Verarbeitung und erster Eindruck:

 
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Tastatur-Ansicht Tastatur-Verkabelung Tastatur-Unterseite Tastatur-Höhenverstellung


Ozone überläßt den Transport nicht dem Zufall, die Tastatur wird durch ausreichend Schaumstoff vor Beschädigungen geschützt, ein Umstand den wir aus der Sicht der Kunden natürlich begrüßen, aus der Sicht der Natur existieren umweltfreundlichere Lösungen. Ansonsten präsentiert sich die Verpackung relativ unspektakulär, auf der Rückseite wurden die üblichen technischen Daten gelistet, wie so oft leider in viel zu kleiner Schrift und mit einigen Fehlern behaftet.
Der Inhalt kann diesbezüglich schon eher überzeugen, Ozone spendierte der Strike Tastatur neben einer Kurzanleitung einen Keycap Puller, mit dem sich die Caps der Cherry MX Taster wunderbar entfernen lassen, um sie beispielsweise bei einem Defekt zu ersetzen, oder gegen andersfarbige Caps zu tauschen. Wir plädieren dafür, das diese Keycap Puller grundsätzlich jeder mechanischen Tastatur beigelegt werden, nicht nur weil sie außerordentlich praktisch sind, sondern weil man sie unverständlicherweise in der EU bisher nicht einzeln kaufen kann. Die leicht einclipbare Handballenauflage beschließt das Zubehörpaket von Ozone, was wir als angemessen erachten.
Die Verkabelung wurde ausreichend lang bemessen, recht aufwendig gesleeved sprich ummantelt, die Stecker sind gegen Kontaktkorrosion mit einer hauchdünnen Vergoldung geschützt. Auf der Unterseite sehen wir vier gummierte Stellbereiche, die in erster Linie sehr wirksam gegen ein Verutschen schützen, was natürlich allein schon durch das Eigengewicht von fast 1300 Gramm zusätzlich unterstützt wird. In zweiter Instanz sollen die gummierten Flächen aber auch das Tippgeräusch etwas abdämpfen, was leider kaum gelingt. Die beiden Stellwinkel oder auch Klappfüsse bringen die Tastatur in eine leichte Schräglage und erhöhen die Tastatur im hinteren Bereich um ca. 3,5cm, was einige Anwender als sehr angenehm empfinden, weil die Hände beim Schreiben nicht so überstreckt werden.

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Tastatur-Gewicht Seitenansicht Heckansicht USB-Hub


Das Gewicht von fast 1300 Gramm kann kaum geleugnet werden, hat die Tastatur aber ihren korrekten Platz gefunden, dann bleibt sie dort auch stehn, egal was wir auf der Mechanik veranstalten. Dafür sorgen noch zusätzlich die bereist erwähnten sehr rutschfesten Gummifüsse, so daß die Grundposition als solche schon eine enorme Statik ausstrahlt. Wem das wider Erwarten nicht genügt, sollte die zusätzliche Handballenauflage montieren, dadurch wird ein weiterer Rutschwiderstand erzeugt. Die Verarbeitung der Ozone Tastatur bewegt sich auf hohem Niveau mit noch ein wenig Luft nach oben, dass Costar als OEM Lieferant tätig war, ist kaum zu verbergen, zumal die Tastatur einigen Konkurrenzmodellen auf dem Markt ähnelt. Das Stahlkorsett ist an Solidität kaum zu übertreffen, zumal der Stahl auch gegen Rost geschützt wurde. Die Kunststoffverkleidungen der Tastatur Oberfläche sind zwar keine optische Offenbarung, erfüllen aber ihren Zweck und wurden relativ widerstandsfähig gegen Riefen und Fingernagelstreifen ausgelegt. Zum Thema Cherry MX Taster haben wir bereits alles technische im weiter oben angesiedelten Kapitel reflektiert, darum nur ein paar Zeilen zu den Taster Caps, die zwar laserbeschriftet wurden, aber vermutlich keine sehr lange Schriftstabilität bewirken, dazu bedarf es nicht verfärbender Doubleshot-Technik und die gibt es nicht zu diesem Endproduktpreis. Die Stabilisatoren und Clips der größeren Taster-Caps stammen aus dem Hause Cherry, was nicht jedem gefallen wird, da diese kleinen stählernen Spannfedern gerne mal zum quietschen neigen.
Über den hinten eingelassenen USB Hub (zwei USB 2.0 Ports, Kopfhörer und Micro) können weitere USB Geräte angeschlossen werden (z.B. ein Headset), was aber nur dann möglich ist, wenn beide USB 2.0 Stecker des Ozone Kabelstrangs ins System eingebunden werden. USB 3.0 steht an dieser Stelle nicht zur Debatte, da diese Schnittstelle für ein Headset ohnehin eine untergeordnete Rolle spielt. Eine allzu große Anschlußvielfalt sollte der interessierte Anwender an dieser Stelle besser nicht erwarten, mehr als 500mA stehen nicht zur Verfügung und die werden zu 2/3 schon von der Tastatur selbst benötigt. Wer also ausgerechnet hier seine externen Backup Festplatten anschließen möchte, sollte dies mangels adäquater Stromversorgung tunlichst unterlassen. Headsets sollten zur Not funktionieren, aufwendig beleuchtete Gaming Mäuse sind auch keine Empfehlung für diese Tastatur Schnittstelle.

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Tastatur-Heck Draufsicht Detailansicht-1 Detailansicht-2


Eine Taster Beleuchtung fehlt leider gänzlich, für knapp unter 90 € kann dies aber auch niemand erhoffen, wobei wir statt dessen gerne auf den überflüssigen USB Hub verzichtet hätten. Sämtliche Cherry MX-Black Taster-Caps sind über einen KeyCap-Puller sehr leicht zu entfernen, dazu schiebt man diesen Puller zentral über den jeweiligen Cap und hebt ihn vorsichtig mit einem leichten Ruck vom Cherry MX-Black Taster ab. Das Ganze ist unerhört praktisch, wenn es um die Reinigung der Tastatur geht, oder wenn defekte Caps ausgetauscht werden müssen. Das 1,6 m lange Kabel hinterläßt einen sehr guten Eindruck, das Kabel verfügt über eine ausreichende Länge und wurde hochwertig ummantelt. Die beiden USB Stecker sind nicht ohne Grund vorhanden, erst wenn beide Stecker mit unserem Rechner verbunden wurd, ist der interne USB Hub nutzbar.




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