichen Spalt zwischen den Towern geschaltet. Da die Lamellen der beiden Tower aber zum Spalt hin verschlossen sind, erbringt der Spalt keine Vorteile am Abtransport der Abwärme.

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Alle 45 Lamellen pro Tower (also insgesamt 90), wurden akkurat gefertigt und sehr sauber mit den Heatpipes verlötet. Darüber hinaus wurden die Lamellen recht hoch angesetzt, das läßt Platz für umliegende Kühlkörper aus dem Mainboard und erleichtert so den Einbau und die Ausrichtung. Durch die sehr üppigen 0,5mm Materialstärke der Lamellen samt Verlötung mit den Heatpipes sind Verbiegungen eigentlich nur mit roher Gewalt zu erzielen, insofern sollten verbogene Lamellen diesem Konstrukt relativ fremd sein. Die Kühlfläche über alle Lamellen (2x45) berechnet beträgt etwas mehr als 3900cm², womit der Thermalright ultra 120 knapp übertroffen wird (ca.3700cm²). Berücksichtigt man, das jede Lamelle eine Ober-und Unterseite hat, verdoppelt sich dieser Wert sogar, aber wir wollen uns nicht in mathematischen Spitzfindigkeiten verlieren.

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Der Lamellenabstand von 2mm begünstigt keinen Passivbetrieb, da so die Wärmeaufnahme der Lamellen zueinander negative sprich thermische Auswirkungen erzeugen, aber dafür wurde der Kühler auch nicht konzipiert. Wenn der Abstand minimal größer wäre (z.B. 2,5mm oder besser 3mm) könnte der Lüfter auch bei 5 Volt Ansteuerung und wenig Druck relativ ungehindert die Lamellen ventilieren.
Aus der 12,4mm starken vernickelten Kupferbodenplatte erwachsen jeweils 3 Stück a' 6mm Heatpipes Richtung Lamellenkörper. Die 6 Heatpipes sind in U-Form angeordnet, das nur zur Verdeutlichung, um Mißverständnissen vorzubeugen, falls hier jemand 12 Stück zählen sollte.
Die Kühlbodenfläche wurde zwar riefenfrei poliert, leider ist dieser aber nicht absolut eben, sondern minimal konvex, was wir auch schon bei vielen aktuellen Thermalright Kühlern beobachten konnten. Die Intention dafür ist klar, man möchte so die nicht selten konkaven CPU-DIEs ausgleichen. Soweit so schlecht, denn wenn die CPU-DIE absolut plan wäre (was sie nur selten ist), wird durch den konvex-bedingten nicht 100%igen Kontakt mit dem Kühler ein Hauch Kühlpotential verschenkt, weil die Auflagefläche einfach etwas kleiner ist. In der Praxis erzeugt dies aber in der Regel kaum Probleme, zumindest nicht auf aktuellen Intel Prozessoren und für die wurde der Megahalems konzipiert, jedenfalls suggeriert dies in gewisser Weise der Name und vor allem das Nichtvorhandensein von AMD Anbauteilen...
Leichte Verarbeitungsmängel müssen wir bei der Betrachtung der Kühlfläche konstatieren, denn an einer Ecke der Kühlfläche sieht es so aus, als wäre der Mann mit der Poliermaschine abgeruscht. Verarbeitungstechnisch korrespondiert die Kühlfläche jedenfalls nicht mit dem ansonsten sehr gut bearbeiteten Restkühler...




Der Einbau:

Eine Mainboard-Kompatibilitätsliste existiert bisher nicht, dies sollte sich aber im Laufe der nächsten Monate ändern. Zumindest auf unseren drei Sockel 775 Intel Mainboards paßt der Kühler problemlos (Asus P5W DH Deluxe, Asus P5E64 WS Evolution und Asus P5E3 WS Professional).
Schon sind wir bei den Einbau Details, zu dem wir auch wieder einige generelle Tipps zusammengetragen haben:

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Da immer wieder leicht vermeidbare Fehler im Umgang mit Wärmeleitpaste gemacht werden, empfehlen wir an dieser Stelle unseren neuen Artikel zu dem Thema Wärmeleitpasten-Workaround zu diesem Thema, der diesbezüglich alle offenen Fragen klärt.

Die Kühlfläche des Megahalems haben wir demzufolge gründlich mit etwas ArctiClean gereinigt, um etwaige Konservierungsmittel und vor allem auch unsere fettigen Fingerabdrücke zu entfernen. Dieses Prozedere wiederholten wir anschließend mit dem Heatspreader der CPU, denn auch dort müssen natürlich die Reste der alten Wärmeleitpaste oder Fettfinger rückstandlos entfernt werden. Es empfiehlt sich ohnehin, für den Einbau entsprechende Einweghandschuhe zu verwenden, was auch gleichzeitig den Rest des Kühlers vor hässlichen Fingerabdrücken bewahrt.
Als Paste verwendeten wir nach vielen eigenen Tests grundsätzlich für alle Kühler die MX-2 von Arctic Cooling, damit es diesbezüglich zu keinen ungewollten Diskrepanzen kommt.
Über die Pushpin Kühlerbefestigung von Intels Sockel 775 ist schon viel geschrieben worden, wir empfinden sie auch als mittelschwere Frechheit, zumal allein das Einrastgeräusch keinen Aufschluß darüber gibt, ob der einzelne Pin nun wirklich richtig eingerastet ist oder nicht. Von der Verschleißträchtigkeit dieser Kühlerbefestigung wollen wir dabei noch gar nicht reden. Den Kühler bei nicht ausgebautem Mainboard einzubauen halten wir für risikoreich, zumal nur auf der Rückseite zu erkennen ist, ob die Spreizstifte wirklich weit genug eingesteckt wurden. Dieses üble Prozedere hat uns Prolimatech glücklicherweise erspart:

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Auf der Rückseite des Mainboards wird die Backplate positioniert und auf der Gegenseite müssen anschließend die vier Rändelschrauben eingedreht werden. An dieser Stelle hätten wir uns vier hauchdünne Isolierscheiben gewünscht, auch wenn keine Kontaktkurzschlüsse zu erwarten wären, würde dies dem Ganzen noch einen etwas professionelleren Touch verleihen.
Auf diese Rändelschrauben werden nun die beiden Basisbrücken befestigt, wobei die Positionierung von der Ausrichtung des Kühlers abhängt. An dieser Stelle kann es sehr eng werden, weil diese Brücken sehr viel Platz beanspruchen. Der Kühler wird schlußendlich über die große Mittel-Strebe mit den Basisbrücken verbunden. Verrutschen kann dies im Normalfall nicht, da die breite Mittelstrebe noch einen zusätzlichen Fixiernippel besitzt, der exakt in die kleine Vertiefung auf dem Kühlerboden paßt. Das Konstrukt hinterläßt einen enorm stabilen Eindruck, so daß der Kühler eigentlich auch eine Lan-Party unverückbar überstehen sollte.

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Bezüglich der Speicherbänke kann es sehr eng zugehen, da hilft im Zweifel nur ein Wechsel auf die anderen Bänke, was uns glücklicherweise erspart blieb. Man sollte aber grundsätzlich das Mainboardlayout berücksichtigen, insbesondere dann, wenn die Speicherslots nahe am CPU-Sockel angebracht sind, aber dafür hat man ja auch 2 Einbaurichtungsoptionen zur Verfügung, zumindest wenn man nicht mehr als 2 Speichermodule verwendet.
Begünstigt durch das Intel-Layout kann man den Kühler wahlweise in Richtung Netzteil oder in Richtung Gehäuselüfter blasen lassen, wir haben uns für letzteres entschieden. Nicht zuletzt darum, weil so auch die aufsteigende Abwärme von Spannungswandlern & Co gleich schnell mit abtransportiert wird.
Bei der Ausrichtung des Lüfters wäre zu beachten, das er möglichst mittig an den Lamellen sitzt und nicht etwa oben oder runten an den Kühlerlamellen zu viel vorbeibläst. Darum sollte er auch grundsätzlich an der breiteren Seitenfläche des Kühlers montiert werden. Ein optionaler zweiter Lüfter würde in unserem System keinen wirklichen Nutzen erwirtschaften, da der absaugende Gehäuselüfter nur ca. 10cm vom Kühler entfernt arbeitet. Den Aufwand können wir uns also getrost schenken. Einen fehlenden zweiten Befestigungshakensatz will Prolimatech in den nächsten Wochen noch anbiten.
Eine horizontale respektive vertikale Ausrichtungs-Direktive entfällt bei der U-Form der Heatpipes, darum spielt es keine Rolle, wie der Kühler auf dem Mainboard ausgerichtet und verbaut wird.

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Sehr erfreulich ist die Tasache, das dank der Hakenformgebung auch der hervorragende Noiseblocker Multiframe Lüfter befestigt werden kann, was auf vielen Tower-Kühlern leider nicht möglich ist.Damit wäre die Montage auch schon finalisiert und nach dem Anstecken des Lüfterstromkabels auf dem Mainboard CPU-Fan Port kann das System in Betrieb genommen werden.




Die Referenz-Lüfter:

Wir haben vor dem Test für unsere Referenz-Lüfter für uns selbst eine ganz klare Maxime erstellt, es sollten keine Brüllwürfel oder Volumenmonster verwendet werden, die im Betrieb einen Kopfhörer zwingend voraussetzen. Die Lüfter sollten eine ausgewogene Mischung aus möglichst geringer Lautheit, hoher Laufkultur (Lagerqualität), guter Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) und trotzdem noch annehmbarem Förder-Volumen mitbringen. Alle diese Attribute vereinen die Noiseblocker in sich, darum wären sie für jedes Gehäuse das absolute I-Tüpfelchen.
Der Scythe Slipstream verfügt über ähnlich exzellente Eigenschaften, wenngleich die Lagerung des Scythe Slipstream nicht mit der fein austarierten Lagerung des Multiframe Lüfters konkurrieren kann. Darüber hinaus fehlt natürlich die geniale Entkoppelung von Noiseblocker. Dafür bietet er überragende Luftvolumina, die gerade bei eng stehenden Kühlerlamellen sehr viel bewirken können, somit war er für den Thermalright Test wie schon so oft unsere erste Wahl.

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Scythe
Slipstream 1200
Leistungsaufnahme
3,1 Watt
Betriebsspannung
12 Volt
Lüfterblätter
9
Nabendurchmesser
35mm
Lüftergehäuse
Kunststoff
Gewicht
115g
Abmessungen
120 x 120 x 25mm
Nenndrehzahl
1200 U/min (+/- 10%)
max. Volumenstrom
116,5 m³/Std
Lautstärke
ca. 24 dBA
Lagerung
Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
ca. 35 cm
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 30.000 Stunden
Garantie
2 Jahre
Extras
4zu3-pin Adapter
Entkoppelung
nein
Preis
7,90 €
Bezugsquelle
Scythe
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Noiseblocker
Multiframe MF12-S2
Leistungsaufnahme
2,91 Watt
Betriebsspannung
4,5 bis 13,8 Volt
Lüfterblätter
7
Nabendurchmesser
40mm
Lüftergehäuse
PBT 30% GS, PC, Silikon
Gewicht
150g
Abmessungen
120 x 120 x 25mm
Nenndrehzahl
1250 U/min ( + /- 10% )
max. Volumenstrom
87 m³/Std
Lautstärke
ca. 19 dBA
Lagerung
NB Nano-SLI Gleitlager
beleuchtet
nein
Tachosignalleitung
ja
Kabellänge
50 cm sleeved
Anschluß über...
3-pin Molex
MTBF in Stunden
ca. 160.000 Stunden
Garantie
6 Jahre
Extras
4 Schrauben
Entkoppelung
bereits integriert
Preis
21,95 €
Bezugsquelle
Noiseblocker





Die Tests:

Mit Core Temp 0.99.5, dem Hardware Monitor 1.13 und Everest Ultimate Edition 5.00.1650 wurden die Temperatur verglichen, die wir nach vier Stunden Stunden 3D Mark 2006 und Prime 95 (Orthos) erhalten haben. Die Zimmertemperatur lag bei 20 °C (klimatisierter Raum). Wir haben die Temperaturen der einzelnen Kühler sowohl im standardmäßigen 12 Volt-Modus, als auch im reduzierten 5 Volt-Modus betrieben (sofern der Lüfter diesen Wert zuläßt), damit wir auch für die Silentfreunde ein aussagekräftiges Resultat vorweisen konnten.
Da wir ab sofort ausschließlich unser neues Asus P5E64 WS Evolution Mainboard einsetzen, wurden kurzerhand alle bisherigen Sockel775 Kühler noch einmal getestet, womit sich Diskrepanzen zu unseren früheren Einzeltests ergeben haben.
Zur vorsorglichen Fehlerkorrektur, haben wir den Kühler mehrmals gedreht aufgesetzt und wiederum erneut gemessen, denn der Heatspreader der CPU ist leider auch nicht immer wirklich eben. Dazu kommen unterschiedliche Hotspots der CPU, die in gelegentlich unterschiedliche Messungen resultieren.
Für den einen oder anderen ist das Thema eventuell zu profan, aber wir erwähnen es trotzdem: beachtet bitte die Richtungspfeile auf den Lüftern. Sie bestimmen nämlich die Richtung des erzeugten Luftstroms und der soll ja schließlich dorthin blasen, wo er benötigt wird. Da diese Pfeile sehr klein sind, werden sie gerne übersehen:

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Um die wirkliche Kühlleistung der jeweiligen Kühler herauszukristallieren, haben wir für den Load-Test alle Lüfter (soweit möglich) auf 1200 U/min und für den Low Noise Test alle Lüfter auf 700 U/min einreguliert, denn bei gleichen Drehzahlen und Volumen entscheidet der Kühler über den Ausgang des Vergleichs. Verglichen haben wir den Megahalems mit allen bisher getesteten Kühlern, weitere Kühler werden entsprechend folgen:

Temperaturvergleichswerte Sockel 775
Kühler:
CPU-Kern 1200 idle
CPU-Kern 1200 Last CPU-Kern 700 idle CPU-Kern 700 Last PWM idle PWM Last passiv idle passiv Last
ichbinleise®40XX 2x120+1x80mm 33°C 45°C 37°C 49°C 30°C 38°C 44°C 59°C
Megahalems + Slipstream 1200 34°C 46°C 37,5°C 50,5°C 33°C 39,5°C n/a n/a
Thermalright True Copper + IFX10 34,5°C 46,5°C 37,5°C 51,5°C 32,5°C 39°C n/a n/a
Scythe Mugen 2 + Slipstream 1200 34,5°C 47°C 38°C 52°C 33°C 39°C 43,5°C 58,5°C
Thermalright IFX-14 2x140mm 35°C 47°C 38°C 51°C 30°C 38°C 44°C 59°C
Thermalright True Copper 35,5°C 48°C 39°C 53°C 33°C 39°C n/a n/a
Noctua NH-U12P 38°C 52°C 40,5°C 54,5°C 31°C 42,5°C n/a n/a
Xigmatek S1284 Achilles 38,5°C 52,5°C 41°C 55°C 31,5°C 42°C n/a n/a
Alpenföhn Groß-Clock'ner Blue 39°C 53°C 41,5°C 56°C 31,5°C 42°C n/a n/a
Xigmatek HDT S-1283 39°C 53°C 42°C 56°C 32°C 42°C n/a n/a
TR Ultra-120 extreme 39°C 53,5°C 43,5°C 57,5°C 32°C 39°C n/a n/a
Scythe Mugen 2 + Slipstream PWM 35,5°C 49°C 44°C 57,5°C 33,5°C 40,5°C 43,5°C 58,5°C
Zerotherm BTF90 40°C 54°C 44,5°C 58,5°C 36°C 44°C n/a n/a
Scythe Mugen 41,5°C 55,5°C 45°C 60,5°C 33°C 42°C 44°C 61°C
Thermalright AXP-140 42°C 55,5°C 45,5°C 60,5°C 31,5°C 42°C n/a n/a
Noctua NH-C12P 42°C 56°C 45,5°C 61°C 32°C 42°C n/a n/a
Cooler Master V8 42,5°C 56,5°C 46°C 61°C 33,5°C 43,5°C n/a n/a
Scythe Ninja CU 43°C 57°C 46,5°C 62°C 35°C 44°C 43°C 59°C
Scythe Zipang 43,5°C 58,5°C 47°C 62,5°C 35°C 42°C n/a n/a
ichbinleise® Cooler 13XX 46°C 61°C 49°C 64°C 36°C 43°C n/a n/a
Andy Samurai Master 46°C 61,5°C 49°C 64,5°C 35°C 42°C n/a n/a
NoiseBudget SI-128 46,5°C 61,5°C 49°C 65°C 40°C 45°C n/a n/a
Revoltec Freeze Tower 47°C 61,5°C 49°C 64°C 42°C 46°C n/a n/a
Scythe Ninja Mini 47,5°C 63°C 50,5°C 65,5°C 43°C 46°C 59°C 69°C
Aerocool X-Fire 48°C 64°C 52°C 66°C 43°C 47°C n/a n/a
Intel -boxed- 50°C 68°C 55°C 69°C 46°C 50°C n/a n/a


Von Null fast an die Spitze unserer bisherigen Testkandidaten, wenn das kein Einstieg nach Maß ist, auch wenn die Abstände in der Spitze nur minimal differieren. Um das zu erreichen benötigt der Megahalems allerdings einen volumenstarken Lüfter, ansonsten bricht er bei langsamen Drehzahlen auf Grund des geringen Lamellenabstandes in seiner Kühlleistung etwas ein. Für einen reinrassigen Passivbetrieb stehen wie bereits erwähnt die Lamellen (2mm Abstand) recht eng zusammen. Die Verringerung des Lamellenabstandes bewirkt zwar eine größere Kühlfläche, wirkt sich aber auf einen eventuellen Passivbetrieb des Kühlers kontraproduktiv aus, da so die Abwärme des Lamellennachbars thermische Auswirkungen erzeugt. Darüber hinaus erhöht sich durch den engen Lamellenabstand natürlich der Strömungswiderstand. Um das zu kompensieren, bedarf es eben eines Lüfters mit entsprechendem Druck sprich Fördervolumen.
Wenn man sich mal unsere Vergleichs-Tabelle anschaut, dann wird auch deutlich, das die legendäre Kühlung der Top-Down Kühler etwas relativiert werden muß, denn auch die Tower-Kühler der "Chefetage" leisten in dieser Hinsicht gute Arbeit. Insbesondere dann, wenn eine halbwegs vernünftige Gehäuse Be-und Entlüftung vorhanden ist, was der Top-Down Kühler genauso benötigt.
Die Scalierbarkeit (Spannbreite der möglichen Voltansteuerungen) des Lüfters stellt ein weiteres wichtiges Test Kriterium dar. Eines sei aber deutlich vermerkt, es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft ! Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Die Lautheit des Lüfter haben wir ca. 15cm vom Lüfter entfernt mit einem ACR-264-plus Messgerät verifiziert, das einen Messbereich von 15 bis 140 dBA umfaßt und dabei die Umgebungsgeräusche so weit wie möglich reduziert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Laut DIN-Norm sollte der Abstand von Messgerät zum Testobjekt 100cm betragen, aber da wir nicht über einen schalltoten respektive schallarmen Raum verfügen, waren Kompromisse unumgänglich. Die PWM Funktion haben für unseren Test nicht genutzt, da die Hersteller sich einerseits über dessen Integrations-Details doch weitestgehend ausschweigen und weil die PWM Qualität einfach noch keine konstante Qualität erreicht, um es mal vorsichtig zu formulieren.
Der Scythe Slipstream 1200 Lüfter fristet nicht ohne Grund schon einige Zeit sein Dasein in unserer Referenzliste, da er immer dann zum Einsatz kommt, wenn enge Lamellen entsprechenden Druck benötigen. Der Scythe Slipstream konnte sich in allen Belangen gekonnt in Szene setzen. Bei 12Volt (7 Volt) und realen 1216 U/min (803 U/min) "belastet" der Lüfter das menschliche Ohr mit 25,5 dBA (18,5 dBA). Bei 5 Volt Ansteuerung rotiert der Lüfter noch mit 536 U/min und erzeugt 14 dBA. Dazu gesellen sich nahezu nebengeräuschfreie Lager und eine Scalierung von 4,6 bis 13,8 Volt.
Auch wenn er weder technisch noch qualitativ dem Multiframe Lüfter gefährlich werden kann, so stellt er doch eine willkommene Alternative dar, wenn es darum geht, eng stehende Kühlerlamellen erfolgreich zu ventilieren. Weitere Daten zu dem Lüfter entnehmt bitte unserem 120mm Lüfterroundup 2008, in dem wir auch die Luftfördermengen gemessen haben.

Noch eine kleine Erklärung zur dBA Definition:
Menschen hören im allgemeinen bei 1000 Hz am Besten, der dBA-Wert nimmt Bezug darauf: ein Geräusch bei 18000 Hz nimmt man entsprechend schwächer war, als eines bei 1000 Hz, und der dBA-Wert ist entsprechend darauf umgerechnet.

Achtung:
Wir müßen an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, daß die im Review angegebenen Ergebnisse sich ausnahmslos auf den zum Test verwendeten Aufbau mit dem verwendeten Test-System beziehen!




Der Lüfter ->Technische Aspekte:

Was prädestiniert einen Lüfter, um ihn als wirklich leise zu bezeichnen? zumal ja der subjektive Höreindruck auch eine nicht geringe Rolle spielt und jeder Lüfter eine eigene Geräuschcharakteristik besitzt...

• Grundsätzlich sollte man sich nicht auf vollmundige Produktbeschreibungen der Hersteller verlassen, denn im Prospekt ist jeder Lüfter leise und eine Messung im schalltoten oder schallarmen Raum hat mit der Realität in einem Rechner wenig bis nichts zu tun. Außerdem trägt ein Lüfter durch sein Rotor- und Motorgeräusch selbst nicht wenig zu der Geräuschcharakteristik eines Rechners bei, das sollte man dabei berücksichtigen. Ein Rechner mit einem oder zwei Gehäuse-Lüftern klingt ganz anders anders, als ein Lüfter mit 5 oder 7 Lüftern, wobei man dann natürlich auch noch die Lautheit als solche dazuaddieren darf.

• Die Lagerungstechnik der Axiallüfter spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle, denn es ist hörbar, ob ein Lüfter Kugel-oder gleitgelagert ist. Die bei Gehäuselüftern gerne eingesetzten Sintec Gleitlager (Papst) oder Bronze Gleitlager (z.B. Yate Loon) weisen einige sigifikante Unterschiede zu ihren Kugellagerpendents auf:

Sintec Gleitlager werden aus Metallpulver gefertigt, das unter Druck in die gewünschte Form gepresst und bei hohen Temperaturen gesintert wird (daher der Name). Gegenüber massiven Gleitlagern bietet dieser Werkstoff einen Vorteil: Er ist porös. Das Porensystem nimmt etwa 15 bis 30 % des Lagerkörpers ein, wird mit Schmierstoff gefüllt und verbessert als zusätzliches Ölreservoir die Lagereigenschaften. Ein weiteres Argument für Gleitllager ist der Preis, denn die Fertigung dieser Lager kostet nur etwa die Hälfte der Kugellagerfertigung. Kugellager haben den Vorteil der längeren Lebensdauer bei nicht sofortigem verschleißbedingten Ausfall, denn ein Gleitlager stellt seinen Betrieb bei finalem Verschleiß einfach ad hoc ein, ein Kugellager läuft weiter, wenn auch mit lauten Klappergeräuschen begleitet.
Grundsätzlich laufen Kugellager etwas lauter als Gleitllager, man hört immer ein leichtes Lagerschleifen. Wenn man also 2 Lüftermodelle eines Herstellers vergleicht, wobei der eine gleit-und der andere kugelgelagert ist, wird der Gleitgelagerte in der Regel leiser sein. Selbstverständlich gibt es auch laute Gleitlagerlüfter, das hängt wie immer von der Fertigungsgüte ab und die ist bei Billigprodukten naturgemäß nicht allzu hoch.

• Es hat diesbezüglich in den letzten 2 Jahren eine Reihe von Verbesserungen gegeben, über welche die Gleitlagertechnik zum Teil deutlich optimiert werden konnte. So existieren seit geraumer Zeit die von Sony patentierte Fluid Dynamic Bearing und die NB Nano-SLI Gleitlager von Noiseblocker. Beide Techniken bilden aktuell die Speerspitze in punkto Innovation und Laufruhe.

Bleibt die Frage, warum setzen dann nicht alle Hersteller auf die Gleitlagerschiene? Diese Frage stellten sich scheinbar auch die Hersteller und so verwundert es wenig, das immer mehr Hersteller auf diese Lagertechnik umschwenken, eine kluge Wahl...

• Die Anordnung der Rotoren hat auch Relevanz, denn die Strömungsgeschwindigkeiten und demzufolge Strömungsgeräusche werden auch durch die Form und Stellung der Rotorblätter beinflußt. Diesbezüglich spielen auch die Lüftergitter in den PC-Gehäusen eine nicht unwesentliche Rolle, denn es macht naturgemäß einen Unterschied, ob ein Lüfter sich frei entfalten kann, oder ob er durch winzige Perforationen im Gehäuse atmen muß.

• Die Drehzahlen sind ebenfalls ein wichtiges Kriterium, zumal man mit dem Absenken der Lüfter-Drehzahlen automatisch auch das Grundgeräusch eines Lüfters absenken kann, sofern die Skalierbarkeit des Lüfters dies zuläßt.

• Die Ansteuerung der Lüfter sollte frei einstellbar sein, d.h. der Lüfter sollte nicht nur mit 12 Volt sondern auch mit 5 Volt störungs-und klapperfrei laufen, zumal wir erst dann durch die Absenkung der Drehzahl wirklich einen geräuscharmen Modus erreichen. Viele Lüfter "glänzen" bei 5 oder 7 Volt leider durch deutliche Motorengeräusche, oder laufen überhaupt nicht mehr an. Zu diesem Thema sind ein paar Umstände zu berücksichtigen, die in der Praxis oft falsch verstanden werden:
es geht nicht darum, wie weit sich ein Lüfter herunterregeln läßt, sondern darum, wann ein Lüfter tatsächlich anläuft !
Die allermeisten Lüfter lassen sich auf 5 Volt herunterregeln, wenn sie denn in Bewegung sind. Ein Neustart mit 5 Volt Ansteuerung ist etwas völlig anderes und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen, weil viele Lüfter eben nicht anlaufen...

• Interessant ist auch der Durchmesser der Lüfternaben, da sie Rückschlüsse auf die zu erwartende Luftfördermenge zulassen. Der Grund dafür sollte einleuchten, je kleiner die Nabe, desto größer ist die Strömungsfläche. Rückschlüsse auf die Qualität oder Laufruhe der Lager lassen die Nabendurchmesser allerdings keine zu. Es existieren große Naben mit laufruhigen Lagern ebenso, wie kleine Naben mit klappernden oder schleifenden Lagern.




Pflegetipps:

Auch ein Kühler/Lüfter braucht mal Pflege und das nicht nur 1x im Jahr, sondern regelmäßig.
Gehäuse-und CPU-Lüfter sind potentielle Druckluftspray-Kunden. Seit aber bitte vorsichtig und bringt den Lüfter mit dem Spray nicht auf abnormale Drehzahlen, euer Lüfterlager wird es euch danken. Als grobe Vorarbeit solltet ihr einen weichen und nicht haarenden Pinsel einsetzen, vorzugsweise einen mit hochwertigen Chinaborsten.
Sollten eure Gehäuselüfter bereits rauh laufen, empfiehlt sich der Ausbau und die Kontrolle der Lager. Dazu müßt ihr den Aufkleber auf der Lagerseite vorsichtig entfernen und den Lagerbereich mit Druckluftspray reinigen. Danach kommt ein Tropfen des sehr gut bewährten WD-40 zum Einsatz, den wir vorsichtig auf die Lagerachse geben. Dreht dann den Rotor ein paarmal durch, damit sich das Schmiermittel gut verteilt. Wenn diese Prozedur erfolglos bleibt, weil die Lagerung doch zu sehr verschlissen ist, bleibt nur noch der Austausch. Die Kühllamellen des Megahalems kann man natürlich auch problemlos mit Druckluftspray und Pinsel reinigen.




Fazit:

Der Prolimatech Megahalems CPU-Kühler kann seine Wurzeln kaum leugnen, auch wenn hier und da noch etwas Feinschliff fehlt. Von der schieren Kühlleistung her, hat man das angestrebte Klassenziel sehr souverän erreicht, das steht für uns jedenfalls zweifelsfrei fest, auch wenn der Preis gerne noch etwas rutschen dürfte.
Zur besseren Übersicht noch einmal die Fakten unseres Tests in der Übersicht:

Plus:
• wertige Haptik
• gute Verarbeitung mit leichten Abstrichen
• extrem stabile Lamellen (0,5mm)
• hervorragende Kühlleistungen bei volumenstarken Lüftern
• sehr hohe Leistungsreserven
• für die Größe noch akzepables Gewicht
• sehr stabile Befestigung dank massiver Verschraubung
• sehr gute Lüfter-Flexibilität
• befriedigendes Ausstattungspaket
• gerade noch akzeptables Preis-Leistungs Verhältnis (ca. 59,90)

Minus:
• mögliche Kompatibilitäts-Probleme
• noch keine Berücksichtigung für AMD CPUs, konvexe Kühlfläche

Nach unseren letzten Informationen plant Prolimatech auch ein AMD Einbaukit, wann dieses erhältlich sein wird, entzieht sich allerdings unserer Kenntnis, man spekuliert auf ende Februar/anfang März 2009. Damit wäre unser größter Kritikpunkt eigentlich ausgeräumt, aber warten wir zunächst erst einmal ab, ob sich diese Ankündigung auch bestätigt. Es wäre schon schade, wenn die AMD Fraktion auf diesen hervorragenden Kühler verzichten müßte...



Gesamtergebnis unseres Reviews:

Der Prolimatech Megahalems CPU-Kühler erhält den PC-Experience-Award in Gold !






Weiterführende Links:

Prolimatech


Caseking



Wir bedanken uns bei Caseking sehr herzlich für die Bereitstellung des Testexemplars und für den freundlichen Support



euer PC-Experience.de Team



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