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Geschrieben von Cerberus am 08.05.2004 um 17:56:

  Wurm von der Wümme

Ein 18-Jähriger aus Norddeutschland soll den Computerwurm "Sasser" programmiert haben, der weltweit Millionenschäden anrichtete. Der Schüler wurde verhaftet. ...weiterlesen

Quelle: Spiegel.de

An dieser Stelle auch noch mal der Link zu unserem W32.Sasser-Wurm Workaround



Cerberus



Geschrieben von EdvonSchleck am 08.05.2004 um 20:59:

 

Also irgendwie kann ich das nicht glauben, dass das der wirkliche Entwickler von Sasser ist...vielleicht der der b-Variante o.ä.
Wenn jmd so nen Wurm programmieren kann, dann sollte man doch eigentlich annehmen, dass er auch seine Spuren richtig verwischen kann...



Geschrieben von w.diederich am 08.05.2004 um 22:32:

 

Vielleicht konnte er das auch,

nur seinen Mund konnte er nicht halten.

Laut Berichten soll er vor Bekannten damit geprahlt haben,den Wurm entwicklelt zu haben.



Geschrieben von EdvonSchleck am 08.05.2004 um 22:38:

 

yep, das macht mehr Sinn (und hab ich in der Zwischenzeit auch gelesen Augenzwinkern )

Zitat:
Der erste Hinweis auf den Urheber kam aus dem direkten Umfeld des Verhafteten. In einem Telefonanruf bei Microsoft behauptete eine Person, die Identität des Sasser-Autors zu kennen. Auf Nachfragen lieferte sie dann auch Teile des Quellcodes, die Microsoft in forensischen Analysen als authentisch einstufte. Daraufhin schaltete Microsoft die Ermittlungsbehörden ein, die dann innerhalb kürzester Zeit reagierten und auch die Verhaftung vornahmen. Der Microsoft-Sprecher sah dies als Erfolg des Anti-Virus-Reward-Programms, das eine Prämie auf Hinweise auslobt, die zur Ergreifung und Verurteilung von Viren-Autoren führen. Bei der Frage, ob und in welcher Höhe der Hinweisgeber in diesem Fall ein solches Kopfgeld erhalte, wollte er sich jedoch nicht festlegen.



http://www.heise.de/security/news/meldung/47212

http://www.n-tv.de/5242664.html



Geschrieben von Hardy am 09.05.2004 um 00:36:

 

so ist es w.diederich

und jetzt wird er bis ans Lebensende Schulden haben



Geschrieben von General_Failure am 09.05.2004 um 12:47:

 

Find ich gut so, man sollte Ihn so richtig in die Pfanne hauen, als Abschreckung für andere, jeder Cent, den er an Schaden verursachte, sollte auf sein Konto gebucht werden, als Minus natürlich.
Gut dass er wenigstens schon 18 ist...



Geschrieben von eamaster am 09.05.2004 um 13:04:

 

Alle so schadenfroh hier :skull1

Ich finds nur lustig das der echt sein Mund nicht halten konnte :skull1, der entwickler vom BlasterWurm hat schon was länger durchgehalten nicht erwischt zu werden.



Geschrieben von General_Failure am 09.05.2004 um 14:28:

 

Wenn er das Gesetz gebrochen hat, Schaden verursacht hat, soll er dafür bestraft werden und für den Schaden aufkommen, was hat das mit Schadenfreude zu tun, bitte?



Geschrieben von Coppercore am 09.05.2004 um 15:30:

 

Man könnte auch sagen, dass niedersachsen ein sehr prominenten, weltweit bekannten 18-Jährigen an den Knast verlieren wird. :mua



Geschrieben von w.diederich am 09.05.2004 um 19:09:

 

Ist ja alles richtig mit bestrafen und Schadenersatz aber im Grunde ist es ein armes Würstchen,das nie wieder auf einen grünen Zweig kommt.

Selbst wenn er ins Gefängnis kommt,kostet er Geld,nämlich dem Steuerzahler.

Der angerichtete Schaden kann damit auch nicht beglichen werden.



Geschrieben von Anorex am 09.05.2004 um 21:11:

 

Also mir tut der Kerl nicht leid, zumal ich vorhin gelesen habe, daß er auch er auch Netsky ins Netz gestellt haben soll.

Gruß Christian



Geschrieben von Iconner am 09.05.2004 um 21:57:

 

Ja schon, aber nur eine modifizierte Version.

Ich hab mal einen interessanten Vorschlag:

Microsoft sollte bei derartigen Sicherheitslücken selbst einen selbstinstallierenden Patch der die Sicherheitslücke nutzt loslassen, der die Sicherheitslücke schließt.


Auch wenn das eventuell rechtlich problematisch werden könnte...



Geschrieben von Cloud am 09.05.2004 um 22:14:

 

Ehrlich gesagt tut er mir schon leid.Natürlich hat er grossen Unfug angestellt,doch dafür kann man ihn doch nicht für sein ganzes Leben lang verantwortlich machen.Denoch sollte er bestraft werden,aber so das er nochmal ein zweite Chance bekommt.



Geschrieben von General_Failure am 09.05.2004 um 22:47:

 

Nun, Iconner, Microsoft hat ja den Sicherheitspatch rausgegeben, wenn so viele Leute ihren PC nicht updaten, ist das nicht die Schuld von MS finde ich, denn die Verantwortung für die eigene Software/Hardware liegt zum Glück immer noch beim User, hoffentlich bleibt das so noch lange. Und das Leute die Patches ausnutzen, um durch reverse-engineering Viren zu erschaffen, ist nun hinlänglich bekannt. Da hilft nur Sicherheitsbewußtsein, welches Virenabwehr, Firewall und Updates beinhaltet. Und selbstinstallierend sind die Patches auf Wunsch auch, man muß nur das Häckchen bei "Autoupdate" setzen.



Geschrieben von Iconner am 09.05.2004 um 22:56:

 

Tja.

Das wär ja alles schön und gut, wenn nicht was weiß ich wieviel Prozent der User DAU wären. Ich wurde nicht von diesen Würmern befallen, aber viele Leute denken beim Begriff Firewall nur "?". Das selbe gilt wohl für Windows Updates.

Es würde auch schon etwas helfen die Verbindungsfirewall ab Werk zu aktivieren, oder Aufklärung in Form von FAQ's die während oder nach der Windowsinstallation zu lesen sind zu leisten.

Die selbstverbreitenden Updates waren ja auch nur mal so eine kleine Spinnerei.



Geschrieben von Worf am 10.05.2004 um 00:20:

 

@iconner

an deiner Stelle würde ich kleinere Brötchen backen,

1. gibt es seit dem Blaster Wurm vor einem Jahr Sicherheits-FAQ's auf der Updateseite von Microsoft und

2. ist eine Firewall nur dann hilfreich, wenn man weiß wie und was man da einstellt Augenzwinkern



Geschrieben von Iconner am 10.05.2004 um 11:15:

 

Ich schließe mich eher Uwe70 und Peschel aus diesem Thread an: http://www.pc-experience.de/wbb2/thread.php?threadid=8562&boardid=29&sid=

Für den dämlichen Privatanwender sollte Sicherheit möglichst automatisch Funktionieren. Da dies gar nicht geht (Firewall) geht es nur durch umfangreichste Information. Natürlich man sieht immer öfter auch im Fernsehen Informationen über derartige Themen, aber man sieht ja immerwieder, dass es nicht wirklich viel bringt.

Da fängt man ja schon fast an an ehrenwerte Ziele von Mircosoft in Bezug auf TCPA zu glauben. Aber auch nur fast.


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